Spiel der Teufel

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Stephan Benson
  • Augsburg: Weltbild, 2009, Seiten: 487, Originalsprache

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Wolfgang Weninger
Brauchbare Unterhaltung auf bescheidenem Level

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Feb 2008

Kiel als seemännisches Tor zum Osten und somit auch als krimineller Anlaufpunkt der russischen Mafia ist in Spiel der Teufel nach Unsichtbare Spuren der zweite Fall, in dem das auch privat liierte Ermittlerduo Sören Henning und Lisa Santos auf Mördersuche gehen.

Diesmal erwischt es einen Freund und Kollegen. Gerd Wegner hat offensichtlich Selbstmord begangen, in dem er Kohlenmonoxid in das Innere seines BWS geleitet hat, nachdem er kräftig Wodka in sich geschüttet hatte. Aber Sören und Lisa sind vom Suizid keineswegs überzeugt, denn Gerd war nach dem gewaltsamen Tod seiner kleinen Tochter mit seiner Frau Nina wieder glücklich, denn diese war wieder in besseren Umständen. Außerdem mochte er überhaupt keinen Wodka.

Stutzig wird das Ermittlerduo erst, als es die Vermögensverhältnisse des Verstorbenen überprüft. Trotz regelmäßiger Überstunden hätte er sich Haus und Auto dieser Klasse niemals leisten können. Er musste also noch eine weitere Einkommensquelle haben und der Verdacht, dass Gerd sich von unredlichen Elementen schmieren ließ, drängt sich immer stärker auf, obwohl Nina dies vehement bestreitet.

Während also Lisa und Sören in Gerds Umfeld ermitteln und dabei auch ihren Kollegen auf die Zehen treten, tritt die russische Organmafia an einen erfolgreichen Herzchirurgen heran und nötigt diesen, in einer High-Tech-Privatklinik Transplantationen vorzunehmen, bei der jungen Menschen, die man unter falschen Vorstellungen von Russland nach Deutschland verschleppt hat, lebenswichtige Organe entnommen und der zahlungskräftigen Kundschaft wieder eingesetzt werden. Aber eine aus dem Schlepperteam spielt falsch und gibt Lisa und Sören den entscheidenden Tipp …

Andreas Franz hat wieder routiniert an der Krimischraube gedreht und ein aktuelles Thema an die Ostsee verpflanzt, wo man auf organisierte Kriminalität scheinbar noch nicht vollends vorbereitet ist. Der Leser ist von Anfang an in die kriminellen Machenschaften eingeweiht. Nur die nicht sonderlich profilierten Ermittler müssen erst mit der Nase darauf gestoßen werden, was in dieser Geschichte wirklich abläuft. Sören Henning bleibt in der gesamten Story relativ farblos, ist immer leicht am verzweifeln und aufbrausend, weil er keinen wirklichen Anknüpfungspunkt findet. Hätte er nicht Lisa, die ihn gelegentlich bremst, wäre seine Polizeilaufbahn wohl beendet, bevor Andreas Franz sich ein drittes Mal um die Kieler Polizisten kümmert.

Die Ermittler drehen sich im Kreis und wieder und wieder werden dieselben Spurten ausgewertet, die allesamt in eine Sackgasse führen. Der Fall wäre garantiert bis heute nicht geklärt, wenn da nicht ein Maulwurf auf Seiten der Russen wäre und damit beginnt der Roman von der Polizeiarbeit abzugleiten, denn es herrschen plötzlich Zufall und berufliche Alleingänge. Die Spannung läuft nicht mehr über die Ermittlerschiene, denn was auf der Gegenseite läuft, ist wesentlich interessanter. Wie man einen redlichen Menschen zum Werkzeug der Mafia macht und sein Gewissen scheinbar beruhigt, ist deutlich spannender als die heimlichen Treffen der Ermittler mit deren Informanten.

Franz weiß, wie er die Seiten füllt, Wiederholungen einbaut und immer wieder einen Brocken Aufklärung in die Handlung einstreut. Dass er zur Abrundung des Geschehens noch eine absolut unglaubliche Wendung mit offenem Ende dranhängt, lässt den Franz-Fan auf ein neuerliches Zusammentreffen mit den Tätern hoffen, bei dem es dann ein wenig härter zur Sache gehen sollte.

