Der Schrei des Hahns

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2008, Seiten: 2, Übersetzt: Nina Petri

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1925 geht ein spektakulärer Mord durch die britische Presse, der als "Hühnerfarm-Mord" die Gemüter erregt: Eines Tages entdeckt Scotland Yard die Leiche von Elsie Cameron auf dem Gelände der Hühnerfarm ihres Verlobten Norman Thorntons. Zwar hatten Elsie und Cameron kurz zuvor ein böses Zerwürfnis, doch Norman beteuert seine Unschuld. Zudem häufen sich die Stimmen, die von Elsies schwerer Persönlichkeitsstörung berichten. Dennoch spricht das Gericht ein Todesurteil aus.

Der Schrei des Hahns

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Letzte Kommentare:
26.04.2020 00:40:44
Linda

Dieses Buch habe ich gerne gelesen und würde es weiterempfehlen. Es ist nicht das bekannteste von ihr aber lesenswert wie alle ihre anderen Bücher. Ich finde Minette Walters eine der bestern Schriftstellerinnen die es gibt. Ich habe alle ihre Bücher gelesen und war immer begeistert.

08.01.2010 23:00:01
Mistie

Ich lese die Bücher von Minette Walters sehr gerne da sich ihr Stil sowie der Aufbau ihrer Bücher ziemlich von anderen Büchern unterscheidet. Auch ist es eine Herausforderung jedesmal eine(n) andere(n) Protagonisten/in kennenzulernen, d.h. die Charaktere bauen nicht jeweils auf den Vorgängen des vorherigen Buches auf. Es ist schon zu verstehen, dass diese Hauptpersonen nicht diesselbe "Tiefe" erreichen wie ein "sogenannter Serienheld".

Doch nun zu diesem Buch:

Wie dieses Buch zu seiner, doch eher mittelmässigen, Bewertung kommt verstehe ich nicht so ganz wenn ich die Leserkommentare lese.

Ich stimme jedoch mit den anderen Schreibern überein, dass dieses Buch, obschon die Geschichte und deren Ende schon im Vorfeld bekannt sind, sehr spannend geschrieben ist. Die Beklemmung wächst von Seite zu Seite wenn man merkt wie sich die "Schlinge" langsam aber sicher zuzieht.

Interressanterweise kam mir nach dem Lesen die Ähnlichkeit mit einer griechischen Tragödie in den Sinn, in welcher sich der (Anti-)Held unweigerlich auf sein Schicksal zubewegt ...

Von mir eine glatte 85° (und dazu stehe ich)

24.10.2009 10:41:18
Tempe

Da dieses Buch auf einer wahren Geschichte basiert, habe ich das Buch als sehr spannend empfunden.
Dieses Buch war das erste von Minette Walters, doch ich muss sagen ich werde auch weitere Bücher von ihr lesen, den ihr Erzählstil gefällt mir sehr gut.
Es ist zwar eine kurze Geschichte doch ich würde es jedem der wahre Geschichten mag empfehlen.

21.08.2009 20:20:37
zehra

Das Buch ist sehr interessant und mitreissend geschrieben es gefiel mir sehr gut !!! Als kurzgeschichte für ein referat zum beispiel ist es sehr gut geeignet . Man merkt einfach das es keine fortsetzung geben kann da es auf einer wahren begebnheit basiert. Dafür das es soweit zurück liegt echt super und detail getreu geschrieben.

07.07.2008 09:29:56
Alea de Aragon

Das Buch eignet sich als Kurzgeschichte aber zu mehr eben nicht.Das Ende ist in schnellen sprunghaften Schritten erzählt und völlig seelenlos dahingeworfen.Von Minette Walters bin ich besseres gewohnt und von diesem Buch ziemlich enttäuscht.

29.05.2008 00:06:43
Gerald Hagemann

Diese Erzähung - in ihrem ganzem Umfang nur zu genießen, wenn man weiß, dass es sich hierbei um eine wahre (und in Mrs. Walters Fall auch außerordentlich gut recherchierte) Geschichte handelt - lässt einfach nichts vermissen!
Selten ist der eifersüchtelnde Machtkampf innerhalb kranker Beziehungen besser geschildert worden. Ich wünschte, mein Vater würde dieses Buch lesen - ihm würden endlich die Augen geöffnet und er könnte seine Freundin fortjagen, ehe er sie umbringt.

24.05.2008 18:58:38
JaneM.

Um einen echten, aber keineswegs bekannten spektakulären Fall eine Geschichte zu verfassen und Details zu recherchieren, ist ein interessanter Ansatz. Die Kurzgeschichte (das ist doch vorher klar-warum die Kritik?) baut eine sehr beklemmende Stimmung auf. Ein junger Mann, der im Prinzip nur sein Leben leben will und etwas jugendlich naiv bzw. kurzsichtig handelt. Das Opfer Elsie, für das man beim Lesen eine gewisse Antipathie entwickelt. Zwei junge Menschen, die sich so verhalten, wie zig andere heute auch- nur nicht mit diesem Ausgang. Sicher: die Geschichte ist tendenziös und eigentlich eine Verteidigung für den angeblichen Täter. Es hätte auch alles anders sein können. Aber eben auch so wie beschrieben. Minette Walters hätte sicher die geschichte noch ausschmücken können. Aber dann wäre es nur Fiktion gewesen.

02.05.2008 11:42:01
SusanneHogl

Tannöd/Kalteis auf englisch!?!

Merke - wo Minette Walters drauf steht ist nicht immer Minette Walters drin.
Es geht um einen echten Mordfall, der 1924 in Sussex begangen wurde. Der Mord wurde aufgeklärt und es folgte eine Hinrichtung. Bis heute gibt es Zweifel daran, ob der hingerichtete Täter auch wirklich der Mörder war, d.h. über den Verlauf der Geschehnisse die zum Tod von Elsie Cameron führten, gibt es nur die Aussage des mutmaßlichen Täters und die Ausführungen eines (!) Sachverständigen.
Ja, und hier hat sich Minette Walters halt über ein paar Seiten lang eine kleine Geschichte dazu ausgedacht, in der sie die Tatsachen, soweit bekannt, mit ihren Ideen, dort wo nicht bekannt ist, wie es wirklich war, zusammengeschmissen hat.
Nett zu lesen, aber mehr auch nicht.

21.03.2008 15:00:39
Lady Marian

Was für eine Enttäuschung! Normalerweise bin ich ein Fan der Krimis von Minette Walters, mag ihre sozialen Studien, die sie immer geschickt mit einer spannenden Handlung verwebt.
Dass der Verlag "Der Schrei des Hahns" einen "Roman" nennt, ist allein schon eine Unverschämtheit. Die knappe Erzählung ist in 2 Stunden gelesen, um den Preis von 6,95 Euro zu rechtfertigen und dem schmalen Bändchen noch etwas mehr Fülle zu geben, ist noch eine Leseprobe von "Des Teufels Werk" mit abgedruckt.
Auch der Inhalt ist ziemlich "dünn": Nichts weiter wird erzählt als die Entwicklung einer quälend-unseligen Beziehung hin zu einer Katastrophe. Von Anfang an ist dem Leser bewusst, dass es zu dieser Katastrophe kommen wird, der Weg dahin birgt auch keine Überraschungen. Das Ende ist abrupt und lieblos erzählt.
Die Geschichte wäre in einem Band von Erzählungen gut aufgehoben, als eigenständiges Werk ist sie jedoch eine Geldverschwendung.

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