Der Chinese

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • München: Der Hörverlag, 2008, Seiten: 7, Übersetzt: Axel Milberg
  • München: Der Hörverlag, 2010, Seiten: 7, Übersetzt: Axel Milberg

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An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht. 

Der Chinese

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Letzte Kommentare:
14.01.2021 13:41:58
Vielleser

Ich wollte nicht mal hier was schreiben, aber jetzt schließe ich mich an: Selten war ein Mankell so langweilig und zäh. Irgendwann habe ich aufgegeben.

13.01.2021 19:49:36
Philipp

Nach einigen Jahren des Nichtlesens wollte ich mich langsam wieder an Bücher rantasten und habe mit Der Chinese angefangen. Die ersten Seiten fand ich sehr spannend und freute mich auf eine lange Geschichte mit einem gleibleibenden Spannungslevel-aber ich sollte mich irren. Man bekommt schlicht das Gefühl, dass Herr Mankell seit Ewigkeiten auf eine Gelegenheit gewartet hat, alles rauszulassen was er über China, seine Kultur und Geschichte denkt und zu wissen glaubt und hier nun seine Chance realisiert hat. Die letzte hundert Seiten waren ein Kampf.
Man hätte das Buch um die Hälfte verkürzen können und ihm damit einen Gefallen getan.

07.08.2018 14:08:45
Henriette H.

Henning Mankell verpackt hier Gesellschafts-in erster Linie Kapitalismuskritik- im Gewand eines Thrillers. Leider ist der Thriller erheblich zu kurz gekommen, die Passagen über die Ausbeutung armer Chinesen sowohl im alten als auch im modernen China und in den USA im 19. Jahrhundert sind viel zu lang geraten. Mankell schrieb mit zunehmendem Alter immer oberlehrerhafter, das ist schade. In früheren Werken wie „Die weiße Löwin“ konnte er Missstände wie die Apartheid in Südafrika anprangern, ohne dass die Spannung darunter litt.
Außerdem ist der Plot wieder extrem blutrünstig und das Motiv nicht nachzuvollziehen- es sei denn, man ginge davon aus, dass die Täterperson komplett verrückt ist.

19.07.2016 11:45:28
ferda meduna

bin mit herrn schönau einig, das erstemal musste ich mich zwingen 'nen krimi zu ende zu lesen. . . und herr lükens "resistenzvorwurf" find ich etwas hochnäsig. . .wie andere leser hab ich gern krimis mit interessanten aspekten und informationen aber hier wird es doch gar langfädig und macht mir einen gesuchten und oberlehrerhaften eindruck

04.10.2014 17:05:51
Peter Schönau

Ich habe selten ein ein Buch mit dem Anspruch ein Thriller zu sein gelesen, das ich mich zwingen musste zu Ende zu lesen.

Langatmig und langweilig, um es auf den Punkt zu bringen.

Das Kernplot ist nicht originell: Rache aus einer lange zurückliegenden Vergangenheit.

Die Rücblenden und die Verlegung des Ortes der Handlung nach Peking wirken eher wie Werbung von TripAdvisor oder Geschichtsunterricht für Grundschüler.

Alles macht den Eindruck, als ob der Autor nie das Ziel aus den Augen verlor, ein Buch von einem Mindestumfang von 450 Seiten zu schreiben.

17.09.2014 22:16:54
Diederich Lüken

Ja, wer resistent ist gegen ein bisschen Bildung in Sachen Geschichte und aktueller Politik, kann das Buch natürlich nur etwas ratlos zur Seite legen. Mankell nutzt das Genre des Thrillers, um einige Einsichten zu verbreiten, die meines Erachtens bedenkenswert sind. Wie sich aus einer egalistisch gedachten Gesellschaft neue Eliten heranbilden, ist eindrucksvoll geschildert. Eine politische Ideologie führt zu Strukturen einer Unterdrückung, die den alten feudalistischen Machtmechanismen nahe kommt. Das so spannend beschrieben zu haben, ist ein Verdienst des Romans. Das andere ist die Darstellung, zu welchen menschlichen Deformationen die ungezügelte Rachsucht führen kann. Wie dann das eine mit dem anderen verknüpft wird, ist eine schriftstellerische Meisterleistung. Dem gegenüber erscheinen mir die Einwände bezüglich der kriminalistischen Logik kleinlich. Zu guter Letzt: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich es.

24.01.2014 14:01:20
mixas

Ein entsetzliches Buch, allein der aufsehenerregende Vielfachmord zu Beginn erzeugt Spannung. Irgendwann im Laufe des Romans erfährt man dann nebenbei wer der Mörder ist, während Mankell sich längst anderen Dingen widmet. Das erste Buch über das ich mich permanent geärgert habe. Ich werde in nächster Zeit sicherlich keinen weiteren Mankell lesen.

03.01.2014 16:41:23
Philipp Finck

Also Ich muss sagen dass Ich das Buch anscheinend nicht verstanden habe.

Der Anfang war ziemlich spannend, der zweite Teil der in den USA Ende des vorletzten Jahrunderts spielte zog sich wie Kaugummi über fast 90 Seiten, die anderen beiden letzten Abschnitte sogten dann vollends für Verwirrung.

Die Story die präsentiert wird wirkt an den Haaren herbei gezogen und äusserst unlogisch. Sowohl der Teil der das Motiv für das Schlachtfest in Schweden darstellen soll, als auch die Handlungen um die chinesisch-afrikanischen Beziehungen.

Es ist mein erster Mankell den Ich gelesen habe und Ich hoffe dass dieses Buch nicht viel über das Gesamtwerk des Autors aussagt.

25.12.2013 16:30:24
Cornelia Makosch

Sehr geehrter Herr Krause,ich lese sehr, sehr gerne gute Krimis deren Inhalt auch durchaus vom Üblichen und dem klassischen Krimi bzw. Detektivroman abweichen darf und ich habe die Bücher von Henning Mankell immer als gut und kurzweilig empfunden - bis zu "Der Chinese". Den ich übrigens g a n z gelesen habe und gerade die ersten Seiten mehrfach, ohne daß mein Wissensdurst bezüglich (fehlender) Spuren außerhalb der Tatorte und einer roten Schleife, die wohl vom Winde, sozusagen als loses Ende, irgendwo in die Landschaft verweht wurde, befriedigt wurde. Ich sah da einfach nix vor meinem geistigen Auge...
Ich bleibe einfach dabei, wenn in einem kleinen Dorf achtzehn Menschen bestialisch dahingeschlachtet werden, geht das nicht ohne jegliche Spuren außerhalb der Tatorte ab, mag es nun zwischendurch geschneit haben oder nicht. Und wenn es inzwischen geschneit hat, dann steht das in einem guten Krimi auch da und ich muß mir nicht allgemein alles mögliche zusammenreimen um mir die Schwächen des Buches schönzureden.
Mit Ihrer schulmeisternden Schelte kritischer Leserkommentare widersprechen Sie ja sogar teilweise Ihren eigenen Erkenntnissen, da Sie ja selbst logische Fehler und Mängel bemerken, die mir garnicht aufgefallen sind.
Ich brauche eigentlich in einem guten Krimi keine "fast perfekten Metaphern für lose Enden" sondern einleuchtende Erklärungen und Begründungen für handlungsbestimmende Ereignisse oder es ist eben kein Krimi. Und ich brauche auch niemanden der mit erhobenem Zeigefinger die Kritik anderer Leser rezensiert.Hochachtungsvoll
Cornelia Makosch

17.12.2013 10:43:18
Markus Krause

Eigentlich wollte ich, meines Zeichens Krimi-Couch-Neuling, hier nach beendeter Lektüre des Werkes hier nur meine Bewertung von "80" abgeben und es damit gut sein lassen.

Um noch ein paar Sätze über das Zustandekommen jener und meiner Sicht auf den Roman zu verlieren:

"Der Chinese" ist in meinen Augen ein etwas zu konstruiert wirkender, allerdings in typischer Mankell-Manier stilistisch gut geschriebener Kriminalroman, der sich trotz kleineren inhaltlichen Längen dank dem gewohnt kurzen Satzbau soghaft und flüssig liest.

Ebenfalls dürfen bei diesem Autor die sozial- und gesellschaftskritischen Betrachtungen, welche sich in diesem Fall hauptsächlich um die Entwicklung, Geschichte und Rolle Chinas in der Welt, sowie den Maoismus und seine Folgen für die Chinesen drehen, nicht fehlen.

Diese wirken bisweilen zwar belehrend, sind manchmal mehr, manchmal weniger geschickt in oder auch neben die Handlung eingebettet, aber trotzdem interessant und zeugen von guter Recherchearbeit und einem großen Verständnis und Kenntnisreichtum für diese Kultur.

Natürlich wird an manchen Stellen mehr als offensichtlich, wie der Autor seine eigene bekannte Vergangenheit als Alt-68er und Maoist verarbeitet, trotzdem beleuchtet er das Geschehen zwar mit einer deutlich erkennbaren, linksgerichteten politischen Einstellung aber mit dem nötigen Abstand und der gebotenen sachlichen Darstellungsweise.

Wer übrigens, um meinem Hauptanliegen hier ein wenig vorzugreifen, das geschilderte beginnende Eingreifen Chinas in die Entwicklung des afrikanischen Kontinents inklusive der Umsiedlung von Millionen von chinesischer Bauern (was vielleicht überzeichnet und nicht ganz realistisch ist, das wird die Zukunft zeigen) für völlig unrealistisch und hanebüchen aus der Luft gegriffen hält, der möge sich vielleicht folgenden Link der anerkannten FAZ aus der Entstehungszeit des Werkes per "Copy and Paste" aus diesem Kommentar herauslösen und ansehen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/weltwirtschaft-china-rollt-den-afrikanischen-kontinent-auf-1328220.html

Weiterhin wird folgendes gerne kritisiert: Obwohl der Leser aufgrund der Schilderung der Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere auch der des Antagonisten und seines Vorfahren, am Ende mehr weiß als die Hauptprotagonistin Birgitta Roslin, bleiben einige kleinere Fragen offen, wie zum Beispiel die nach der Auflösung der Herkunft der roten Seidenschleife am Tatort, oder auch die nach dem Verlauf der weiteren Ermittlungen.

Dies ist jedoch gewollt, was im Buch auch mit dem Hinweis auf "lose Enden", welche bei vielen größeren Polizeiermittlungen vorkommen, mehrfach beschrieben wird.

Trotz der Kritik mancher Leser hieran gehört dies zur legitimen Freiheit des Autors und macht auch sicherlich irgendwo diese Geschichte aus.

Man könnte es sogar als Metapher auf das gesamte geschilderte Handlungsgeschehen sehen und noch weit mehr hineininterpretieren und weitere Parallelen zwischen Inhalt und stilistischer Gestaltung des Buches analysieren.

Aber genug dazu, ich will nicht übertreiben und meine eigentliche Absicht hier ist eine andere.

Zunächst jedoch noch einige Meinungen und Fakten zu inhaltlichen Dingen im "Chinesen": Wenn man die Gliederung Mankells in die vier Hauptabschnitte zu Grunde legt, so lässt sich bemerken, dass nur der erste Teil "Die Stille" ein typischer Kriminalroman ist.

