Blondes Gift

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin´s Minotaur, 2006, Titel: 'The Blonde', Originalsprache, Bemerkung: Geschrieben als Duane Swierczynski
  • München: Heyne, 2007, Seiten: 352, Übersetzt: Frank Dabrock, Bemerkung: Unter dem Pseudonym Duane Louis

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Jörg Kijanski
Der schrägste Pageturner 2007

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Jan 2008

Der Journalist Jack Eisley ist in Philadelphia gelandet, wo ihn am nächsten Morgen einen Termin mit dem Scheidungsanwalt seiner Frau hat. Nun relaxt er noch ein bisschen an der Flughafenbar und hält Smalltalk mit einer Blondine (Kelly), die ihm plötzlich eröffnet, sie habe seinen Drink vergiftet. Natürlich hält Jack dies für einen makabren Scherz, glaubt zunächst an einen Betrugsversuch oder eine plumpe Form der Anmache. Kelly versucht ihn jedoch zu überzeugen und weist ihn darauf hin, dass er binnen zehn Stunden sterben wird, wenn er kein Gegengift erhalte. Erste Brechreizanfälle würden sich hingegen schon innerhalb der nächsten Stunde ergeben.

Jack lässt die Frau sitzen und fährt zu seinem Hotel, wo er nach kaum einer Stunde bereits wiederholt die Toilette aufsuchen muss. Kurz entschlossen fährt er zurück zum Flughafen, wo ihn Kelly offenbar erwartet hat, wenn auch in Begleitung eines fremden Mannes. Dieser wird kurzerhand abserviert und die beiden fahren in Jacks Hotel, wo ihm Kelly eröffnet, dass sich ein Ortungssystem, sog. Nanomaschinen, auch Mary Kates genannt, in ihrer Blutbahn befindet. Diese können nicht nur wie der Aids-Erreger weitergegeben werden, sondern haben zusätzlich noch eine besonders drastische Nebenwirkung: Befindet sich kein anderer Mensch in einem Umkreis von drei Metern in der Nähe der infizierten Person stirbt diese binnen zehn Sekunden. Daher soll Jack mit ihr die Nacht verbringen, zum Ausgleich würde er am nächsten Morgen das Gegengift erhalten. Jack ist von Kelly gleichermaßen fasziniert wie entsetzt und obwohl er sie weiterhin für eine durchgeknallte Irre hält begeht er den Fehler, sie zu küssen.

Ein tödlicher Fehler wie er bald feststellen soll, denn als kurz darauf ein Profikiller in sein Hotelzimmer stürzt, beginnt für ihn die schlimmste Nacht seines Lebens...

"Ich habe Ihren Drink vergiftet!"

Mit diesen Worten beginnt einer der interessantesten Romane des Jahres 2007. Eine grandiose Achterbahnfahrt mit atemberaubenden Schnitten und einer gelungenen Mischung aus Action und Humor. Die Story beginnt um 21:13 Uhr und endet am frühen Morgen des nächsten Tages. Die einzelnen Kapitel wechseln mitunter im Sekundentakt.

Ein Profikiller geht seinen eigenen Weg

Wir begleiten einerseits die grotesk anmutende Entwicklung zwischen Jack und Kelly, andererseits die Aktionen des Profikillers Mike Kowalski. Dieser befindet sich eigentlich auf einem privaten Rachefeldzug gegen die Cosa Nostra in Philadelphia, da diese für den Tod seiner schwangeren Freundin verantwortlich ist, arbeitet jedoch auch hauptberuflich als Killer für eine geheime Unterabteilung des Ministeriums für Heimatschutz. Am Flughafen von Philadelphia wird er auf Kelly angesetzt, doch als diese den (oben erwähnten) fremden Mann einfach stehen lässt, wird dieser zur neuen Zielperson erklärt.

Es handelt sich um Ed Hunter, der wenig später zu Hause stirbt (zuvor hatte ihm Kelly zum Abschied am Flughafen einen Kuss gegeben). Kowalski soll den Kopf des Mannes sicherstellen, was diesem auch mit einigen Komplikationen gelingt. Danach soll er Kelly finden, wird jedoch wenig später von dem Fall abgezogen. Dies ist ihm, dem "South-Philly-Killer", noch nie passiert und so will er die Sache auf seine Weise erledigen. Immer dabei auf seiner Jagd durch die Nacht, der abgetrennte Kopf von Ed Hunter...

