Der 50/50-Killer

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • München: DerHörVerlag, 2007, Seiten: 6
  • München: Knaur, 2009, Seiten: 491
  • Augsburg: Weltbild, 2008, Seiten: 491

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Jörg Kijanski
Eines der Thriller-Highlights des Jahres!

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Sep 2007

Es ist der erste Arbeitstag von Detective Mark Nelson im Team von Polizeilegende John Mercer:

 

"Sagen wir mal, Sie haben einen interessanten ersten Arbeitstag vor sich" 

 

In seiner Wohnung finden die Ermittler die Leiche von Kevin Simpson, der in der vorausgegangenen Nacht einem besonders brutalen Verbrechen zum Opfer fiel. Der Täter, ein Mann mit einer Teufelsmaske, fesselte Simpson und schleppte ihn in dessen Badewanne. Dort misshandelte er ihn schwer, bevor er zum Schluss dessen Gesicht verbrannte. Der Täter ging dabei mit äußerster Sorgfalt vor, hinterließ keinerlei Spuren bis auf eine Art Autogramm. Eine Wandzeichnung die einem Spinnennetz gleicht. Später erhalten die Ermittler zwei Tonbänder auf denen Kevins Todeskampf aufgenommen wurde und der Täter mitteilt, dass dies nur "ein Spiel" gewesen sei und er beabsichtige, umgehend ein zweites Spiel zu spielen. Hauptfiguren des neuen Spiels sind Jodie, die ein kurzes Verhältnis mit Kevin hatte, und Scott, ihr langjähriger Freund.

Mercer und sein Team sind alarmiert, denn bereits vor zwei Jahren führte ein Serienmörder "Spiele" mit seinen Opfern. Er suchte sich Liebespaare aus und eine ausgewählte Person musste entscheiden, wer von beiden getötet werden sollte. Entschied sich die Person für sich selber um den Partner zu schützen, wurde sie solange gequält und misshandelt, bis sie sich als letzten Ausweg aus dem Martyrium für den Partner entschied, der dann umgebracht wurde.

Für Mercer ist trotz kleinerer Abweichungen klar, dass es sich um denselben Täter handeln muss, auch wenn dies bedeuten würde, dass dieser zwei Jahre pausiert hätte. Doch sein Team bestreitet diesen offensichtlichen Zusammenhang, denn es würde bedeuten, dass Mercer den Fall sofort entzogen bekäme. Damals war das letzte Opfer des "50/50-Killers" Andrew Dyson, einer von Mercers Mitarbeitern, bei dessen Beerdigung Mercer einen schweren Zusammenbruch erlitt, der zu einer einjährigen Arbeitspause führte. Eine Pause können sich die Ermittler aber keineswegs erlauben, denn bisher tötete der Mörder das ausgewählte Opfer immer bis Tagesanbruch...

 

"Ich würde für dich sterben, ich könnte ohne dich nicht leben - die Menschen sagen solche Dinge oft, müssen sie aber nie beweisen. Die Opfer des 50/50-Killers, die überlebten, mussten sich jeden Tag vor dem Spiegel der Tatsache stellen, dass sie es nicht geschafft hatten, ihre Zusage einzuhalten. Trotz der Versprechen, die sie ihrem Partner gegeben hatten, war ihre Liebe nicht groß genug gewesen, und deshalb war dieser Mensch jetzt tot. Sie selbst hatten diese Wahl getroffen." 

 

Für Freunde härterer Thrillerkost ein klarer Kauftipp

Der 50/50-Killer wird in Deutschland als Steve Mosbys Debütroman angepriesen, wobei dies nur teilweise richtig ist, da der Autor bereits zwei Thriller veröffentlicht hat (nur eben nicht hierzulande). Doch Debüt hin oder her, Der 50/50-Killer ist eines der Thriller-Highlights des Jahres und wird aller Wahrscheinlichkeit nach ähnlich einschlagen wie im Vorjahr vergleichsweise Cody McFadyens Debüt Die Blutlinie .

Häufige Wechsel der Szenen und des Erzähltempos

Zunächst fällt positiv auf, dass es viele Szenenwechsel gibt und so hat der Leser stets das Gefühl das Geschehen in Echtzeit von verschiedenen Blickwinkeln zu verfolgen. Dabei dauert die eigentliche Story, den Mord an Kevin einmal ausgespart, keine 24 Stunden. Immer wieder wechselt das Geschehen vom Ich-Erzähler Nelson zu Scott, Jodie oder auch Eileen, Mercers Ehefrau. Das Erzähltempo wird ebenfalls häufig gewechselt, da neben den Misshandlungen des "Teufels" und den Ermittlungen der Polizei auch immer wieder der Schwung aus der Erzählung genommen wird, um einzelne Personen oder Ereignisse näher vorzustellen. Eine Wohltat angesichts der Folterszenen, die zudem der Geschichte den nötigen Tiefgang gibt.

