Die Erfinder des Todes

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • London: HarperCollins, 2000, Titel: 'Killing the Shadows', Seiten: 422, Originalsprache
  • New York: St. Martin´s Minotaur, 2001, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2003, Seiten: 542
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006, Seiten: 479, Bemerkung: SZ-Kriminalbibliothek; Band 32
  • München: Droemer Audio, 2002, Seiten: 5, Übersetzt: Judy Winter, Bemerkung: Regie: Sven Stricker
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2004, Seiten: 5, Übersetzt: Judy Winter, Bemerkung: Gekürzte Romanlesung. Regie: Sven Stricker
  • München: Knaur, 2005, Seiten: 540
  • München: Knaur, 2007, Seiten: 540

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Sabine Reiß
Absolut durchschaubar, aber nicht ohne Knalleffekt

Buch-Rezension von Sabine Reiß Mai 2003

Die Profilerin Dr. Fiona Cameron wurde schon in einigen Fällen von der Londoner Polizei zu Rate gezogen, das letzte Mal bei einem Fall von Vergewaltigung und Mord an einer jungen Frau. Mit Hilfe des von ihr entwickelten Programms zur geographischen Eingrenzung von möglichen Wohnorten der Täter unterstützt sie die Entwicklung von Täterprofilen. Im letzten Fall ist sie sich mit dem ermittelnden Polizeibeamten - ihrem guten Freund Steve - einig: Steves Vorgesetzte haben sich auf den falschen Mann eingeschossen. Der Prozess naht und ein Freispruch rückt in Reichweite. Die notwendigen Ermittlungen in andere Richtungen wurden natürlich gestoppt. Fiona schwört, sie wird nicht mehr mit der Londoner Polizei zusammenarbeiten. Um so lieber nimmt sie eine Einladung nach Toledo wahr, wo ebenfalls der Verdacht nahe liegt, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt.

Noch ist also wenigstens privat alles in Ordnung, als die kleine Gemeinde der Thriller-Autoren durch eine Nachricht erschüttert wird: Drew Shand, ein junger aufstrebender Autor wird ermordet. Fionas Lebensgefährte Kit Martin - Bestsellerautor von Horrorkrimis - ist schockiert. Drew Shand soll vor seinem Tod Drohbriefe erhalten haben. Als das zweite Opfer gefunden wird, glaubt die Polizei noch an einen Zufall und sieht keine Gefahr für andere Autoren. Doch dann verschwindet eine gute Freundin von Kit und Fiona erkennt: die Morde sind fast genau so vollzogen worden, wie in den jeweiligen Büchern der Schriftsteller beschrieben - grausam und brutal gefoltert und getötet nach einer Vorlage des Opfers. Durch ihren Hinweis kann sie die Polizei zur Leiche der verschwundenen Frau führen. Nun ist es offensichtlich: auch Kit ist in Gefahr...

Ach, was schreiben manche Kritiker über dieses Buch: billige Effekthascherei, das Motiv ist unglaubwürdig, ebenso die Auflösung etc. Wer will denn bitte bei einem Profiler-Roman realistische Beschreibungen? Wir alle können uns doch hoffentlich nicht in die Psyche eines Serienmörders hineinversetzen. Man weiß doch, worauf man sich einlässt, wenn man zu so einem Krimi greift. Meine Kritikpunkte sind ganz andere und von geringer Bedeutung für meine Bewertung.

Val McDermid zieht den Plot ein bisschen in die Länge, was allerdings der Spannung nicht schadet, sondern sie fast noch fördert. Es dauert sehr lange, bis die Figuren merken, wohin der Hase läuft, eben ein wenig zu lange für meinen Geschmack. Es müssen erst drei Schriftsteller umgebracht werden, bis die Drohbriefe ernst genommen werden. Dass einer der Handlungsstränge ins Leere läuft finde ich verständlich (eine Auflösung gibt es ja doch), dennoch hätte sich die Autorin in diesem Punkt ebenfalls ein wenig kürzer fassen können. Aber sicherlich will sie den Leser damit auf eine falsche Fährte locken, was ihr schlussendlich gelungen ist. Und last but least hält sie sich mal wieder nicht zurück, wenn es um die Beschreibungen der "Schlachtszenen" geht, anders kann man diese Grausamkeiten kaum titulieren, die sehr detailliert von ihr in Szene gesetzt werden, aber auch das ist nicht neu (ähnlich wie in "Das Lied der Sirenen").