Wie übersteht man eine Nacht in einer fremden Stadt, wenn man binnen zehn Sekunden stirbt, sofern kein anderer Mensch in der direkten Nähe ist?

Währenddessen hat Jack ein weitaus schlimmeres Problem, denn nachdem er Kelly geküsst hat, läuft nicht nur der Countdown hinsichtlich des injizierten Giftstoffes, sondern gleichzeitig hat er nun auch noch die Mary Kates in seinem Körper. Somit heißt es auch für ihn immer schön den Kontakt zu seinen Mitmenschen halten, denn bei weniger als drei Metern... Dies ist jedoch nachts ohne große Geldvorräte alles andere als einfach, zumal er Kelly recht früh aus den Augen verliert und so führt ihn seine nächtliche Tour u. a. in ein recht eigenwilliges Nachtlokal...

Sex & Crime & Splash und aberwitzige Dialoge

Vielmehr soll hier nicht vorweggenommen werden. Wer keinen allzu anspruchsvollen, dafür aber herrlich schrägen Thriller lesen möchte, wird hier bestens bedient. Sex & Crime & Splash, die TV-Serie 24 trifft auf Pulp Fiction und mitten drin Kowalski. Was will man mehr? Eine abgefahrene Handlung, aberwitzige Dialoge und am Ende wird alles noch "vernünftig" (was im vorliegenden Fall sehr relativ zu verstehen ist) aufgelöst, wobei es vor allem die Schlusspointe in sich hat. Ein sehr kurzweiliger Pageturner, dessen knapp 340 Seiten problemlos an einem Tag zu bewältigen sind. Gehirn aus, Popkorn rein - hier funktioniert diese einfache Formel prächtig.

Blondes Gift

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Letzte Kommentare:
04.11.2015 22:28:22
karolaluise

Ich finde alle Bücher, die ich von Duane Louis bisher gelesen bzw. gehört habe extrem unterhaltend. Es geht ja nicht im Ernst um die Story sondern um gute Dialoge, spannende Auflösungen von Fragen, die dem Leser im Laufe der Zeit gestellt werden (und die er auf Grund der Absurdität der Handlung überhaupt nicht beantworten kann), sondern um die Lust am Lesen und dem Einlassen auf einen makaberen Humor und eine gute Story.

03.03.2015 20:29:23
dani.p

Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Einerseits fand ich die Story unglaubwürdig, aber ich konnte auch nicht das Buch aus der Hand legen. Ja wer weiß was in div. Labore schon erfunden/entdeckt wurde. Es war gut und flüssig geschrieben. Ein Buch für zwischendurch ohne viel nachdenken zu müssen. Wenn man es nicht gelesen hat, hat man auch nichts verpasst :)

31.12.2011 02:29:05
Snice

Super spannendes Buch - extrem Aktionreich! Konnte es nicht mehr aus den Händen legen! Unbedingt lesen, wenn man auf aktion und etwas derberen Humor steht! :) Ich als eig. nichtleser habe dieses Buch in nur 2 Tagen durchgelesen. Einfach klasse! :) Sehr mitreißende Geschichte. Verstehe nicht, wie man das Buch langweilg finden kann.

30.10.2011 09:38:15
nobi

Für mich eins der schlechtesten u. langweiligsten Bücher die ich je gelesen habe, nach der Hälfte hab ich gedacht, hoffentlich ist der Schmarrn bald am Ende.
Hab irgendwie nie einen Bezug zu dieser abstrusen story bekommen. Das einzig positive waren die kurzen Kapitel, sonst hätt ichs wohl gleich zur Seite gelegt.
Hab mir auf jeden Fall mehr erwartet.
Werds auch gleich auf ebay wieder verscherbeln.
Von mir höchstens 20°

07.07.2011 09:31:02
Liz60

Also, ich kann diese extrem negativen Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen.
Zugegeben, die Story ist etwas schräg, aber wer weiß denn schon, was in den Schubläden diverser Institute schon so lagert.
"Blondes Gift" ist ein spannendes, unterhaltsames Buch. Ich konnte es schon nach 10 Seiten kaum noch aus der Hand legen. Bei dem rasanten Erzähltempo bleibt einem manchmal fast die Luft weg.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

19.04.2011 11:57:18
klein_Nici

Ich muss mich der Mehrheit anschließen.
Das Buch ist nicht dolle.

