Das Herz der Hölle

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Kerzel, Joachim, Bemerkung: Regie: Marc Sieper. Inszenierung und Sounds: Dicky Hank
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009, Seiten: 778

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Bernd Neumann
Der Teufel und sein(e) Schatten

Buch-Rezension von Bernd Neumann Nov 2007

Der neue Krimi von Grange hat Gewicht, und das im mehrdeutigen Sinne. Er bringt knapp ein Kilo auf die Haushaltswaage und ist damit ein Krimischwergewicht - das trifft aber auch auf den Inhalt zu.

Granges Krimis beschäftigten sich schon immer mit außergewöhnlichen Stoffen. In Das Herz der Hölle begibt sich Jean-Christophe auf spiegelglattes Eis, das andere Autoren bisher wohlweislich gemieden haben. Vermutlich wegen der Gefahr, leicht ins Schlingern zu geraten und sich dann bei schlechten Haltungsnoten die Knochen brechen zu müssen... Was uns die französische Kriminalschriftstellerikone in diesem Thriller vorsetzt, rüttelt an den Grundfesten der Heiligen Römisch-Katholischen Kirche, weil es einige viel und noch dazu kontrovers diskutierte Grundthemen zwischen Himmel und Erde berührt:

Gibt es neben Gott als Gegenpart einen Satan?

Kann dieser ebenfalls Wunderdinge bewirken, um die Menschen nach ihrer Heilung für sich und seine teuflischen Untaten gefügig zu machen? Sind Nahtod-Erfahrungen bei Komapatienten eine Möglichkeit nicht nur Gott, sondern auch dem Teufel zu begegnen? Diese Fragen dürften auf den Kirchenbänken in Heimatland des Autors gehörig Staub aufwirbeln: Immerhin ist mehr als die Hälfte der französischen Bevölkerung katholischen Glaubens.

Das Herz der Hölle ist aber zugleich die Schilderung einer Männerfreundschaft, zweier Kriminalkommissare, deren Miteinander bis in ihre Kindheitstage zurückreicht. (Stimmungsähnlichkeiten zu M. Pagnols Eine Kindheit in der Provence dürften dabei zufällig sein.) Mathieu Durey und Luc Soubeyras lernen sich in einem kirchlichen Internat kennen. Während ihre Mitschüler Ausflüge in die Schlafsäle des nahe liegenden Mädchenpensionats unternehmen, diskutieren die beiden Außenseiter stundenlang über Gott und die Welt. Ihr beruflicher Werdegang wird durch den praktizierten Katholizismus vorgeprägt, ähnelt sich und vereint sie. Beide besuchen Priesterseminare und sind dann für Hilfsorganisationen in Krisengebieten tätig. Sie ziehen unabhängig voneinander auf die Schlachtfelder der jüngsten Vergangenheit, Luc in den Sudan und in das kroatische Vukovar, Mat im Auftrag einer internationalen Hilfsorganisation in die Bürgerkämpfe von Ruandas Hauptstadt Kigali. Bei all dem scheint Luc in seinen Entscheidungen seinem Freund offensichtlich zeitlich immer einen Schritt voraus zu sein.

Mathieu ist nach seinen traumatischen Erlebnissen in Ruanda zwischenzeitlich auf der Suche nach dem Wort Gottes als Mönch in einem Zisterzienser-Kloster. Aber mit den ständigen Ruanda-Erinnerungen kann er es nicht damit bewenden lassen nieder kniehend den himmlischen Vater anzurufen, während auf Erden der Teufel regiert. Ihm wird allmählich klar, dass er hinter der Einsamkeit heiliger Klostermauern oder als zukünftiges Mitglied der römischen Kurie wenig ausrichten kann. Wenig ausrichten kann im aktiven Kampf gegen das Elend dieser Welt:

"Gott zu dienen heißt, das Böse zu bekämpfen."

Deshalb tritt er zur Ausbildung der Nationalen Führungsakademie für Polizeioffiziere bei. Als Jahrgangsbester entscheidet er sich aber nicht für den sicheren Sesselposten im Innenministerium, sondern für das Dezernat für Sexualstraftaten. Hier, an der Basis, will er die grenzenlose Gewalt der Menschen bändigen, ihr den Kampf ansagen. Friedrich Anis Polonius Fischer lässt grüßen. Mathieu kennt sich schon nach kurzer Zeit bestens aus im verruchten Pariser Prostituierten- und Zuhältermilieu, wird geachtet und gefürchtet zugleich.

Luc ist nach seiner Polizeiausbildung recht schnell zum Chef der Mordkommission avanciert. In seiner Vorgehensweise ist er bei laufenden Ermittlungen alles andere als zimperlich, aber die Erfolgsquote scheint seine brutalen Methoden zu rechtfertigen. Als Mathieu Durey bei einem seiner täglichen Sittenverbrechen die Situation falsch einschätzt und die Mordkommission zum Einsatz kommen muss, entdeckt er seinen alten Freund wieder. Dieser bietet ihm die Mitarbeit in seinem Dezernat an. Zwei Jugendfreunde, wieder vereint.

Dann geschieht etwas Ungeheuerliches: Luc entkommt wie durch ein Wunder einem spektakulären Suizidversuch. Die schnellen medizinischen Eingriff kann er zum Leben erweckt werden, liegt jedoch weiterhin im Koma. Sein Freund Mathieu Durey glaubt nicht an Selbstmord. Niemals würde der gottesgläubige Luc diese Todsünde begehen, dem eigenen Leben, ein Geschenk Gottes, ein Ende zu bereiten. Aber wer oder was trieb Luc zu dieser Tat? Hatte eine Entdeckung in seinem letzten Ermittlungsfall ihn dazu bewogen, seinem Leben ein Ende zu machen, seine Familie im Stich zu lassen, seinen Glauben zu vergessen und der ewigen Seeligkeit zu entsagen? Und was hat die Münze mit dem eingravierten Erzengel Michael zu bedeuten, dass er bei selbst bei seiner Rettung noch so fest umklammert hielt? Mathieu Durey lässt sich vom Polizeidienst suspendieren und ermittelt auf eigene Gefahr. Dabei stößt er auf eine grausame und skurille Mordserie, die auf eine satanische Sekte schließen lässt.

Höllenfahrt in die Abgründe des menschlichen Bewusstseins

Wie uns Grange über 778 Leseseiten von einem Ort zum anderen quer durch Europa hetzt und Mat dabei ständig um sein eigenes Leben bangen muss, ist ganz große Kriminalliteratur! Auf hohem Sprachniveau (für das wohl auch die Übersetzung durch Thorsten Schmidt beigetragen hat!) wird der Leser immer tiefer in eine zunehmend düster werdende verbrecherische Welt mitgerissen, muss sich dem "Schlund", dem "Licht am Ende des Tunnels" stellen.