Hier wird auch zunächst die taffe Ermittlerin Vivi Sundberg vorgestellt und man wähnt sich beinahe in einem abgewandelten Wallander-Roman.

Die Richterin und spätere Hauptfigur Birgitta Roslin wird erst nach 60 Seiten (Taschenbuchausgabe von dtv) eingeführt.

Zunächst ist man noch mittendrin in der Ermittlungsarbeit der Polizei und sympathisiert schon mit der Arbeits-und Denkweise von Vivi Sundberg, dann wird man abrupt aus dieser Perspektive herausgerissen und kommt im Verlauf des kompletten weiteren Buches nie mehr dorthin zurück.

Für den Spannungsbogen und die Charakterentwicklung Birgitta Roslins mag das wichtig sein, doch vermisst man die Sicht der Ermittlerin später trotzdem schmerzlich.

Sie tritt zwar weiterhin auf, allerdings nur als Nebenfigur. Auch scheint sie einiges an ihrer ursprünglich dargestellten Kompetenz eingebüßt zu haben, was man sicherlich nur teilweise mit dem ungewohnten extremen Stress und Druck, der auf ihr lastet, erklären kann.

So lässt sich nicht ganz erklären, warum Sundberg, die zunächst zu ähnlichen Schlüssen wie die Richterin kommt, später mitsamt der Polizei als ganzem, die doch klar erkennbar logischen zusammenhängenden Hinweise, auf die Roslin nach und nach stößt, scheinbar ignoriert.

Der berechtigte Einwand, dass in Schweden ein eingeflogener Mörder aus China wie im Buch unwahrscheinlich und zunächst unglaubwürdig ist, muss spätestens in dem Moment der Erkenntnis weichen, dass es hier in jedem Fall einen kontinentübergreifenden Zusammenhang geben muss, wenn klar wird, dass sowohl in Nevada und in Hesjövallen trotz der Entfernung in kürzester Zeit nur Mitglieder ein und derselben Familie ermordet wurden.

Ohne sonderlich mit den Arbeitsweisen der Kriminalpolizei vertraut zu sein, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass in Zeiten von Interpol eine solche Tatsache von schwedischer und von amerikanischer Seite aus jeweils nicht näher untersucht wird.

Schließlich gibt es auch dort einen grausamen Mordfall an einer Familie zu untersuchen und das Ereignis in Schweden dürfte aufgrund der internationalen Schlagzeilen auch dort registriert worden sein.

Abgesehen davon müssten die Amis schnell herausgefunden haben, dass der Urahn der dort ermordeten Familie erst im 19. Jahrhundert eingewandert ist- eben aus Schweden. Die Verwandschaftsverhältnisse müssten auch irgendwo aktenkundig sein.

Das hätte nun aber natürlich Mankells ohnehin gewagt verwobenen Plot endgültig gesprengt und wird deshalb vom Autor außer Acht gelassen. Das ist verständlich, aber für mich in einem Genre, bei dem Realismus eminent wichtig ist, trotzdem ein Schwachpunkt.

Hier zeigt sich schon, dass Mankell das ganze verworrene Geschehen aus ungefähr 150 Jahren zwar einigermaßen rund und logisch ineinander fügen konnte, allerdings passen hier und da einige kleinere und größere Kanten nicht ganz in den weitgehend wohldurchdachten großen Rahmen.

Der zweite Teil, "Niggers and Chinks", gefiel mir persönlich besonders gut. Hier gibt es keine Längen, es geht Schlag auf Schlag und innerhalb von gut 100 Seiten werden mehrere Jahre eines aufregenden, traurigen Lebens abgearbeitet.

Hier beweist Mankell eindrücklich, dass er auch das Potential hat, einen längeren historischen Roman im gleichen Stil zu schreiben.

Die Teile "Das rote Band" und die "Kolonisatoren" weisen neben der Weiterentwicklung der Kriminalgeschichte im wesentlichen Merkmale eines Thrillers auf.

Besonders gut gelungen sind dabei die untergeordneten Kapitel "Das chinesische Spiel" und "Von Elefanten abgeschälte Rinde", während "Die Rebellen" die Handlung nur wenig vorantreibt und "Chinatown" die Möglichkeit auf ein besser ausgestaltetes Finale verschenkt.

Ho bleibt hier als Abziehbildversion von der ermordeten, charismatischen Hong erstaunlich farblos.

Zum Abschluss hier nochmal der größte und ärgerlichste Kritikpunkt in Sachen Realismus:

Es ist eben genau nicht möglich, einen Menschen mit fein gemahlenen Glassplittern im Tee umzubringen! Nicht nachweisbar und ohne Heilungschance ist das ganze dann schon gleich dreimal nicht!

Wer mir das nicht glaubt, sei auf

http://www.zeit.de/2002/05/200205_stimmts_glasmord.xml

und

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/perfekter-mord-,10810590,10109818.html

verwiesen.

Ya Rus Plan wäre also von vorneherein zum scheitern veruteilt gewesen.Henning Mankell hat hier also ausnahmsweise schlecht recherchiert, ist einem der vielen urbanen Mythen auf den Leim gegangen und hat auch noch unnötigerweise zur massenhaften Weiterverbreitung desselbigen beigetragen, insofern das geschriebene vom unvoreingenommenen Leser nicht hinterfragt wird und ähnlich wie bei anderen Äußerungen als Tatsache akzeptiert wird.

Mein persönliches Fazit ist es nun also, den Roman als gelungenen Genremix mit einem beeindruckenden Abwechslungsreichtum in den verschiedenen Erzählperspektiven zu betrachten.

Es ist aufgrund einiger Schwächen sicher nicht Mankells bestes Werk, verdient aber trotzdem noch eine runde "80".

So nun aber zum Hauptgrund meines Kommentars hier: Aufgrund des Nichtvorhandenseins einer qualifizierten Rezension seitens der geschätzten Krimi-Couch-Redaktion, habe ich die ersten Kommentare zu diesem Werk gelesen und musste mich echt fremdschämen.

Ich weiß gar nicht, was am schlimmsten war: Die unsachliche, inkompetente Schreibweise mancher Beispiele, die offenkundig faktisch falschen Aussagen zum Inhalt des Buches, oder die Tatsache, dass die unqualifiziertesten Beiträge auch noch bei der unten stehenden Anzeige (à la 4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich) den größten Zuspruch bekommen haben.

Also habe ich beschlossen, zumindest den haarsträubenden Unsinn einiger der ersten Kommentare zu korrigieren, um so weiteren potentiellen Lesern zumindest eine bessere und sachlichere Entscheidungshilfe bezüglich der Frage "Lesen oder nicht lesen?" zu geben, bis möglicherweise irgendwann eine Rezension der Krimi-Couch erscheint.

Zu Beginn beschwert sich "Cornelia Makosch" im Kommentar vom 26.11.13 darüber, dass keinerlei Spuren außerhalb der Tatorte gefunden wurden außer einer " roten Schleife", die irgendwo in der Landschaft herumliege.

Das Nichtvorhandensein von Spuren würde auch nicht erwähnt und deshalb wäre bei ihr "der Ofen aus". Des Weiteren kann sie nicht verstehen, dass es keine Blut- oder Fußspuren gibt, da Schnee liegt.

Nun ja, bei vernünftiger Überlegung ist es nicht sonderlich verwunderlich, wenn keine Blut- oder Fußspuren im Schnee gefunden wurden, da es zwischen Tatzeit und dem Auftritt der Ermittler wohl schlicht und ergreifend erneut geschneit hat.

Auch die Wolfsspuren wurden ja nicht gefunden, sondern nur das Bein.

Wieso es in ihren Augen bei diesem Gemetzel Blutspuren außerhalb gegeben haben muss, wird mir auch nicht klar. In den Häusern, wo die Taten begangen worden sind, war eine Menge Blut.

Der Täter wird beim Verlassen des Hauses trotzdem kaum vor Blut getropft haben, sondern sich und sein Schwert gegebenenfalls abgewischt haben.

Des Weiteren wird auf die vergebliche Suche nach Spuren im Buch sehr wohl eingegangen und es ist auch im Kriminalroman alles andere als verwunderlich, wenn es zunächst nur Spuren am Tatort gibt und nicht auch welche "außerhalb der Tatorte".

Das Genre definiert sich ja geradezu dadurch, dass die anfänglichen Rätsel erst im Laufe der Handlung in Gänze oder zumindest teilweise gelöst werden.

Dies und die Tatsache, dass das rote abgerissene Seidenband eben geradezu die perfekte Metapher für die losen Enden einer solchen Geschichte ist, ist nur anscheinend leider nicht mehr bei der Verfasserin angekommen, da "der Ofen" dann ja schon "aus" war.

Der Kommentar hält also einer logischen Beweisführung in keinster Weise stand.Dass Mankell überschätzt wird, ist eine legitime Meinung, die ich an dieser Stelle nicht einmal anzweifeln möchte. Aber die Begründung ist mehr als unlogisch und es fällt mit dieser Aussage schwer, zu verstehen, was andere Kriminalromane denn zu Beginn so viel besser machen, als dieser "Schmarrn".

"Moschi" schreibt am 7.1.13, dass sich die Antwort auf die Frage, warum die Bewohner des Dorfes denn umgebracht wurden, beim lesen nicht finde.

Nun, diese Aussage widerspricht sich natürlich in Gänze selbst.Liest man das Buch, findet sich die Antwort in Gestalt eines mächtigen, intelligenten und rachsüchtigen Chinesen mit psychopathischen Zügen, namens Ya Ru, welcher die Dinge, die sein Vorfahr durch den Vorfahren der Familie Andrén erleiden musste, möglichst an der kompletten noch lebenden Familie Andrén rächen möchte, da seinerzeit besagter Vorfahr des Chinesen, trotz seines Schwurs keine Rache mehr nehmen konnte.

Sollte das Buch gelesen worden sein, wurde es ganz offensichtlich nicht einmal im Ansatz verstanden. Dazu passt auch die Aussage, dass dem Buch jegliche Spannung abgesprochen wird, dafür hätte es "unlogische Abläufe, ellenlange persönliche Einschätzungen über den Maoismus" und sei "langweilig" und "schwer lesbar".

"JA" echauffiert sich am 15.8.13 darüber, dass die "sexuelle Armut" (Unlust würde es besser treffen, nebenbei bemerkt) des Zugschaffners nicht ins Buch gehöre und wo das noch hinführen solle.

Zunächst würde ich anmerken, dass es zu einer überzeugenden Figurenzeichnung von Birgitta Roslin mitsamt ihrem Gatten führt, mitsamt Details aus dem Ehe- und Familienleben, die dieses nun einmal gerade nach vielen Jahren unweigerlich mit sich bringt.Auch hier wird nicht verstanden, warum die Morde begangen worden sind.

Dann attestiert "JA" dem Autoren noch im vollen Ernst logische Fehler. Als einziges Beispiel gibt er folgende Szene an (alles weitere inkludiert seine Formulierung "usw. usw."): Liu würde im Hotel einchecken, nach dem er von Ya Ru in Afrika getötet wurde.