Das schlimmste an dem Buch war, dass die Story vollkommen absurd und unrealistisch war.
Man vergiftet doch niemanden, damit er einem Gesellschaft leistet.
Ich hätte damit leben können, dass die Charaktere nicht sehr gut gezeichnet sind und sich teilweise extrem dämlich verhalten, aber die Story macht echt alles kaputt.
Vorallem weil sie durch das Unrealistische viel zu kostruiert wirkt.

Immerhin ließ sich das Buch schnell weglesen. Hab es an einem Tag geschafft. Lag wohl an den kurzen Kapiteln und am niedrigen Sprachniveau.

Wer Wissenschaftliche Thriller mag, könnte sich mit dem Buch anfreunden.

02.11.2009 07:56:50
jd

Selten so einen Schrott gelesen! Das Buch ist die reinste Zeitverschwendung und eins der Bücher, das niemand braucht...
Und Gott sei Dank habe ich es für einen Euro gekauft, sonst hätte ich mich noch mehr aufgeregt... Und verschenken werde ich es garantiert nicht, das wäre mir einfach zu peinlich!!!

21.07.2009 22:29:52
willidani

"Ich habe Ihren Drink vergiftet", der 1. Satz des Buches ist der Beste und dann gehts nur noch Bergab. Ist so ne Mischung zwischen Laurel und Hardy und Didi Hallervorden, der Schwachsinn nimmt kein Ende. Ganz am Schluss entlockt das Buch einem noch ein mattes Schmunzeln, aber dafür lohnt sich das Lesen auch wieder nicht.

17.07.2009 13:36:00
realsatiriker

Vorweg: Mir zu abgespaced !!!

Da kann das Buch dann noch so gut geschrieben sein - und dies ist es wohl - eine wirklich hohe Note gibt es bei dem Plot nicht.

Die Personen im Buch sind, ganz im Gegensatz zu mir, scheinbar völlig problemlos in der Lage die abstrusen Bausteine des Rätsels zusammzusetzen. Ich wiederum gehöre eher zu den Menschen, die jedes Mal fasziniert sind, wenn ihr Navi wieder einmal eine Strecke in 30 Sekunden berechnet, die man selbst noch nie gefahren ist. Gut vielleicht prallen hier wirklich zwei Welten aufeinander.

Fazit: Kurzweilig, aber sehr nahe an der Science Fiction. Wer auf "reale" Them steht, sollte die Finger von dem Buch lassen.

01.06.2009 09:58:44
sonja

das Buch gehört meiner meinung nach auf jeden fall zu den realitätsfernsten büchern, die ich je gelesen habe...fesselte mich aber doch durch das ständige fragezeichen in meinem kopf was wohl am ende passieren wird. So hab ich es innerhalb von zwei tagen, natürlich mit pausen durchgelesen. und hätte mir dann doch noch ein ausführlicheres ende gewünscht, auch etwas mehr tiefgang bei den charakteren wäre schön gewesen. als fazit würde ich sagen, am besten lesen ohne viel nachzudenken und gar nicht daran denken, dass es so gar nich realität sein kann.

31.05.2009 18:49:42
circlesquare

ich hab dieses buch auch einfach nur verschlungen.
wie schon oft erwähnt ist die story schon eher unglaubwürdig^^ aber dennoch so fesselnd. die spannung wird du die uhrzeitangaben nur noch mehr verschärft und das ultimatum, das zu beginn gestellt wird, ist die spitze der spannung.
ein paar fragen bleiben zwar offen und lassen sich auch nicht im nachhinein von slebst lösen jedoch kann man bei diesem buch gut über diese lücken hinwegsehen.