Gute Charakterdarstellungen und einige Überraschungen

Der vermeintliche Hauptdarsteller John Mercer wird oftmals nur indirekt dargestellt, indem vor allem Nelson seine Beobachtungen über dessen zunehmend befremdliches Verhalten wiedergibt. Auch die Teamkollegen gehen auf Distanz zu ihrem Chef, um den sie sich mehr und mehr Sorgen machen. Er wirkt nervös, unkonzentriert, zeitweise völlig apathisch und scheint vor allem die ganze Angelegenheit als ein persönliches Duell zwischen ihm und dem "Teufel" zu sehen. Die Atmosphäre innerhalb des Teams wird ebenso plastisch wiedergegeben, wie die Charaktere einzelner Figuren. Sowohl Jodie und Scott und deren nicht ganz unkomplizierte Beziehung werden ausführlich vorgestellt; ebenso Nelson, Mercer und Eileen.

Neben den Ermittlern spielen noch eine Handvoll Personen mit und so ist die Anzahl derer, die als Täter in Frage kommen schnell überschaubar. Doch hier glänzt Steve Mosby ein letztes Mal, denn einige Überraschungen gegen Ende des Romans hält er für seine Leser noch bereit. Schade nur, dass wir nicht erfahren, wo das Ganze gespielt hat.

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Letzte Kommentare:
10.08.2019 18:06:06
Vielleser

Spannend! Gut aufgebaut!
Aber der Schluss aus meiner Sicht unbefriedigend, aber im Rahmen der Handlung nachvollziehbar.

28.03.2016 14:28:06
Crimehands.com

Fangen wir von vorne an: Der Titel wurde auf diversen Plattformen kritisiert, ich halte von Zahlen im Allgemeinen jetzt auch nicht so viel, aber der Titel ist schon in Ordnung, zumal er direkt vom englischen ins deutsche übersetzt wurde – und das kommt ohnehin selten genug vor. Das Buchcover der aktuellen Version hat mich fasziniert, weil mich Farbverläufe immer faszinieren. Dieses vom Dunklen ins Helle hat etwas Beruhigendes-

Nun gut, kommen wir zum Inhalt: Tatsächlich schlüpft der Leser im Buch in die Rolle von Mark Nelson, der als promovierter Psychologe seinen ersten Arbeitstag im Team von John Mercer hat und zunächst mit einer gewissen Euphorie in den Tag startet. Mercer hat einen guten Ruf, er ist Buchautor und offenbar einer der besten Ermittler der Stadt, deren Namen man im Buch nie erfährt. Es bleibt aber nicht nur bei der Ego-Sicht von Mark, man darf nebenbei auch noch Mercers Frau Eileen, die zwei Opfer, Jodie und Scott, sowie ein paar andere Charaktere aus der Third-Person-Sicht begleiten.

Mark repräsentiert anfangs gewissermaßen den Leser, weil er zunächst natürlich selbst noch nicht genau weiß, was ihn erwartet, wie das Team funktioniert, ob es harmoniert und welchen Einfluss Mercers vorangegangener Zusammenbruch, der ihn immerhin zwei Jahre außer Gefecht gesetzt hat, hat. Nelsons Hauptaufgabe ist es, Tür-zu-Tür-Befragungen durchzuführen, aber auch etwaige Opfer zu befragen. Dabei hat er seine eigene tragische Vergangenheit noch nicht verarbeitet, was dazu führt, dass er bei der Arbeit immer wieder kleinere Fehler begeht. Dazu kommt, dass er mit Ende 20 noch sehr jung ist und vor zwei Jahren erst promovierte – was für mich ein kleiner Haken ist, denn normalerweise macht man seinen Doktor eher selten mit Mitte 20, wenn man nicht ein außerordentlich begabter Mensch. Und ein Genie scheint Nelson nicht zu sein, zumindest kommt er nicht als ein solcher rüber.

Auch wenn die Hauptperson Mark Nelson ist, merkt man gerade bis zur Hälfte des Buches, dass John Mercer eine zentrale Rolle in der Geschichte einnimmt und gerade auf der Metaebene spielt sich eine Story ab, die zunächst viel wichtiger ist als der Fall, den das Team bearbeitet. Hier steht zunächst John Mercers Nervenzusammenbruch im Mittelpunkt und Nelson beobachtet seinen Chef sehr genau und will sein Tun immer mit dem Zusammenbruch in Verbindung bringen – zumindest hat man als Leser das Gefühl, dass die Person Mercer nur auf den Vorfall reduziert wird, als ob es kein Davor gäbe. Das finde ich irgendwie schade, denn man lernt Mercer nur von dieser einen Seite kennen. Selbst in den Eileen-Kapiteln. Man weiß weder, ob er Kinder oder Enkel hat, wie er Eileen kennengelernt hat, noch sonst irgendwelche trivialen Sachen. Das trifft übrigens auf nahezu alle Charaktere zu.

