Der Fotograf / Das Auge

Erschienen: Januar 1987

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1987, Titel: 'Das Auge', Seiten: 383, Übersetzt: Ari Grosskopf
  • Berlin: Argon, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Simon Jäger, Bemerkung: gekürzt
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1990, Titel: 'Das Auge', Seiten: 461

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Eva Bergschneider
Mörderisches Road-Movie

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Apr 2007

Der Fotograf ist eine der deutschen Ausgaben von John Katzenbachs 1987 erschienenem Roman The Traveler. Der Knaur-Verlag bezeichnete den Thriller ursprünglich als "Deutsche Erstausgabe - Oktober 2007". Ist den Verlegern entgangen, dass der Roman bereits 1990 bei Bastei-Lübbe unter dem Titel Das Auge erschienen ist? Es handelt sich also um eine neue Übersetzung des Werkes. Und wie ist er nun, der erste Katzenbach?

Susans Mörder - verzweifelt gesucht

Der Tod ist kein Unbekannter im Leben von Detective Mercedes Barren, nicht nur weil sie für die Polizei in Miami arbeitet. Als frisch verheiratete Ehefrau verlor sie ihren John im Vietnam-Krieg, als ihre Schwester Annie gerade ihr erstes Kind erwartete.

 

"Es ist nicht fair, dass Gott ihn Dir genommen hat, aber hier ist ein neues Leben und Deine Liebe soll nicht mit ihm begraben werden - schenke sie stattdessen diesem Kind."

 

Mercedes Nichte Susan wird vergewaltigt und erschlagen aufgefunden. Der Mord an der 19-jährigen Studentin kann dem Araber Sadegh Rhotzbadegh zwar nicht eindeutig zugeordnet werden, allerdings findet die Polizei Zeitungsartikel über die Tote in seiner Wohnung. Er wird als "Campus-Killer" festgenommen und verurteilt, da man ihm ähnliche Verbrechen nachweisen kann.

Einige Monate später stolpert Detective Barren über einen Hinweis im Obduktionsbericht, der sie davon überzeugt, dass der streng gläubige Shiite nicht Susans Mörder sein kann.

Der Killer und die Geisel

Douglas Jeffers verabschiedet sich von seinem Bruder, dem Psychologen Martin Jeffers mit den Worten: "Ich gehe auf eine empfindsame Reise." Zunächst fährt der Fotograf nach Tallahassee/ Florida, wo er eine Begleiterin für die Tour auswählt. Die Literaturstudentin Anne Hampton soll alle Geschehnisse akribisch aufzeichnen. Ihr Peiniger macht sie mit Folter und Drohungen gefügig und benennt sie nach dem schottischen Publizisten James Boswell (1740-1795) . Eine Achterbahnfahrt zwischen Blutrausch und Narzissmus beginnt.

Die Jagd auf den Jäger

John Katzenbachs Debutthriller beginnt mit dem Mord an der ambitionierten Studentin Susan. Erzählt werden diese Ereignisse aus der Perspektive ihrer Tante, der Polizistin Mercedes Barren. Susan bedeutete Mercedes alles, eine eigene Tochter hätte ihr nicht näher stehen können. Die Polizistin wird zum Tatort gerufen und mit allen schmerzvollen Details konfrontiert. Fortan kennt sie nur ein Ziel; den Mörder ihrer Nichte zu richten.

Einfühlsam schildert der Autor die innere Leere und den Fanatismus, der die Ermittlerin antreibt. Mit militärischer Präzision verfolgt Mercedes ihr Ziel Dabei ist sie auf die Mithilfe des Psychiaters Martin Jeffers angewiesen. Sein Charakter stellt einen interessanten Gegenpol zu dem der entschlossenen Polizistin dar.

Jeffers therapiert Vergewaltiger und Mörder in einer staatlichen Anstalt. Trotz der täglichen Konfrontation mit den Gedanken seiner "Lost Boys", scheinen die Anstaltsmauern Martin Jeffers Sicht auf das, was aus seinem Bruder geworden ist, zu blockieren.