08.04.2009 14:56:28
koepper

Duane Louis erzählt mit "Blondes Gift" eine abstruse Geschichte. Die Story ist wirklich behämmert. Aber er schlägt ein irres Tempo an, keine Seite ohne Action. Das Buch ist, weil es so schräg ist sehr unterhaltsam. Spannend ist es auch. Wer Tiefgründiges erwartet sollte Blondes Gift allerdings nicht lesen. Für Leute, die ein kurzweiliges Buch mal so schnell zwischendurch lesen wollen, ist Louis Krimi bestens geeignet.

05.04.2009 22:39:13
Anja S.

Das hier ist ein wirklich leicht zu lesender, sehr spannend geschriebener Thriller. Natuerlich ist die Handlung absolut unwahrscheinlich, dann aber wieder so schraeg, dass das Lesen Spass macht. Leider ist einiges sehr amerikanisch und laesst sich nicht angemessen uebersetzen, so zB "Mary-Kates", was sich auf die in der amerikanischen Regenbogenpresse allgegenwaertigen Ohlsen-Zwillinge bezieht, was fuer deutsche Leser natuerlich laengst nicht so komisch ist.

25.03.2009 10:21:44
zugroaster

Einfach ein tolles Buch für zwischendurch. Sehr actionreich und spannend und irgendwo auch sehr reich an Humor und Ironie. Auf solche Ideen muß man ersteinmal kommen.Die Nanorganismen und deren Aufgabe sind schon klasse. Okay es gibt da einige Zufälle zuviel aber der Geschichte tut das keinen Abbruch.

08.03.2009 14:32:50
Schrodo

Wow: gehen Sie in ein Kino, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie den rasanten Actionthriller über sich ergehen…genau so ging es mir beim Lesen dieses Buches. Herr Louis hat eine Story über 335 Seiten geschrieben, deren Handlung nach nur sieben Stunden leider schon beendet ist. Ich würde allerdings die nächsten „sieben Stunden“ auch lesen, wenn es sie den geben würde. Ich hab selten einen solch spannendes Buch gelesen, auf das die Bezeichnung Pageturner so perfekt zutrifft.
Ok, ok…die Handlung ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen, aber warten Sie mal die nächsten 50 Jahre ab…da kann ich mir so etwas Ähnliches schon vorstellen.
Ich gebe ihnen einen Rat, setzen Sie sich nie in einer Flughafen Lounge neben eine attraktive Blondine…Ihr Drink könnte vergiftet werden. Genauso geht es dem Reporter Jack in dieser Geschichte. Sein Bier wird vergiftet und was dann folgt ist eine wahre Tortur für den guten Jack. Im Laufe der Nacht landet er in den Fängen der Blondine, in der Gewalt des Killers Kowalski, in unzähligen Taxis, im Gewahrsam der Polizei, in einem abgedrehten Sex – Schuppen und am Ende wieder bei seiner Frau und seinem ursprünglichen Scheidungstermin. Der Plot ist toll, die Handlung rasant und das Ende ungewöhnlich aber ziemlich abrupt. Auf dem Cover schreibt Laura Lippman (wer immer das auch ist): „Eine einzige Tour de Force, ein perfekter Thriller“. Die Frau hat Recht.
94% (Denken sie nicht darüber nach…lesen sie einfach weiter, sie werden es nicht verhindern können)

28.01.2009 19:14:45
Krimi-Tina

Völlig irrwitzige und offen gesagt hanebüchene Geschichte. Alle Kritik ist durchaus berechtigt. Unwahrscheinlicher Plot, Charaktere ohne Tiefe, die auch zum Teil recht merkwürdig und wenig nachvollziehbar agieren, der Klappentext verspricht etwas ganz anderes...ja stimmt schon. Aber das aberwitzig hohe Tempo und die schrägen Einfälle halten einen dann doch bei der Stange. Man will einfach wissen was als nächstes kommt. Und wird dabei durchaus unterhalten..
Anfänglich hatte ich ich Schwierigkeiten, mich auf dieses Buch einzustellen, es war mir zu überdreht. Zum Glück ist es aufgrund der häufigen Sicht- und Kapitelwechsel kein Problem, das Buch in Mini-Häppchen zu lesen. Und da die Geschichte nicht gerade umfangreich ist kommt man auch so ganz gut voran.Erst ab gut der Mitte hatte es mich gepackt und ich hab den Rest mehr oder weniger in einem Zug weggelesen.
Die deutlichste Assoziation die Blondes Gift bei mir hervorrugt ist: Fastfood! Aber wie das bei Fastfood so ist, gelegentlich kann es durchaus auch ein Genuss sein. 75 °

