Die Bildhauerin

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • London: Macmillan, 1993, Titel: 'The Sculptress', Seiten: 307, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1995, Seiten: 408, Übersetzt: Mechtild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 1997, Seiten: 408
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 408
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 408
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 408
  • München: Bertelsmann, 2006, Seiten: 410, Bemerkung: Stern-Krimi-Bibliothek 14
  • München: Goldmann, 2008, Seiten: 408
  • Wien: Ueberreuter, 2007, Seiten: 589, Bemerkung: Großdruck
  • München: Goldmann, 1999, Seiten: 408
  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 408

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Tyrel Tyrel
Unverkrampft, unterhaltsam, raffiniert

Buch-Rezension von Tyrel Tyrel Mai 2003

Die Bildhauerin hackt ihre Mutter in zehn Teile.

Dieser Spruch geht Rosalind Leigh immer wieder durch den Kopf, als sie im Besprechungszimmer des Gefängnisses eben dieser Olive Martin gegenübersitzt. Rosalind soll ein Buch über die geständige Mutter- und Schwestermörderin schreiben, die vor sechs Jahren die Klatschspalten der Gazetten füllte. Zunächst missfällt ihr das sensationsheischende Projekt, doch ist es ihre letzte Chance bei ihrem Arbeitgeber, nachdem sie nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag in Untätigkeit und Melancholie verfallen war.

Der neue Auftrag entpuppt sich schließlich tatsächlich als Lebenselixier für Rosalind. Nach anfänglicher Abneigung gegenüber der fettleibigen und wegen ihrer Aggressionen gefürchteten jungen Frau beginnt sie hinter der vermeintlichen Wahrheit der Akten und Worte eine noch tiefere Wahrheit zu erkennen.

Die beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, um Licht in das Leben der Familie Martin vor und nach dem Mord zu bringen. Sie kann einfach nicht glauben, dass Olive Martin, hinter deren unattraktivem Äußeren sich eine äußerst sensible und intelligente Persönlichkeit verbirgt, wirklich zu so einer furchtbaren Tat fähig ist. Eine schlampige Verteidigung, Ungereimtheiten bei der Tatrekonstruktion und ein fragwürdiges Motiv scheinen sie in ihren Zweifeln zu bestätigen.

Ist es tatsächlich möglich, dass Olive Martin nach jahrelangen Demütigungen und Zurückweisungen durch ihre Umwelt zum Beil gegriffen hat? Versucht sie eine Person zu decken, der sie in selbstloser und aufopferungsvoller Liebe verbunden ist? Nimmt sie die Schuld für ein besonders grausames Verbrechen auf sich, da sie lieber als furchteinflößende Mörderin denn als bemitleidenswertes Mauerblümchen dastehen möchte? Oder ist sie tatsächlich die gefühllose Mörderin, die mit dem Zerteilen des Körpers schon begonnen hatte, als ihre schwerverletzte Mutter noch Gegenwehr zeigte?

Rosalinds Recherchen werden zum gefährlichen Ausflug in die Abgründe der menschlichen Psyche und die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit...

Mit ihrem zweiten Roman "Die Bildhauerin" gelang der zeitgenössischen englischen Autorin Minette Walters der eindrucksvolle Beweis, dass ihr erfolgreicher Debütroman Im Eishaus kein glücklicher Zufall gewesen war, sondern lediglich den Anfang einer bislang sechs Romane umfassenden Reihe von abgeschlossenen Kriminalromanen bildet, die sich ihren Platz in den internationalen Bestsellerlisten erobert haben.

Von herkömmlichen "Whodonits"-Kriminalromanen heben sich die Werke der Autorin durch die widersprüchlichen und vielschichtigen Charakterzeichnungen ihrer Protagonisten ab. Ohne dass die Aufklärung des Verbrechens in den Hintergrund gerät und die Recherchen an Bedeutung verlieren, widmet sie sich besonders intensiv der Seelenwelt ihrer Figuren, und diese Welten sind tief, leidenschaftlich und beunruhigend. Die Geschehnisse finden ihre Erklärung in der menschlichen Psyche und ihrer Triebe und Leidenschaften, vor dem Hintergrund einer typisch englischen kleinbürgerlichen Gesellschaft, aber nur nachrangig durch diese bedingt.

