Tannöd

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2006, Seiten: 3, Übersetzt: Monica Bleibtreu
  • München: btb, 2007, Seiten: 125, Originalsprache
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009, Seiten: 3, Übersetzt: Monica Bleibtreu
  • München: btb, 2011, Seiten: 184, Originalsprache

Couch-Wertung:

66°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
1 x 81°-90°
2 x 71°-80°
4 x 61°-70°
1 x 51°-60°
0 x 41°-50°
1 x 31°-40°
7 x 21°-30°
1 x 11°-20°
3 x 1°-10°
B:39.7
V:19
W:{"1":3,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":1,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":4,"26":0,"27":0,"28":1,"29":0,"30":2,"31":0,"32":0,"33":0,"34":1,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":1,"61":0,"62":0,"63":1,"64":1,"65":2,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":1,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":1,"81":0,"82":1,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Thomas Kürten
Bluttat auf dem Bauernhof

Buch-Rezension von Thomas Kürten Mär 2007

Andrea Maria Schenkel ist mit ihrem Roman Tannöd wohl die größte Überraschung seit langem in der Deutschen Krimiszene gelungen. Mit gerade mal 120 Seiten Länge schafft es dieses Krimileinchen, nicht nur seine Leser in den Bann zu ziehen, sondern auch die Kritik zu begeistern: Unerklärlich, warum sich Fernseh-Literaturpäpstin Elke Heidenreich plötzlich mal wieder für einen Krimi erwärmen kann, wo dieses Genre ihrem Ermessen nach doch sonst nichts mit Literatur zu tun hat. Über mehrere Monate Spitzenpositionen in der Krimi-Welt Bestenliste, der Deutsche Krimi Preis 2007 und letztlich die Nominierung zum Glauser. Es scheint, als möchte sich niemand vorwerfen lassen, ein Juwel übersehen zu haben.

Und tatsächlich, Tannöd ist ein dramaturgisch sehr gut konzipiertes Werk. Die Erzählung erscheint zunächst ungeordnet, ist jedoch stringent und über die gesamte Erzählung konsequent durchgezogen. Auch die Art, wie die Autorin den verschiedenen, auftretenden Figuren durch individuelle Ausdrucksweise eine Kontur verpasst, wirkt authentisch.

Heiliger Stephanus, bitte für sie

Zum Inhalt in aller Kürze: In einem Dorf in Oberbayern hat sich auf dem entlegenen Tannöd-Hof der Familie Danner eine grausame Bluttat ereignet, die gesamte Familie und die neue Magd wurden umgebracht. Von der Nachricht über dieses Verbrechen reist ein Interviewer zurück in das Dorf, das ihm im ersten Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs (der Roman spielt Mitte der 50er Jahre) für einen Sommer ein Zuhause war. Dieser Interviewer unterhält sich zum einen mit den verängstigten Bewohnern des erzkatholischen Dorfes. Zum anderen wird in Schlaglichtern die Entwicklung des Tathergangs und die Entdeckung der Tat einige Tage später geschildert.

Den Roman liest man am besten in einem Rutsch. Dafür ist er auch ohne weiteres geeignet, denn nach zwei Stunden hat das Lesevergnügen ein Ende. Aber genau auf diese Art kann sich die Stimmung von Grauen und Ungewissheit am besten entfalten. An einem Ort des Friedens hat der Teufel Einkehr gehalten - und er weilt noch mitten unter den Bewohnern des Ortes. Die Frage, wer es ist, klärt sich erst auf den allerletzten Seiten in einem allerdings ziemlich unspektakulären Finale. Bis dahin haben sich verschiedene Möglichkeiten ergeben, die für die nötige Spannung sorgen.

Wir bitten dich, erhöre uns

Bei allem Lob bleibt die Frage nach Kritikpunkten, und die gibt es bei Tannöd sicherlich auch. In erster Linie betreffen diese die "Litanei zum Troste der armen Seelen (zum Privatgebrauch)" aus einem "Andachtsbuch für die christliche Frau" aus dem Jahre 1922. In welchem Zusammenhang die Ausschnitte aus dieser Litanei mit der Handlung des Romans stehen, erschließt sich dem Leser nicht. Am ehesten könnte es sich hierbei um ein Gebet handeln, dass die alte Dannerin aus ihrem Gebetbuch am Küchentisch liest. Insgesamt sind diese acht Seiten jedoch einfach nur überflüssig und blähen das Werk auf. Bei 120 Seiten sind acht Seiten Litanei nämlich nicht gerade wenig.

Der zweite Kritikpunkt: Die Figur des Interviewers. Es wird nicht deutlich, mit welcher Intention diese Figur die Gespräche mit den Einwohnern des Dorfes führt. Ermittelt er als Polizist oder sucht er nach Informationen für eine Reportage in einer Zeitung? Beides scheint aufgrund der Auskunftsfreude der Befragten eher unwahrscheinlich. Will er einfach nur so seine Neugierde stillen und reist an eine Station seiner Jugend zurück? Mehr als eine halbe Seite zum Auftakt erfährt man nicht über diese geheimnisvolle Figur. Seine Fragen bleiben unbekannt, seine Wege im Dorf werden nicht nachverfolgt.

Es bleibt ein etwas zwiespältiges Gefühl zurück. Einerseits beweist die Autorin wirklich hohe Klasse, an anderen Stellen wirft der Roman Fragen auf, die das Werk unausgereift wirken lassen. Bleibt abzuwarten, was als Nächstes von Andrea Maria Schenkel zu erwarten sein wird. Tannöd ist ungewöhnlich erzählt und erhält so ein hohes Maß an Individualität und Wiedererkennungswert. Diesen Stil auf einen Nachfolger zu übertragen, dürfte schwer sein. Tannöd wirkt phasenweise schon wie ein Kleinod, aber erst mit einem Nachfolgeroman kann Andrea Maria Schenkel beweisen, ob in ihrer Feder eine Diamantenader steckt.

Tannöd

Tannöd

Deine Meinung zu »Tannöd«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
29.06.2016 12:10:24
thefriction8855

Ich finde das Buch sehr spannend und aufregend. Die Vorstellung eine ganze Familie graußam zu ermorden gefällt mir. Ich bekomme da immer ein Kribbeln am ganzen Körper. Beim lesen ist es mir schon einmal passiert das ich plötzlich hart wurde.

Wer also noch solche Psychopathischen gefühle hat kann sich ja bei mir meldeny

19.04.2016 14:46:34
trafik

Auch ich muß mich den Vorrednern anschließen.
Das ist kein Krimi oder Thriller, sondern ein Heimatroman. Ludwig Anzengruber hat vor vielen Jahren schon solche Romane geschrieben.
Damit einen Krimipreis zu gewinnen versteh auch ich nicht. Auf die Hitliste vom Spiegel. Naja! Als Heimatroman vielleicht. aber nicht als Krimi!
Liebe Kenner vom Spiegel! Die Hitlisten sind daher für mich unsinnig geworden.

19.01.2015 15:07:22
Jun

ich persönlich bin sehr enttäuscht von dem Buch. Ich kann nicht nachvollziehen wie ein solches Buch Preise gewinnen konnte.. Außerdem bin ich der Meinung, dass man es nicht als Krimi einordnen sollte. An sich ist es nicht schlecht geschrieben, aber dennoch ist die Struktur nicht nachvollziehbar genug und die Thematik gehört nicht ins Krimi Genre..

06.08.2013 10:15:32
Torsten

Eine völlig überschätzte, überbewertete Kurzgeschichte.
Bei 125 Seiten, von denen viele durch die kurzen Kapitelchen halbleer bleiben und dazu noch viel zu viele durch die absolut überflüssige "Litanei" verschwendet werden, bleibt eigentlich nur eine Kurzgeschichte übrig.
Und es fängt damit an, dass der Leser vom Verlag schonmal mit dem reisserischen Klappentext getäuscht wird: "Der Leser wird Zeuge des Verbrechens" ist schon glatt gelogen - denn die Zeugenbeschreibung des Verbrechens findet sich erst auf den letzten Seiten.
"...und begleitet jeden Schritt des Mörders" ist auch schlicht unwahr, denn man "begleitet" ihn nur auf wenigen Seiten kurz nach der Tat.
"Schliesslich entfalten sich die traumatischen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft..." ist ebenfalls mehr als masslos übertrieben, denn die einzige traumatische Beziehung der Opfer bestand - natürlich - zum Mörder.
Ein Klappentext also, der das Büchlein völlig an dem tatsächlichen Inhalt vorbei aufbauscht.
Und der Inhalt selbst ist eigentlich unspektakulär. Die Erzählform die überwiegend Aussagen der Dorfbewohner dem unbekannt bleibendem "Interviewer" gegenüber wieder gibt ist zwar ganz nett, weil tatsächlich den unterschiedlichen Charakteren entsprechend total unterschiedlich, aber mehr auch nicht.
Das Ende, samt Motiv ist völlig banal.
Es ist mir total unverständlich wie so ein Hype um dieses Buch entstanden ist und womit sich die ganzen Preise und Kritiklobhudeleien begründen.

29.06.2011 14:39:18
Maria

Ich bin mit hohen, offenbar zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, von dem ich letztendlich recht enttäuscht war. Dass ein als "Krimi" vermarktetes Werk sich manches Mal nicht als solcher herausstellt, finde ich verzeihlich und ist nicht der Autorin, sondern dem Marketing anzukreiden.Der hier teils stark kritisierten, teils hoch gelobten Erzählweise stehe ich zwiespältig gegenüber. Einerseits finde ich die Gedächtnisprotokolle der Dorfbewohner wirklich gelungen, sprachlich und gedanklich konsequent umgesetzt, ABER - am Ende fehlte mir eben doch gerade diese Konsequenz, denn der Wunsch, der (wahren) Geschichte ein für Krimileser befriedigendes Ende hinzuzufügen, kompromittiert das meines Erachtens ambitionierte Werk dann wieder. Die Teile der Geschichte, die eben nicht die Aussagen der Dorfbewohner widergeben, empfand ich als unpassend weil außerhalb der inhärenten Logik des Textes.Das Motiv des Täters, eine solche Bluttat zu begehen, hat mich auch nicht gerade überzeugt.Am meisten geärgert hat mich allerdings die \'Mélange\', mit der die Autorin alle möglichen \'populären\' Themen verwurstet hat, ohne ihnen dann in diesem schmalen Bändchen gerecht zu werden. Inzest, von der Mutter gedeckt (warum??? Die gerade einmal 5 1/2 Seiten Erzählung der "alten Dannerin" fand ich angesichts einer so gewichtigen psychologischen Frage völlig unzureichend), vom Dorf willentlich ignoriert, ein bisschen Kritik an katholischer Bigotterie, das GANZ kurz mal gestreifte Schicksal einer polnischen Zwangsarbeiterin, ein wenig "Die Täter sind immer noch unter uns" Nachkriegsklischee... Dies hätte ein großartiges Buch werden können, wenn es seine eigenen Themen denn ernst genommen hätte, oder, anstatt sie alle irgendwie mit ins Boot holen zu wollen, hätte auch EINES dieser Themen gänzlich ausgereicht, wenn es denn eben konsequent und der Gewichtigkeit des jeweiligen Themas tatsächlich angemessen, bearbeitet worden wäre.
Nazis, Kinderschänder, heuchelnde Katholiken - damit MUSS man doch auf die Bestsellerlisten kommen! SO wirkte dieses Buch auf mich, was schade ist, da ich glaube, dass die Autorin keineswegs so berechnend war, als sie ihr Buch konzipiert hat. Sie hat sich meiner Meinung nach nur ein bisschen zu viel vorgenommen und mehr Gedanken an das Konzept als auf den Inhalt verwendet.Schade.Am Ende hätte ich noch eine Frage: ich DACHTE, ich hätte den Sinn der Gebetsfragmente verstanden, als Fürbitte für die sechs Toten und den Täter nämlich. Allerdings verstehe ich nicht, weshalb es acht, und nicht sieben waren.

07.06.2011 20:29:31
Esperanza62

Ich lese sehr viel und habe das Buch von einer ebenso lesefreudigen Bekannten bekommen. Ich habe mich durch 180 Seiten wirre Literatur durchgequält und dieses Buch ist für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Vielleicht bin ich einfach nicht interlektuell genug, um die große literarische Qualität des Buches entsprechend zu würdigen. Aber ich möchte von einem Buch gut unterhalten werden und davon war ich mit dieser Art Literatur meilenweit entfernt.

