Closer

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Pocket Star, 2004, Titel: 'The Closer', Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2008, Seiten: 5, Übersetzt: Kessler, Martin, Bemerkung: gekürzt

Couch-Wertung:

90°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
2 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:85
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":1,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":1,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Michael Drewniok
Ein Monster jagt Monster

Buch-Rezension von Michael Drewniok Aug 2008

Vor drei Jahren hat ein Serienkiller die gesamte Familie des Kunstmalers Jack Salter auf grausamste Weise ausgelöscht. Der ist daraufhin zum unerbittlichen Rächer mutiert. Er sucht den Unhold, doch in dem Wissen, dass noch viele andere Mörder ihr Unwesen treiben, hat Jack seinen Rachefeldzug auf alle in den USA und Kanada aktiven Psychopathen ausgeweitet. Er jagt sie systematisch, lockt sie in die Falle und sperrt sie in seinen privaten Folterkeller. Dort müssen sie ihm ihre Untaten gestehen. Mit der Leiche des schließlich getöteten Mörders werden die dabei entstehenden Tonaufnahmen der Polizei zugespielt.

Die Medien, die Gesetzeshüter und die Angehörigen der Mordopfer haben Jack längst ins Herz geschlossen, da er die Monster auslöscht, die man auf legale Weise oft kaum dingfest machen kann. Mann nennt ihn den "Closer", denn Jack sorgt dafür, dass die Akten der Mörder geschlossen werden können.

Jack "arbeitet" auch deshalb so effektiv, weil er sich auf die Unterstützung der Prostituierten Nikki verlassen kann, der er einst das Leben rettete. Gemeinsam haben sie bereits diverse Serienkiller gestellt und ausgeschaltet. Jetzt steht Jack vor seiner größten Herausforderung: Er konnte die geheime "Jagdrevier"-Website infiltrieren, die Webmaster "Dschinn-X" als Netzwerk für Serienmörder eingerichtet hat. Hier können sie als "Rudel" miteinander kommunizieren, mit ihren Gräueltaten prahlen und "Jagdtipps" austauschen.

Wenn Jack die Nicknames der Teilnehmer entschlüsselt, kann er auf einen Schlag ein halbes Dutzend äußerst erfolgreicher Killer eliminieren. Darunter ist auch der "Patron", in dem Jack den Mörder seiner Familie erkennt. Er gibt sich als "Dschinn-X" aus und versucht seine Gegner zu täuschen und auszuspionieren. Doch die sind misstrauisch und sehr gewieft, wenn es um ihre Sicherheit geht. Nikki macht sich zudem Gedanken über Jacks psychische Verfassung. Die grausamen Folterverhöre haben ihre Spuren hinterlassen. Ist Jack noch der objektive Rächer, oder hat er das Lager gewechselt und ist selbst zum Lustmörder geworden ...?

Wenn schon, denn schon ...

Verkaufsbewährte Namen und grell angepriesene Unbekannte dominieren den deutschen Krimi-Buchmarkt. Gemeinsamer Nenner ist viel zu oft die mittelmäßige Qualität dieser Elaborate. Man muss wirklich entschlossen sein und über die Fähigkeit verfügen, Enttäuschungen gleich im Salventakt an der Leserseele abprallen zu lassen, will man in diesem Einheitsbrei nicht nur rühren, sondern etwas wirklich Lohnendes gleich Lesenswertes finden.

Wobei "lesenswert" ja nicht unbedingt "neu" oder gar "originell" bedeuten muss. Beide Attribute kann Donn Cortez für Closer sicher nicht beanspruchen. Das lässt sich aber selten so gut verschmerzen wie in diesem Fall. Closer ist Handwerk pur und fern jeder klassischen Qualität, wie das diejenigen, die zwischen Schund und Literatur zu differenzieren pflegen, nur zu gern und angewidert bestätigen werden. Aber Closer macht Spaß. Selten liest man einen Thriller, der nicht nur als Pageturner konzipiert wurde, sondern diesen Anspruch auch erfüllen kann. Dabei hat Donn Cortez im Grunde nur zwei bewährte Regeln beherzigt: Beherrsche deinen Job - das Schreiben - und gib dort Gas, wo die Wankelmütigen zaudern.

Der Vigilant mit seinem Drang zur Selbstjustiz gehört nicht nur in den USA zum festen Inventar der Unterhaltungsmedien. Zu verlockend ist der Gedanke, auf dem Weg zum "gerechten" Urteil eine Abkürzung zu nehmen, das scheinbar notorisch liberale und auch dem überführten Übeltäter schützenden Gesetz zu umgehen und die Strafe als Rache zu zelebrieren: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Selten wird dieses Prinzip so kompromisslos durchgespielt wie in Closer. Cortez arbeitet wie der Regisseur eines Horror-B-Movies mit intensiven Splatter-Einlagen. Zwar schwelgt er nicht in Blut & Gedärmen, doch er beschränkt sich nicht auf Andeutungen: Wenn Jack und das "Rudel" foltern, dann erfahren wir, was sie ihren Opfern antun.

Unter Blut und Schweiß kaum auseinanderzuhalten

Das geschieht nicht (nur) als Service für die Fans des aktuell beliebten Folter-Pornos à la Saw oder Hostel. Tatsächlich beschreibt Cortez "nur" den entsetzlichen "Bind-Torture-Kill"-Alltag realer Serienkiller und lässt diese zusätzlich darüber reflektieren. Wenn die plakativen Sitzungen ausführlicher Foltersitzungen auszuufern drohen, ersetzt Cortez sie lieber durch fiktive ´Essays´, in denen "Dschinn-X", "Gourmet", "Patron" oder "Road-Rage" über ihren "Job" philosophieren. Das Entsetzen speist sich aus dem sachlichen Tonfall, in dem sie über schauerlichste Gräuel diskutieren.

Auf einer zweiten Handlungsebene ist Closer die mindestens ebenso dramatische Höllenfahrt eines Mannes, der dem folgenschweren Irrtum unterliegt, er könne seinen inneren Frieden wiederfinden, indem er die Welt von ihren Dämonen befreit. "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Dieser berühmte, fast schon zur Plattitüde verkommene Aphorismus Friedrich Nietzsches (Nr. 146; Jenseits von Gut und Böse, 1886) trifft den Nagel auf den Kopf. Jack hat die Grenze womöglich überschritten. Diese Frage stellt sich stellvertretend für den Leser Nikki, die nicht nur Jacks Partnerin bei der ´Jagd´ ist, sondern auch die Stimme der Vernunft verkörpert, für die Jack taub geworden ist. Wenn er foltert, dann wendet er die Methoden seiner Gegner an. Dabei bedient er sich der gleichen ´Argumente´ wie seine Gefangenen, wenn diese ihre Taten rechtfertigen. Kein Wunder, dass Nikki Schwierigkeiten hat, zwischen dem gleichermaßen mit Blut bespritzten Täter und seinen Opfer zu unterscheiden, wenn sie in Jacks Folterkeller schaut.