Zirka 100 Seiten vor Ende nimmt das Tempo rasant zu und es gibt dermaßen viele Plot-Twists, dass einem fast schwindelig wird – daran hätte man vielleicht etwas sparen können. Dafür ist der Showdown grandios, so dass man mehr über Mark Nelson lesen möchte, aber Zyklen scheinen nicht Mosbys Ding zu sein. Schade.

Alles in allem kann ich aber nachvollziehen, wieso „Der 50/50-Killer“ ein Bestseller wurde. Es ist ein gut durchdachter und strukturierter Thriller, in dem es eigentlich um Liebe geht, aber gut verpackt als teilweise wirklich brutale Geschichte ankommt, die teilweise an "Die Blutlinie" von Cody McFadyan erinnert. Kleinen Schwächen kann man nicht von der Hand weisen, aber aufgrund des Gesamtwerkes kann man sie Mosby nachsehen.

07.04.2014 14:09:45
volker.reads

Ein wirklich spannendes Buch, ich habe es mir in der ungekürzten Version quasi in einem Rutsch als Hörbuch angehört. Allerdings hat mich bei diesem Buch sehr geärgert, dass die Geschichte überkonstruiert ist und die Glaubwürdigkeit mehr als 50/50 Schritte hinterherhinkt. Wenn eine Portion Humor oder Lässigkeit dabei wäre, würde ich sagen, OK, die Geschichte nimmt sich nicht so ernst. Aber da auf hohem Niveau psychologisiert wird, ist das Buch in der Hinsicht naja.

07.03.2014 10:06:06
haller tobias

Meiner Meinung nach ist das buch nicht gut, da immer wieder leute die liebe zwischen anderen zerstören müssen :D.
Abgesehn davon gibt es schon viel zu viele Bücher in denen es um Mord und Liebe geht!!! Wieso dann noch mehr Bücher mit solchen Themen schreiben? das ist doch total unnötig. Ich für micnen Teil kaufe das Buch auf jeden Fall NICHT!

13.08.2012 07:30:05
Toyota

Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden und habe es nach 3/4 Lesen weggelegt. Auch wenn die KC das Buch als Buch des Jahres betitelt hat. Spannend wurde es nur, wenn der Killer sein Unwesen getrieben hat. Die Sequenzen dazwischen haben sich in meinen Augen gezogen wie Kaugummi. Ich hatte mir mehr von dem Buch erhofft, da es mir als so gut angepriesen wurde. Aber die Geschmäcker sind halt unterschiedlich.

02.02.2011 02:38:30
Esther P.

daran dass ich nur zwei Tage gebraucht habe um dieses Buch zu lesen erkenn ich dass es wirklich fesselnd war. es war mein erstes Buch von Mosby, und sicherlich nicht das letzte Buch das ich gelesen hab von ihm. ich fand es überdurchschnittlich spannend geschrieben, unerwartete Wendungen zum Ende hin waren vorher nicht ersichtlich und die Idee welche Spielchen der Täter treibt wurde verflixt gut umgesetzt. einzig und allein das Privatleben und die daraus resultierenden Probleme der Ermittler waren mir etwas zu ausführlich beschrieben aber deswegen verliert das Buch keineswegs an Spannung. ein Krimi der sich abhebt von anderen, schon alleine durch seine überwältigende Spannung und dem doch recht unerwartetem Ende. von mir gab es für dieses Buch 98%.

29.11.2010 20:45:32
HeJe

Also ich verstehe die 90 Grad auch nicht.

Für mich hat dieses Buch gerade mal 50. Der Text auf der Rückseite des Buches verspricht eindeutig zu viel. VIEL zu viel! Ich war ziemlich enttäuscht, da ich das Buch schon lange aufgrund des Klappentextes lesen wollte. Naja.

Es ist ganz ok, aber viel zu mühsehlig geschrieben und viel zu kompliziert am Ende. Als sei das Buch nicht ganz durchdacht oder als hätte Herr Mosby zu vieeele tolle Ideen, konnte diese aber nicht wirklich umsetzen.

Musste mich echt quälen. Doof. Wie gesagt: Lauwarme 50 Grad

18.05.2010 21:20:18
kai

Bin 16; habe das Buch gekauft da mir der Klappentext sehr gut gefallen hat und mich angesprochen hat: Es versprach blutig,grausig und sehr in die Psyche zu gehen.FEHLANZEIGE! Habe es ungefähr in der Hälfte zur Seite gelegt. Für meine Begriffe schreibt Mosby um den Brei herum; Seite um Seite umschreibt er Mercers labilen Zustand - Langweilig.
Vielleicht ist es aber einfach auch nicht mein Autor. Kann Simon Beckett - Die Chemie des Todes sehr sehr empfehlen :D

