Unser Spiel

Erschienen: Januar 1997

Bibliographische Angaben

  • London: Hodder & Stoughton, 1995, Titel: 'Our Game', Seiten: 347, Originalsprache
  • München: Heyne, 1997, Seiten: 606, Bemerkung: Großdruck
  • Berlin: List, 2006, Seiten: 383
  • Berlin: Ullstein, 2007, Seiten: 383

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Tim Cranmer, der Ich-Erzähler des Romans, ist ein vorzeitig ausgemusterter Geheimdienstmann. Der erholsame Aufenthalt auf seinem Landgut im englischen Somerset ist allerdings nur von kurzer Dauer: Bald treibt ihn die Suche nach zwei Verrätern durch das chaotische Rußland von heute.

"´Unser Spiel´überzeugt sowohl als sorgfältig aufgebaute Geheimdienstgeschichte wie auch als literarisch verarbeitete politische Satire." (Neue Zürcher Zeitung.)

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Letzte Kommentare:
28.02.2010 23:50:01
Nadir36

Nach zehn seiner Romane, von denen Unser Spiel der letzte war, halte ich die Gleichung Le Carre = Spannung für einen Mythos, auch wenn es zumeist ein paar Kapitel gibt, in denen etwas Spannung aufflackert. Davon gibt es in unser Spiel sogar ein paar mehr. Aber auch hier siegt am Ende die resignative Weltsicht des Autors, dem es in erster Linie um die Entmythologisierung der Geheimdienste geht. Mit Nervenkitzel und Thrill hat diese Aufklärungsarbeit natürlich nicht viel zu tun, dafür mit traurigen älteren Männern und ihren Spielchen. Und, wenn man sich von diesem überholten Spannungsmythos verabschiedet hat, ist Unser Spiel gar nicht sooo schlecht, vorausgesetzt, man schätzt resignatives Finales, bei denen am Ende herauskommt, dass sich der ganze Aufwand nicht gelohnt hat, sondern nur unnötige Opfer an Menschenleben gekostet hat. Das ist die Botschaft der meines Le Carrees, angefangen beim Spion

09.02.2007 02:02:43
Kasimir

Für Krimi-fans absolut ungeeignet. Schale Story, spannungslos. Wer hier etwas erwrtet wird Enttäuscht. Bloss politische Satire. Sehr empfehlenswert allerdings, wenn man ein Buch als Schlafmittel einsetzen möchte.