Mord nach Liste

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Ballantine Books, 2004, Titel: 'Murder List', Originalsprache
  • Berlin: Ullstein, 2008, Seiten: 491, Übersetzt: Andrea Fischer

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Sabine Reiß
Cora-Fans aufgepasst

Buch-Rezension von Sabine Reiß Aug 2008

Die reiche Hotelerbin Regan Madison leitet die Stiftung ihrer Familie, die mit Stipendien weniger gesegnete Jugendliche, Gemeindeeinrichtungen und Schulen unterstützt. Wenn sie sich nicht der Wohltätigkeit widmet, ist sie mit ihren beiden verrückten Freundinnen unterwegs, die sie schon seit ihrer Schulzeit kennt. Sophie ist Journalistin und Cordie arbeitet an der Universität, in der Freizeit schraubt sie aber zu gerne in einer der Autowerkstätten ihres Vaters an alten Wagen herum. Alle drei sehen natürlich umwerfend aus und verdrehen der Männerwelt am laufenden Band den Kopf, doch das scheinen sie kaum zu bemerken.

Ein sympathisches Mädel-Trio, das sich hier in die verrückte Idee verrennt, einem Betrüger das Handwerk zu legen. Sophie kam nämlich in der Redaktion zu einem Tagebuch, in dem eine Frau ihr Schicksal bis zu ihrem Selbstmord festgehalten hat. Von einem smarten Selbsthilfe-Guru eingewickelt, hat sie ihm ihr komplettes Vermögen überschrieben und wusste dann offensichtlich keinen anderen Ausweg mehr, als sich das Leben zu nehmen. Sophie meldet sich und ihre Freundinnen bei einem solchen Seminar an, um den Mann des Mordes (bzw. seiner Schuld) zu überführen.

Die erste Übung des Abends lautet: Erstelle eine Liste von Menschen, denen Du den Tod wünschst. Regan nimmt die Übung relativ ernst und notiert einige Namen, angefangen bei der Verkäuferin, die sie nicht zuvorkommend genug bedient hat. Durch unglückliche Umstände wird die Liste nicht wie gefordert vernichtet, sondern gerät einem Psychopathen in die Hände, der quasi für Regan die Liste abarbeitet. Hier tritt Detective Alec Buchanan auf den Plan, der durch seine Kündigung bei seinem Vorgesetzten in Ungnade gefallen ist und somit als schnöder Leibwächter Regan nicht mehr von der Seite weichen darf.

Das Cover sieht zwar ein bisschen blutrünstig aus, der Titel Mord nach Liste soll dieses Attribut ebenfalls suggerieren und die knappe Inhaltsangabe auf der Rückseite vermittelt ebenfalls den Eindruck, als hätten wir hier einen waschechten Thriller vorliegen, doch nachdem man das Buch gelesen hat, weiß man: stimmt alles nicht! Diese Irreführung der potentiellen Leser ist etwas, was die Verlage besser vermeiden sollten; auf Dauer macht man damit seine Kundschaft nämlich misstrauisch gegenüber Werbeaussagen.

Aber so tragisch ist das in diesem Fall gar nicht. Hat man sich erst einmal mit der Tatsache abgefunden, dass Krimi nicht immer drin ist, wo Krimi draufsteht, wird man leicht und seicht unterhalten - wenn man eine Frau ist. Der männliche Leser wird Mord nach Liste wahrscheinlich empört und nur halb gelesen in die Ecke werfen. Wirklich, die Story liest sich leicht und locker und jede Sekunde wartet man nicht auf die nächste Leiche, sondern auf den ersten Kuss zwischen den beiden Protagonisten.

Ab damit auf die (fiktive) Liebesroman-Couch! Dort bekommt Mord nach Liste sicherlich bessere Noten als auf der Krimi-Couch, wobei der Schmonzetten-Faktor sich noch auf niedrigem Niveau bewegt, wenn man die Story mal mit Sandra Browns zügellosen Abenteuern vergleicht. Wer Lektüre für den Strand sucht und im Vorfeld nicht zu hohe Ansprüche hegt, kann mit diesem sog. Lady-Thriller jedoch wenig falsch machen.

Mord nach Liste

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Letzte Kommentare:
23.12.2016 06:23:27
thrillerfan

Regan hat eine enge Freundschaft aus Kinderzeit mit zwei Frauen. Drei Brüder "bewachen" sie und versuchen ihren Wirkungskreis einzuschränken. Misstrauen hat sie gegen einige Personen aus ihrem näheren Umkreis. Nun passieren diese Morde und sie glaubt immer mehr, dass nicht nur die Liste "abgearbeitet" wird. Der Inspector Buchanan wird ihr als persönlicher Wachdienst zugeordnet. Daraus entwickelt sich eine Romance, die erstens durch die Mordermittlungen belastet wird und zweitens, dass der Inspector seinen Dienst gekündigt hat und die Stadt bald verlässt.Die Ermittlungen zu den Mordfällen laufen in verschiedene Richtungen, jedoch es dauert lange ehe man auf die richtige Spur kommt.Dieser Thriller ist ein Unterhaltungsroman, der mit viel Liebesgeschichte und kriminellen Handlungen gespickt ist. Er ist nicht der Hit.Von dieser Autorin werde ich nichts mehr lesen.