Wer bis jetzt noch kein Freund der Werke von Andreas Franz ist, der wird es auch mit Spiel der Teufel nicht werden, denn die knapp 500 Seiten aus dem Knaur Taschenbuchverlag können den Leser nicht berauschen, aber brauchbar unterhalten.

Spiel der Teufel

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Letzte Kommentare:
20.10.2014 18:02:32
artep263

Schon länger Fan der Julia-Durant-Reihe hat mich Spiel der Teufel vollends begeistert. Die Kommisare
sind glaubwürdig mit menschlichen Schwächen und dadurch sehr sympathisch. Die Handlung selbst ist erschreckend, und leider nicht an den Haaren herbeigezogen. Das Ende entspricht leider der Realität, der Epilog überrascht und schockt zugleich.
Fazit: spannend, glaubwürdig und unbedingt lesenswert.

08.02.2014 15:31:11
Hardy Schmidt

Hardy Schmidt

Ein spannendes Buch, dass der Autor Andreas Franz gut recherchiert hat, vielleicht etwas zu langatmig.
Aber sehr lesenswert!
Werde noch andere Romane von Andreas Franz lesen!
Sehr interessant ist der Roman auch, weil er in die dunkelsten Abgründe der Menschheit und ihrer Kriminalität durchdringt.

18.10.2013 06:19:17
Hope

Ich hatte mir nur eine kurze Leseprobe aus dem oberen Abschnitt
gegönnt und bin begeistert.Es wäre schön,wenn es zu diesem Buch auch ein Film geben würde,denn ich habe schon immer gerne solche Filme gesehen,nur leider bekommt man die im TV viel zu selten zu sehen.Tatsache
ist,dass es so etwas nicht nur im Film,sondern auch in der Realität gibt.Über das Theme,illigaler Organhandel,sollten die Medien wesentlich mehr berichten.

Hope

PS...sollten in der nächsten Zeitir irgendwelche Filme dieser Art im TV laufen,bitte an meine E-mail melden.

11.04.2012 20:03:44
Naldo

Für mich war es das erste Buch von Andreas Franz. Und ich glaube nicht, dass ich nochmal zu einem Buch von diesem Schriftsteller greife. Ich kann mich dem Vor-Kommentar nur anschließen. Sprachlich ist das Buch auf niedrigem Niveau. Erinnert an die günstigen "Groschen-Romane" von Bastei-Lübbe. Schade, denn die Story hätte es verdient liebevoller umgesetzt zu werden.

10.02.2012 09:57:37
Flumu

Die Story ist gut, da hätte ein spannendes und fesselndes Buch raus werden können, organisierte Kriminalität geht immer. Für mich war es das zweite Buch von Andreas Franz, nach 70 Seiten hatte ich leider schon die Nase voll. Sprachlich ist das eins der schwächsten Bücher, die ich je gelesen habe, hat der Lektor gepennt? Vollkommen unrealistisch und konstruiert wirkende Dialoge, die sich im Kreis drehen und in der Realität allein schon aus Ökonomiegründen nie so geführt würden, semantisch schlichtweg unmögliche Bezüge ("mit aufgesetzter stoischer Ruhe" - Stoik kann nicht aufgesetzt sein usw.), ich war echt enttäuscht, der Plot rettet da auch nichts mehr.

21.01.2012 10:23:06
Ajuna

Leider mein erstes Buch von Andreas Franz. Denn die Hintergründigkeit des Themas und die Darstellung der Mafiastrukturen haben mich total gefesselt.Aber:sprachlich kann mich der Roman überhaupt nicht überzeugen. Die Dialoge sind stümperhaft und eckig geschrieben, ich konnte mich in die Situationen u d v.a. In die sonderbare Beziehung zwischen Sören und Lisa nicht hineindenken. Durch die anderen Kommentare wurde ich aber ermutigt, es nochmal mit einer anderen Romanreihe von A.F. zu versuchen. Zum Thema Schluss möchte ich auch noch etwas anmerken: ich war regelrecht entsetzt und habe mich gefragt, was in den Autor nur gefahren sein muss, dieses Ende zu erfinden. Die Handlung fand ich bis dahin richig spannend und die Wendungen völlig ausreichend. Ich hätte mir gewünscht, den eigentlichen Schluss überlesen zu haben. Diese krampfhafte Überraschung und der absolute Sieg des Bösen hätten wirklich nicht sein müssen!

