Amokjagd

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Berkley, 1994, Titel: 'Joyride', Seiten: 245, Originalsprache
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 288, Übersetzt: Kristof Kurz

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:78
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":1,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt ...

Amokjagd

Amokjagd

Deine Meinung zu »Amokjagd«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
11.10.2011 16:03:29
blume

Ist schon interessant, wie hier jeder Kommentar die Story von Amokjagd bemängelt. Denn mal ganz nebenbei bemerkt, handelt es sich bei dieser Story um einen Abklatsch von "La Bête Humaine" von Emile Zola, französischer Romancier des 19. Jahrhunderts. Noch heute populär, da er Weltliteratur vollbracht hat.
Also kann die Story so seicht ja garnicht sein.

22.05.2011 19:01:54
Buboter

Carole und ihr Liebhaber Lee bringen Carole\'s gewaltätigen Ehemann um. Dabei werden sie von Wayne Lock beobachtet. Lock notiert in einem Notizbuch alle Menschen, die ihn, seiner Meinung nach, hintergangen oder schlecht behandelt haben, nimmt sich vor diese umzubringen und fragt sich ständig, wie sich das anfühlen würde. Er ist fasziniert von Carole und Lee, entführt diese und "arbeitet" seine Liste ab.

"Amokjagd" ist ein schnörkelloser, leicht lesbarer Roman, der mich wirklich gut unterhalten hat.

Leider hat mir ein wenig die Tiefe, der Personen gefehlt. Die ist zwar für diesen irren Roadtrip nicht zwingend notwendig, ein wenig mehr Infos hätten mir aber trotzdem besser gefallen.

Ansonsten, knapp zusammengefasst: Stellenweise rasant, kaltblütig, klar und knapp geschrieben. Mir hats gut gefallen! 75 °

05.04.2011 22:13:26
HeJe

Auch ich war ziemlich enttäuscht von diesem Ketchum. Ich habe bereits Evil und Wahnsinn gelesen und war dementsprechend total gespannt auf dieses Werk. Leider fehlte es mir gänzlich an der sonst sehr geliebten Tiefe und Raffinesse. Die Hauptcharaktere waren schwammig und wenig facettenreich, fast schon ... öde.

Ansonsten lässt sich das Buch schnell von der Hand lesen und ist wie immer stilistisch gut geschrieben. Ich gebe noch 70 Grad für den Ketchumfaktor.

26.01.2011 16:12:50
Frostkoeddel

Ich bin sehr enttäuscht worden von Amokjagd. Nachdem mich "Evil" schon nach kurzer Zeit gepackt hat, fehlte mir das bis fast zum Schluß bei diesem Buch. Ich fand es zu langweilig in der Geschichte. Die Protagonisten nur z.T interessant. Werde aber trotzdem noch einen Ketchum versuchen. Ich vergebe leider nur 50°

16.07.2009 21:36:35
nobi

Fand ihn jetzt auch am schwächsten von den drei bisher gelesenen. Evil - super, Beutezeit - gut, Amokjagd - mässig, demnach müsste ja Beutegier - miserabel sein, hab ich aber noch nicht gelesen. Also von der Qualität her seh ich Paralellen zu Simon Becket, der auch gut anfing u. immer mehr nachliess.

05.07.2009 21:00:13
Alexi1000

Dieser Roman ist bis jetzt für mich der "schwächste" Ketchum, und das lag bestimmt nicht an zu hohen Erwartungen.
Die Geschichte wird sehr distanziert erzählt, die Protagonisten bleiben relativ blass.
Dadurch bleibt man relativ unberührt bei den sicherlich nicht zimperlich beschriebenen Gewaltausbrüchen, aber zum Ende schafft Ketchum es den "Amoklauf" als eine absolut sinnlose, erschreckende und verabscheuungswürdige Tat darzstellen.

So bekommt er dann noch etwas die Kurve.

Fazit: für eingefleischte Ketchum - Fans

ich vergebe 75°.

16.06.2009 11:52:21
Erika

ich finde das Jack Ketchum ein wirklich sehr guter Schriftsteller ist.Ich lese auch viele andere Autoren wie zb:Dean Koontz aber Jack Ketchum schreibt einfach anders.An alle Leute die noch kein Buch von ihm gelesen haben,sag ich nur kauft euch eins.es ist egal welches denn von Jack Ketchum sind alle Bücher gut.