Zu wenig Thrill - zu viel selbstverliebtes Gerede

Die Grundidee dieses Thrillers mit einem Serienmörder, der sich selbst ein dokumentarisches Denkmal setzten will, verspricht Spannung mit psychologischem Tiefgang. Doch obwohl Douglas´ Gewalttaten an seiner Geisel willkürlich auftreten und seine Morde nüchtern brutal beschrieben werden, will kein anhaltender Nervenkitzel aufkommen. Die ausschweifenden Monologe des Killers lassen die Verbrechen auf seiner Todes-Tour in den Hintergrund treten und verderben den Aufbau eines Spannungsbogens. Die Vergangenheit des Fotografen, die Mercedes Barren aufdeckt, erschüttert mehr, als seine Gegenwart.

Martin Jeffers Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit der Brüder verleihen dem Profil seines Bruders durchaus Tiefe. Trotzdem hätte auch hier weniger Vergangenheitsfixierung mehr Raum für greifbareren Schrecken gelassen. Aus Anne Hamptons Persönlichkeitsveränderung hätte der Autor sicherlich mehr heraus holen können. Ihr anfänglicher Widerstand geht etwas zu übergangslos in totale Agonie über.

Überraschendes Finale

Nach einem dramatischem Start wirkt der Roman im Mittelteil aufgebläht. Das Finale versöhnt allerdings wieder, denn dem Autor gelingt auf den letzten Seiten doch noch ein überzeugender Plot. Katzenbach vereinigt die Handlungsfäden auf elegante Weise und präsentiert eine unerwartet stimmige Lösung.

Der Fotograf ist eindeutig als ein Roman der 80er-Jahre zu erkennen. In seine lockere, flüssige Sprache integriert der Autor einige interessante Anspielungen auf das Zeitgeschehen. Mit einer kompakteren Handlung und etwas mehr Gegenwartsbezug, hätte Der Fotograf ein außergewöhnlicher Thriller werden können. So bleibt Katzenbachs Erstling als ein Kriminalroman mit spannenden Momenten, aber auch unnötigen Längen in Erinnerung.

Der Fotograf / Das Auge

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Letzte Kommentare:
12.04.2015 15:03:40
Mona

Ich habe alle Bücher gelesen und kann es kaum erwarten, bis das nächste erscheint.
Fange ich ein Buch an zu lesen, bin ich am gleichen Tag fertig damit. John Katzenbach ist der beste Autor für mich ever! Absolute Suchtgefahr :o) . Kann jedes Buch nur Empfehlen. Ich hoffe, das ich nicht allzulange warten muß, bis das nächste Buch erscheint. Daumen hoch, weiter so Herr Katzenbach :o)

10.04.2013 22:11:11
Kasia

Ich bin eigentlich ein großer Katzenbach-Fan und werde es sicherlich auch noch in Zukunft sein. Dennoch hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Dass ich ein Buch, welches in solch einer einfachen Sprache über so einen langen Zeitraum lese, ist eigentlich eher ungewöhnlich. Wenn ich da an "Der Patient" denke oder an "Das Opfer" ... Da konnte ich das Buch kaum für das Mittagessen auf Seite legen, weil es mich richtig reingezogen hat. Und dieses Buch hier ließ ich schon mal gerne für eine Zeitschrift oder Fernsehsendung liegen. Es gab viel zu viele Längen und seitenweise Langeweile. Es fehlte die Spannung und das gewisse Etwas, was ich sonst von Katzenbach kenne, um mich zu begeistern.
Ich schließe mich den 69°, die Eva gegeben hat an und werde demnächst wahrscheinlich "Die Anstalt" lesen, die mich schon seit Langem interessiert.

