Leichenraub

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Ballantine Books, 2007, Titel: 'The Bone Garden', Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Großmann, Mechthild
  • München: Blanvalet, 2010, Seiten: 442

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Wolfgang Weninger
historischer Arztroman, getarnt als Krimi

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Jun 2008

Leichenraub hat zwar eine Handlung in der Gegenwart, aber eigentlich ist das nur ein gekonnt gemachter Aufhänger um ins beginnende 19. Jahrhundert abzuschweifen, wo sich auch der eigentliche Kriminalfall abspielt. Der amerikanische Titel The Bone Garden bezieht sich deutlich auf die Gegenwart, in der Julia Hamill beim Umgraben ihres Gartens auf Knochenreste stößt, die nach einer Untersuchung zweifelsfrei schon sehr lange in der Erde liegen. Mit Hilfe des kauzigen Henry Page beginnt Julia in Briefen aus der Vergangenheit zu graben und stößt so auf die Lebensgeschichte von Rose Connoly und Norris Marshall.

Rose Connollys Schwester stirbt kurz nach der Geburt ihrer Tochter und sie nimmt sich des kleinen Mädchens an, damit der Vater nicht an das Neugeborene kommt und es verkaufen kann. Denn die Menschen gehören zu den Ärmsten der Armen in den dunkelsten Vierteln Bostons. Dort im Westend geistert ein Monster mit schwarzen Schwingen und dem Gesicht eines Totenschädels, der Ripper, der vor den Augen von Rose eine Krankenschwester ermordet. Und ihm liegt daran keine Zeugen zu hinterlassen.

Norris Marshall, auch nicht gerade aus begüterten Kreisen, studiert Medizin und hat beweist beim Sezieren von Leichen ein goldenes Händchen, wodurch ihm das Wohlwollen der Lehrenden sicher ist. Aber Lernen kann man nur, wenn es auch Anschauungsmaterial gibt und deswegen benötigt die Universität Leichen, die skrupellose Menschen aus ihren Gräbern holen und verkaufen. Deshalb auch der deutsche Titel Leichenraub. Auch die Opfer des Rippers landen auf dem Seziertisch. Doch zuvor hat auch Norris Marshall den Ripper bei der Arbeit gesehen. Doch keiner glaubt ihm und die Polizei hält ihn selbst für den Killer aus dem Westend.

Rose und Norris haben also ein gemeinsames Interesse mit dem Leben davon zu kommen und den Killer zu entlarven. Dabei kommen sie sich natürlich näher ...

Wenn auch die Rahmengeschichte nicht das Gelbe vom Ei ist, so hat doch der Großteil der geschichtlichen Handlung ordentlich Potential für einen Krimi. Gerritsen kann hier natürlich ihre medizinische Vorbildung bestens verwerten und der Ausflug in die Geschichte ist von Anfang an packend geschrieben. Die unsäglichen hygienischen Zustände in Entbindungsanstalten und an der medizinischen Fakultät werden in deutlichen Bildern geschildert, zu einer Zeit als Ignaz Semmelweis in Europa noch nicht als Retter der Mütter bekannt war. Und diese schaurigen Tatsachen sind wohl auch das wichtigste Spannungselement im ganzen Thriller. Das Elend der Unterschicht und der krasse Gegensatz zur Oberschicht bieten den scharfen Kontrast zwischen dem Norris Marshall immer wieder pendelt. Der junge Mann ist wohl die am besten skizzierte Figur in diesem Histo-Krimi, ein Wanderer zwischen den Welten, der sich in beiden Kreisen bewegen muss.

Rose Connolly ist ein starkes Mädchen, das ohne Rücksicht auf Verluste ihr karges Leben bewältigt, damit sie das Kind ihrer Tochter aufziehen kann, ohne sich dabei verkaufen zu müssen. Wie schwer der Stand einer ledigen Frau mit einem Kind in der damaligen Gesellschaft war, wird von der Autorin sehr eindringlich geschildert und mehr als einmal bekommt man bei diesen Zuständen eine Gänsehaut, denn Gerritsens Bildsprache ist hier sichtlich spannender als die gesamte Handlung, die natürlich in der Gegenwart ihren Schlusspunkt findet.

Wer ein Faible für Arztromane und/oder Geschichtskrimis hat, der kann bei diesem Buch keinen Fehler machen. Wären da nicht die eher langweiligen Passagen aus der Jetztzeit, die den Lesefluss ständig unterbrechen, könnte man Leichenraub eine Höchstwertung geben.

Leichenraub

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Letzte Kommentare:
19.03.2019 21:15:10
Skandi

Ein kitschiger Historienkrimi mit oberflächlichen Charakteren und einigen logischen Schnitzern. Absolut keine Leseempfehlung!