18.02.2011 21:47:24
stefanz

Tannöd ist mal ein ganz anderer Roman, sehr speziell und protokollähnlich geschrieben. Das Buch hat man aufgrund der knapp 130 Seiten sehr schnell gelesen. Die Ereignisse in dem Krimi werden für meine Begriffe nicht so düster geschildert wie überall publiziert, die brutalen Morde eigentlich nur kurz angeschnitten. Auf die religiösen Verse kann man verzichten. Die Mördersuche zieht sich bis zum Schluss hin, man wird zum Mitraten eingeladen. Das dieser Roman den deutschen Krimipreis 2007 erhalten hat, ist jedoch nicht nachzuvollziehen.

14.01.2011 18:45:31
authorhans

Bla-bla-bla... selten so ein schlechtes Buch gelesen! Es tut mir Leid, aber ich kann an TANNÖD überhaupt nichts Spannendes und/oder Interessantes finden! Ich habe das Lesen um die Seite 50 aufgegeben, obwohl die Taschenbuch-Ausgabe gerade einmal ca. 180 Seiten hat. Ich wollte gar nicht wissen, wer die Familie auf dem abgeschiedenen Hof ermordet hat oder was aus den Zeugen wurde. Für mich unterste Schublade!

03.12.2010 09:10:00
Samuel

Tannöd, ein Kommentar

Eine tragische Geschichte, welche das Verständnis für schlechte Menschen aufbessert.
Eine Bauernfamilie lebt auf einem Hof, abgeschnitten von der Aussenwelt. Sie haben einen schlechten Ruf, gelten als Eigenbrötler und es geschieht so manch schreckliches, was in einem normalen Umfeld als absolut grauenhaft gilt.
Die Geschichte ist sehr speziell geschrieben, humorlos und grau verpackt, einfach authentisch zum Thema. Sie hat kaum Intelligente Ansätze.
Doch versteht sie es in einem Kapitel sehr, die Spannung aufzubauen, Dies leider nur in einem kleinen Teil des Buches. Für einen Krimi etwas mager.
Die Erzählweise ist abwechslungsweise von den Verschiedenen Personen die vorkommen, dies macht es interessant, aber auch etwas nervig. Die Absicht, reflektiert zu denken verfehlt sie jedoch nicht. Man versetzt sich in die verschiedenen Personen und entwickelt Verständnis für so manche Handlung.

11.11.2010 08:22:38
tedesca

"Tannöd" (ich hatte es als Hörbuch) ist ein ungewöhnliches Buch. Es erzählt eine wahre Geschichte in Form von Zeugenaussagen. Nur wenig weiß man wirklich über die Familie Danner, es gibt hauptsächlich Getratsche und Hörensagen. Typisch vor allem diejenigen Dorfbewohner, die ja "nix sagen" wollen, weil SIE gehören ja nicht zu denen, die tratschen. und dabei die meisten Gerüchte in die Welt setzen. Die Geschichte ist traurig und berührend, die Fakten sind grausam und schockierend. Wahrheit und Fiktion - sprich: die Erzählung der ermordeten Tochter Barbara - werden gekonnt verbunden. Die Sprache ist klar und lebensnah, im Kopf entstehen sofort Bilder des Hofes und der Menschen, die diese Geschichte erzählen. Keine Minute lang lässt einen die beklemmende Stimmung aus ihrer Umklammerung.

Beim Hören habe ich mir oft gedacht, dass mir dieses Buch in gedruckter Form wohl viel weniger zugesagt hätte, vielleicht hätte ich diese feinen Nuancen garnicht mitbekommen, die Monica Bleibtreu so gekonnt herausarbeitet und somit den Leser in eine Dorfgemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Charakteren entführt. Mit ihrer gekonnten Art zu lesen unterstützt sie diese düstere Stimmung, die das Buch beherrscht und die einem ab und zu fast den Atem nimmt.

Alles in allem ein Hörbuch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

20.07.2010 18:49:36
Chrisu

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis - ja, dem kann ich nur zustimmen, ein unglaubliches Buch. Eine Familie wird ermördert, auf einem abgelegen Hof in Bayern. Die ganze Gemeinde ist entsetzt, dass so was hier am Lande verübt werden kann. Jede Person in diesem Dorf trägt dazu bei das Unglaubliche zu enthüllen. Sehr interessant, wie die Autorin die einzelnen Personen erzählen läßt, was so vorgefallen ist, die Vermutungen, die Ereignisse rund um den Hof, einfach genial.

20.07.2010 11:01:36
FL

Genial oder fatal? Eine Kritik von F L:

Tannöd ist ein schönes buch, heey :-)

es hat mir viel spaß gemacht es zu lesen, denn diese unglaublich geniale erzählstruktur macht dieses buch hochspannend! Zudem ist die besetzung des Filmes 1a, weisch! aber is ja schon auch ziemlich brutal deswegen fatal! aber trotzdem genial...

FL

05.06.2010 14:46:12
sulky

Lieber Dan,

ich hatte viel Freude an Ihren herzerfrischenden und von viel Humor zeugenden Beiträgen, die beweisen, dass es auch noch junge Menschen gibt, die mehr können als all die Möchtegern-Literaturkritiker, die kaum mehr zu schreiben wissen als "Das Buch war Scheiße!" Danke!

Herzliche Grüße
sulky

30.05.2010 22:23:02
david

der Krimi ist voll kacke , vorallem die Sprache ,die gefällt mir nicht xd
das regt voll auf 120 seiten zu lesen . 50 hätten auch gereicht und von wegen es erzeugt Spannung , das ist einfach nur scheiße .


dahnidbnskdbnaiskxcbnakshdikanxckashkdnakxhsakjdnaikxsnkdnasklxnskjadhnaksxnkhdskxanikdhnaksnakosndaknckasndkashdnkasmnjasbnkahsjdbnasknjaskdbnaksjhkasnxkasudaklwsidfofasjhdfiakhwsdkasnxcjakushdkaxnsudedhasklnuasjhaklsdjnaiwejadsniaosuejhralsjdnasoijhrlascdnasjldsnasoijdalcnsaidjhlanxasilasdknasiorjaslnsialfasndjasudhasdniasuodnalsjhddjasjhdiuawsejiusoadjawklhjiudawkolejiaosdlawsejioasdaskldiawseiaseadnaws wwalisjdiawoekdljaslidjawoledjaowslejdalsdjiwaedalisjdoawljedioajlniawjdiljawsiednailfjhashdakhsdjdhhdhdhawoadjhaohdhdhdhdhdhdhdhdhhdhdhhdhaoijxdjawedoijasoidjawnmdm

30.04.2010 02:25:04
Jochen

Lieber Dan,

immerhin hat "Tannöd" sie zum Nachdenken angeregt. Das ist doch viel wert für ein Büchlein von etwas mehr als hundert Seiten. Das Schule und ernsthafte Beschäftigung mit Literatur nicht immer kompatibel, bzw. sehr lehrerabhängig sind - geschenkt.

"Tannöd" ist kein radikales, Literatur erneuerndes Buch, bei weitem nicht. Es hat Schwächen, aber es hat ebenso seine Meriten. Eine vor allem: der Leser wird ernst genommen und hat die Chance sich die, bzw. eine, Geschichte selbst zu erarbeiten, erträumen, zusammenzustellen. Wie auch immer.

Wer das nicht mag, wer vor dem Bruchstückhaften flieht, der wird mit Frau Schenkel tatsächlich nicht glücklich werden.

Als Schullektüre ertfordert es kompetente Lehrer - aber ist das nicht immer so?

Jedes Buch, das arme, malträtierte Schüler gezwungen werden zu lesen, ist anscheinend für mal mehr, mal weniger berechtigte und argumentativ untermauerte Kritik gut. Ein Blick auf die arme Kim Novak und den See Genezrareth sei dazu empfohlen.

Ich halte z.B. wenig von Christa Wolfs "Kassandra", das Oberstufenlektüre war/ist, bin aber ein Befürworter des jungen Zöglings Törleß. Argumente gibt es für beide Bücher, dagegen vermutlich auch. Mehr allerdings gegen "Kassandra";-)

Was ihre äußerst willkürlich angeführten Literaturvergleiche betrifft: Zu Michael Ende fällt mir gerne eine kleine Story aus meiner Studienzeit ein. Da bot ein Dozent regelmäßig(!) Seminare zur "Unendlichen Geschichte" an, die beständig überlaufen waren. Doch nach den ersten Stunden flossen die Tränen: denn die ganzen LiebhaberInnen des Endeschen Fantasy-Kosmos sahen sich einem Dozenten gegenüber, der die "Unendliche Geschichte" auf ihre faschistoiden und simpel messianischen Tendenzen hin auseinander nahm. Lang ist es her. Wird heute vermutlich kaum noch passieren.

Nichtsdestotrotz: Respekt. In der Grammatik geblättert und weitgehend nachvollziehbar argumentiert.

Nur der Karl heißt immer noch May.

30.04.2010 00:56:49
Dan

Anmerkung des entzückten Kommentarverfassers:
Ach, Herr Redakteur, es freut mich, Ihnen den Spaß bereitet zu haben, meinen Kommentar zu lesen.Aber wenn es Ihnen schon solch eine Freude gebracht hat, dass sie höchstwahrscheinlich stirnrunzelnd, schweißabwischend, peitscheschwingend, erschüttert, weinend, hoffend, wissend, zustimmend und verleugnend, einfach nur in und aus sich gekehrt, bewegt und doch stoisch, skeptisch, aber stets verstehend jeden einzelnen Satz geurteilt und kommentiert haben, schlage ich Ihnen vor, den Spaß für einen kurzen Augenblick bei seite zu lassen, und sich in meine Situation zu versetzen.
Stellen Sie sich vor, sie sind ein Schüler in der Oberstufe and einem gepflegten deutschen Gymnasium in einer großen Stadt. Sie sind den Begriffen, nennen wir sie Universalien, Kultur, Manieren und Wissensbegierde nicht fremd und verstehen, dass Sie sich in dem Alter befinden, wo ein Mensch das meiste Wissen aufsaugt. Nun haben Sie nur noch wenige Jahre bis zum Abschluss und bis zum Anfang ihres erwachsenen Lebens (jenes können Sie sich wohl freilich besser vorstellen als ich). Sie wollen die letzten Jahre in der Schule möglichst effizient nutzen, und da sitzen Sie im Deutschunterricht und warten auf etwas Literatur und dazu methodische Analyse. Nun assoziiert man meistens deutsche Literatur mit Schiller, Goethe und Heyne, vielleicht auch mit Michael Ende und Karl Mai, aber doch nicht mit Tannöd. Nun denken Sie sich eine Prioritätenliste aus, für die Werke und die Dinge, die Sie in den letzten 2 Jahren des Deutschunterrichts lernen wollen, des wohl wichtigsten hiesigen Fachs für Kulturaneignung sowie Wissens über die eigene Nation ( die Geschichte, die Mentalität der Landsleute und dem Einfluss der geschichtlichen Hintergründe auf das Denken des Volkes, entnommen aus der Kunst, der Literatur, den Erfindungen und der Sprache).
Würden Sie ernsthaft wollen, Tannöd 10 Wochen lang im Unterricht zu analysieren, wenn jede einzelne Stunde so viel zählt, dass keine Freistunden erlaubt werden, und zu jeder Vertretungsstunde Aufgaben des Lehrers vorliegen? Würden Sie das wollen? nicht als Erwachsener, dessen Lebenszeit nur noch in endloser Routine dahinfließt, während die Jahre eines Jugendlichen exponentiell an Geschwindigkeit zunehmen und die Aufnahmefähigkeit von Erfahrungen, Wissen, Können in allen Bereichen bis an ihre Grenzen strapaziert wird?
Haben Sie da noch zeit für Tannöd? Oder ist es nicht so, dass dieses Buch, wie der von mir verschmähte sulky bereits gesagt hat, einem Jugendlichen mehr Reife und Erfahrung abverlangt, als er überhaupt besitzen kann? Würden Sie selber das Buch nicht auch irgendwann als Erwachsener lesen, der nicht mehr die Probleme und Begierden eines jungen Menschen nachvollziehen kann, sodass er sich höllisch aufregt oder gelangweilt-augenrollend wegdreht, wenn er liest: "Das Buch ist scheiße!" ?
PS.
Herr Redakteur, Sie haben die Quintessenz meines ersten Kommentars- ich will nicht sagen gewollt- missverstanden.
Es geht nicht um weniger Anstrengung, die ein Literaturwerk angenehmer zu lesen gestaltet, es geht um das Verlangen eines jungen Menschen nach, der von Erwachsenen so hoch gelobten, Sprache, Moral und Genialität einiger Werke. Faust oder Krieg und Frieden sind doch viel schwieriger zu lesen als Tannöd, Sie verstehen schon. Doch sind sie viel angenehmer zu lesen, da man weiß, was man hat, da man aus jedem Satz klug wird, da es ein anderes Gefühl ist, sie zu lesen.
Man sollte halt zwischen den Zeilen lesen, um angenehm und leicht lesen zu differenzieren.