29.03.2012 11:22:22
tschopsli

der fotograf ist nebst dem professor eines meiner lieblingsbücher von katzenbach...sehr gemein, sehr hinterhältig und böse ist unser serienmörder hier und was ich sehr spannend fand, war die entführung einer studenten, um sein lebenswerk zu dokumentieren und daran teilzuhaben. leider muss ich meinen vorschreibern recht geben, ab der hälfte des buches lässt die spannung rapide nach und der schluss kam mir auch komisch vor, denn die ganze zeit über war das mädel eingeschüchtert und mutiert am ende zur killerin des killers

27.03.2011 16:09:19
Sandra

Fand das Buch sehr langweilig und manche kapitelteile echt nur unnötige zeilenfüller. Hätte das Buch am liebsten irgendwann beiseite gelegt weils einfach langweilig wurde. Die Geschichte hätte man mit der Hälfte des Inhalts spannender erzählen können. Daumen runter!!! Nicht zu empfehlen! :(( echt schade!

07.03.2011 10:51:45
madlen

also mal ganz ehrlich der Fotograf ist sehr langweilig , ab ca. mitte des buches weiß man wer der täter ist , ab da an war das buch für mich uninteressant , wenn ich einen thriller lese dann möchte ich erst am ende buches wissen wer der täter ist der patient und die anstalt habe ich sprichwörtlich verschlungen

26.11.2010 21:13:58
Robert Pisa

Ich finde das Buch ganz spannend aufgebaut. Sicher gibt es Längen - doch geben diese die schlimmen Erinerungen der handelnden Personen wieder. Wenn man wirkliche spektakuläre Kriminalfälle verfolgt, wundert es mich immer wieder, welch triviale Vorgeschichten manche Beteiligte haben - und dann die überraschende, für Außenstehende nicht vorhersehbare Effekthandlung. Auch die Tatsache, dass das nähere Umfeld nichts wahrgenommen hätte.
Auch verstehe ich nun die vermeintliche "Handlungsunfähigkeit" einiger Opfer besser, zB im Falle Kampusch.

23.08.2010 19:31:58
Liane

Nach "Der Patient" und "Die Anstalt" habe ich "Der Fotograf gelesen. Ich bin der Meinung, dass dies sein schwächstes Buch ist und wird den anderen in keinster Weise gerecht.
Es ist zu langatmig und nur zeitweise spannend. Aber ich werde ein Katzenbach-Fan bleiben und freue mich auf seine anderen Bücher, die ich auch schon habe.

29.03.2010 19:55:01
murri

Nachdem ich "die Anstalt" und "der Patient" quasi verschlungen habe konnte ich es kaum erwarten "der Fotograf" zu lesen. Allerdings wurde ich echt enttäuscht... Das Buch zoeht sich stellenweise eeecht in die länge, teilweise hatte ich schon gar keine Lust mehr weiterzulesen. Die Handlung dümpelt so vor sich hin und die Charactere sind die ganze Zeit damit beschäftigt, ihren Errinerungen nachzuträumen, sodass ich beim Lesen manchmal schon vergessen habe, was ebendieser Character grade vorhatte oder wohin er unterwegs war... Dieses Buch hat mich so enttäuscht, dass ich mir bis zum heutigen tage keinen weiteren katzenbach zugelegt habe... THUMBS DOWN

09.01.2010 12:32:16
norah88

Dieses Buch hat mich doch sehr enttäuscht! Ich habe bisher nur "Das Opfer" von Katzenbach gelesen, und deshalb wahrscheinlich ziemlich viel erwartet, weil mich der Roman damals sehr gefesselt hat.

Ich finde, "Der Fotograf" zieht sich an vielen Stellen zu sehr in die Länge! Es fängt zwar sehr gut an, verliert dann aber nach und nach immer mehr an Spannung.

Also wenn man mich fragt, würde ich dieses Buch nicht unbedingt weiterempfehlen!

Lg

30.09.2009 21:50:15
Klaus Maier

Mein erster Katzenbach. Zu detailierte und lange Vergangenheitsbeschreibungen der Hauptpersonen. Spannung ist da aber verliert sich immer wieder. Der Schluss ist weder schlecht noch besonders gut. Habe schon viele bessere Psychothriller gelesen. Das Buch hat das Versprechen gut und spannend zu sein nicht gehalten.