Ein klares Schwarz-Weiß gibt es bei Minette Walters nicht: Gut und Böse verwischen zu einem diffusen Farbton, der den Leser mehr interessiert als eine idealistische Heldenfigur oder ein eindimensionales Feindbild.

Dieses Schema findet sich auch bei "Die Bildhauerin" wieder. Die mutmaßliche Mörderin ist in ihrer Unförmigkeit und Unberechenbarkeit abstoßend, aber plötzlich werden sympathische und menschliche Züge von ihr enthüllt, und das Klischeebild gerät kräftig ins Wanken.

Rosalind Leigh, eine attraktive und zähe Journalistin, die sich wie ein Terrier in ihre Fälle verbeisst, prügelt sich bis zur Erschöpfung mit ihrem Ex-Ehemann, schwankt ansonsten zwischen Lebensüberdruss und Schuldgefühlen und verkörpert damit auch nicht unbedingt den Idealtypus einer Romanheldin.

Selbst die männliche Hauptfigur, ehemaliger ermittelnder Beamter im Fall Martin und jetziger Restaurantbesitzer, wird in den Roman zunächst als zwielichtiger Raufbold und Griesgram eingeführt. Und diese Liste ließe sich noch weiterführen.

Aus der sorgfältigen Herausarbeitung der Charaktere entwickelt sich jedoch auch eine Schwäche des Buches: Die Handlungsweisen der Personen mögen zwar überraschend sein und damit dem Spannungsbogen des Buchs äußerst zuträglich, gleichzeitig erscheinen sie mir in ihrer Unkalkulierbarkeit psychologisch reichlich unglaubwürdig. Auch die Handlung verstrickt sich manchmal so sehr in zusammenhanglose Wendungen und auseinandergerissene Szenen, dass man als Leser den Faden der Story zu verlieren droht.

Meine Überlegung, das Buch gleich noch mal zu lesen, kann also nicht nur als Kompliment an die überzeugende und geschickte Fabulierkunst der Autorin verstanden werden, es hätte gleichzeitig den positiven Nebeneffekt gehabt, für die noch offenen Fragen und unverstandenen Abläufe eine Antwort zu finden.

Denn eine Antwort bleibt uns Minette Walters auch nach der mutmaßlichen Täterpräsentation, die hier selbstverständlich nicht verraten wird, schuldig: Ist Olive Martin nun ein bemitleidenswertes Opfer der Gesellschaft oder eine manipulierende Lügnerin mit einem Hang zur Grausamkeit? Und dieses Rätsel muss jeder für sich selbst beantworten.

"Die Bildhauerin" bietet jedenfalls eine unterhaltsame und raffinierte Lektüre, die sicherlich nicht unverdient den Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres erhalten hat und die ich für ein unverkrampftes Lesevergnügen trotz einiger Durchhänger durchaus weiterempfehlen.

Die Bildhauerin

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Letzte Kommentare:
11.08.2014 19:26:18
Anfangsverdacht

Das ist von der Gründlichkeit der Charaktere, der Erzählweise, des Rhythmuses her ein Meisterwerk.
Lieber Renzensent weiter oben mit den 77 Punkten: wenn sie den Überblick verlieren sollten würde ich das ihrer Art des Lesens aud Aufnehmens zu gute halten und nicht der Autorin.
Das Buch ist wunderbar aufgebaut.
Die Schilderungen der Menschen ein Genuß.
Inklusive einer glaubwürdigen Liebesgeschichte.

08.05.2014 14:41:56
Jen

Dieses Buch war eines der Ersten von Minette Walters für mich. Es hat mich sehr gefesselt und interessiert. Und ... ich kann mich noch an vieles erinnern, was nicht immer vorkommt. Sehr bildliches Buch, also mit vielen 'Räumen' und 'Bildern' über Menschen und Situationen. Danach habe ich mir natürlich noch viele andere Erzählungen von ihr gekauft. Sie ist entspannend und zugleich spannend. Ich hatte viel über ihr gehört zuvor, war aber nie zum Lesen gekommen. Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen, weil sie eben sehr farbenfroh schreibt.