27.06.2010 15:12:02
Martha

Ein oberflächlicher dämlicher Liebesroman für Hausfrauen. Es kommt überhaupt keine Spannung auf. Sätze wie "Sie selbst bemerkte, wie sehr ihr Kleid ihrem Teint schmeichelte" sind nur peinlich. Die Autorin überschlägt sich in Beschreibungen, wie "wunderschön, atemberaubend, unwiderstehlich, umwerfend" die Hauptperson ist. Irgendwann denkt man nur noch: Jaaa, ich hab\'s kapiert. Null Punkte für diesen Quatsch.

28.04.2009 20:50:27
Henriette

Eigentlich sollte dies laut Klappentext ein Thriller sein. Nein, das kann ich nicht bestätigen.
Die drei Freundinnen Regan, Sophie und Cordie wollen gegen einen Betrüger ermitteln. Dazu besuchen sie ein Selbsterfahrungs-Seminar, wo sie als Übung eine Liste mit Menschen erstellen sollen, auf die man gut verzichten könnte. Regan ist die einzige, deren Liste nicht vernichtet wird. Regan, eine reiche Hotelerbin, wird genau dieses Wochenende verfolgt. Ihre Liste verschwindet. Die Personen auf ihrer Liste sterben. Die Polizei wird aktiv und stellt Alec Buchanan als Leibwächter für Regan ab. Im Laufe der Zeit verlieben sie sich.

Die Geschichte entwickelt sich zu Beginn sehr spannend. Leider flacht sie sehr ab. Die beginnende Spannung endet eigentlich als Alec Buchanan auf der Bildfläche erscheint.
Dies ist eine Liebesgeschichte mit einem Hauch von Krimi. Es erinnerte mich ein wenig an Nora Roberts.
Der Unterhaltungswert ist vorhanden. Leider bin ich nur unter der Voraussetzung an das Buch gegangen, es wäre ein Thriller.

23.08.2008 13:50:40
Killerbabe

Ich hatte das Gefühl,dass das Buch gut angefangen hat,aber danach rückt immer mehr die entstehende Liebesgeschichte zwischen der Hauptperson und ihrem Leibwächter in den Vordergrund,was ich sehr schade fand.
Darum fand das Buch im weiteren Lauf nicht mehr so spannend,wie es zu Beginn gewesen ist.Wie gesagt,sehr schade,man hätte im verlauf der Story mehr Spannung,wie es sich für einen Krimi gehört,einbauen können.

07.08.2008 22:09:27
Michelle

Nach dem Klappentext zu urteilen, sollte einem ein spannender Thriller erwarten.

Die ersten 100 Seiten lesen sich auch sehr flüssig; besonders dann, wenn die Szenen aus der Sicht des Mörders geschildert werden.

Leider verliert die Autorin danach die besagte Mordliste völlig aus den Augen und lässt stattdessen eine Liebesgeschichte abspielen. Spätestens ab hier trifft der Spruch "Cartland meets Pilcher" voll zu.

Die sogenannte überraschende Lösung isat an den Haaren herbeigezogen und nicht der Rede wert.

Weiterhin wird zu dem viel Potenzial durch eine schwache Charakterzeichnung verschenkt.
Aus dieser Grundidee hätte die Autorin wesentlich mehr machen können und müssen.

Man kann auch nicht damit argumentieren, dass dies ein Erstlingswerk sei, da Miss Garwood bereits etliche Romane veröffentlicht hat.

Weitere Werke seitens dieser Autorin werde ich mir bestimmt nicht mehr kaufen.

07.08.2008 17:52:08
schaetzelein83

Dieses Buch ist - wie die Krimicouch-Rezensentin schon erwähnt hat, gut lesbar für den Urlaub, aber definitiv kein "Krimi" oder gar Thriller der Meisterklasse. Die Spannung, wer denn nun der Mörder sein könnte, wird nicht stark genug aufgebaut, die Schlüsselszenen kurz abgehandelt. Letztendlich rückt die Liebesgeschichte zwischen der Hauptperson und ihrem Leibwächter immer mehr in den Vordergrund und das Buch hätte unendlich in die Länge gezogen werden müssen, hätte man den Faden zur eigentlichen Handlung wieder aufnehmen wollen. So hat man sich einen sehr seltsamen Schluss überlegt*spoiler* welcher Mörder meldet sich schon selbst und sagt er wars *spoilerende*Dieses Buch ist lesbar, aber wenn einem der Sinn nach einer Liebesgeschichte steht, fange ich keinen Krimi an.