Im Eishaus

Erschienen: Januar 1994

Bibliographische Angaben

  • London: Macmillan, 1992, Titel: 'The Ice House', Seiten: 240, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1994, Seiten: 348, Übersetzt: Mechtild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 1996, Seiten: 348, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 1997, Seiten: 342, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 348, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 348, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 348, Übersetzt: Mechthild Sandberg-Ciletti

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Odile Odile
Minette Walters gehört zu Recht zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern der Gegenwart

Buch-Rezension von Odile Odile Mai 2003

Ein mysteriöser Leichenfund im alten Eishaus beunruhigt die Bewohner des Landsitzes Streech Grange. Könnte der bis zur Unkenntlichkeit verweste Tote etwa David Maybury sein ? Der Gutsbesitzer verschwand vor 10 Jahren spurlos und tauchte nie mehr auf.

Obwohl der ermittelnde Inspektor Walsh ebenso wie die Bevölkerung von Streech Village von Mord ausging, konnte der tatverdächtigen Ehefrau des Verschwundenen, Phoebe Maybury, keinerlei Schuld bewiesen werden.

Mangels Beweisen werden die Ermittlungen eingestellt

Mangels Beweisen, hauptsächlich weil keine Leiche gefunden wurde, mussten die polizeilichen Ermittlungen erfolglos eingestellt werden. Doch jetzt wittert Walsh seine grosse Chance! Dieses Mal wird ihm Phoebe Maybury nicht entkommen.

Dass die Motive des angesehenen Cops nicht ausschliesslich ehrenwerter Natur sind, entdeckt sein Assistent Sergeant Andy McLoughlin erst allmählich. Zunächst vertraut er Walshs kriminalistischem Gespür und teilt dessen Verdacht gegenüber der Gutsbesitzerin.

Mrs. Maybury die Mörderin ihres Mannes und ihrer Eltern?

Erschwerend kommt hinzu, dass McLoughlin, der gerade von seiner Frau verlassen wurde, die kursierenden Gerüchte über Mrs. Maybury für wahr enthält. Diese soll laut dem Dorfklatsch nicht nur ihren Ehemann, sondern auch ihre Eltern skrupellos beseitigt haben.

Aber was kann man schon von einer Frau erwarten, die zusammen mit ihren beiden Freundinnen, der Innenarchitektin Diana Goode und der Journalistin Anne Cattrall der lesbischen Liebe huldigt. Oder warum sonst sollten drei attraktive Frauen seit über 9 Jahren abgeschieden im selben Haus wohnen?

Auch von Hexenritualen und Satanskult wird im Dorf gemunkelt. Einer Vorverurteilung der Frauen steht also nichts im Wege. Streech Grange und seine Bewohnerinnen werden von der Bevölkerung gemieden, wie die Pest.Wen wundert es da, dass die Haushälterin den Landsitz mit einem Gefängnis vergleicht! Lediglich die Aussage des Dorfcasanovas will sogar nicht ins Bild passen...

Das Geheimnis von Streech Grange

McLoughlin jedenfalls beginnt allmählich an der Schuld der Verdächtigen zu zweifeln. Zu nebulös erscheint ihm das Gutachten des Gerichtsmediziners und zu einseitig die Ermittlungen Walshs.
Widerwillig muss sich der Sergeant ausserdem eingestehen, dass er sich in die eigenwilligste der drei Frauen verliebt hat. Mit Intelligenz und Spürsinn gelingt es McLoughlin nicht nur, einen Mord in letzter Sekunde zu verhindern. Er entdeckt auch, welches Geheimnis Streech Grange verbirgt.

Hat seine neue Liebe eine Zukunft oder kehrt er zu seiner reumütigen Ehefrau zurück? Welche Rolle spielt Chief Inspector Walsh?

Gleich mit ihrem Erstling ist der Autorin Minette Walters ein Volltreffer geglückt! Dieser Kriminalroman enthält alles, was ich von einer erstklassigen Detektivgeschichte erwarte.