09.09.2009 13:41:59
Pennywise

"Der Fotograf" ist jetzt mein dritter Katzenbach. Wird auch sicherlich nicht mein letztes Buch sein, wobei ich dieses Buch am schwächsten fand. Katzenbach schreibt ja grundsätzlich immer sehr detailliert und deswegen kann sich eine Geschichte bei ihm auch schnell hinziehen. Der Mörder handelt irgendwie ohne jegliche Logik - sofern es die geben kann - und ist zusammenfassend echt nichtssagend. Sein Entführungsopfer verhält sich jetzt nicht so, wie man es erwarten würde und sein Bruder ist irgendwie auch so verstört wie seine Patienten - der Bruder ist Psychiater -.
So ausführlich die Geschichte erzählt wird so abrupt endet sie auch. Total unspektakulär !

26.08.2009 10:43:31
Annuschka

meiner Meinung nach ist das Buch eindeutig viel zu langatmig.Die Gedanken der Hauptdarsteller schweifen viel zu sehr ab und haben teils nichts mit der Handlung selbst zutun...egal ob vom Bruder oder der Polizistin-das Buch hätte nicht so sehr an Spannung verloren, wenn es nicht so ewig in die Länge gezogen wäre!Schade,ich war echt zum ersten Mal enttäuscht von einem Katzenbach-Roman.

19.07.2009 19:22:15
Eileen Brothagen

Hab das Buch gerade zuende gelesen,fand es ganz ok,den Teil mit der Entführung und wie der Mörder, Anne mit in seine verrückte Gedankenwelt gezogen hat,wie er sie zu einem Teil seiner Selbst machte,so das sie nicht fliehen konnte,fand ich sehr interessant und auch nachvollziehbar. Die Verfolgung der Polizistin und auch das Ende war,meiner Meihnung flach. Es ist ein Katzenbach,also auf jedenfall zuempfehlen.

09.04.2009 21:08:50
L.S

Das Buch ist sehr schön. Besonders der Teil mit der Reise gefiel mir.
Es zieht sich zwar in die länge aber ist dennoch spannend und interessant.
Ich verstehe nur nicht, wieso das Mädchen nicht einfach abhaut. Sie hätte ja dem Polizisten bescheid sagen können aber bisher hat sie keine Möglichkeit genutzt.

14.01.2009 02:49:00
Rolf.P

Der Roman ist gut und flüssig geschrieben, hat aber immer wieder Längen, durch die man sich durchkämpfen muss.

Meiner Meinung nimmt sich der Autor zu viel Zeit, die Charaktere vorzustellen, wobei er sich hierbei stellenweise in detailversessene Ausführungen verliert und ganz einfach nicht auf den Punkt kommen mag.
Die Kapitel ziehen sich hierdurch unnötig in die Länge. Die sadistischen Szenen gehen zu lange, fast bis an die Grenze des Erträglichen. Nichts für schwache Nerven, eine Orgie der Gewalt.
Für Katzenbach-Einsteiger ist es eine ideale Art, seine Detailverliebtheit und seine Erfahrungen als Gerichtsreporter des Miami Heralds, kennenzulernen.
Dennoch bekommt dieses Buch von mir noch 65°, denn es ist immerhin noch ein mittelmäßiger Thriller.

Es gibt viele bessere, ich habe aber auch eben so viele schlechtere gelesen.