12.04.2010 23:18:17
Alice

Ich hab mir drei Stunden Zeit genommen das Buch zu überfliegen. Intensivere Studien hätten sich auch nicht gelohnt. Die Idee ansich ist so gemein und perfide und trifft vor allem Verliebte bis ins Mark, der Klappentext hat mich direkt gereizt, spitzen Thema... aber die Aufbereitung?! Ständiger Perspektivenwechsel soll Spannung erzeugen und brachte mich letztlich nur dazu ganze Passagen zu überblättern. Eher durch Zufall habe ich eine "dramatische" Wendung am Schluss erfasst, die einfach nur absurd war. Und vor allem: das Motiv des Täters bleibt irgendwie doch verborgen. Für mich war dieses Buch ein glatter Schuss in den Ofen, vielleicht bin ich aber auch einfach nicht tiefgründig genug um die Intention des Autors zu begreifen und zu sehr auf gradlinige nordeuropäische Krimis fixiert.

03.11.2009 23:52:04
klein_Nici

Ich fande das Buch im Großen und Ganzen als recht gelungen, es ist auf jeden Fall gut zu lesen und auch spannend.

Was mich allerdings etwas gestört hat war das \'Ende\' des Buches:
Ich fande das ganze dann doch recht absurd, vorallem das, wo er den Typen im Wald aufgabelt, der das Versteck bewachen soll.
(Ich will natürlich nicht zu viel verraten..)

Gut gefallen hat mir, dass die Perspektive wechselt, dass man unter anderem aus der Sicht des Opfers liest, oder auch aus der Sicht des neuen Ermittlers Mark Nelson oder auch aus der Sicht des Killers

Also insgesamt ein lesenswertes Buch =)

30.10.2009 21:31:06
Kasia

Ich wundere mich gerade über die 90°, die Herr Kijanski gegeben hat...
Wofür eigentlich? Das Buch hat sich zwar gut gelesen, war einfach geschrieben, hatte eine interessante Geschichte in sich und auch eine gewisse Spannung und Action, aber 90° würde ich diesem Buch nicht geben.
Ich verstehe bis heute nicht, weshalb der Killer "50/50"-Killer genannt wird. Das wurde nicht im Buch erklärt und ich kann es mir auch nicht erklären (freue mich aber über AUF-Klärung per Email).
Kaputte Typen hin oder her, aber der Killer hier ist schon ein ziemlich Extremer.
Ich denke auch, dass es eines der schwächeren Bücher ist, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Ich hab das Buch gebunden gekauft, werde es aber sicherlich weitergeben, weil ich nicht denke, dass ich es nochmal lesen werde.
Jeder soll sich sein eigenes Urteil darüber bilden, aber für mich ist es definitiv keine 90° wert!

22.10.2009 20:55:14
Mrs.Lioncourt

Ein wirklich gelungenes Werk, muss ich sagen!!
Die Art des Killers ist neu, dass er zwei entführt und einen fragt, wer sterben muss. So bringt der Täter zwar nur einen um, doch die seelische Folter gillt beiden.
Auch der Schreibstil ist überzeugend. Der Hauptcharakter bekommt schon nach wenigen Seiten eine Persönlichkeit. Vor allem aber mag ich, das Steve Mosby viele Metaphern verwendet.
Auch das verstrickte "Netz" des Mörders wirklich klasse! Man rätselt viel darüber nach, wieso er so handelt.
Zusaamenfassend kann ich das Buch nur empfehlen!

10.08.2009 17:55:54
Bio-Fan

Dieses Buch wehrt sich erfolgreich, in ein KC-Bücherregal gestellt zu werden. Das ist auch gut so, würde es doch keinem zur Zierde gereichen. In meinen Augen weder Treffer noch Highlight, sondern nur ein weiteres Serienkillerdebakel.
Über hunderte von Seiten versucht Mosby, seinem Killer ein Gesicht und ein Motiv zu geben. Hat er es dann geschafft, haben sich mittlerweile sowohl der Leser als auch der Killer! kopfschüttelnd abgewandt. Ein switch zuviel kann eine ganze Story ad absurdum führen.

Gut, dass Mosby in seiner Danksagung am Ende des Buches verrät, um was es ihm ging: er wolle die andere, die dunkle Seite der Liebe darstellen :-O

13.06.2009 16:50:21
koepper

Der Geschichte liegt eine interessante Idee zugrunde. Leider gelingt es Steve Mosby nicht, daraus ein gutes, spannendes Buch zu schreiben. Warum nicht?
Die Story dümpelt inspirationslos, flach und unspannend dahin. Ein Großteil von „50/50 Killer“ beschäftigt sich mit der Frage, ob der Leiter der Ermittlungen, Mercer, dieser Aufgabe gewachen ist, hatte er doch vor zwei Jahren einen Nervenzusammenbruch. Die Betrachtungen über Mercers Fähigkeiten sind so spannend wie Kartoffelschälen. Allerdings fragte ich mich auch, was Mercer tut. Tatsächlich ist die meiste Zeit überhaupt nicht klar, was Mercer so treibt. Er studiert alte Akten. Den Erkenntnisgewinn daraus verschweigt der Autor uns.
Dafür gibt es jedoch Mark. Er ist den ersten Tag in der Polizeistation, wird aber dennoch mit dem Verhör des wichtigsten Zeuge betraut und löst den Fall schließlich ganz alleine. Die Darstellung der Ermittlungsarbeit birgt weitere Seltsamkeiten, die verschwiegen werden müssen, um nichts zu verraten.
Mosby wechselt ständig die Perspektive. Damit will er Tempo und Spannung erzeugen. Beides ist nicht vorhanden.
Gegen Ende des Buches versucht sich der Autor mit einer überraschenden Wendung Dies ist jedoch so konstruiert und lebensfern, das wirkt schon fast lächerlich.
Alles in allem, eine Enttäuschung für mich. Keine Empfehlung