Das ist selbstverständlich völliger Blödsinn, auch hier lässt das Leseverständnis mehr als zu wünschen übrig.

Aus dem Text geht eindeutig hervor, dass Ya Ru diesmal selber nach Schweden reisen wollte,um die Angelegenheit zu Ende zu bringen, da Liu ja nicht mehr ist. Der alte Portier, von dem bereits beim allerersten Auftritt erwähnt wird, dass er eine starke Brille trägt und nach Schnaps riecht, "glaubte" nur, ihn wiedererkannt zu haben, da er auch Asiate war und den gleichen falschen Namen benutzt hat.

Auch später wird noch einmal in einem Teil, welcher aus der Sicht Ya Rus geschrieben ist, erwähnt, dass er höchstpersönlich im Hotel in Hudiksvall abgestiegen ist und dann schließlich Birgitta Roslin mit Hilfe eines Notizettels aus ihrem leer stehenden Haus in Helsingborg, in Chinatown in London bei der Cousine seiner Schwester aufgestöbert hat.

Ein Logikfehler liegt hier ganz eindeutig nicht bei Mankell vor, sondern beim Verfasser des Kommentars.

Bei "Darix" vom 4.7.13 findet sich immerhin keine unangebrachte und sachlich falsche Kritik, nur ist auch ihm ein Fehler unterlaufen: Er bezeichnet das Buch als Saga und eben nicht als klassischen Kriminalroman. Das kann man durchaus so sehen, besonders beim Teil "Niggers and Chinks".

Allerdings beschreibt er den weiteren Verlauf der Story als "sehr langatmig" (was hier auch nicht abgesprochen werden soll) und meint, dass der erste Teil, nämlich der "Saga"-Teil noch "spannend" und mit guten "Persönlichkeitsbeschreibungen" versehen war.

Das ist insofern nicht ganz korrekt, da der erste Teil "Die Stille" noch definitiv genau den klassischen Kriminalroman verkörpert hat. Die Saga kam anschließend.

Bezeichnend, dass ausgerechnet dieser halbwegs ordentliche Kommentar mal wieder von keinem Leser als "hilfreich" empfunden wurde.

Noch schlimmer wird es bei "Max grebb" vom 13.3.13: Er gibt einen kurzen, aber prägnanten, durchdachten und äußerst positiven Kommentar über die Transformation des maoistischen Weltbildes in die heutige Welt ab, was 0 von 4 Leser als "hilfreich" quittieren.

Den Vogel schießt freilich "Ralf Wegener" am 6.1.13 ab: Er bezeichnet das Werk ohne jeden Beleg als "Aneinanderreihung von langweiligen, hanebüchenen Absurditäten" (ich erinnere an meinen Link aus der FAZ), die sich der Autor hätte "wirklich sparen sollen".

Zudem wirke es, als ob Mankell gerade die gesamte Staffel " Kung Fu" gesehen hätte und seine optischen Eindrücke verarbeiten hätte wollen.Wo genau er die Parallelen zwischen dem Buch und der amerikanischen Fernsehserie der 70er Jahre verortet, bleibt freilich sein Geheimnis (mir persönlich fällt nur ein, dass es in beiden Fällen Chinesen gibt, die sich im Wilden Westen des amerikanischen 19. Jahrhunderts schwer tun- damit hören die Gemeinsamkeiten auf), stattdessen erzählt er uns lieber, dass er das Buch nach gelesenen zwei Dritteln und Schlafpausen weggelegt hätte.

Für diesen polemischen Kommentar ohne jeglichen Beleg "bedanken" sich auch noch 4 von 4 Lesern.Arme Welt. Positiv fällt nur auf, dass der Mann die Orthographie und anständige Ausdrucksweise beherrscht, was innerhalb dieser Kommentare auch eine Seltenheit ist.

Natürlich gibt es noch viele weitere, ältere Kommentare zum Werk, manche positiv, manche negativ, doch ich denke, an dieser Stelle muss man echt nichts mehr hinzufügen, was das angeht.

Da gerade unter den neuesten Kommentaren, welche als erste angezeigt und folglich noch gelesen werden, so viel, ich kann es nicht anders sagen, Müll, dabei war, war es mir einfach ein Bedürfnis, noch etwas sinnvolles dazu zu schreiben.

Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er mit dem Buch "Der Chinese" anfängt oder eben auch nicht, ich würde abschließend trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen für all diejenigen, die:

- kein Problem haben mit Enden, bei denen nicht alles zu 100% ohne Interpretationsspielraum geklärt wird

- Freude haben an verschiedenen Handlungssträngen aus der Sicht mehrerer Personen

- den Mix aus verschiedenen Genres schätzen

- sich auch für eine komplizierte, verworrene Story auf verschiedenen Kontinenten in verschiedenen Zeiten nicht zu schade sind

- sich nicht stören an etwas Belehrung zur Geschichte Chinas, zur Weltpolitik und zu persönlicher, linksgeprägter Meinung von Henning Mankell

- lesen und verstehen können, was sie
da eigentlich lesen ;-)

26.11.2013 12:11:10
Cornelia Makosch

So ein Schmarrn!
Als passionierter Krimileserin war bei mir schon am Anfang "der Ofen aus" nachdem außerhalb der Tatorte keinerlei Blut- oder Fuß- oder sonstige Spuren erwähnt werden - nichtmal deren Nichtvorhandensein- obwohl Schnee liegt, und das bei dem Gemetzel!? Irgenwo liegt in der Landschaft eine rote Schleife herum, wie die da wohl hingekommen ist...Meiner Meinung nach wird Mankell maßlos überschätzt, es gibt bessere Krimiautoren aus dem hohen Norden!

07.10.2013 12:24:01
Moschi

Ein sehr schwer lesbares und vor allem langweiliges Buch. Ellenlange persönliche Einschätzungen Mankells über den Maoismus und die politischen Befindlichkeiten der 68-er Generation, mehrere, langatmig erzählte Handlungsstränge, unlogische Abläufe, keinerlei Spannung, unklares Ende. Warum wurden eigentlich sämtliche Bewohner des kleinen schwedischen Ortes so grausam umgebracht? Eine Antwort findet sich nicht. Schade um die vergeudete Zeit beim Lesen. Das kann Mankell besser.

15.08.2013 15:48:18
JA

Schlafpausen waren bitter nötig. Völlig überschätzter Roman ... Was soll die Nebenstory mit dem Zugschaffner und dessen sexueller Armut? Wo soll das hinführen? ... Das Ende ist nicht nicht richtig aufglöst - immer noch ist unklar, WARUM die Morde in Schweden begangen wurden. Logische Fehler: Liu checkt zum zweiten Mal im Hotel ein obwohl er kurz vorher in Afrika von Ya Ru getötet wurde usw. usw. Leider gibt es mehrer logische Fehler... die Story wird gegen Ende unheimlich dünn... Mankells politische Absichten über eine Neukolonisierung sollten lieber woanders veröffentlicht werden. Klappentext: "Das Buch zementiert6 Mankells Ruf als Schwedens grösster lebender Krimiautor" (L.A.Times) ... na dann Danke... armes Schweden

04.07.2013 20:09:30
Darix

Eine „Saga“ und kein klassischer Kriminalroman über die Entführung von armen, mittellosen Chinesen in die USA. Der erste Teil, der „Saga-Teil“ war spannend, mit guten Persönlichkeitsbeschreibungen. Später wirkte die Story sehr langatmig. Ausführliche Beschreibungen über Lebensverhältnisse, Verhalten der Akteure in Amerika und Asien. Der Bogen in die Gegenwart mit den Auswirkungen aus der Vergangenheit und Spannungen in den Familien der Hauptdarsteller gehören zu den Besonderheiten von Mankells Schreibstil. Insgesamt ein ordentlicher Roman.

05.06.2013 21:44:47
Milena

Das Buch hat mir das Leben Gerettet ICH FINDE DAS SO GEIL ich könnte in ein tipp geben es ware schon wen man so ein buch machen wurde mit paar bildern drinnen.
LG. Milena.Partus

PS:Es ware schon wen die uns noch mehr bucher bringen wurdet
Mir feld nix mehr ein und bb.

13.03.2013 18:33:34
Max grebb

Der Chinese ist für mich eins der besten Bücher von Mankell. Hervorragend wird sein oder besser gesagt ein maoistisches Weltbild, das viele 68iger prägte, versucht zu verarbeiten und in die heutige Welt zu transformieren. Das ist schwer, aber ihm einmalig gelungen. Ein Buch mit sehr tiefem Weiltblick!

28.01.2013 17:02:14
Psychologische Struktur

Zustimmung.Auch ich bin ein großer Mankell-Fan und habe seine Wallander-Serie verschlungen, aber DER CHINESE ist leider nicht sein großer Wurf.Die Geschichte fängt, wie immer bei Mankell, unglaublich spannend an, auch der Rückblick ins vrohergehende Jahrhundert ist spannend und aufregend, aber das seitenlange erzählen der politischen Sturkturen in China die NICHTS zur Geschichte beitragen, sind in der Tat sehr nervig, langatmig und von Menschen, die sich mit chinesischer Geschichte und der politischen Struktur nicht auskennen, sehr irritierend. Man verliert komplett den Bezug zum Ausgangspunkt und findet sich plötzlich in einer Abhandlung gegenwärtiger chinesischer Geschichte wieder. Ich hatte zeitweise das Gefühl zwei komplett verschiedene Bücher zu lesen und mußte auch am Ende des Buches noch einmal vorne nachlesen , um mir wieder in Erinnerung zu holen, worin eigentlich der Konflikt bestand. Leider kann ich das Buch für Mankell-Erst-Leser nicht empfehlen denn das Buch ist nicht wirklich repräsentativ für ihn. Ich hab mich durchgekämpft, weil ich Mankell sehr schätze, würde es aber nicht wirklich weiterempfehlen. Hoffentlich ist der nächste wieder besser und stringender. Ein bisschen schade, denn Mankell ist sonst wirklich ein Tip.

06.01.2013 22:50:34
Ralf Wegener

Ich habe wirklich viele Bücher von Mankell gelesen und war von einigen wirklich begeistert. Diese Aneinanderreihung von langweiligen, hanebüchenen Absurditäten jedoch hätte sich der Autor wirklich sparen sollen.
Es wirkt, als ob Mankell gerade die gesamte Staffel "Kung Fu" gesehen hat und die optischen Eindrücke in einem schwedischen Roman verarbeiten wollte.
Nach zwei Dritteln des Buches (mit Schlafpausen) habe ich es weggelegt

17.08.2012 15:29:36
Manfred Braun

Mankell erzählt eine spannende, vielschichtige Kriminalgeschichte.Zum Ende hin funktioniert sogar noch der Plot, Hut ab. Ein flotter Schwedenkrimi ist das Werk allerdings nicht, hier ist Ausdauer gefragt. Wer sich auf die fast weltumspannende Geschichte einläßt wird als geduldiger Leser reichlich belohnt, von vielen Dingen habe ich schlicht nichts gewußt, jetzt bin ich schlauer. Der Chinese ist ein perfekter Urlaubsroman, ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt und mich immer wieder gefreut in die komplexe Geschichte eintzutauchen. Welcher zeitgenössische Autor kann schon so begnadet berichten und am Rande noch einen guten Krimi abliefern,obwohl der "Krimi im Buch "nicht das Hauptanliegen ist. Satte 85°!