Der Roman beginnt mit den 10 Jahre alten Schlagzeilen über das Verschwinden David Mayburys. Derart präpariert, spekuliert der Leser sofort gemeinsam mit der Polizei über die Identität der aufgefundenen Leiche.

Wer ist die gefundene Leiche?

Wie ein roter Faden zieht sich dieses Rätsel durch den Roman. Mal tauchen Indizien auf, die zu belegen scheinen, dass der Tote Maybury ist. Dann scheinen andere Fakten das Gegenteil zu beweisen. Minette Walters lässt viel Raum für Spekulationen und das Rätsel wird erst spät gelöst. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten!

Ohne blutrünstige Attribute schafft es die Autorin, ihre Leser vorzüglich zu unterhalten! Wer gern kombiniert und überraschende, aber keinesfalls haarsträubende Wendungen liebt, wird sich mit diesem Krimi keine Sekunde langweilen.

Walters Charaktere sind interessant, glaubwürdig und entwicklungsfähig. Die Freundinnen sind drei grundverschiedene Frauen mit Stärken und Schwächen. In einer Kritik las ich, die Autorin neige wie alle Frauen dazu, ihre Heldinnen immer(!) zu heroisieren!

Gilt die Rüge nur für Frauen?

Erstens passt dies nur bedingt auf den vorliegenden Roman und zweitens könnte man den Schöpfern von "Superman", "Jerry Cotton", "James Bond" oder "Sherlock Holmes" Ähnliches attestieren. Oder gilt die Rüge nur für Frauen?

Aber nun wieder ernsthaft! Walters versteht es meisterhaft, die Emotionen ihrer Protagonisten zu schildern. Gerade der grüblerische, Robert Burns zitierende McLoughlin ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel.

Zu Beginn der Geschichte möchte man den Sergeant fortwährend schütteln aufgrund seines haarsträubenden Benehmens. Nicht umsonst gibt ihm Diana Goode den Spitznamen "Muffel Macho" und ihre Freundin attestiert McLoughlin insgeheim "ein Schrumpfhirn und einen Schrumpfsch...z".

Der Sergeant wird zur Schlüsselfigur

Doch gerade der Sergeant entwickelt sich zur Schlüsselfigur des Krimis. Nachdem er es schafft, seine Eheprobleme und seinen Beruf voneinander zu trennen, gewinnen seine ausgeprägte Intelligenz und sein kriminalistischer Spürsinn die Oberhand.

Der Leser erlebt mit, wie McLoughlin beginnt, Walshs Arbeit und Motivation zu hinterfragen, nachdem er bemerkt, wie sehr ihn dieser zu manipulieren versucht. Dank seiner Zuneigung zu einer der Verdächtigen, gelingt es ihm das Netz von Klatsch, Verleumdungen und Intrigen, dass die Frauen gefangen hält, zu entdecken und zu entwirren. Erst spät erkennen McLoughlin und der Leser, wer da wie eine Spinne im Netz sitzt und die Gerüchteküche weiter brodeln lässt.

Minette Walters schildert auch die Abgründe der menschlichen Seele kenntnisreich und äusserst realistisch. Wie einfach ist es, bösartige Gerüchte zu lancieren, Nachbarn zu verleumden und seinen Mitmenschen mittels gezieltem "Mobbing" das Leben zur Hölle zu machen! Vor allem, wenn man sich gesellschaftlich sehr beliebter Vorurteile, z. B. gegenüber Homosexualität, bedient!

Seitenhiebe auf die Presse

Auch die Presse lässt Walters nicht ungeschoren! Angesichts des Leichenfundes im Eishaus lässt sie die Journalisten Vergleiche zwischen Streech Grange und dem Haus Nr. 10, Rillington Place, ziehen und entsprechende Schlagzeilen formulieren.