Die Ambivalenz des Mannes Jack, der im Grunde als Sympathiefigur dargestellt ist, wird von Cortez vorbildlich in den Dienst seiner Geschichte gestellt. Die Sprache ist nüchtern, kein Zeigefinger wird erhoben, keine Kompromisse werden gemacht; es wird erklärt aber nicht gewertet. Eine literarische Verfremdung der grausigen Fakten findet nicht statt. Dem Leser wird kein Hintertürchen gelassen.

Prompt und vom Verfasser natürlich methodisch geweckt stellt sich Unbehagen ein. Man wird zum Voyeur gemacht und muss Stellung beziehen: Ist es nicht "richtig", dass eingefleischte Psychopathen, die dem Gesetz und seinen Hütern viel zu oft durch die Finger schlüpfen, schlicht ausgerottet werden? Cortez verdeutlicht den Preis der Selbstjustiz, und das macht er besser als jeder predigende Gutmensch.

Mit dem Bleifuß auf dem Spannungspedal

Im Vordergrund steht für Cortez die Geschichte. Die ist beispielhaft geplottet, weil stringent, rasant und dabei doch voller Überraschungen. Wenn Jack sich gleich mit mehreren Serienkillern anlegt, hat er, den Cortez erfolgreich als extrem organisierten und deshalb so erfolgreichen "Closer" dargestellt hat, sich eindeutig übernommen. Das Schiefgehen eines ausgeklügelten Racheplans ist Klischee, aber so geschickt wie hier variiert beschert er einem Roman zuverlässig zusätzliche Spannungsschübe. Cortez wird im Finale möglicherweise zu theatralisch mit "Patrons" Rechtfertigung seiner Schandtaten als Katalysator einer monströsen und buchstäblichen l´art pour l´art; hier orientiert sich Cortez unnötig am genialischen Metzel-Vorbild Hannibal Lecter.

Die Idee einer Website für Serienkiller ist so "logisch", dass sich tatsächlich die Frage stellt, wieso oder ob es so etwas nicht schon gibt. Schon erwähnt wurde, dass Cortez auch hier die ´richtigen´, d. h. erschreckenden Worte findet, wenn er seine Psychopathen chatten, über das Für und Wider verschiedener Mordmethoden beraten oder über frustrierende ´Betriebsunfälle´ klagen lässt. Dieser Wahnsinn hat Methode. Das lässt ihn sehr real wirken.

Closer ist trotz der Geschwindigkeit, mit der die Ereignisse ablaufen, durchaus keine Hetzjagd von Mord zu Mord. Es gibt Ruhephasen, die vor allem der Erläuterung und Informationsvermittlung dienen. Sie sind sorgfältig in den Erzählfluss eingebettet. Nicht selten sprengen sie dessen Chronologie. Nicht einmal die Einleitung bleibt ohne Zeitsprünge. Was dort geschieht, wer Jack und Nikki sind und wer wen jagt, bleibt zunächst unklar. Nicht nur unsere beiden Hauptfiguren, sondern auch ihre Gegner lernen wir erst ´bei der Arbeit´ kennen.

Im letzten Drittel rückt Jacks Erkenntnisprozess in den Vordergrund. Er stellt sich endlich der Frage, ob "Closer" womöglich der Spitzname eines weiteren Serienkillers geworden ist. Die Antwort fällt erneut anders aus als erwartet. Im Anschluss demonstriert Cortez, wie man den Leser mit einer ganzen Kette infam eingefädelter Schlusstwists von einer Verwirrung in die nächste stürzt: Die wahre Identität des "Patrons" wird erfolgreich so spät wie möglich gelüftet.

Diese Tour-de-Force leitet gleichzeitig ein Happy-end ein, das man nur tragisch aber nochmals konsequent nennen kann. Es komplettiert einen Thriller, dessen Ökonomie vorbildlich ist. 400 Seiten benötigt Cortez für seine Geschichte. Sie werden mit einer Geschwindigkeit umgeblättert, die sogar den erfahrenen Leser überraschen dürfte ...

Closer

Closer

Deine Meinung zu »Closer«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
21.06.2016 17:41:27
Thrillerfan

Zum Inhalt aus Klappentext, denn darin wird das Grundgeschehen gut erklärt.
Sie dachten, sie wären allmächtig. Doch dann kam er: eiskalt, gnadenlos, tödlich für all seine Opfer. Und bei diesen handelt es sich um...Serienmörder!
Seit der Künstler Jack seine Familie durch die Hand eines grausamen Killers verlor, hat er sich einer neuen Kunst verschrieben: Er findet Verbracher, nach denen die Polizei vergeblich sucht. Er sorgt dafür, dass sie ihre Untaten gestehen - und lässt sie dafür büßen. Für die einen ist er ein dunkler Held; für das gesetz eine Gefahrenquelle, die ausgeschaltet werden muss. Denn wie lange kann ein Mann Monster jagen, bevor er selbst zu einem wird?

Die Handlung des Buches wird über verschiedene Stränge erzählt, die z. T. auch Rückblicke beinhalten.
Brutale Mörder deren Handlungen auch "schön" beschrieben werde. Diese Mörder werden von Jack verfolgt und dann auch nicht "zart" umgebracht und natürlich wird dies auch "schön" genau beschrieben. Das ganze Buch ist auch noch etwas verwirrend aufgebaut und da man ja im Bilde ist, wer was tut bleibt nur noch etwas Spannung welche Personen die Mörder angetrieben haben. Und das war auch alles.
Gut, Thriller sind keine Liebsromene, aber so blutig und ohne absolute Spannungshandlung muss nicht sein.
Von mir aus gesehen ist das Buch absolut keine Empfehlung für Leser die einen guten Thriller in der Hand haben wollen = sparen Sie sich das Geld für bessere Bücher.

22.09.2013 13:44:08
Stefan83

Als „Handwerk pur“ bezeichnet Krimi-Couch-Kollege Dr. Michael Drewniok Donn Cortez' Thriller „Closer“ und vergibt in seiner Rezension vollkommen überzeugt glatte 90°. Eine beachtliche Wertung, die mich letztlich zum Kauf dieses Werks bewogen hat, das mit dem martialisch-metallisch anmutenden Cover eher nicht in mein übliches Beuteschema fällt. Vom nicht gerade aussagekräftigen und nach fadem Mainstream müffelnden Klappentext ganz zu schweigen. Nach Beendigung der Lektüre muss ich Drewniok zumindest in einem Punkt recht geben: Handwerk pur bietet „Closer“ wirklich, allerdings weniger auf das des Schriftstellers bezogen, als vielmehr auf die Tätigkeit eines Metzgers, bedient Cortez doch vor allem die Gelüste der Freunde von „Hostel“, „Saw“ und Co. „Unterhaltend“, wie in der Besprechung hervorgehoben, ist daran jedoch nichts, denn wer hier einen Kitzel empfindet, kriegt wohl bereits vor der Fleischertheke eine Gänsehaut.