11.06.2018 17:45:48
Lottelina

Dass die Handlung um Norris Marshall durchgehend logisch wäre, kann ich nicht zustimmen Wieso tötet der Mörder nicht ihn, um einen ungewollten Erben zu beseitigen, sondern dessen Mutter?
Welche Rolle spielt der ominöse Geheimbund? Und aus welchem Bewggründen helfen die Mitglieder Norris und Rose?
Der Roman ist trotzdem sehr spannend. Aber es bleiben Fragen offen.

15.02.2017 19:26:23
steve006

Bei der Gartenarbeit im neu gekauften Haus findet Julia eine 200 Jahre alte Leiche. Sie beginnt die Nachforschungen an Hand alter Briefe.
Ab da wird die Geschichte zeitlich paralell erzählt.
Der Medizinstudent Norris lernt das arme Mädchen Rose kennen.
Mysteriöse Morde mit aufgeschnittenen Toten bringen ihn in den Verdacht der Bostoner Reaper zu sein.
Die Identität der vergrabenen Leiche wird zum Schluss eben so aufgeklärt wie die des unbekannten Mörders.
Die Geschichte ist sehr klar erzählt, logisch bis zum Schluss und sehr gut nach vollziehbar, obwohl zwei gleichzeitig ablaufende Zeit strenge bestehen.
Wie immer bei Tess Gerritsen tropft auch hier das Blut aus dem hoch! Hochspannend und sehr gut geschrieben!

12.08.2013 18:11:55
johanna

das buch ist der hammer! ist mein erstes buch von ihr! seit ich es angefangen habe, kann ich es nicht mehr aus der hand legen! vorallem die spannung, wenn ein part der gegenwart aufhört, und es mit dem 1830 part weitergeht- ich zähle jedes mal die seiten, bis es weiter geht! das buch ist total spannend, kann ich nur empfehlen!!

24.10.2012 16:33:21
angyy

keine Frage das Buch war spannend und flüssig zu lesen.

Für mich jedoch hätte der Part der in der Gegenwart spielt nicht sein müssen. Oft ist er langatmig und führt zu nichts außer um wieder gekonnt in die Vergangenheit einzutauchen. Diesen Part finde ich aber wirklich gelungen.

Eindrücklich wird die schwierige Situation von Rose und ihrer Nichte (es ist doch die Tochter ihrer Schwester, nicht wie oben geschrieben ihrer Tochter?) beschrieben.

Auch die Beschreibung der Medizinischen Situation zu dieser Zeit fand ich sehr gut.
Ohne den Gegenwartsteil wäre es ein super Buch

16.06.2012 13:26:02
vifu

uff! Das war wirklich ein aufregender Plot!
Dies war mein erstes Gerritsen-Buch und die Blutrünstigkeit machte mir zwischendurch ziemlich zu schaffen!
Aber wie spannend ist´s geschrieben, die Sprünge zwischen Historie und jetzt minderten dies ünerhaupt nicht!
Die Info zu den Ärzteanfängen verdrängt frau heute ja gerne.
Nur der Schluss war mir dann doch etwas zu schmonzettig, wenn auch schlüssig.
Leseempfehlung für schöne helle Urlaubstage!

11.06.2012 14:37:33
bea

wow !!!Und schade, wieder ein Buch weniger zu lesen von meiner absoluten LieblingsautorinIch habe mir nach dem Ersten gleich alle
von ihr erschienenen Bücher gekauft und ins Regal gestellt. Dort hüte ich sie wie meinen Augapfel und lese nur jedes Jahr eines, weil diese Autorin leider nicht am laufenden Band nachliefert.Leichenraub, der Inhalt wird ja von meinen Vorrednern schon bis ins kleinste Detail wiedergegeben, passt nicht zurRizzoli&Isles Serie die momentan sogar auf Vox im Fernsehen läuft.Das ist die andere, nicht weniger spannende, Seite der Tess Gerritsen.Aber die medizinisch angehauchten Thriller, kein Wunder als ehemalige Ärztin, bleiben ein Hochgenuß.Die zentralen Themen, die die Menschheit bewegten wie z. b. indiesem Buch Kindbettfieber und Leichenräuber im Dienste der Wissenschaft über die Jahrhunderte finde ich einfach genial.Und bitte... wer angst vor zuviel Blutrünstigkeit hat der sollte sich auch nicht operieren lassen. hihihiWahrheitsgetreu wiedergegeben die Medizin ist leider nicht unblutig.lesenswert - süchtigmachend -und auch ein bisschen Herzschmerz für
RomantikfansWas mich aber am meisten faszinierte,
und mich immer wieder an Bücher kettet, ist die Tatsache der wiedergeborenen Seelen.Wie bei Diana Gabaldonviel Spaß