18.01.2009 01:44:50
manuel

Also...ich fand das Buch mal richtig klasse und halte heute das neue Buch ''Letzte Order'' vom selben Autor in Händen.
Sehr spannende, teilweise so spannend das ich am nächsten morgen verschlafen habe, da ich einfach weiterlesen musste.
Teileweise schon ein wenig pervers das ganze, aber dennoch sehr interessant, was man alles binnen 7 stunden so erleben kann. leider waren manche zusammenhänge nicht gerade verstrickt, auch das ende hätte ausführlicher sein müssen.

20.12.2008 15:03:20
Kinsey

Große Realitätsnähe darf man von diesem Buch nicht erwarten (gibt's so was wie Nanomaschinen überhaupt?). Auch keine Subtilität. Die Story liest sich eher wie das Drehbuch zu einem Action-Film.
Aber wenn man das akzeptiert, macht die Lektüre richtig Spaß. Rasant erzählt, was durch die Einteilung in extrem kurze Kapitel noch unterstrichen wird. Witzig bis skurril. Dabei spannend und mit unerwarteten Wendungen.
Mein Fazit: Kurzweilige Unterhaltung ohne den Verstand allzusehr zu beanspruchen.

02.09.2008 21:08:28
Kevin

Hallo,

ich bin erst 16 Jahre und bin sehr begeistert.Ich lese ein Buch eig. nicht so schnell durch aber das Buch hat es mir
einfach gegebn. Ich find das Buch echt toll.
Ich werde es für meine Buchpräsentation
benutzen wo ich in kürze in der SChule haben werde. Ich hoffe das es weitere seuche schönen Bücher geben wird, dann lass ich es mir sogar gerne zu Ostern oder zum Nikolaus schenken lassen. Da ich diese Bücher echt gut finde. Da werde ich bestimmt die andern Bücher auch supper finden. MfG Kevin

18.08.2008 22:02:51
FUSTINO

Schlechtes Buch, - Sorry.

Aber ein so derart langweiliges und dämliches Buch habe ich selten lesen müssen...

Die einzige Person die symphatisch rüber kam, war der Auftragskiller... Wirklich! Die anderen waren echt nicht doll!

Sorry, aber dieses Buch gehört ganz sicher zu den schlechtesten, die ich je gelesen habe!

KUSSI

Mandy Fustino

05.08.2008 16:44:29
Janine

Hallo!
Ich habe gerade das Buch "Blondes Gift" durchgelesen und bin total begeistert!
Gerade weil man es schnell durchgelesen hat, ist es selbst auch perfekt für Lesemuffel!
Ich würde es immer weiter empfehlen!
Durch und durch spannend!
Auch ich, werde nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten.

05.07.2008 11:24:32
Wooly

"Blondes Gift" ist ein sehr kurzweiliges Werk mit witzigen Dialogen, einer guten Story und somit flott durchzulesen. Doch der Klappentext führt einen auf die falsche Fährte und für einen "Thriller" musste ich einfach zu oft lachen.

19.06.2008 21:34:06
Chris.

„Blondes Gift“ ist bestens geeignet, um so eben mal weggelesen zu werden. Unterhaltsam, anspruchslos, gut und leicht lesbar – das trifft definitiv zu, wer jedoch mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangeht, wird bitter enttäuscht werden. Es lässt sich vielmehr mit einem Action-Film vergleichen, also das Gehirn auf Minimalbetrieb runter fahren und sich einfach ein paar Stunden berieseln lassen.
Die kurz gehaltenen Kapitel eignen sich gut, um immer wieder Pausen einzulegen, die werden jedoch nicht benötigt, dafür ist es nicht fordernd oder anstrengend genug.
Kurz gesagt: Es macht Spaß „Blondes Gift“ zu lesen, mir zumindest wird es jedoch nicht dauerhaft gut in Erinnerung bleiben.