Selbst das abgedroschene Thema einer Autoverfolgungsjagd auf dem vereisten Simplonpass der Waliser Alpen, bei der Mat nur mit List und Tücke seinen Verfolgern entkommen kann, ist so spannend geschildert, dass der Leser - gefesselt frierend und mitschlitternd - fasziniert weiter lesen muss. Ebenso überzeugend sind die beeindruckenden Landschaftsschilderungen, die in der Eruption des Ätnas gipfeln, der Cantania im dichten Aschenebel zu verschütten droht.

Grangé zieht alle Register - was für eine finstere, teuflische Atmosphäre!

Was anfangs wie ein Mystikthriller aussieht und einem das mulmige Gefühl beschleichen lässt, dass hier eine scheinbar morbide Phantasie des Schriftstellers keine reale Lösung der vielen grausamen Mordfälle mehr ermöglichen kann, wandelt sich auf den letzten fulminanten 100 Seiten zu einem logisch nachvollziehbaren und den Leser in ein überrumpelndes, überraschendes Finale.

Das Herz der Hölle ist große Kriminalliteratur mit brisanter Thematik, die auch auf der Phantastik-Couch einen guten Platz gefunden hätte.
Aber Grange ist Kriminalschriftsteller, und zwar einer der allerersten Garde in einem Land mit großer Noir-Tradition. Es geht hart zur Sache, schon die bildliche Vorstellung der ausgeklügelten und Menschen verachtenden Tötungsrituale, die Chronologie des Todes durch Säuren und Insekten, lassen den sensibilisierten Leser erschaudern.

Dank der offen sichtlich guten Recherchen von Grangé (seit Erscheinen seines Vorgängers Das schwarze Blut hat er sich immerhin drei Jahre Zeit genommen für sein jetziges Werk!) und seiner beneidenswerten Bibelfestigkeit bleibt die ganze Performance kein Spiel, sondern wird zu einem sauber ausgeklügelten und nachvollziehbaren, weil logischem Drama.

Grangé treibt uns in kürzester Zeit und mit einem irren Tempo in alle Himmelsrichtungen durch Europa. Dabei sind neben den Schauplätzen ebenso die Protagonisten des Romans hervorragend beschrieben. Allen voran der resolute und sehr planmäßig vorgehende Mathieu, der "praktizierende Katholik", dessen Glaube an das Gute im Menschen mehrfach und fundamental enttäuscht wird.

Wie es Grangé schafft, seinen per Handy ständig auf Trab gehaltenen und dadurch auf verschiedenen Ebenen unermüdlich recherchierenden Mitarbeitern Foucault sowie dem Gerichtsmediziner Eric Svendsen Gesicht und Charakter zu verleihen, ist ganz großes Krimi, das nach einer Verfilmung schreit. Ob dieses dann das Gütezeichen des Romans erreichen wird ist allerdings schon jetzt anzuzweifeln.

Man darf gespannt sein, ob Grange dieses überzeugende, schwer gewichtige und zum Nachdenken anregende Buch in seiner weiteren Autorentätigkeit überhaupt noch toppen kann. Toll wär's schon.

Das Herz der Hölle

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Letzte Kommentare:
28.03.2016 23:43:10
Daniel Polaschek

Kann mich den negativen Kritiken nicht anschliessen. Es war dass erste Buch was mir wirklich Angst eingejagt hat. Gerade bei der Schilderung Lucs, als er von der Begegnung mit dem tanzenden, alten Mann mit den elektrischen Haaren berichtet... Allerdings muss man sagen das Grangé in seinen Büchern danach kontinuierlich abbaut.
Schade. Ich würde mir wünschen dass er vielleicht Mathieu Durey irgendwann nochmal gegen das Böse antreten lässt.

22.01.2012 18:36:03
Alexandra

Diese Buch verspricht mehr als es eigentlich bietet: bis das Buch endlich spannend wird muss man lange durch halten. Der Autor schweift sehr ab und holt lange aus. Als Leser erkennt man viel früherer die Zusammenhänge und ich konnte gar nicht fassen das der ermittelnde Commandante überhaupt nicht darauf kommt. Alles in allem zu sehr konstruiert und dadurch zu abwegig. Auch die vielen Ortswechsel sind so wie beschrieben recht unwahrscheinlich. Die letzten Kapitel sind anstrengend, da alles auf der Hand liegt aber der Hauptdarsteller will es nicht erkennen. Damit zieht Grange das Buch unnötig in die Länge: das Buch auf die Hälfte reduziert hätte auch gereicht.

10.01.2012 11:53:26
MHH

Absolut kein großartiges, sondern ein viel zu langes, absurd konstruiertes, ärgerliches und ... ganz einfach auch langweiliges Buch. Ich habe das letzte Drittel nur noch mit dem Wunsch gelesen, dieses Buch endlich beenden zu können.

Was mich an dem Buch stört? Die Geschichte der beiden Kindheitsfreunde ist absolut unglaubwürdig, die Charaktere klischeehaft überzeichnet, Religion wird -das scheint eine verkaufsfördernde Masche geworden zu sein- als pseudotiefsinniges Versatzstück verwendet (oder kann irgend jemand meinen, die langatmigen Ausführungen hierzu seien irgendwie auch nur im Entferntesten ernsthaft gemeinte Reflexionen???) Brutalität ist ein Wert an sich, auch dass ja wohl eine Tendenz, seit sich Bücher nur "Verwesung" nennen müssen, um sich gut zu verkaufen. Ich habe selten solch ein schlechtes Buch gelesen.

05.12.2011 17:28:53
fsw

Zunächst vorab: Ein großartiges Buch welches fesselt, fasziniert und ekelt.

Aber...

Leider war mir nach wenigen Seiten klar wer der Täter war und im weiteren Verlauf des Buches habe ich mich schwarz geärgert das der Ermittler selber nie auch nur in die Richtung der späteren Auflösung gedacht hat.

Was ich zudem lächerlich finde ist die wirklich arg unglaubwürdige und konstruierte Erklärung der Satanserscheinungen am Ende. Das hatte etwas mit gewollt und nicht gekonnt zu tun.

Aber davon abgesehen bietet das Buch reichlich Spannung, auch die Atmosphäre ist in meinen Augen sehr gut gelungen.

26.03.2011 20:38:29
Barbara Frick

Ich habe das Hörbuch von das Herz der Hölle, gelesen von Joachim Kerzel und bin begeistert, die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd, aber auch sehr unheimlich und nichts für schwache Nerven.
Dies trifft auch allgemein auf alle Werke von Grange zu, ich bezeichne ihn gerne als die französische Version von Steven King.Man sich für diese Art von Horrorgeschichten begeistern können, als Einstieg würde ich das Herz der Hölle nicht unbedingt empfehlen, wenn man Grange noch nicht kennt, weil die Geschichte sehr anspruchsvoll ist!