30.04.2012 12:09:14
Lala

Hammer Buch - großes Lob an die Autorin und ich empfehle es euch weiter. Es hat seinen eigenen Stil: die Zeit um 1830... viel geschichtliches, wie die Gesellschaftsformen untereinand umgingen (reiche Schicht/arme Menschen) usw... auch ein bisschen um Liebe und Treue handelt es... eher ein Frauenroman würde ich sagen. Aber für meinen persönlichen Geschmack, absolut top!! Man hat das Gefühl als kleines Mäuschen sich in die Zeit 1830 zu verwandeln und die Geschichte läuft vor einem selbst ab. Man ist somit mittendrin :) viel Spaß beim Lesen

16.02.2012 17:51:31
Manuela Bombis

Es ist das erste Buch, das ich von Tess Gerritsen gelesen habe. Nun, es hat mich nicht direkt vom Sessel gehauen, aber dennoch fand ich den historischen Teil sehr gelungen. Auch mich erinnerte es an Kate Morton "Der verborgene Garten". Denen, die sagen, die Liebesgeschichte zwischen Tom und Julia sei kitschig und weit hergeholt, muss ich recht geben. Das war etwas sehr übertrieben und wirkte daher eben einfach nur kitschig.
Aber nicht nur diese Beziehung finde ich mißlungen dargestellt, sondern die gesamte Gegenwartsstory. Unmöglich, das man allein aus alten Briefen alles ableiten kann. Julia bekam alle Antworten, doch realistischerweise wäre das überhaupt nicht zu recherchieren gewesen.

26.09.2011 20:41:11
JaneM.

Auch wenn hier schon erwähnt: "Leichenraub" ist ein- soweit ich das beurteilen kann- gut recherchierter historischer Kriminalroman. Die Gegenwartshandlung dient im Prinzip nur zur groben Rahmenhandlung.

Julia findet bei der Gartenarbeit neben ihrem neu erworbenen Haus ein Skelett. Nachdem ( Auftritt Maura Isles) klar ist, dass es sich zwar um eine ermordete Frau (Schädel eingeschlagen) handelt, die Tat aber eher historisch ist, wird die Angelegenheit nicht weiter verfolgt. Kurz darauf meldet sich bei Julia der fast 90jährige Henry, ein Cousin der jüngst verstorbenen vorherigen Besitzerin und der "Familienchronist". Gemeinsam begeben sich beide auf eine Reise in die Vergangenheit, indem sie sich durch den brieflichen Nachlass der alten Dame lesen:

Ein Handlungsstrang beschreibt die Situation von 4 Medizinstudenten in den 1830 Jahren. Während 3 Söhne aus wohlhabendem Haus sind, ist einer (Norris) Farmerssohn und kann sich nur mühsam über Wasser halten. Sein Zubrot muss er sich illegal als "Assistent" eines schmierigen Leichenräubers verdienen. Denn um die Heilkunde zu erlernen, wollen Leichensektionen vorgenommen werden. Doch es mangelt an "Anschauungsmaterial". So wohnt Norris tagsüber der Öffnung von Leichen im Hörsaal bei, die er in der Nacht zuvor, selber ausgraben musste. Nach der Leichenöffnung geht es dann ungewaschen auf die Entbindungsstation, wo über die Frage, warum so viele Frauen am Kindbettfieber sterben gerätselt wird.
Auf eben der Entbindungsstation trauert die junge Rose, eine irische Einwanderin, um ihre Schwester, die nach der Geburt ihrer Tochter an der heimtückischen Krankheit starb. Rose, nun ohne weitere Angehörige, versucht sich allein mit der neugeborenen Nichte durchzuschlagen.
Plötzlich geschehen mehrere Morde an Mitarbeitern des Krankenhauses. Sowohl Rose, als auch Norris geraten in Verdacht...
Eine fesselnde Schilderung über die Geschichte der Medizin und die Entwicklung von Hygiene, aber auch über die Lebenssituation in den Armenvierteln dieser Zeit mit einer Vielzahl an schrägen Charakteren. Leider auch mit schwülstiger Liebesgeschichte. Dennoch absolut lesenswert.

03.05.2011 09:54:29
tedesca

Bei diesem Buch handelt es sich um einen historischen Roman, der nichts mit Gerritsens üblichen Thrillern gemeinsam hat. Sie zeigt hier, wie gut sie erzählen kann, wie wenig sie auf schockierende Effekte angewiesen ist, um ihren Geschichten und Figuren Leben zu verleihen.