16.05.2009 12:51:16
Krimibraut

Ein sehr spannendes Buch, das man echt kaum aus der Hand legen mag.

Für meinen Geschmack wäre es auch ohne die teilweise sehr brutalen Szenen sehr gut ausgekommen, da der Schriftsteller es gut versteht seine Leser durch seinen Erzählstil zu fesseln.

Was mich angenehm überrascht hat war das Ende. In den meisten Büchern weiß, oder ahne ich den Täter schon während des ersten Drittels. In diesem Buch musste ich bis zum Schluss warten. Wenngleich auch dieses Ende noch Fragen, bzw. Raum für Interpretationen offen lässt.

Für Leser mit schwachen Nerven nicht wirklich zu empfehlen, für alle anderen aber ein guter Tip.

16.04.2009 12:06:25
Heike Götz

Durch eine Empfehlung habe ich mir das Buch gekauft, gelesen und bin nicht enttäuscht worden. Da ich eine sehr starke Kritikerin bin möchte ich anmerken, das ich zwei Sachen zu bemängeln habe: Erstens, wo findet das ganze überhaupt statt ( ich vermute in einer kleinen Stadt Englands ) und zweitens, ein Handy zu benutzen in der heutigen Zeit, welches ohne Code angeht...aber vielleicht sehe ich das ja zu engstirnig. Auch mir bleiben einige Fragen unbeantwortet, worauf man schließen könnte, das es einen zweiten Teil geben kann, muss aber nicht, denn realitäts nah ist der Schluss durchaus. Mein Symphatieträger des Buches war Mark Nelson, der sehr gute Arbeit geleistet hat neben seinem privaten Problem, was der Killer sich zum Sahnehäppchen gemacht hat. Und stellen Sie sich mal vor, sie sind unwissend darüber, wie Sie leben und ein anderer teilt es Ihnen mit?

17.03.2009 19:09:54
Nanne

Super geschriebener Krimi. Ich habe es sehr ruhig und gerne gelesen. Mal eine andere Art von Spannung ruhig, neugierig und nicht oft vorausahnend. Gerne würde ich mehr von diesem Autor lesen. Ich möchte hier keine weiteren Auszug aus diesem Buch schreiben sondern nur jedem Krimi-Fan sagen " Diesen Autor solltet Ihr kenne " .

17.02.2009 22:43:14
Thomas Böker

Ein tolles Buch, spannend bis zur letzten Seite. Sprachlich top, eine gute Mischung aus Spannung und Gefühl. Der Leser bekommt den Spiegel vorgehalten und muss sich fragen: Für wen würde ich mich wirklich opfern? Ich freue mich auf weitere Bücher von diesem Autor, vielleicht sogar wieder mit den gleichen Hauptfiguren?

03.02.2009 20:41:45
JaneM.

Ein Mörder, der Paare entführt und vor die grausame Wahl, Überleben des Partners oder eigenes Überleben stellt, treibt sein Unwesen und hat wieder ein Paar in seinen Fängen. Zwei Jahre vorher hat die Jagd nach demselben Täter einen Polizeibeamten das Leben gekostet. Der Leser hat im Prinzip die Perspektive von Mark Nelson, dem neuen Mitglied im Ermittlungsteam. Entsprechend langsam setzen sich die "Bilder" der anderen Polizisten, allen voran dem Detective Mercer, zusammen. Aus meiner Sicht erlebt der Leser die Unsicherheit Nelsons einerseits über den dramatischen Fall und andererseits über die Verwobenheiten im Ermittlungsteam gut mit. Zunächst lebt der Krimi von der Frage: wird das entführte Paar überleben bzw. findet man rechtzeitig den Täter und sein Versteck. Erst im letzten Drittel wird durch eine recht originelle Wendung deutlich, dass der Täter noch ganz andere Absichten verfolgt.(schade, dass viele nicht so weit gekommen sind!)
Grundsätzlich ein empfehlenswertes Buch, das allerdings durch seinen Stil eher an ein Drehbuch erinnert und gewöhnungsbedürftig bzw. sicher nicht jedermanns Sache ist.
Lediglich die Erklärung für Mercers Zusammenbruch bei der Beerdigung des Kollegen zum Ende des Krimis fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen.
Dass am Ende ein paar Erzählstränge nicht im Sinne von HappyEnd oder Tragödie gelöst werden, sondern offen bleiben, ist aus meiner Sicht eher realitisch als unbefriedigend. Auch eine Erklärung für die Frage: "warum ist der Täter so wie er ist?" wäre trivial gewesen. Kindliches Trauma= Psychose= Erklärung für Serienmord? Nee, so einfach ist es ja auch in der Realität selten.