29.11.2010 10:38:08
Juli King

Ich finde das dieser Roman das beste ist was es in Europa gibt . Grange ist Sache Brutalität und Spannung echt der Hammer .
Wie in der langen Rezzi gesagt begibt sich grange auf schmalen Eis, was er aber Meisterhaft macht. Das beste am Roman sind die ausgeklügelten Hauptfiguren.
Im puncto Schriebstil kommt in Europa an grange keiner ran.
Am Ende : Top Roman Top Handlung und so weiter
Ich würde jeden den Kauf raten , weil wenn
man einmal das Buch gelesen hat es nie mehr vergisst man darf nicht sensibel sein !!

15.11.2010 14:57:11
Landlord

Ein "typischer" Grange´von der Grundkonstruktion her, aber nicht so elegant geschrieben wie die Erstlingswerke "Die purpurnen Flüsse" oder "Der Flug der Störche". Grange´ hält sich auch weniger damit auf, die Geschichte atmosphärisch zu entwickeln, Charaktere und Schauplätze zu beschreiben (im Vergleich zur Gesamtlänge des Werkes), sondern lässt seinen Protagonisten alsbald unermüdlich im Dienste der Ermittlung durch Europa kariolen. Der Roman ähnelt einem Drehbuch und legt eine Verfilmung quasi nahe. Spannend geschrieben, hätte dem Werk aber eine Kürzung gut getan. Das Ende kommt erwartet unerwartet; bei der Auflösung schlägt Grange´die übliche Volte um den Leser zu erstaunen. Das erscheint bemüht, löst auch die Ausgangsidee, der Teufel könne über die Nahtoderfahrung eines Menschen in unserer Realität seine schröckliche Macht entfalten, doch recht profan auf. Wer Grange´ mag und sich von hübsch erfundenen grausamen Tötungsmethoden nicht abschrecken lässt, ist mit dem "Herz der Hölle" ganz gut bedient für ein paar lange Herbstabende. Im Vergleich zu seinen früheren Werken werde ich diesen Roman aber kein zweites oder drittes mal lesen wollen.

20.08.2010 13:29:58
Bianca

Das Beste, was ich bisher gelesen habe !
Ich bin wahrlich kein Fan von so detalliert beschriebenen Grausamkeiten und habe lange mit mir gerungen, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen. Letztlich siegte die Neugier dank des Rückentextes. Ich habe es nicht bereut und es fiel mir allabendlich immer schwerer, das Buch zur Seite zu legen.
Bis zuletzt konnte ich, ebenso wie Mathieu nicht an die Existenz des Teufels glauben und stellte meine eigenen Überlegungen über die Identität des Höllengastes an.
Wer dabei jedoch als Drahtzieher herauskommen würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet.
Ebenso wenig wie die Tatsache, welche Rolle diverse Leute spielen, über die Mathieu im Laufe seiner Ermittlungen stolpert.
Total klasse gemacht das Buch und nun werde ich mir den nächsten Grangé vornehmen.

16.08.2010 20:03:04
authorhans

Ich finde, DAS HERZ DER HÖLLE ist das Beste, was Grangé bislang zustande gebracht hat. Ich habe bisher alle seine Romane verschlungen, er trifft ganz genau meinen Geschmack. Doch abgesehen von all der bestialischen Brutalität, die sie begleiten, sind seine Bücher zum Zerreißen spannend - so auch DAS HERZ DER HÖLLE.

13.06.2010 10:40:44
Markus.Koebler

Ich fand es etwas schwierig, den Einstieg zu finden, da das Buch auf einem recht hohen Niveau geschrieben ist. Es wird dann wie eine Achterbahnfahrt, die schneller und schneller wird und wo man die Bremsen vergessen hat!

Ein atemberaubender Thriller über Glaube, Wissenschaft, Mystik und Rationalität! --> 90°

27.05.2010 15:11:35
Chrisu

Luc, ein guter Freund von Mat aus der Kindheit, hat seinen Selbstmordversuch überlebt, aber er liegt im Koma. Mat versucht den Grund für den Selbstmord zu finden, da er es nicht versteht, warum Luc so was gemacht hat, da er ein Katholik ist. Er nimmt sich alle Akten vor, die Luc vor diesem Ereignis bearbeitet hat und stößt dabei auf Serie von Morden, die mit der Kirche, dem Glauben und Satan in Verbindung stehen. Er versucht den gleichen Weg zu gehen, den auch sein Freund gegangen ist und wird dadurch in einen Strudel von Satanisten und Lichtlosen gezogen und immer wieder entgeht er nur knapp einem Mordversuch. Langsam bringt er Licht in diese Finsternis und ist voll entsetzt, als er das ganze Ausmaß begreift. Ein Buch, bei dem Mann in tiefe Regionen hineingezogen wird und mit Angst vor dem Unfassbaren konfrontiert wird. Ein Blick in den Abgrund, den Höllenschlund.

20.05.2010 17:07:38
Annelein

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und war erst leicht skeptisch - aufgrund der Seitenanzahl...
Aber nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte war ich gefesselt!
Grangé gelingt es mit einfachen Worten die Phantasie des Lesers anzuregen!
Ich war total begeistert und lege es jedem ans Herz - einfach ein geniales Buch!

04.04.2010 19:55:26
CSIler

Ich hab das Buch gekauft, weil es 1. sehr dick war (778 Seiten) und 2. weil der Klappentext echt interessant klang. Aber ich bin total enttäuscht!
Ich habe 2 Monate gebraucht um das Buch durchzulesen :-( , weil kein innere Drang da war, um es zu Ende zu lesen.

Ob "Satan" oder doch ein sadistischer Serienmörder dahinter steckt, erfährt man erst am Ende des Buches. Ich hätte nie gedacht, wer die Morde begangen hat.

Für meinen Geschmack:
- keine wirkliche Spannung (deswegen hab ich 2 Monate gebraucht)
- unnötig in die Länge gezogen (weniger Seiten hätten es auch getan)
- zu viel Kirche
- zu wenig Ermittelungsarbeit
- und Auflösung kam so überraschend (erst war es "Satan" u. dann ganz plötzlich eine 180° Drehung vom Hauptprotagonsiten)

Das war mein 2. Buch von Grangé (nach "Die purpurnen Flüsse") und es wird auch mein Letztes von Ihm sein.

Hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen. :-( :-( :-(

26.03.2010 14:45:55
apothekerin

Auch ich bin von diesem Grangé enttäuscht. Sprachlich kann man dem Roman sicher nichts vorwerfen. Aber sowohl Plot als auch Protagonist sind zu holzschnittartig. Schlecht auch wie am Ende der Täter quasi aus dem Hut gezaubert wird. Das Thema Satanismus ist bei anderen Autoren (King) besser behandelt worden. Leider nicht empfehlenswert...