22.04.2010 00:53:46
Dan

Liebe Kommentar-Leser,
lasset euch nicht beirren von sachlich-trockenen und stringend ruchargumentierten Kommentaren à la sulky!
Sie verteidigen ein zu unrecht gewürdigtes Buch [behauptet wer? Anm. des gebeutelten Redakteurs]!
Ich fasse mein Meinungsbild von Tannöd zusammen:
Das Buch hat eine ungewöhnliche Erzählperspektive. Das Netz der Handlung wird von alen Seiten stückweise geflochten, sodass nur zum Ende hin alles klar wird [gut, dass das bei den meisten anderen Krimis umgekehrt ist. Hilfe! Anm. des erschütterten Redakteurs].
Ich hab keine Lust mehr über Formalitäten zu schreiben, hier ist, was mir nicht gefallen hat:
Die Sprache ist abscheulich. Unemotional, unausdruckslos [also ausdrucksvoll? Anm. des staunenden Redaktuers], unmetaphorisch, unsinnig.
Ich weiß, der Sprachstil des Buches muss sich anpassen an das Millieu, wovon es überhaupt erzählt. Aber wieso muss ICH mich an dieses Voralpener Inzestdeutsch anpassen [Lesezwang? Anm. des peitscheschwingenden Redakteurs. Bei unseren Redaktionssitzungen wird gelegentlich nur "Inzestdeutsch" gesprochen.]???!!
Nächster Punkt: Tannöd hat für mich die Aussagekraft eines Pixi-Büchleins. Es sagt nichts aus. Vielleicht bin ich zu verwöhnt mit gehobener Literatur, Schiller, Goethe, Heyne, Shakespeare, Jack London, Melville, Karl May und vielen russischen Schriftstellern wie Pushkin, Tolsoj, Turgenev, Dostoewski, Tschechow, Gogolj, Kuprin usw.
Die Bücher hat Aussagen, die Bücher strotzen vor Kraft [Namedroping kann jeder. Dumm nur, wenn man seinen kräftigen Büchern ständig unterliegt. Anm. des langsam ins Weinen ausbrechenden Redakteurs]. Nachdem man sie gelesen hat, hat man Tausende fragen im Kopf schwirren, sie lassen einen nachdenken, phantasieren, sie motivieren und inspirieren einen [Wenn sie es denn täten! Wenn es wenigstens für einen einzigen Blick in eine Grammatik gereicht hätte! Anm. des verzweifelten Redakteurs].
TANNÖD aber stiehlt meine verdammte Zeit damit, mich unnötig verwirrt durch mieses Sprachniveau, innovativ grenzdebile Erzählperspektive und ein absolut aktuelles Thema- Inzest und Mord in abgelegenen bayerischen Bauernhöfen [Verwirrung! Das ist es. Ein viel zu seltener, klarer Blick auf's eigene Wesen. Anm. des sacht hoffenden Redakteurs].
Die Story ist darüber hinaus einem echtem Mord entnommen worden, bis ins Detail genau. Damit beweist das Buch unglaubliche Phantasie und Originalität.
Das Einzige, was man bei genauem Hinschauen aus dem Buch extrahieren kann, ist eine Kirchenkritik: Die Gebete zur Mutter Gottes, die der Spannung im Buch dienen, lassen, in Verbindung mit dem Mord und dem Inzest und all den Sünden in Tannöd, den Glauben der Bewohner als heuchlerisch, verlogen und sinnlos aussehen, da sie trotz frommer Einstellung sündigen.
Ich musste 2 Tage lang im Internet nach Analysen und Interpretationsansätzen suchen, um das Buch samt Handlung und Ablaufmuster zu verstehen [Das haben wir schon geahnt. Anm. des endlich zustimmenden Redakteurs]. Wieso muss ich mich auf Sekundärquellen beziehen, um ein kurzes Büchlein zu kapieren [Die Frage beantwortet sich nach Lektüre des vorangegangenen Textes von selbst. Anm. des verständnisvollen Redakteurs] ???
Dabei kann man mir nicht vorwerfen, dass ich seriöse Texte aus Prosa und Epik nicht alleine untersuchen und verstehen könnte.Ich verstehe nicht, wieso dieses eine Buch IM DEUTSCHUNTERRICHT IN DER OBERSTUFE durchgenommen wird.
Als meine Deutschlehrerin ein neues Thema, anknüpfend an das fertige Thema Literatur: Lyrik; ankündigte, fragte ich, ob wir endlich mal Goethe, Schiller, Heyne oder Lessing lesen, blieb sie entsetzt stehen, scaute mich atemlos einige Sekunden an, und prustete los... Ich war entsetzt.. Eine Deutschlehrerin lacht über den ernst gemeinten Vorschlag deutsche Klassik zu lesen, und stellt stattdessen Tannöd vor?? Kann mir das jemand erklären [äh, wenn "Tannöd" schon zu schwer ist, sollte man lieber tief stapeln. Anm. des erklärenden Redakteurs]?
Die für das Programm für den Deutschunterricht an deutschen Schulen Verantwortlichen sollten da mal was überdenken.
Man kann jetzt ruhig die Meinungen der Befürworter des Buches und der Gegensprecher durchlesen und wie ein Philosoph nach Abwägung der Argumente einen Schluss für sich ziehen und jedem etwas sinnvolles entnehmen.
Außerdem sind, und da wird mir Groß-/Kleinschreibungspedant sulky zustimmen, Literaturwerke wie die von den deutschen Klassikern und aktuellen Autoren wie Dan Brown, Simon Beckett und Frank Schätzing VIEL angenehmer zu lesen [DAS also ist des Pudels Kern. Anstrengung vermeiden... Anm. des augenrollenden Redakteurs] als die Regenwaldverschwendung "Tannöd".
Punkt. [Endlich. Ausrufezeichen. Anm. des Trost suchenden Redakteurs...].

19.04.2010 15:16:42
Jolahihi

Das Buch ist zu 200% ,,scheiße´´. Eine andere meinung konnte unsere Lehrkraft auch nicht äußern. Es sind, wie ich es sehe, knapp 150 Seiten Grillanzünder!
Ich kann leide nicht sagen, welche Textfragmente diese sogenannte ,,Spannung´´ hervorhaben sollen. Man kann dieses Buch lesen(wer denn soviel Lust/Zeit dafür investieren möchte), man kann sich die Arbeit auch sparen, sich eine Inhaltsangabe von 5 Zeilen in Wikipedia anschauen, man kann natürlich auch genausogut sagen: ,,Ich werde dieses Buch nicht lesen, da es dies nicht wert ist´´.

16.04.2010 10:19:27
Marplekrimi

Oh Mann,dass ging ja wohl gar nicht! Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Das ist gerade so, als würde ich mir eine banale Geschichte ausdenken und einfach drauf losschreiben, obwohl ich davon keine Ahnung habe. Dieses Buch war für mich einfach nur schwach, auch vom Schreibstil her.Die Story platt und einfach nur an den Haaren herbeigezogen.Nicht empfehlenswert

05.04.2010 12:02:01
Nathalie

Ich war von dem Buch positiv überascht.
Ich musste ein Deutschreferat darüber halten und hatte mich schon auf einen langweiligen Nachmittag eingestellt,doch trotz der vielen negativen Kritiken anderer Leser hat es mir viel Spaß gemacht,mich mit diesem Buch und den geschichtlichen Hintergründen zu beschäftigen.

05.04.2010 08:20:36
sulky

Ich habe Tannöd nun schon zum zweiten Mal gelesen - freiwillig und ich kann mir schon vorstellen, dass ein pubertierender Jugendlicher, der dieses Buch im Deutschunterricht lesen muss, wenig mit dieser Art der Literatur anfangen kann und auch nicht die Reife und Erfahrung besitzt, dieses Werk sachgerecht beurteilen zu können. Sicher ist es kein Krimi im herkömmlichen Sinne, aber danach sollte man dieses Buch auch nicht bewerten.
"...von deutscher grammatik ungefähr soviel ahnung hatte wie ein neugeborenes von stochastik." Solche Kommentare sind für jemanden, der der Groß- und Kleinschreibung offensichtlich nicht mächtig ist, total daneben und zeugen von einer nicht von der Hand zu weisenden Unreife!
Ich bitte jeden, der in Erwägung zieht, „Tannöd“ zu lesen, sich nicht beirren zu lassen, sich aber darüber im Klaren zu sein, dass man keinen einfachen Krimi erwarten darf, sondern Literatur bekommt. Das Buch ist es wert, gelesen zu werden.

31.03.2010 01:38:37
keksfetischist

auch wir haben dieses buch im deutsch gk gelesen...bzw. sollten es lesen. ich hatte schon nach den ersten 3 seiten, von denen zwei aus irgendwelchen gebeten bestehen, die für mich keinen zusammenhang mit der handlung (HANDLUNG... xD) ergeben. das fragt man sich: was soll das??? der spannung dient es jedenfalls nicht (und ist das nicht das wichtigste an einem krimi?). ich hab mich dann schließlich doch noch durchgerunden 5 minuten weiter zu lesen, um es dann erst nach der 20 seite entgültig wegzulegen. da ich jedoch den ungefähren handlunsverlauf, oder sagen wir lieber inhalt, denn es passiert einfach NICHTS, für den unterricht schon kennen sollte, hab ich mir dann einige rezessionen, zusammenfassungen und ähnliches im internet druchgelesen. waren vllt. (übertragen auf die seitengröße im buch) 5 seiten text, die ich da gelesen habe. danach war ich wirklich froh, dass ich mir das buch nicht angetan hab. obwohl ich das buch nicht gelesen habe, konnte ich anschließend ohne probleme bei der besprechung mitarbeiten. denn abgesehn davon, dass die meisten beschriebenen charaktere nur schwafeln und ihre, meist 3-7 seiten langen, monologen nur 3 zeilen inhalt besitzen, der jedoch anders verpackt immer wieder herunter gebetet wird, sind sie und ihre sprache unglaublich klischeehaft gewählt! vielleicht wird man in diesem roman einige male auf die falsche fährte gelockt, was den täter angeht. aber ganz ehrlich: spannend wurds dadurch auch nicht...

23.02.2010 18:48:18
die Sandra

Mich hat der ganze Fall von Hinterkaifeck, wie ja der Hof richtig heißt, sehr interessiert. Deshalb finde ich es total spannend, wie die Autorin diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Leider ist es manchmal doch etwas schwer zu verstehen, welche Person da gerade spricht usw. Insgesamt aber hat mich das Buch so gefesselt, dass ich es schon zum 2. mal lese. Das will was heißen:D

27.01.2010 04:41:58
Tina

das buch ist super. es hat eine eigenen schreibstil -angepasst an die zeit des verbrechens und gerade das macht es so faszinierend. wenn sich jemand über das ende beschwert, dann ist das nicht nachvollziehbar... es ist -leider- eine wahre geschichte und da kann man das ende ja nun nicht einfach mal so umändern. ich finde es ist lesenswert !

18.01.2010 20:05:07
LeseRatte

ich finde es komisch, dass dieses buch den deutschen krimipreis gewinnen konnte.diese ausdrucksweise ist nicht mit normal gebräuchlichen vereinbar und diese ständigen personenwechsel bringen den leser dazu, dass buch nicht mehr zu verstehen. ich empfehle, das buch nicht zu kaufen. 7 euro für 120 seiten langeweile, das erscheint mir übertrieben. ich stimme falendreen zu, dass das buch ÜBERHAUPT KEINE spannung aufbaut. der schreibstil erinnert mich an den meiner früheren deutschlehrerin, die von deutscher grammatik ungefähr soviel ahnung hatte wie ein neugeborenes von stochastik. toll ist das buch nicht, mir unbegreiflich wieso das so hoch gelobt wurde. allerdings muss man sagen, das buch ist immernoch sehr viel besser als der film. PSYCHO ist die einzig treffende beschreibung meiner meinung nach. dieser kommentar ist nicht dazu da, hilfreich zu sein, ich nehme nur an der diskussion teil.

