Die Schandmaske

Erschienen: Januar 1996

Bibliographische Angaben

  • London: Macmillan, 1994, Titel: 'The Scold´s Bridle', Seiten: 327, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1996, Seiten: 407, Übersetzt: Mechtild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 1998, Seiten: 407
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 407
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 445
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 407
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 407
  • Wien: Ueberreuter, 2007, Seiten: 623, Bemerkung: Großdruck
  • München: Goldmann, 2011, Seiten: 413

Couch-Wertung:

60°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91°-100°
0 x 81°-90°
2 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
1 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:75.5
V:3
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":1,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":1,"79":1,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}
Jörg Kijanski
Das meint Krimi-Couch.de:

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Aug 2003

Mathilda Gillespie wird mit aufgeschnittenen Pulsadern tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Über ihrem Gesicht trägt sie ein mit Blumen versehenes rostiges Gestell, eine Schandmaske, mit deren Hilfe man im Mittelalter zänkische Frauen zum Schweigen brachte. Während der Pathologe Dr. Cameron einen inszenierten Selbstmord für wahrscheinlich hält, ist Sergeant Cooper von einem Mord überzeugt, zumal die Tote im ganzen Dorf unbeliebt war und es an Tatverdächtigen nicht mangelt. Neben verschiedenen Nachbarn drängen sich vor allem die Erben, ihre Tochter Joanna und ihre Enkelin Ruth, auf, doch Mathilda hat auch hier für eine Überraschung gesorgt. Zwei Tage vor ihrem Tod hat sie nämlich ein neues Testament auf Video aufnehmen lassen, welches die bisherigen Fassungen ausser Kraft setzt. Von ihrer drogenabhängigen Tochter und ihrer stehlenden Enkelin bitter enttäuscht bestimmt sie ihre Ärztin, Dr. Sarah Blakeney, zur Alleinerbin.

Daraufhin kursiert im Dorf die Gerüchteküche mit der Folge, dass in der Praxis von Dr. Blakeney zunehmend die Patienten ausbleiben. Die Situation verschlimmert sich als ihr Mann Jack kurzerhand bei ihr aus- und bei Joanna einzieht. Sarah findet unterdessen in Jacks Atelier ein Bild von Mathilda, welches diese nackt zeigt. Auf ihrem Kopf trägt sie die Schandmaske.

Die Ermittlungen der Polizei kommen derweil nur schleppend voran. In erster Linie entdeckt Cooper bei seinen Ermittlungen, dass die Lebenswege nahezu aller Beteiligten katastrophal sind. Mathilda wird bereits als Kind regelmäßig sexuell mißhandelt und bringt letztlich Joanna zur Welt. Wenige Monate nach der Geburt ist Mathilda bereits wieder schwanger, diesmal jedoch von Paul Marriott, dessen Frau Jane als Sprechstundenhilfe bei Dr. Blakeney arbeitet. Paul hat sie damals erzählt, dass das Kind tot sei, einer anderen Version zufolge wurde es zur Adoption freigegeben. Tochter Joanna ist drogenabhängig und verdient sich ihr Geld in London als Prostituierte; Enkelin Ruth gerät an einen Kleinkriminellen, was dazu führte, dass sie ihre Großmutter bestohlen hat, was dieser allerdings nicht verborgen blieb.

So könnten also Joanna, Ruth, Jack Blakeney, Sarah Blakeney, Jane Marriott, Paul Marriott, aber ebenso einige Nachbarn durchaus ein Motiv gehabt haben, Mathilda nach dem Leben zu trachten. Sei es, um zu erben oder um sie zum Schweigen zu bringen. Zu allem Überfluss taucht auch noch Mathildas Ehemann James Gillespie auf, der die letzten vierzig Jahre in Hongkong lebte...

Die zerrütteten Familienverhältnisse des Hauses Gillespie und die sehr intensiven Ausflüge in die damit verbundenen menschlichen Schicksale, in denen sich letztlich alle Beteiligten gegenseitig das Leben zur Hölle machen und unaufhaltsam ihrem eigenen Abgrund entgegenschleudern, machen "Die Schandmaske" zu einem durchaus lesenswerten Buch. Ferner sind die einzelnen Figuren nachvollziehbar gezeichnet und tragen somit zu der insgesamt schlüssigen Atmosphäre bei.