„Closer“ steht genau für die eingeschlagene Richtung des Krimi-Genres, welche mir jetzt seit Jahren immer mehr auf den Wecker geht. Blut, noch einen Eimer Blut, ach, was, ich hol gleich einen Betonmischer mit Gedärm, damit der Leser merkt, dass ich es ernst meine. Und Serienkiller. Wir brauchen Serienkiller. Was, einen? Nein, ein Rudel. Ein Rudel voller Soziopathen, die sich per Internet über das Abschlachten, Ausnehmen, Foltern und Zubereiten von Menschen austauschen. Und wer lebt im Rudel? Genau: Wölfe. Ich nenne sie Wölfe. Hach, Donnie, du Fuchs. Großartige Idee. Jetzt brauch in noch einen Gegenspieler. Ein Polizist? Ein Detektiv? Nein, das wär ja langweilig. Wir wäre es denn miiit … Ja, auch ein Serienkiller. Aber, natürlich ein guter, der lediglich die Bösen jagt und sie in aller Stille zu Tode foltert. Da haben wir dann auch gleich eine Identifikationsfigur für die Rednecks im Süden. Und wenn ich die Perversen und über 40-jährigen notgedrungenen Sex-Abstinenzler auch ins Boot holen will, packe ich am besten gleich noch eine Nutte mit in die Handlung. Natürlich eine noble und gütige Nutte. Nicht das der Plot noch zu düster wird.

Damit hab ich so in etwa Fundament und Rahmen des Schlachthauses „Closer“ beschrieben, das sich tatsächlich damit rühmen darf, zum Dümmsten zu gehören, was ich jemals in den Händen hatte. Wo bereits Autoren wie Slaughter oder McFadyen Probleme haben, die auf unserer Erde herrschende Realität in ihren Büchern zu berücksichtigen, ignoriert Donn Cortez diese gleich von Anfang an völlig. „Closer“ hat die Substanz und den Tiefgang eines dünn-geschnittenen Knäckebrots und schmeckt in etwa genauso fade. Während oben genannte Autoren noch hart an der Lächerlichkeit vorbeischrammen, badet Cortez gerade zu in ihr, derart klischeehaft die Figuren, sowie der letztendliche Verlauf der, naja, nennen wir es mal der Einfachheit halber „Handlung“. Über gute 400 Seiten habe ich mir deshalb vor allem eine Frage immer wieder gestellt: „Meint der Autor das wirklich ernst oder sollte das eigentliche eine Parodie auf die blutigen Schlacht-Thriller der Moderne werden?“ Nun, Ansätze für Kritik am Trend zum hemmungslosen Gewaltgemetzel, das mittlerweile selbst vor Kindern nicht mehr halt macht, finden sich jedenfalls nirgends. Übrigens genauso wenig, wie nähere psychologische Betrachtungen der Täter. Die sind nun mal einfach alle abgrundtief böse. Und die Opfer. Nun ja, die sind halt tot. Also halten wir uns besser nicht allzu lange mit ihnen auf.

Trotz all der Kritikpunkte: „Closer“ wird in der Vergangenheit sicherlich einige Leser gefunden haben, darunter vielleicht sogar ein paar, die wie ich die Hoffnung hatten, etwas „Dexter“-ähnliches vorzufinden. Letzteren darf ich getrost dazu raten, sich das Geld zu sparen. Zwischen Lindsay und Cortez liegen dieselben Welten wie zwischen Tom Hanks und Dolph Lundgren. Wobei dies insofern ein schlechtes Beispiel ist, weil uns beide Schauspieler zumindest irgendwann mal irgendwo unterhalten haben. „Closer“ ist dazu schlichtweg nicht in der Lage.

Eine sinn- und moralfreie Aneinanderreihung überbordender Brutalitäten und sadistischer Phantasien, die mich weder verstört, noch angeekelt, noch in irgendeinem Maße berührt, aber vor allem eins – tierisch genervt hat. Jedem geistig halbwegs gesundem Mensch und Krimi-Freund sei daher geraten: Finger weg von „Closer“. Geht lieber zum Metzger und holt euch ein leckeres Mettbrötchen.

20.09.2012 14:02:32
Belial

Schlechter und Abklatsch von der Dexter-Story. Was an patologischer Finesse fehlt wird mit Bauerngewalt versucht wettzumachen. Ich habe Bücher mit weniger Gewaltbeschreibungen gelesen, die mich seelisch mehr angegriffen haben. Dazu verlaufen ein Großteil der Situationen so, wie sie sich "klein-Fritzchen" vorstellt. Revolverkugel von GPS-Sender aufgehalten? Klar doch!

26.06.2011 14:57:28
Waldemar Da Rin

Guten Tag
Ich habe das Hörbuch an diesem Wochenende auf dem Weg nach Holland im Auto abgespielt, musste aber zwischendurch überspringen, weil mich die detailierten Folterszenen anwiederten. Zu pervers und sadistisch. In Holland angekommen habe ich die CD\'s in den Mülleimer geschmissen. Sorry Waldenheimer

23.04.2011 15:02:19
HeJe

Ein nettes Buch. Nett grausam, nette Unterhaltung, nett gemeint. Aber leider nicht wirklich mehr als das.

Die Schocker sind nicht schlecht. Der Schreibstil gefällt mir gar nicht: zu sprunghaft und undurchsichtig. Gegen Mitte des Buches wurden mir auch die Handlungszweige zu viel. Die Charaktere finde ich leider völlig misslungen: Wer kann schon Sympathien aufbringen für einen Mörder und eine Hure, die mitmordet?

Ich wurde einfach nicht mitgerissen. Die ganze Szenerie war einfach zu abgefahren.
Ich vergebe daher wegen der Schocker 60 Grad.

28.11.2010 08:01:41
Frank

Sein Name ist der "Closer". Er macht Serienmörder ausfindig, zwingt sie unter Folter zu Geständnissen - und tötet sie.
Das alles um den Familien der Opfer Antworten zu liefern.
Vor allem aber um den einen Mörder zu finden, der seine eigene Familie abgeschlachtet hat (im wahrsten Sinne des Wortes).
Als er über das Internet auf einen geheimnisvollen Bund an Serienkillern stösst, ist er näher an seinem Ziel als er denkt.
Doch der Preis für sein Wissen ist eventuell seine eigene Seele...

Zunächst mal schreibt Cortez durchaus spannend. Die Geschichte hat kaum mal einen Hänger, in 3 oder 4 Stunden legt man das Buch dann beendet zur Seite.
Doch irgendwie bleibt ein schales Gefühl.
Sicher, Gorehounds kommen bei all den Folterungen und Mordbeschreibungen auf ihre Kosten - meiner Meinung liegt aber genau da das "Problem" der Geschichte. Hier wäre weniger mehr gewesen.
Cortez haut einem das so häufig um die Ohren, dass es irgendwann beliebig wirkt. Und auch das Finale wirkt etwas dahingeschludert - was sich aber ohne zu spoilern leider kaum erklären lässt.
Dennoch...für kurzweilige Unterhaltung (für weniger Zartbesaitete) ist der Roman durchaus zu gebrauchen.
Solide ist er allemal.
80% von mir.