18.11.2008 16:48:58
Markus.Koebler

Für sich genommen sicherlich ein gutes und lesenswertes Buch. Richtig angezogen hat es meiner Meinung nach aber erst im letzten Drittel.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen verschiedenen Charakteren und erschwert, in einen Rhythmus zu kommen.
Von der Anlage her sicher gut überlegt und eine interessante Ausgangsstory, leider bleiben die Charaktere etwas farblos - mitzittern ist nicht.
Meiner Meinung nach mit "Blutlinie" von Cody McFaden in keinster Weise vergleichbar, die war deutlich besser!
Dennoch: sollte es eine Fortsetzung geben: ich wäre dabei!

03.11.2008 21:16:48
Lulu

Ich persönlich fand das Buch gut. Ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit Psychothriller, vielleicht daher.

Über die einfache Schreibweise bin ich zur Hälfte begeistert, weil dadurch die Texte leichter verstanden werden, mann muss sich nicht zu sehr konzentrieren, oder gar zweimal lesen (in meinem Fall, bin 16 und nicht sprachlich und grammatisch begabt)

ich würde diese Buch denjenigen empfehlen, die noch nicht so viel Erfahrung haben, und die auch mit einen Thriller leben der ihnen zwar keine Gänsehaut bereitet, aber doch auf eine gewisse Art und weise fesselt.

25.10.2008 20:36:12
picatcho

Das Buch kommt irgendwie nie richtig in Fahrt. Die ganze Story plätschert so vor sich hin. Das Motiv des Täters oder einfach die Beweggründe werden nicht erörtert. Ist der Täter Schizophren ? Irgend eine wahnhafte Persönlichkeitsstörung hat er sehrwahrscheinlich, oder auf Grund eines Traumas wurde eine Psychose ausgelöst... etc. etc. aber eben: Nix erwähnt. Es wäre interessant gewesen, dem Leser einige Einblicke in die Psyche des Täters zu gewähren.
Die Protagonisten bleiben blass, irgendwie auch nicht sympathisch... "sie sind halt einfach".
Die Idee des Buches ist eigentlich nicht schlecht, aber ich werde den Gedanken nicht los, dass noch sooo viel daraus zu machen gewesen wäre.

14.05.2008 09:31:20
tassieteufel

Das Buch war an sich eher enttäuschend, die Figuren blieben recht
farblos und in den ersten 2 Dritteln plätschert das Buch nur so vor sich
hin. Den ständigen Perspektivenwechsel fand ich etwas verwirrend und
vor allem Eileen war für mich extrem nervig. Zum Ende hin kommt dann
zwar Spannung auf und es kommt auch noch eine recht unerwartete
Wendung, doch das kann das Buch auch nicht rausreißen. Der Schluß
ist dann sehr abrupt. Über die Motive des Killers erfährt man gar nichts,
was für den Abschluß der Strory völlig unmöglich ist und dafür, daß im
Buch lang und breit über die Beziehung von Eileen und John erzählt
wurde, endet auch dieser Erzählstrang abrupt und unklar.
Fazit: konnte man lesen, es wäre aber auch kein Verlust gewesen, es nicht zu tun!

14.05.2008 08:13:27
wendelin

Endlich mal wieder ein echter Psycho-Thriller der (wenigstens mich) auf jeder Seite gut unterhalten hat. Trotzdem blieben ein paar Fragen offen. Vielleicht werden die im 2. Buch (das Herr Mosby hoffentlich schreibt) beantwortet.

31.03.2008 17:07:29
Lisa

Also ich habe das Buch nur im Orginal, also auf englisch gelesen, deswegen weiß ich nicht wie Sprachstil der deutschen Version ist. Mosby's Schreibstil ist sicher nicht überragend, aber dennoch gut zu lesen. Ich persönlich fand das Buch ziemlich spannend, und auch die Perspektivwechsel haben mir gut gefallen, da man so manchmal schon mehr wusste als z.B. die Ermittler. Auch wenn hier viele anderer Meinung sind, fand ich dass die Spannung und der Druck der auf den Ermittlern lastete gut rüberkam.
Was mir an dem Buch noch ein bisschen fehlte waren die Beweggründe des Täters.
Ein Kapitel, das aus der Perspektive von Charlie, habe ich nicht wirklich verstanden, oder es war einfach überflüssig?! Da ich das Buch im Englischunterricht vorstellen möchte, brauche ich noch eine spannende Textstelle zum vorlesen? Habt ihr eventuell ein paar Vorschläge?
LG

22.02.2008 23:22:12
Phips

Das Buch im Allgemeinen is gut erzählt, aber was mich massiv an der Geschichte störte, dass es am Anfang fast klar war, dass James Reardon der Mörder ist, und als hätte er hellseherische Fähigkeiten, kommt Mark Nelson drauf, dass es ein anderer gemacht hat.
Das Ende ist ganz schlecht. Zwar spannend erzählt jedoch die Wende ist wirklich schlecht erzählt.