Dies erscheint natürlich völlig überzogen angesichts der Tatsache, dass der Serienmörder Christie in seiner Londoner Wohnung am Rillington Place 8 (!) Leichen einmauerte, bzw. verscharrte. "Der Massenmörder von Notting Hill" wurde dafür übrigens am 15. Juli 1953 hingerichtet. Doch wer kennt nicht ähnlich reisserische Schlagzeilen in der Realität ?

Der moderne Stil der Autorin hat mich von Beginn an überzeugt. Sie bedient sich einer leicht verständlichen, gefälligen Sprache. Treffende Beschreibungen, wie "sie sah die blutigen Spuren einer ungeduldigen Rasur" kennzeichnen Walters genauso, wie ihr Humor und Wortwitz......

Die Lösung liegt in der Vergangenheit

"Anne Cattralls Bemerkung platzte in die Stille des Augustnachmittags wie der Furz in die Teegesellschaft der Pastorengattin". Letztlich liegt der Schlüssel zur Lösung des Falles/der Fälle (?), wie öfters bei Walters, in der Vergangenheit der Protagonisten. Und McLoughlin muss eine schwierige Entscheidung treffen...

Wer sich auf intelligente Weise unterhalten möchte, sollte hier zugreifen. "Im Eishaus" enthält alle Zutaten für einen gelungenen Kriminalroman: Spannung, interessante Charaktere, verblüffende, aber logische Wendungen, raffinierte Finten, Humor, viel Psychologie und eine Romanze.

Der Fall findet sein logisches, wenn auch überraschendes Ende. Wer sich einen spannenden Krimi ganz ohne bluttriefende Morde und grausame Details vorstellen kann, sollte hier zugreifen.

Minette Walters gehört nach meiner Meinung zu Recht zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern der Gegenwart. Mir gefallen auch die meisten anderen Romane der Autorin. Allerdings bevorzuge ich ihre früheren Werke.

Im Eishaus

Im Eishaus

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Letzte Kommentare:
01.06.2018 00:17:19
Green_maniac

Abzüge für die Länge der einzelnen Kapitel, Ort- und Zeitsprüngen in den Kapiteln und zu vielen Charakteren, sowie der kompletten Aufklärung nahezu aller Unstimmigkeiten(zu "brav" für einen Krimi finde ich).Pluspunkte für die Detailliertheit und die Aufrechterhaltung des Spannungsbogens. 7 von 10 Punkten.

23.07.2015 18:32:43
Eule Buer

"Im Eishaus" und "Die Bildhauerin" gefallen mir von allen Minette Walters Krimis am besten. Was jetzt kommt, hört sich echt doof an, ich weiß. Ich bin zur Verwunderung meiner Familie, Freunde und Bekannten bekennender England-Fan. Leider spreche ich die Sprache nicht, nur die paar Worte, die man in der Schule gelernt hat. Noch heute ärgere ich mich, dass ich mit dem Englischlernen nicht weitergemacht habe. Und damit zurück zu Minette Walters. Denn ich habe gelesen, dass im Mai 2015 in England ihr Roman "The Cellar" erschienen ist. Und weil ich nun mal kein Englisch spreche und ich das Originalbuch nicht in Zusammenarbeit mit einem Wörterbuch lesen möchte, würde es mich interessieren, ob mir jemand über diese Seite mitteilen kann, wann "The Cellar" in deutscher Sprache erscheint. Natürlich nur, wenn es möglich ist. Danke, danke, danke! In meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis haben die Minette Walters Krimis immer eine "Rundreise" gemacht, so beliebt sind die Bücher.

05.10.2011 12:10:36
Emilynne

Also, ich bin zwar erst 16 und normalerweise mache ich einen weiten Bogen um alle Arten von Kriminalromanen und auch Krimis im Fernsehen und Kino (Mit Ausnahme von Sherlock Holmes :D) Doch als mein Papa das Buch in der Küch rumliegen hatte und ich ein wenig Langeweile hatte, hab ich mich gleich festgelesen. Ich bin zwar noch nicht durch mit dem Buch, aber kann es kaum erwarten es weiter zu lesen. Das liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass ich (nicht wie heinrich) ein riesiger Fan von solchen "Alte-Gemäuer-Geschichten" bin am liebsten mit einem Hauch von Grusel..
LG Emilynne

13.05.2011 21:28:02
Kom_Ombo

Walters Buch übt schon eine gewisse Faszination aus. Stellenweise fällt es schwer, jedes kleine Detail zu verstehen, dann wiederum gelingt es ihr, durch ihren Schreibstil dieses wieder wett zu machen.