21.11.2010 15:22:47
sie-phyllis

Ein heftiges Buch, manche Seiten hab ich überspringen müssen, da die Ausführungen doch nicht so mein Ding sind und es mir auf den Magen schlug. Immerhin wurden die Folterungen nicht total ausführlich beschrieben, es reichte mir auch so schon völlig aus.
Nichts-desto-trotz ein sehr fesselnd beschriebener Kampf zwischen Serienmördern und Folterern, we ist das Opfer?/!
Das Buch hinterläßt einen schlechten Nachgeschmack und ist eindringlich geschrieben. Ein paar Ungereimtheiten, vor allem in der Auflösung und unlogisch bei den Internet-Beschreibungen, viel Spaß beim lesen.

26.07.2010 11:45:39
Giftzahn

Ich find das Buch einfach supper ich habe versucht mehr über diesen Autor zu finden was aber ein wenig schwer war ,Ich war gefesselt von dem Buch und schlisse mich der Meinung an das es einfach in aller Ruhe gelesen werden muß das erste mal hab ich es schnell gelesen weil ich wissen wollte wie es weiter geht jetzt vor kurzem habe ich es noch mal gelesen und es war noch besser. Ich bin begeistert.

11.04.2010 21:57:58
Koray

Das Buch ist spannend und sehr gut zu lesen. Darüberhinaus kann man nicht aufhören zu lesen, man möchte an die Hintergründe, es zwingt quasi das Buch weiterzulesen, einfach unbeschreiblich.

26.11.2009 16:52:48
Tigger23

Es ist noch kein Meister vom Schriftsteller-Himmel gefallen - Donn Cortez wird es nie tun, da er nie dort hinkommen wird, zumindest nicht mit diesem Buch. Die Story \'nett\', die Spannung \'in Ordnung\'. Es gibt in der Tat einen Punkt, da will man das Buch beenden, ich weiß aber nicht, ob es an der Spannung liegt oder an dem innigen Wunsch das Buch endlich wegzulegen. Bei mir war es letzteres - einfach weil alles etwas zu flach war, zu lau, zu \'schön\'. Im letzten Drittel erahnt man wer der Täter ist, ab da hatte ich auch das Gefühl der Autor wolle das Buch einfach beenden. Schade, die Story bietet mehr für eine gute Mär.

02.09.2009 08:31:29
Bibliophagos

Wertung: 90 Grad :-))

1.) zum Aufbau?
Seriöse und spannende Einführung der Situation und Präsentation der Protagonisten

2.) Was ist gut?
Interessant ist es, dass ein Verhör-/Folterspezialist für die "gute" Sache mit einer Assistentin kooperiert.

3.) Was ist schlecht?
Ein/Zwei Dialoge sind etwas zu langatmig gehalten

4.) Gesamturteil?
Spannung garantiert, besonders für LiebhaberInnen detailliert-beschriebener Verhörtechniken

19.07.2009 23:03:43
Yasmine

Wenn man dieses Buch angefangen hat zu lesen, kommt man gar nicht mehr davon los.

Die ersten paar Kapitel hatte ich ein ziemliches dureinander mit den Personen. Wer ist wer, wer gehört zu wem und wer jagt wen, aber das hat sich mit der Zeit gelegt.
Sonst wars einfach genial, einfach zu lesen, spannend geschrieben und mit viel fantasie!

12.07.2009 20:22:01
Dana2071

Schon lange habe ich kein Buch mehr in so kurzer Zeit gelesen.
Ich bekam es von einer Freundin mit den Worten "Wenn Dir ganz langweilig ist...Ich hab nach 40 Seiten aufgehört, weil ich es so blöd fand.". Nach 2 Tagen hatte ich es aus.
Mich überzeugte nicht nur die fast schon obzön detailierte Geschichte an sich, sondern auch die verschiedenen Erzählperspektiven. Vom Erzähler über Chats bis zum Tagebucheintrag alles dabei, alles durch die Augen anderer Personen gesehen.
Das Ende ist dermaßen rund, dass mich die letzten zwei Seiten tatsächlich überrascht haben.
Seitdem suche ich andere Bücher von Cortez. Einen Fan mehr hat er jetzt.

11.06.2009 19:33:10
swigl88

Schade schade schade!

Entwerder habe ich hier eine andere Geschichte gelesen als die meisten anderen oder einfach irgendetwas überlesen.

Meiner Meinung nach halten sich die Spannungsmomente in Grenzen.
Vor allem die erste Hälfte des Buches finde ich sehr langweilig.
Die letzten 50 Seiten sind relativ ok, aber auch kein Meisterwerk!

Meiner Meinung nach eine abgedroschene Geschichte, bei der man nie richtig in den Leserausch verfällt.

18.05.2009 10:24:02
Teresa

Das Buch ist einfach klasse...da ist alles bis aufs kleinste beschrieben und es mangelt nicht an spannung und horror...meine lieblings Figur war und ist der Closer...aber auch Jack ist der wahnsin...jedoch kamen mir die Tränen als die Stelle kam,wo er seine Familie tot aufgefunden hat...wen ich auch ziemlich cool finde ist Nikki...sie ist echt krass...ein Vorbild für Frauen mit Stärke...das Buch ist echt der Wahsin;-)...T.

18.05.2009 02:48:30
jacqueline

ich habe selten ein buch gelesen, dass mich so mitgerissen hat, absolut überragend vom angang bis zum ende. ich finde es sehr gut geschrieben leicht zu lesen bzw. reinzufinden. Ich persöhnlich hatte ein dramatisches ende erwartet, und war positiv überascht über den ausgang. ich für mich kann dieses buch nur empfehlen erinnerte mich ein bischen an saw und hostel ect.

11.05.2009 14:48:07
Bio-Fan

-Killer-Treff im Internet- da hat sich Donn Cortez wirklich eine wilde Story ausgedacht. Realistisch ? Wer mag schon beurteilen, was in den kranken Köpfen von Psychopathen so vorsichgeht. Bei mir stellte sich eher die Frage, wieviel Gemetzel kann oder will man als Leser aushalten. Cortez ist wahrlich nicht zimperlich, obwohl er, dankenswerterweise, viele Folterszenen rechtzeitig ausblendet, deshalb nicht in den Verdacht gerät, Blutorgien zum Selbstzweck zu inszenieren.
Jeder jagt jeden - die Mörder unter sich, die Bullerei bleibt außenvor.
Ziemlich abgefahren das Ganze, nur die Tagebuchauszüge der jungen Fiona bringen ein Hauch von Normalität, doch wie zerbrechlich ist diese kleine "heile Welt"?
Eine spannende Geschichte, intelligent in Szene gesetzt. Für meinen Geschmack ein wenig zu heftig. Da hätte Cortez einiges mehr der Fantasie der Leser uberlassen können. 85 Grad.