04.01.2012 16:16:07
René Maeder

Habe unterdessen die Verfilmung gesehen, welche von mir aus gesehen recht gut gelungen ist. Der Start ist zwar etwas harzig aber dafür ist die Spannung im letzten Drittel des Films kaum auszuhalten. Wenn die Birgitta Roslin in China recherchiert, ist man versucht ihr zuzurufen, sie solle doch etwas vorsichtiger sein. Die Stimmung mag selbst via Mattscheibe zu bedrücken.

30.12.2011 23:31:52
Katrin

Ich hab ihn nur zur Seite gelegt wenn ich musste und kann nur sagen , eins der besten Mankells .
Ich mag die Herausforderung des ständigen Umdenkens.Ich hab keine Sekunde bereut !

Aber Gott sei Dank sind die Geschmäcker ja verschieden , obwohl ich ein bisschen enttäuscht über einige Meinungen hier bin.

17.12.2011 10:18:26
Ali M.

Es ist nicht mein erster Mankell den ich lese, aber für eine Weile mein letzter, d.h. ich habe nach ca. 100 Seiten entnervt aufgegeben.
Seine Abweichungen und Erzählschlaufen nerven mich plötzlich allzu sehr und ermüden mich auch. Wenn ich ein Buch leicht weglegen kann und es mich gar nicht reizt es wieder weiter zu lesen, dann dieses Buch. Die anderen Kommentare hier bestätigen nur was ich ahnte, dass es sich nicht speziell lohnt, dieses Buch zu Ende zu lesen. Sorry Mr. Mankell

12.09.2011 20:19:47
Kurt

Ich kann mich der Meinung von Miss Marple nur anschließen.
Beginnt sehr spannend und ist dann unendlich langweilig und Spannung entsteht nur durch einige zusammenhangslose Morde.
Die Aufklärung sollte auch etwas deutlicher sein - insbesonders da man durch den langen Mittelteil des Buches beinahe den Anfang wieder vergessen hat.

06.07.2011 13:53:04
hankyberni

Mein erster Mankell und definitiv mein letzter. Ich möchte bei einem Krimi unterhalten werden und nicht geschichtsmäßig unterrichtet werden. Ansonsten würde ich gleich zu Geschichtsbüchern greifen. Habe bis Seite 400 "ausgehalten" bis ich es weggelegt habe. Und sogar ohne schlechtes Gewissen. Fazit: Für mich kommen keine Schweden mehr auf den Tisch.

15.06.2011 14:52:10
Miss Marple

Der historische Teil des Buches, in dem über die Motive der Morde aufgeklärt wird, ist sehr spannend und fesselnd geschrieben.
Danach wird es leider sehr langweilig und unglaubwürdig, ungewöhnlich für einen Mankell.
Es gibt bessere Mankells.
Diesen habe ich nicht zu Ende gelesen und kann auch nicht dazu raten.
Leseempfehlung 50°

29.04.2011 15:54:07
Sam1

Das ist auch mein 1. H. Mankell Buch. Sehr spannend und sehr schnell zu ende gelesen. Aber ehrlich gesagt Ich weiss immernoch nicht wer der Tater ist. Es hat etwas mit der Vergangenheit zu tun. Das steht fest. Deshalb lese ich paar passagen wieder um den puzzle zu kompletieren. Mann muss sich einfach mehr auf die Namen konzentrieren.

Sam1

14.03.2011 23:33:20
lutz

Ich finde dass "Der Chinese" sehr spannend geschrieben ist. Vor allem die Vebindung aus Krimi, historischem Rückblick und politischem Intrigen führt dazu, dass das Buch trotz seiner Länge bis zum Schluss kurzweilig ist. Besonders beeindruckend war für mich, wie Mankell am Ende den Bogen zu seinem Thema Afrika und in diesem Buch insbesondere der Einfluss Chinas in Afrika spannt.

09.03.2011 10:38:55
Hana A.

Mich konnte das Buch nicht enttäuschen da ich noch keinen anderen Henning Mankell gelesen hatte. Meine Mutter meinte sie sind "zu gruselig"(ich bin 13) aber in dieser Hinsicht hat das Buch mich enttäuscht !Ich bin sehr geschichtlich interessiert aber für Leute die es nicht sind ist es meeiner Meinung nach eine Verschwendung wertvoller Zeit,da das Buch ziemlich lang ist.

04.03.2011 09:42:37
tedesca

Wenn man sich keinen Schwedenkrimi erwartet, sondern einen Polit- und Wirtschaftsthriller mit Mordgeschichte, ist man hier richtig. Mankell, der ja in Mosambik lebt, beschreibt die Pläne der neuen chinesischen Politiker, die sich Afrika durch ihre wirtschaftliche Macht unterwerfen und als Ausweichquartier für ihre unterbeschäftigte Bevölkerung missbrauchen. Das war der wirklich schockierende Teil der Geschichte. Dazu kommt natürlich noch der historische Teil, die Ausbeutung chinesischer Zwangsarbeiter durch die Amerikaner beim Eisenbahnbau, und natürlich erfährt der Leser auch viel über das Leben im modernen Peking. Ein interessantes Buch mit einer durchaus greifbaren Hauptfigur, das so flüssig geschrieben ist, das man es nicht gerne aus der Hand legt. Als Hörbuch von Axel Milberg sehr gut und passend gelesen.

01.03.2011 13:51:38
Sarah

Ich war im Grossen und Ganzen enttäuscht von diesem Roman! Der Anfang ist gut und spannend und dann folgt ein unendlich langer Teil in dem es um die Geschichte China geht. Wer sich dafür interessiert kommt bestimmt auf seine Kosten, wer aber Spannung erwartet findet die Hälfte des Buches überflüssig. Am Ende geht dann alles sehr schnell, richtig verstehen tut man es aber trotzdem nicht. Was ist mit dem roten Band? Wer war der Junge? Wieso mussten gerade diese Leute sterben? Was hatten sie mit San und seinem tragischen Leben zu tun?

09.02.2011 07:26:47
sino410

Mir hat das Buch von Henning Mankell sehr gefallen. Es stimmt, dass schon recht frueh fuer den Leser klar wird, wer der Taeter oder zumindest Veranlassung dazu gibt. Aber die Aufklaerung ist genauso spannend.
Wer sich ein wenig mit China und den Chinesen auskennt sieht, dass Mankell schon sehr genau beobachtet hat, in was fuer einem Komplex sich China zur Zeit befindet. Es zeigt auch, dass er die Chinesen und ihre Charakterzuege gut zu kennen scheint, denn Chinesen denken teilweise wirklich so, wie beschrieben. Sicher ist es eher wenig ein Kriminalroman im klassischen Sinne, da der Handlungsstrang nicht schnell vorangetrieben wird. Aber das stoert nicht, wenn man den Roman eher aus der Perspektiven der Charaktere versucht zu verstehen.
Und es gibt wirklich keine Voegel auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking.
Viele Gruesse aus China.

24.01.2011 20:08:58
Stefanie K.

Der Anfang hat mir sehr gefallen.
Nach der Hälfte des Buches jedoch übersprang ich viele Seiten und wollte endlich zum Ende der Geschichte kommen.
Es zog sich sehr lang wie Kaugummi, was mich sehr enttäuscht hat. Trotzdem las ich weiter weil ich annahm, dass das Ende spektakulär werden würde. Naja. Laaangweilg.

18.01.2011 12:20:37
edom

ich bin 16 jahre alt und hatte bereits einige mankell-bücher gelesen die mir gefiehlen zum beispiel mörder ohne gesicht, doch der chinese hat alle meine erwartungen übertroffen. ich habe vom ersten bis zum letzten wort mitgefiebert und finde, dass dieser thriller alle anforderungen erfüllt.. alle hier schreiben das sei kein richtiger kriminalroman... was denn sonst??? eine liebesgeschichte oder was?? mit diesem buch hat mankell mal wieder bewiesen dass er einer der besten in seinem metier ist neben stieg larsson. also hut ab vor den schweden :D:D

11.01.2011 10:52:50
max251198

Da mir meine Buchhandlung dazu geraten hat, habe ich mich mal wieder zu einem Mankell entschlossen, nachdem ich von den letzten Bänden etwas enttäuscht war. Bei den ersten 100 Seiten dachte ich "super, ein spannendes Buch, mal sehen, wie es weiter geht". Aber dann hatte ich das Gefühl, es wurde ein geschichtsbuch, welches von der chinesisches Geschichte im 19. Jahrhunder berichtet und ich war sehr enttäuscht. Es war langatmig, zog sich für mich wie Kaugummi, und ist wohl eher für die Menschen interessant, die gerne Geschichte und Historische Romane lesen. Ein paar kurze Schwenker kamen dann gegen Ende doch wieder in die aktuelle zeit, aber irgendwie hat man als Leser immer die Fragezeichen vor Auge: "was soll das ganze nun, was hat die Geschichte aus China mit dem Mord in dem Dorf zu tun". Für mich war dieses gut eine ganz klare Enttäuschung.

07.12.2010 19:30:32
thorsten

Der Chinese war mein erster Mankell und im Großen und Ganzen fand ich das Buch nicht sonderlich ansprechend. Sicherlich habe ich viel über die Gesichte und aktuelle Situation in China bzw Afrika gelernt, allerdings fehlten die typischen Krimi Nuancen. Nur selten kam wirklich Spannung auf. Außerdem kann es kaum einen plausiblen Grund geben wieso ein aus dem Nichts auftauchender Schwede 19 Morde gesteht und sich daraufhin erhängt, obwohl er unschuldig ist. Wieso erkennt der Alte Hotelbesitzer Ya Ru wieder? War es beim ersten Besuch nicht Liu, der Leibwächter?
Viele offene Fragen die keine schlüssigen Antworten zulassen.

13.11.2010 18:54:17
chris

Ich bin unglaublich enttaeuscht worden von diesem Buch. Nicht nur, weil ich Wallander Romane mochte, sondern weil auf dem cover auch Kriminalroman draufsteht, und das dann auch drin sein sollte. So habe ich vergeblich versucht die Spannungselemente zu finden. Es gab fuer mich leider keine. Zugegeben, die ersten beiden Kapitel ueber die Ermittlungen und die Historie der Brueder von San war noch gut beschrieben und interessant. Aber spaetestens als das Motiv aufkam, wurde die geschichte unglaublich langatmig, stumpfsinnig und einfach bloed. Woher kam nun der daemliche Kerl, der behauptet hat er haette die morde begangen? Warum faehrt der Chinese am Ende selber nach englang, um da einen *Job* zu erledigen. Und dann geschehehn die wirklich entscheidenden Schluesselszenen, die den Verlauf des Buches verandern, in 2 oder 3 Saetzen. das ist einfach zu wenig. Wer wirklich gute Spannung moechte sollte Mario Puzo lesen, oder jeden anderen Krimiautoren. Mankell ist nicht mehr zu empfehlen. Im letzten Drittel packt er das Buch voll mit Informationen, die er als insider natuerlich hat, weil er in Mosambique lebt und deshalb genau weiss, was dort mit den chineses vorgeht, aber fuer die Handlung des Buches ist es voellig sinnlos. Die Informationen, die ich in diesem Buch ueber die Chineses in Afrika bekommen habe kann man sich auch aneigenen, wenn man regelmaessig den spiegel liest. Ich habe in diesem Buch nichts gelesesn, was mir neu war.
Ich bin supersuperenttaeuscht worden von diesem Autoren. Seinen Namen sollte man schnell vergessen. Die alten Buecher sind echt ok, inzwischen denke ich will er nur noch irgendwelche Vertrage erfuellen. Buecher schreiben, kann er nicht mehr.