Trotz der kleinen Längen war das Buch einfach spannend. Das Ende ist typisch, ein unrealistischer Showdown im Stil von David gegen Goliath, absolut durchschaubar im Ablauf, aber dennoch nicht ohne Knalleffekt. Ohne diesen hätte man vielleicht Anlass zu Kritik gehabt, aber Val McDermid schlägt einen gekonnten Bogen, der selbst mich als passionierten Krimileser überraschen konnte. Großes Lob dafür. Auch die Geschichte selbst kann mich begeistern. Endlich mal ein Serienmörder, dessen Motiv nicht sexueller Natur ist. Ich fand es recht einfallsreich von der Autorin, mal die eigene Zunft schriftlich zu ermorden. Und Fiona Cameron als Charakter hat eindeutig das Zeug zur Serienfigur.

Wer Spannung, Thrill, Grausamkeit und solide Unterhaltung erwartet, der ist mit "Die Erfinder des Todes" bestens bedient. In meiner Val McDermid-Hitliste steht das Buch recht weit oben, rangiert aber auf jeden Fall nach "Ein Ort für die Ewigkeit", was für mich noch unübertroffen ist.

Die Erfinder des Todes

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Letzte Kommentare:
28.01.2014 11:50:35
DuffVader

Leider konnte mich das Buch in keinster Weise überzeugen. Ich hatte das Gefühl, dass sich mehr mit dem Seitenfüllen beschäftigt wurde als eine Spannungskurve aufzubauen. Die verschiedenen Handlungsstränge sind von der Grundidee gut, jedoch mangelt es bei dieser Vielzahl an Überzeugungskraft, den Leser in den Bann zu ziehen. Die Verhaltensweisen, gerade von der Protagonistin Fiona erschließen sich mir nicht. Der nicht nachvollziehbare Versuch, die möglichen Zusammenhänge in den den Hintergrund zu rücken, wirkten auf mich unrealistisch. Demzufolge musste ich mich nahezu zwingen, dass Buch zu Ende zu lesen in der Hoffnung, im weiteren Verlauf noch positiv überrascht zu werden. Leider ist dies nicht gelungen.
Fazit: Nichts halbes und nichts ganzes mit einem leichten Gefühl, durch das Lesen dieses Buches die Zeit verschwendet zu haben.

23.09.2008 19:18:59
JaneM.

Mich hat die Grundidee- Morde nach den eigenen Thrillern- zum Kauf bewogen. "Erfinder des Todes" ist aus meiner Sicht kein schlechtes Buch- aber aus der Idee hätte sie mehr machen können. Durch die drei Handlungsstränge wirkt es überladen- wobei ich die Spanienhandlung sehr spannend fand! Hätte eigentlich Inhalt für ein eigenes Buch gegeben. Schade, dass diese interessante Idee so "nebenher" läuft.
Ja, es dauert zu lange bis der Groschen der Serienmorde fällt. Obwohl Fiona es ahnt, kommt sie nicht auf die Idee nachzulesen, welche Methode ihren Freund Kit dann wohl blüht?
Insgesamt: gute Ansätze aber keiner richtig zuende ausgearbeitet.

29.07.2008 07:24:59
theili

Ich bin positiv überrascht von diesem Buch. Ich habe die Autorin vorher nicht gekannt. Die Ausgangslage ist sehr spannend gewählt. Eine Autorin die ein Buch über einen Mörder schreibt, der Jagd auf Autoren macht: Echt Klasse! Der Schluss war mir jedoch zu à la Holywood. Vielleicht lese ich ja noch mehr Bücher von McDermid.

09.05.2008 14:59:03
cookie1

Hat lange gedauert bis mich dieses Buch gepackt hat. Zu Anfang gibt es zu viele Handlungsstränge die unspannend sind und reichlich detaillierte Beschreibungen eines Computerprogramms, die mich sehr gelangweilt haben. Da es aber nicht mein erstes Buch von Val McDermid war, habe ich mich durch diese Längen gequält und wurde doch noch belohnt. Es steigert sich und hat ein "furioses" Ende.
War nicht der Superthriller, aber ganz nett.

