Bisswunden

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • London: Hodder & Stoughton, 2005, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007, Seiten: 683, Übersetzt: Axel Merz
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Melanie Pukass

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Fast siebenhundert Seiten widmet der Bestsellerautor Greg Iles seiner neuen Protagonistin Catherine Ferry und beschert uns mit "Blood Memory", aus dem in der Übersetzung aus dem Amerikanischen von Axel Merz Bisswunden wird, eine forensische Odontologin als Heldin. Die Lady beschäftigt sich also beruflich mit den menschlichen Zähnen und den Schäden, die diese anrichten können. Aus gutem Grund muss sie in einer Sonderkommission der Polizei von New Orleans mitarbeiten, denn mittlerweile fand man das vierte Opfer. Lauter Männer mittleren Alters wurde zuerst in das Rückgrat geschossen, damit sie sich nicht bewegen können, danach hat man sie bei lebendigem Leib mit Bissen gefoltert und verstümmelt und anschließend mit dem Gnadenschuss abserviert.

Und genau um diese Leichen muss sich Cat Ferry kümmern, obwohl sie selbst fast ein menschliches Wrack ist. Eine schwere Alkoholikerin auf dem Weg zur Nüchternheit, geplagt von Depressionen und sonstigen Entzugserscheinungen und gequält von Träumen, die ihr die Erinnerung an den gewaltsamen Tod ihres Vaters immer vor Augen halten.

Während die Zahnärztin sich mit den brutalen Morden beschäftigt, die mit großer Wahrscheinlichkeit Racheakte sexuell missbrauchter Menschen sind, kommt bruchstückhaft ihre Vergangenheit ans Licht, denn auch sie könnte ein Missbrauchsopfer sein, die wegen des Todes des Vaters alles verdrängt hat ...

Greg Iles hat zumindest von der Thematik her, eines seiner besten Bücher bei Bastei-Lübbe veröffentlicht. Die Sensibilisierung der Menschen vor Kindesmissbrauch nicht die Augen zu verschließen, ist noch viel zu wenig in unseren Köpfen verankert und gerade die heutige Anonymität der Massen macht das Wegsehen noch leichter. In zum Teil beklemmenden Bildern führt uns der Autor vor Augen, dass diese Verbrechen an Kindern in den meisten Fällen in den eigenen Familien passieren und nur durch die Angst und Ohnmacht der anderen Familienmitglieder überhaupt erst möglich werden.

Schreiberisch versteht Iles es ausgezeichnet, die Spannung aufzubauen und konsequent zu halten, dabei den Leser und die Personen in seiner Handlung auf falsche Fährten zu locken und dann doch wieder zielstrebig den roten Faden weiter abzuspulen bis zum finalen Showdown.
Die Denk- und Handlungsweise der Catherine Ferry mag gelegentlich befremdlich wirken, was zum Einen sicherlich auf spezifisch amerikanischen Lebenselementen beruht, zum Anderen aber auch an dem psychotisch gebeutelten Lebenslauf der Zahnärztin, der manchmal schon arg ins Extreme abgleitet, in dieser Form wahrscheinlich auch nur von Menschen vollständig nachvollziehbar ist, die mit solchen traurigen Erlebnissen mittelbar oder unmittelbar beschäftigt sind oder waren.

Bisswunden ist ein rundum lesenswertes Elaborat, wenn es um die Thematik, die stilistische Aufarbeitung und den stark konstruierten Handlungsverlauf mit seiner permanent steigenden Spannungskurve geht. Die Personen erinnern nach meiner Einschätzung allzu sehr an überzeichnete Charaktere aus diversen US-Serien, aber gerade dies ist natürlich Geschmackssache und nur ein kleines Manko, weswegen sich meine Wertung in höheren Krimi-Couch-Regionen ansiedeln darf.