27.04.2014 13:16:47
steve006

Wieder mal ein typisches Buch von Minette Walters:
Sozialkritik, Psychologie,
Krimi, Gesellschaftkritik mit der Annalyse er abnormer Persönlichkeiten, alles ist dabei!
Wer einen reinen Krimi und spannende Unterhaltung sucht, der quält sich regelrecht durch das Buch, wer bereit ist nachzudenken und außerhalb der Krimipfade zu wandeln der wird nicht enttäuscht.
Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch!

20.10.2012 14:47:35
Alla

Ein wunderbares Buch. Das war das erste aus den Werke von Minette Walters, die ich gelesen habe. Eigentlich ist Minette Walters keine Krimi-Schriftstellerin. Die Texte sind sehr wertfoll - wahrscheinlich gibt die gute, qualitative deutsche Übersetzung eine Möglichkeit, das zu verstehen. Auch viel Wissenschaftliches - nicht einmal sollte ich einige Begriffe und Definitionen im Internet suchen, um sich richtig zu dem Inhalt des Buchs nächern. Die Figuren sind sehr detailiert ausgeschrieben, auch nicht nur die Hauptpersonen. Eher sind das Bilder, als Beschreibungen. Das Wort von Minette Walters kann man nicht nur sehen, sondern hören, richen, schmecken, spüren. Ich bin froh, dass die Werke dieser Schriftstellerin kennen gelernt habe, bin immer noch unterwegs in ihrer Welt.

19.02.2011 17:28:52
Gaspar

Für mich der erste Roman dieser Autorin, von der ich bisher nur die Verfilmung von "Im Eishaus" kannte. Bei diesem 2. Roman geht es um eine junge Frau, die vor Jahren einen grausamen Mord an ihrer Mutter und ihrer Schwester gestanden hat und seitdem eine Freiheitsstrafe verbüßt. Schriftstellerin Roz rollt den Fall neu auf, wobei sie das Ziel hat, die Unschuld der Täterin zu beweisen. Die Nachforschungen gestalten sich zäh und es gibt viele "Verhöre", wobei die verschiedenen Zeugen unterschiedliche Erinnerungen und auch Einschätzungen der Personen haben. Der Leser wird manipuliert und ist hin- und hergerissen. Als Ergänzung der Haupthandlung gibt es das problembeladene Privatleben der Schriftstellerin, die eine Tochter bei einem Autounfall verloren und einen sie prügelnden Ex-Mann hat. Das ist nicht gerade originell für eine Krimi-Ermittlerin. Um noch mehr Probleme zu haben, verliebt sie sich in einen Ex-Polizisten, der ein Opfer von Verbrechern ist, sie aber auch unterstützt. Insgesamt gibt es viel Psychologie und jede Menge Blessuren, wobei die Spannungskurve eher flach bleibt. Problematisch die Glaubwürdigkeit: Ich kann mir kaum vorstellen, dass 5 unabhängige Psychiater die inhaftierte Olive Martin für psychisch normal erklären würden. Das Gleiche gilt auch für die Auflösung.

68°

02.05.2010 11:29:14
ABaum71

Minette Walters zweites Buch steht in nichts ihrem ersten Buch Im Eishaus nach. Vielschichtige Charaktere die nicht eindeutig Gut oder Böse zuzuordnen sind. Werden Sie anfangs als eher zwielichtig beschrieben, gewinnen sie im Laufe des Buches mehr und mehr an Symphatie oder werden anfangs noch als recht sympathisch beschrieben und verlieren diese im Verlaufe der Story, bis man Sie auch als potentielle Verdächtige auf der Liste hat.
Zudem wird noch eine kleine Liebesgechichte zwischen den Hauptfiguren eingefügt, die aber nie in den Vordergrund rückt, und ein offenes Ende wie man es auch aus dem ersten Buch kennt.
Das Buch finde ich persönlich super interessant, wenn auch nicht übermäßig spannend, was nicht als negativ zu bewerten ist.
Minette Walters as its best...

01.09.2009 12:17:41
Emamju

Was soll man nun von der Hauptprotagonisten halten? Gut oder böse?
Auf jeden Fall aber so gar nicht stereotyp ist die korpulente Verdächtige.