Meine positive Kritik am Buch ist, dass der Autor sehr darauf achtete, die Charaktäre genau zu beschreiben und die Handlungen mit den jeweiligen Denkweisen speziell herausgehoben hat.

Kurz und bündig: Ich würd's mir kaufen wenn ich noch nicht so viel Erfahrung mit Psychothriller habe, denn dann kann einem schnell die Gänsehaut überkommen.

22.02.2008 19:01:31
sue82

Durch die wechselnden Perspektiven hätte es eigentlich ein spannender Roman werden können, aber der Autor hat es leider nicht geschafft. Das Buch war zäh und nicht spannend.

Fazit: kann man Lesen, muss man aber nicht. Von mir nur 50°, denn die Idee war gut aber an der Umsetzung hapert es.

31.01.2008 18:59:49
Heaven23

das Prinzip des Buches war sicher gut durchdacht. Es hat mich ja auch angelockt, zumal der Roman doch in aller Munde war. Aber richtig spannend fand ich das Buch leider nicht. es war relativ zäh und hat in meinen augen nur wenig spannung erzeugen könne. Ich würde dem autor sicher noch eine chance geben, aber begeistert war ich leider nicht
dabei waren titel und klappentext sehr vielversprechend

31.01.2008 18:53:21
Batti

Wirklich spannend war das Buch für mich nicht und so wird es mir sicherlich nicht lange im Gedächtnis bleiben. Auch die Überschriften „X Stunden und X Minuten bis Tagesanbruch“ konnten keine Spannung erzeugen und der Erfolgsdruck, der auf den Ermittlern liegen sollten, wurde dadurch nicht besser dargestellt – vielmehr war von Druck kaum etwas zu spüren, alles plätscherte irgendwie vor sich hin. Auch missfiel mir, dass die Ermittlungen zum Großteil über PC koordiniert / organisiert und jede Befragung gefilmt wurde. Vielleicht läuft die Polizeiarbeit mittlerweile wirklich so, für mich war dies eine der Ursachen, die dem Buch die Spannung nahmen. Ich möchte nicht lesen, wie ein Ermittler stundenlang am PC sitzt – auch wenn er dadurch zum Ermittlungserfolg kommt.

Obwohl es die Geschichte ‚des John Mercer gegen den Teufel’ sein sollte, blieb mir Mercer merkwürdig fremd. Die Figur des Mark Nelson sprach mich nicht an, weder im positiven noch im negativen Sinne.

Tja, und die Auflösung… ist es eine „überraschende Wende“ oder doch eher ein „unverständlicher Schluss“. Ich tendiere zu letzterem.

Meine Bewertung: 60 %

16.01.2008 06:35:46
Barbara Darling

Für mich ist Mark Nelson der "wahre" Hauptdarsteller. Gerade die wechselnden Perspektiven haben das Buch für mich überhaupt spannend gemacht. Sehr gut fand ich zu Perspektivwechsel das: "3 Stunden 20 Minuten bis zum Tagesanbruch", hat mich immer ganz "raschelig" gemacht, da ich kaum glauben konnte das bis dahin das Rätsel um den "50/50er gelöst wird.
Gutes überraschendes, aber nicht gänzlich unerwartetes Ende in meinen Augen.

13.01.2008 14:49:54
Sonny

Der Titel ist Programm. Von mir 50°. Kann es weder empfehlen, noch unbedingt davon abraten. Ich würde nur jedem Interessierten raten auf die TB-Ausgabe zu warten.
Die Story barg absolut nichts Neues und die Charaktere sind so grob angerissen, dass mir ihr Schicksal völlig gleichgültig war. Die letzten 100 Seiten hab ich nur noch überflogen.

06.12.2007 01:18:01
Sunny

wahnsinn! echt gutes buch, habs in 3 tagen glesen ghabt und war echt schockiert über die wendung gegen ende hin! fands auch super, dass immer die perspektive gewechselt wurde! finds nur schad, dass net raus kommt, was am ende mim mercer ist!