Bisswunden

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Letzte Kommentare:
24.08.2017 17:33:53
paulafien

Ich habe das Buch gelesen und bin enttäuscht: Was in der Krimi-Couch-Meinung als "konstruiert" bezeichnet wird, ist einfach nur unlogisch, langweilig, an den Haaren herbeigezogen... nur mal ein Beispiel: "Cat" kommt in ihr Elternhaus (wo sie nach eigenen Angaben nicht allzu oft ist), geht in ihr altes Zimmer, trifft dort auf ein kleines Mädchen (eine Verwandte der Haushälterin). Dieses Kind hat in Cat's Zimmer mit Luminol herumgesprüht (Chemikalie zu sichtbar machen von Blutspuren). Na klar! Ich habe auch meine Arbeitsmaterialien nicht in meiner Wohnung oder an meinem Arbeitsplatz, sondern lasse sie in meinem Elternhaus herumstehen. Klar!
Der Großvater schafft die Leiche von Cat's Vater mit der Begründung aus dem Zimmer des Kindes, dass ja sonst Fragen aufkommen würden, was der Vater im Kinderzimmer zu suchen gehabt hätte. Sorry, aber es gibt tatsächlich Väter, die ihrer Tochter "Gute Nacht" sagen oder sie zudecken. Einfach so!
Solche und ähnliche Unsinnigkeiten häufen sich in diesem Buch so, dass es für mich ein Fall für's Altpapier ist.

14.11.2014 12:20:43
Heike

Dieses Buch hat mich als Betroffene von Kindesmissbrauch in den Bann gezogen, ich habe mich -was dieses Thema angeht-noch nie so gut wiedergefunden und fühlte mich anschließend gestärkter und besser als nach vielen psychologischen Hilfsbüchern, die ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe. Kann mich beim Author nur bedanken!!

26.10.2012 21:13:01
Joey

Am Anfang musste ich mich erst mal reinlesen, fand es etwas langatmig. Doch dann legte ich das Buch nicht mehr aus der Hand:Suchtgefahr.
Als ob ein Betroffener das Buch geschrieben hätte. Sehr authentisch. Allerdings Triggergefahr für Menschen, die nicht gefestigt sind. Werde auf alle Fälle noch mehr Bücher vom Autor lesen.

21.04.2011 06:50:29
Bazong

Ich hatte den Roman billigst erworben und nach dem lesen wieder billigst abgestoßen.Eine forensische Zahnärztin spielt die Hauptrolle ... Was es nicht alles gibt. Allgemeine Rechtsmediziner oder andere Spezialisten der Rechtsmedizin müssen bei dieser Geschichte draußen bleiben. Serienmorde bei denen den Opfern ziemlich lächerliche Bisswunden zugefügt worden sind tauchen auf. Irgendwann kommt etwas das wohl die Auflösung sein soll, wobei die Hauptprotagonistin der Held ist.Der Roman ist echt schwach. Der Autor greift zum Mittel Gedächtnislücke bei der Heldin. Diese Gedächtnislücke wird dann immer länger, was dem Autor die Möglichkeit gibt noch mehr Unsinn in die Story zu packen.Ich denke der Autor lässt Kinderschänder korrekt ticken, so wie solche Leute leider sind. Aber, so vielen Gelegenheiten und dann keine Erinnerung bei der Hauptprotagonistin passt leider nicht zusammen.Knapp besser wie Romane von Cody McFadyen. Nur als Info für Leute die sich für Romane mit solchen Inhalten interessieren. 15°

13.06.2010 00:47:58
simsa

„Bisswunden“ von Greg Iles war für mich ein anderes Buch als ich erwartet hätte, in dem es aber dennoch nicht an Spannungsmomenten mangelt.
Es geht um Cat Ferry eine Spezialistin auf dem Gebiet der Bisswunden. Sie lebt in New Orleans und ausgerechnet dort geht seit einiger Zeit ein Serienkiller um, der Bissspuren auf seinen Opfern hinterlässt. Zuerst sieht es nach einem „normalen“ Fall aus, aber nach und nach finden sich auch Spuren die in Cats verdrängte Kindheit führen…
Für mich als Leserin war dieses Buch sehr spannend und ich habe es bis zur letzten Seite verschlungen. Nur leider gab es für mich auch etwas zu meckern. Die Zusammenhänge mit Cats Kindheit sind schockierend und sehr spannend beschrieben, trotzdem wich mir das Buch zu sehr ab. Der eigentliche Fall wich in den Hintergrund und es drehte sich alles nur noch um ihre Vergangenheit.
Trotzdem würde ich dieses Buch empfehlen, allerdings mit dem Hinweis, dass es nicht wirklich viel (bzw. hauptsächlich) um diesen Serienmörder geht.