18.01.2010 19:49:39
Falendreen

Ich habe den Roman zusammen mit meiner Klasse gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht.Von einem Roman, der den deutschen Krimipreis gewinnt und weiter, erwarte ich spannungshöhepunkte und ein Finale.Hier jedoch war nur ein kleiner spannungshöhepunkt vorhanden.Ich persönlich ziehe da normale Krimis oder normale Romane vor, aber kein gemixxtes etwas, was man hingehalten bekommt und wo einem zu gesagt wird: da bitte sehr, ihr Romandebüt. Nein danke, bei diesem ganzen wirbel um das buch hatte ich mehr erwartet.

02.01.2010 13:47:41
Kiki

Nachdem das Buch mit Preisen, Auszeichnungen und Lobenhymnen nur so überschüttet wurde, kaufte auch ich es mir und erwartete pure Spannung. Leider kommt diese bei den vielen Personenbetrachtungen überhaupt nicht auf. Ich war doch sehr enttäuscht und kann im nachhinein den Hype um dieses Werk, das eher der Kategorie soziale Millieustudie einzuordnen ist, nicht wirklich nachvollziehen. Ein Krimi ist das für mich nicht.

15.12.2009 19:25:51
Marlene

Wir haben dieses Buch in der schule gelesen und daraufhin den kino film.
ich war von dem buch negativ überrascht, weil ich mir echt mehr erhofft hatte.
aber nachdem ich den film gesehen hab, erschien mir das buch auf einmal viel sinnvoller und logischer..
es macht sinn den film zugucken, auch wenn man sich dafür nicht begeistern kann!
das buch stellt den film tatsächlich in den schatten!

30.11.2009 19:32:52
Frieda

Ich finde es hart, wie viele das Werk "Tannöd" madig machen. Mal ganz ehrlich: Allein schon die Idee in diesen Zeitverschiebungen zu schreiben und dies dann auch noch so kosequent durchzuführen, ist das nicht eine enorme Leistung?
Natürlich, wir erwarten ganz anderes unter der Kategorie "Krimi". Aber ist nicht genau diese Differenz, diese erfrischede Individualität, die Glanzleistung der Andrea M. Schenkel? Natürlich, die Gebets-Zitate sind vielzahlig und lang, aber wer zu fantasielos ist, sie jemand in den Mund zu legen, der soll sich doch an der kürzer werdenden Lektüre erfreuen & weiter blättern!zugegeben, ich war auch zuerst ein wenig enttäuscht, wie haargenau sie den reellen Mord nacherzählt. Fantasielos, dachte ich. Aber es ging ihr garnicht allein um den Mord. Und das macht ihr Buch zum Roman- sie interessierte sich viel mehr für die vielen kleinen Charaktere, ihre Gefühle, ihr Denken und ihr Handeln. Der Mord ist nur der Aufhänger für ihre vielen kleinen Geschichten. Bücher sind Geschmackssache, völlig richtig! Aber Leistung soll anerkannt und geachtet werden, jeder wünscht sich das für sich selbst. Also warum "Tannöd" als Schund und unnötig abtun, auch wenn man keinen Spaß am lesen hatte?

26.11.2009 17:47:11
Bofinator

Wir haben dieses Buch erst letztens im Unterricht gelesen. Mein Gesamteindurck ist: Langeweile pur, vorallem frage ich mich was diese lächerliche Gebetsscheiße beim Leser bewirken soll. Beim Höhepunkt des Buches (dem nacherzähltem Mord) bin ich mittendrinn eingeschlafen, das ist mir bisher bei noch keinem anderen Buch passiert, was darauf schließen lässt, dass dies das langweiligste Buch ist, dass ich je in meinem Leben gelesen habe. Ich bitte euch, ein nacherzählter Mord und ständiges Durcheinander, wie kann man da nur Freude am Lesen haben???

25.11.2009 17:47:20
Katharina jank

Als ich erfahren hatte das wir Tannöd in der Schule lesen war ich zuerst begeistert da ich viel Gutes über das Buch gelesen habe, aber die Entäuschung ´war groß. Es gibt keine Spannung die aufgebaut wird. Ich habe es nur fertig gelesen da ich es für die Schule lesen muss.
Schade um das geld, da hätte ich mir lieber ein anderes spannendes Buch gekauft.

03.11.2009 07:08:18
maggiemops

wir leben in einem freien land! ? Also kann jeder seine Meinung sagen. Dieses "Schulheft" vermittelt sehr sehr stark den Eindruck, hier wollte jemand unbedingt 120 Seiten füllen, egal wie. Und wenns sein muss mit z.T. unnützen Gebetstexten und zum Schluss gar noch ein Interview aus der Südd, Z, nit der Autorin. So jetzt kann man das Bch auch gerade noch so Buch nennen. Tja und Schreibstil hin oder her, ist schon lustig zu lesen wie aus einem diletantischen Schreibstil das "Etwas Andere" wird. Ist wie in der Kunst, stellt man ne Lweinwand mit nix drauf aus, so gibt es immer noch ein Heer dummer Leute die fragen " Was wollte der Künstler uns damit sagen?" fragen. Warum hat man nicht den Mut zu seiner Meinung zu stehen und zu sagen, da sist grottenschlecht, wenns denn so ist anstatt aus diesem Werk noch sowas wie ein intellektuelles Meisterwerk zu machen, dessen Sinn sich halt nur wenigen eröffnet. Ich empfinde solche Veröffentlichungen als "Vera...".

15.08.2009 13:41:32
carter

Ich erlaube mir, einen anderen Geschmack als die Juroren für den Deutschen Krimipreis 2007 zu haben und würde Tannöd eher in die bayerische Dramen Dichtkunst einstufen wollen, für die ich mich noch nie begeistern konnte.

Wie hier viele schon geschrieben haben, ist alles im Leben Geschmacksache und das ist gut so.
Ich las über Andrea Maria Schenkel ein Interview und fand sie sehr natürlich und sympathisch, deshalb kaufte ich mir Tannöd.

Bei der großen Anzahl von guten deutschen und internationalen Krimis ist es sicher nicht so einfach sich hin zu setzen und ein Buch zu schreiben.
Sehr gespannt bin ich natürlich jetzt auf Kalteis.

22.03.2009 19:32:38
SukRam

Griesgrämige Dorfbewohner, versetzt mit ein wenig Dorfklatsch, sowie eine grässlige Bluttat. Abgenutzt und schon hundertmal in Agatha Christies Werken erzählt, was in so einem kleinen Dorf eigentlich alles vorgehen kann. Auch das Ende ist nicht so überzeugend, wie es die Handlung vermuten lässt. Mag sein, dass die Erzählweise begeistert. Kurze Sätze. Wiederholungen. Wiederholungen. Kurze Sätze. Ich weiß nicht, ob man ein Werk sofort als ,,literarisch" bezeichnen kann, nur weil die Prosa verworren und mundartlich ist. Vielleicht schafft es ja ,,Kalteis", mein Interesse zu erregen...
Meine Bewertung: 69°

20.07.2008 20:22:54
blauer Leser

Wenn man anderen Lesern den Kauf eines Buches empfehlen oder davon abraten will, muss man, wenn man solche Pflöcke reinhaut, dies auch nachvollziehbar begründen. Was soll ich davon halten, wenn da steht: Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil es so dünn ist und ich das Geld nicht ganz zum Fenster rauswerfen wollte? Ein anderer Kommentator spricht das Niveau mancher Kommentare an, meines Erachtens völlig zutreffend. Es kommt nicht nur darauf an, was man schreibt, sondern auch wie man es schreibt. Ich habe nichts gegen die subjektive Meinung einzelner, sondern gegen den Stil, wie sie manchmal vorgebracht wird. Ich persönlich möchte mich nicht als Kaufberater sehen, weil eben die Geschmäcker wirklich sehr unterschiedlich sind.

20.07.2008 13:27:33
rosaroterächer

Da es hier um die eigene, subjektive Meinung zu dem Buch geht, empfinde ich es als lästig, dass diese Meinungen nicht einfach akzeptiert werden können. Für mich steht hier im Vordergrund, anderen Lesern ein Buch zu empfehlen oder auch von dem Kauf abzuraten. Was man daraus dann macht, sollte im Auge des Betrachters liegen. Wenn ich also schreibe, dass sich in meinen Augen keine Spannung aufbaut und ein anderer Kommentar beinhaltet, dass es sich um keinen klassischen Krimi handelt, dann werden sich wohl einige für, andere genau aus diesem Grund gegen das Buch entscheiden. Daher erachte ich Kommentare, die sich auf die Meinungen anderer Personen beziehen als sehr viel überflüssiger, als Kommentare, die sich gegen dieses Buch aussprechen. Blauer Leser schrieb: „Gott sei Dank sind die Geschmäcker unterschiedlich“, dem stimme ich gerne zu, nur sollte man andere Geschmäcker dann auch gestatten und sich nicht scheinbar persönlich angegriffen fühlen.

17.07.2008 19:30:20
blauer Leser

Fast könnte man den rosaroten Rächer beneiden, wenn er schreibt, dass Tannöd eines der schlechtesten Bücher ist, die er jemals gelesen hat. Wer zu sehr auf eine bestimmte Struktur von Krimis eingeschworen ist, sollte die Finger von Tannöd lassen. Es ist ungleich schwieriger so Spannung aufzubauen, wie es A. M. Schenkel in diesem Werk schafft, als es in 0815 Krimis geschieht. Ich habe das Buch jetzt viermal, jeweils unter unterschiedlichen Aspekten gelesen und immer wieder Neues entdecken können. Langeweile habe ich nie empfunden, ich habe mich immer glänzend unterhalten. Da haben sich die 7.95 Euro mehr als gelohnt. Ich käme auch nicht unbedingt auf die Idee, ein Buch als schlecht zu bezeichnen, weil es mir nicht gefällt. Gott sei Dank sind die Geschmäcker unterschiedlich. Aber wirklich hilfreich sind die Kommentare im Stil des rosaroten Rächers nicht.
blauerleser

13.07.2008 23:17:11
rosaroterächer

Dieses Buch war eines der schlechtesten, die ich jemals gelesen habe und das waren schon so einige. Nur wegen der geringen Seitenzahl und weil es so teuer war, habe ich es letztendlich ganz durchgelesen (damit ich das Geld nicht komplett zu Fenster rausgeworfen habe...) Das Buch ist total langweilig und an keiner Stelle baut sich auch nur der Hauch von Spannung auf. Lediglich die Erzählweise hat mir gut gefallen, da hätte man ein gutes Buch draus machen können. Sollte wohl nicht sein…

08.07.2008 22:17:55
ChimChim

Hatte schon viel von diesem Buch gehört und hab es mir dann einfach mal vor zwei Tagen gekauft. Der Schreibtstil ist wirklich sehr merkwürdig und wirklich große Spannung kommt in diesem krimi sogut wie garnicht auf. Es ist kein wirklich schlechtes Buch, aber dadurch das es so hoch gelobt wurde hatte ich sehr hohe erwartungen, wurde aber nur enttäuscht - Ewig langes gerede über die beziehung zwischen Vater und tochter, kein richtiger höhepunkt, die personen sprechen ein einfach nicht an. Frazit: Für nen kleinen happen zwischendurch ganz ok, aber wie das buch einen krimipreis bekommen konnte verstehe ich überhaupt nicht!

08.07.2008 22:17:19
ChimChim

Hatte schon viel von diesem Buch gehört und hab es mir dann einfach mal vor zwei Tagen gekauft. Der Schreibtstil ist wirklich sehr merkwürdig und wirklich große Spannung kommt in diesem krimi sogut wie garnicht auf. Es ist kein wirklich schlechtes Buch, aber dadurch das es so hoch gelobt wurde hatte ich sehr hohe erwartungen, wurde aber nur enttäuscht - Ewig langes gerede über die beziehung zwischen Vater und tochter, kein richtiger höhepunkt, die personen sprechen ein einfach nicht an. Frazit: Für nen kleinen happen zwischendurch ganz ok, aber wie das buch einen krimipreis bekommen konnte verstehe ich überhaupt nicht!

06.07.2008 18:31:12
Alex

Ich bin begeistert von diesem Buch, obwohl ich kein großer Leser bin, muss ich sagen, dass ich mich von diesem Buch mitreißen lies. Einen Krimi in Bruchstücken zu schreiben, in dem jeder Charakter eine individuelle Ansicht des Geschehens hat, finde ich interessanter als die üblichen, "WER-WARS-Geschichten".
Ein Buch voller Spannung, das zum Nachdenken anregt.
Und wie hier bewiesen für viel Gesprächststoff sorgt.