22.10.2008 16:10:03
Alexandra

Also ich fand dieses Buch sehr,sehr gut.
Der Patient und Das Opfer sind noch besser, aber dafür, dass es sein erstes Werk war, muß ich sagen:Hut ab! Es kommt hier teilweise zu schlecht weg. Ich fand den Anfang zu langatmig. Die ersten 100 Seiten hätte man deutlich kürzen können. Nur die Gefühle von Detective Barren zu beschreiben, fesselt den Leser nicht genug.
Als dann einmal Douglas Jeffers auftaucht, nimmt das Buch Fahrt auf. Es ist von Langeweile keine Spur mehr. Aber auch ich muß sagen, dass die ungenutzten Fluchtmöglichkeiten etwas nerven, auch wenn Anne natürlich abwägen muß, ob er nicht im Stadion zum Beispiel ein Blutbad anrichtet. Absolut spannend war die Szene mit den zwei Mädchen auf der Waldlichtung. Sehr selten hat mich eine Passage in irgendeinem Buch so gefesselt.Und es war auch gut gelöst, als der Ranger auftauchte-sehr raffiniert geschrieben. Ein sehr gutes Buch von Katzenbach- auch wenn meine Nummer 1 DER PATIENT bleibt.

07.10.2008 11:51:21
Susanne

Insgesamt fand ich "der Fotograf" nicht schlecht. Das ist jetzt mein drittes Buch von John Katzenbach, welches ich gelesen habe. Ich habe bei allen Bücher von ihm, so auf bei "der Fotograf" das Problem, dass ich sie zeitweise zu langatmig finde. Würde Herr Katzenbach seine Bücher um etwas 200 Seiten kürzen, wären es für meinen Geschmack besser. Außerdem ist die Story stellenweise doch sehr unglaubwürdig.

01.10.2008 13:16:47
Micha

Man merkt, dass es sich hier um Katzenbachs ersten Roman handelt. "Das Rätsel" oder "Der Patient" sind um Längen besser.

Am meisten nervte mich, dass Anne alle zum teil zwingenden Fluchtmöglichkeiten ungenutzt ließ. Wenn ich unbeobachtet zur Toilette gehen kann und zurückkomme und sehe, dass mein Entführer mit einem Polizisten zusammen steht, versuche ich doch, die Situation zu meinen Gunsten zu manipulieren. Auch auf der Rennbahn dürfte es von Ordnungskräften nur so gewimmelt haben.

04.08.2008 18:27:35
Meike

Ich bin noch so ziemlich am Anfang der Story. Ich möchte eigentlich später mal Psychologie studieren, deswegen hab ich mir erhofft, dass mir deshalb dieses Buch sehr gut gefällt. Der Anfang ist auch eigentlich echt interessant und von der Langatmigkeit habe ich noch nicht so viel mitbekommen, beziehungsweise, es hat mich nicht sonderlich gestört. Gut finde ich, dass das Buch aus mehreren Sichten erzählt wird, sodass man die Gedanken und Taten aller Personen sehr gut nachvollziehen kann und die Sache nicht nur von einer Sicht berichtet wird. Ich freue mich jetzt auch, gleich mit dem Lesen weiter zu machen...

29.06.2008 14:43:18
Markus.Koebler

Für sich genommen ist es ein gutes Buch.
Weniger die kriminaltechnischen Ermittlungen stehen im Vordergrund, sondern eher die Frage: Wie wird man zum Täter. Und so ist von Anfang an klar und offen gesagt, wer es ist. Ferner stellt sich die Frage, wie weit man geht, um den Täter zu fassen.
Unverkennbar spielt das Buch in den 80er Jahren, mehrere historische Bezüge belegen dies.
Was mich etwas stört, sind die doch sehr langen Kapitel. Das Buch ist ohne Frage spannend, wenn mir auch so der letzte Kitzel fehlt. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht um Who-done-it, sondern um Why-done-it geht - und das wird gut herausgearbeitet.

25.06.2008 14:04:13
Reni

ich komm auch ewig nich weiter mit dem buch. ich hab noch ca. 100 seiten zum lesen.
der anfang war echt klasse...
aber zwischen drin, dauert es mir einfach zulang eh mal zum punkt gekommen wird.
ansonsten is es eigentlich nich schlecht

13.05.2008 10:38:15
Nini1979

Also ich bin noch nicht mal bis zur Hälfte gekommen. Das Buch ist mir wirklich zu langatmig. Schade eigentlich. Es hat wirklich gut angefangen und dann extrem an Spannung verloren. Vielleicht werd ichs ja irgendwann mal weiterlesen.