13.04.2010 19:23:25
Chrisu

Das Buch handelt von furchtbaren Morden und von Kindesmissbrauch und Cat wird dadurch an ihre eigene Kindheit erinnert, die sie immer versucht hat zu verdrängen. Jetzt aber will sie die Wahrheit herausfinden und gerät dadurch in Lebensgefahr. Außerdem will sie endlich herausfinden, was damals wirklich passiert ist, als ihr Vater verstorben ist. Nachdem sie durch Zufall in ihrem Jungendzimmer Blutspuren entdeckt, erzählt ihr ihr Großvater, dass er ihren Vater getötet hat, weil ihr Vater sie sexuell missbraucht haben soll. Cat hat Albträume, aber der Durchbruch ist noch nicht geschafft. Und plötzlich wird auf sie ein Mordanschlag verübt und sie entkommt nur deshalb, weil sie das Risiko eingeht, den Mississippi zu durch- schwimmen. Und in ihren Träumen finden sie auch heraus, wer sie wirklich missbraucht hat. Ein ziemlich heftiges Buch, aber das ist glaube ich immer gegeben, wenn Missbrauch an Kindern vorkommt und die ganze Bandbreite dadurch ans Tageslicht kommt. Am Anfang dauert es eine Zeit bis das man richtig in das Geschehen hinein- gezogen wird und dann geht es Schlag auf Schlag.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

22.02.2010 11:34:06
marina

Mir hat das Buch grösstenteils sehr gut gefallen. Die Mordserie, die uns eigendlich in das Buch einführt, wird zum Randgeschehen. Ich muss Greg Iles zuhestehen, dass er die beiden Geschichten, die sich parallel entwickeln, perfeckt miteinander verbunden hat. Kaum dass wir an die Mordserie vergessen haben, taucht ein neure Beweis auf und Cat\'s Vergangenheit wird zur Nebensache. Ich hatte am Anfang schwierigkeiten mit dem Buch "warm" zu werden, aber als es mich erst einmal gefangen hat liess ich es nur ungern los, doch etwas Schlaf braucht jeder. Alles im allem - empfehlenswert!

27.10.2009 08:34:34
Nina

Ich fand dieses Buch gut, es war teilweise sehr langatmig und ich hatte Schwierigkeiten die Nebenhandlungen miteinander zu verknüpfen. Im Großen und Ganzen hat mir die Story gefallen und die Protagonistin bekommt noch ein Happy End so wie man sich das vorstellt. Wer detailierte Beschreibungen mag, sollte dieses Buch lesen mit all seinen Facetten.

10.07.2009 14:10:42
Ticva

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Thriller bei dem man einen Täter jagt und am Ende schnappt. Die Taten selbst spielen sich eher am Rande ab.
Was im Mittelpunkt steht, ist die Geschichte von "Cat"herine, ihre Kindheit mit ihrem ermordeten Vater und das sie vielleicht im Unterbewusstsein etwas verdrängt. Doch sie hat das Gefühl, dass es eventuell mit den Morden, die in New Orleans wüten, in Verbindung steht. Oder bildet sie sich das nur ein?

Cat, Spezialistin für Bisswunden, hat Depressionen, manische Phasen, ist alkoholsüchtig und nimmt starke Medikamente. Seit kurzem muss sie sich aber aus einem bestimmten Grund zusammenreißen. Ob das gut geht?
Sie war mir von Anfang an sympathisch, weil sie sich in keine Schublade stecken lässt. Sie ist süchtig und steht dazu.
Ihre Handlungsweise ist nicht immer ethisch, aber das macht sie in meinen Augen besonders einzigartig.

In New Orleans treibt ein Serienmörder sein Unwesen, dessen Opfer fast durchweg Pädophile waren.
Wehrt sich womöglich ein sexuell missbrauchtes Opfer und betreibt Selbstjustiz?
Und in Cats Elternhaus, in Natchez außerhalb von New Orleans, hat sie ebenfalls eine Entdeckung gemacht, der sie neben den Morden noch nachgeht.
Haben die zwei Dinge vielleicht etwas gemeinsam?
Und wie hängt das alles mit einem Psychiater zusammen, der sich um Patienten mit verdrängten Erinnerungen kümmert und Cat's Familiengeschichte zu kennen scheint?
Durch das abwechseln der Standorte und der Situationen, baut sich eine tolle Spannung auf.