Mir fällt es doch tatsächlich schwer, passende Worte für diesen Krimi zu finden.

Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht 100%ig gut - finde aber keine grobe Kritik, die das unterstreichen kann. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten. Und noch mehr darüber zu sagen ...

03.08.2009 19:07:32
Emamju

Falsche Fährten lassen des Rätsels Lösung lange im Dunkeln. Leider ist die Auflösung dann doch nicht so überraschend, wie man zunächst meinen könnte.

By the way:
Es ist durchaus mutig von der Autorin, die Hauptprotagonisten, die ja schliesslich die Symphatie des Lesers erhaschen sollen, als homosexuell zu outen. Es könnte nämlich sein, dass genau solche Figuren bei einigen Lesern auf Grund ihrer Homosexualität durchfallen.

Der Krimi hat alles, was er so braucht: Die Figuren sind authentisch, der Plot ist gar nicht so weit hergeholt und Spannung gibt´s auch zur Genüge. Auch an der Sozialkritik wird nicht gespart.

Mir hat´s gefallen.

26.04.2009 19:58:56
heinrich

Eigentlich mache ich einen großen Bogen um sogenannte englische Landhaus-, Lord- und Superinspektorenkrimis. Und neu ist der Roman auch nicht, aber das merkt man nur an wenigen Stellen, wenn beispielsweise keiner zu einem Handy greift.
Der Wunsch, Im Eishaus zu lesen, hat sich allmählich entwickelt, nachdem ich einige gute Kritiken las und auch der Film hochgelobt wurde. Ich bin sehr angetan von dem Buch. M. Walters gelingt es, ihren beiden Haupt-Ermittlern glaubwürdig die Rollen zu wechseln zu lassen, den einen zum Schlechten, den anderen zum Guten. Widersprechen möchte ich der Rezension von odile in der Hinsicht, dass das Ende überraschend sei. Eigentlich ist es banal, aber durch die vielen Wendungen hat man es nicht in Erwägung gezogen. Gelungen ist es trotzdem!
Ein fazinierender, gut durchdachter Roman für diejenigen, die Inspektor Barnaby zu langweilig und zu bieder finden.

01.03.2009 14:53:41
ABaum71

Das Buch hat mich ebenso in den Bann gezogen wie "Die Bildhauerin" und "Der Außenseiter", auch wenn es vom Aufbau doch etwas anders ist; nicht so viele Cuts durch eingeschobene Mails oder Zeitungsberichte. Lediglich am Anfang wird der Leser auf den Hintergrund durch einige Zeitungsberichte vorbereitet, und lässt ihm/ihr schon mal Raum für Spekulationen.
Das Buch beschreibt genial , wie Vorurteile durch gezielt gestreute Falsch- bzw. Halbinformationen, Menschen beeinflussen können, vor allem wenn es so "beliebte" Themen wie Homosexualität und Hexerei behandelt.
Phoebe Maybury und ihre zwei Freundinnen die auf dem Anwesen leben, geraten unter Mordverdacht, als in Ihrem Eishaus eine Leiche gefunden wird. Für die Dorfbewohner und den auch damals schon leitenden Beamten Walsh steht eindeutig fest, dass die drei "Lesben" für diesen Mord verantwortlich sind, und beschränkt seine Tätigkeit eigentlich nur noch darauf, dieses zu beweisen. Alles was gegen diese Meinung spricht, wird bereits im Ansatz erstickt. Gut das es noch andere Ermittler gibt, wie z.B. McLoughlin , der im Laufe seiner Nachforschungen auf Ungereimtheiten stößt und zudem noch beginnt Symphatie für eine der drei Damen zu entwickeln. So entdeckt McLoughlin, das Walshs Ermittlungen nicht ausschliesslich dazu dienen, den wahren Mörder zu finden, sondern auch dazu , seine gekränkte Eitelkeit wieder ins Lot zu bringen.
Minette Walters spinnt ein Geflecht aus verschiedenen Ereignissen, die sich um das Gut drehen, und führt den Leser so mehr als einmal auf die falsche Fährte, um dann alles in einem nicht ganz so fulminantem Finale enden zu lassen.
Wie immer bei Minette Walters schwebt die versteckte Kritik an der heutigen Gesellschaft spürbar mit.
Ein absolut gelungener Erstling, und für alle zu empfehlen, die nicht auf blutrünstige Morde sondern eher auf fein gesponnene Charaktere und hintergründige Storys stehen.