08.03.2010 11:51:02
Mrs.Lioncourt

Zugegebneer Maßen bin ich doch enttäuscht, den "besten Grangé", wie der Klappentext verlauten lässt, gekauft und gelesen zu haben. Die Idee des Buches an sich ist eine sehr gute - die negativen Nahtod-Erfahrungen, duch ein Koma herbeigeführt -, jedoch ist Grangé die Umsetzung meienr Meinung nach nicht ganz gelungen. Spannende Elemente gab es viel zu wenig für dieses "gewichtige" Buch; zu viele Seiten, die einen regelrecht langweilen. Richtig spannend wird es leider erst ab Seite 600, danahc geht alles viel zu schnell. Und die plötzliche Theorie Mats überrumpelt einen, kommt sie einem doch etwas abwegig vor - und dann trifft diese Theorie auch noch zu! Wie Mat dazu kommt ist mir schleierhaft, vor allem, da er geschätzte 200 Seiten länger brauch als ich, um hinter das Motiv von Luc zu kommen.
Trotzdem muss ich zugeben, das einige schöne Textphrasen enthalten waren, die jedoch durch fehlende Spannung zunichte gemacht wurden.
Ein schönes Buch wär\'s geworden, hätte es sich nicht dermaßen in die Länge gezogen.

17.01.2010 18:15:31
Moschi

Ich muß zugeben, daß mich die etwas ungewöhnliche Story zum Kauf des Buches verleitet hat. Meine Erwartungen wurden jedoch nur teilweise erfüllt.
Grangé war nicht in der Lage, wie es beispielsweise ein Stephen King meisterlich beherrscht, die doch sehr abstruse Geschichte - kann es den Teufel wirklich geben? -, dem Leser näher zu bringen. Zu viel Theologie, zu viel Katholizismus, einige Längen und ein für mich zu schnelles, unbefriedigendes Ende, lassen mich ein wenig ratlos zurück. Spannend? Streckenweise. Lesenswert? Jein.
Als Film? Sicher sehenswert.

29.12.2009 12:35:01
Dirk

Ein absoluter Thriller, habe teilweise bis tief in der Nacht gelesen. Mich hat dieses Buch nicht mehr losgelassen. Im Gegensatz zum "SChwarzen Blut" war dieses Buch genial und wer auf Thriller setzt muss dieses Buch lesen und wird es lieben. Dieses Buch müsste verfilmt werden. Ist so richtig schon dunkel und morbide. Mitten im Buch kann ja wirklich bald an Satan glauben, aber am Ende ist es nur das Böse im Menschen das irgendwie doch Satan ist.

14.11.2009 19:00:00
Hollareiduljo

Ich kann mich den hier vorgebrachten Lobgesängen nicht so recht anschließen. Die Handlung hat wahrlich nur sehr langsam Fahrt aufgenommen; der Mittelteil war dann zugegebenermaßen doch sehr mitreißend und spannend; allerdings nur, um gegen Ende wieder abzuflachen und in einem eher platten, kitschigen Showdown auszulaufen. Mit dem Helden der Handlung und seinem sehr widersprüchlich gezeichneten Charakter konnte ich persönlich nicht allzu viel anfangen, nicht zuletzt wegen seiner orthodox katholischen Religiosität, die sich mit einem ebenso übersteigerten Vernunftwahn mischt. Bestimmt wirkt diese Widersprüchlichkeit auf viele Leser faszinierend. Ich selbst fand Mat jedoch einfach nur sehr schräg (und zwar nicht auf die sympathische Art) und - naja, irgendwie anstrengend (...was mich dann aber schon wieder zum Lachen gebracht hat, ist sein unglaublicher Konsum an Miet-Autos). Einige Stellen der Handlung erschienen mir etwas angestrengt und überkonstruiert, vieles war mir einfach zu dick aufgetragen und manches nicht ganz logisch. Die Sprache, zwischen Telegrammstil-artigen (pseudopoetischen?) Einwürfen und akribischen Beschreibungen irgendwelcher Fahrtstrecken (Abzweigung sowieso von der Autobahn A sowieso auf die Straße soundso nach x, usw.), fand ich gewöhnungsbedürftig. Und zu guter Letzt: definitiv zu viele Maden für meinen Geschmack.
Insgesamt schon ganz okay, würde ich sagen, aber wahrscheinlich trotzdem mein erster und letzter Grangé.

28.09.2009 21:10:44
JaneM.

Einer der besten Grange\'s! Fesselnd und trotz dem mystischen Themas schlüssig und nicht zu konstruiert.
Einziges Manko: die Erkenntnis, dass die mutmaßlichen Täter alle ins Leben zurückgeholt wurden und ein "Nahtoderlebnis" hatten, wird bereits im Buchklappentext verraten. Im Roman wird das allerdings er in Mitte (und das ist nach ca. 400 Seiten!) offenbar. Auch wenn damit nicht die "Lösung" verraten wird, nimmt es doch viel vorweg.
Trotzdem: ein Meisterwerk. Ich kann hier übrigens gut auf eine Verfilmung verzichten. Das kann nur scheitern.

28.08.2009 12:08:32
Samara

ein faszinierendes buch, was mich völlig gefangen genommen hat. ich hatte das gefühl völlig in die gefühle der hauptfigur einzutauchen. in meiner angst vor 800 seiten bin ich diesmal nicht bestätigt worden, im gegenteil! spannend von anfang bis ende!
ich mach mich gleich ans nächste werk von Grangè ;)

28.08.2009 12:07:10
Samara

ein faszinierendes buch, was mich völlig gefangen genommen hat. ich hatte das gefühl völlig in die gefühle der hauptfigur einzutauchen. in meiner angst vor 800 seiten bin ich diesmal nicht bestätigt worden, im gegenteil! spannend von anfang bis ende!
ich mach mich gleich ans nächste werk von Grangè ;)

20.07.2009 09:32:44
heinz

Wenn hier steht ein Krimischwergewicht von einem Kilo, kann ich nur sagen 800g
hätten es auch getan. Für mich war dieser Grange enttäuschend. Pathologische Befunde und andere Grauslichkeiten erzeugen leider keinerlei
Spannung. Zog sich teilweise unnötig in die Länge und so wird sogar eine Verfolgungsjagd durch unlogische Details nur nervend. Ich bin mir auch nicht sicher ob die dt.Übersetzung so gut gelungen ist denn wie lassen sich Stellen wie zB.: diese erklären: ".er betete im Dunkeln. danach schlüpfte er ins Bett und löschte das Licht". Die Geschichte selbst war ganz interessant nur leider irgendwie unspannend. Ich gebe zu, auch ich konnte das Buch nicht aus der Hand geben, aber nur um es endlich hinter mir zu haben.