Es tauchen immer wieder medizinische Fachbegriffe auf die teils erklärt werden, teils nicht. Schnell bekommt man mit, dass die erklärten Begriffe von Bedeutung sind, während die anderen nicht zur eigentlichen Handlung gehören und mir deswegen ebenfalls nicht wichtig waren. Das hat mich persönlich nicht gestört und in meinem Lesefluss beeinträchtigt.

Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Das war für mich Anfangs etwas schwierig zu lesen, da es auch noch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Zumindest fiel es mir bei diesem Buch besonders auf. Da es mir aber nach ein paar Seiten überhaupt nichts mehr ausmachte, gebührt dem Autor mein Respekt. Toll gemacht!

Ab und zu geht der Autor vielleicht etwas zu sehr in Details bei Beschreibungen, aber es fällt nicht sehr ins Gewicht, da es ja nicht oft passierte. Wollte dies nur am Rande anmerken.

Fazit:
Ein außergewöhnlicher Thriller mit Suchtfaktor!
Wer mit sexuellem Missbrauch umzugehen weiß, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
5 Sterne!

02.07.2009 10:13:14
Caro

Ich habe durch dieses Buch meine Missbrauchskindheit aufgedeckt, bzw. erst das Bewusstsein erlangt, dass das, was man mit mir getan hatte, unrecht war.
Seither geht es in meinem Leben aufwärts, ich beginne, an mir selbst zu heilen.
Ich bin auch froh, dass der Autor im Nachwort und auf seiner Homepage auf diese Thematik explizit hinweist und Adressen, Selbsthilfegruppen und Links angibt.

20.06.2009 21:52:10
Dine

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Thriller bei dem man einen Täter jagt und am Ende schnappt. Die Taten selbst spielen sich eher am Rande ab.
Was im Mittelpunkt steht, ist die Geschichte von "Cat"herine, ihre Kindheit mit ihrem ermordeten Vater und das sie vielleicht im Unterbewusstsein etwas verdrängt. Doch sie hat das Gefühl, dass es eventuell mit den Morden, die in New Orleans wüten, in Verbindung steht. Oder bildet sie sich das nur ein?

Cat, Spezialistin für Bisswunden, hat Depressionen, manische Phasen, ist alkoholsüchtig und nimmt starke Medikamente. Seit kurzem muss sie sich aber aus einem bestimmten Grund zusammenreißen. Ob das gut geht?
Sie war mir von Anfang an sympathisch, weil sie sich in keine Schublade stecken lässt. Sie ist süchtig und steht dazu.
Ihre Handlungsweise ist nicht immer ethisch, aber das macht sie in meinen Augen besonders einzigartig.

In New Orleans treibt ein Serienmörder sein Unwesen, dessen Opfer fast durchweg Pädophile waren.
Wehrt sich womöglich ein sexuell missbrauchtes Opfer und betreibt Selbstjustiz?
Und in Cats Elternhaus, in Natchez außerhalb von New Orleans, hat sie ebenfalls eine Entdeckung gemacht, der sie neben den Morden noch nachgeht.
Haben die zwei Dinge vielleicht etwas gemeinsam?
Und wie hängt das alles mit einem Psychiater zusammen, der sich um Patienten mit verdrängten Erinnerungen kümmert und Cat's Familiengeschichte zu kennen scheint?
Durch das abwechseln der Standorte und der Situationen, baut sich eine tolle Spannung auf.

Es tauchen immer wieder medizinische Fachbegriffe auf die teils erklärt werden, teils nicht. Schnell bekommt man mit, dass die erklärten Begriffe von Bedeutung sind, während die anderen nicht zur eigentlichen Handlung gehören und mir deswegen ebenfalls nicht wichtig waren. Das hat mich persönlich nicht gestört und in meinem Lesefluss beeinträchtigt.

Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Das war für mich Anfangs etwas schwierig zu lesen, da es auch noch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Zumindest fiel es mir bei diesem Buch besonders auf. Da es mir aber nach ein paar Seiten überhaupt nichts mehr ausmachte, gebührt dem Autor mein Respekt. Toll gemacht!

Ab und zu geht der Autor vielleicht etwas zu sehr in Details bei Beschreibungen, aber es fällt nicht sehr ins Gewicht, da es ja nicht oft passierte. Wollte dies nur am Rande anmerken.