09.04.2008 11:21:40
DETNO

Leichen in Spanien, Leichen in England, trotzdem kommt bis zur Mitte des Buches wenig Spannung auf. Erst zum Schluss hin wird es rasant, aber zum Teil auch unglaubwürdig. Okay, dafür ist es ein Roman.
Insgesamt lesenswert, für mich aber nicht der große Hammer.
Übrings, ich fand - im Gegensatz zu ullala - Fiona nicht übel. Eine Frau, die sich ihrer Qualitäten bewusst ist und die genau weiß, was sie will. Beruflich ist sie absolut top.

16.02.2008 16:47:45
ullala

Ich fand die Hauptperson Fiona sehr unsymphatisch,und das Buch zeitweise etwas langatmig.Auch sind die verschiedenen Erzählstränge etwas mühsam.Die Idee des Buches finde ich hingegen sehr gut.Val McDermid hat viel bessere Bücher geschrieben als dieses.

70% trotzdem

01.02.2008 11:18:31
Karl-Georg

Leider hat mir das Buch so gut wie gar nicht gefallen: Schwach gezeichnete Charaktere, eine Geschichte mit drei Handlungssträngen (von denen mindestens einer völlig überflüssig ist), die sich endlos in die Länge zieht, ehe mal etwas wirklich Spannendes passiert. Davon ausgenommen sind die letzten 70 - 80 Seiten, in denen man mit jener Spannung konfrontiert wird, die man von Val McDermid kennt.
Für mich nicht mehr als 60 Grad wert.

25.11.2007 17:32:47
SukRam

Mein erster Roman von Val McDermid, den ich mir nur gekauft habe, weil mich das Thema (Morde an Schriftstellern in Serie) gereizt hat. Zunächst in die Handlung und das Leben der Profilerin Fiona Cameron hineingezogen, wurde die Geschichte immer zäher. Außerdem ist der Nebenstrang in Toledo meiner Meinung nach völlig überflüssig und zwingt den Leser vielleicht nur dazu, das Buch ab und zu wegzulegen. Erst auf den letzen hundert Seiten kommt mal wieder Spannung hinein und ich muss sagen, dass mich die Identität des Täters doch sehr überrascht hat, obwohl ich über dessen Dummheit als auch über die Einfältigkeit der Polizei und das eigentliche Motiv hinter der Tat nur den Kopf schütteln kann. Schade!

Meine Wertung: 77°

19.09.2007 12:19:47
sydney75

"Die Erfinder des Todes" war mein erstes Buch von Val McDermid und es hat mich auch von Anfang an gefesselt. Stellenweise war es etwas langatmig, aber ich sah es als die Ruhe vor dem Sturm! Der Plot ist interessant, und spannend ist der Roman auf alle Fälle! Nebenher laufen noch andere Erzählstränge, die anfänglich etwas irreführend sind, aber am Ende ist alles miteinander verbunden!

21.02.2007 09:07:59
Rice

Ich habe das Buch beim stöbern in einem Zeitungsladen an einem Bahnhof gefunden und fand den Klappentext sehr interessant. Jedoch wurde ich maßlos enttäuscht.
Zum einem nutzt die Autorin drei Handlungsstränge, was zwar legitim ist,
jedoch mindestens einen davon hätte sie weglassen können und meines Erachtens auch sollen.
Ebenfalls war ich über ihre Wahl des Motives des Serienmörders enttäuscht.
Da hätte ich mehr Einfallsreichtum erwartet.
Alles in allem zwar flüssig wegzulesen, aber kein Höhepunkt.

19.02.2007 15:11:04
ulli

Das Buch ist spannend. Das ist das einzig positive, was ich entdecken kann. Die Heldin ist unsymphatisch, wird aber als eine Art Lichtgestalt eingeführt (die jedoch kleingeistig und humorlos ist), im Gegensatz dazu ist die Polizei offensichtlich komplett unfähig.