06.05.2009 13:19:35
boadicea

Kann mich dem ersten Kommentar anschließen, wenn er schreibt: an den Haaren herbeigezogen, unrealistische!!!
Mußte mich überwinden, bis zum Schluß durchzuhalten. Dieses Buch ist der größte Flop seit Jahren, wie es in der Bewertung 87 Punkte bekommen kann, ist mir schleierhaft, weil auch fast alle anderen Kommentatoren negativ darüber schreiben

21.04.2009 10:48:31
picatcho

Am Anfang hatte ich etwas Mühe ins Buch reinzukommen. Wer ist wer? Wer jagd hier wer? Wer ist das Opfer, wer der Täter? Vielleicht war ich auch nur zu wenig konzentriert und es liegt gar nicht am Buch selber.
Mir hat das Buch gefallen. Donn Cortez kann schreiben, es ist sehr einfach und flüssig geschrieben und ich fand es sehr spannend.
Einige Szenen fand ich unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen.Das stellt für mich jedoch kein Problem dar. Es handelt sich ja um eine fiktive Geschichte und keinen Dokumentarbericht.
Das Genre des Buches würde ich auch bei Hostel und Saw einreihen.
Wer auf solche Filme steht, dem kann ich auch dieses Buch empfehlen.

10.04.2009 12:51:33
drili

Dieses Buch war mit das schlechteste, was ich jemals gelesen habe. Zeitweise wusste man gar nicht mehr welchen Akteur man vor sich hatte. Dieses Buch über mehrere Tage zu lesen und dabei den Überblick über alle Handlungsabläufe zu behalten, war schier unmöglich. Es ist das erste Buch seit langem, was ich nicht zu Ende lesen werde.

26.02.2009 10:49:51
Der Vorleser

Das war des beste Buch, was ich jemals gelesen habe!
Hatte es an einem Abend ausgelesen!
Ich kann diese Buch nur weiterempfehlen, denn der Spannungsbogen bleibt ständig oben und man kann das Buch deshalb nicht weglegen! Action, Angst, Ekel, Sehnsucht, Rache, Vertrauen man kann immer mehr Begriffe für das Buch finden, es beeindruckt einfach!

15.02.2009 12:20:33
NickSch

Leider kann ich die Meinung vieler Leser nicht teilen. Für mich war das Buch subtil und arg blutrünstig eine Handbuch für Metzger. Immer wieder lief das ganze auf das selbe heraus, Folter pur. Es kam für mich keine große Spannung zu stande da sich der Plot im kreis drehte. Auch das aufspüren der Mörder entwickelte immer das gleiche Schema nichts ausergewöhnliches. Auch war das zusammenspiel von Nikki und Jack eintönig. Die beiden wirkten so eingefahren , wie ein altes Ehepaar nur ohne Liebesbeziehung.
Alles in allem war das Buch für mich ein Flop und ich kann es auch nicht weiterempfehlen.

10.02.2009 16:52:10
maximilian.schulz

Cortez liefert hier Hochspannung von Anfang bis Ende und schraubt dabei ordentlich den Gewaltfaktor nach oben, was ich persönlich als positiv erachte, aber wohl einigen eher sauer aufstoßen dürfte. Closer kann ich jedenfalls nur empfehlen, spannender Thriller mit einigen Stellen an denen zumindest ich schmunzeln musste.

Und welcher Autor schreibt Bücher wegen bzw. nur ausschließlich weil ihn ein Thema interessiert? Wer möchte nicht das sich seine Bücher gut verkaufen? Dieses hätte auf jeden Fall gute Verkaufszahlen verdient.

08.02.2009 15:58:09
koepper

"Closer" ist ein seltsames Buch. Es ist anfangs spannend, diese verliert sich mit der Zeit jedoch. Closer ist nicht wirklich gut. Cortez schreibt distanziert, ohne Emotion, das wirkt fast wie ein Bericht. Die Zeitsprünge, Tagebucheintragungen und Chatberichte haben mich nicht gestört, gestört hat mich, das die Akteure völlig blass blieben. Mit Fortdauer der Geschichte wollte ich nur noch, dass es enlich vorbei ist, dieses Foltern, sich Jagen, da der Ausgang der Geschichte zu vermuten und nicht wirklich überraschend war.
Keine große Geschichte.

03.02.2009 20:11:00
nerd94

ich hab des buch heute zuende gelesen und find es einfach hammer. is verdammt spannend auch wenn es an einigen stellen etwas unrealistisch wird. die storyy gefällt mir aber vorallem gefällt mir wie es gbeshrieben wird. n thomas? du konntest den killer auf seite 350 nennen? cool cool das buch hat nur 400 seiten was is daran besonders?

26.01.2009 13:33:19
willidani

Ich las das Buch vor ein paar Wochen. Ich kann mich der Meinung von Thomas anschliessen, ich unterstelle dem Autor zusätzlich dass er das Buch im Hinblick auf die Verkaufszahlen geschrieben hat und NICHT weil ihn das Thema wirklich interessierte. Die Frage bleibt damit offen weshalb viele von uns es kauften ?

25.01.2009 20:47:56
sokolo

mich hat das buch enttäuscht. grad der anfang war spannend, aber dann wurde es unreal. langweilig. schade. der closer entkommt immer unmöglichen situationen. auch die tagebucheinträge fand ich komisch, kam da überhaupt nicht rein. vielleicht habe ich zuviel erwartet, also der kommt nie in die nähe von burke bei vachss.

25.01.2009 20:07:09
Thomas71

Nach einigen Vorschusslorbeeren (unter anderem 90° in der KC-Rezension von Michael Drewniok) war ich sehr neugierig auf das Buch und erwartete vielleicht kein Meisterwerk, aber doch zumindest ein beeindruckendes Buch... und was bekam ich? Pure Mittelmäßigkeit, farblose Charaktere, ein paar unangenehme Folterszenen und einen Mörder, den ich auf Seite 350 oder so benennen konnte. Schade eigentlich, aber vielleicht gibt der Serienkillerplot nicht mehr her und bietet auch nix neues mehr. Für mich ist "Closer" der Inbegriff der Mittelmäßigkeit. Donn Cortez kann schreiben, das Buch liest sich gut, aber es besitzt keinerlei Nachhaltigkeit. Spontan drängt sich mir der Vergleich mit einer großen Fastfoodkette auf, deren Produkte auch satt machen, aber nur für eine halbe Stunde...