03.10.2010 19:47:46
Carlo

Mein erster und auch letzter Mankell Roman. Für einen Krimi-Liebhaber ist das Buch viel zu langatmig und ereignisarm geschrieben. Das Motiv und auch der Täter , wenn auch nicht namentlich, stehen schon sehr früh im Verlauf der Handlung fest. Was mich aber wirklich geärgert hat, waren die politische Attitüde des Buches. Mir war bisher nicht bewusst, das Mao so segensreich gewirkt hat und Robert Mugabe scheinbar ein Pfunfdskerl ist. Als Geschichtslehrer finde ich überhaupt die Darstellung der historischen Geschehnisse sehr dürftig . Die Handlung des Buches ist an den Haaren herbeigezogen und absolut unplausibel. Die Richterin erscheint mir auch ziemlich naiv. Was mich überhaupt nicht interessiert hat, waren die seitenlangen Ergüsse über das Seelenleben der ´Hauptdarstellerin´. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein männlicher Autor so einen "Gefühlsstuss" von sich gibt. Während des Lesens, hat sich meine Überzeugung verfestigt, dass nicht Henning Mankell, sondern Hermine Irgendwer für das Elaborat verantwortlich zeichnet. Ich war auf jeden Fall froh, endlich die letzte Seite errreicht zu haben und das Buch aus der Hand legen zu können. Zum Glück gibt es jede Menge Autoren, die sich auf wirklich spannende Krimis verstehen.

15.09.2010 19:10:00
sinucello

Mankell scheint ja politisch sehr interessiert und auch engagiert zu sein. Das merkt man diesem Buch deutlich an. Es dient als Transportmittel für seine politischen Ansichten. Das ist an sich nicht weiter tragisch und hat mich angeregt, mich intensiver mit der afrikanischen, chinesischen und kolonial-europäischen Geschichte zu befassen.

Dazu kommt noch die ausführliche Beschreibung der Gefühlswelt seiner weiblichen Hauptdarstellerin, die seitenlang sowohl über die vergessenen sozialistisch-rebellischen Ideale ihrer Jugend als auch die stark abgekühlte Leidenschaft ihrer Beziehung zu ihrem Mann philosophiert.

Beides - Politik und Gefühlswelt - zusammengenommen ergibt eine Menge Seiten, die nicht viel mit der Handlung zu tun haben. Diese Seiten kann man getrost überfliegen, ohne etwas vom Haupthandlungsstrang zu verpassen.

Die eigentliche Geschichte ist gut erzählt, wirkt aber auf mich nicht glaubwürdig. Achtung Spoiler:
Als Motiv für die brutalen Morde eines mächtigen Chinesen in der Gegenwart, wird die Ungerechtigkeit genommen, die seinen Vorfahren vor mehreren Genarationen widerfahren ist. Diese wurden durch ein Tagebuch in die Gegenwart transportiert und veranlassen den machthungrigen Magnaten nun, Rache an den Nachfahren des brutalen schwedischen Eisenbahnbauvorarbeiters zu nehmen, der seine Vorfahren so gequält hat. Das ist für mich einfach zu konstruiert und genau deshalb würde ich dieses Buch auch nur bedingt weiterempfehlen.

So viel Nebenhandlung und zu transportierende Informationen hätten eine schlüssigere und fesselndere Haupthandlung gebraucht.

19.08.2010 12:56:26
michi5424

"Der Chinese" war auch mein erster Mankell - aus der Not heraus weil ich nicht mehr zum Buchladen meines Vertrauens kam bevor ich zum Sonnenbaden fuhr. Also hab ich beim Kaufmann ums Eck den Bücherständer einer Schnelldurchschau unterzogen...

Ja - ein Anfangs recht heftiger Roman...irgendwie is mir aber die Richterin etwas zu naiv geraten...so wie sie in einigen Situationen handelt und so...

Und diese Ortssprünge so mir nix Dir nix...also unsereiner darf ja im Krankenstand kaum aus dem Haus ;-))

Aber der Stil is nicht schlecht und eine Freundin hat mir schon ihr Regal voll Mankell angeboten... mal schauen

Michi

19.08.2010 09:23:09
Erik

"Der Chinese" war das erste Buch, was ich von Henning Mankell gelesen habe und es hat mich begeistert.

Spannung Pur! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Die Art der Berichterstattung die Mankell verwendet ist einfach nur einzigartig. Er fesselte mich in der Geschichte.

Mit diesem Buch hat Mankell einen neuen Fan gewonnen.

16.08.2010 15:05:32
Rike

Abgesehen davon, dass ich ein großes Schlachten immer widerlich finde - Krimis kämen auch ohne aus (heute wohl nicht mehr), fand ich das Buch sehr gut.
Gefallen hat mir genau das, was vielen anderen nicht gefallen hat: die Langatmigkeit, die depressive Verstimmtheit der Hauptdarstellerin und der weite Rückgriff auf Geschichte. Ja wer sollte eigentlich nicht mal zur Kenntnis nehmen, wie das amerikanische Schienennetz entstanden ist? Grausamkeiten müssen nicht in einem Krimi passieren - sie fanden und finden täglich statt, dort allerdings nicht so lyrisch.
Mir haben die Perspektivwechsel gefallen, mir hat das ganze Buch gefallen.

06.05.2010 07:11:58
Anja

Wenn man einen spannenden Krimi erwartet, dann wird man enttäuscht. In dem Buch erfährt man viel über die chinesische Geschichte, Kultur und Politik, was sicher sehr interessant zu lesen ist. Man sollte dieses Buch aber nicht mit der Erwartung lesen, dass es sich dabei um einen Krimi (Wallander) handelt auch wenn der Anfang das vermuten lässt. Für mich hatte das Buch Passagen die zäh zu lesen und für meinen Geschmack auch zu detailliert beschrieben waren. Der Schluss war, nun ja.

15.03.2010 13:10:59
klein_my

Also ich muss zugeben, dass ich mir selbst ein Bild von dem Buch machen wollte. Ich war auch etwas enttäuscht, denn ich bin mit etwas anderen Erwartungen rangegangen.
Durch die ausführliche Beschreibung von China, der Gesellschaft, wie es sich entwickelt hat und auch die geschichtlichen Etappen gerät meiner Meinung nach die Mordermittlung in den Hintergrund.. Ich hab es irgendwann aus den Augen verloren.
Natürlich ist es interessant, aber es zieht sich so sehr in die Länge.und es ging die Spannung verloren.
Wer sich für China und deren politische Entwicklung, die Machenschaften interessiert, dem würde ich dieses Buch empfehlen.jedoch nicht jemandem der einen spannenden Krimi sucht. Sehr schade!

12.03.2010 18:44:09
Kasia

"Der Chinese" von Henning Mankell ist ein Buch, welches ich hier gerne empfehlen möchte.
Wer Mankell kennt weißt, dass er sich detailiert mit Persönlichkeiten beschäftigt und den Leser in die menschlichen Abgründe schauen lässt.
Ich hätte nicht gedacht, dass eine Geschichte, die sich auch zu einem sehr großen Teil, sowohl fiktiv als auch recherchiert, China widmet dermaßen meine Aufmerksamkeit auf sich lenken würde. Und ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen und hab mir manch eine Nacht um die Ohren geschlagen...
Grausame, detailiert beschriebene Morde, Hauptpersonen, bei denen man nur mitfiebern kann und eine Story, die fesselt und nachdenklich macht.
Ein Super-Mankell-Roman!!!
99°

16.02.2010 20:37:13
De Lin Hu

Hallo, mir hat das Buch auch deswegen gefallen, weil Mankell weder bezüglich China noch im kurz aufgegriffenen Fall Mugabe die klassischen Klischees bedient. Vielmehr werden diese hinterfragt und zwar ergebnisoffen. Das gibt den Lesern einen Freiraum zum Nachdenken und Diskutieren. Trotzalledem ist das Buch lesenswert, auch wenn manches vielleicht zu konstruiert erscheint. Immerhin werden die Gedanken einer Ausländerin mitgeteilt, die einen Urlaub in China unternimmt,was wirklich sehr interessant ist.

14.02.2010 20:33:44
De Lin Hu

Das Buch setzt sich intensivst mit dem Ruf von China auseinander. Es berichtet dem Leser spannend vom China der Vergangenheit, Gegenwart und gibt auch einen Ausblick auf das zukünftige China. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise in das Jahr 1863. Es geht um einen jungen chinesischen Mann namens Wang San, der zuerst gehorsam unter einem Vorarbeiter arbeitet, dann aber Reißaus nimmt und per Schiff nach Groß Britannien reist, wo er auf zwei schwedische Missionare trifft, die ihn als Freund und Helfer aufnehmen. Irgendwann verliebt sich San in eine junge chinesische Frau, die er schwängert. Das ist gar nicht nach dem Geschmack der Missionare, denn San hat noch gar nicht die Frau geheiratet, und so stoßen sie ihn ab. Das alles, sein Leben und das Unverständnis für die schwedischen Missionare, schreibt San in sein Tagebuch. Dieses Tagebuch gelangt über Generationen hinweg im Jahr 2006 in die Hände von Ya Ru, eines hohen chinesischen Parteifunktionärs in Peking, der viele Kontakte zu den innersten Kreisen der Kommunistischen Partei hat. Durch das Lesen des Tagebuchs werden in Ya Ru Rachegelüste geweckt, die ihn zu mörderischen Gedanken veranlassen. Er beauftragt Liu Xin, einen seiner Helfershelfer, ein Massenmord in dem schwedischen Dorf Hesjövallen zu begehen. Ya Ru hat eine Schwester namens Hong, die sich mehr und mehr von Ya Rus Ansichten von China distanziert. Ya Ru sieht in China ein Land, das neue Wege gehen muss, die Jagd auf ausländische Märkte beginnen muss. So plädiert er für eine Kolonisierung Afrikas. Sie dagegen beharrt auf die alten Ideale Chinas. Hier werden zwei gegensätzliche Positionen geschaffen: Die eine steht für das neue China als Wirtschaftsmacht, die stärker und stärker wird. Sie sucht nach internationalen Märkten, um die Produkte des Landes abzusetzen. Die andere symbolisiert das traditionelle alte China, das sich auf den Kommunismus und die Solidarität beruft. Diese zwei kontroversen Meinungen sind im heutigen China höchst aktuell und werden ausführlich diskutiert. Ein interessanter Fakt ist, dass das Buch 2008, im Jahr der Olympischen Spiele in Peking erschien. Gerade in diesem Jahr musste sich China, das am Scheideweg stand, für einen Weg entscheiden. Sollte es sich weiter nach außen öffnen, um der Welt seine Präsenz und große Entwicklung in den letzten zehn Jahren zu zeigen oder sollte es sich wieder von der Außenwelt abschotten, damit das 4000 Jahre alte China, das so reich an Kultur ist wie kein anderes Land, bewahrt werden kann? Das Buch berichtet von beiden Möglichkeiten, gibt aber keine eindeutige Antwort auf die Frage. Mir hat das Buch gut gefallen, weil es wunderbar zeigt, was mit dem Volk passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht aufsteigt, während es gleichzeitig ein instabiles Rechtssystem hat, das immer mehr zu bröckeln scheint. Hier wird auch Bezug zu den Menschenrechten genommen, die von westlichen Ländern kritisiert wird. Allerdings fand ich es ein wenig unrealistisch, dass ein 140 Jahre altes Tagebuch einem Nachkommen so anspricht, dass dieser das Geschriebene als gegenwärtig versteht.
Ich würde den Roman allen Chinesen weiterempfehlen und allen, die sich mit der chinesischen Kultur gerne näher auseinandersetzen wollen.

