Mit dem letzten Atemzug

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • London: Orion, 2005, Originalsprache
  • München: Diana, 2006, Seiten: 367

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Jörg Kijanski
Keine Konkurrenz für Kathy Reichs und Co.

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Sep 2007

In dem Fluss Cuyahoga, der durch die Cleveland Metroparks verläuft, findet ein Taucher die Leiche einer jungen Frau. Ihr Körper ist mit mehreren Ketten gefesselt, ihre Beine stecken 20 cm tief in einem Zementeimer. Evelyn James, Spurensicherungsexpertin des Gerichtsmedizinischen Instituts, nimmt zusammen mit den Polizisten Bruce Riley und David Milaski die Ermittlungen auf. Unerwünschte Unterstützung erhalten sie dabei von Bürgermeister Daryl Pierson, der zu College-Zeiten ein Verhältnis mit Evelyn hatte. Angesichts der "Zementschuhe" vermutet Pierson, dass womöglich die örtliche Mafia mit dem Verbrechen zu tun haben könnte und so gerät einmal mehr der Mafiaboss und Baumogul Mario Ashworth in das Visier der Ermittler. Dieser war ein Jugendfreund des Bürgermeisters bevor sich deren Karrierewege trennten.

Nur einen Tag später wird erneut eine junge Frau entdeckt, die unter fast identischen Umständen ums Leben kam. Während die Identität des ersten Opfers zunächst unklar bleibt, steht sie hier sofort fest. Es handelt sich um Destiny, die Tochter des Bürgermeisters. Wenig später wissen die Ermittler auch, wer das andere Opfer war, eine Mitarbeiterin von Mario Ashworth...

Routiniert erzählter 08/15-Mainstream

Auch wenn Evelyn James, die Protagonistin von Elizabeth Beckas Debüt, keine Pathologin ist, so lassen hier die erfolgreichen Kolleginnen Reichs, Cornwell und wie sie mittlerweile alle heißen, herzlich grüßen. Genau hier liegt aber Beckas Problem, denn auf einen weiteren Roman dieser Bauart hat man nicht wirklich gewartet. Anders ausgedrückt, warum die "Kopie" lesen, wenn man die "Originale" haben kann?

 

"Hast du je in einen Neoprenanzug gepinkelt?"
"Ich habe gehört, es soll warm halten." 

 

Betrachtet man Mit dem letzten Atemzug für sich, so findet man einen kurzweiligen Zeitvertreib für ein bis zwei Tage, dessen Story routiniert und schnörkellos herunter erzählt wird. So kann man hier durchaus zugreifen, zumal wenn man Fan der o. g. Autorinnen ist und derartige Geschichten mag. Allerdings merkt man des Öfteren, es hier mit einem Debüt zu tun zu haben. Mehrere Blindspuren werden all zu sehr aufgebauscht, als dass diese tatsächlich mit der Lösung des Falles in Verbindung stehen könnten.

Viel zu viele Sorgen macht sich Evelyn auch um ihre Tochter, die im gleichen Alter wie die ermordeten Mädchen ist. Natürlich sind ihre Sorgen mehr als verständlich, doch wenn seitenlang suggeriert wird, dass ihre Tochter die nächste sein könnte, kann man sich denken, wie dieser Erzählstrang in Wirklichkeit ausgeht.

Letztendlich ist Mit dem letzten Atemzug alles andere als genrerelevant, wirklich vermisst hat dieses Buch sicher kaum jemand. Wer den Roman liest findet einen 08/15-Mainstream-Plot der Marke Baukasten, in dem einmal mehr nicht alle Handlungsstränge zu Ende geführt werden. Bleibt der Autorin zu wünschen, dass es mit dem nächsten Fall besser läuft.

Mit dem letzten Atemzug

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Letzte Kommentare:
24.12.2016 12:54:46
Tony de Vil

Standard. Gut geschriebener - handwerklich betrachtet - Standard, aber eben Standard. Kein einziger überraschender Erzählstrang, keine einzige unvorhersehbare Wendung. Spannung kann so nicht aufkommen. Das Thema selbst ist geeignet, den Leser bei der Stange zu halten. Tut es wahrscheinlich auch. Für mich war es mehr Pflicht, es auch wirklich bis zum Ende zu lesen. Auch stimmen irgendwie die Proportionen nicht zwischen Nebenschauplätzen und Haupthandlung. Da ich den anderen Kritiken entnehme, dass es der Erstling von Becka ist, kann ich manche Dinge entschuldigen. Aber bitte, meine Damen und Herren Verleger, es gibt wirklich bessere Hobbyautoren, die sich und ihren LeserInnen nur den Spaß am Hobby gönnen. Wenn ich eine/n Autorin/en habe, die/der damit viel Geld verdient, erwarte ich Besseres. Fazit: empfehlen würde ich dieses Buch nicht.