Natürlich wird ein Geheimnis aufgedeckt, natürlich gibt es einen gruseligen Serienmörder, aber dies bildet nur den Rahmen für eine Erzählung, in der es vor allem um die Menschen in den 1830er-Jahren in den USA geht, wo jede vierte Frau im Kindbett starb, vor allem in den eigens dafür vorgesehenen Geburtskliniken. Wenn man liest, wie der Arzt eine Frau nach der anderen untersucht und sich dazwischen immer wieder die Hände am selben Handtuch abwischt, das am Schluss blutdurchtränkt ist, wird einem regelrecht übel. Noch dazu, wo der kurz vorher im Hörsaal eine Leiche seziert hat, ohne sich danach die Hände zu waschen. Wie er zu dieser Leiche gekommen ist, ist eine andere Sache, auf die hier ebenfalls im Detail eingeangen wird.

Parallel zur Geschichte der jungen Rose, die verzweifelt darum kämpft, für ihre verwaiste Nichte zu sorgen, finden wir einen zweiten Handlungsfaden in der Gegenwart, wo Julia und ein Nachkomme der Menschen, die im 19. Jahrhundert so unglaubliche Dinge erlebt haben, das Geheimnis um eine in Julias Garten gefundene Leiche anhand von Briefen aufrollen und letztendlich lüften.

Ein feines Leseerlebnis mit viel Gefühl und Spannung, auf jeden Fall vergleichbar mit den Büchern von Kate Morton & Co.

Die ungekürzte englische Version wird hervorragend von Susan Denaker gelesen, somit war auch das Hörbuch eine wahre Freude!

Ein kleiner Hinweis für die Fans von Maura Isles: sie spielt nur eine sehr kleine Rolle in diesem Roman!

06.02.2011 14:24:24
Trudie

Faszinierendes Buch in dem die Gegensätze in der Vergangenheit sehr deutlich beschrieben werden.
Besonders interressant war meiner Meinung nach der historische Hintergrund.
Einziger negativer Punkt ist aus meiner Sicht die Liebesgeschicht zwischen Tom und Julia.
Leichenraub war das erste Buch, das ich von Tess Gerritsen gelesen habe.
Ich werde sicher auch noch weitere lesen.
Kann das Buch nur empfehlen

09.01.2011 20:53:53
Ratgirl79

Also auch wenn dieses Buch nicht zu den üblichen von Tess Gerritsen passt, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ob er historische Hintergrund tatsächlich passt, kann ich nicht so wirklich beurteilen, aber ich fand die Geschichte sehr gut zu lesen und mitzuraten. Allerdings bleiben mir persönlich ein paar zuviele Fragen offen.

28.12.2010 16:15:21
Anne Marie Meij

Habe sehr viele Bücher von Tess G. gelesen und habe dann auch voller Erwartung angefangen zu lesen und.wurde bitterlich enttäuscht. Dieses Buch werde ich sicherlich nicht in meinem Bücherschrank stellen. Die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Julia und Tom ist vollkommen überflüssig und passt besser zu einem esoterik Roman. Für mich ist das Buch eine sehr holperige Mischung aus Krimi, Historischer Roman und unglaubwürdiger Liebesgeschichte. Irgendwie passt das Buch nicht zu Tess Gerritsen!

09.12.2010 16:32:50
detno

Sechs CDs eines Hörbuchs, das ständig zwischen Gegenwart und der Zeit um 1830 in Boston wechselt.

Insbesondere die Beschreibung Zeit vor gut 180 Jahren mit ihren starken sozialen Spannungen ist atemberaubend. NIcht die Morde, sondern das Verhältnis der Oberschicht zu den "da Unten" ist sehr einfühlsam geschildert. Ohne auf den Inhalt weiter eingehen zu wollen, ist einziger Minuspunkt die übersinnlich angehauchte Liebesgeschichtein der Gegenwart zwischen Julia und ihrem Nachbarn. Hier hat Tess Gerritsen etwas zu dick aufgetragen.

Ein Hörbuch lebt oder fällt mit dem Vorleser. Hier ist es Mechthild Großmann, deren Vortrag ich nur als grandios bezeichnen kann. Es gabetliche Szenen, da war ich unfähig, die Stop- oder Pause-Taste zu drücken.

90° für das Hörbuch "LEICHENRAUB".

18.11.2010 15:05:17
MrNice

Alles fängt damit an, dass ein Skelett im Garten gefunden wird. Anschliessend Reist man während der Geschichte ständig in die Vergangenheit und wieder zurück in die Gegenwart. Die Geschichte im 19. Jahrhundert ist interessant, was man von der in der Gegenwart nicht sagen kann. Sie beschränkt sich grösstenteils auf das Lesen von Unterlagen.

In meinen Augen wäre es besser gewesen die ganze Geschichte auf die Vergangenheit zu beschränken. Es gäbe einen besseren Lesefluss und auf viel Unnötiges könnte verzichtet werden.

