Der Fluch der Wahrheit

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Shaye Areheart Books, 2007, Titel: 'Sliver of Truth', Originalsprache
  • München: Page & Turner, 2008, Seiten: 416, Übersetzt: Eva Bonné
  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 416

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Ines Dietzsch
Anfangs flüssig wie der großstädtische Feierabendverkehr

Buch-Rezension von Ines Dietzsch Mai 2008

Lisa Ungers Debüt Das Gift der Lüge erhielt 2007 eine Thriller-Award-Nominierung in der Kategorie Best Novel von der International Thriller Writers Association. Mit Der Fluch der Wahrheit legte die Autorin nun eine Fortsetzung zu diesem Roman vor.

Lebt Max Smilie?

In den Alltag der jungen Journalistin Ridley Jones ist wieder etwas Friede eingezogen, nachdem ihr Leben vor einiger Zeit in seinen Grundfesten erschüttert wurde. Schmerzlich musste Ridley erfahren, dass ihre Vergangenheit auf einer Lüge basiert und sie nicht die leibliche Tochter ihrer geliebten Eltern ist. Unter dubiosen Umständen adoptiert, erweist sich ihr tödlich verunglückter Onkel Max als leiblicher Vater. Eines schönen Tages holt Ridley ihre Fotoabzüge aus dem Labor ab und wird nichtsahnend vom FBI festgenommen. Agent Dylan Grace behauptet, bei den Aufnahmen im Hintergrund den verstorbenen Max Smilie zu erkennen. Ist Onkel Max noch am Leben? Hat er seinen Unfalltod nur vorgetäuscht? Wenn ja, warum? Und warum interessiert sich das FBI für Max? Eine Fülle an Fragen stürmt auf Ridley ein.

Wo ist der Geist?

Auf ihrer Suche nach den Antworten schlägt Ridley alle Warnungen, die Toten ruhen zu lassen, in den Wind und gerät in ein Labyrinth aus Lügen und Gefahr. Wem kann sie noch vertrauen? Ihrem Freund Jake, mit dem die Beziehung nur noch auf sexueller Ebene harmoniert? FBI-Agent Dylan Grace, der ihr im Krankenhaus in England das Leben rettet, aber schlimme Anschuldigungen gegen den Onkel erhebt? Max Smilie, ihr vergötterter Onkel, wird sie ihn überhaupt finden und die ganze Wahrheit über die Vergangenheit ans Licht bringen? Im Strudel der Ereignisse verlieren etliche Menschen ihr Leben und Ridley deckt am Ende ein wohl gehütetes Familiengeheimnis auf, das für immer Teil ihrer Persönlichkeit wird.

Eine solide Arbeit

Der Fluch der Wahrheit ist ein grundsolider Thriller mit einigen Schwächen. Lisa Unger lässt ihre Protagonistin die Story in der Retrospektive erzählen. Dabei wird der Leser immer wieder direkt angesprochen und mit überflüssigen rhetorischen Zwischenfragen aus dem Lesefluss gerissen. Auf den ersten 100 Seiten schildert uns Ridley in komprimierter Form die Vorgeschichte, nachzulesen in Das Gift der Lüge. Diese Seiten kommen in etwa so voran, wie der großstädtische Feierabendverkehr. Leser, denen der Vorgänger unbekannt ist, haben hier ein zusätzliches Defizit. Hat man sich durch diese Einführung durchgearbeitet, wird man schließlich mit einigem an Spannung entlohnt. Nichts ist wie es scheint und so mancher Charakter entwickelt sich zum Staunen des Betrachters in eine ganz andere Richtung als vermutet.

Page & Turner - der Name des herausgebenden Verlages ist noch nicht ganz Programm.

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Letzte Kommentare:
18.03.2013 23:21:34
Maraki-Mary

Ich hab schon den Vorgängerroman gelesen von Frau Unger und war begeistert vom leichten Schreibstil..Auch dieses Buch war flüssig zu lesen. Die Handlungen waren gut geschildert.

Vom inhaltlichen war ich nicht ganz so angetan wie vom Vorgängerroman. Ridley sucht ihren Vater verbissen weiter...Nur an manchen Situation war ich was genervt und von einigen Situationen nicht ganz überzeugt.

Alles in allem ein ganz gutes Buch, jedoch keins das auf lange Sicht Eindruck hinterlässt.