Fazit: Man will wissen, wie es ausgeht, ist aber kein bißchen emotional beteiligt. Die Personen handeln nicht auch nur ansatzweise logisch, sondern so, daß es die Spannung des Buches hochtreibt. Billige Spannungsliteratur.

16.01.2007 10:12:14
Silvia Vetter

In die Ferien habe ich u.a. auch 2 Krimis von Val McDermid mitgenommen. Als erstes (es überhaupt das erste von McDermid) las ich die Erfinder des Todes. Die Story war zwar recht spannend, aber mit der Figur von Fiona Cameron kann ich nichts anfangen, sie ist mir zu arrogant, zu mimosenhaft und zu affektiert. Ausserdem halte ich sie für ziemlich inkompetent. Man muss nicht Psychologie studiert haben um zu merken, dass es sich hier um eine Serie handelt. Es lief alles nach dem Motto, "dass nicht sein kann, was nicht sein darf". Verdrängungstaktik vom feinsten. Ich weiss jetzt nicht, ob es eine Serie zu Cameron gibt und ob ich einfach die Einführung dieser Figur verpasst habe.
Jetzt bin ich an "Echo einer Winternacht" und bin überrascht über den totalen Stilwechsel von VMD. Tönt fast wie Elisabeth George. Jede der Figuren ist brillant beschrieben, man leidet mit den 4 Jungs mit.
Ich werde sicher noch mehr Bücher von McDermid lesen, ausser denjenigen mit Psychologin Cameron.

14.01.2007 18:45:23
Tula79

Ich lese noch, kann also zum Plot nichts sagen, aber im Gegensatz zu den oben vertretenen Meinungen ärgert mich schon jetzt die Zeichnung der Figuren maßlos.
Ich kann Fiona Cameron als Charakter nicht leiden und finde sie ebenso wie Kit Martin stereotyp hoch zehn! Keine Attribute, die man nicht schon hundertmal gehabt hätte: heiseres Lachen, verführerischer Gang, er beobachtete sie, wie sie in ihrer Arbeit versank, und so weiter.... Außerdem ist sie eine unglaubhaft schlechte Profilerin, wenn sie selbst nach zwei Morden das Muster des Mörders nicht mal andenkt, wenn selbst schon der Leser genervt mit dem Kopf nickt, weil es so eindeutig ist.
Hoffentlich keine Figur, die in Serie geht!

13.01.2007 19:47:20
Lynley

Also, ich habe dieses Buch von Val McDermid als Hörbuch gehabt, gelesen von einer fabelhaften Judy Winter, und ich kann nur sagen: SPANNEND!! Die Zeichnung der Charaktere fand ich sehr gut, ich konnte mir jede einzelne Person sehr gut vorstellen, ich fieberte jederzeit mit! Ich konnte es kaum erwarten zum plot zu kommen!!!! Diesmal konnte ich ja auch nicht schummeln und einfach den Schluss lesen.....(grins!)
Ich kann dieses Buch nur jedem Krimifan empfehlen!
Ich würde mich freuen, wenn Val McDermid ihre Protagonisten nochmal in einem Roman verarbeiten würde, das Gespann Fiona/Kit/Steve gibt noch genug Stoff für weitere mit Sicherheit lesenswerte Romane!!!

23.11.2006 18:23:37
Mary_Poppins

Die Idee Thrillerautoren nach ihren eigenen Buchvorlagen sterben zu lassen, ist genial. Endlich mal was anderes. Leider hat sie McDermid nicht sonderlich gut umgesetzt. Es sind noch 2 andere Fälle "im Spiel" denen teilweise mehr Bedeutung zugeschrieben wird, als nötig. Die Story ist ziemlich durchschaubar. Das Buch hätte insgesamt um 200 Seiten gekürzt werden können. Die Ausgabe von Weltbild mit gut 540 Seiten in kleiner Schrift war dazu mühsam zu lesen. Auch in diesem Buch kommt die Kunst von Frau McDermid ("Mord- und Blutszenen" detailgenau beschreiben) nicht zu kurz. Insgesamt: Ein lesenswertes Buch, trotz teilweise fehlender Spannung. Von mir gibts 75 Grad; das meiste davon für die gute Idee.