27.09.2010 22:08:45
Sarah_Ch

Leichenraub war das erste Buch von Tess Gerritsen, welches ich gelesen habe.

Ich war so begeistert, ich habe mir direkt sieben weitere Bücher von ihr gekauft und sie alle nacheinander gelesen. Das neue Buch von ihr wird mit Sicherheit wieder in meinem Regal landen!

Leichenraub ist klasse geschrieben und so spannend, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann.

Der Wechsel zwischen den Zeiten macht das Buch besonders.

Einfach klasse!

16.09.2010 21:21:21
Barbara

Wer schon lange keinen wirklich mitreissenden Krimi gelesen hat, sollte unbedingt Leichenraub von Tess Gerritsen lesen! Fesselnd bis zur letzten Minute, dieses Buch begleitet einen überall hin, weil man es nicht einfach beiseite legen kann! Fantastisch, mitreissend, spannend, exzellent recherchiert, mehr kann man sich nicht wünschen!

15.08.2010 15:26:31
Anna

Ich habe schon sehr viele Bücher von Tess Gerritsen gelesen. Aber das historische Buch "Leichenraub" war das erste Buch, welches mich so mitgenommen hatte, dass ich am Schluss weinen musste. Tess Gerritsen hat einen besonders guten Schreibstyl, sie weiss genau, wie sie ihre Leser überzeugen kann. Dazu fand ich es auch höchst interessant, mal zu sehen, wie die Medizin im 18 Jahrhundert gewesen ist und was man schon alles machen konnte. Auch ein Blick in die Armut war sehr gut. Ich finde dieses Buch super und empfehle es allen, die Historik, Spannung, Medizin lieben und ein Tess Gerritsen-Fan sind. Viel Spass beim Lesen

09.08.2010 22:45:25
Ein Buch für einen Tag

Eine gute Geschichte, eingebettet in eine nette Rahmenhandlung.

Es bleibt lange sehr spannend, und die Schilderungen der medizinischen Kenntnisse am Anfang des 19. Jahrhunderts sind wirklich interessant.

Am Ende wird es ein bißchen melodramatisch und süßlich, aber von mir aus.

Der alte Henry ist klasse. Ein Zausel mit gut verstecktem goldenen Herzen, immer für eine Überraschung gut!

08.08.2010 10:10:20
Michaela

Ich verstehe nicht, wieso ein Buch, das so tolle Leserkommentare bekommt, nur mit 83% bewertet wird. Wenn das Buch tatsächlich so toll sein soll wie hier beschrieben, dann verdient es doch wohl eine höhere Bewertung, oder?

Inzwischen habe ich ca. die Hälfte des Buches gelesen und bin ebenfalls begeistert. Wenn sich die Begeisterung bis zum Schluß hält, dann hat das Buch m.E. mindestens 95% verdient.

05.08.2010 13:47:24
Julia Siegburg

Das ist wirklich ein sehr tolles buch. Ich habe es komplett an einem wochenende ausgelesen. Aber das Ende hat mich doch dann ziemlich mitgenommen, und ich fand es hätte doch ein happy-end geben sollen!ich hatte auch vorher noch kein buch von tess gerritsen gelesen, aber sie schreibt wirklich mitreißend. Ich würde das Buch auf jeden fall weiterempfehlen. Doch man muss schon ein bisschen mitdenken, um die gesamte Geschichte zu verstehen! Es lohnt sich wirklich!

10.07.2010 16:12:39
cindy

also ich hatte vorher noch kein buch von tess gerritsen gelesen. aber vielleicht werd ich das in naher zukunft tun, wenn alle ihre bücher so toll sind wie "leichenraub".
am anfang muss ich zugeben fand ich es ein bisschen langweilig. medizinbücher interessieren mich nicht so wirklich aber ich hab trotzdem weiter gelesen und muss sagen es hat sich gelohnt! ich mag ihren schreibstil. später konnte ich das buch gar nicht mehr weglegen ,so spannend fand ich es!
das ende fand ich aber schon traurig. ich hab wirklich geheult (normalerweiße heule ich nicht wenn ich lese :D )
also mein fazit : tolles buch und sehr empfelendswert! ;)

30.04.2010 16:04:07
B. Rombacher

Auf die Kurzfassung des Inhaltes möchte ich verzichten und einfach nur feststellen: super !!! Ein absolut empfehlenswerter Krimi, der im frühen 19. Jahrhundert spielt und deutlich zeigt, was die Medizin bis heute doch für große Fortschritte gemacht hat. Zwar halte ich weder den englischen noch den deutschen Titel für gelungen, bringt aber die Sache auf den Punkt.