Fazit:
Ein außergewöhnlicher Thriller mit Suchtfaktor!
Wer mit sexuellem Missbrauch umzugehen weiß, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
5 Sterne!

17.03.2009 21:50:40
Karin Topfstedt

Im Moment bin ich auf Seite 328. Der Inhalt des Buches beeindruckt mich sehr. Mir fällt es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Man weiss nicht, wie sich die Handlung weiter entwickelt. Das ist mein erstes Buch von GI. Eines ist mir klar, dass das nicht mein letztes buch von ihm sein wird. Ich werde es mit Sicherheit weiterempfehlen. Viel mehr kann ich jetzt nicht dazu sagen, weil ich den Thriller erst fertig lesen möchte.

05.11.2008 07:36:05
paulimaus

Ich hab das Buch jetzt auch zu ende gelesen und war schon etwas erschüttert, da das Thema "Kindesmissbrauch" gegenwärtig ist. Vielleicht ist es auch ein Aufruf, wieder mehr in dem eigenen Umfeld die Augen aufzuhalten.Gutes Buch, sehr realistisch geschrieben. Der Anfang war erst ein bißchen langweilig und die "Ich-Form" schon ein bißchen gewöhnungsbedürftig

24.09.2008 10:08:04
Fitzliputzlie

Zur Frage wie kann die Bibel zum Thema Inzest ausgelegt werden.

In 3. Mos. 18 stehen sämtl. Verbote des Inzests. Jedoch nicht explizit zwischen Vater und Tochter oder Enkel. In 18 Vers. 6 heißt es jedoch ausdrücklich:
Niemand von euch soll sich i r g e n d e i n e m seiner B l u t s v e r w a n d t e n nähern... Das ist doch wohl eindeutig. Und,
sämtlicher Missbrauch wird mit dem Tod gestraft.

21.08.2008 19:26:37
silke

Ein tolles Buch,obwohl ich anfangs Probleme hatte reinzukommen.Warum weiß ich nicht.Aber die ganze Geschichte ist so gut aufgebaut,dass man das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen will.Ich habe es gerade beendet,werde aber bestimmt noch lange drüber nachdenken,denn es ist wirklich sehr aufrütteld mit ständig neuen überraschenden Wendungen.

11.08.2008 20:23:42
Jessi21

Bisswunden war jetzt mein zweites Buch von G.I. und ich bin bis jetzt von beiden begeistert. Er versteht es spannend und fesselnd zu schreiben.
Wenn man einmal in dem Buch anfängt zu lesen kann man nicht mehr aufhören was aber auch für Black mail gilt.
Das Buch und die Geschichten von Cat und der den ganzen anderen Frauen geht einem sehr nah und ich hoffe das es auch manchen Opfern hilft. Sie sind nicht allein damit und das zeigt das buch glaub ganz gut.

24.07.2008 18:21:43
tini167

Greg Iles greift in seinem Roman "Bisswunden" ein erschreckendes und erschütterndes Thema auf - sexuellen Missbrauch.
Das Buch beginnt wie ein "normaler" Thriller. Eine Leiche wird gefunden, da sie zu einem Serienmord zählt, rückt natürlich ein ganzes Ermittlerteam an. Eine von ihnen ist Cat, sie ist Spezialistin für Bisswunden und ihren Deutungen.
Im weiteren Verlauf erfahren wir immer mehr über Cat und ihre aufwühlende Vergangenheit, zusammen mit Cat, da sie zunächst keine Erinnerungen an ihre negativen Kindheitserlebnisse hat. Da Greg Iles die Ich-Form und den Präsens als stilistische Mittel verwendet hat, ist es für den Leser, als befinde er sich mitten im Geschehen.
Auch wenn die Rahmenhandlungen sich um die Serienmorde drehen, die im Endeffekt auch etwas mit der gesamten Problematik zu tun haben, geht es vorwiegend um Cats schreckliche Vergangenheit.
Dieses Buch rüttelt wach! Greg Iles hat einen ebenso spannenden wie erschütternden Roman verfasst.