20.01.2009 16:55:14
elli753

Ich bin vollkommen begeistert von diesem Buch; sowohl Kreativität als auch die stilistische Gestaltung haben mich sehr beeintruckt. Auch ich bin der Meinung, dass man für dieses Buch starke Nerven braucht und etwas auszuhalten weiß. Vor allem am Ende ist die Spannung (meiner Meinung nach) kaum auszuhalten. Ich kann dieses Buch nur empfehlen...

05.01.2009 13:28:56
Susanne

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ich kann mich nämlich leider nicht der Allgemeinheit anschließen. Ich fand dieses Buch einfach nur schlecht, zumindest bis zur Seite 150. Da habe ich nämlich aufgehört zu lesen, weil ich mich nicht länger quälen wollten. Es kommt keinerlei Lesefluss auf. Einzelne Szenen sind zerstückelt bis hin zu Miniabschnitten. Es liest sich fast wie ein Drehbuch. Dazwischen dann noch die Tagebucheintragungen eines Mädchens sowie die Internetdialoge aus dem Chat. Die Charaktere sind völlig farblos und es kommt keinerlei Spannung auf. Für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen haben (ich lese ca. 1 Buch pro Woche).

04.01.2009 17:36:09
Saimen

Habe das Buch gestern fertig gelesen. Und ich muss sagen, je länger dass Buch geht umso besser wird es. Die Spannung am Schluss grenzt an Extremnise. Vorallem dort beim Gourmet.
Dennoch habe auch ich ein paar offene Fragen mir gestellt als ich fertig mit dem Buch war. Und zwar;
1. Wer ist Richard? Dient er nur als Abklenkung für den Waren Patron? Er hat Nikki ja verarscht und hatte etwas mit ihr vor.
2. Warum hat der Patron überhaupt die Familie von Jack umgebracht? Er killte sonst keine Leute die er kannte.

Aber wie gesagt, das Buch ist klasse;)

09.12.2008 20:55:08
Lisa

Also ich habe mir das Buch vor ca. 3 Wochen gekauft und ich glaube ich habe noch nie so schnell ein Buch komplett durchgelesen ;) Ich bin 18 Jahre alt und finde das Buch Closer sehr anspruchsvoll! Es gibt zwar einige Stellen in diesem Buch, die ziemlich verwirrend sind, doch im großen und ganzen ist es hammermäßiges Buch und mit eines der besten, das ich bis jetzt gelesen habe! Was auf jeden Fall stimmt ist, dass es nichts für schwache Nerven ist! Aber da ich auch so schon seit Jahren gerne Horrorfilme gucke, hat mich das nicht so gestört! Trotzdem muss auch ich sagen, dass sich bei einigen Stellen meine Gesichtszüge schon etwas verändert haben.vor allem wo beschrieben wird, wie man am besten ein Gehirn zubereitet!
Aber im allgemeinen...respekt an Donn Cortez...das Buch ist klasse =)
Kauft es euch Leute.das Geld ist es Wert!

09.12.2008 16:03:51
Greg

Ich kann mich den o.g. Kommentaren nicht anschließen, den Start fand ich verwirrend, die Dialoge in dem Chatroom banal, die Charaktere sind mir zu blass und es fehlte mir jemand, der bei den Morden ermittelt. Ich habe die Seiten lediglich überflogen und hatte nie das Gefühl etwas zu überlesen. Wenn ich die Rez. der Krimi-Couch lese hört es sich nach einem Klasse Plot an, mir fehlte ein wenig die Tiefe, alles war rechts absehbar, dass Buch arbeitet lediglich auf die Auflösung hin. Schade.

05.12.2008 20:34:01
tamino

Das Buch Closer ist DER Hammer!!!
Ich habs heute fertiggelesen und ich kann nur sagen... BOAH!!! Das war spannend vom Anfang bis zum Ende, und am Schluss hofft man richtig, dass dieser grässliche Patron endlich stirbt.
Das Buch ist einfach genial... zugegeben, es hat schon einige blutrünstige Szenen, welche nicht Ohne sind, aber man überlebts!! xD Am Anfang dachte ich: "Mein Gott, was ist denn das für 'ne Scheisse!",
weil es da nicht ganz leicht zu lesen ist... mit all den Zeitungsberichten und ständigen Sichtwechseln... Aber gegen Schluss versteht man immer mehr... und Donn Cortez jagt einen von dem einten falschen Glauben, wer jetzt der Mörder sei, in den anderen... Das macht es natürlich besonders spannend! Also Leute, ich kann nur sagen: "Die Jagd ist eröffnet! :) (is 'n insider... versteht'er dann, wenner das Buch gelesen habt!)
Kauft euch das Buch umbedingt Leute... Des wird noch einmal gross rauskommen!!!

30.11.2008 21:06:18
Krimi-Tina

Ein seltsames Buch? In gewisser Hinsicht schon, zumindest anders als man nach den Anfängen erwartet. Den Mix aus Rückblenden, Artikeln, Internetprotokollen, Tagebuch etc empfand ich allerdings als so ungewöhnlich nicht. Und als Thrillerleserin bin ich auch an Handlungsstränge gewöhnt, die anfänglich ganz alleine dastehen und sich erst später dem Rest der Handlung zufügen. Wobei es zugegebenermaßen nur selten so spät passiert wie mit Fionas Tagebuch hier.
Nein ungewöhnlich ist in meinen Augen was anderes.
Das Buch beginnt als astreiner, nicht sonderlich origineller und ziemlich expliziter Serienkiller-Reißer Wir erleben wie ein durch den Verlust seiner Familie zum Äußersten getriebener Mann zum Jäger wird. Die Beute: Serienmörder.
Das ist ziemlich spannend, auch recht blutig und es ist alles drin was dazu gehört. Inklusive einem sehr gelungenem Verwirrspiel um die wahre Person hinter dem Patron und einem rasanten Showdown. Aber wie gesagt neu ist das alles nicht, Serienmörder haben im Krimi-Genre immer Konjunktur, und dass einer den Spieß umdreht, das gab es auch schon.
Soweit die eine Handlungsebene.
Auf der anderen erleben wir wie dieses Jagen, Foltern und Morden aus den Closer verändert .
Wie er seine Taten mit der üblichen „der Zweck heiligt die Mittel“ Begründung beschönigt. Wie er weiter und weiter geht bis hin zum Mord an einem Unschuldigen.
Und die Art wie uns das Buch das vermittelt ist das eigentlich Interessante. Was es vom Durchschnitt abhebt.. Es schildert. Und nur das. Unerbittlich und konsequent lässt es uns zusehen wie Jack durch seine Taten zum einem ebensolchen Monster wird wie die die zu bekämpfen er aufgebrochen ist. Ohne dazu auch nur ein erklärendes Wort zu verlieren.
Ja es gibt Nicky, seine Gehilfin die zunehmend zweifelt. Doch darüber hinaus wird das Geschehen aber in keinster Weise kommentiert und schon gar nicht gewertet. Und das ist viel beklemmender, als wenn Jacks Persönlichkeitsveränderungen lang und breit erklärt würden. Konsquenterweise lässt das Buch auch offen wie es mit ihm weiter geht.