03.07.2009 21:10:08
Arndt Büssing

Schon seit langem hat mich kein Buch mehr so fasziniert wie dieses: Schaurig morbid winkt die dunkle Seite (und warum gibt es scheinbar immer nur "lichte" Nahtoderlebnisse?) der Seele (oder ist es doch die Inkarnation des Teufels?), lockt der Autor von einer Fährte (die theologische Fundierung überzeugt) auf die andere - und findet einen überzeugenden Schluss, der dennoch einen "dunklen Schatten" übrig lässt. - So muss es sein.

01.07.2009 19:53:29
Manu

Am Anfang zieht es sich ein bisschen hin, also jedoch nach circa 150 Seiten der erste Mord geschieht konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Es ist sehr spannend geschrieben und man kann sich richtig in den Protagonisten hineinversetzen und fiebert mit ihm mit.DIe Beschreibungen der Umgebung etc. führen dazu,dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.An manchen Stellen ist es ekelerregend und grausam.
Brilliant!

02.06.2009 18:50:05
Quende Loin

Um es kurz zu machen:

Zuviel Kirche, zu wenig Grangé.

Schade!


Ich bin bisher treuer Fan, hatte allerdings schon von Anfang an eine gewisse Skepsis bei diesem Thema, die ich leider bis zuletzt nie abschütteln konnte.

Wenn man Grange schon ein wenig kennt und nicht gerade auf das religiöse Setting - nichts gegen die gewohnte Mystik! - völlig abfährt, bleibt, finde ich, leider nur ein durchschnittliches Buch.

Das Grange sich mit dem Bösen beschäftigt war bisher ein markantes Markenzeichen, und gewiss nicht hinderlich für die Qualität seiner Bücher. Hier ist es jedoch paradoxerweise(!) zu wenig Mystik, zugunsten von zu viel Theologie.


Wems gefällt!

22.05.2009 23:35:38
Dani@Leseratte

Gruß,
ich habe nur schon mal kurz rein gelesen und schon da hat es mich förmlich in die Story hineingesaugt. Grangé ist einfach die Perfektion des Thriller. Nahezu unschlagbare Schreibweise einem die Atmosphäre näher zu bringen, so dass es einen nicht mehr loslässt.
Jedes Buch von ihm ist ein Genuss zu lesen.

22.05.2009 22:30:02
finn

guten tag,
ich habe mir das buch abends gekauft und es am nächsten morgen fertig gehabt.
es ist so spannend das ich meinen wertvollen schönheitsschlaf dafür geopfert habe. es ist das beste buch das ich jemals gelesen habe.
es ist unglaublich spannend (wie die meisten bücher von grangé) und fantastisch geschrieben.
es ist stellenweise sehr brutal und detaliert beschrieben. beinahe schon grausam.
die inhalte sind sehr skuril, wirken aber gut recherschirert und kommen sehr glaubwürdig und realistisch rüber.
es ist, für mich, das beste buch der welt vom besten autor der welt.
ich kann es jedem mit dicken nervenseilen nur ans herz legen.

falls jemand von ihnen ein buch kennt das im ähnlichen stil ist und genauso spannend ist, bitte schicken sie mir eine email.

14.04.2009 10:31:03
Frank

Die beiden ehemaligen Priesteranwärter Luc und Mathieu arbeiten beide bei der Pariser Polizei.
Als der streng gläubige Luc einen Selbstmordversuch unternimmt (bei dem er in letzter Minute gerettet wird - und fortan im Koma liegt), setzt Mathieu alles daran herauszufinden wie es dazu kommen konnte. Er recherchiert dessen letzte Fälle und kommt einer Sache auf die Spur, die die Fundamente seines Glaubens in Frage stellen wird.
Wie auch in seinen anderen Romanen beeindruckt Grangè mit einer bildgewaltigen Sprache und hält über die gesamten 778 Seiten den Spannungsbogen aufrecht - wobei er beim Showdown dann noch einmal alle Register zieht.
Einziges Manko war, dass ich recht früh erahnte in welche Richtung die Auflösung gehen würde.
Gute 90%.

27.02.2009 09:13:52
detno

"DAS HERZ DER HÖLLE" führt den Leser/die Leserin bis an die Schwelle zwischen Leben und Tod, ja sogar darüber hinaus. Himmel und Hölle, Gott und Teufel bilden das Spannungsfeld, bei dem sich die Erkenntnisse von Mathieu ständig ändern. Der Leser wird mitgerissen und erlebt hautnah mit, wie Gut und Böse häufig wechseln.

Unverständlich blieb mir nur, wie zwei Pariser Polizeibeamte unabhängig von einander ständig durch Europa jetten, ohne dass die Vorgesetzen das billigen. Auch ohne die örtliche Zuständigkeit dürften Mordermittlungen kaum erfolgreich sein. Aber geschenkt, denn ohne diesen oftmaligen Grenzwechsel käme das Buch nicht aus.

Sehr toller Roman, der von mir 91° bekommt.

(Noch besser gefällt mir aber der Jean-Christophe Grangé DIE PURPURNEN FLÜSSE).

24.11.2008 10:26:03
tedesca

Als Hörbuch wieder einmal spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Oft fragt man sich, wie er die Kurve zu einem realen Ende noch kratzen kann, wenn doch kein anderer als der Teufel persönlich als Täter infrage kommt. Die Figuren wie immer dynamisch und lebendig, die Geschichte mysteriös und aufreibend. Einmal mehr nichts für schwache Magennerven und Menschen mit einem starken bildlichen Vorstellungsvermögen, mit hat es ein paar Mal den Atem verschlagen.
Dazu die grandiose Stimme von Joachim Kerzel, der einem keine Pause zum Luftholen lässt - lesen und gruseln, da kann ich mich killerzz nur anschließen!

29.08.2008 11:08:09
killerzz

ich bin noch mitten drin, oder sagen wir mal am anfang (seite 250 von 770), aber schon jetzt bin ich so gebannt und überwältigt von dieser unheimlich(im warsten sinne des wortes) und fesselnden storry ! ich liebe granges schreibstiehl, der so sprachgewaltig ist wie kaum ein anderer schriftsteller der krimis schreibt. ich glaube es könnte seinen vorgänger roman toppen. und auch beim seinem letzten buch dachte ich schon es wäre der beste krimi den ich gelesen habe ! viele scenen erinnern an die purpurenen flüsse, was sich jedoch keineswegs al nachteil rausstellt. LEST ES und GRUSELT EUCH !!