04.10.2006 15:18:48
Roger

Bei mir war dieses Buch auch das Erste, dass ich von Frau McDermid gelesen habe. freue mich schon auf "Ein Ort für die Ewigkeit".
Ich bin absolut begeistert.
Ich kann der Rezession von Frau Reiss absolut zustimmen.
Ist schon lange her, dass ich das sagen kann, denn die letzten Rezessionen trafen meinen Geschmack überhaupt nicht (ich meine jetzt nicht Frau Reiss, sondern insgesamt krimi-couch Bewertungen).
Aber hier wieder ein Volltreffer.
85° absolut verdient.
Ich kann es jedem empfehlen zu lesen.
Nach meiner Meinung können "Van Veteren und Wallander" fans unbedenklich zugreifen.

L.G.euer
Roger

28.09.2006 12:53:59
apfelhexe

Ich kann die schlechte Kritik auch nicht nachvollziehen. Bin begeisterter Elizabeth George, Simenon, Kathy Reichs und P.J. Tracy Leser und kannte Val McDermind noch nicht.
Erst die fabelhafte SZ Krimiedition hat mich darauf gebracht.
Die Idee fand ich super, die Ausführung bis zur letzten Seite spannend.
Schade das es keine Fiona Cameron Reihe gibt, ich fand den Charakter nämlich durchaus gelungen und interessant entworfen.

13.09.2006 17:27:51
Anne

"Die Erfinder des Todes" war mein erstes Buch von Val McDermid und es hat mich von Anfang an gefesselt. Sicherlich ist es Stellenweise etwas langatmig, aber die spannenden Momente wiegen das wieder auf. Die Story ist interessant und mal was anderes. Es wäre sicherlich spannend darauf auch eine Reihe aufzubauen!

31.08.2006 17:33:19
dyke

Diese Autorin hatte ich vor Jahren nach dem ersten Kate Brannigan-Krimi „Abgeblasen“ auf NICHT BEACHTEN gestellt, da ich kein Interesse an einer englischen Version von Vic Warshawski oder Kay Scarpetta habe.
Irgendwann lief mir dann „Die Erfinder des Todes“ auf einem Wühltisch über den Weg und da es kein Brannigan war, gab ich ihr eine 2. Chance.
Und siehe da, ein sehr spannender, ansprechender Krimi. Insbesondere die Weigerung, die Toten im Zusammenhang zu sehen, gibt dem Roman etwas realistisches, denn wer glaubt schon an so etwas, es sei denn er liest einen Krimi.
Damit hat Frau McDermid zumindest mit ihren stand alone’s wieder den Sprung in meinen SUB geschafft.

15.07.2006 09:16:54
Astarte

Leider ist dieser Krimi eine Enttäuschung, die Figuren, besonders Fiona, wirken zu konstruiert und erwecken keine Sympathie beim Leser. Man fiebert nicht mit Fiona mit. Die finale Auflösung ist nicht logisch. Schade, denn die Grundidee der Thematik ist sehr gut. Die geschilderte Liebesbeziehung ist hingegen ein Metier von dem Val McDermid die Finger lassen sollte, zu unrealistisch!

15.04.2006 02:51:36
Shehrezad

Also es ist nicht mein erstes und auch nicht mein letztes von ihr.
Ich fand es sehr spannend und mit dem Ende hätte ich auch nicht gerechnet.
Die Idee mit den Krimiautoren ist auch mal was anderes gewesen und das sie kurz in Spanien war hat das ganze nicht wirklich gestört.
Ich würde mich über eine fortsetzung von Fiona/Kit freuen.
Sehr spanned auf jedenfall!!!

12.02.2006 18:51:52
Chrisi

Ein super Krimi, auch ich kann nicht verstehen das so viele Lesen ihn offenbar nicht so spannend fanden.
Hier liegt ein Buch vor in dem die leisen Töne verherrschen, mit vielen Handlungstrengen die den Leser immer wieder eine andere Sicht der Dinge bieten. Ein überraschendes Ende. Kurz gesagt, ein wirklich lesenswertes Buch!

