Tricky

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2007, Seiten: 348, Übersetzt: Susanne Goga-Klinkenberg

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Peter Kümmel
Rasanter Krimi mit originellem Thema

Buch-Rezension von Peter Kümmel Jul 2007

James W. Bennetts - ein neuer Name in den Krimisparten - und ein Autor, der mit einem originellen Debut aufwarten kann. Ohne Morde kommt er zwar nicht aus, doch stehen diese nicht im Vordergrund der Handlung. Identitätendiebstahl ist in der Krimiliteratur noch ziemliches Neuland.

Bennetts Protagonist Aldo Harrison betreibt dies allerdings schon seit einiger Zeit bis zur Perfektion. Es beginnt damit, dass er der Müllabfuhr verdächtige Säcke abjagt, in denen er Papiere vermutet. (Warum er nicht den Müll direkt durchsucht, hat sich mir nicht erschlossen.) Über Kontonummern und Sozialversicherungsnummern mietet er auf fremden Namen Wohnungen an und lässt dann Bankauszüge und wichtige Papiere an diese Adresse umleiten. Dabei bedient er sich gefälschter Papiere, die er per Mail oder Fax weiterleitet. Der US-Bundesbürger besteht im Prinzip aus Sozialversicherungsnummer und Führerschein. Ganz so einfach wie geschildert dürfte es zwar bei uns nicht sein, doch scheint dies eine Masche zu sein, die in ähnlicher Form jeden von uns treffen könnte.

Jahrelang lebt Aldo sehr gut davon, doch dieses Mal gerät er an den Falschen. Nicht, dass sein Opfer ihn erwischt hätte - nein, die Sache ist komplizierter. Der Geschädigte, John Wellington, ist nämlich im Zeugenschutzprogramm des FBI. Als wichtiger Kronzeuge in einem Betrugsfall wurden er und seine Ehefrau mit neuen Identitäten und neuer Wohnung ausgestattet, denn es wurde bereits ein Mordanschlag auf ihn verübt. Just zu dieser Zeit, als Aldo seinen Coup landete, haben aber auch die Verbrecher, die hinter Wellington her sind, die Spur wieder aufgenommen - und verwechseln nun Aldo mit Wellington. Der erste Mordanschlag trifft jedoch weder Wellington noch Aldo, sondern Aldos Freund Kenny, der für Aldo den Laufburschen macht und die Post aus den angemieteten Wohnungen abholt.

Nun hat Aldo nicht nur Killer auf den Fersen, sondern mit Paige McGrew auch eine ehrgeizige junge Polizistin, der Aldo nicht ganz koscher vorkommt...

Zwei sympathische Gegenspieler

Tricky - ungewöhnlicher deutscher Titel, denn das Original erschien unter "The Name Game". Da möchte man wohl amerikanischer erscheinen als das Original selber.

Bennetts schlägt von Anfang an ein rasantes Tempo an. Kurze, manchmal sehr kurze Szenen, rasch wechselnde Schauplätze und ein flotter Schreibstil mit viel direkter Rede sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Zudem ein sympathischer Protagonist, der ausnahmsweise mal auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Doch schon bald muß er um die Gunst des Lesers buhlen, denn mit Paige McGrew taucht eine weitere Sympathieträgerin als Aldos Gegenspielerin auf. Diese hat mit ihrer hintersinnigen Intelligenz den smarten Betrüger schnell durchschaut, doch Aldo bleibt ihr mit seiner Cleverness und seiner Selbstsicherheit lange Zeit einen Schritt voraus.

Mit Tricky sorgt der Autor bei seinem Debüt für spannende Unterhaltung und nicht jedes Detail sollte man hier in Bezug auf seine Logik und Glaubwürdigkeit auf die Goldwaage legen. Überraschende Wendungen erwartet man hier förmlich und auch der Schluß passt.

Tricky

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Letzte Kommentare:
05.04.2011 20:14:40
Kom_Ombo

Dieses Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es wirklich flüssig zu lesen, die Kapitel nicht langatmig sind und die Story wirklich mal etwas anderes ist.

Kurzum, dieses Buch sollte man lesen, wenn man einmal auf blutiges Gemetzel verzichten möchte. Die Hauptprotagonisten werden sympathisch dargestellt und das Ende ist doch schon etwas überraschend.

Super!!!

01.05.2010 11:46:00
Daniel

Ich fand es total spitze. So ein Buch ist perfeckt für micht. Auf jeden Fall werde ich dieses Buch mit gutem Gefühl weiterempfehlen!!! Meine Mutter fragte mich, ob es nicht ein wenig brutal sei. Dabei antwortete ich ihr, dass es genau so sei, wie es auf der Erde zu und her geht. nochmals ein grosses Kompliment

22.06.2009 21:49:46
Vanessa

Ehrlich gesagt habe ich nie wirklich viel gelesen! Ein buch in 3 jahren vielleicht!
Einmal musste ich nach der Schule ziemlich lange auf den Bus warten und endschloss mich im Laden,,Superschnäppchen`` rumzustöbern. Ich stand vor der Wühlkiste der Büche wo Mängelwaren für wenig Geld angeboten werden! Ich hatte ein buch in der hand und war total fasziniert vom Cover. Ich dachte mir, dass die Zeit schneller rum geht wenn ich ein Buch lesen,als stumm die Leute vom Bahnhof zu beobachten. ich ging zur Kasse und kaufte mir ,,Tricky``.
Mich packte dieses Buch!Innerhalb kürzester Zeit hatte ich es durch.
Die Geschichte von Aldo ist einfach faszinierend. Die Aneinanderrheiung der Zufälleist einfach verblüffent.
Ich persönlich würde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Und dank Tricky habe ich spaß am Lesen und lese gerade ,,Der Erdbeerflücker``kann ich nur empfehlen!