23.10.2011 18:41:07
Hs

Meiner Meinung nach ein gelungener Kimalroman, der aber oft die aufgebaute Spannung verpuffen lässt.
Das Ende hingegen lässt den Leser ins grüberln bringen, da so eine Art von Korruption sicher lich noch sehr fiktiv ist, aber durchaus möglich sein kann...
Wiedererwartend beendet auch dieser Autor sein Roman offen. Nichts Schein so zu sein, wie man meint. Am Ende verändert sich alles ins Gegenteil...

09.09.2011 15:20:06
Franz

Mein zweiter Franz-Roman nach der Geschichte um den Psychopathen Butcher.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sowohl das Thema, als auch die Ermittlungsarbeit in diesem Buch erschreckend finde. Beim Thema kann dies durchaus angebracht sein, aber die Ermittlungsarbeit ist doch eher von Konfusion durchzogen. Wer Ivana ist, habe ich tatsächlich nicht geahnt, Nina hatte ich schon anfangs im Verdacht, dafür brauchte man nun tatsächlich kein Polizist sein, erst recht nach Ivanas Aussagen musste(!) man sie förmlich im Verdacht haben. Das Ende ist für mich absurd und nimmt jeglicher vorausgehender Handlung ihren Sinn, besonders ist es nun nicht mehr nachvollziehbar, welche Rolle denn Gerd Wegner für die beiden Frauen überhaupt gespielt hat? Für mich ein ambivalentes Buch, mit durchaus guten Passagen, das sich unglücklicherweise selbst den Sinn nimmt und eher implodiert als explodiert.

05.08.2011 12:08:55
Antonella

Hmm... ich bin ein wenig überrascht über die vielen negativen Kritiken... Ich persönlich habe fast alle Franz Bücher gelesen. Ich gebe den Kritkern recht, das dieses Buch sehr dialoglastig ist, ich selbst hatte mir vorgenommen es vor dem Schlafengehen zu lesen... doch es hat mich dermaßen gefesselt, das ich es in 2 Tagen komplett durch hatte. Das Thema Organhandel ist gut gewählt und kein anderer Krimi Roman hat mich im Anschluß so aufgewühlt und beschäftigt wie dieser. Für manche Leser mag das Buch "übertrieben" und "unrealistisch" wirken, aber liebe Leser, wir leben keinesfalls in einer harmlosen, friedlichen und ehrlichen Welt!

24.06.2011 23:15:41
Madita

Dies war mein erster Roman von Andreas Franz. Die Geschichte wäre eigenlich ganz gut, könnte aber auch mit der Hälfte des Buches dienen. Wie schon jemand vor mir schrieb: die seitenlangen Dialoge sind wirklich nicht auszuhalten und es wiederholt sich alles mehrmals. Wie gesagt die Geschichte wäre gut aber durch die nichtssagenden Dialoge und Wiederholungen kommt keine Spannung auf.
Ich werde als nächstes Mord auf Raten lesen, mal sehen ob das besser geschrieben ist.

24.05.2011 13:55:41
Karin

Selten hatte ich beim lesen eines Krimis so das Gefühl Zeit verschwendet zu haben! Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken das Buch weiterzuschenken ohne das Ende gelesen zu haben - dazu war ich dann doch zu neugierig.
Übertrieben, absolut unglaubwürdig bis stümperhaft, schlechter Schreibstil. Jemand vor mir schrieb: "..als ob er es nicht selbst geschrieben hätte" - ich meine das auch.