Wie des Öfteren bei Romanen von Minette Walters darf der Leser natürlich nicht gleich alles glauben, denn vieles stellt sich mit der Zeit ganz anders dar, als es die Autorin zunächst Glauben machen will. So ist natürlich Dr. Blakeney zu keinem Zeitpunkt wirklich verdächtig und eine eingebaute Side-Story, in der Ruth eine wichtige Rolle spielt, hat ebenfalls kaum mit der Lösung des Falles zu tun. Leider kann sich dies der Leser bereits frühzeitig denken, denn eine derartige Lösung wäre a) zu simpel und damit b) einer Minette Walters unwürdig.

Der Roman krankt allerdings an einigen Stellen, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen: So besteht das Buch aus gut und gerne "80 plus x" Prozent Dialogen, welche mitunter ermüdend sind, insbesondere wenn immer wieder weitere unglaubliche Details aus der Familienhistorie dargestellt werden. Da sich die Wege fast aller handelnden Personen, die Polizisten mal ausgenommen, in der Vergangenheit bereits gekreuzt haben, wird es oftmals nicht nur anstrengend, die Beziehungsgeflechte auseinanderzuhalten, sondern zunehmend unrealistisch. Natürlich kann man einiges konstruieren, allerdings wird im vorliegenden Fall der sprichwörtliche Bogen doch deutlich überspannt.

Die (polizeiliche) Ermittlungsarbeit verkommt lange Zeit zur Nebensache und wenn ermittelt wird, dann meist konsequent in die falsche Richtung. Da wundert es denn wenig, dass die Lösung des Rätsels eher zufällig durch Jack aufgezeigt wird, wobei das genannte Motiv dann doch schlichtweg enttäuschend ist (auch hier könnte man einmal mehr das Wort "unrealistisch" verwenden).

"Die Schandmaske" ist ein klassischer Krimi mit der ewigen Fragestellung nach Täter und Motiv, der allerdings keineswegs zur Genre-Pflichtlektüre gehört. "Im Eishaus" und "Die Bildhauerin" von Minette Walters sind hier klar vorzuziehen. Wer aber familiäre Abgründe als Lesestoff "liebt" kann gleichwohl zugreifen, denn erzählen kann Minette Walters bekanntlich ja. Im vorliegenden Fall übrigens mit zahlreichen Querverweisen auf das literarische Werk von William Shakespeare.

Die Schandmaske

Die Schandmaske

Deine Meinung zu »Die Schandmaske«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
09.06.2018 12:52:45
Leserin

Dieses Buch ist sehr traurig, sehr mörderisch und macht Angst. Das will Walters. Es ist nicht so gemütlich wie andere ihrer Bücher, bei den anderen kann man sich geistig noch schützen, hier nicht. Das sollte man alles wissen. Deshalb habe ich es nicht so schnell lesen können. Es war mir zu ekelig immer wieder.
Aber ein guter Krimi, klar.

01.05.2012 11:39:23
Johannes

Das Buch war für mich das erste von Minette Walters und ich finde es großartig. Das buch ist keines, das man so einfach überfliegt und das durch ein höllen Tempo besticht.
Ich persönliche liebe aber psychologisch tiefsinnige Bücher mit vielschichtigen Persönlichkeiten und bin deshalb in diesem Buch gut aufgehoben.

06.11.2011 21:01:17
Mary

Ich war auf das Buch sehr gespannt...Doch die Spannung legte sich relativ schnell wieder...Denn das Buch liest sich nicht grade flüssig und es wird viel zu viel Bla Bla gemacht.Alles in Allem bin ich froh, dass Buch nach qualvoller Zeit endlich durch zu haben.Das Buch kann ich leider nicht weiterempfehlen...Ausser man möchte einen "Krimi" zum Einschlafen...Dann ist dieses Buch die beste Wahl

10.09.2010 12:58:44
Triller-Tante

Also, >Die Schandmaske< von Minette Walters ist mein erstes Buch von ihr- und ich bin begeistert. Ich finde,dass das Buch total einfach zu lesen ist! Ich brauchte keine Gewöhnungszeit! Ich finde auch niht, dass es an manchen stellen in die Länge gezogen ist. Die Spannung bleibt. Ich finde auch die Verwirrung gut, die aufkommt, als schmuzige Wäsche gewaschen wird! Genug jetzt, sonst verrat`ich noch was...