01.03.2010 07:41:10
rolandreis

Obwohl diese Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten spielt und davon mehr in der Vergangenheit, hat es mir sehr gut gefallen. Die Story um den West End Reaper fand ich sehr lesenswert und auch spannend. Auch der historische Exkurs in die Medizin und Anatomiestudien um 1850 war einfach mal was anderes.

23.01.2010 19:33:27
Tikva Bücherwurm

Für Medizingeschichte-Interessierte absolut genial. Tess Gerristsen beschreibt realistisch die Zustände einer gynäkologischen Station in den 1830er Jahren, sowie das Umfeld der medizinischen Fakultät. Vorsicht - auch wenn Gerichtsmedizinerin Maura Iles auf dem Klappentext des Buches erwähnt wird, handelt es sich keinesfalls um ein weiteres Buch aus der bewährten Rizzoli/Iles-Serie! Stattdessen steht die Liebesgeschichte zwischen einem Medizinstudenten und einer irischen Einwanderin aus ärmlichsten Verhältnissesn im Boston des mittleren 19. Jhds. im Vordergrund. 1+ für medizin-historische Details und gute Recherche. Wer auf historische Romane und tragische Liebesgeschichten à la Romeo und Julia steht, dürfte hier bestens bedient sein.

30.10.2009 17:07:31
Zillchen

Ich fand das Buch total schön aber auch traurig. Mir hat es nichts ausgemacht, dass Maura Isles nur eine Nebenrolle spielte, das Buch war nun mal ganz anders als die üblichen Tess Gerritsen Romane. Ich konnte mich richtig gut in Rose & Norris reinversetzen. Ich musste am Ende auch weinen. Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen.

13.10.2009 12:30:34
Christi

ich muss mich der Meinung beider vorhrerigen Schreiber anschließen. Auch ich hatte erwartet dass Maura Isles in den Fall eingebunden ist. Aber die Geschehnisse in der Vergangenheit waren wirklich sehr spannend. Und zum Schluss zum Heulen.

Es erinnerte mich an Inspektor Pitt in London. Den ich auch sehr gerne Lese.

23.06.2009 20:10:04
Henriette

Julia Hamill ist geschieden und beginnt einen Neuanfang. Sie kauft sich ein Haus. Bei Gartenarbeit findet sie ein Skelett im Garten. Sie erfährt von der Gerichtsmedizin, dass es sich um eine alte Leiche handelt. Julia beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinander zusetzen, nimmt Kontakt auf zur Verwandtschaft der Vorbesitzerin. Mit Durchsicht alter Dokumente, Briefe, Zeitungen erleben sie einen Kriminalfall des frühen 19. Jahrhunderts.

Die Geschichte ist spannend. Der Stil passt zu Tess Gerritsen. Durch den Zeitsprung ins 19. Jahrhundert ist es mal etwas anderes.
Allerdings hatte ich einen Jane Rizolli Krimi erwartet. Ich hätte mal doch besser den Klappentext lesen sollen. Es spielt hauptsächlich im Boston des 19. Jahrhunderts.
Gegenwart und Vergangenheit sind gut voneinander getrennt. Personen habe ich durch gute Beschreibungen wirklich vor mir sehen können. Interessant waren die Details der Medizin, der Ermittlungen der Nachtwache ohne Hilfe der uns bekannten und hilfreichen Technik.

20.02.2009 21:57:34
Tina

ich habe am schluss des buches geheult wie ein schlosshund.. ich habe alle bücher von tess und fand alle toll.aber das hier ist einfach nur SPITZENKLASSE!!! wunderschön gechrieben, als wäre man live dabei.hab es in 20 Stunden durchgelesen,so spannend und faszinierend ist es. Kann ich nur wärmstens empfehlen.

08.02.2009 09:47:26
picatcho

Wow, wieder mal ein super Buch von Tess Gerritsen! Die Thematik des Romans hat mich sehr interessiert. Medizin um 1850. Die damalige Zeit wird sehr gut beschrieben und die Autorin nimmt den Leser richtiggehend mit zu den Schauplätzen.Zwei Geschichten welche pararell erzählt werden und am Schluss zu einer finden. Das Buch war sehr spannend geschrieben. Mir hats gefallen!!
Das Buch abzuwerten, bloss weil man damit rechnete, dass es eine weitere Folge von den Rizzoli Fällen wäre, finde ich fehl am Platz.
Das Buch hat verdient ohne Vorurteile bewertet zu werden,abgesehen davon steht auch nirgends, dass es ein Rizzoli- Fall ist!
Ich fand es Top !