17.08.2008 02:47:53
Rolf.P

Grangé ist ja bekannt dafür, nicht wie andere Autoren, Krimiserien zu schreiben, sondern immer wieder komplett neue Themen zu behandeln mit neuen Protagonisten. Bei diesem Buch ist ihm das, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen.
Das Thema Nahtoterfahrung, Teufel etc. erscheint im ersten Moment eher in das Feld Mystik zu gehören, aber Grangé schafft es trotzdem einen sehr spannenden Krimi daraus zu machen.
Man taucht richtig ein in die Geschichte, fiebert und leidet mit. Identifiziert sich im Laufe der Geschichte immer mehr mit der Hauptperson, hat die Geschichte, die Orte, die Menschen direkt vor Augen, wird in den Bann gezogen und nicht wieder losgelassen. Man ahnt die ganze Zeit etwas, aber will viele Dingen, die Geschehen so nicht wahrhaben, oder entwickeln sich dann doch wieder in eine anderen Richtung.
Die Fantasie des Autors ist genial und fragwürdig, die Grausamkeiten, die er sich für seine "Opfer" ausdenkt, sind schrecklich und ich dachte mir schon ein paar Mal, woher wohl diese düsteren Ideen stammen.
All der Zauber und all das Entsetzen, die groß angelegte Verschwörung und der Kampf ums Ende der Welt; nichts von dem wird übrig bleiben. Und trotzdem (oder gerade deswegen) entspinnt der Autor eine Geschichte, die hervorragend konstruiert ist, die in ruhigem Atem erzählt wird und doch ein echter Pageturner ist. So schafft er es, seine Story perfekt zwischen Mystikthriller und knallhartem Krimi auszubalancieren und diese Spannung über 700 Seiten hinweg aufrecht zu erhalten.
Ob alle Aussagen in diesem Buch stimmen oder wie realitätsnah es geschrieben ist, ist zweitrangig. Dies ist ein Krimi, kein Sachbuch über religiöse Kontroversen. Er macht einfach Spaß und soll wohl weniger zum Denken anregen!

Die LeMonde nannte Grangé einen Alchemisten der Angst. Das ist er. Und einer, der zu schreiben weiß. An diesem Buch darf kein Thriller-Fan vorbeigehen. Auch allen anderen Lesern ist dieser außerordentliche Roman empfohlen, sofern sie nicht zu dünnhäutig sind.
Wer sich in einen fesselnden Thriller entführen lassen will, kommt hier voll auf seine Kosten.

23.06.2008 08:21:12
Seerose

Kurz vorweg: Dies ist meine Meinung zum Hörbuch, aber inhaltlich bleibt es ja gleich.
Inhalt: Der Kriminalbeamte Matthieu glaubt nicht an den Selbstmordversuch seines Kollegen und Freundes Luc, der nun im Koma liegt. Er beginnt über den zuletzt bearbeiteten Fall seines Freundes nachzuforschen und stößt bald auf das Phänomen der sogenannten "Lichtlosen". Diese haben gemeinsam, daß sie nach einem klinischen Tod wiederbelebt wurden und in dieser Nahtoderfahrung angeblich dem Teufel begegnet sind. Matthieus Ermittlungen führen ihn zu einer satanistischen Sekte, die ihn auszuschalten versucht. Aber auch die katholische Kirche ist an den Lichtlosen interessiert.


Meine Meinung: Super spannend und stellenweise echt gruselig. Ich gebe ja zu, daß mir Joachim Kerzel auch das Telefonbuch vorlesen könnte und ich fände es noch interessant. Im Vergleich zu den anderen (Hör-)Büchern von Grangé steht es denen in nichts nach. Na ja, ein kleiner Punktabzug ist vielleicht doch noch gerechtfertigt dafür, daß bei den bisher vier von mir gehörten Romanen dieses Autors doch ein immer gleiches Schema im Handlungsablauf deutlich wird. Dieses Schema ist zweifellos ein gutes, aber ich hoffe doch, daß der nächste Roman davon abweicht. Sonst droht es nämlich trotz aller Spannung langweilig zu werden.

03.06.2008 11:50:17
Thorsten

Man muss wirklich sagen, Grangé ist ein Ausnahmeautor. "Das Herz der Hölle" ist ganz hervorragend recherchiert, die Charaktere sind realistisch und trotzdem originell gezeichnet, phasenweise hat das Buch eine richtig tolle Tiefe. Für meinen Geschmack will Grangé dann im letzten Drittel wieder etwas zu viel und schlägt dabei ein wenig über die Stränge, der Lesegenuss wird dadurch aber nicht wesentlich beeinträchtigt. Im ersten Teil ausgezeichnet, im zweiten "nur" noch sehr gut. Eine absolute Empfehlung, wenn man auf der Suche nach origineller, ruhig etwas anspruchsvollerer Krimilektüre ist und sich von Mystik faszinieren lässt. Für mich 90 Grad heiß!

06.04.2008 22:19:19
Sandra Wypich

Ich liebe diesen Schriftsteller, ich war die ganze Zeit über gespannt wie er den Plot wohl auflösen wird. Ich wurde wieder einmal überrascht, den mit diesem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wie jeder Grange, sehr lesenswert.

17.03.2008 16:56:09
buchblock.com

Ursprünglich wollte er einen geistlichen Beruf ausüben, doch eine Exkursion in Afrika hat sein komplettes Leben verändert. Er wollte dem Teufel ins Antlitz sehen, also strebt er den Beruf an, wo man das Böse tagtäglich sieht – Polizist. Heute liegt Luc Soubeyras nach einem Selbstmordversuch im Koma und sein bester Freund Mathieu Durey will herausfinden wieso sein bester Freund sich das Leben nehmen wollte Deshalb begibt er sich auf die Suche nach der wahren Ursache von Lucs Suizidversuch.

Mathieu Durey wollte eigentlich einen klerikalen Beruf erlernen, jedoch erkannte auch er nach seiner Zeit in Ruanda, dass man das Böse am Ursprung bekämpfen muss, also wird er Polizist und folgt somit seinem besten Freund Luc Soubeyras, der davon Überzeugt ist, dass es den Teufel gibt und Jahre zuvor aus den selben Beweggründen wie Mat zur Polizei ging.

Als Luc im Koma liegt, versteht Durey die Welt nicht mehr. Sein bester Freund und praktizierender Christ Luc soll eine Todsünde begangen und selbstmörderische Absichten gehegt haben als er sich mit Steinen beschwert in einen Fluss begibt. Mathieu will es nicht glauben und greift den Fall auf, mit dem sich Soubeyras zuletzt beschäftigt hat. Damit begibt er sich auf eine Reise quer durch Europa und findet heraus, dass der Mord in der Nähe von Besançon nicht der Einzige dieser Art war. Immer mehr Mordopfer tauchen im Laufe der Ermittlung auf. Alle vom selben Mörder … ?