Daumen hoch-absolut empfehlenswert!

29.07.2010 22:56:14
Remy

Ich find\'s total spannend und auch etwas verstörend. Genau so muss ein guter Krimi sein! Teilweise jedoch etwas langgezogen, daher 8 von 10 Punkte. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach 3, 4 seiten ist man drin und hat sich daran gewöhnt. Insgesamt ein tolles buch, ich empfehle es auf jeden fall an alle krimi-fans weiter!

15.06.2010 15:47:29
Miriam

Das Buch hat mich wirklich gefesselt und ich habe es verschlungen. Ich hab es von einem Freund ausgeborgt der fand es würde sich an manchen Stellen in die länge ziehen, ich war anderer Meinung. Es war extrem spannend und mein erstes Minette Walters Buch und wahrscheinlich nicht das letzte, wann ich die nächsten lesen werde, weiß ich noch nicht, aber bestimmt bald...

06.02.2009 10:28:12
Lesemaus

Die Schandmaske ist eines der Bücher von Minette Walters, die gut zu lesen sind. Es gibt leider weitaus schlechtere.
Leider zieht sich das Buch an manchen Stellen sehr und ist anstrengend zu lesen.
Dieses Buch ist nicht unbedingt weiterzuempfehlen, obwohl es halt zu den besseren gehört. Wer "Im Eishaus" liebt, wird von "Die Schandmaske" sehr enttäuscht sein.

07.05.2008 11:47:51
Leseengel

Dieses Buch empfand ich oft als sehr schwierig zu lesen.
Diese ganze Familiengeschichte ging mir an manchen Stellen einfach auf die Nerven.
Trotzdem hat Frau Walters wieder so gut geschrieben, dass ich einfach weitergelesen habe.
Wie immer ein überraschendes Ende!

Also von 10 Punkten bekommt dieses von mir 7.

03.07.2007 13:44:10
Torsten H.

Während der Eingangsplot und die typisch britisch verschrobenen Typen am Anfang noch begeistern können, läßt die Spannung nach 100 Seiten doch erheblich nach. Richtig störend ist der fast nach einem Hollywood-Happy-End gestrickte Schluss. Und trotzdem bleibt Walters eine der ganz Großen!!

03.04.2007 18:09:33
Cynical Sam

Am Anfang dieses Buchs war ich begeistert, wow, tolle Stil, wie das gleitet und flutscht aber ab ungefähr der Mitte dess Buchs gefiel mir die Erzählung immer weniger. Der Grund dafür war, dass die Charaktere überhaupt nicht griffig, konkret waren. Meiner Meinung nach gab es damals eine Menge Hype um Frau Walters, "The Next Future of Whodunnits", die schlichtweg nicht so gut war wie ihr Ruf.

23.10.2006 15:20:56
serian

ich. als wenigleser habe dieses buch in kürzester zeit verschlungen, und habe es selbst nach mehreren jahren immernoch als eines der spannensten schriftstücke in erinnerung, die ich gelesen habe! wirklich gut geschrieben und empfehlenswert!

30.07.2006 22:41:44
Teres

Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Zwar waren die Mordermittlungen zwischenzeitlich mal nur Nebensache, doch dies störte mich nur wenig. Ich war von der Beziehung zwischen Sarah und Jack so "beeindruckt", weil ich nicht wusste, ob ich sie bewundern oder ekelhaft finden sollte, dass es mich keineswegs störte.
Das Motiv des Mordes war auch meiner Meinung nach sehr bei den Haaren herbeigezogen, aber vielleicht blieb es gerade deshalb bis zum Ende ungewiss, wer der Mörder war und ich hätte nie im Leben an eine solche Auflösung gedacht.
Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen!