22.01.2009 01:28:51
Schnuppe

Also, ich weiß nicht, wie die meisten an ein Buch herangehen. Ich kann doch nicht von vorneherein davon ausgehen, daß ich die Geschichte kenne, selbst wenn eine bekannte Person aus einem vorherigen Buch im KLAPPENTEXT erwähnt wird.
Bei den meisten Büchern von Tess Gerritsen wird erwähnt, daß es ein weiterer Fall von Rizzoli/Isels ist. Was hier nicht der Fall war.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wenn ich mir den Schluss natürlich etwas romantischer gewünscht hätte. Aber so ist das mit den Büchern. Sie enden selten so, wie erwarte.
Vielleicht gefällt mir das buch auch, weil ich Krankenschwester bin und es interessant ist, was früher so los war.
Hab auch bereits andere "medizinische Geschichtsbücher" gelesen, wie z.B. "Der Wanderchirurg".
Ich freue mich, auf alle neuen Bücher, die ich so in die Finger bekomme. Ohne Vorurteile! ;-)

08.01.2009 13:41:29
Michaela Haacke

Also ich mag auch gerne die Romane mit Jane Rizolli und Maura Isles. Aber ich wurde von diesem Buch regelrecht in den Bann gezogen. Ich selbst mag solche Bücher aus diesem Zeitspektrum nicht so, aber es war doch geschichtlich sehr interessant wie die Leute lebten und unter welcher Vorraussetzung gearbeitet bzw. studiert wurde. Ich finde die Waage zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit ist super gehalten und ich habe diesen Roman an drei Abenden verschlungen. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

28.12.2008 22:15:19
Finduline

Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, da ich alle anderen Bücher von Tess Gerritsen regelrecht verschlungen habe. Ganz besonders die Rizzoli / Isles - Reihe.
Doch von diesem Buch war ich total enttäuscht. Es spielt, wie bereits einige Vorredner erwähnt haben, nicht in unserer Zeit, sondern zum größten Teil im 19. Jahrhundert. Außerdem hat Maura Isles nur eine kleine Statistenrolle erhalten. Viele lesen zwar gerne Romane aus dieser Zeit, ich gehöre aber definitiv nicht dazu. Deshalb bin ich froh, dass ich mir das Buch nur geliehen und nicht selbst gekauft habe.
Trotzdem werde ich Tess Gerritsen als Leserin aber weiterhin treu bleiben.

26.11.2008 17:10:58
Mirko

Ich habe das Buch gestern durchgelesen und war völligst enttäuscht...
Das Buch spielt mehr in der Vergangenheit, als in der Gegenwart. Diesen Teil hätte sich Tess Gerritsen wirklich sparen können. Gott sei Dank habe ich das Buch geschenkt bekommen, sonst hätte ich mich echt geärgert. Die anderen Bücher aus der Rizzoli-Reihe waren erheblich besser...schade !

22.10.2008 16:02:51
Alexandra

Also das Buch ging gar nicht. Ich hatte mich auch darauf gefreut, insbesondere, nachdem ich auf dem Umschlag den Namen Maura Isles gelesen hatte. Aber die Geschichte war super langweilig. Es war eine Liebesgeschichte und kein Krimi und wie einige schon schrieben, war die Auflösung nicht überzeugend.
Ich habe mich durchgequält...Auch wenn es zum Schluß hin etwas spannender wird, kann ich dieses Buch überhaupt nicht empfehlen. Die Autorin setzt zuviel Interesse an Medizingeschichte voraus.
Ich ärgere mich über das Geld, das ich ausgegeben habe. Ansonsten fand ich ihre Werke nämlich super. Freue mich auch wieder auf Rizzoli.

21.10.2008 15:48:40
Robert

Ich bin zwar erst bei der Hälfte des Buchs aber bis jetzt gefällt es mir sehr gut und ich könnte nicht meckern. Leider ist es keine Geschichte aus der Rizzoli -Reihe aber trotzdem gut geschrieben. Bin schon sehr gespannt wie es ausgeht und wer der West End Reaper ist. Und ich finde das dieses Buch auch einen kleinen Rüchblick in dieWeiterentwicklung bzw. Fortschritt der Medizin aus der Vergangenheit gibt.

15.10.2008 15:04:41
Jasmin

Also für mich ich das das 1. Buch von Tess Gerritsen, habe die englische Version "The Bone Garden" gelesen, ich finde die Erzählungen der Gegenwart und der Vergangenheit super. Besonders interessant fand ich, dass es um einen Namenhaften Mediziner im 19Jahrhundert geht, Den es tatsächlich gegeben hat.

09.10.2008 15:34:02
MarieAntoinette

Am Anfang war ich doch sehr entäuscht, da ich dachte das es weiter in der reihe Rizzoli geht. aber dem war ja nicht so.
die geschichte aber selber war nicht schlecht, muss aber dazu sagen das ich das geld nicht noch mal dafür ausgeben würde. bleibt zu hoffen das es schon bald weiter geht in der Rizzoli reihe!