26.11.2008 21:04:28
Sabrina

Wow ein echt Hammer Buch es fesselt einen von anfang an und regt auch echt zum nachdenken an.

Am besten fand ich ja den Gourmet wie er sich überlegt hat, das gehirn zuzubereiten ;-) aber der Hund tat mich sehr leid den er verspeißt hat.

Das mädchen und ihr onkel war ganz lustig zwischendurch zu lesen das hat bissl abgelenkt und man konnte mal entspannen.

Ein Super buch kann es jeden nur empfehlen.
Lg

26.11.2008 15:45:24
Melanie Kimmerle

Ich bin 16 Jahre alt und bin zufällig im örtlichen Buchladen auf das Buch gestoßen. Ich war am Anfang etwas skeptisch gegenüber des Titels, aber ab der ersten Seite fing es an mich zu fesseln. Der Aufbau des Buches errinnert einen an die Filme von Quentin Tarantino, wie zum Beispiel Pulp Fiction;
was aber sehr abwechlungsreich ist und das Buch somit noch spannender macht, als es sowieso schon ist. Solche Bücher solte es meiner Meinung nach öfter geben, aber meistens kann man vergebens danach suchen.
Ich würde das Buch jedem empfehlen,
der blutige Foltern und "Gehirnrezepte" mit Humor nimmt.

12.11.2008 22:28:09
CharlyDD

Sonny hat Recht, das Buch ist seltsam. Leider hat sich das Gefühl für mich nicht nur auf die ersten Seiten sondern auf 2/3 des Buches erstreckt.

Ich habe mich jetzt unglaubliche 6 Tage durch das Buch regelrecht gequält und erst auf den letzten Seiten einen wirklichen Einstieg gefunden. Die hoch gelobten Tagebucheinträge und Internetblogs haben mich nur verwirrt und zur Verzweiflung getrieben.

Zugegeben, es gab viele Passagen die zu meiner Erheiterung beigetragen haben, aber ich habe mir irgendwie was anderes vorgestellt oder aber meine Erwartungen an das Buch waren einfach zu hoch.

Einziger Pluspunkt an Cortez: Nachdem der Closer ordentlich "aufgeräumt" hat, krachte es einfach nur noch. Das Ende hat mich versöhnlich gestimmt und ich bin nicht mehr der Meinung das das Buch in den Müll gehört.

Sollte ich mich jemals dazu herablassen, dank der tollen Rezeptvorschläge, ein Gehirn zu zubereiten werde ich es Hannibal Lecter schicken. *Tata*

10.11.2008 21:31:07
Sonny

Seltsames Buch. Man liest die erste Seite, und liest sie gleich darauf noch ein mal. Und das hat nix mit zurück blättern zu tun. Dann kommen Tagebucheinträge, dann wieder Chatmitschnitte, Zeitungsberichte und die Story als solche.
Nicht zu vergessen das äh interessante Kochrezept.Gerade diese doch sehr eigenwillige Aufteilung des Buches, macht es lesenswert. Abwechslung pur.Längen gibt es kaum und über den ein oder andere Logikfehler sieht man gerne weg.Cortez hat die Frage danach, ob ein Mensch, der Böse umbringt nicht selber böse ist, elegant gelöst. Kein erhobener Zeigefinger, sondern ein Anreiz selber mal drüber nach zu denken.Letztlich aber kein Buch für Zartbesaitete. Cortez liebt die Details. Alleine die anfängliche Auflistung der Folterinstrumente hat was.Und auch mir ging beim Lesen gelegentlich der Namen Laymon durch den Kopf.Wer sich gerne mal auf was Neues einläßt, ist hier gut bedient.

09.11.2008 16:34:01
Quickmix

Die Grundstory erinnert zunächst an "The Punisher". Allerdings geht der Autor hier deutlich weiter.
Der Schreibstil hat mich teilweise an Richard Laymon (Rache) erinnert, wobei Donn Cortez den Leser noch näher am Geschehen teilhaben lässt. Einige Stellen sind äusserst brutal andere regen zum nachdenken an.
Letztendlich taucht der Leser in die Welt eines von Rache gequälten Mannes ein, der endlich aus seinem Alptraum erwachen will.
Bis es soweit ist passiert noch einiges. Er tötet Mörder und lässt ihre Geständnisse den Eltern der Opfer zukommen. Dadurch wird er zu einem dunklen Helden. Oder ist er auch nur ein weiterer Mörder?

Hier gibt es keine langweiligen Erklärungsversuche oder Füller. Der Leser ist live dabei, mit allen Einzelheiten bis zum Finale.

Ich kann mich dem Zitat von Jonathan Nasaw nur anschliessen: Ein gradliniger, gemeiner und höllisch angsteinflößender Thriller.

02.11.2008 22:02:14
mase

Zugegeben, eine schriftstellerische Glanzleistung hat Cortez hier nicht vorgelegt, aber wenn ich ein Buch an einem Tag durchlese, dann will ich mich nicht weiter beschweren.

Mich hat die Gewalt durch dieses Buch gezogen hat. Trocken und gradlinig wird abgeschnitten, was der menschliche Körper hergibt. Ständig passiert irgendwas und somit wird es nie langweilig.

Die schlichte Erzählweise, ohne den schwarzen Humor von Lindsay, wird perfekt aufgewertet durch viele kurze Abschnitte, Dialoge aus einem Chatroom, Tagebucheinträge, Blogs über das Aufspüren und Jagen möglicher Opfer und zum Beispiel ein Rezept zur Zubereitung von Hirn.

Ein hartes, unkompliziertes Lesevergnügen, das zum Glück kaum durch moralische Aspekte getrübt wurde.

Wäre die Protagonistin oben ohne unterwegs gewesen, hätte man sich doch tatsächlich leicht an Laymon erinnern können.

21.10.2008 17:51:16
Katharina Albe

Ein absolutes hoch auf den Schriftsteller!Es ist ein Buch das einen derart fesselt das man jede freie Minute nutzen muß um weiter zu lesen.Allerdings ist es wirklich nichts für schwache Nerven.Die nebengeschichte an Elektra war erst etwas verwirrend und man fragte sich wofür das gut sein soll doch am ende versteht man ganz genau was damit erreicht werden sollte.

13.10.2008 12:02:27
Mc Messer

Den Vorrednern ist nur voll und ganz beizupflichten. Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen und 100 Punkte absetzen. Ein Klasse-Schmöker. Die beiden "Dexter" habe ich natürlich auch schon gelesen und finde sie auch recht gelungen. Die Person des Closers und die Randfiguren sind in ihrer Tiefe jedoch deutlich aufwändiger gezeichnet und überzeugen daher mehr. Einzig die etwas verwirrende Nebengeschichte wirkt auch nach der Zusammenführung der Stränge etwas überflüssig. Allerdings muss ich gestehen, dass es Spaß machte der kleinen Erzählerin bei ihren witzigen Betrachtungen zuzuhören. Und vielleicht ist das ja dann auch die Rechtfertigung - für Auflockerung im düsteren Labyrinth des Closers zu sorgen.