15.01.2009 12:28:32
Michaela

Dieses Buch war mein zweites von Minette Walters.gleich nach dunkle Kammern. Mir hat es besonders gut gefallen wie Minette Walters schreibt. Habe das buch mal wieder in verschlungen in kürzester Zeit.
Die verschiedenen Richtungen die Sie vorgibt und das Buch damit bis zur letzten Seit spannend macht. Ein toller Krimi.

17.05.2008 14:36:40
NickSch

Minnette Walters versteht es auch in diesem Buch verschiedene Fährten zu legen und den Leser immer wieder auf eine andere Spur zu locken. Psychologisch gut durchdacht. Auf dem Grundstück von drei Frauen die im ganzen Dorf als Lesben verschrieen sind findet der Gärtner eine Leiche. Und wieder ist das Herrenhaus im ganzen Dorf Thema Nummer eins, denn vor zehn Jahren verschwand der damalige Hausherr David Maybury auf mysteriöse Weise. Doch seine Leiche wurde bis zum heutigen Tag nicht gefunden, ist er vielleicht der ominöse Tote im Eishaus oder lebt er sogar noch? Schon brodelt die Gerüchteküche im Dorf. Inspektor Walsh hatte schon vor 10 Jahren die Ermittlungen geleitet und dieser knüpft direkt an diesen wieder an. Er ist wie besessen davon Phoebe Maybury als Täterin zu überführen. Doch Stück für Stück kommt Inspektor Mc Loughlin den Geheimnissen von Streech Grange auf die Spur, und diese sind nicht ohne.
Allerdings hat mir das ganze Buch keinen Hinweis darauf gegeben," Was ist ein Eishaus"? Was aber dem Buch nicht die Spannung nimmt wenn man nicht genau weiß was ein Eishaus ist!! Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!! Der Schluß hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen etwas zu offen.

17.05.2008 14:34:52
NickSch

Minnette Walters versteht es auch in diesem Buch verschiedene Fährten zu legen und den Leser immer wieder auf eine andere Spur zu locken. Psychologisch gut durchdacht. Auf dem Grundstück von drei Frauen die im ganzen Dorf als Lesben verschrieen sind findet der Gärtner eine Leiche. Und wieder ist das Herrenhaus im ganzen Dorf Thema Nummer eins, denn vor zehn Jahren verschwand der damalige Hausherr David Maybury auf mysteriöse Weise. Doch seine Leiche wurde bis zum heutigen Tag nicht gefunden, ist er vielleicht der ominöse Tote im Eishaus oder lebt er sogar noch? Schon brodelt die Gerüchteküche im Dorf. Inspektor Walsh hatte schon vor 10 Jahren die Ermittlungen geleitet und dieser knüpft direkt an diesen wieder an. Er ist wie besessen davon Phoebe Maybury als Täterin zu überführen. Doch Stück für Stück kommt Inspektor Mc Loughlin den Geheimnissen von Streech Grange auf die Spur, und diese sind nicht ohne.
Allerdings hat mir das ganze Buch keinen Hinweis darauf gegeben," Was ist ein Eishaus"? Was aber dem Buch nicht die Spannung nimmt wenn man nicht genau weiß was ein Eishaus ist!! Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!! Das Buch hat nur 4 Sterne von mir bekommen, da mir persönlich der Schluss nicht so gut gefiel.