27.05.2008 17:47:22
tassieteufel

Zugegeben, ein recht spannendes Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann, durch die recht kurzen, versetzten Kapitel kommt keine Langeweile auf und man will unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Kowalski ist echt Klasse, so schön schräg, der war mein Highlight im Buch. Jacks Handlungen konnte ich nicht immer so ganz nachvollziehen und diese Nanodinger waren mir zu weit hergeholt. Nachdem ich den Satz "Ich habe Ihren Drink vergiftet … und in zehn Stunden sind Sie tot."
hatte ich irgendwie was ganz anderes erwartet. Auch der Schluß war mir dann recht abrupt und unausgegoren. Zwar war noch ganz originell, wie Jack sich von seiner Frau verabschiedet, aber alles in allem hat es mich nicht überzeugt. Mir ging es mit dem Buch wie mit amerikanischen
Actionfilmen, jede Menge spektakuläre Stunts, viel Knallerei und Effekte, aber die Handlung tendiert gegen Null. Fazit: nette Unterhaltung für Zwischendurch, kann aber mit einem gut konstruierten spannenden Krimi einfach nicht mithalten.

27.05.2008 17:46:36
tassieteufel

Zugegeben, ein recht spannendes Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann, durch die recht kurzen, versetzten Kapitel kommt keine Langeweile auf und man will unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Kowalski ist echt Klasse, so schön schräg, der war mein Highlight im Buch. Jacks Handlungen konnte ich nicht immer so ganz nachvollziehen und diese Nanodinger waren mir zu weit hergeholt. Nachdem ich den Satz "Ich habe Ihren Drink vergiftet … und in zehn Stunden sind Sie tot."
hatte ich irgendwie was ganz anderes erwartet. Auch der Schluß war mir dann recht abrupt und unausgegoren. Zwar war noch ganz originell, wie Jack sich von seiner Frau verabschiedet, aber alles in allem hat es mich nicht überzeugt. Mir ging es mit dem Buch wie mit amerikanischen
Actionfilmen, jede Menge spektakuläre Stunts, viel Knallerei und Effekte, aber die Handlung tendiert gegen Null. Fazit: nette Unterhaltung für Zwischendurch, kann aber mit einem gut konstruierten spannenden Krimi einfach nicht mithalten.

14.05.2008 01:34:46
lesebraut

ich würde sagen das ist das beste buch das ich seit langen gelesen habe !!!
die ideen und wie die ganze handlung ineinander verwickelt ist deutet auf den großen ideenreichtum der schriftstellerin hin.
ich würde und werde blondes gift stets weiterempfehlen.

23.04.2008 07:12:35
Batti

Das Buch hat - bis auf Realitätsnähe, die wohl aber auch kein Leser vermisst - alles was man braucht: Action, irrwitzige Handlung , Tempo, Spannung. So wird der Leser wahrlich von Seite zu Seite getrieben.
So knallhart der Einstieg in die Story ist ("Ich habe ihren Drink vergiftet..."), so knallhart ist auch das Ende (Jacks Abschied von seiner Frau).
Schnelle, gute Unterhaltung ohne Schnörkel.

16.04.2008 20:11:35
Rosina

Ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen. Tolle Idee, der Klappentext war vielversprechend, grottenschlecht umgesetzt. Hätte ich vorher gewusst, dass es dabei um Nanomaschinen geht, hätte ich das Buch nie gekauft. Aber ich hätte hier mal besser lesen sollen.
10 Grad von mir.