02.09.2008 02:20:48
Kathrin

Ich muß gestehen, ich war erst begeistert und gefesselt, aber das Ende hat mich keinesfalls überzeugt und war weder schlüssig, noch ausgegoren, da bleibt manches offen, schade, denn sonst enden ihre Bücher immer hochzufriedenstellend..
Und ich dachte anfangs auch, eine Fortsetzung der Rizzoli/Isles Reihe und war etwas enttäuscht, aber grundsätzlich ist sie schon my favorite Kathrin

30.08.2008 15:00:42
lieschen1

Hatte mich auch sehr auf das Buch gefreut, fand es aber nicht so gut.
Ich verschlinge ihre Bücher normalerweise.
Der Schluß war schon sehr spannend, aber von Tess bin ich viel besseres, spannenderes, gewohnt!!!Läßt sich aber gut lesen, ihr Schreibstil ist schon klasse, dieses Buch ist aber kein Brüller.

23.08.2008 23:02:39
Ostfriese

Und ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, auch in der Hoffnung, dass es zur Rizzoli-Reihe gehört. Nix da.
Das Buch hat mich überhaupt nicht gefesselt. Ich fand es einfach nur langweilig. Sehr schade um das Geld. 45 Grad, mehr gibt es dafür nicht. Hoffentlich was es nur ein Ausrutscher von Tess.

08.08.2008 18:25:19
Schrodo

Da sind wir aber schön an der Nase herumgeführt worden. Auf dem Umschlag ist von Maura Iles die Rede und jeder denkt das sei die Fortsetzung der Rizzoli / Iles Reihe, aber weit gefehlt. Liebe Frau Gerritsen, solche Spielchen haben sie doch gar nicht nötig, wir lesen ihre Bücher doch auch so.
Zur Story, Julia möchte Rosen pflanzen und entdeckt ein Skelett, ca. 180 Jahre alt. Neugierig wie die Mädels nun mal sind muss sie dem auf den Grund gehen. Zusammen mit einem alten Mann durchsuchen sie Kistenweise alte Briefe und Zeitungsartikel die ehemals in ihrem neuen, alten Haus gelagert waren. Dies ist der Teil der Geschichte welcher in der Gegenwart handelt, der andere überwiegende Teil ist eine Geschichte über den West End Reaper der im Jahr 1830 sein Unwesen trieb. Diese beiden Zeitebenen hat die gute Tess im Buch sehr geschickt miteinander verknüpft. Überhaupt ist dies ein kurzweiliges, spannendes und empfehlenswertes Buch, das man locker in ein, zwei Tagen durchgelesen hat. Einzig die tränentriefende Liebesgeschichte am Ende war für mich etwas zu kitschig.

31.07.2008 11:50:59
Barbara

Nach der ersten Irritation (und Enttäuschung), dass es sich bei dem Buch eben nicht um eine weitere Erzählung mit dem Duo Isles/Rizzoli handelt, fand ich das Buch recht lesenswert und unterhaltsam. Zugegeben: Mein Geschmack sind die 'Geister aus der Vergangenheit und ihre mystischen Bezüge zur Gegenwart' nicht unbedingt, mir liegt da eher der Stil der restlichen Isles/Rizzoli-Reihe. Aber insgesamt gar nicht schlecht und allemal ein kurzweiliges Lesevergnügen!!!

30.07.2008 22:24:59
Vero

Nein, es gehört tatsächlich nicht zur Rizzoli-Reihe - auch wenn Maura Isles kurz vorkommt. Es ist eine Entführung in das anfängliche 19 Jahrhundert, die Entwicklung der Medizin & in eine Mordserie, die meiner Meinung nach überraschend endet.
Es war anders als gewohnt, aber spannend genug, um es in einen Tag komplett zu lesen! (o:

23.06.2008 19:27:28
BlOoDyMaRy

Es gehört ja auch nicht zu der Rizzoli-Reihe!!!
Aber alle Bücher von Tess sind absolut lesenswert... Sie ist einfach eine Göttin...Ich verschlinge jedes ihrer Bücher...

20.06.2008 19:45:45
Anja S.

Dieses Buch ist etwas aus der Art geschlagen, denn Jane Rizzoli kommt gar nicht vor und Maura Isles nur am Rande.
Das Buch ist dennoch sehr spannend geschrieben und gut zu lesen, es spielt in 2 Zeitebenen, die geschickt miteinander verknuepft sind. Leider ist die eingeknuepfte Liebesgeschichte etwas kitschig, aber das stoert nur am Rande.

15.06.2008 16:05:24
Steffen

Diese Buch ist wieder sehr lesenswert und spannend bis zur letzten Seite. Dazu kommt ein interessanter Aufbau des Werkes mit einem historischer Exkurs. Super und in guter Tradition zu Ihrem Meisterwerk "Vanish"