08.02.2010 10:46:39
stefanz

Als bekennender Henning Mankell Fan, dessen Schreibstil ich sehr schätze,war ich sehr neugierig, was nach Kurt Wallander kommt. "Der Chinese" überzeugt mich durch seine Übergänge von der heutigen Zeit und der Vergangenheit. Die Erzählung über den Bau der amerikanischen Eisenbahnstrecke war interessant. Sehr emüdend und langweilig waren die Passagen über Sitzungen und Tagungen chinesischer Parteimitglieder. Zudem erhält man einen kleinen geschichtlichen und politischen Eindruck über China, wo Korruption wohl an der Tagesordnung zu sein scheint. Wer einen Krimi mit Spannung erwartet, wird enttäuscht sein. Die Story ist durch und durch solide geschrieben und lesenswert, aber kein absolutes Muss!

02.02.2010 15:16:13
balaclava

"Der Chinese" hat mich etwas entäuscht - keine wirkliche Spannung, konturlose, fast schon nervende Hauptdarsteller und eine arg konstruierte Geschichte. Na gut, es gibt langweiligere Bücher. Aber was mich wirklich gestört hat, ist die Beurteilung Mugabes - und auch Mao kommt letztendlich ganz gut weg. Da hätte ich gerade von Mankell eine differenziertere Darstellung erwartet.
Dafür macht das Buch aber "Appetit" auf mehr zum Thema China.

07.01.2010 19:30:59
Tim Sch.

Gleich mal vorab gesagt: Ich finde das Buch sehr gut und habe 99 Punkte gegeben. Die Geschmäcker sind verschieden, das ist klar. Es ist auch durchaus erlaubt, Kritik zu üben. Die meisten der bisher hier vertretenen Meinungen haben allerdings mit einer konstruktiven Argumentation wenig zu tun und stehen in starkem Kontrast zu denen vieler professioneller Buchkritiker der führenden Fachmagazine Europas. Einige meiner Vor-Kommentatoren argumentieren leider so schlecht, wie sie es völlig zu unrecht Henning Mankell anzuhängen versuchen. Die Tatsache, dass ein Buch nicht ausschließlich kriminalistische Züge beinhaltet, verdient wohl kaum alleine deshalb das Prädikat "enttäuschend". Ebenso können unterschiedliche Erzählstränge einem Buch durchaus ein höheres Niveau verschaffen, wenn sie denn am Ende - wie hier - zu einer Einheit zusammenfinden. Mich begeistert das Buch vor allem wegen Mankells fantastischen Recherchen, die dem Leser unheimlich vielfältige, interessante und detailierte Erkenntnisse über China und seiner für uns fremdartigen Bewohner über eineinhalb Jahrhunderte hindurch vermittelt. Ihm diese Leistung auf beleidigende Weise abzuerkennen ist für mich nicht nachvollziehbar und deutet eher auf eine Art von Frustabbau. Ein Krimi, der gleichermaßen politische und historische Hintergründe bietet sowie gesellschaftliche Missstände anspricht, ist wohl eher eine Bereicherung als qualitäts- und spannungshemmend. Durch die Brutalität beim Angriff auf das gegenwärtige Hesjöwallen sowie während der damaligen Sklaverei Nordamerikas und den lange Zeit ungewissen Schicksalen der Hauptpersonen Brigitta Roslin und Hong ist doch jede Menge Spannung und Action gegeben! Und dank Henning Mankells einfachen und doch so aussagekräftigen Schreibstils ist es jedem möglich, sich mit Hilfe dieses Buches neben dem hohen Unterhaltungswert auf angenehme Weise ein bißchen fortzubilden. Warum wohl verkaufen sich seine Bücher weltweit so gut? Doch bestimmt nicht, weil sie so schlecht sind, wie hier z.T. dargestellt!Abschließend zitiere ich den Eingangsabschnitt eines europäischen Kulturmagazins: "Henning Mankell liefert hiermit das bisherige Buch des Jahres. Egal, ob man es nun als Spannungsliteratur, als Thriller, als Roman oder als einen mit den Wurzeln von vor 150 Jahren bereicherten Gesellschaftsbericht liest, es handelt es sich um eine faczinierende Lektüre. Mankell bietet uns in Form eines Spannungsromans ein einfach gutes Buch mit lebendigen Personenschilderungen und aktuellen Problemstellungen".Noch Fragen?

01.01.2010 10:01:09
Matthias Heise

„Der Chinese"? Schlechter Titel.Besser wäre: „Der Flickenteppich".Der Roman bestätigt die These, dass Spitzenpolitiker und Wirtschaftskapitäne besser in geschlossene Anstalten gehören - sonst vermittelt er für mich Nichts.Ein Roman braucht lebendige Figuren, um durch die Handlung zu treiben. Im Chinesen gibt es nur Tote. Schon die Hauptheldin, Richterin Roslin, ist ein ferngesteuerter Zombie. Sie bewegt sich nicht durch die Kapitel, von Träumen und Ängsten in Atem gehalten. Sie wird von Mankells Fäden gezogen, die so fein gesponnen wie Schiffstaue sind.Wie muss ein Mensch sein Land hassen, wenn er als Hauptfigur eine „Richterin des Jahres“ in spe ohne jedes Urteilsvermögen entwirft. Armes Schweden. Einer einflussreichen Fremden in China, die ihr nachspioniert und sie belügt, erzählt sie Details einer Story, die sie in Lebensgefahr bringen müssen. Doch ihren Vertrauten verschweigt sie das lieber? Dafür gibt es einen einzigen plausiblen Grund: Mankell benötigt schon wieder ein Stützpfeilerchen für sein allgegenwärtig vom Einsturz bedrohtes Konstrukt. Einem grundsätzlich miesen Autoren sieht man das nach und wirft sein Buch weg. Für einen Mankell ist das eine Frechheit. Vielleicht brauchte er frisches Geld.
Die mit Abstand lebendigste Figur ist ein chinesischer Sklave, der seit mehr als einem Jahrhundert im Grab liegt. Durch ihn erfahre ich etwas über menschenverachtende Begleitumstände des Eisenbahnbaus quer durch Nordamerika. Durch einen Staat, der noch immer von Sklaverei lebt und das mit verlogenen Freiheitsschwüren kaschiert. Daraus hätte ein richtig gutes Buch werden können. Wahrscheinlich war Mankell mal einige Zeit in den USA – in China war er wohl nicht. Oder nur auf dem Durchflug.Die politische Dimension des Buches ist es nicht Wert, darauf einzugehen. Sie ist noch-pubertär, oder schon-altersdement.Mein 14jähriger Sohn hat mir den Roman? freudestrahlend zu Weihnachten geschenkt, nachdem er - detektivisch fundiert - meine bisherige Wertschätzung für Mankell herausgefragt hatte. Mir kommen fast die Tränen, dass er so viel Geld für solchen Schund vertan hat. Ich habe den Buchpreis an die Kindernothilfe gespendet, damit es nicht völlig umsonst war. Außerdem werde ich das "Werk" in einem Krimi-Buchladen abgeben, der es dann kostenlos an den nächst besten Interessenten weiterreichen soll. Mit der Bitte, auch eine Kleinigkeit für etwas Sinnvolles zu spenden.

19.12.2009 16:59:23
Dr.Dieter Rohnfelder

Ich stimme weitestgehend Christian zu, teile aber auch die Kritik von Klaus Stocker an den "Schwachpunkten"(denen noch der hirnrissige Umstand hinzuzufügen ist, dass der Killer im Papierkorb seines Hotelzimmers eine Broschüre seines Auftraggebers in Peking zurücklässt). Das Buch ist ganz und gar kein "Krimi", und Alex hat Recht, dass es ohne den "schwedischen Teil" mit den 19 Morden wohl besser wäre. Das Motiv für diesen Massenmord, die Rache eines zeitgenössischen chinesischen Milliardärs für die Demütigung seines Urgroßvaters durch einen schwedischen Vorarbeiter vor 140 Jahren, ist wirklich nicht sehr überzeugend (das war das Motiv des Mörders in "Mittsommermord" aber auch nicht!). Dass sämtliche Einwohner eines Dorfes getötet werden, spiegelt ein Ereignis in der Geschichte Sans wider: nach dessen Mord an dem schwedischen Missionar lässt der Mandarin alle Einwohner eins Dorfes "ohne Prozess enthaupten "(S. 238). Am Besten gelungen ist der "chinesische Teil", in dem Mankell die aktuelle Situation in China (Kapitalismus unter Führung der kommunistischen Partei) in dem Geschwisterpaar Hong und Ya Ru, den Urenkeln Sans, personalisiert. Falls es idealistische Kommunistinnen wie Hong tatsächlich noch gibt, stehen sie auf verlorenem Posten; mir scheint sie eher eine Projektion Mankells zu sein. Daher befürchte ich, dass der Autor auch die Einstellung Hongs zu Robert Mugabe teilt; wenn er diesen tatsächlich nur als Opfer der Propaganda der weißen Farmer in Zimbabwe sieht und nicht als Diktator, der nur noch die Interessen seiner Clique und seines Stammes mit Gewalt durchsetzt, bin ich genau so enttäuscht wie Ulla.
Insgesamt trotz aller Schwächen sehr lesenswert! 78 Punkte.

11.12.2009 12:23:36
Peter Meier

Ich fand den Roman ausgesprochen schwach. Die meisten Kritikpunkte wurden ja schon erwähnt: Der verklärte Blick auf Mugabe und Mao, die unglaubwürdigen Zufälle sowie die an Einfältigkeit grenzende Begriffsstutzigkeit der Protagonisten. Weiter aufgefallen ist aber die schulmeisterliche Erzählart von Mankell. Er zwingt die Hauptfiguren in die unrealistischsten Szenen, um sie vollkommen realitätsfremd über politische Anliegen, simple gut-böse, Naivität-Ernüchterung, maskuliner Ehrgeiz-feminies Verständnis und Mütterlichkeit Themen parlieren zu lassen. Kurz: Dieses Buch hat mir ausgesprochen missfallen.