30.04.2007 09:39:06
kiki

Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich von der ersten Zeile an gefesselt und war froh Urlaub gehabt zu haben. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Dies ist das Beste Buch was ich je gelesen habe!

24.02.2007 23:10:15
liadels

Vorweg: Krimi-Expertin bin ich nicht; Blutbäder und grausame Details liegen mir nicht. Von den derzeit gefeiersten Autorinnen wollte ich zumindest einen Roman lesen... Minette Walters war mit "Dunkle Kammern" Liebe sofort. Und "Im Eishaus" feiere ich das gleich nach. Es ist der faszinierende Fond der englischen Welt mit ihrem antiquierten Schichtensystem HEUTE und der weltweit gültigen menschlichen Natur. Kann man das besser lesen als hier? Nach Einblick in alle Kommentare sehe ich zwei Lager - entweder absolut begeistert (wie ich) oder gelangweilt durch ihre besondere Art der biografischen und temporären Rückgriffe. Mich erinnert ihre Vorgehensweise an das Sprichwort: Alte Sünden werfen lange Schatten... direkt und indirekt. Die Verflechtung daraus beherrscht sie meisterhaft. Ist das nicht etwas Besonderes?

21.02.2007 14:42:32
Josi

Wir müssen das Buch gerade in der Schule lesen und ich finde es eigentlich ganz gut !!! Aber ich finde das dass immer so in die länge gezogen wird!!! Und im Film ist sehr viel ganz anderes als im buch!!!!!

19.04.2006 13:08:06
Nicole Porten

Mein erstes Minette Walters Buch. Es hat mir gut gefallen, obwohl ich fand, das die Autorin manchmal etwas zu langatmig und verworren schreibt. Trotzdem spannend und interessant.

09.03.2006 00:11:18
Matthias Käther

Ich finde, insgesamt hat die Haltung zu neuen Krimis an schärfe und und kritischer distanz verloren; alles wird sofort in den Himmel gelobt.
Wenn man von Chrisite oder allingham kommt, muß man sich bei Walters warm anziehen: sie kann schreiben, wohl wahr, aber ihre Romane leiden auch an Inkonsequenzen; sie bezieht viele "Show"-effekte aus Regelverstößen, die sich eigentlich nur schlechte Krimautoren erlauben. Verdächtige werden viel zu spät - und damit für den Leser nich greifbar - eingeführt,
Detektive geraten selbst unter
Verdacht, Figuren verändern sich unplausibel drastisch. Sie neigt auch zu Längen, besonders in den späteren Romanen. Ich hab "Dunkle Kammern" früher gelesen als das "Eishaus", ich find das Eishaus schwächer. Ihr fällt es mitunter schwer, alle Fäden in der Hand zu halten. Aber trotzdem: Hut ab, sie kann ihre wichtigsten Figuren plastisch und überzeugend entwickeln.

15.10.2005 21:59:49
Jutta

Ich habe das Buch gelesen und fand es einfach nur brilliant! Schon allein die ganzen Charaktere sind richtig interessant und man weiß echt bis zum Ende nicht so genau wer der Tote nun ist! Ich habe zwar manche Seiten doppelt gelesen, da ich manchmal nicht so richtig mitgekommen bin und manche Stellen ziemlich verwirrend fand aber es lohnt sich aufjedenfall dieses Buch zu lesen! Ich hätte auch gerne die verfilmungen on Minette Walters Büchern gesehen nur leider wusste ich nicht o sie liefen. WEIß DAS DEN NOCH JEMAND?