17.04.2011 07:28:53
Schnippi

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt.
Wie alle Bücher (die ich bis jetzt von Andreas Franz gelesen habe) ist es flüssig und spannend geschrieben. Das Thema ist erschreckend realistisch gewählt, obwohl ich es (an mancher Stelle) etwas zu dick aufgetragen fand...vielleicht aber auch deshalb, weil es an etwas "Unvorstellbarem" kratzt... was man nicht wahrhaben will, das nachdenklich macht.
Im Grunde bin ich ein langsamer Leser (lese fast nur vor dem Einschlafen ein paar Seiten) habe mich aber dabei erwischt, dass ich oft zu wenig Schlaf bekommen habe, weil ich es nicht weglegen konnte und wollte.

17.03.2011 09:05:12
CSIler

Nicht das beste Buch von Andreas Franz. Die älteren Bücher von Ihm sind viel besser bzw. die 2 anderen Bücherreihen ( Julia Durant u. Peter Brandt).
Das Thema Organhandel ist gut gewählt, auch ist alles gut beschrieben.
Am Anfang etwas schleppend u. zum Ende spitzt sich die Sache zu, so das der Fall schnell gelöst wird.
Aber das Ende war nicht so prickelnd ... den nichts ist wie es scheint (die letzten Seiten des Buches).

Ich hoffe die Reihe Henning/Santos wird wieder besser, denn die Themen in dieser Reihe sind super gewählt u. beschrieben.

16.12.2010 10:48:26
Tamez

zu langschläfer: ich weis ja nicht ob du des buch am ende aufmerksam gelesen hast aber nina und elena sind beide am leben und leiten zusammen die firma, zu erst kam ein bild wie du sagtest mit der toten nina, danach jedoch ein bild was elena und nina umarmt zeigen, sie wollten lisa und sören nur verarschen. Vielleicht solltest du des Ende nochmal aufmerksamer lesen ;)

02.12.2010 00:53:34
Jutta Schlimme

Ich habe bis jetzt alle Bücher von Andreas Franz mit Begeisterung gelesen - aber "Spiel der Teufel" ist dermaßen langweilig, die Dialoge sind kaum auszuhalten. Ich habe es vor einiger Zeit erst mal zurück gestellt. Man hat das Gefühl, Andreas Franz hat es nicht selbst geschrieben. Das neue Buch -Teufelsleib - beginnt gewohnt spannend und liest sich wieder gut.

02.12.2010 00:53:27
Jutta Schlimme

Ich habe bis jetzt alle Bücher von Andreas Franz mit Begeisterung gelesen - aber "Spiel der Teufel" ist dermaßen langweilig, die Dialoge sind kaum auszuhalten. Ich habe es vor einiger Zeit erst mal zurück gestellt. Man hat das Gefühl, Andreas Franz hat es nicht selbst geschrieben. Das neue Buch -Teufelsleib - beginnt gewohnt spannend und liest sich wieder gut.

19.11.2010 12:34:01
gilap

Das ist mein erstes Buch, das ich von Herrn Franz gelesen habe, d. h. ich habe es zurHälfte durch und mir geht die Puste aus. Das Buch ist langatmig und -weilig. Es ist ausserdem sehr dialoglastig, was mir normalerweise gefällt, aber hier lesen sich diese wie in einem schlechten Schüleraufsatz.
Die Hauptfiguren und deren Beziehung zu einander empfinde ich als unglaubwürdig.

Fazit: Ich werde das Buch zu Ende blättern, um zu erfahren, wer der Mörder ist, aber ich werde keine weitere Zeit mehr damit verschwenden.

06.09.2010 18:05:33
Dieter_55

Wie immer recht zügig zu lesen, allerdings mit kleinen Hängern im ersten Teil des Buches. Dafür entschädigt das Thema "Organhandel" und vor allem der spannungsreiche und tempogeladene Schlussteil des Buches. "Nichts ist so wie es scheint": Diese Aussage der Figur Elena trifft denn auch auf den Schluss des Buches zu. Insgesamt allerdings nicht der beste Franz.