Glaubwürdige Charakteure und ein nicht alltäglicher Mordfall zeichnen dieses Buch aus.

Ein offenes Ende ist nicht jedermanns Sache, aber für diesen Fall genau richtig.

Clever geschrieben. Mehr davon, bitte.

09.06.2008 17:26:28
Easy

wir haben dieses in der schule gelesen und ich muss dazu sagen, dass normalerweise alle bücher, die wir x-mal durchkauen, nicht besonders mag. aber dieses buch war einzigartig. es war richtig fesselnd.
meiner meinung nach: klasse buch

16.05.2008 14:26:35
NickSch

Vorab muß ich sagen, ich habe vor Jahren ein einziges Buch von Minette Walters gelesen und das hatte mir nicht besonders gefallen. Ich fing dieses Buch mit einer gewissen Gleichgültigkeit an zu lesen, doch schon nach wenigen Seiten hat sich meine Gleichgültigkeit in pure Faszination verwandelt.
Das Buch hat meiner Meinung nach Potenzial für eine Hollywood Verfilmung.
Die Geschichte birgt auf jeden Fall sehr viele Geheimnisse und bis das letzte Geheimnis gelüftet ist erlebt man so manche Überraschung.
Olive auch genannt die Bildhauerin sitzt wegen Mordes im Gefängnis. Sie soll auf grausame Art ihre Mutter und ihre Schwester zerstückelt haben. Da taucht eines Tages eine Journalistin auf die ein Buch über Olive schreiben soll. Olive hat sich bis zu diesem Tag nie zu den Morden geäußert. Sie gibt auch Rosalind (die Journalistin) ein Rätsel nach dem anderen auf. Rosalind war von Anfang an von ihrem Auftrag ein Buch über Olive zu schreiben nicht erfreut. Doch von Sitzung zu Sitzung ist Rosalind davon überzeugt das hinter den Morden ein düsteres Geheimnis steckt.
Und so begibt sich Rosalind auf eine Reise in Olive's Vergangenheit die nicht ganz ungefährlich ist... mehr will ich hier aber nicht verraten.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen da ich dem Ende entgegen fieberte. Ich wollte endlich wissen Schuldig oder unschuldig.
Das Ende war mehr als Überraschend für mich!

07.05.2008 11:42:43
Leseengel

Ein sehr gutes Buch. Durchaus spannend geschrieben. Auch wenn ich mich am Anfang ein wenig quälen musste, es weiterzulesen. Das war aber auf alle Fälle lohnendswert!
Minwttw schreibt einfach wunderbar!

07.10.2007 21:42:19
boulebea

Ich fand das Buch absolut gut!!!
War sie es oder nicht?
Ich denke sie war es.
Die Gemütsverfassung der Reporterin ist gut dargestellt.
Ich habe auch Im Eishaus und Die Schandmaske gelesen.
Der Film "Im Eishaus" (2-teiler im zdf) war genau so wie das Buch. (englische Verfilmung). Oft erkennt mal ja nicht mehr , welches Buch da verfilmt wurde.

05.10.2007 12:30:10
petra2302

das ist ja wohl eine geschickt eingefädelte charakterstudie. olive martin wirkt auf den leser symphatisch und abstoßend. was hat diese frau zu mutter-schwestermörderin werden lassen, oder doch nicht? der leser will es wissen. viele wendungen und täuschungen ziehen ihn in seinen bann. er kann und will es nicht aus der hand legen. und zum sehr guten schluß muß man dann noch tage und nächte darüber sinnen... war sie es oder war sie es nicht. ein sehr spannendes buch, aber etwas anderes bin ich auch von dieser autorin nicht gewöhnt. psychologisch durchdachte spannung, meist mit einer kleinen liebesgeschichte am rande ist ihr markenzeichen.

18.08.2007 02:24:23
Ellex

Es wurde doch deutlich, wer eindeutig Verantwortung / Schuld trägt an dem Verbrechen.Mörderin ist die, bei der das hasserfüllt zerkratzte Silberkettchen gefunden wurde ihr Ehemann, der Liebhaber und Ehebrecher, der erleichtert sein konnte, dass es eine Geständige gab und der die Familie Martin feige benutzt und damit zerstört hatte.