02.12.2007 15:04:23
Larna

Die ersten zwei Drittel des Buches waren recht zäh, ich kam in die Geschichte irgendwie nicht rein und so flüssig fand ich den Schreibstil auch nicht.
An sich finde ich ja Perspektivenwechsel gut, auch hier hat es mich nicht gestört, aber von der atemlosen Spannung und dem Zeitdruck wurde auch mir trotz Countdown nichts rüber gebracht. Es plätscherte so dahin, die Szenenwechsel waren nett, aber auch kein Highligt. Eileen hat mich dann teilweise wirklich genervt, deren Perspektiven habe ich zum Schluß quer gelesen.
Hauptsächlich ist das Buch ein Duell zwischen Mercer und dem Täter oder zwischen Mercer und sich selber. Der Täter, seine Beweggründe und seine Taten bleiben blaß. Es gibt zwar ein paar deftige Folterszenen, aber über die Überlebenden wird nur kurz, wenn überhaupt gesprochen.
Das letzte Drittel hat das Buch für mich noch wieder etwas herausgerissen. Da kam dann doch Spannung auf und einige überraschende Wendungen belebten das Ganze, so dass ich die letzten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Trotzdem reicht es insgesamt nur für 50°

Lieben Gruß
Larna

29.10.2007 08:03:51
Claudinsche

Im Gegensatz zu Carline, hat mir die Aufteilung der verschiedenen Personen in einzelne Kapiteln nicht so richtig gefallen. Ein paar Seiten weniger, hätten dem Buch keinen Abbruch getan, dieses *künstlich in die Länge gezogene* war nicht mein Fall. Von richtiger Spannung habe ich auch nix mitbekommen, bin vielleicht schon zu abgehärtet. ;-) Und mit den Protagonisten bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Kein MUSS, dieses Buch. Zum Leihen geeignet, aber nicht zum Kauf. :-)

23.10.2007 16:00:12
Carline

Keine Neuerfindung des Serientäter-Romans, aber im Ganzen nicht schlecht.
Die Aufteilung in die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten hat mir gefallen – nur von Eileen war ich stellenweise etwas genervt. Durch überraschende Wendungen wird es zum Ende noch mal richtig spannend und alles ist wieder anders als man meint. Jedoch die kurze zeitliche Abfolge der Geschehnisse, den Zeitdruck der Ermittler konnte mir der Autor trotz Countdown über jedem neuen Kapitel nicht rüberbringen.

14.10.2007 10:58:17
Wolfgang vom 24.09.2007

...also ich hab mich jetzt zum Ende durchgequält und ich muss sagen, spart euch das Geld für dieses Buch !!! Oder aber kauft es euch als Hörbuch, ist bestimmt eine prima Einschlafhilfe ;-)

08.10.2007 12:02:01
nick0070

Mir hat die Idee zu diesem Buch gefallen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es teilw. künstlich in die Länge gezogen wurde. Irgendwie finde dich die Geschichte etwas holprig. Viele Kapitel und ein für mich etwas seltsames Ende!

01.10.2007 12:23:11
mase

Seite 162. Abbruch.
Wie bereits erwähnt: Gute Idee.
Der Schreibstil ist langweilig und der häufige Szenenwechsel mühsam. Es bewegt mich schlicht überhaupt nichts zum weiterlesen.
Möchte mal wissen welchem Werbeschachzug zufloge es gelungen ist, dieses Buch als Hardcover auf den Markt zu bringen.

28.09.2007 23:38:08
Juhule

Sehr spannend zu lesen, mit zwischzeitigen Durststrecken. Auch die Figur des Kommissars und die Beziehung zur Ehefrau wirkt wie dahingepuzelt. Und wie schon bei Harry erwähnt, leider viele Parrallen zu dem Film "Saw"...

28.09.2007 11:54:39
Claudi

Nicht empfehlenswert!

Ich bin ein Fan des Genres und verschlinge Bücher dieser Art- "der 50/50-Killer" hat es geschafft, dass ich ihn voller Wut nur bis zur Hälfte gelesen weggelegt habe. Ich finde es extrem unbefriedigend Bücher nicht zu Ende zu lesen, doch hier ging es nicht anders. Es ist dermaßen öde geschrieben, ein einziges Palaver- leider kann ich es nicht anders beschreiben. Aus der Story hätte man sicherlich einen Reißer machen können, doch Mosby hat auf ganzer Linie versagt.

Da kann ich mich nur Harry anschließen, auch für mich ist dieses Buch die Enttäuschung des Jahres.

24.09.2007 19:59:17
Wolfgang

Also ich bin es grad am lesen und bin gerad auf Seite 300 und ich muss sagen, das Highlight wie es hier angekündigt wurde ist es absolut nicht. Die Idee ist nicht schlecht und es fängt auch relativ gut an, aber im moment dümpelt die Story so vor sich hin und es passiert nullkommagarnix.mal sehen wie der Schluss ist...

22.09.2007 16:30:43
Harry

Am ehesten könnte man dieses Buch als literarische Äquivalent zu dem Film Saw bezeichnen. Unnötig brutal und eine absolut dämliche und unlogische Handlung die am Reißbrett entworfen wurde.

Tut mir leid, aber für mich eine der Enttäuschungen des Jahres, gerade mal 40%.