21.01.2006 15:44:38
Marion

Das ist ja merkwürdig, dass dieses Buch bei fast allen Leuten auf dieser Seite so schlecht wegkommt. Ich fand es klasse - spannend und alles was ein guter Krimi haben muß. Die Idee mit den Morden der Krimiautoren finde ich auch nicht schlecht!!!!! Ich kanne sonst von McDermid nur - Ein Ort für die Ewigkeit - was ich auch nur empfehlen kann, die Story ist allerdings ganz anders und überhaupt nicht blutrünstig - eher ein leiser Krimi.

21.11.2005 18:59:31
joerg

Hallo Nicole!

Von McDermid gibt es aktuell den Doppelband "Ein Ort für die Ewigkeit / Ein kalter Strom" für "kleines Geld"!

Zugreifen!

Mit "Die Erfinder des Todes" hast Du leider eines ihrer "schlechten" Bücher erwischt. Wie Du richtig vermutest: Sie kann es besser und zwar deutlich.

21.11.2005 16:18:07
Nicole

Puuuhhhh...mein erstes Buch von McDermid - und vielleicht auch mein letztes...man braucht schon einen langen Atem um sich bis zum Schluss durch die Handlung zu kauen - die im Übrigen doch recht gewollt daherkam. Wie wärs als nächstes mit einem Killer, der Jagd auf Bäcker macht, da sein geregeltes Leben aufgrund eines altbackenen Dreikornbrötchens aus den Fugen geriet? Mrs. McDermid kanns bestimmt besser - ich geb ihr noch ne Chance!

19.11.2005 11:19:13
Alexandra

Irgendwie hat die Autorin es geschafft, dass man immer weiterliest, weil man neugierig wurde. Das war das einzig Positive, was zu diesem Buch zu sagen ist. Das Ende ist komplett unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen. Es gab für den Leser keinerlei Möglichkeit auf diese Lösung zu kommen. Die Geschichte in Spanien bringt die Handlung nicht einen Millimeter voran; man hätte sie komplett weglassen können. Schade, ich hatte mir deutlich mehr erhofft und bin über die gute Krimi-Couch Wertung überrascht und enttäuscht.Von mir gibt es nur 50 Grad. Ein Ort für die Ewigkeit war um Längen bessser. Dort wurden alle Handlungsstränge aufgelöst und eingearbeitet. Ausserdem fällt für mich noch ins Gewicht, dass ich mich mit der Hauptfigur nicht identifizieren konnte. Ich fand sie inkompetent, weil sie die Mordserie nicht durchschaut hat und hysterisch und zickig-kurzum unsympathisch.

25.04.2005 22:09:12
BlueJean

Das erste Werk Val McDermids, das ich gelesen habe und bei weitem nicht das letzte!
Wer das Buch einmal in den Fingern hat, legt es so schnell nicht wieder hin! Fantastisch geschrieben, super Story, aber nichts für überaus empfindliche Leser, dennoch mehr als nur empfehlenswert!
Wer "Die Erfinder des Todes" nicht gelesen hat, verpasst einen der besten Thriller, die jemals geschrieben wurden!

05.04.2005 10:51:40
Sonore

Packend und spannend! Was ich bisher von Val McDremind gelesen habe, konnte mich nicht so überzeugen, aber die verschiedenen Stories und deren Verknüpfung haben mich gefesselt! Was mich ein wenig gelangweilt hat, war die klischeehafte Darstellung der Haupt- und Nebendarsteller (ausgenommen den Mördern!) und die platte Story um ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber, hey, ich erwarte keine hohe Literatur mit anspruchsvollen, noch zu analysierenden Beziehungskisten wenn ich einen spannenden Krimi lesen will. Und kurzweilige Unterhaltung ist mit diesem Buch garantiert!

04.03.2005 15:52:24
René

Ein verrückter Killer hat es auf Thriller-Autoren abgesehen und ermordet sie auf exakt die Art und Weise, wie diese es in ihren Romanen beschrieben haben. Dieser Plot bietet sich geradzu an, Morde auf blutrünstige Art und Weise zu beschreiben, so wie es eigentlich nur Val McDermid kann. Hart, rasant, düster. Ein weiterer Meilenstein in der unvergleichlichen Karriere von McDermid und ein absolutes Muss für Thriller-Fans!