08.04.2008 10:54:32
Simone Schäfer

Vorne im Buch steht ein Zitat von Raymond Chandler. Deshalb habe ich das Buch gekauft, ich glaubte, es sei in bester Chandler-Tradition geschrieben.
Irrtum.
Der Roman beginnt scheinbar vielversprechend: „Ich habe Ihren Drink vergiftet und in zehn Stunden sind Sie tot“, behauptet eine Blondine am Flughafen gegenüber dem biederen Reporter Jack. Sie allein hat das Gegenmittel.
Das liest sich wie ein Versprechen auf einen tollen, spannenden Krimi. Dies Versprechen wird aber keinesfalls eingelöst. Stattdessen erzählt Duane Louis eine hanebüchene Geschichte. Die Blondine hat in einem Forschungslabor gearbeitet und nun sind ihr Nanomaschinen injiziert worden, die sich in ihrem Körper wie Viren vermehren, und sobald sie allein ist, explodiert ihr Gehirn. Sie braucht also immer jemanden in der Nähe. Sobald drei Meter Abstand zwischen ihr und einem anderen Menschen sind, fliegt ihr Kopf in die Luft.
Eine Weile hofft der Leser, dass sie einfach irre ist und in einen Wahn verstrickt, aber dann explodieren im Roman ständig Köpfe. Ich habe die Toten nicht gezählt…
Es gelingt Duane Louis nicht, irgendeine Figur mit Leben zu erfüllen, sie bleiben alle Pappkameraden, die durchs Leben tapsen und nur schwer nachvollziehbare Dinge tun.
Nehmen wir nur mal die Blondine. Gibt es nicht andere Möglichkeiten, einen Mann an dich zu binden und dafür zu sorgen, dass er sich nicht mehr als drei Schritte von dir entfernt, als ihm Gift in einen Drink zu schütten? Aber sie hat, wie alle anderen Figuren im Buch, keine Freunde, keine Verwandten, niemand ist einem vernünftigen Argument zugänglich, alle Menschen reagieren nur auf Gewalt, Druck oder Erpressung.
Leider finde ich dies in letzter Zeit häufig bei amerikanischen Autoren. Wenn sie nicht mehr in der Lage sind, die Wirklichkeit zu beschreiben, erfinden sie absurde Techniken, Maschinen oder wie John Katzenbach, gleich einen ganz neuen Staat mit neuen Gesetzen. Aber das alles ersetzt eben keine gute Geschichte, keine glaubwürdigen Charaktere und keine durchdachte Dramaturgie.
Blondes Gift ist einfach nur ärgerlich. Es ist auch kein Krimi und kein Thriller – das alles ist nur Hochstapelei, genauso wie die Nennung von Raymond Chandler.

26.02.2008 18:34:45
gebbi38

habe das Buch in 5 std durchgelesen und es nur einmal aus der Hand gelegt. bin eigentlich Koontz- Fan . aber dieses unglaubliche Tempo der story und auch der Hauptpersonen ...einfach klasse.
jegliche neben, raum oder panoramabeschreibungen hätten nur gestört . das erste buch das ich weglegte und der festen überzeugung war...ich habe einen film gesehen.

26.02.2008 18:11:41
CharlyDD

Sonntag Mittag, 25.02.08 auf einem Balkon in Deutschland:
Ich genieße die Sonne in meinem Liegestuhl und habe auf Grund der Empfehlungen hier „Blondes Gift“ in der Hand. Das Buch wird aufgeklappt und ich befinde mich in Philadelphia auf dem Flughafen.
Von da an habe ich von meiner Umwelt nicht mehr viel mitbekommen, sondern bin mit den Protagonisten durch die Stadt gehetzt um am Ende des Buches zu merken, das der Sonntag vorbei ist.

Spitzen Handlung, 1a Hauptfiguren und alles gewürzt mit einer herrlichen Brise Humor. Ich habe mich köstlich amüsiert und bereue es keine Minute meinen Sonntag Duane Louis geschenkt zu haben.

P.S. Ich bin sehr beeindruckt von Jack`s Art seiner Frau „Lebewohl“ zu sagen:-D

18.02.2008 08:36:46
mase

Jep, das hat Spass gemacht. Beim Lesen fühlte ich mich sofort an Huston´s Prügelknabe erinnert. Kurze schnelle Kapitel, authentische Sprache und ein irres Tempo ziehen den Leser durch das Buch. Für meinen Geschmack hätte dieses Buch aber noch einen Tick brutaler sein dürfen. Gute Unterhaltung für einige Stunden. Autor ist gemerkt.