04.06.2010 18:03:16
Nadl

Mich hat Andreas Franz mit diesem Buch mal wieder echt gefesselt. Ich finde erschreckend wie real das Buch doch rüberkommt. Das Handlung nimmt zum Schluss nochmal eine überraschende Wende. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Andreas Franz und kann wirklich alle Bücher von ihm nur empfehlen.

27.05.2010 15:08:16
Chrisu

Sören und Lisa können es nicht glauben, dass ihr Freund und Kollege Gerd sich das Leben genommen hat. Er hat zwar vor kurzem seine Tochter verloren, aber er hat eine sehr gute Ehe geführt und hat seine Frau auf Händen getragen. Nina glaubt auch nicht, dass Gerd sich selber umgebracht hat und das bestätigt auch der Gerichtsmediziner. Sören und Lisa beginnen die Akten von Gerd und seine letzten Einsätze durchzuarbeiten um herauszufinden, ob da ein Zusammenhang besteht. Und dann wird eine Asiatin tot aufgefunden und es kommt die Frage auf, ob Gerd in Machenschaften verwickelt gewesen ist und deshalb von dieser Frau, offensichtlich eine Auftragskillerin, umgebracht wurde. Es kommen immer wieder Fakten zum Vorschein, dass es sich um eine Organisation mit Menschenhandel handelt und nur durch die Schwester einer Vermissten wird dann ersichtlich, was wirklich hinter dem ganzen Komplott steckt. Ein Ausmaß von Macht, Geld und Korruption bis in hohe Politikerränge und Polizeieinheiten. Und dann zum Schluss die unfassbare Lösung des Ganzen.
Dieses Buch muss man lesen, wirklich sehr empfehlenswert.

27.05.2010 11:37:33
langschläfer

Zu erst würde ich gerne was zu kitekat7 sagen.
Das erste handyfoto stell ja die erschossene nina da.
Die 2 Frauen haben ein gemeinsames spiel gespielt und wollten an die "macht" also chef der organisation werden, es war alles geplant. und als elena die 2 chefs umgebracht hatte stand ihr noch nina im weg. die 2 waren eigentlich beste freundinnen aber elena wollte die firma alleine leiten und deshalb musste auch nina sterben ;)

Nun zum Buch: Ich muss sagen das Buch hat mich sehr gefesselt ich hab es in wenigen tagen durchgelesen gehabt.
Das Buch ist ab der ersten seite spannend, da wie ich finde es sehr real geschrieben wurde.
Ich konnte und wollte das Buch als nicht weglesen weil ich endlich wissen wollte wer der mörder ist!
Vor allem das ende find ich sehr gut. da man denk man wüsste wer der mörder ist aber auf der letzten seite wird nochmal alles komplett umgeschmisse.

Eigentlich lese ich nicht sehr viel und gerne aber dieses Buch ist ein muss!!
Ich kann es nur weiter empfehlen.

09.04.2010 15:56:33
Malu

Bücher von "Anderas Franz" kaufe ich immer ohne den Kurzinhalt hinten zu lesen.
Seine Bücher sind immer flüssig geschrieben und spannend.
Wie auch dieses Buch.
Spiel der Teufel fand ich besondes gut, da das Thema, der Inhalt so realistisch rüber kam. Das man ans nachdenken kam. Schlimmer Gedanke.
Das Buch sollte man lesen.

03.04.2010 16:56:03
Duken

Buch Nummer 4 und gleichzeitig Buch 1 der S&H-Reihe. Bevor ich anfing zu lesen dachte ich mir, dass das Buch öde sein müsse. "Meine" Julia war nicht dabei...und zu Beginn des Lesens war meine Vermutung bestätigt. Die Ermittlungsseiten wollte ich teilweise überspringen. "Och nee, nicht schon wieder 20 Seiten Ermittlung", war einer meiner Ausrufe!. Der einzige Lichtblick war die Tote im Hafen und die folgende Handlung. Ab der Hälfte des Buches ging es dann aber wieder...Die letzten 200 Seiten habe ich durchgelesen, denn dort wird es spannend...Und das Ende kam total unerwartet...Den Mörder des Kommissaren Gerd hatte ich zwischenzeitlich vermutet.