28.06.2008 22:23:55
wernher

Ich habe mir die Mühe gemacht, alle 78 Kommentare zu lesen. Dass die Meinungen unterschiedlich ausfallen, habe ich erwartet, aber das Niveau mancher Kommentare hat mich doch entsetzt. Der größte Teil dieser Kommentare entlarvt sich selbst, deshalb will ich mich damit auch nicht auseinandersetzen.
Mir fiel auf, dass die eingestreute Litanei Verständnisprobleme bereitet. Selbst Herr Kürten kommt damit nicht zurecht. Eine Leserin spricht dabei gar von schlechten Bibelzitaten. Machen wir uns doch folgendes klar: Eine scheinbar heile Welt bricht zusammen, als in diesem "erzkatholischen" Dorf eine ganze Familie abgeschlachtet wird. Vermutlich ist in jedem dieser Häuser der Myrtenkranz vorhanden, eben jenes Gebetbuch der christlichen Frau, das ganz sicher Verwendung findet, wenn für Verstorbene gebetet wird. Die Dannerin betet darin täglich - vermutlich für sich selbst, für ihr eigenes Seelenheil, weil sie es duldet, dass ihre Tochter vom Vater jahrelang missbraucht wird. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Myrtenkranz zu, der als Zeichen der Reinheit, der Unschuld und der Jungfräulichkeit gilt. Barbara ist zwar keine virgo intakta mehr, aber sie ist unschuldig. Sie wird erst in dem Moment schuldig, wo sie dem Vater den Hof abpresst und ihrem Nachbarn den Hof macht, weil sie einen Vater braucht für ihr zweites Kind. Sie hat das Fürbittgebet für die armen Seelen genauso notwendig, wie die anderen Mitspieler dieser bigotten Dorfgemeinschaft. Die Litanei ist keineswegs ein Seitenfüller oder nerviges Füllsel, wie es hin und wieder durchdringt, sie ist vielmehr eine Klammer um all die markanten Personen und ein Zeichen, dass dieses Dorf längst seine Unschuld verloren hat.
Auch wenn viele zu diesem Buch keinen Zugang finden, ich finde es hervorragend und sage 80 ° wer es fassen kann, der fasse es!

28.06.2008 14:58:29
Marcel

ich finde das Buch schon gut... aber nur um es so zu lesen und nicht fuer ein Referat...Ansonsten ist es eigntlich schon gut.ich weiss nicht was ich noch schreiben soll...Servus

19.06.2008 12:33:28
Carola

Ich konnte das Buch nicht in einem Ruck durchlesen, weil es mir zu spannend war, aber die Neugier siegte natürlich. Die Neugier auf immer andere Charaktere, die sich durch ihre Sicht auf Dinge und ihre Sprache so treffend selbst dargestellt haben. Der Pflichtlektüre hätte wohl die eine oder andere Geschichtsstunde vorausgehen sollen, denn was man da so nebenbei von den Handelnden über die deutsche Geschichte erfährt, ist sehr erhellend, wenn denn der Blick in diese Richtung gelenkt wird.

03.06.2008 07:38:35
Birgit

Ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht und kann noch immer nicht verstehen wie dieser Krimi den deutschen Krimipreis gewinnen konnte. Würde sich mein Sohn sprachlich in Deutsch so ausdrücken würde er mindestens die Note 5 bekommen.

25.05.2008 20:46:25
joogel

Stimmt jugendliche sollten mehr lesen, aber durch dieses Buch wird die mangelhafte Ausdrucksweise noch verstäkt.
Ein 6. Klässler hätte ein spannenderes und Buch mit einem Besseren ausdruck geschrieben.

Keinerlei Spannung, am Anfang weiß man nicht was jetzt wirklchich los ist. Nur am Ende kommt, dann nochmal etwas Spannung auf. Doch dadurch kann nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden.
Und die Bibelzitate sind auch sinnlos und schlecht.
Im Großen und Ganzen ein schlechtes Buch. Rausgeworfenes Geld.

25.05.2008 18:17:02
Amouna

"Ich finde solche buche solten verboten werden"

Schüler mit derart mangelhafter Ausdrucksweise sollten noch zu viel mehr Lektüre "gezwungen" werden. Kinder, äußert euch zum Buch, ansonsten spart euch die Kommentare.

25.05.2008 17:44:37
Frank

Liebe Kinder.
Gründet doch eine Selbsthilfegruppe. Dort könnt ihr euch dann gegenseitig bemitleiden und auf all eure bösen Lehrer/innen schimpfen. Ihr habt es ja nun nicht leicht. Lesen in der Schule stelle ich mir auch ziemlich schlimm vor.
Alles Gute euch,
Der Frank

25.05.2008 16:13:40
Alex

ich werde auch in der schule dazu gezwungen es zu lesen und ich finds so garnicht interessant oder spannend. die gebete dazwischen gehen garnicht, vor allem wenn man so gänzlich unchristlich ist. ich finde das buch spricht eine bestimmte zielgruppe an, die nicht die jugend ist. auch wenn das buch in bayern spielt (wo ich herstamme), hat es garnichts von einer bayrischen geschichte. ich versteh also ganz und garnich, warum des so gelobt wird.

23.05.2008 08:55:54
Anna

ich fand das buch wirklich scheiße und wir werden ebenfalls gezwungen es in der schule zu lesen. der schreibstil gefällt mir nicht und ich fand es gar nicht spannend. sagt viel über den spiegel aus wenn es ein spiegel-bestseller ist

19.05.2008 13:35:15
natter

ich habe das buch und die theaterfassung gelesen, und auch das stück besucht. ich kann nur sagen: faszinierend! das ist eine meisterleistung gelungen! das stück läuft in den innsbrucker kammerspielen- sehenswert!

16.05.2008 10:50:14
Paulick

Ich finde das buch grotten schlecht°!° Wir werden in der schule gewungen das buch zulesen und die einzelnen Personen zu bearbeiten. Ich finde solche buche solten verboten werden

15.05.2008 14:53:39
gudrun

Ich finde dieses Buch total scheiße, denn es ist doof geschriebend und verwirrend!!
Gerade die Bibeltexte sind störend und inakzeptabel!!!
Am Anfang versteht man zuerst garnichts, da die Personen nur einzeln beschrieben werden und man teilweise kein Zusammenhang erkennt!
Ich empfehle euch, dieses Buch nicht zu lesen!!!

16.04.2008 09:32:14
Iris

Spannend fand ich dieses Buch auch nicht. Es ließ sich gut und zügig durchlesen. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum dieses Buch so hohe Auszeichnungen bekommen hat, da ich es weder sonderlich spannend noch besonders gut geschrieben fand. Ziemlich nervig waren die ewigen Bibelsprüche, die überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hatten und auch nicht zum Verständnis des Buches beigetragen haben. Eine gute Strand Lektüre - mehr meiner Ansicht nach allerdings nicht.

08.04.2008 12:21:19
Angelo

Doch! das ist ein Leseereignis! Die Geschichte ist nicht öd. Sie ist vielmehr tannig, wuchtig, harzig. Ich lese nicht nur Krimis, bin immer auf der Suche nach Ungewohntem, Sperrigem, Verschrobenem. Deshalb gefallen mir auch hier im Reich der Krimi-couch Leute wie Wolf Haas, Steinfest, Juretzka oder David Peace.
Das Buch ist schnell gelesen, wie ein spannender Film, in zwei drei Stunden, an einem Morgen, einem Nachmittag. Die wechselnde Sicht, die reduzierte Sprache, die dichte Atmosphäre: Das fesselt, das zieht rein.
Ich bin Schweizer, fast 60 Jahre alt, kurz nach dem Krieg geboren. Was hier beschrieben wird, die Last über den Höfen, die Enge des Dorfes, das "ich will nichts gesagt haben" - und dann doch verleumden und urteilen, die Gefangenschaft in Arbeit und Armseligkeit, das könnte in Norwegen, in Belgien, in der Schweiz, irgendwo "auf dem Land" spielen. Nach dem Krieg, oder heute.
Also Leute: Lesen! Nicht auf das Kommentar-Gemotze hier hören, selber ein Urteil bilden.

27.03.2008 07:24:58
FuryDE

Tannöd ist zum Glück ein kurzes Buch. Die süddeutsche Mundart, die fast das ganze Werk durchzieht, macht mir als Norddeutschen das Lesen sehr schwer. Es erinnerte mich sehr stark an die Schreibweise vieler zumeist junger Menschen in Internet-Foren. Dort regiert die geschriebene Umgangssprache, was sehr nervt.

Aber zurück zum Buch. Bei mir hat sich zu keinem Zeitpunkt richtige Spannung aufgebaut. Auch die Ankündigung auf dem Buchdeckel ("Der Leser [...] begleitet jeden Schritt des Mörders ...") ist so nicht richtig. Dies suggeriert, dass man die Tat aus erster Hand miterlebt. Das tut man, mit sehr wenigen Ausnahmen, nicht.

Die hohen Auszeichnungen, die das Buch erhalten hat, kann ich nicht nachvollziehen, wobei ich allerdings auch die Vergabekriterien nicht kenne.

Noch einige Worte zu dem unüblichen Erzählstil. Die Geschichte wird im Wesentlichen in Interview-Form erzählt (allerdings jeweils in Monolog-Form des Befragten, ohne die Identität und Ziele des Fragenden zu kennen). Das ist ungewöhnlich, aber auch nicht revolutionär. Ich habe schon vor 12 oder 13 Jahren "Fan Mail" von Ronald Munson gelesen, das ausschließlich in Form von E-Mails, Faxen, Briefen und anderen Schriftstücken erzählt wird. Das Buch fand ich damals sehr spannend und sehr gut. Am Erzählstil liegt es also nicht, dass Tannöd von mir nur mit 40° bewertet wird.

26.03.2008 18:05:04
Janine Dufner

Ich bin voll einer Meinung mit den vorherigen Kritikern, bei mir kam rein gar kein Spannungsgefühl auf, da das Geschehen durch den ständigen Perspektivwechsel auf mich sehr distanziert wirkt. Mag sein, dass das auch daran liegt, dass ich nicht unbedingt häufig Krimis lese, aber, wenn alle so langweilig sind wie dieser, halte ich das auch nicht unbedingt für erstrebenswert.

11.03.2008 12:03:33
Pele64

Also ich habe Tannöd in einem Zug durchgelesen ( Iss aber kein Kunststück bei den wenigen Seiten). Was mich besonders fasziniert hat war der Schreibstil, die Stellungsnahmen bzw. Befragung der einzelnen Anwohner oder beteiligten und zwischendurch immer wieder einen kurzen Blick auf den Täter ohne zu wissen wer er ist. Iss schon interessant zu lesen, aber Spannung ist nicht so sehr für mich dabei rausgekommen.

03.03.2008 19:48:47
Micha

Ich finde das Buch sehr viel besser als meine Vorschreiber.
Ein spannendes Buch, was gemütlich an einem Tag gelesen werden kann.
Der eigene Stil hat mir gut gefallen.

29.02.2008 08:25:35
legolasnala

Habe das Buch als Wichtelgeschenk erhalten,reingesehen und es wieder weggelegt.Schreibstil,Handlung und der ganze Rest sind nicht mein Fall und ich muss leider sagen , dass es schade ums Geld und Papier ist:

21.02.2008 08:33:46
Stefan Fabian

Tannöd war ein Geburtstagsgeschenk auf dringende Empfehlung unserer Buchhändlerin. Im Nachhinein entspricht diese Empfehlung dem Hype, der um das Buch gemacht wird, weil man wieder ein belebendes Element in der Szene braucht - und neu ist das Stilmittel allemal. Ob man von der Mundart angesprochen wird, bleibt jedem selbst überlassen. Mich erinnerte der Monologstil an das Spiel "Tatort Orientexpress" und brachte mich nicht weiter, eben so wenig wie die eingestreuten Litaneien, um auf wenigstens 120 Seiten zu kommen. Ein wenig schade ums Geld, also besser vorher ausleihen - mindestens Einer in jeder Bekanntschaft wird es haben.

18.02.2008 13:57:47
Dresdner

Dieser angeblich so tolle und ambitionierte "Krimi" ist vor allen Dingen eines: ein teuer bezahltes Ärgernis. Spannend wie das Telefonbuch von Buxtehude, schlecht geschrieben und ohne jegliche lineare Handlung. Bei der Prämierung dieses Buches ging es den Juroren sicher darum "künstlerisches" Werk auszuzeichnen. Vielleicht sollte mal jemand den Damen und Herren erklären, daß es bei einem Krimi besonders auf die Spannung ankommt.