„Das Herz der Hölle“ ist mit 778 Seiten der umfangreichste Roman Grangés. Wie üblich lässt es der französische Autor langsam angehen. Man erfährt zunächst eine umfassende Biografie des Hauptprotagonist ehe man zur eigentlichen Handlung kommt. Leute die mit klerikalen Fakten nichts anfangen können, sollten die Finger von diesem Buch lassen, aber für die Personen die kirchliche Aspekte interessieren ist dieses Werk definitiv ein Leckerbissen. Dazu kommt dass es kein reiner Thriller ist. Es ist eher ein Hybrid aus Krimi und Thriller. Dazu kommen Mystische Fragmente und auch die Erotik kommt nicht zu kurz.

Leider kann Grangé die Spannung, nachdem sie nach zirka 150 Seiten aufgebaut ist, nicht halten. Immer wieder kommen langatmige Szenen, die man überwinden muss. Aber spätestens nach der Hälfte des ist man als Leser an das Buch gefesselt und lässt es nicht mehr aus der Hand, auch wenn einige Szenen vorhersehbar sind.

Die Personen sind alle klar und besitzen ein Profil, das man sich merkt. Als Leser schlüpft man in die Rolle des Mathieus und sieht die Geschichte aus seinen Augen, was den Plot noch authentischer macht. Auch ist die Hauptperson sehr sympathisch, wenn auch anfangs etwas befremdlich, bedingt durch die Erfahrungen die sie in ihrem Leben gemacht hat. So begibt sich Mat nur sehr ungern in Restaurants, weil er das Klirren von Essbesteck nicht ausstehen kann. Es kommen noch weitere Eigenheiten hinzu, die man als Leser aber alle nachvollziehen zu versteht.

04.03.2008 09:26:42
Andreas nestler

super geschichte - wie immer.
grausam - spannend - unterhaltsam. ist zwar nicht das beste buch von ihm, aber auf jeden fall lesenswert.
zahlt sich aus.

01.03.2008 00:38:52
thrillertante

Wieder ein klasse Lesewerk von Grangé ...

Es ist fantastisch, wie Grangé in die Psyche des Menschen eindringt und wie er diese beschreibt. Und selbst als nicht so wissend in Kirchendingen ... verständlich.
Ich muss zwar zugeben, das mir "Schwarzes Blut" ´nen Tick besser gefallen hat, aber trotzdem ... AUF JEDENFALL LESEN!!!
Und es verläuft nicht alles nur an einem Ort, es überschreitet Grenzen, was das ganze noch etwas nachsalzt...
Das Ende wieder unerwartet, aber nachvollziehbar ... es bleiben keine Fragen offen ...
Für jemanden, der es grauslig mag, genau das Richtige.

17.02.2008 21:53:56
Falcon

Wer „Das Herz der Hölle“ liest, braucht einen langen Atem um eben dieses „Herz“ zu erreichen.
Grangé befasst sich ja seit jeher mit dem Bösen im Menschen sei dies im „Flug der Störche“ oder „Die purpurnen Flüsse“.
In seinem neusten Roman tut er dies jedoch mit einer unglaublichen Intensität. Die Figur von Mathieu Durey ein ehemaliger Seminarist des römischen Priesterseminars und heutiger Leiter der Pariser Mordkommission versucht den ungewöhnlichen Selbstmordversuch seines besten Freundes Luc (ebenfalls Ex-Seminarist und Polizist) zu klären.
Mathieu rennt förmlich jedem Hinweis nach, stöbert und sucht in den Fällen an denen Luc gearbeitet hat. Sein zentrales Anliegen ist es, die Tat begreiflich zu machen.
Immer weiter führt seine Suche bis zum Abgrund der „Hölle.

Das Buch, welches in der Ich-Perspektive geschrieben ist, steht und fällt mit der Identifikation des Lesers mit der Figur des Mathieu. Wem es schwerfällt sich in die Figur des Mathieu zu versetzten, und wenig mit den Themen Kirche, Gut gegen Böse, der Teufel und die Hölle nichts anfangen kann, der sollte dieses Buch gar nicht erst lesen. Wer bereit ist sich in diese Abgründe und Thematik zu wagen, wird jedoch reichlich belohnt.
Auch wenn zum Ende hin sich die Ereignisse wiederholen, und Mathieu zum x-ten Mal durch halb Frankreich rasst, so bleibt das Buch doch bis zum Ende hin spannend.
Grangé’s Stärke liegt in seiner Erzählkunst, der Beschreibung von Menschen, Gebäuden und Situationen. Seine Recherchen sind genau und detailliert. Erstaunlich dabei ist nur das er sich mit dem Ausdruck „Limbus“ den er für die Vorhölle einsetzt, einen erstaunlichen Lapsus leistet. Der Limbus steht im Weltgericht des Johannes für den Ort der Ungetauften, den Ort also in welche alle jene kommen die vor Jesu geboren, bez. nicht getauft wurden. Das Partikulargericht entscheidet demnach über vier Wege: Himmel, Hölle, Fegefeuer (Läuterung darin und dann in den Himmel) oder eben dem Limbus.

Ob dies ein Übersetzungsfehler ist, oder schlicht eine Fehlinterpretation des Autors sei dahin gestellt. Dieser kleine Exkurs soll nur aufzeigen, um welche Thematiken es im Buch geht.
Der geneigte Leser kann sich in der Fülle der Thematik vertiefen.

Die interessanten Fakten zu den Tatorten und deren Beschreibung regen zum Reisen an. Eine Anmerkung hierzu, Sartuis scheint fiktiv zu sein, Besoncon und die Haut Doubs Region sind jedoch real. Grangé beschreibt sie uns in seiner ganzen Lebendigkeit und Fülle der alpinen Schönheit und Mysteriösität.

Alles in allem ein starker, typischer Grangé – Roman. Spannend, mysteriös und hart, einer seiner besten Bücher, aber nicht sein Bestes.

11.02.2008 14:26:44
Carline

778 Seiten geballte Ladung feinster Krimi-Unterhaltung.
Ein brisantes Thema, exzellent recherchiert, extrem spannend dargeboten.
Faszinierend die Beschreibung der verschiedenen Schauplätze, greifbar die Stimmung. Lange lässt einen der Autor im Unklaren, liegt die Lösung im Übernatürlichen oder gibt es für die grausamen Morde doch noch eine rationale Erklärung.
Das überraschende Ende ist logisch und Grangé bleibt dem Leser keine Antworten schuldig. Ein intelligenter Thriller, der Nachsinnen lässt.

02.02.2008 16:30:55
Andreas

Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden. Ich für meinen Teil kann die überwiegend sehr gute Wertung nicht nachvollziehen.

Zwei Jugendfreunde lernen sich in einem katholischen Internat kennen, machen eine Kehrtwendung und werden zu Polizsten. Natürlich nicht zu 0815-Gesetzeshütern, sondern zu den härtesten Bullen in ganz Frankreich. Der Hauptcharakter Mat erinnerte mich an alte Belmondo-Filme. Immer 'ne Kippe im Hals, immer einen lockeren Spruch, immer rasant am Steuer. Während er mit Blaulicht durch Paris jagt, erledigt nebenbei wichtige Gespräche am Handy, obendrei noch in einer Fremdsprache. Ein Teufelskerl...