23.04.2008 14:31:56
koepper

Ich fand das Buch enttäuschend. Vor allem ist die Story absolut unglaubwürdig. Die Gewalttaten des Protagonisten, die er seinem Opfer antut, die verschiedenen ungenutzten Möglichkeiten der Flucht des Opfers, das passt alles irgendwie nicht so recht zusammen.
Zwischendurch ist der Krimi einfach langweilig, es wird zu viel monologisiert. Ich werde vorerst keine weiteren Bücher des Autors lesen.

03.04.2008 14:20:09
Regi

Der Fotograf war das vierte Buch was ich von John Katzenbach gelesen habe. Es geht immer um ähnliche dinge. Sie enden alle ähnlich und sind von der grund Idee ebenfalls sehr ähnlich, dennoch gelingt es John Katzenbach immerwieder mich in seine Bücher "hineinzuziehen". Sie sind fantastisch. Der Fotograf war eigendlich das beste Buch von allen!

05.03.2008 19:53:12
Heaven23

Ich habe 3 Romane von Katzenbach gelesen ! Und "Der Fotograf" war echt klasse ! Er schafft es den Leser in den Bann zu ziehen mit seinem ganz eigenen Stil. Manch eine Story zieht sich sehr in die Länge, aber es lohnt sich. Es kommt in seinen Romanen zu einem wirklich sensationellen Show-Down !

24.02.2008 12:58:44
anushka

Von diesem Buch war ich absolut enttäuscht. Der Klappentext liest sich spannend. Allerdings birgt das Buch kaum noch Überraschungen. Katzenbach bietet einen Einblick in die Psyche des Mörders, aber ansonsten passiert in diesem Buch eigentlich wenig. Streckenweise habe ich mich richtig gelangweilt. Katzenbach hat schon bessere und spannendere Bücher geschrieben. Dass er mit diesem Buch die Erwartungen nicht erfüllt, kann jedoch auch daran liegen, dass es bereits 1987 geschrieben und erst jetzt in Deutschland veröffentlicht wurde und somit eher zu seinen "frühen Werken" zu zählen ist. Allen, die sich Spannung erhoffen wie in "Der Patient" kann ich nur raten, dieses Buch nicht zu lesen.

10.02.2008 19:52:09
clare1512

Habe das Buch geschenkt bekommen.
Deshalb werde ich es auch nicht weiterverkaufen und es landet in meinem Regal.
Aber außer, daß mein Regal damit mehr gefüllt wird, kann ich dem Buch nichts
abgewinnen.
Total langatmig, ich mußte mich durchkämpfen.
Spannung: gleich null.
Mein erstes Katzenbach-Buch: Der Patient. Ich hatte es hier bei Krimi-Couch bei einem Preisausschreiben gewonnen-
ich war total begeistert davon und hatte schon gehofft, einen neuen Lieblinsautor gefunden zu haben.
Dann habe ich es mit der Anstalt versucht. Mußte abbrechen! Na ja vielleicht ein Ausrutscher?
Nein, Der Fotograf war fast genauso öde.
Katzenbach, für mich nicht mehr.
Schade

24.01.2008 21:53:11
JaneM.

Nicht schlecht für ein Debüt, aber wie schon erwähnt, in der Mitte doch recht aufgebläht. Außerdem wirkt die "Psychologie" alles in allem etwas plakativ: die vom Tod der Nichte traumatisierte Ermittlerin, der Bruderkonflikt Therapeut (von Gewaltverbrechern!!) gegen Killer und dann die Therapiegruppe "Lost boys", die unfreiwillig Tips zum Verständnis des Seelenlebens von Psychopathen geben...wirkt heute etwas zu banal.