03.12.2004 14:44:51
Daniel

Mein alter Philosophielehrer hat, als wir damals über Romane sprachen, einen netten Satz gesagt, der mir beim lesen nicht merh aus dem Kopf geht.
"In einem guten Roman hat alles seinen Sinn und Zweck. Kein Handlungselement steht für sich alleine, es muß hinterher immer ein ganzes Ergeben. Wenn etwas beschrieben ist, was nicht zur Entwicklung der Handlung beiträgt, was sich nicht in das Gesamtschema einfügt, so ist der Roman schlecht."
Naja, bei diesem Roman hat mich wirklich sehr irritiert, dass dieses spanische Intermezzo eingebaut wurde, weil währenddessen wirklich nichts vorangetrieben wird. Die Kritikpunkte meines Vorschreibers teile ich da voll und ganz, dennoch ist das Gesamturteil milder.
Mich interessiert es andererseits schon, wie die Beziehung zwischen den Hauptcharaktären weitergeht, wie Val McDermid die Linie weiter ausbaut.
Insgesamt (nachsichtig) geurteilt: 60%
...Bei diesen ganzen Bewertungen denke ich immer darüber nach, ob ich es besser machen könnte..wahrscheinlich nicht?!?...

03.12.2004 13:24:01
Pascal

Bei Seite 250 habe ich es "in die Ecke geworfen".

Einmal fand ich es unerträglich, dass die so tolle Profilerin nicht kapiert, dass hinter den Morden an den Autoren eine Serie steckt. Soviel Zufall kann es nicht geben und sie selber glaubt nicht an solche. Also was soll das?

Dann die Story in Toledo!
Die Story über den Mord an der Frau der noch nicht aufgeklärt ist!
Die Story über die alte Liebe von Steve zu Fiona!

Sorry.

15.10.2004 19:32:56
Ka1

Das war jetzt mein zweites Buch von Val McDermid und mir hat auch dieses gut gefallen. Fiona und Kit und Steve fand ich sehr sympathisch und auch ich könnte mir diese 3 in einer Serie vorstellen. Klar, manches war vielleicht unnötig und in die Länge gezogen, aber im Grossen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.
LG Karin

09.08.2004 22:36:49
MEHLI

Ich finde es war eine sehr Gute Idee , also endlich mal was Neues ! Aber die Umsetzung der Geschichte war nicht gut genug ,jedenfalls nichts Besonderes ! Zu große Umschweifungen und an manchen Stellen mehr Intuition als sein darf!Alles im allen ein ganz normaler Krimi ! Schade das nichts draus geworden ist !);

01.08.2004 01:30:22
Helga

Sehr spannend, vor allem finde ich die Idee mit den Krimiautoren hervorragend. Sympathische Charaktere, leicht lesbar und mit einigen Wendungen versehen. Auch ist der Aufbau der Spannung im Verlauf des Buches sehr gut geglückt.

Ganz schwache Nerven sollte man allerdings nicht haben, da die diversen Todesursachen doch teilweise genau beschrieben werden.

07.06.2004 21:58:44
jörg

"Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe."

Leider wahr und das bei einer meiner Lieblingsautorinnen. McDermid kann es deutlich besser. Ein "Glückstreffer" muss doch wirklich nicht die Lösung sein...

06.06.2004 15:02:59
Bea

Na, soooo schlecht war es wirklich nicht! richtig gemütlich zum lesen, ohne grosse Höhen und Tiefen, es plätscherte so vor sich hin. Klar gibt es bessere, aber es gibt auch wesentlich schlechtere von ihr. Als Fan von McDermid habe ich es durchgelesen..... aber kaufen würde ich es mir nicht! lg Bea

23.04.2004 13:02:50
Annika SF

Total langatmige Anfangspassage, langweilig! Nach vorsichtigem Spannungsanstieg dann ein völlig schlechter Schluß. Schade, aber das war irgendwie nix.

26.03.2004 20:00:31
Martin W.

Hätte wirklich gut werden können, aber der schwache Schluss und ein - wie sich gegen Ende herausstellt - vollkommen unnötiger Handlungsstrang drücken das Niveau deutlich.

06.03.2004 20:03:13
Nicky

Mir persönlich gefiel "Kein Ort für die Ewigkeit" um Längen besser! Hier waren die Audführungen zum Teil doch langatmig und die Nebenhandlung sehr verwirrend!