17.02.2008 10:13:55
Tina81

Schließe mich meinen Vorrednern an. Blondes Gift ist ein total abgedrehter, witziger, spannender und temporeicher Krimi mit einer zugegeben realitätsfernen Story, was mich allerdings nicht gestört hat. Sehr kurzweilig und amüsant. Fazit: Empfehlenswert...

16.02.2008 11:36:22
Krimi-Tante

Abgedreht und spannend. Inhaltlich nicht unbedingt an der Realität orientiert, aber damit konnte ich leben. Ich habe mich jedenfalls beim Lesen amüsiert. Ist im wahrsten Sinne "mal was anderes".
Mein Fazit: Gehirn ausschalten und durchlesen.

06.02.2008 22:47:07
Sonny

Schräg trifft es ziemlich genau, da schließ ich mich Sirrpa an. Für eine Verfilmung von Tarantino ist es allerdings nicht brutal genug.
Ernsthaft. Das Buch hält dauerhaft ein Tempo, wie es nicht oft vorkommt. Die Unterteilung in viele kurzen Kapitel war genau nach meinem Geschmack.
Die arg weit hergeholte Story dürfte aber nicht jedermanns Geschmack sein. Egal. Ich hatte meine Spass an dem Buch und gebe 85 °.

05.02.2008 18:13:17
Sirrpa

Schön schräg. Absurde, irre Situtationen und herrliche Dialoge. Genau wie mein Vorschreiber Frank dachte ich schon während des Lesens an eine Verfilmung (Tarantino? Coen-Brüder?).
Der Roman KANN nicht nur in einem Rutsch weggelesen werden sondern MUSS, denn es tut dem irrwirtzigen Tempo dieses Thrillers nicht gut es, so wie ich, (nur spätnachts völlig fertig kurz vorm Einschlafen) in kleinen Häppcchen zu lesen.

05.02.2008 17:18:31
Bio-Fan

Wer die letzten Bücher von Richard Laymon und die ersten von Jeff Lindsay mag, der wird an "Blondes Gift" seine helle Freude haben. Hier herrscht nicht so sehr der "schwarze" Humor vor, sondern eher Slapstick in wahrlich filmreifen Szenen. Leider wird es wohl an der Übertragung ins Deutsche liegen, dass so manches Bonmot an der Pointe vorbeigeht und einige Dialoge zum Wundern Anlass geben.
Mit der Spannung war es ähnlich wie bei Laymon. Man weiss nie was kommt, weil alles möglich ist, auch das Unmögliche.
Krimivergnügen für ein paar Stunden.

03.02.2008 22:55:23
achim

Kowalski rockt!

In meinen Augen schreibt Duane Louis genau so, wie der Roman vorgibt zu sein. Wir haben hier keinen Etikettenschwindel. Schnell wird klar, dass Handlungen sowie die Darstellung der handelnden Personen stark überzogen sind. Ein Schmunzeln hängt laufend unterhalb gieriger Augen, die darauf brennen die Geschichte weiter lesen zu wollen. Hier wäre ein anspruchsvoller Schreibstil einfach kontraproduktiv. Der Roman rutscht aber nicht allzusehr, besser ausgedrückt, ganz selten, ins klamaukhafte ab, die Geschichte bleibt spannend. Ich vergebe manchmal auch einige Punkte für das Layout eines Buches. Die großzügige Aufteilung der Kapitel und das häufige Umblättern der Seiten bewirkt im Unterbewußtsein ein Gefühl von rasantem Tempo, was der Geschichte sehr förderlich ist.

Ich denke Louis Duane hat sein Klientel genau analysiert, und seinen Lesern die Arznei verpasst, die ihnen am besten schmeckt.

Der Roman ist einfache Unterhaltung auf hohem Niveau, was kein Widerspruch sein soll.

Auch von mir 85° für ein paar sehr amüsant verbrachte Stunden der Unterhaltung.

Der Folgeroman des Autors ist schon mal vorgemerkt.

03.02.2008 22:17:20
Frank

Stark. Sehr kurzweiliger mit skurillen Szenen gespickter Krimi. Die Geschichte ist interessant, die Charaktere sind es + nicht zuletzt ist es verflucht rasant geschrieben. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß ich das ganze noch verfilmt erleben werde.
95%