17.02.2008 19:18:26
Stairwayicefall

Ich habe mir das Buch selber gekauft. Ich bin ehrlich, ich habe mich auch von dem Hype, der um das Buch gemacht wird anstecken lassen.
Also sooo schlecht, wie meine Vorschreiber finde ich das Buch nicht. Zugegeben, ich habe auch schon spannendere Krimis gelesen, aber die Geschichte hat doch was. Der ungewöhnliche Erzählstil fand ich mal was anderes ... ich glaube, dass funktioniert auch nur bei einem Buch über 120 Seiten ... was Tannöd ja auch ist.
Man kann das Buch auch nicht mal so eben nebenher lesen, da man doch selber nachdenken muss und sich die gelesen Kapitel selber zusammenreimen muss.
Zugegeben ... die vorhergesagte Schauer und das Grauen haben sich auch bei mir nicht eingestellt (hab' vielleicht schon zuviel Krimis und Thriller gelesen), aber für eine spannenenden und gemütlichen Leseabend ist das Buch zu empfehlen ... und wenn mal einen etwas anderen Kurzkrimi lesen möchte.

11.02.2008 00:45:47
Jan

Hab das Buch geschenkt bekommen und fands nicht besonders. Hätte ich 12,90 Euro für dieses dünne Heftlein bezahlt, hätte ich mich glaube ich ziemlich geärgert.
Spannung wollte bei mir jedenfalls nicht aufkommen, stattdessen eher Langeweile. Auch das kalte Grauen, das dieser "Bestseller" angeblich so toll rüberbringen soll, hat mich beim Lesen nicht gepackt. Nerviges Mundart-Gestammel (soll wohl bedonders authentisch wirken, geht einem aber schon nach wenigen Seiten auf die Nerven), umständlicher, holpriger Stil, überflüssige Gebetslitaneien und eine ziemlich vorhersehbare Story. Ab der Hälfte des Buchs weiß man praktisch wer der Mörder ist. Das ganze ist eine Aneinanderreihung von Einzelprotokollen der Befragten. Eigentlich kein Krimi, eher eine soziale Milieustudie. Schenkels Sätze erinnern oft an Meister Yoda aus "Star Wars": Lieber nicht kaufen sollte man dieses Buch. Macht irgendwie den Eindruck, als wenn eine gelangweilte Hausfrau aus der bayrischen Pampa es mal mit dem Schreiben versuchen wollte. Der ungerechtfertigte Erfolg wird wohl dafür sorgen, dass sie damit sobald nicht aufhört. Ihre nächsten Ergüsse werde ich mir auf jeden Fall sparen. Wieso bitte wurde es mit dem Krimipreis ausgezeichnet?? Mal wieder der beste Beweis dafür, dass man nicht auf jeden Marketingtrick und Medienhype hereinfallen sollte.

31.01.2008 15:04:13
JuergenL

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es Nr. 1 der Bestsellerlisten war und den laut rot leuchtendem Aufkleber den Krimi-Preis erhalten hatte.

DAS WAR EIN FEHLER!

Wer sitzt denn da in der Jury?!
Dieser "Krimi" ist ein Graus für anspruchsvolle Leser. Allein die Einleitungen in die Kapitel - Gebete, heiliges Gebrabbel, sinnloses, nervendes Zeug - ist für mich kaum zu ertragen. Mein Geschmack trifft die Autorin nicht (und wie man sehen und lesen kann, sind viele andere auch nicht überzeugt).
Mein Fazit: Gib nichts auf Bestsellerlisten!
Erkundige dich in Foren wie z.B. Krimi-Couch o.ä.

Finger weg von Tannöd!

17.01.2008 17:42:04
Torsten Janssen

Eigentlich fand ich nur eine einzige Szene in dem ganzen Buch spannend; nämlich als der Landmaschinenmechaniker im Stall bei der Suche nach den Tannödern plötzlich einen Schatten im Rücken spürte.

Das ganze Buch wirkt seltsam un- distanziert. Man möchte es noch mal in Reinschrift bringen, die Zeugenaussagen aufschreiben und am Ende eine Zusammenfassung lesen. Dank Frau Heidenreich ( die den Nautilus Verlag durch Ihre Empfehlung rettete), wurde ein eher mittelmäßig, unspektakulärer Krimi ein Riesenerfolg. Ich vermisse allerdings den Simenon Touch und die klare Verständlichkeit des Werkes. Gruß Torsten Janssen

11.01.2008 00:24:54
Frank

Hallo Frank.
Könntest du nicht nen Buchstaben an deinen Namen anhängen? Wir sind zwar rein meinungstechnisch nicht weit auseinander, aber ich seh dich auch nur als Rezischreiber.
PS. Und die Elke find ich auch nicht gut.. ;-).

10.01.2008 19:42:40
Frank

Meiner Meinung nach ein weiteres von den Medien hoch-gepushtes Buch mit einem Riesen-Hype.

Zum Glück habe ich es mir nicht gekauft sondern ausgeliehen. Lesen wollte ich es vor allen Dingen, weil ich enge familiäre Beziehungen in die Gegend der Romanhandlung habe.

Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber das ist auch alles, was ich positives darüber sagen kann. Ich fand es nicht sonderlich spannend, nicht sonderlich erschütternd und auch von der angeblich so gelungenen Struktur her auch nicht so gelungen. Ziemlich mittelmäßig also.
Außerdem störte mich (wie einen der Vor-Kritiker hier auch schon) die extrem klischeehafte BEschreibung aller Beteiligter als ziemlicher Dorftottel.

Ich fand es im Nachgang viel interessanter bei Wikipedia über das reale Verbrechen in den 20ern / 30ern nachzulesen.

By the way: daß das Buch von (der von mir ansonsten hochgeschätzten) Elke Heidenreich empfohlen worden ist, sollte Krimifans eigentlich abschrecken, Frau Heidenreich mag nach eigener Aussage keine Krimis.

08.01.2008 19:40:42
meLi

ich lese eigentlich auch nicht gerne
habe aber dieses buch gerne gelesen,da es sehr spannend ist und man eigentlich mitraten muss!
gut gelungenes Buch ...Respekt

10.12.2007 21:22:26
CerCor

Also ich bin nicht grad jemand der gerne Bücher liest. Ich hab mir das buch gekauft ,weil wir in der schüle was über einen Buch berichten sollten.Am anfang war ich richtig durcheinander, doch wo ich mir die ersten 10 Seiten nochmal durchgelesen habe fand ich das Buch richtg spannend und konnte kaum noch auffhören zu lesen.

01.12.2007 11:31:39
julia

also wir haben das buch in der schule gelesen ich fand es echt interressant vor allem weil man selber anfangen muss zu denken man kann sich alle Vorfälle irgendwie zusammen reimen, das macht total Spass nur weiß ich immer noch nicht was die Gebete auf sich haben. Klar ist es das sie sich jeweils auf die Opfer beziehen aber weiter weiß ich auch nicht.

26.11.2007 16:44:31
Kirsten

Also ich fand das Buch auch echt klasse. Wir haben es in der Schule als Lektüre gelesen. Am Anfang nach dem ersten Lesen habe ich auch nicht wirklich verstanden was an diesem bestseller Krimi so genial sein soll. Doch wenn man sich wirklich näher mit dem Buch beschäftigt wie wir im unterricht und die Gegebenheiten und komplett einfach alles miteinbezieht und vertieft kann man aus diesem buch so viel "herauslesen". Zur Vollendung hatten wir letzte Woche auch noch ne Lesung mit Andrea Maria Schenkel in der Schule. Einfahc geil.

Also lest los!

24.10.2007 21:51:09
Dette

Also es mir leid sagen zu müssen das ich dieses Buch "GROTTEN-LANGWEILIG" fand.
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch die Spiegel-Bestseller-Liste.
Ich bin froh, dass ich mir dieses Exemplar kostenlos aus der Bücherei ausgeliehen zu haben.
Ich habe es zwar zu Ende gelesen, aber konnte weder zeitgenössisch, noch thematisch noch atmosphärisch irgend etwas für mich daraus gewinnen.
Schade, aber es gibt ja bekanntlich 1000 andere Bücher die.

24.10.2007 12:37:46
Moth

Auch ich habe mich verleiten lassen dieses Buch aufgrund der Auszeichnung Krimi 2007 und auch der Empfehlung von Frau Heidenreich zu lesen. Vorab war mein Gedanke : Hui, 12,90 Euro für ca. 120 Seiten. Nicht gerade ein Schnäppchen. Aber wenn es denn wirklich so toll ist wie überall beschrieben. Also gekauft und sofort gelesen. nach ca. Stunden war es geschafft.
Meine Erkenntnis :
Für mich ist das kein Krimi, eher eine Milleustudie oder Sozialstudie. War nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Aufgrund der super Kritiken allenhalb war ist eigentlich etwas enttäuscht. Ich bin aber auch kein leidenschaftlicher Kritiker wie z.b. Frau Heidenreich sondern nur ein Konsument der gut unterhalten werden möchte. Und das geschah mit diesem Werk nur leidlich-

21.10.2007 17:31:17
kino

Ich habe dieses Buch auch gerade gelesen. Es ist nicht schlecht, es ist halt eine völlig andere Erzählweise für einen Kriminalroman. Die Geschichte recht interessant, jedoch für einen Kriminalroman hätte ich mir schon etwas anderes erwartet!

17.10.2007 00:11:37
ode

Auch ich möchte vielen meiner Vorrednern Recht geben. Das Buch ist nicht so gut, wie es im Moment durch die Medien hochgejubelt wird.

Dabei ist diese langweilige Schreibweise durchaus geeignet die Charaktere zu zeichnen - leider sind die Charaktere alle eindimensionale Dumpfbeutel von der Intelligenz eines halben Meters Feldweg... So kann man die Hälfte dieses maßlos überteuerten Buches sogar noch überlesen und verpaßt nichts!!!

Und die Auflösung ist nun auch nicht allzu schwer, oder?

Und wie passen die Monologe, die ja irgendwie eine Seite eines Gesprächs darstellen, mit den Fetzen zusammen, die zwischendurch nicht Monologe sind und die Geschichte vorantreiben? Ich finde: Gar nicht!

Kein schlechtes Buch, kein gutes Buch - sauteures Buch!!!

ode.

17.10.2007 00:10:53
ode

Auch ich möchte vielen meiner Vorrednern Recht geben. Das Buch ist nicht so gut, wie es im Moment durch die Medien hochgejubelt wird.

Dabei ist diese langweilige Schreibweise durchaus geeignet die Charaktere zu zeichnen - leider sind die Charaktere alle eindimensionale Dumpfbeutel von der Intelligenz eines halben Meters Feldweg... So kann man die Hälfte dieses maßlos überteuerten Buches sogar noch überlesen und verpaßt nichts!!!

Und die Auflösung ist nun auch nicht allzu schwer, oder?

Und wie passen die Monologe, die ja irgendwie eine Seite eines Gesprächs darstellen, mit den Fetzen zusammen, die zwischendurch nicht Monologe sind und die Geschichte vorantreiben? Ich finde: Gar nicht!

Kein schlechtes Buch, kein gutes Buch - sauteures Buch!!!

ode.

16.10.2007 10:54:14
kamocolo

Es ist mal was anderes. Aber so einen Wahnsinnshype hat das Buch nicht verdient.
Nur weil die Schreibe eben neu (?) ist, drehen fast alle durch.
Die Geschichte ist nicht schlecht (stammt aber auch nicht von Frau Schenkel ausser dem Schluß!), aber ich werde kein weiteres Buch von ihr kaufen (ist auch zu teuer für so ein schmales Bändchen!), höchstens leihen, wenn überhaupt.

08.10.2007 14:31:31
Juniperus

Schade ist eigentlich nur, dass das Buch als Krimi verkauft wird. Denn die Erzählweise ist meiner Ansicht nach gut, das Buch kurzweilig (wenn auch nicht spannend) und die Geschichte interessant. Aber ein Krimi oder das, was ich mir darunter vorstelle, ist es nicht und kann daher erstmal nur enttäuschen. Die Herangehensweise an dieses Buch entscheidet meiner Meinung nach darüber, wie man es letztlich findet. Fazit: Als Krimi eher schwach, als Darstellung von Zeitgeschichte interessant und lesenswert.

04.10.2007 11:08:17
Peter Kranz

Ich habe das Buch als Hörbuch bekommen, gelesen von Monica Bleibtreu. Das, liebe Krimi-Freunde, ist ein Genuss. Tannöd in den verschiedenen Rollen gelesen, mit der klaren, mal weichen, mal kratzigen Stimme der Schauspielerin - alle Achtung. Als Porträt einer Zeit, als Porträt einer bigotten Gesellschaft in der abgelegenen Oberpfalz nach dem Krieg taugt dieses kleine Buch allemal. Sicher, die Kritikpunkte finden sich auch im Hörbuch. Die Litaneien nerven, vermitteln keinen Zusammenhang. Ausserdem habe ich beim Hören ständig geglaubt, die Zeugenaussagen passierten vor der Polizei und nicht vor einem Journalisten. Und sonst: ein maues Ende. Man konnte ahnen, dass in diesem "Sündenpfuhl" einer durchdrehen musste. Das hat mir die Spannung beim Hören aber nicht vergellt. Als Buch vielleicht ein Flop - als Hörbuch dicht, voller Atmosphäre und spannend. Hört mal rein!