Große Lesepausen sollte man nicht einlegen, denn es kommen viele Namen drin vor und man verliert sonst den Überblick

03.04.2010 16:49:12
Diana

Mein erstes Buch aus der S&H-Reihe. Am Fang war ich nicht wirklich begeistert und wollts eigentlich wieder weglegen, aber ich hielt durch, denn "ich wollte meine erste OP führen". Es ist sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Es sind Themen angeschnitten worden, womit ich so nie gerechnet hätte. Es war ein spannendes Buch und mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet.

LG Diana

24.02.2010 09:07:20
Toyota

Bei diesem Buch ist mir des öfteren der Schauer über den Rücken gekommen und ich musste öfter mal das Buch zur Seite legen und mir vor Augen führen, das es das, was in diesem Buch beschrieben wird, tatsächlich gibt und die Skrupellosigkeit der Menschen immer schlimmer wird. Ich war von diesem Buch gefesselt und habe am Schluß einmal mehr den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommen. Ein wieder mal sagenhaft guter Krimi!

20.10.2009 21:46:28
kitekat7

Von Weltklasse ist dieses Buch doch wohl weit entfernt!
Bin sonst auch ein ausgesprochener A.F. Fan, aber bei diesem Buch muss ich mich leider der Meinung von claire 1512 anschliessen. Es fing zwar spannend an, das Thema war auch vielversprechend, aber dann drehte sich bis kurz vor Schluss alles nur im Kreis - Wiederholungen, Wiederholungen!
Das tatsächliche Ende fand ich persönlich dann absolut an den Haaren herbeigezogen, nur um auf Biegen und Brechen noch eine Pointe zu produzieren! Soviel Aufwand nur, um 2 mittelmässig bedeutende Polizisten zu ärgern??? Wobei ich mich immer noch frage, was das erste Handyfoto sollte.

12.09.2009 21:05:03
Hankyberni

Wie immer habe ich das Buch von Andreas Franz gekauft, ohne den Kurzinhalt zu lesen, da ich weiss egal über welches Thema er in seinen Buch schreibt, es wird spannend und gut. Dieses Mal habe ich mich getäuscht, denn es war Weltklasse und megaspannend.
Sobald sein neues Werk erscheint rase ich also wieder zum Buchhändler und greife mir ein A.F. ohne den Inhalt zu kennen, denn er wird mich auch weiterhin nicht enttäuschen :-))

28.06.2009 11:35:37
Tugce

HOCHSPANNUNG IST BEI DIESEM BUCH ANGESAGT !
Einfach nur weltklasse dieses Buch. Ist der zweite Band von Komissar Sören Henning und Lisa Santos. Unsichbarte Spuren(1.Band) war nicht so übertrieben der Burner da ich die Story nicht sehr glaubwürdig fand aber dennoch Franz schafft es mit seinem Schreibstil das man selbst bei einem unrealen Fall die finger von dem buch nicht lassen kann.
Das Ende kam total unerwartet und wie immer dachte man das wars jetzt doch franz setzt in den letzen zwei seiten noch einen Drauf. Einfach unglaublich.
Ich kann die Bücher von A.F. nur weiterempfehlen.
Ich freue mich auf die nächsten bücher der kieler reihe obwohl ich großer fan von julia durant bin.

28.02.2009 19:14:45
Henriette

„Spiel der Teufel“ ist Band 2 der Kieler Reihe von Andreas Franz. Der Autor hat in diesem Buch mal wieder die Spannung durch das ganze Buch gezogen. Das Thema Menschenhandel bis hin zum Organhandel wird hier zum Dreh- und Angelpunkt der beiden Kripobeamten Lisa Santos und Sören Henning. Eigentlich beginnt alles mit dem Selbstmord ihres Kollegen Gerd Wegner. Doch die beiden Beamten glauben nicht an Selbstmord. Sie ermitteln, obwohl es nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich liegt. Sie geraten in ein undurchsichtiges Netz von Korruption, Lügen und wissen nicht mehr, wem sie vertrauen können.
Der Schreibstil ist sehr gut verständlich, doch ich konnte trotzdem nicht schnell lesen. Ich musste das Buch immer mal wieder beiseite legen, da ich mir immer wieder Gedanken gemacht habe, weil alles relativ realistisch klang und auch wirklich im Bereich des Möglichen lag.
Das Buch hat mich völlig fasziniert und gefesselt. Sehr zu empfehlen.