24.02.2007 19:56:09
liadels

Das offene ? Ende ist das Geniale an diesem Roman; es passt zur Figur der Olive, zum Werk Minette Walters und ... zum Leben, nicht wahr?! Ich habe mir eine Liste der pros und cons aufgestellt und schwanke trotzdem. Verbrechen, auch die monströsesten, sind eigentlich immer banal. Und der Umgang mit ihnen ist es auch. Wenn es ein Buch, einen Krimi gibt, der mühelos, wie absichtslos, zeigt: wir sehen, wir urteilen, dann ist es das. Sich auf das Sichtbare zu verlassen bzw. danach zu gehen, gehört zu den größten Schwächen der Menschheit und wird in der Regel teuer bezahlt. Übertragen, vielleicht auch in diesem Plot?

26.05.2006 21:33:09
Britta

ein spannendes und interessantes buch, aber das offene ende ist schade, es wird nicht deutlich wer letztendlich schuldig oder auch unschuldig ist, und teilweise nicht nachvollziehbare (für mich zumindest) Begründungen, die die geschichte leider an manchen stellen auch etwas undurchsichtig machen.

trotzdem ein wirklich gutes buch, (nach "wellenbrecher" und "schandmaske")

wenn mir jemand nochmal die motive der verdächtigen erklären könnte, wäre mir das sehr hilfreich...

07.02.2006 12:57:54
sandra

Eines ihrer besten Werke... ich war in einem Tag durch mit dem Buch und muss sagen ich war enttäuscht als ich fertig war denn ich hätte gerne noch viel länger weitergelesen.
Kompliment nicht jeder schafft es mich so zu beeindrucken wie minette mit ihren büchern...

18.05.2005 12:54:39
Ladykiller

Mäßig spannend, der Schluss war voraussehbar, die Personen etwas zu klischeebeladen und dafür, dass Olive eine Hauptperson ist, geht Walters bei ihr zu wenig in die Tiefe. Einige Stränge werden nicht wirklich zu Ende gedacht, sondern einfach abrupt abgechlossen.

Aber alles in allem einigermaßen spannende Unterhaltung für zwischendurch.

14.02.2005 20:27:35
Agatha

Neben "Dunkle Kammern" mein Lieblingsbuch von Minette Walters. Toll geschrieben, interssante Personen, da stimmte einfach alles... Besonders dan Schluss fand ich dann toll, obwohl ich in der Beziehung echt wählerisch bin und man mich so schnell nicht überraschen kann...

20.10.2004 19:24:27
Merlin

mir wurde das buch von einer freundin empfohlen und geliehen. "lass dir ruhig zeit damit", hat sie gesagt. nach zwei tagen bekam sie es wieder zurück - durchgelesen tag und nacht. muss man noch mehr dazu sagen?

27.09.2004 18:19:40
Marlies

Ich finde das Buch einfach genial und frage mich wie man sich so eine spannende und gleichzeitig schreckliche Handlung ausdenken kann. Man muss aber das Buch mindestens 2 mal lesen um jede Handlung zu verstehen. Ich liebe Minette Walters Bücher und verschlinge sie regelrecht. Ihre Bücher sind auf jeden Fall weiter zu empfehlen!!!

14.08.2004 10:36:16
Claudi

Seltsames Buch. Ich fand\' es nicht wirklich spannend, und frage mich warum es einen Award bekommen hat. Es war alles irgendwie vorausschaubar und fade, und die Protagonisten wurden meiner Meinung nach zu lasch dargestellt, man fühlt nicht mit ihnen.

Aber vielleicht ist M. Walters einfach nicht "meine" Autorin, es wird für mich wohl das erste und letzte Buch von ihr gewesen sein.

03.07.2004 18:21:50
anonym

ich finde daas buch total interessant und konnte gar nnicht mehr aufhören zu lesen.Obwohl ich erst 14 bin fand ich das buch super spannend und wenn die anderen bücher von M.W. genauso spannend sind kann ich gar nicht erwarten die auch noch zu lesen.