26.09.2005 08:47:15
Daniela

Scharf gezeichnete Charaktere schleichen als potentielle Täter durch diesen fesselnden, aber nicht atemberaubenden Krimi. Lange Zeit ist völlig unklar, wer nun der Tote im Eishaus ist, und selbst als die Lösung auf der Hand liegt, gibt es weitere Überraschungen. Vom Täter wollen wir gar nicht sprechen...
Solide britische Kost, in der die Frauen garantiert nicht zu kurz kommen!

10.02.2005 13:59:40
Norbert Göldenitz

Großartig. insbes. die handelnden Personen sind überaus realistisch gezeichnet.

Das Buch ( wie auch andere ) wurde auch verfilmt. Ich habe diesen Film im Fernsehen gesehen und fand auch ihn sehr sehenswert.

Die Bücher von Minette Walters sind gute und spannende Romane.

Sehr empfehlenswert

25.10.2004 22:33:32
Armillee

Das Buch ist, ebenso wie der Film, absolute Spitze...und hat alles , was man für spannende und tiefgründige Augenblicke braucht.
Die Personen überzeugen und lassen Rückschlüsse in die Realität zu.
Gelesen...gesehen...und für gut befunden...!

20.09.2004 13:45:23
Pascal

Dieses Buch hat mich nur durch seine Dialoge und Figuren gefesselt, obwohl mir die Charaktere doch ein bisschen zu konstruiert sind. Action und Thrill sind hier Fehlanzeige und trotzdem eine spannende Lektüre.

Vom Schluss war ich aber dann doch entäuscht. Ist M.W. die Lust ausgegangen?

"Im Eishaus" kommt lange nicht an "Die Bildhauerin" ran.

05.09.2004 21:14:14
Elmar

Das Buch ist hervorragend aufgebaut, mit spannenden Figurenporträts und einem faszinierenden Rätsel. Besonders gelungen ist das Porträt des Sergeanten MacLoughlin, der nach und nach von einer Neben- zu einer Hauptfigur wird. Leider macht die Autorin am Ende buchstäblich NICHTS aus dem Plot. Ich habe selten einen Krimi gelesen, dessen Lösung mich so enttäuscht hat: Alles löst sich in Luft auf, die Lösung dementiert geradezu den Rest des Romans. Verschenkte Zeit!!

04.08.2004 22:29:29
geli

ein absolut guter krimi, spannend, mit überraschenden wendungen und total realistischen personen. ich habe das buch in einer nacht durchlesen müssen weil ich einfach wissen wollte, wie es ausgeht und habe es innerhalb des nächsten monats noch einmal gelesen, so beigeistert war ich. absolut spitzenklasse!
habe inzwischen auch schon andere bücher gelesen, und ich war ebenfalls von "in flammen" richtig enttäuscht - langweilig und total unnötig zu lesen. was ich auch sehr gut fand, war "die bildhauerin". meiner meinung nach ist minette walters zzt mit elizabeth george die beste autorin englischer krimis. unbedingt lesen!

01.08.2004 01:19:59
Helga

Ein sehr spannender Krimi, mit gut gezeichneten Personen und immer wieder überraschenden Wendungen bis zur letzten Seite. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

War übrigens mein erster Krimi von Minette Walters, aber es werden sicher noch mehr werden.

13.05.2004 15:11:25
Yvonne Belitz

Ich finde das Buch sehr gelungen,es ist total spannend!Es ist sehr gut geschrieben und man will gar nicht mehr aufhören es zu lesen,so gut ist es.Ich empfehle es weiter.

23.04.2004 21:27:09
Astrid

Das erste Buch das ich von M.W. gelesen habe und meiner Meinung nach neben "die Schandmaske" das beste. Schöner Schreibstil und bis zum Schluß sehr spannend.

14.04.2004 16:12:52
Matthias

Es war auch mein erstes Walters. Da ich selten gute Bücher lese war ich doch positiv überrascht und habe es begierig zuendegelesen. Und das soll bei mir schon etwas heissen.

17.02.2004 23:46:07
Christina M.