26.11.2009 21:31:09
tom38

Henning Mankell hat es sicherlich verstanden, ein gutes Bild von China zu zeichnen und wirtschaftliche und politische Zusammenhänge zum Thema zu machen. ABER: Wo bleibt der hervorragende Schreibstil, den wir aus den Wallander Krimis kennen? Wo bleibt die Spannung? Er bleibt hier auf einer Schwarz-Weiss-Malerei von Gut und Böse stecken, es gibt keine Nuancen in diesem Buch. Entweder die edlen, guten Menschen, die politisch auf dem korrekten Weg sind. Oder die Verbrecher, die unsere Welt ins Chaos fahren wollen durch ihre Herrschsucht. Schade. Herr Mankell: Schreiben Sie wieder über unseren Wallander, DAS ist Ihr großes Meisterwerk...!!!
Tom Leischner

06.11.2009 16:51:59
mylo

Nachdem ich bis auf die Afrikabücher so ziemlich alles von Mankell gelesen habe, muss ich auch feststellen, dass es nicht das beste, und auch nicht das spannendste Buch ist. Es ist aber auch nicht so schlecht, wie es in manchen Kommentaren angeführt wird.
Durchaus interessant die Einblicke in den Eisenbahnbau, das China gestern und heute. Der Krimiplot ist eher etwas flach im Inhalt und Spannung.
Es sind für wahr keine Wallender-Romane mehr, aber die waren auch nicht alle brillant. Man kann es lesen, angenehmer Zeitvertreib, man erfährt interessantes und findet leider auch Längen.
Ich gebe 70 Punkte. Durchschnitt, nicht besser aber auch nicht schlechter

15.10.2009 17:34:36
Ulla

Ein ärgerliches Buch. Unnötig brutal, verhedderte Erzählstränge, unglaubhafte Zufälle, selten begriffsstutzige Protagonisten.

Aber besonders dies: deutlich Grund genug, dieses Buch nicht zu empfehlen ist, dass Mugabe doch tatsächlich als ein Opfer dargestellt wird, als" ein Mann, der die Befreiung seines Landes angeführt hatte " und dem man nun Ehre und Würde nahm. Ich kann die Zahlen nicht genau nennen, aber sicher 20 Ndebele sind ihm unter vielen anderen zum Opfer gefallen. Und selbst Mao in Zeiten seiner schlimmsten Irrtümer wird noch verklärt.
Unbegreiflich, was sich alles verkaufen lässt. Die Lektüre hatte sicherlich negative Auswirkungen auf meinen Blutdruck. Ich werde aber kaum deshalb einen Krankenschein nehmen und nach China reisen.

04.10.2009 19:39:59
Detlev

"Der Chinese" ist vieles. Kriminalroman, Geschichtsbuch, Erdkundebuch und eines der besten Bücher von Henning Mankell.
Die Verstrickungen und Verflechtungen der (heute noch immer existierenden) mafiösen Strukturen in den höchsten gesellschaftlichen Schichten sind absolut fantastisch dargestellt. Ob nun die Chinesische Mafia in Amerika, die italienische/russische/albanische Mafia in Europa. Dieses Buch zeigt uns welch winzig kleines Zahnrad WIR in dieser Gesellschaft sind.
Danke Henning Mankell

04.10.2009 17:55:47
Johanna

Ich bin zur Zeit auf einer langen reise in Amerika und habe daher viel Zeit und Muse Buecher zu lesen. Ich habe schon viele Buecher von Mankell gelesen und fand sie alle super. Doch dieses Buch hat mich enttaeuscht. Zwar erhaelt man Einsichten in viele Themengebiete und auch die Geschichte des Eisenbahnbaus fand ich wegen meines Aufenthaltes in Amerika interessant und stosse hier immer wieder auf die chinesischen Hintergruende. Trotzdem hat sich das Buch in die Laenge gezogen und die Spruenge durch alle Kontinente waren zu stark. Es waren zu viele Erzaehlstraenge, die miteinander verbunden worden sind und es ist wirklich mehr ein geschichtlicher Roman als ein Krimi. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, doch wieder zurueck nehmen als Erinnerung an meine Reise werde ich es nicht, denn ein zweites Mal lese ich es bestimmt nicht!!

19.08.2009 16:12:04
volk21

Das Buch "Der Chinese" gefiel mir ausgesprochen gut, sehr spannend und interessant aufgebaut. Obwohl diesmal nicht Wallander den Fall lösen darf, kann man sich mit der ermittelnden Richterin Birgitta Roslin durchaus anfreunden. . Der Bezug in das neue und alte China sowie in das Amerika des 19. Jahrhundert waren für mich aufschlußreich und außergewöhnlich (es muß ja nicht immer Afrika sein!).

19.08.2009 15:21:41
Kerstin Unger

Dieses Buch ist einfach der aller beste Roman, er hat mich richtig gefesslt, da es ja um ein Dorf geht wo aufeinmal 18 Meschen tot sind. Immerhin führt diese Buch bis ins alte china ins 18.Jh. Ich kann nur eines sagen das ich solche Bücher über alles liebe. Und ich hoffe das es von Henning Mankell weiterhin so gute Bücher schreibt!!!

20.02.2009 14:26:36
Manfred

ein sau geiles Buch!Eines der besten die ich bisher gelesen habe.! :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

02.02.2009 00:54:38
Alex

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieser Roman spannender gewesen wäre ohne den sinnlosen 19-fachen Mord. Der dient nur als Anlehnung an die alten Wallander-Schinken, und natürlich um eine schwedische Protagonistin ins Spiel zu bringen.
Dadurch wirkt der Roman tatsächlich etwas "zusammengeschustert", wie mein Vorredner treffend bemerkte.
Langweilig fand ich das Buch nur während des Eisenbahnbaus in Amerika, ansonsten war es unterhaltsam und spannend. Ja, die Zufälle waren schon arg übertrieben, aber mein Gott - wenn Mankell es denn so will, dann wird es schon richtig sein.

09.01.2009 02:48:18
Sibylle

Hallo!
Ich sage nur eines - ich finde den Roman genauso spannend erzählt wie alle seine Romane. Und ich finde ihn zwar ein wenig zusammengeschustert, aber wenn man bedenkt, daß es sich um sehr viele tote Menschen und deren Mörder handelt und von jedem natürlich die Lebensgeschichte Lebensumstände) ermittelt werden muß ist das nicht weiter schlimm, sondern interessant. Insgesamt gesehen ist "Der Chinese" ein Krimi der seine Leser ein wenig in die Welt hinaus und in die Vergangenheit führt.
Henning Mankell erzählt eben immer.

05.01.2009 23:41:38
Christian

"Der Chinese" ist ein vielschichtiger Roman, der mir insgesamt gut gefallen hat.
Wer Mankell kennt, fühlt sich zu Beginn in die Wallander-Reihe zurückversetzt. Ein klassischer Kriminalfall, die Spannung ist schnell greifbar. Der gute Krimi-Anfang ist vielleicht das größte Problem des Romans. Denn: "Der Chinese" ist vieles, aber kein Kriminalroman.
Das wird auch schnell deutlich. In den folgenden Kapiteln wechseln die Schauplätze, der direkte Bezug zum Anfangsszenario steht bestenfalls noch im Hintergrund. In jedem Kapitel schafft es Mankell jedoch, den Leser mitzunehmen. Ob es China und Amerika des 19. Jahrhunderts sind, das heutige China oder Afrika - dank der präzisen, aber nie langatmigen Schilderungen bekommt man ein Gefühl für die jeweilige Situation. Der Leser hat jederzeit ein klares Bild vor Augen, obwohl die Schauplätze ungewohnt sind und die Personen ein Stück fremd bleiben.
Das sollen sie auch, denn das eigentliche Zentrum der Geschichte ist das heutige China. Nicht nur nach Mankells Schilderung ein für Europäer schwer zugängliches Land, das kaum jemand in all seinen Facetten verstehen wird. Diese Erkenntnis zu vertiefen, sich Gedanken über das politische und gesellschaftliche Leben in der Volksrepublik zu machen, gelingt dem Autor hervorragend. Er bedient weder bezüglich China noch im kurz gestreiften Fall Mugabe die klassischen Klischees. Vielmehr werden diese hinterfragt - und zwar ergebnisoffen. Dass einige Kritiker dies als Verteidigung des kommunistischen Regimes oder der Mugabe-Diktatur darstellen, verzerrt die Wirklichkeit, die eben meist mehr als nur die eine Wahrheit kennt.
Wenn man an "Der Chinese" wirklich etwas kritisieren will, so sind es die Übergänge, in denen die einzelnen Geschehnisse miteinander verbunden werden. Hier ist (zu) vieles Zufall, sind realistische Aspekte aus Gründen der Storyline zurückgestellt worden. (Ganz so schlimm, wie es mein Vorredner darstellt, ist es jedoch nicht...) Das eigentliche Problem dürfte für die meisten Leser das klassische Mankell-Problem sein. "Der Chinese" ist wieder einmal kein Wallander. Für jeden, der sich dem Thema öffnet und sich eigene Gedanken macht, ist dieser Roman aber mit Sicherheit nachhaltiger.

28.10.2008 14:58:26
Klaus Stocker

Dass gleich zweierlei handgeschriebene Aufzeichnungen über die gleichen Geschehnisse während des amerikanischen Eisenbahnbaus 150 Jahre überdauert haben sollen und mehr oder weniger unbeschadet wieder in die Hände von rachsüchtigen und aufklärungswilligen Hinterbliebenen gelangen, ist doch mehr als unwahrscheinlich. Die Protagonistin ist dermaßen naiv und stolpert (im Gegensatz zum ignoranten und unfähigen Polizeiapparat) unbeholfener als Emil mit seinen Detektiven von einer Erkenntnis zum nächsten Hinweis und weiteren Indizien, dass es nur noch nervt. Dazu noch ihre inneren, unbewältigten Konflikte als ehemalige Möchtegern-Revolutionärin und sexuell unbefriedigte Ehefrau – schwer zu glauben, dass sie jahrelang (noch dazu auf die geschilderte Art und Weise) als Richterin gearbeitet und vier Kinder groß gezogen hat. Und dass man auf Krankenschein gegen alle bürokratischen Visa-Hürden und mit Erlaubnis des Chefs nach China fliegt, das gibt es wohl nur in Schweden. Mit dem PC-Ausdruck eines unscharfen Bildes von einer Überwachungskamera rennt sie durch Peking und stößt natürlich schon am zweiten Tag unter tausend Millionen Chinesen auf die Spur des Bösewichts. Diese Fresszettelkopie hält sie zufällig auch noch der Schwester des Bösewichts unter die Nase, die ausgestattet mit Vollmachten wie James Bond für das Erbe von Mao und das Wohl des Volkes im Sozialismus kämpft.Es werden 19 Menschen umgebracht, der Bösewicht steht auf dem Balkon im 19. Stock, vor einer Versammlung von 19 Männern und drei Frauen dauerte der Beifall für die Rede abgestoppte 19 Minuten, ein Delinquent ist nicht älter als 19 Jahre usw – hat das was zu bedeuten? Und warum Birgitta Roslin auf Seite 306 noch dazu auf einmal Birgitta Holm heißt, ist mir auch schleierhaft. Hat der Fortgang der Handlung anfangs noch einen klaren Zug und (nicht zuletzt wegen der beispiellos grausamen Tat) noch eine gewisse Faszination, wird es hölzern und literarisch geradezu erbärmlich, sobald der Autor sein vertrautes Terrain verlässt. Der Aufenthalt der Protagonistin in Peking liest sich so spannend wie der Erinnerungsbericht eines Achtklässlers an das Landschulheim.
Dieses Buch ist so ärmlich und schlampig, aufgebläht mit halbgaren Polit-Analysen und Geschichtsklitterungen, dass ich mich nicht einmal mehr richtig darüber ärgern kann, dass Mankell wie in seinen Wallander-Romanen dauernd jammert, wie die schwedische Gesellschaft unaufhaltsam zu Grunde geht, weil die unterbesetzte Polizei und überlastete Justizbeamte nicht dafür sorgen können, dass alles so schön bleibt, wie es angeblich früher einmal war.Und für so was zahlen Leute im Laden 24,90 € ?!?