31.08.2008 21:39:24
Schrodo

Der Künstlers Jack dessen gesamte Familie an Weihnachten ermordet wurde schwört Rache. Gemeinsam mit der Bordsteinschwalbe Nikki macht er jagt auf Serienkiller. Im verlauf der Geschichte rafft er einen nach dem anderen dahin. Nicht ohne die Herren Killer vorher noch zu „verhören“ um den Angehörigen der Opfer die Ungewissheit über deren Verschwinden zu nehmen. Die Folterungen werden dabei teilweise ziemlich ausführlich beschrieben. (nix für schwache Nerven). Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit einem 14 jährigen Mädchen das sich in ihren Onkel verliebt und alles ihrem Tagebuch anvertraut. Zum Ende werden diese beiden Stränge miteinander verwoben. Gute Idee, aber für die Geschichte nicht unbedingt nötig.
Herr Cortez hat ein gutes Buch geschrieben. Kurzweilig aber nicht so Spannend. Man sollte beim lesen am Ball bleiben um den Faden nicht zu verlieren. Die Idee, ein Rächer der Serienkiller killt, hat er gut umgesetzt. Selbst die Beschreibung wie sich der gute Jack im laufe seiner Folterungen verändert ist nachvollziehbar. Sollte sein nächstes Buch nicht CSI Miami sein werde ich das sicher auch lesen.

30.08.2008 14:31:57
Magellan

Er wird sie finden. Er wird sie töten.
Donn Cortez hat mit „Closer“ einen Thriller verfasst, der einen Vergleich mit anderen Top - Scorern des Genres nicht zu scheuen braucht. Er erreicht zwar nicht die schonungslose sozialkritische Offenlegung wie Rex Miller mit „Fettsack“ oder die wunderbar kalte und doch in Teilen zum Schreien komische Sprache eines Jeff Lindsay mit „Des Todes dunkler Bruder“ oder „Dunkler Dämon“, aber er kann doch zumindest einigermaßen mithalten.
Die Story selbst ist relativ konventionell:
Jack ist Künstler und verliert durch die Hand eines Serienkillers seine Familie. Daraufhin entwickelt er sich zu einem „Rächer in eigener Sache“, der durch das Foltern und Töten von anderen Serienkillern versucht, den Mörder seiner Familie zu ermitteln. Er nennt sich „Closer“, weil er die Fälle, welche die Polizei nicht abschließen kann, in Eigenregie zu Ende führt. Unterstützt wird er dabei von Nikki, einer Prostituierten, die Jacks Lockvogel spielt und ihm die Serienkiller zuführt.
Mittels des Internets halten die Serienkiller in einem perversen Chat untereinander Kontakt, bilden eine Art Familie. Jack dringt immer weiter in diesen geheimen Zirkel des Grauens ein, was ihn dann zumindest zeitweise die Hilfe von Nikki kostet, die mit seinem schleichenden Verlust des wahren und eigentlichen Ziels nicht klarkommt (was durchaus nachvollziehbar ist) und es vermischen sich die Grenzen zwischen seiner Mission und der Realität, die immer mehr von ihm Besitz ergreift.

„Denn wie lange kann ein Mann Monster jagen, bevor er selbst zu einem wird?“ (Klappentext)

Die Story ist nicht neu. Das Setting auch nicht und der MO von Jack auch nicht. Was mich an „Closer“ dennoch angenehm überrascht hat, ist der Fakt, dass Cortez der Person von Jack zumindest in einigen Teilen eine gewisse Tiefe gibt und sehr schön zeigt, wie er sich vom verzweifelten und rachsüchtigen Ehemann und Vater in eine nahezu emotionslose Killermaschine verwandelt, deren wahre Beweggründe für die Taten zumindest teilweise an Wichtigkeit verlieren und einem ungebremsten Tötungsdrang Platz machen, was in der Ermordung eines Betrügers, der in die Gemeinschaft der Serienkiller aufgenommen werden will, gipfelt.
Cortez arbeitet hier nicht mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger, er scheint die gesamten Geschehnisse eher aus einer Beobachterperspektive zu beschreiben. Formal ist zudem interessant, dass Cortez immer wieder in Form von Chat-Protokollen und –Gesprächen den Showdown zwischen dem „Patron“, dem Meister der Serienkiller-Community und dem „Closer“ vorbereitet. Die Auflösung, wer denn nun der Mörder von Jacks Familie ist, gestaltet sich nicht übermäßig überraschend, ist aber gut gelungen. Der Schluss ist ebenfalls spannend geschrieben und rückt die Person von Jack wieder ins „rechte“ Licht.
Insgesamt ein Thriller, der sich keine allzu großen Schwächen leistet, flott geschrieben ist, an den „Klassikern“ des Topics „Serienkillerthriller“ allerdings nur leicht kratzen kann.
80 Grad von mir.

29.08.2008 23:06:36
Quickmix

Die Grundstory erinnert zunächst an "The Punisher". Allerdings geht der Autor hier deutlich weiter.
Der Schreibstil hat mich teilweise an Richard Laymon (Rache) erinnert, wobei Donn Cortez den Leser noch näher am Geschehen teilhaben lässt. Einige Stellen sind äusserst brutal andere regen zum nachdenken an.

Letztendlich taucht der Leser in die Welt eines von Rache gequälten Mannes ein der endlich aus seinem Alptraum erwachen will.
Bis es soweit ist passiert noch einiges. Er tötet Mörder und lässt ihre Geständnisse den Eltern der Opfer zukommen. Dadurch wird er zu einem dunklen Helden. Oder ist er auch nur ein weiterer Mörder?

Hier gibt es keine langweiligen Erklärungsversuche oder Füller. Der Leser ist live dabei, mit allen Einzelheiten bis zum Finale.

Ich kann mich dem Zitat von Jonathan Nasaw nur anschliessen: Ein gradliniger, gemeiner und höllisch angsteinflößender Thriller.

12.08.2008 21:23:59
sue82

Ein Mann, dessen Familie einem Mörder zum Opfer gefallen ist, macht Jagd auf Serienkiller, findet sie und foltert sie. Er nimmt ihnen Geständnisse ab und bringt sie um. Somit bringt er Fälle zum Abschluss, in dem er sie mit den Geständnissen ablegt so das die Polizei sie findet.

Das Buch besticht durch die jeweiligen Mörder der Community und ihren "Vorlieben" der Opfer, die auch beschrieben werden. Es gibt einen ständigen Wechsel, von der aktuellen Geschichte, zu dem Forum und einer Tagebuchschreiberin.

Alles in allem ein gutes, spannendes Buch mit einem leider zu schwachen Ende.