Dieses Buch war mein erstes "Walters" !! Es hat mich zu ihrer Fangemeinde bekehrt.Super !!! Werde wohl nun 2 - gleisig (Hammesfahr/Walters) fahren !!!!

04.02.2004 16:09:12
ANJA

also ich finde das buch sehr sehr spannend! Nur ich finde den Schluss irgendwie blöd, ehrlich gesagt. Oder wie seht ihr das??? Aber sonst echt top. hab auch schon die Bildhauerin gelesen. Super

17.12.2003 18:43:11
Daniel Chrobok

Ich habe das Buch im befehl der Lehrerin und im folge der Schule gelesen. Das Buch ist sehr spannend es kann ab und zu mal einen durcheinander bringen, aber trotzdem versteht man alles zum Schluss. Das Buch ist oben sehr gut beschrieben, falls jemand eine Zusammenfassung über das Buch machen muss, würde ich empfehlen das obere der Internet Seite zu nehmen und im Buch das Ende lesen ab seite 160.

10.11.2003 15:31:04
Sebastian

Spannend von Anfang an und immerwieder überraschend bis zum Ende. Den typischen Krimi mit vorauszuberechnender Handlung findet man hier nicht. Wirklich gut!!!

14.10.2003 12:27:23
Rolf Flückiger

Sorry, aber ich bin ziemlich enttäuscht. Nach ruhigem Anfang steigt die Spannung, Cattrell u. McLoughlin sind interessante Charaktere, doch die Story packte mich nicht richtig. das Ende fand ich enttäuschen und fad. Kein Vergleich zu Rankin oder gar Mankell!

12.09.2003 15:59:27
Phoebe Maybury

Ja also das Buch Im Eishaus ist wirklich ein sehr sehr interessantes Büchlein auch wenn es am anfang ein wenig langweilig erscheint!!!!!!!Also bevor ihr das Buch weglegt lest erst einmal 20 Seiten,dann wird es langsam spannend!!!

12.09.2003 15:55:10
Johannes Peter Hundt

Sehr geiles Buch!!! Also ich muss sagen, es fesselt den Leser. Ich bewundere Minette Walters um ihr unberechenbares Talent, Krimis zu schreiben!!!! Weiter so!!!

08.07.2003 17:46:51
Anja Schade

Walter's bestes Buch!!! Sehr spannend.
95 grad

20.06.2003 15:04:27
monique

also ich habe im eishaus im unterricht als lektüre gelesen und erst hatte ich keine lust doch einmla angefangen und ich konnte nicht mehr aufhören ich kann das buch nur weiter empfelen!!!!!!1

30.05.2003 23:55:07
Norbert Qualmann

Ein spannendes, psychologisch vielschichtiges Buch, sehr gut geschrieben und überzeugend zu Ende gebracht. Hier geht es nicht nur um einen recht bizarren Mord, sondern auch um Engstirnigkeit, Vorurteile und deren Überwindung. Kaum zu glauben, daß es sich um einen Erstling handelt!

13.04.2003 19:01:44
Christina

Ich finde "das Eishaus" ist ein tolles und spannendes Buch, aber mein Favorite ist "die Bildhauerin"!! Finde aber alle Bücher, die ich bisher von ihr gelesen hab einfach spitze und warte auf neue!!

10.02.2003 13:21:55
Nicole

Dito! Mein 1. Buch von ihr und ich warte mit. Meiner Meinung nach auch ihr Bestes!

06.02.2003 18:47:41
Judith

ich finde Das Eishaus das beste Buch, dass Minette Walters bis jetzt geschrieben hat. Habe mittlerweile alle gelesen und warte auf ein neues

30.12.2002 21:23:23
Tiggi

Das Eishaus war das erste Buch was ich von Minette Walters gelesen habe.
Es hat mich so gefesselt, habe mitlerweile fast alle ihrer Bücher gelesen.
Warte auf ein neues...

05.12.2002 21:21:51
Kat

Klasse Buch!!!