03.05.2004 10:59:41
Angel

Fand das Buch grosse Klasse, mit eins der Besten die sie je schrieb...Kann es nur jedem empfehlen...
Lesen, Lesen, Lesen

21.04.2004 23:23:41
Mehr Kritik

Eine ganz erstaunlichd Autorin. "Im Eishaus" ist interessant. Vieles ist eher ( unter-) durchschnittlich. Dieses Buch ist jedoch ganz große Klasse. Ganz klar das Beste von M.W. ( leider, leider : mit Abstand )

21.04.2004 11:20:55
Hannelore

Mein zweites Buch von MW und ich fand es einfach klasse. Gehört für mich mit "Im Eishaus zu dem Besten was MW geschrieben hat. Ist schon einige Jahre her, dass ich es gelesen habe, Petra, und "mein Ende" scheint ein anderes zu sein als Deines. Um Deine Frage zu beantworten: ich glaube es!

14.04.2004 16:35:54
Petra

Das Ende habe ich überhaupt nicht in Frage gestellt. Meint Ihr wirklich, es könnte doch Olive gewesen sein ? "Die Bildhauerin" ist für mich einer der allerbesten Krimis, die ich je gelesen habe.

17.02.2004 23:51:18
Christina M.

Super geniales Buch,man glaubt zu wissen wer der Täter ist - und irrt!!! Sehr zu empfehlen !!!!!!!!!!!!!

25.01.2004 17:45:25
Sal

Offenes Ende? Hm... Der Epilog ist mir fast übel aufgestossen, wie ein letzter böser Winkelzug, wenn man glaubt, die Zusammenhänge verstanden zu haben. wird mit einem Satz (einem "Schaudern") alles in Frage gestellt. Was soll das? Habe ich da etwas falsch verstanden?

14.01.2004 10:08:35
Anja

Ich finde das Buch ist der Oberhammer!!! Es ist total Spannend und das beste Buch das ich je gelesen habe. Man kann sich das nie vorstellen wer der Täter ist. Es könnte jeder sein. Sehr sehr spannendes Buch!!!!

19.11.2003 18:04:07
Christopher

Dazwischen ist es manchmal fad, aber trotzdem sehr spannend. Der Schluss war am besten, weil der Täter nicht entlarvt wird und man seine eigenen Meinungen darüber bilden kann.

26.10.2003 19:29:53
unbekannt

Das Buch ist wirklich gut und ich hab es immer nur ganz kurz aus der Hand gelegt. Obwohl es nicht so spannend ist, dass man es am liebsten essen würde um schneller voran zukommen, bin ich von dem Buch begeistert.

01.10.2003 18:24:09
Nina

Das Buch hört sich sehr gut an! Ich habe es mir auch gekauft!

31.07.2003 11:54:29
krimifan

Super geniales Buch!!! Hab es gelesen und fand es bis zum Schluss spannend. Super finde ich auch das offene Ende!!

08.07.2003 17:48:11
Anja Schade

Walter's zweitbestes Buch!!!
90 grad

22.03.2003 21:16:20
Manuela M.

"Die Bildhauerin" war das erste Buch, das ich von Minette Walters gelesen habe und war sofort begeistert. Nachdem ich angefangen hatte, das Buch zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Genau so ging es mir mit dem Buch "Die Schandmaske". Das sind die besten beiden Bücher, die sie geschrieben hat. Danach muß ich sagen, konnte ich kein Buch mehr von ihr finden, was wieder an die Spannung der vorhin genannten Bücher rangekommen ist.

Die beiden oben genannten Bücher sind wirklich empfehlenswert!

06.12.2002 10:33:41
SilkeS.

Der beste Titel von Ihr!

Film & Kino
Knives Out

Bestsellerautor Harlan Thrombey feiert mit seiner Großfamilie, der Haushälterin und seiner jungen, hochgeschätzten Pflegerin Marta Cabrera, seinen fünfundachtzigsten Geburtstag im eigenen luxuriösen Herrschaftshaus. Jeder der anwesenden Verwandten bekommt an diesem Abend eine gut gemeinte, aber existentiell bedrohliche Abfuhr mit auf den Weg. Der Beginn einer unruhigen Nacht, an deren Ende der Hausherr tot aufgefunden wird. Titel-Motiv: © MRC II Distribution Company L.P.

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