24.10.2010 17:09:54
Schnippi

Es gibt mit Sicherheit Bücher, die spannender sind und die die Nerven mehr kitzeln. Trotzdem hat es mir gefallen. Den Täter erkennt man nicht nach den ersten Seiten, wer das behauptet, der muss wahrlich ein Hellseher sein... oder hat das Buch nicht bis zum Ende gelesen. Die grobe Richtung, in der man suchen kann, die wird zwar von Anfang an vorgegeben... trotzdem ist der wirkliche Täter nicht so schnell zu finden, wie hier einige behaupten. Die Geschichte ist trotz allem flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen... und der Leser bleibt bei der Stange, um das Ende zu erfahren.
Von mir 70°

24.09.2010 11:44:51
Marietta

Das Buch ist absolut 08/15, genau wie in der Kritik beschrieben. Und dann noch dazu Grammatikfehler, z. B., wenn die Autorin "die slip" beschreibt. Mir sträubten sich die Haare. Allerdings dürfte das vielleicht eher eine unfähige Übersetzerin verbrochen haben.

Werde mir auf alle Fälle kein Buch mehr von Elisabeth Becka zulegen, wie schon gesagt, warum sich eine Kopie zulegen, wenn man Originale haben kann.

07.09.2009 16:12:55
Monica

Also ich verstehe nicht warum es euch nicht gefällt!
Ich find es ist ein super buch,dass einen zum nachdenken anregt, vorallem wenn man selbst kinder in diesem alter hat.
Mich hat dieses Buch sehr gefesselt. Einzigster Kritikpunkt ist, es ist manchmal sehr in die länger gezogen.

Aber ansonsten ein tolles Buch !!!

13.01.2009 16:36:39
Steve

Hab das Buch geschenkt bekommen. Der Anreißer auf der Rückseite ließ einiges erwarten.Ich muß sagen, daß ich dem Herrn Kijanski soweit zustimmen kann. Dennoch muß ich sagen, hab ich schon weitaus langatmigere Titel durch, die hier eine höhere Wertung erhalten haben. Und die Stimmen einiger Leser kann ich wirklich nicht verstehen. Den Mörder an sich erkennt man nicht nach den ersten Seiten, vielleicht hat ein Hellseher sich das Buch geschnappt?Es ist auf keinen Fall die große Spannungsliteratur mit vielen Nervenkitzeleffekten, und auch die Beschreibungen der Gedanken der Opfer, die gerade vom Mörder malträtiert werden, ist unrealistisch. Auch das Motiv des Mörders fand ich ein wenig wirr, aber man muß einfach mal in die Geschichte schauen und die Motive einiger Serienmörder suchen, da sieht es oft ähnlich aus.Trotzdem liest man sich schnell durch das Buch, Langeweile kommt kaum bis gar nicht auf. Man ist durch die ganzen Hinweise und Indizien selbst sichtlich bemüht, zu erfahren, wer denn der Mörder sein könnte.Von mir knappe 75°.

03.03.2008 17:33:15
Heaven23

Das Buch hat sich bei mir verirrt, im wahrsten Sinne des Wortes ! Es ist ein Buch, das man durchaus lesen kann, um sich die Zeit zu vertreiben, aber wenn man richtig Spannung sucht, dann ist man mit dem Buch deutlich an der falschen Adresse. Vielversprechend geklungen, leider gar nicht erfüllt. 10 Grad leider nur von mir

24.02.2008 10:46:46
sabrina

Ich fand eig. das buch gut (wahrscheinlich lag es daran das es mein einziges vernüftiges buch seit langem ist) deshalb nimm ich auch das buch für eine präsentation in Deutsch:-P

23.09.2007 17:11:31
Phillip

Dieses Buch ist ein Zeitvertreib, den man sich gönnen kann, wenn man nix, aber auch gar nix mit seiner Zeit anfangen kann. Diese Buch sollte man lesen, wenn alle Bücher gelesen sind und wirklich gar nichts anderes mehr zum Lesen da ist. Banal, lächerlich wie Becka bei anderen guten Autoren klaut. Seichte Unterhaltung ohne jeden Tiefgang. Der Mörder wird schon nach wenigen Seiten erkennbar... Mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein. Vielleicht gefällt es Fans von K11 oder Niedrig und Kuhnt ;)

09.09.2007 11:53:29
Anja S.

Mir hat dieses Buch auch überhaupt nicht gefallen. Die Auflösung bzw. das Motiv für die Morde ist denkbar dumm und fürchterlich an den Haaren herbei gezogen. Das Buch ist auch nicht besonders spannend.
25 Grad

08.09.2007 20:06:28
JaneDoe

Ich fands auch nicht berauschend, so ab der Hälfte eigentlich nur noch nervig. Bei einem Debüt sieht man über kleine Schnitzer ja schon mal hinweg, aber selbst das fällt hier schwer.

07.09.2007 20:56:38
clare1512

Seichte Unterhaltung, Spannung mäßig, hat mich nicht vom Hocker gehauen.
Kann ehrlich gesagt auch folgende Aussage nicht nachvollziehen:

«Das ist Spannung, die einem die Kehle zuschnürt. Elizabeth Becka erobert die forensische Thriller-Szene mit scharfen Geschützen.»
Tess Gerritsen

Hallo Tess,
wolltest Du nur nett sein, bzw. hast Du das Buch überhaupt gelesen?