23.12.2007 21:36:42
Louisa

Ich werde heute anfangen das buch zu lesen...Ich hoffe das Buch ist nicht ganz so lagatmig wie es hier beschrieben wird...Ich hab auch schon die Anstalt von Katzenbach gelsen und fand das Buch interessant aber ebenfalls an manchen Stellen zu ausfürlich beschrieben...Hoffe das wir bei diesem Buch nicht weitergefürt...

19.12.2007 15:28:57
kamocolo

Mein Gott ist das langatmig! Nach "Der Patient" -ein tolles Buch!!- hatte ich eine große Erwartungshaltung als ich mit "Der Fotograf" anfing.
Am Anfang ging es ja auch noch, aber dann. Seitenlange Gedankenergüsse, seitenlange (meiner Meinung nach völlig unerhebliche) Abhandlungen,.
Der Plot ist nicht schlecht, aber wäre es mein erster Katzenbach gewesen, würde ich keinen zweiten kaufen.
Diese Buch muss man wirklich nicht gelesen haben, schon gar nicht wenn man bisher nur "Der Patient" von Katzenbach gelesen hat.
Auch ich bin der Meinung, dass aus der Popularität nun Kasse gemacht werden soll mit einem eher weniger guten Buch.

20.11.2007 15:45:54
Memphis Minnie

Nach "Patient", "Anstalt" und "Opfer" war dies mein viertes Katzenbach-Buch. Ich habe nur bis zum Ende des ersten Drittels durchgehalten ... es hat mich einfach zu sehr gelangweilt. Null Spannung, viele unnütze Worte. Ich hatte den Eindruck, man hat hier mit einem bis dato erfolglosen Debut nachlegen wollen, nachdem die späteren Katzenbach-Bücher erfolgreich geworden waren.
Jetzt warte ich lieber auf einen neuen Roman.

23.09.2007 09:46:50
Peter Kranz

"Der Fotograf" ist nunmehr das dritte Buch, das ich von Katzenbach gelesen habe. Ich stelle diesen Autor mit seiner Faszination und seinem Stil inzwischen neben Stephen King. Auch er versorgt uns übrigens gern mit weitschweifenden Ausschmückungen und Gedankenspielen seiner Figuren. Auch bei ihm ist immer wieder Geduld gefordert. Geduld, die sich lohnt - könnte auch Katzenbachs Motto sein. Die Figuren sind plastisch, im "Fotografen" fast kammerspielartig genau in Wort und Handlung und immer glaubwürdig. Das Buch kam schon 1987 in den USA heraus, man spürt darin eine kritische Sicht auf das Land und manches Ritual, was ich ebenfalls sehr gelungen und spannend finde. Zudem geht die Handlung schnell los, bremst dann ab und nimmt am Schluss wieder Fahrt auf. Das scheint Katzenbachs Stil zu sein. Ich konnte den "Fotografen" kaum aus der Hand legen, finde aber "Der Patient" das bisher beste der drei im Knaur-Verlag erschienenen Taschenbücher. 4 von 5 Sternen.

21.09.2007 15:11:21
jonas

Das war mein erstes Buch von Katzenbach ,doch als Fan von Serienmörder - Romanen hatte es mich schon neugierig gemacht.Das Buch ist zwar spannend ,aber der Bogen wird durch manchmal doch arg lange Gedankenausschweifungen der Beteiligten Protagonisten ganz schön in die Länge gezogen.Fazit meinerseits ist : Ein spannender Roman und auch weiter zu empfehlen,aber 100 - 150 Seiten weniger hätten es auch getan.

12.09.2007 14:04:02
Marco

hallo, ein klasse Buch. Ich habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Fand es sehr Spannend. Ab und an musste ich zwar schon die Stirn runzeln ob der Glaubwürdigkeit, den Spaß am lesen hat es mir aber nicht im geringsten geändert.
Sehr Positiv, im Gegensatz zu den anderen Büchern, fand ich das Ende. Es war schlüssig und hat mich befriedigt.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich auf die nächste Deutsche Veröffentlichung.