09.06.2008 13:00:51
Krimivielfraß

Ich habe das Buch, nach allen anderen von A.F., am Wochenende gelesen und fand es eigentlich soweit ganz gut. Das Thema ist brisant und es war auch ganz spannend.
Schade ist nur, dass der von mir normalerweise sehr geschätzte Autor in diesem Falle sehr deutliche Anleihen bei "Blasse Engel" von Roslund und Hellström (2005 oder 2006) gemacht hat. Der Plot und die Lösung sind sich doch sehr sehr ähnlich. In beiden Fällen geht es um Menschenhandel. Bei R und H ging es um Zwangsprostitution bei A. F. nun um Organhandel. Und wie gesagt, die "überraschende" Auflösung war mir, zumal ich "Blasse Engel" zufälligerweise erst vor einigen Monaten gelesen habe, sehr bald klar. Eigentlich schade, denn Herr Franz hätte das wirklich nicht nötig. Trotzdem freue ich mich schon wieder auf das nächste Buch von ihm, hoffentlich schreibt er recht fleißig.

25.05.2008 16:01:49
Elvira Konetschny

Mit großer Freude habe ich dieses neue Buch von A.F. erwartet!!! in einem Zug habe ich es wieder durchgelesen. Es war wieder so spannend, als erwartet. Den Inhalt der Geschichte fand ich sehr erschreckend und zugleich aufregend, wird er doch wirklich wahr sein . . . ?!? Weiter so ! hoffentlich muss ich auf ein neues Buch nicht mehr allzulange warten!

28.04.2008 20:06:28
clare1512

Schade, bin ein totaler Andreas Franz Fan. Konnte die Neuerscheinung kaum erwarten. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Für mich eins der schwächeren Bücher des Autors.
Das Thema ist gut, spannend und errscheckend. Leider wurde es meiner Meinung nach nicht spannungsgeladen umgesetzt. Seitenweise mußte ich mich zwingen weiterzulesen. Das war eigentlich 3/4 des Buches so und dann kam der Schluß, schnell und so, als ob der Autor rasch zum Ende kommen wollte, nachdem er sich seitenweise mit Wiederholungen der selben Aussagen aufgehalten hatte.
Schade Herr Franz, das können Sie besser.

16.04.2008 16:22:48
petraleu

Ein weiteres absolut geniales Werk aus der Feder von Andreas Franz. Ich habe es in einem Zug durchgelesen, konnte einfach nicht mehr aufhören :-)

Er geht super mit dem heiklen, leider nur zu realen, Thema Organhandel um.

Spannend geschrieben, bis zur letzten Seite, mit einem Ende, das so wohl keiner erwartet hätte.

Ich kann Euch allen dieses Buch nur empfehlen und warte jetzt schon ungeduldig auf das nächste von Andreas Franz :-)

13.04.2008 15:04:15
antoenchen123

Wieder mal ein tolles Buch mit dem man einige schlaflose Nächte verbringen kann. Was mich ein bißchen traurig stimmt ist, daß Herrn Franz Bücher immer einen reelen Hintergrund habe, und das man sich als Leser an so einer "blutrünstigen" Story, die ja nunmal Realität ist "erfreuen" kann, mit dem Wissen, daß wohl keiner an diesen Zuständen etwas ändern Kann ! Ein absolut empfehlenswertes Buch, die Spannung, die der Autor in seine Bücher verpackt ist einfach perfekt, unbedingt lesen, ich freue micht schon auf das nächste Werk von Herrn Franz !

10.04.2008 17:02:25
Claudia

Das Buch war super spannend. Das Ende nicht vorhersehbar. Wenn man sich vorstellt,
dass vielleicht nur ein Fünkchen davon in unseren realen Welt geschieht, ist das ziemlich erschreckend. Aber wahrscheinlich ist es so.