27.05.2009 19:58:46
Krimi-Tina

Aldo Harrison lebt von Identitätsdiebstahl. Und das recht gut bis er eines Tages die Identität eines Falschen erwischt.
Die Geschichte wird nicht nur aus der Perspektive Aldos erzählt , sondern aus verschiedenen Sichtweisen. Und man lernt recht bald dass jeder seiner eigenen Agenda folgt und einige nicht das sind was sie scheinen. So dass das Rätselraten um die Bösen hier nicht die Hauptrolle spielt.
Angenehm geschriebene, lockere, spannende Unterhaltung. Hat mich aber nicht wirklich angerührt.
Allerdings werde ich in Zukunft bei der Entsorgung persönlicher Unterlagen noch vorsichtiger sein als bisher.

25.04.2009 12:19:18
BZKKAI

nur soviel: interessant und zügig zu lesen und mal eine andere Kriminalität als Mord und Totschlag in Serie. Die Geschiche hat mich jedoch nicht ganz überzeugt, ohne dass ich genau sagen kann warum. Vielleicht liegt es an dem amerikanischen Stil und der ständig wiederholten Überheblichkeit des FBI. Schade dass die Bundesbehörden, egal welchen Landes, immer so unrealistisch dargestellt werden.

27.08.2008 07:28:52
uschi75

Ich schliesse mich meinen Vorrednern an.
Dieses Buch ist sehr spannend und liest sich sehr flüssig.Kann es jedem nur weiterempfehlen...
Würde gerne noch mehr Bücher von Bennetts lesen...falls es welche gibt.Seine Erzählweise ist einfach,aber trotzdem keineswegs oberflächlich...
das Thema Identitätsdiebstahl würde Stoff für unzählige Bücher liefern.

11.08.2008 19:57:10
Sonny

Ein Buch zu verreissen ist meist ziemlich einfach. Ein gutes Buch zu loben dagegen nicht so. Zumal alles, was dieses Buch aus macht schon erwähnt wurde.
Tricky kommt ohne das übliche Gemetzel aus. Es ist nicht übermäßig spannend, aber derart flüssig geschrieben, dass man irgendwann verwundert fest stellt, dass man schon 100 Seiten weiter ist. Die Charaktere sind gut durchdacht. So fiebert man direkt mit dem "Ganoven", statt mit seinen Jägern.

Gibt von mir ein absolutes Empfehlenswert und 90°.

08.08.2008 19:56:25
sue82

Es muss nicht immer Mord und Totschlag sein, um einen spannenden Krimi zu schreiben. Kurze Kapitel, flüssig geschrieben, sympathische Charaktere und eine originelle Idee machen dieses Buch aus. Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen.
Leider kam das Ende für mich nicht sehr überraschend. Trotz alledem kann ich das Buch nur empfehlen. 90°

05.07.2008 15:19:14
CharlyDD

"Tricky" gehört definitiv zu meinen Top 5 die ich dieses Jahr gelesen habe und lässt sich bestimmt auch gut als Filmvorlage nutzen:-D

Ich schließe mich meinem Vorredner zu 100 % an:

Schöne kurze Kapitel, flüssig zu Lesen und trotz fehlenden "grausam verstümmelten Leichen" eine geniale Unterhaltung.

Ich möchte bitte mehr Werke von Bennetts.

04.07.2008 15:25:25
Bio-Fan

Was soll man zu diesem Buch großartiges schreiben. Es ist locker leichte Krimispannung - fast gänzlich ohne Mord und Totschlag.
Ein gewiefter Trickbetrüger mit dem Herzen auf dem rechten Fleck treibt sein Verwirrspiel mit Freund und Feind. Ermittler und Gangster übertreffen sich in ihrer Tolpatschigkeit.
Bennetts flüssige Schreibe, kurze Kapitel, viele Dialoge machen "Tricky" zu einer idealen Urlaubslektüre.
Für den Strand bei 30 Grad ein Buch mit 80 Grad!

27.05.2008 16:15:31
Dennis.E.

ich finde das buch sehr spanned, durch die vielen personen verknüpfungen und vielen aktionszenen, aber es ist leider sehr langartig geschrieben, ich könnte mir es gut vorstellen, als ein regiebuch für einen film. ich finde das cover regt auch noch zum nachdenken an kleiner tipp von mir.

02.04.2008 17:06:05
Tricker

Ich fande das Buch auch sehr gut. Vorallem das Ende hat mir gefallen, ist wirklich sehr spannend. Hoffentlich bringt james w. bennetts noch so ein gutes Buch raus!

20.02.2008 12:05:30
BruceWayne

Acuh bei mir war es eine Empfehlung vom Buchhändler und ich kann sagen, daß mir das Buch sehr gut gefallen hat.
Der Schriftsteller behält ganz klar seine Linie und das mit einem schönen Erzählstil.
Unnötige Handlungsstränge gibt es in diesem Buch nicht und auch das Ende ist ohne Hast geschrieben.
Für ein Erstlingswerk ganz hervorragend.

13.08.2007 16:36:27
urila

"Tricky" war eine besonders gute Empfehlung meines Buchhändlers. Die vorhergehende Beschreibung des Romans stimmt in allen Punkten. Eine Superlektüre für ein Wochenende. Bitte mehr davon.

13.08.2007 08:03:45
mase

Sehr empfehlenswert. Toller Plot mit einem für mich neuen Thema. Kurze knackige Kapitel, zahlreiche Wendungen und sympathische echte Charaktere. Das Buch kommt ohne Grausamkeiten aus und auch das ist eine willkommene Abwechslung. Würde diesen Autor wieder lesen. Luftig leichte Sommerunterhaltung.