17.10.2008 03:20:55
Gliese581

Achtung: Altpapier!! Nach "die italienischen Schule" und "Tiefe" hatte ich mich sogar ein wenig gefreut auf das neue Buch von Mankell. (Die Wallender Romane waren von mal zu mal öder. Und jetzt das. Leider schreibt Mankell hier über Dinge von denen er überhaupt keine Ahnung hat. Schade um die 24,90 Euro!!!

22.09.2008 00:19:14
Jutta Güller

Bin sehr enttäuscht, langamtige Geschichten und vor allem scheint alles sehr, sehr konstruiert. Selbst wenn die Handlung an sich nachvollziehbar wäre, bleibt ein schales Gefühl. Und v.a. ist es überaus ärgerlich, dass Mao, seine brutalste Unterdrückung der Menschen und vor allem Mugabe schön geredet werden! Da bleibt Ärger.

14.09.2008 12:40:53
Stuff

Am Anfang dachte ich mir wow, das wird bestimmt richtig spannend!Aber dann wird im Verlauf des Romans viel zu viel ausgeführt und einfach zu langatmig erzählt. Wenn man aus den 600 Seiten vielleicht 400 machen würde, wäre es wesentlich spannender!
Die Idee der Geschichte ist super, vorallem das Leben in China genau zu dem Zeitpunkt der olympischen Spiele mitzubekommen ist klasse.

07.09.2008 14:09:49
manuela1

hallo,

bevor ich weiter lese, sind das nicht die Adoptiveltern ihrer mutter, die da ermordet wurden? im einband steht, dass es ihre waren. komisch... bis jetzt fesselt es mich nämlich nicht so, obwohl ich absoluter fan bin. wenn sich nun herausstellt, dass der einband schon mal falsch ist, dann hab ich gleich gar keine lust mehr.

18.08.2008 14:24:06
Michael

-
Haben Sie auch die äußerst auffällige Häufung der Zahl neunzehn im Buch bemerkt?

- neunzehn Tote
- neunzehn Direktoren
- neunzehnter Stock
- neunzehn Minuten
usw.
oder ist es die neun allgemein?

Kann das noch Zufall sein?
-
Würde mich freuen, wenn jemand eine Idee hätte, worauf diese Anhäufung der Zahlen beruht!

13.08.2008 15:57:21
SusanneHogl

Stellenweise wurde mir schlecht, stellenweise konnte ich nicht aufhören zu lesen, stellenweise habe ich mich gelangweilt und stellenweise habe ich viele Seiten ungelesen übersprungen.
Also, alles in allem, ein ziemlicher Mix. Ein kleines abgelegenes Dorf wird in einer Nacht regelrecht ausgelöscht, die Polizei in Schweden ratlos und unter unvorstellbarem Druck der Presse und der Bevölkerung, eine Richterin beschäftigt sich mit Ihrer Herkunft und mit den Idealen ihrer Jugendzeit. Mankell führt uns ins Amerika zur Zeit der Besiedelung und des Eisenbahnbaus Ende des 19. Jahrhunderts, wir tauchen ein in das Reiche der Mitte und Mankell so sehr am Herzen gelegene Situation Afrikas streifen wir auch gleich noch ein wenig.
Das Buch ist vieles in einem, ein Krimi im kalten Schweden (ist dort eigentlich immer Winter?), die Charakterstudie einer erwachsen und kapitalistisch denkend gewordenen Möchtegern-Kommunistin, ein bißchen Drama einer Ehe und und und. Mir wäre entweder oder lieber gewesen.
70% von mir

03.08.2008 20:05:02
Manfred

Eine unglaubwürdige Geschichte mit einer Protagonistin, deren Naivität sehr übertrieben ist. Für einen Thriller fehlt die Spannung, aber auch als normaler Roman ist das Buch für mich eine große Enttäuschung. Die Gesellschaftkritik ist übertrieben und einseitig. Das erste Mankell-Buch, das micht komplett enttäuschte. Schade!

27.07.2008 01:40:58
pao500

"Der Chinese" gehört mit zu den besten Büchern Mankells, weil er nicht nur Krimi sondern wie immer auch ein Gesellschaft-
bericht ist. Hinzu kommt, daß die Schilderung der persönlichen Situation der Protagonistin eine sehr gut beobachtete psychologische Studie der Entwicklung einer entfremdeten Beziehung ist. Insgesamt ein sowohl sehr spannendes wie auch informatives Buch. Weiter so ! 95 %

22.07.2008 19:06:31
Anna

Ich persönlich finde das Buch absolut öde. Es ist der erste Mankell, den ich lese und vielleicht liegt es an mir, dass ich seinen Stil einfach nicht mag. Das Buch mag interessant sein, wenn man sich für China interessiert, aber grade der mittlere Teil hat mich gelangweilt. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung nicht vorran kommt. Darüber hinaus nervt die Protagonistin. Ihre Altachtunsechziger-Vergangenheit wird viel zu klischeehaft beschrieben und bringt die Handlung ebenfalls nicht weiter.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch mehr ist als ein Krimi. Wem das gefällt, der sollte es lesen. Wer jedoch klassische Krimis mag und lieber ein bisschen miträtselt, sollte die Hände davon lassen!

05.07.2008 13:36:55
Michael

Habe China 1993 6 wochenlang bereist und habe mich gewundert wie die deutsche Wirtschaft sich in diesem Land so engagiert anstatt etwas für die unmöglichen Umweltbedingungen für Mensch ,Tier und Pflanze zu tun. (Kläranlagen wären ungbedingt notdwendig ) Ich liebe Mankels offene Sprache . Habe all seine Bücher gelesen.
Danke für alle afrikanischen Bücher. Machen Sie so weiter. so offen über Probleme unserer Zeit zu schreiben.

05.07.2008 13:36:49
Michael

Habe China 1993 6 wochenlang bereist und habe mich gewundert wie die deutsche Wirtschaft sich in diesem Land so engagiert anstatt etwas für die unmöglichen Umweltbedingungen für Mensch ,Tier und Pflanze zu tun. (Kläranlagen wären ungbedingt notdwendig ) Ich liebe Mankels offene Sprache . Habe all seine Bücher gelesen.
Danke für alle afrikanischen Bücher. Machen Sie so weiter. so offen über Probleme unserer Zeit zu schreiben.

03.07.2008 08:58:48
Krilla

Der Chinese - mehr als ein "Krimi" - also auch für Leser, die sonst keine Krimis lesen absolut empfehlenswert - aktuell, sehr interessant und spannend.

22.06.2008 00:44:30
namibia

Ich habe den Roman heute beendet und bin schrecklich traurig - weil es zu Ende ist. Nach den "italienischen Schuhen", dachte ich nie mehr einen Mankell anfassen zu wollen, doch der Chinese ist meiner Ansicht nach Mankells bester Roman und ich habe sie wirklich alle gelesen. Ein Lesevergnügen wie schon lange nicht mehr, absolute Spannung und eine recherchierte Beschreibung von China, die manches verständlicher macht als hunderte "Experten-Berichte". Mankells differenzierte Sicht auf Robert Mugabe hat mich vollkommen beeindruckt. Respekt! Absolut lesenswert!

20.06.2008 11:22:11
susanne mack

susanne zu h.mankells:der chinese
ich fand das buch toll,denn esgab mir neue denkanstösse in bezug auf china und afrika.einzig das motiv war etwas konstruiert. unbedingt lesen. 20.08.08

16.06.2008 15:30:05
Johanna Krischker

Hätte man nicht die "Rückkehrs des Tanzlehrers" im Kopf, wäre der neue Mankell sicherlich nicht schlecht. So aber hat Herr Mankell dieses Mal bei sich selbst und dem o.g. Buch abgeschrieben und das nicht zu knapp. Ersetze Argentinien mit China und Nazi-Deutschland mit den Vereinigten Staaten und deren Vorgehensweise zur Zeit des Eisenbahnbaus - e voila - man hat den Chinesen.

Schade!!!

12.06.2008 17:05:54
nadi

Das Buch ist ein MUSS für alle die Spannung mögen, aber gleichzeitig auch dazu lernen möchten.
Bisher wusste ich nicht viel über die Geschichte Chinas-jetzt schon!!

Sehr sehr spannend und absolut lesenswert. Zum Ende hin Gänsehautgarantie! Wenn nicht sogar das beste Buch von Mankell!

95°:))

05.06.2008 10:28:38
Roy

Ein Krimi, welcher globale Entwicklungen (China, Afrika, Europa und USA) und Geschichte einbezieht. Spannend und gleichzeitig lehrreich. Eines der besten Werke von Mankell.

25.05.2008 21:39:58
Sibylle

Dem kann ich mich nur anschließen.
Spannung wieder einmal von Anfang bis Ende. Und ein sehr flotter Schreibstil. Wie man´s von Henning Mankell gewöhnt ist.
Solche Krimis liebe ich!
Gruß Sibylle

13.05.2008 17:44:33
steffen

Na also, er kann es doch noch!
Etwas spektakulärer Beginn, aber ich muss sagen, dann war es ein echter Pageturner!
Der Schwachpunkt des Buches ist freilich das Motiv für die Morde!
Aber wenn man darüber hinwegschaut, ein spannender Mankell.

02.04.2008 23:50:41
Gerd Michael

Ich habe fast alle Bücher von ihm "DeR CHINESE" wird mich nich interissieren, Am besten waren seine Bücher aus Afrika.Dchade da es so wenig Filme von ihm gibt und dann zu einer Zeit die zu spät ist

16.02.2008 11:25:33
Stefan Fiorentino

Wurde dieses Buch nicht noch bis vor einem halben Jahr als Fortsetzung der "Wallander-Reihe" praesentiert? Dennoch klingt die erste Beschreibung durchweg interessant und Mankell beweist hiermit erneut, dass er vor aktuellen Themen und Fragen in seinen Buechern kein Halt macht, auch wenn er nun zum ersten Mal Asien in seinen Fokus setzt, anstelle von Nord-/Osteuropa oder Afrika. Ich freue mich darauf, diese Buch zu lesen.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR ist der unterhaltsame und kurzweilige Rätselspaß auf Krimi-Couch.de.

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