11.12.2008 10:56:40
Frank

Das Buch hat durchaus seinen Reiz. Sehr emotionslos und distanziert schildert Ketchum wie ein junger Mann seine "Amokjagd" beginnt. Dass er hierfür die Gesellschaft eines Pärchens benötigt, das zuvor ebenfalls einen ("begründeteren") Mord begangen hat, ist zwar nicht so richtig nachvollziehbar, dient aber dem Verlauf der Story.
Ähnlich wie auch bei "Blutrot" fand ich den Roman nicht sonderlich brutal. Lediglich beim Finale dreht Ketchum auf und liefert ein wahres Massaker ab. Das Manko des Romans stellte(n) für mich die mangelnde Spannung sowie die fehlenden Identifikationspersonen dar. Daher vergebe ich "nur" 70%, für 3,4 unterhaltsame Stunden ist er dennoch zu empfehlen.

07.12.2008 21:19:35
Sonny

Nach Beutezeit jetzt Amokjagd. Ganz klar, der gute Mr. Ketchum ist als Kind zu oft vom Wickeltisch gefallen. Während sich ein Laymon wenigstens bemühte so etwas wie eine Story in seine Bücher zu bringen, rattert Ketchum die Grausamkeiten im Minutentakt runter. Mit Nichts, als einem kleine Aufhänger. Von Story keine Spur. Die Figuren sind so gesichtslos, da wünscht man sich beinahe er würde sie endgültig und ausnahmslos alle vom Papier radieren.

Eines muss man ihm aber zu Gute halten. Er hat einen flüssig lesbaren Stil, bedingt durch kurze Kapitel und vielen Dialogen.
Amokjagd ist eins dieser Bücher für Leute, die gerne was Krasses, völlig ohne Anspruch lesen möchten.

30.09.2008 12:46:14
Bio-Fan

Daß "Amokjagd" nicht der Überflieger ist, den wir alle erwartet haben, dürfte mittlerweile bekannt sein. Die Erwartungen (so bei mir) waren wohl zu hoch. Die Intensität von "Evil oder eine ähnlich brutale Szenerie wie in "Beutezeit" kann auch ein Ketchum nicht mal so einfach aus dem Ärmel schütteln.
"Amokjagd" ist eigentlich das, was der amerikanische Titel "Joyride" hergibt: eine Spritztour, ein Kurztrip, wobei die Frage nach einem Sinn sich besser nicht stellen sollte. Die Vorbereitungen für diesen kurzen Horrortrip ziehen sich seitenlang angefüllt mit Sequenzen von Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen der beiden "Gattenmörder". Erst zum Ende hin, wenn der Amoklauf beginnt, kommt Tempo in die Story, was aber den dürftigen Gesamteindruck nur wenig aufbessert, weil Ketchum sich keiner Spannungselemente bedient.
70 Grad

27.09.2008 18:51:30
Schrodo

Wie nicht anders vom guten Jack zu erwarten, beinhaltet dieses Buch eine Gewaltorgie auf 288 Seiten. Die Story ist simpel, Carol und Lee entledigen sich ziemlich gewaltsam ihres Ehemanns Howard (das hat er verdient die Schweinebacke), der Psychopath Wayne beobachtet dies zufällig. Endlich hat er zwei Gleichgesinnte gefunden…denkt er. Wie es dann weitergeht? Na ja, dann folgt eben die Gewaltorgie.
Das Buch wurde wohl schon 1995 geschrieben und der Verlag reitet nun eben auf der Erfolgswelle des Herrn Ketchum. Vermutlich werden noch mehrere solch alter, brutaler Schinken wie auch Beutezeit (anscheinend aus dem Jahre 1980) erscheinen. Kurzum ein Buch das voll in das Genre der Brutalitäten passt. Für mich ist das was hier geschrieben wurde einfach zu wenig. Nur Brutalitäten, und sonst fast nichts, möchte ich ja auch nicht lesen. Vielleicht wird´s ja beim nächsten besser.

26.09.2008 21:48:46
mase

Dieses Buch hat mich einen Tag lang hervorragend Unterhalten. Es erinnerte mich mehr an „Rache“ von Laymon oder an den Film „Natural Born Killers“ als an Beutezeit. Alleine den Plot finde ich grandios und schreit nach einer Verfilmung. Die Wechsel der Perspektiven und die Geschwindigkeit der Geschichte waren genau richtig temperiert.

Über die Logik des Plots und die Glaubwürdigkeit der Charaktere zu sprechen ist bei einem solchen Buch nur mühselig. Es hat mich blendend unterhalten. Mehr habe ich von „Amokjagd“ nicht erwartet.