05.07.2006 12:07:12
Bianca

Habe ich ein anderes Buch gelesen? Ich finde DIE SCHANDMASKE das beste vom MW. Klar, die Bildhauerin und im Eishaus sind super. Auch alle anderen, aber dieses hat mich am meisten gefesselt. Und bei MW ist es eben so, dass es viel zu viele Verdächtige und Motive gibt und es am Schluss doch anders kommt, als man denkt.Ich mag das und ich mag dieses Buch. Auch hat mich beruhigt, dass Sarahs Mann doch kein so übler Kerl ist ;-)

19.04.2006 13:10:49
Nicole Porten

Interessantes Buch. Es bleibt bis zum Schluss unklar wer der Täter ist. Gut gemacht fand ich auch die eingefügten Tagebucheinträge. Dieses Buch ist für mich das zweitbeste von Minette Walters. Am besten ist immer noch "Dunkle Kammern"

14.02.2005 20:22:57
Agatha

Hab nach mehreren Anläufen aufgegeben, es zu lesen. Unglaublich langweilig. Obwohl ich "Die Bildhauerin" und "Dunkle Kammern" echt toll fand...Langweilige Personen, die auch noch zu viele langweilige Probleme haben. Also: lieber zu den oben genannten greifen...

23.01.2005 19:38:40
Cela

Dieses Buch konnte ich am Anfang gar nicht mehr weg legen, zum Schluss las ich aber nur noch darin weil ich noch wissen wollte wer der Täter nun war. Aber \'\' geballte Spannung \'\' ist wohl ein bisschen übertrieben. Obwohl so viele Verdächtige angedeutet wurden, war ja klar das es nicht Sarah sein konnte. MW hat nun ja wirklich genug Andeutungen gemacht, im Hintergrund um auf die Lösung zu kommen.
im grossen Ganzen, ein ziemlich träges Buch auch wenn man nicht sagen kann das es schlecht ist.

17.09.2004 14:57:21
Stefan

Das Buch ist eines der langweiligeren/-atmigeren von M.W. Meine Favoriten sind und bleiben "Im Eishaus" und "Schlangenlinien". Was allerdings gut und spannend gemacht ist, sind die eingeschobenen Tagebuch-Auszüge des Opfers. Das ganze Ausmaß des Grauens wird einem erst zum Schluß bewußt. Es gibt übrigens auch ein tolles Hörspiel im Handel, das die Stimmung des Buches sehr gut einfängt. Außerdem ist der Roman im Rahmen einer BBC-Reihe verfilmt worden, lief aber noch nicht im deutschen Fernsehen.

07.08.2003 08:08:59
SanneS

Ein gutes Buch. Spannend und fesselnd beim Lesen. Ein paar Sachen haben mir allerdings nicht so gefallen. Wie auch schon unten zu lesen war, die vielen Personen, die alle ein Motiv hatten und bei den familiären Misshandlungen, Mißbrauch und psychischem Terror hat es MW schon etwas zu gut gemeint. Nachdem die x-te Unglaublichkeit in der Familie des Opfers aufgedeckt wird, wird deas Buch genau das: unglaublich.

08.07.2003 17:50:14
Anja Schade

Schwaecher als die anderen Buecher.
70 grad

26.04.2003 13:25:58
Jule

Ich finde Minette Walters Bücher sehr gut. Anspruchsvoll, gut durchdacht, intelligent geschrieben.
Der Begriff "geballte Spannung" war schon ziemlich zutreffend, da ich bis zur letzten Seite an dem Buch hing und es gar nicht mehr weg legen wollte.
Gut an Minette Walters Büchern finde ich außerdem, dass man bis zum Schluss rätselt, wer der Täter war.

05.01.2003 14:29:20
Christian Ball

"Geballte Spannung" ist wohl etwas übertrieben, denn in der Geschichte gab es viele Stellen unnötigen Leerlaufs. Außerdem war die Anzahl der Verdächtigen einfach zu groß. Fast jede der handelnden Personen hatte ein Motiv für den Mord. Völlig unnötig fand ich auch, dass man gleich wußte wer den annonymen Brief geschrieben hat.
Ich jedenfalls habe mich durch die 400 Seiten durchgequält und werde kein weiteres Buch mehr von Minette Walters lesen.

04.01.2003 15:17:39
Rusalka

Ich war das ganze Buch über hin und her gerissen zwischen Mitleid und Ablehnung gegenüber dem Opfer. Und den Täter habe ich bis zuletzt nicht einmal verdächtigt. Trotzdem machte das Motiv einen Sinn.