20.09.2007 20:44:33
marcot

Ich habe mir vor einiger Zeit das Buch gekauft und war nach den ganzen Lobeshymnen sehr gespannt und dann leider vollkommen enttäuscht. Ein Buch, dass sich in einem Rutsch lesen lässt, dass wenig bis gar keine Spannungsmomente kennt, das zum Teil langatmig wird ( was bei der begrenzten Seitenzahl an ein Wunder grenzt )... Ein Buch, dass wenig Lob verdient und dessen Erzählweise letztlich auch nicht besonders neuartig ist. Leider enttäuschend.

17.09.2007 22:40:43
cinx

kann mir mal einer sagen, wie dieses buch irgendwelche preise gewinnen konnte. das ist mir ein rätsel. ich war so gespannt über dieses viel gehörte buch und dann war ich unheimlich enttäuscht. ich finde es einen glatten reinfall in jeder hinsicht. ich hab meine kostbare zeit verschwendet. bitte nicht antun

15.09.2007 17:01:49
joan_irving

Die negativen Kommentare gehen wohl darauf zurück, dass die meisten von einem Krimi krachbumm oder Blut oder Psycho erwarten. das ist auch toll, ich liebe das auch, aber wenn dann ein Buch mit einem anderen Art Grauen daherkommt, dann sollte man offen sein für diese andere Sichtweise... oder es lassen. Ich fand dieses Buch bedrückend, die gedankliche Enge, dieses Unvermeidliche, kurz und lakonisch erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln. Eine neue Stimme, eine andere Art zu erzählen, ich fand es sehr gut, man muss sich nur drauf einlassen

13.09.2007 14:06:44
schaefchen

Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschliessen -bitte nicht kaufen, höchstens ausleihen-. Grottenschlecht bis unterirdisch, keinerlei Stil und Perspektive in diesem Büchlein. Anders kann ich es nicht bezeichnen, 9,95 EUR für 1 Tage lesen.kann ich günstiger und besser haben.
Auszeichnung wofür??? Schlechtester Newcommer des Jahres???

13.09.2007 13:39:31
schaefchen

Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschliessen -bitte nicht kaufen, höchstens ausleihen-. Grottenschlecht bis unterirdisch, keinerlei Stil und Perspektive in diesem Büchlein. Anders kann ich es nicht bezeichnen, 9,95 EUR für 1 Tage lesen.kann ich günstiger und besser haben.
Auszeichnung wofür??? Schlechtester Newcommer des Jahres???

13.09.2007 13:26:57
Ms.Marple

Habe es mir (leider) als Urlaubslektüre gekauft, nachdem es so hoch gelobt wurde.
Bin sehr enttäuscht worden. Krimipreis? Wofür?
Dieses Buch ist überhaupt nicht empfehlenswert, ganz und gar nicht!

08.09.2007 09:53:08
Tomatenfisch

Ich habe leider dafür 9,95 oder so bezahlt. Von Frau Heidenreich bin ja gewohnt das sie so manchen Schrott als unglaubliche Bücher anpreist, sie liest aber keine Krimis,sonst hätte sie es besser gewußt. Wie Frau Schenkel zu den Krimipreisen mit Tannöd gekommen ist, erschließt sich mir nach Lesen der Lektüre auch nicht. Ein schlaues Produktmarketing kann eben aus einer lauen Krimistory einen Bestseller machen!! Genau nach 87 Seiten ist erst klar das die Familie erschlagen wurde, die Angst der Dorfbewohner ist gar nicht zu spüren, wer ist eigentlich der Interviewer? Sind die Zeugenaussagen bei der Polizei gemacht? Die Story ist grottenschlecht ausgearbeitet, die gruselige Stimmung kommt gar nicht rüber. Die Gebetstexte und ihr Zusammenhang zur Story erschließen sich auch nicht, genauso wenig wie der Preis für die 160 Seiten- eine Frechheit!!!

03.09.2007 11:09:20
a.j.p.

Hallo
Unglaublich..
das als Krimi..
als spannende(??) Nebenbeilektüre für Kriminalfälle vielleicht noch.
WO IST DA ROMAN??
Preis: unverschämt
Auszeichnung: unverständlich!!!
Ich war sauer

02.09.2007 22:08:01
clare1512

Habe das Buch mit 5° bewertet, aber auch nur, weil ich es ausgeliehen bekommen habe.
Gott sei Dank habe ich kein Geld dafür gezahlt. 12,90 Euro ???
Einfach unfaßbar.
Zitat "Kulturnews de": Ein fesselnder und ungewöhnlicher Krimi.
Fesselnd? Habe ich was verpaßt?
Ungewöhnlich? Ja, total überteuert für einen totalen Flopp.
Sorry, ist meine Meinung.

21.08.2007 21:59:30
Alexander

Am Bahnhof vor Abfahrt gemerkt, dass meine eigentliche Urlaubslektüre noch daheim liegt, hab ich eben mal diesen Preisträger gekauft (über den Preis will ich nicht lästern...).

Als Krimi gefällt er mir nicht wirklich - zu vorhersehbar und unorthodox.
Als Zeitportrait der Nachkriegszeit hat es mir aber doch, wenn auch unverhofft, ganz gut gefallen.

Warum das Buch nen Krimipreis, noch dazu den ersten erhalten hat, ist mir aber ein Rätsel.

ca. 62°

20.08.2007 19:46:21
Herr Hansen

Zugegeben, ich habe mich von der SPIEGEL-Bestsellerliste und anderen Literaturtipps mal wieder verleiten lassen.

Also das Buch ansich, ist nett. Ja nett, und nicht gut oder gefällig. Der Schreibstil ist einmal etwas anderes. Die Geschchte ansich jedoch verflacht von Seite zu Seite und nach 124 Seiten ist sie so flach, dass sie ocker unter den Teppich gekehrt werden könnte. Das Ende ist frühzeitig absehbar.

De Hype um das Werk ist aus meiner Sicht nicht wirklich berechtigt, da hat es in den vergangenen Monaten wirklcieh BESSERES gegeben!

Schade eigentlich!

18.08.2007 17:05:08
Swen Piper

Endlich mal ein von der professionellen Kritik hoch gelobtes Buch, das diese Hymen zumindest teilweise verdient. Tannöd ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Kriminalroman. Zunächst ist da die Erzählperspektive, der Leser nimmt an den Schritten, den Gedanken und den Gefühlen des Mörders Teil, ohne jedoch dessen Identität zu kennen. Eingestreut werden Aussagen des Umfeldes und langsam ergibt sich für den Leser ein düsteres Bild. Gewöhnungsbedürftig, aber gut.

15.08.2007 19:57:53
Willi Schof

Ich kann die negativen Kommentare überhaupt nicht verstehen. Ich habe das Hörbuch gehört. Ich kann nur sagen!! Ein Thriller der Sonderklasse - als Hörbuch - Das Buch kann ja wohl nicht schlechter sein. Note 1+

13.08.2007 23:50:25
Curry Wurst

Auch ich bin auf diesen Blender hereingefallen ! Tröstlich ist lediglich, dass man schnell durch ist. Seitdem liegt das Buch unter dem Fuß eines wackeligen Schranks und wird mit dem Verhindern des Wackelns in den nächsten Jahren den völlig überhöhten Preis abarbeiten dürfen !

12.08.2007 23:10:03
hapesu

Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, war mein spontaner Gedanke auch:"ganz schön stolzer Preis für so wenig Seiten!". Nach der Lektüre muss ich allerdings sagen, es hätte gar nicht dicker sein dürfen ohne die Vorwarnung "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker". Mir schlich so nach und nach das kalte Grauen in die Knochen bei der gekonnten Darstellung des noch voll in den Köpfen vorherrschenden Nazi-Denkens, gemischt mit einer bigotten Religiosität - insofern paßt die Litanei hervorragend in die Geschichte. Ich fand dieses Erstlingswerk ganz ausgezeichnet.

11.08.2007 21:07:45
flatti

Stellt sich die Frage, ob Elke Heidenreich nicht mehr ganz nüchtern war, als sie dieses Werk in den Himmel lobte.
Uninteressant, langweilig, öde, fad.
Und dies ließe sich sicherlich noch endlos weiterführen.
Hinzu kommt ein impertinenter, horrender Preis, der nicht annähernd gerechtfertigt ist.
Fazit: Finger weg !
30 Grad

10.08.2007 16:51:30
Krimi-Tante

Wahrscheinlich hätte ich erstmal die Lesermeinungen hier lesen sollen. Auch ich habe das Buch aufgrund der sonstigen guten Kritiken gekauft (was für ein Preis!!!) und finde zwar die Idee mit den Interviews, in der das Buch verfasst ist, mal was anderes, aber...
Ansonsten schwerfällig, keinesfalls "literarisch", überhaupt nicht spannend. Auf das "Grauen", das mich erfassen sollte, habe ich vergeblich gewartet.

10.08.2007 14:58:55
Kate

Dieses überteuerte Buch war ziemlich enttäuschend, was mir bei solchen hochgelobten Bücher jedoch nicht das erste mal passiert ist.
Ich frage mich, womit dieses Buch den deutschen Krimipreis verdient oder haben die deutschen Literaten wirklich nichts besseres vorzuweisen.
Tannöd ist kein Buch in das man sich verbeissen kann und es nicht mehr aus der Hand legen will, dennoch empfiehlt es sich, es in einem durch zulesen sonst langweilt es auf dauer.
Der Schreibstil des Buches erinnert an einen 4. Klässler, der nicht in der Lage ist eine zusammenhängenden, durchgehenden Aufsatz zu schreiben. Die Handlung und der Ausgang der Geschichte ist nicht wirklich überraschend und läßt keinerlei Spannung aufkommen.
Ein Krimi muß nicht von Blut triefen, suptile Schreibweise und unterschwellige Spannung sind genauso gut. Beides läßt dieses Buch jedoch vermissen.
Für mich Inhalt und Stil Note 5-6

09.08.2007 19:59:13
krimi_mimi

Wer das Buch von A.M. Schenkel wie einen x-beliebigen Gassenhauer liest, hat das beste schon verpasst. Es ist kein who-dun-it und auch kein erbauliches Schlachtfest im Landhausstil.

Mit der Kälte und dem grauenvollen Wetter kriecht einem das Grauen in die Knochen. Die Gnadenlosigkeit, die sinnlose Brutalität, die übrigens nicht erst mit dem Morden beginnt. Und, lieber Thomas Kürten, Fürbitten werden natürlich immer dann gebetet, wenn es eine arme Seele gibt, die ihrer bedarf. Deshalb sind es auch acht - und nicht nur sechs, wie vom Hof zu erwarten wäre. Überzeugen Sie sich selbst.

08.08.2007 19:53:05
SukRam

Griesgrämige Dorfbewohner, versetzt mit ein wenig Dorfklatsch, sowie eine grässlige Bluttat. Abgenutzt und schon hundertmal in Agatha Christies Werken erzählt, was in so einem kleinen Dorf eigentlich alles vorgehen kann. Auch das Ende ist nicht so überzeugend, wie es die Handlung vermuten lässt. Mag sein, dass die Erzählweise begeistert. Kurze Sätze. Wiederholungen. Wiederholungen. Kurze Sätze. Ich weiß nicht, ob man ein Werk sofort als ,,literarisch" bezeichnen kann, nur weil die Prosa verworren und mundartlich ist. Vielleicht schafft es ja ,,Kalteis", mein Interesse zu erregen...
Meine Bewertung: 69°

05.08.2007 17:01:11
Janosch

Ich bin ganz enttäuscht! Hab auf ein überaschendes Ende gewartet aber leider umsonst! Das einzig Gute an dem Buch ist, dass die lahme Geschichte schnell wieder vorbei ist.

20.07.2007 23:56:18
biko71

Zu teuer für ein mittelmässiges Buch. Leider habe ich das Buch aufgrund der sehr guten Plazierung durch den deutschen Krimipreis blenden lassen.Ich schliesse mich der allgemeinen Meinung an, wobei der Erzählstil mal was anderes war.