Für mich steht und fällt ein Thriller mit dem Hauptcharakter. Und der hat mich enttäuscht; Mathieu ist einfach unsympathisch.

Die Story ist leider sehr vorhersehbar und die "Wendungen" sind nicht wirklich überraschend.

Aber das ist nätürlich nur meine bescheidene Meinung:-)

31.01.2008 13:22:30
Bernd Schreiber

Jean Christoph Grangé hat es wirklich raus.
Wie kein anderer Autor ist er in der Lage, unglaublich spannende Romane um immer neue abgründige Themen zu schreiben.
"Das Herz der Hölle" ist zwar nicht ganz so gut wie sein (wie ich finde ) Meisterwerk "Die purpurnen Flüsse", aber wieder einmal Krimi-Unterhaltung auf höchstem (Spannungs-)Niveau. Vor allem die abgründige Thematik des Buches (Gibt es nicht doch einen Satan?) sorgt für ein Höchstmaß an Gänsehaut, regt aber darüber hinaus auch zu eigenen Betrachtungen und Fragestellungen an, welche das übliche Maß der Auseinandersetzung mit Kriminalliteratur eigentlich bei weitem übersteigen!
Störend ist lediglich eine kurze Passage in der Mitte des Buches, als einige satanistische Kreaturen beschrieben werden, welche dem schlechten Cover einer noch schlechteren Heavy-Metal-Platte entsprungen zu sein scheinen. Hier droht der Roman ein wenig ins Phantastische abzudriften.
Gottseidank bleibt es aber bei dieser einen Episode. Die Stärke des Buches ist ja gerade, daß alles so real wirkt!
Ärgerlich sind bei Grangè auch die etwas aufgesetzt wirkenden Liebesszenen (eigentlich in allen Büchern, welche ich von ihm kenne) und die Person des polnischen Priesters Zamorski, welche nicht ganz glaubwürdig ist.
All dies tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch und manche Leser werden vielleicht gerade dies gut finden.
Wer also ein Wochenende Nervenkitzel sucht, geht bei Grangé mal wieder auf Nummer sicher!

14.01.2008 11:01:53
Thomas71

Jean-Christophe Grangé ist heiss. Er ist einer der wenigen europäischen Autoren, die es schaffen, hard-boiled Thriller zu schreiben, wie man sie sonst nur von amerikanischen Schriftstellern kennt. Mittlerweile kaufe ich Bücher von Grangé schon "blind", ohne zu wissen, worum es überhaupt geht. Denn seine Romane haben mich, im Gegensatz zu den Verfilmungen seiner Bücher, noch nie enttäuscht. Dabei finde ich es besonders angenehm, dass seine Bücher wirklich unabhängig von einander zu lesen sind. Es gibt keinen Helden, der immer wieder auftaucht, die Handlungen haben nichts miteinander zu tun und Grangé entgeht dadurch der Gefahr, dass er vorhersehbar wird. Man weiss nie, welche Hauptperson im Laufe des Romans stirbt und wo die Lösung der Geschichte zu suchen ist. Da macht auch "Das Herz der Hölle keine Ausnahme". Für mich war die Geschichte um den Expriester Mathieu, der als Kommissar in Paris ein neues Berufsfeld gefunden hat, einer der Höhepunkte des Krimijahres 2007.

14.01.2008 09:57:34
Todo

Ein tolles Buch!
Grange gelingt die Gradwanderung zwischen zwischen Mystery und Realität hervorragend. Von den beschriebenen Charakteren, den Handlungssträngen bis hin zu der gelungenen Übersetzung ist dies ein kontroverses aber absolut lesenswertes Buch.
Auch die ständigen Wendungen und der nicht vorhersehbare Schluss haben mich voll überzeugt.
Bitte mehr davon!

27.12.2007 16:15:07
LInes

Das bisher schlechteste Buch von Grangé. Sehr langatmig und komplizierter Plott. Leider hat er seinen ursprünglichen direkten und geraden Stil in diesem Buch nicht angewandt.

13.12.2007 14:42:54
Robert

Ich muß mase da sehr widersprechen, daß Buch gehört nicht zu den sehr guten von Grange, sondern ist das beste was Grange bisher abgeliefert hat!!!
Wirklich ein erstklassiges Werk was verschiedene Genres beliefert ohne irgendwo übertrieben oder kitschig zu erscheinen.
Die ganzen 778 Seiten sind lesenswert und erst auf den letzten Seiten bekommt man die Lösung vorgesetzt.während des ganzen Buches ist man ständig nur am raten.
Super auch die verschiedenen Charaktere und Protagonisten, die nie wirklich untergehen sondern sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte durchgeistern.
Das Buch hat mich wirklich gefesselt und es würde mich nicht wundern, wenn es mal Verfilmt werden würde!!
Da gebe ich doch glatte 98% und bereue es nicht;-)

28.11.2007 08:28:06
mase

Als erstes, dieses Buch gehört zu den sehr guten von Grangé.
Es besteht für mich aus zwei unterschiedlichen Stilen, bzw Teilen. Die erste Hälfte ist sehr mystisch mit einer ständigen latenten Spannung, ohne dabei wirklich in die Fantasie-Ecke abzudriften. Dem Leser werden Hinweise hingeworfen, es könnte sich um ein Fantasie-Abenteuer handeln, mehr aber auch nicht. Diese Hälfte ist mit das Beste, das Grangé bis dato abgeliefert hat. An dieser Stelle muss auch dem Übersetzter gratuliert werden.

Der zweite Teil des Buches geht eher in die Richtung Detektiv Krimi ohne Kompromisse. Die mystische Schreibe ist verloren gegangen aber der Leser tappt noch immer im Dunkeln, wohin die Geschichte führt. Fantasie-Roman oder nicht?. Diese Wendung des Stils ist für mich das einzige Kriterium an diesem Buch.

Das Thema des Buches ist sehr kontrovers und ich bin auf die Meinung praktizierender Christen sehr neugierig. Für mich war es auch ein Buch, bei dem ich sehr viel in Lexika nachschlagen musste oder wollte, um dem christlichen Gedanken besser folgen zu können.

Der Protagonist sowie die Nebenrollen sind wie bei den meisten franz. Autoren eher hardboiled konstruiert und nicht zu sympathischen Empfindungen während des Lesens geeignet.

Und, Trommelwirbel, ich finde Grangé ist ein guter Abschluss des Buches gelungen. Ich finde das Ende sogar sehr befriedigend und auch der Handlungsstrang ist fast immer logisch.

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