20.01.2004 23:57:35
marco

ich finde das buch absolut spannend!! habe es zur hälfte durch.

27.12.2003 11:16:44
Monty-Simon Fabri

Eigentlich ein toller Krimi, von manchem nur mühesam nachvollziehbarem Satzbau mal abgesehen. Es ist jede Kleinigkeit sehr detailiert beschrieben so das dem Leser ein sehr genaues Bild der Umgebung ermöglicht wird, jedoch kann er - wie bei Gott sein Dank jedem Krimi - seine eigene Phantasie gut miteinbeziehen.

21.10.2003 10:36:57
Eva

Also, an sich bin ich sehr begeistert von diesem Buch. Es ist spannend geschrieben, wenn auch an manchen Stellen ein bisschen langatmig, meiner Meinung nach. Doch trotz einiger Längen war ich gefesselt und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Der Spannungsbogen war gut aufgebaut, wenn zwischenzeitlich auch ein bisschen das Tempo fehlte. Eben die oben beschriebene Langatmigkeit. Aber auf den letzten 100 Seiten wird dann doch endlich ordentlich Gas gegeben.
Als ich dann doch endlich erfuhr, wer der ominöse Serienkiller ist, der berühmte Thrillerautoren tötet, war ich ziemlich überrascht; mit dieser Person hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber meiner Meinung nach, ist das Motiv doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Es ist nicht unlogisch, aber doch etwas weit hergeholt.
Ansonsten hat mich die Langsamkeit & Begriffslosigkeit der Polizei etwas gestört. Um teilweise so offensichtliche Sachen falsch zu deuten, muss man schon mit Blindheit geschlagen sein.
Aber alles in allem finde ich dieses Buch wirklich sehr, sehr gut und kann es nur weiter empfehlen. Es hat mir einige spannungsgeladene Stunden bereitet. :-)

04.03.2003 21:07:26
snoozer

Mit "Die Erfinder des Todes" liefert Val McDermid die von Ihr schon aus "Das Lied der Sirenen" bekannte Mischung aus Spannung und bestialischen Morden ab. Ein guter Krimi, auch wenn mir "Das Lied der Sirenen" besser gefallen hat.
Der Aufhänger der Geschichte - ein Psychopath ermordet Krimiautoren nach dem Muster ihrer eigenen, in ihren Romanen beschriebenen, Serienkiller - hört sich schon mal sehr spannend an und ist es sicherlich auch. Mc Dermid gelingt es meiner Meinung nach aber nicht so ganz, diesen spannenden Aufhänger auch richtig auszunutzen. Mich störte z.B dass es Ewigkeiten gedauert hat, bis irgendjemand mal schnallte, was Sache ist - nämlich dass ein Serienkiller unterwegs ist, der Autoren abschlachtet. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum das in dem Buch keiner merkte oder merken wollte und dadurch wird der tolle Aufhänger nicht gerade gefördert.
Ebenso unnötig fand ich eigentlich die Spanien-Morde. Wozu waren die eigentlich gut ? Auch diese merkwürdige Internet-Seite, die seltsamerweise immer sämtliche Infos vor allen anderen hatte - selbstverständlich völlig unentgeltlich und aus reiner Menschenfreundlichkeit - fand ich doch etwas weit hergeholt.

Dafür ist die Geschichte wieder klasse geschrieben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, der Spannungsaufbau ist toll und - was mir immer wichtig ist ;-) - man kann mitraten, wer der Mörder ist.

Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, aber auch hier muss man wieder sagen: Wer allzu blutige Mordszenen nicht verträgt, sollte zu etwas anderem greifen.

26.02.2003 12:07:27
Philine

Insgesamt ein wirklich spannendes Buch, nur das Motiv des Mörders erscheint etwas an den Haaren herbeigezogen.

04.12.2002 23:16:00
Veit

Super geschrieben und immer die nötige Spannung!

28.11.2002 16:04:38
rebekka

Ich finde das Buch ist ein komplexer mischmasch aus spannung und horror, doch es ist nicht zu schockartig. Im großen und ganzen kann ich nur sagen, das das Buch mir sehr gut gefallen hat!!