11.06.2007 20:19:59
Axel Bode

Habe diesen "Krimi" von Frau Schenkel erworben und sofort gelesen.
"Krimi", diesen Begriff verbinde ich mit Spannung und intelligenter Aufklärung. Nichts davon in diesem dünnen Buch! Schwach von Beginn an, denn das Ende ist nach ein paar Seiten sofort erkennbar.
Natürlich fragt man sich, wie so eine Geschichte noch ausgezeichnet werden kann. Eine Frage an Frau Heidenreich zu ihrer Aussage zum Buch "Fabelhaft, ein unglaubliches Buch", wollten sie das Buch etwa damit in die Bestsellerliste zwängen! Man sollte sich doch stets ein eigenes Bild machen!
Erzählstil 5, Geschichte 6, also nicht bestanden.

26.05.2007 13:18:41
nicole

Kann mich den meisten Kritiken nur anschließen. Absolut schleierhaft wieso dieses Buch so hochgelobt wurde und monatelang die Bestsellerlisten anführt. Die Idee des Verhörstils ist nicht neu, das Buch erscheint dem Leser lediglich als Bericht. Dadurch kommt leider keine Spannung auf, und das Motiv des Mörders reicht irgendwie nicht für diese Bluttat. Kann man lesen, muß man aber nicht!

25.05.2007 09:28:06
SusanneHogl

Die Stimmen aus dem Off...

Andrea Maria Schenkel greift in Ihrem Debüt "Tannöd" einen wahren Fall auf. 1922 wurden in Hinterkaifeck (Nähe Schrobenhausen) eine fünfköpfige Bauernfamilie und die Magd auf ihrem Einödhof ermordet. Der Fall konnte nie aufgeklärt werden. Peter Leuschner hat sich in seinem Buch "Hinterkaifeck..." sehr ausführlich mit den Ermittlungsergebnissen und Vermutungen auseinandergesetzt. Andrea Maria Schenkel verlegt die Handlung in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, gibt Orten und Personen neue Namen und wartet am Ende sogar mit einem Täter auf. Es gibt keinen Erzähler in ihrem Buch, wir "lesen" die Gedanken des Mörders und der Opfer und die Dorfbewohner sprechen wie aus dem Off ihre Gedächtnisprotokolle. Ein ungewöhnliches Buch und sicher nicht jedermanns Geschmack. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich habe es bereits mehrfach gelesen.

15.05.2007 14:29:13
liane

eigentlich sollte man konstruktiv kritisieren. allerdings fällt mir das (wie so vielen anderen offensichtlich auch) angesichts dieses buches mehr als schwer. was a.m. schenkel hier abgeliefert hat entbehrt jeglicher form von literarischer qualität! ich bin 41 jahre alt, lese mehrere bücher pro monat, somit habe ich schon sehr, sehr viel gelesen. gutes wie weniger gutes. aber "tannöd" ist so schlecht, dass ich mich frage ob es hier nur um "abzocke" geht, erst recht in anbetracht der tatsache, dass dieses buch in den himmel gehoben wird!? ich komme einfach nicht dahinter was uns die autorin hier mit auf den weg geben will...! mein rat an alle: finger weg von diesem buch!es ist rausgeworfenes geld...

14.05.2007 17:23:08
Mucki

Ich finde die Idee ein Buch im "Verhörstil" zu schreiben sehr spannend und vor allem "mal etwas anderes". In dieses Buch 12,90 € zu investieren hat sich meiner Meinung nach allerdings nicht gelohnt - da der Leser sehr schnell heraus findet wer der Mörder ist und damit ist dann auch "die Luft raus". Schade eigentlich.

13.05.2007 15:23:48
Therese

Meinen herzlichen Glückwunsch an die Autorin!
Hier wird der Leser dermaßen vera..., daß es nicht mehr feierlich ist. Man müsste sich die Mühe machen Frau Schenkel diesen geistigen Schwachsinn an ihre Privatadresse zurück zu liefern!

13.05.2007 15:20:50
Ralph

So kurz wie das Buch mein Kommentar:

"Grauenvoll und Überflüssig!"
"Eine Frechheit!"

A.M. Schenkel liefert einen "Krimi" ab der an Langeweile und Öde (vielleicht deshalb "TannÖD"?) nicht zu überbieten ist. Eine Aneinanderreihung von Gefasel das man als Leser guten Gewissens als Zumutung betrachten darf. Jeder der hier meint auf den Zug eines "Meisterwerkes" aufspringen zu müssen kann von mir nur belächelt werden. Sorry! Ich empfinde diesen Schrieb einfach nur als peinlich und eine überragende Dreistigkeit der Leserschaft gegenüber. Frau Schenkel: "Setzen 6!"

09.05.2007 15:53:35
Andreas

Komprimiertes Erstlingswerk, komprimierte Meinung.

Schlechtes Buch, hundertmal abgegriffene Thematik, schlechter Erzählstil.

Wie so etwas mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet werden kann, verschließt sich gänzlich meinem "einfachen" Krimiherzen. Unglaublich dieses Schmökerheft von der Tankstelle

08.05.2007 08:05:07
rezensenten.de

Kurze Inhaltsangabe
Familie Danner wird auf Ihren Gut auf Tannöd brutal ermordet. Ein jeder könnte der Mörder sein denn die Familie lebte zurückgezogen auf Ihren Gut und wurden von der Dorfgemeinschaft nur gemieden. Vater Danner ein brutaler Bauer, eingeheiratet, vergewaltigt immer wieder seine Frau, die sich nicht erwehren kann gegen die Diktatur ihres Mannes. Selbst als er sich an der eigenen Tochter heran macht, kann Mutter Danner nicht einschreiten, zu sehr liebt sie ihren Mann. Die Magd Marie hat erst ihren Dienst auf dem Tannenöd angefangen, und auch sie wird Opfer dieses Verbrechen und man ermittelt in allen Richtungen.

Meine Rezension:
Wenn ich nun sage dieser Krimiroman ist total komisch und trotzdem saugut würde das einer Leserschaft wohl kaum helfen sich daraus ein Bild zu machen. Aber genau das will ich ausdrücken. Andrea Maria Schenkel hat mit Ihren Debüt mal etwas völlig anderes gewagt und alleine aus der Grundidee heraus hat sie auch den Deutschen Krimipreis 2007 verdient.

Es gibt verschiedene Kapitelphasen, die interessant bis zum Schluss die wahre Identität des Mörders geheim hält

Wir lesen in diesen Buch überwiegend Verhöre eines Unbekannten, der aber nie in Erscheinung tritt.


Zwischenkapitel mit Gebeten ( vermutlich erzählt von der alten Dannerin, es ist nicht herrauszulesen wer das beten könnte)


Erzählstil


Zugegebenermaßen brauchte ich eine längere Eingewöhnung um zu verstehen was die Kapitel bedeuten, wirkte es doch sehr ungeordnet, aber nach etwa 40 Seiten verstand ich die Verhöre und kam damit klar das dies ein Buch voller Protagonisten ist. Gerade der Schreibstil ist gelungen, viel bayrischer Akzent und uralte Redensarten die wir noch von unseren Großeltern kennen machen das Lesen zu einen Leckerbissen. Aber dieser Dialekt wird von jeden Leser verstanden, und stört überhaupt nicht beim lesen. Ich konnte das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen weil ich einfach wissen wollte was sich da auf Tannöd zugetragen hat. Ich möchte hier auch kurz erwähnen das es diesen Mordfall auch tatsächlich in den 50 ziger Jahren gab es allerdings nie aufgeklärt werden konnte.

Trotz kurzer Monologe der Protagonisten kann man sich jeden einzelnen vorstellen und man fühlt durch die Seiten, einfach dieses veraltende Dorf. Vom Tratschweib bis zum arroganten Bürgermeister wird man viele Protokolle finden, die zur Aufklärung dieses Fall dienen. A.M.Schenkel hat, so wie ich finde für sich einen guten Mörder gefunden, auf den man nie irgendwie beim lesen drauf gekommen wäre.

Einziges Manko wenn es denn eines ist, wäre das man nie herraus bekommt wer nun die Gebete betet. 8 Seiten voller Gebete wo ich aber vermute das es die der alten Dannerin sind. Zweites wäre das man nicht weiss wer nun die Verhöre zu Protokoll gibt. Ist es nun ein Polizeibeamter, eine Zeitungsredakteurin oder gar ein Privatermittler? Man wird es nie erfahren aber tut dem Lesen auch keinen Abbruch.

Krimifans werden auch in Zukunft sich über dieses Buch streiten. Ist es nun Krimi oder einfache Belletristik. Für mich ist es völlig egal unter was für ein Genre dieses Buch läuft, denn es hat mich 3 Stunden gut unterhalten und ich bin gespannt was die Autorin mit einen weiteren Werk machen wird. Denn trotz der geringen Seitenanzahl, ist alles in sich schlüssig, und es sind keine Fragen zum Fall offen geblieben . Einzig alleine der Preis von 12,90 Euro ist mehr wie übertrieben. Aber das kann man ja der Autorin nicht anlasten.

07.05.2007 13:39:04
Miriam

Ich habe das Buch gelesen, weil es so stark gelobt wurde. Doch ich war ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach handelt es sich hier eher um eine altbackene Novelle. Spannung ist beim Lesen gar nicht aufgekommen und die Figuren und Handlungen sind wenig interessant. Was soll überhaupt diese ellenlange Litanei in dem Buch? Und warum sieht das Layout aus, als handle es sich um ein Großdruckbuch für Leute mit Sehschwäche? Meiner Meinung nach ein als Krimi völlig überwertetes Buch!

05.05.2007 12:06:35
Stephan Balzer

Ein guter Krimi sollte seine Leser fesseln, gut unterhalten, in sich stimmig und schlüssig sein und überhaupt "Appetit" auf mehr machen. Hier ist nichts dergleichen zu finden. Sprachlich langweilig vermittelte Düsternis macht das Büchlein in jeder Beziehung zu einer nicht enden wollenden Qual für all jene, die wie ich glaubten, das ausgezeichnete Krimis auch ausgezeichnet sein müßten. Ein Irrtum... Das Werk erinnert mich an langweilige Regiearbeiten moderner TV-Inszenierer die glauben, es lange die einzelnen Szenen möglichst schlecht auszuleuchten um den dummen Zuschauer "hinter`s Licht zu führen". Es handelt sich nicht um einen Krimi, sondern ein Sozial-Drama, deshalb ist der verliehene Krimi-Preis ein Witz!Manche Geschichte bliebe lieber unerzählt, diese gehört dazu...

27.04.2007 22:04:15
discha66

völlig überbewertet! ein eher unterdurchschnittlicher roman, zudem langweilig und verworren. man kann beim besten willen nicht nachvollziehen was daran ein "meisterwerk" sein soll!?
absolut überflüssig!!!

03.04.2007 01:54:44
Volker

Sehr gut - kein Buch, das die Suche nach dem Täter in den Vordergrund stellt, die Lösung ist daher auch nicht vollkommen überraschend. Aber die Erzählweise ist genial und eine so eindrucksvolle Schilderung der dörflichen Gemeinschaft, der gesellschaftlichen Verhältnisse habe ich so komprimiert noch nicht gelesen. Hervorragend!

01.04.2007 13:21:39
Conny van Haan

"der Teufel hat die Sippschaft geholt"

Ein großartiges Debüt. In der Erzählstruktur, in der Sprache, in der Unheimlichkeit. Schenkel führt die Erzähllinien zusammen und vor unseren Augen tut sich ein griechischer Chor auf, der das Unfassbare bespricht.

Hervorragend!

29.03.2007 20:09:00
Wanja

Ich finde diese besondere Sichtweise im Verlauf des Buches einfach toll. Bei einem Verhör werden alle Dorfbewohner nacheinander befragt, so dass man aus allen Blickwinkeln die Straftat beleuchtet. Echt super Idee.
Dafür wird kein Wert auf großartige polizeiliche Untersuchungen gelegt, sondern nur auf diese besagten Interviews. Sehr gut gemacht.

28.03.2007 22:27:47
Alte Oma

Selten habe ich so einen dichten, auf das Wesentliche reduzierten Krimi gelesen. Das Gruseln entsteht nicht so sehr aufgrund der furchtbaren Tat selbst, sondern weil die beschriebenen Figuren einen das Fürchten lehren vor Hinterhältigkeit, Brutalität, Naivität, Stumpfsinn und Gier. Wirklich ein "Kleinod" !

28.03.2007 21:18:35
Mrs. Anonym

ich finde dieses Buch ganz ok, aber ich hätte mir mehr erwartet. Am Anfang kennt man sich nicht so genau aus, weil auch sehr viele verschiedene Personen erzählen.