26.06.2008 09:48:27
AudreyAusten

Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Die Figur der "Cat" kommt sehr glaubwürdig rüber und spiegelt, so denke ich, die meisten Gefühle von Missbrauchs- bzw. Inzestopfern wider. "Bisswunden" war mein erster Roman von Greg Iles. Mittlerweile habe ich mehrere Bücher von ihm gelesen, aber ich muss sagen, keines konnte "Bisswunden" bisher übertreffen!

24.06.2008 09:51:44
Lyra13

Ich habe das Buch durch und ich muss sagen, es hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt, berührt und auch zutiefst aufgewühlt! Für alle die von dem Thema Missbrauch betroffen sind, spiegelt diese Geschichte so fast jede Nuance des eigenen Gefühlslebens wider!!!
Hut ab, vor der sehr ausführlichen Recherche und den Mut dieses Thema anzupacken, und in das eine so spannende Kriminalgeschichte einzubetten!
Dieses Buch gehört wirklich in die Bestsellerlisten ganz weit nach oben!

14.05.2008 20:37:10
Claudio

Der rote Faden geht durch das ganze Buch und gibt einen erschütternden Einblick in die tiefen Wunden von Inzest-Opfern. Dem Autor gelingt die Verknüpfung von Spannung, glaubwürdigen Figuren und medizinischem Hintergrundwissen in einmaliger Art und Weise. Ich musste die "akademische Abneigung" gegen Trivialliteratur ein für allemal ablegen, war mir doch das Unglaubliche bisher fremd. Dass sich der Autor dem annimmt und uns betroffen macht, kann nur gut sein. Sein Aufruf an uns Lesende, nicht wegzuschauen und hinzuhören geht uns alle an.

06.05.2008 00:10:36
zeynep

Im Buch erzählte der Großvater Cat, daß es in der Bibel "erlaubt" ( ist vielleicht ein hartes Wort, aber so kann man es auch verstehen) sei, daß es Inzest zwischen Vater und Tochter gibt.

Habe die Bibel nicht gelesen, wer weiß darüber bescheid?

Kann es wirklich so ausgelegt werden?

Wenn ja, finde ich es schrecklich! Dieses Buch hat mich sehr mitgenommen und mich sehr mißtrauisch gegenüber jeden Menschen gemacht!!

21.04.2008 09:22:38
vicky

Auch mich hat dieses Buch total begeistert!
Die Hauptfigur ist glaubwürdig dargestellt und die Geschichte einfach grandios!

Ebenso kann ich Euch "24 Stunden" von G.I. empfehlen!

07.03.2008 20:08:34
Chris.

"Bisswunden" ist gelungen, flüssig zu lesen, empfehlenswert und alles in allem ein tolles Buch, obwohl oder gerade weil es teilweise übertrieben/überzogen ist.
Ein äußerst heikles Thema wird hier gut ver- und angepackt.
Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Es ist schwer zu beschreiben, das beste ist wohl:selbst LESEN

02.03.2008 13:30:02
thrillerfan

ich habe das buch gestern angefangen und leider, weil ich zu müde war, aus der hand legen müssen. aber jetzt habe ich´s durch und das sagt ja schon alles. es hat mich tief berührt, dieses buch. weinen, lachen, entsetzen, trauer ... alles da. für betroffene vielleicht zu nah oder aber auch endlich nah. lesen!!

10.02.2008 13:04:44
Bio-Fan

An dieser Stelle stand bis vorgestern, der gute, dezidierte Beitrag von Paul Cleusters, der sich sehr lobend über "Bisswunden" ausgesprochen hat. Leider hat er aus Versehen in einem Satz eine zentrale Tatsache der Geschichte verraten, die allzu deutlich auf den Täter(in) hinweist. Deshalb habe ich, in meiner Funktion als Moderator, den Kommentar vorläufig gelöscht.
Paul, wenn du Fragen dazu hast, schick mir eine PN. LG Bio

29.12.2007 20:24:42
Daniel

Iles in Höchstform: Cat Ferry ist eine sehr glaubhafte gezeichnete Hauptcharakterin, die Handlung ist ungemein Spannend und wandlungsreich. Vorsicht: wer das Buch zu lesen beginnt, mag es nicht wieder schließen!

14.11.2007 15:38:50
Frank

Klasse.Absoluter Pageturner von Iles.Interessante verschachtelte Geschichte,eingebettet in die schwüle Atmosphäre der amerikanischen Südstaaten.Die weibliche Hauptfigur ist glaubhaft + auch mit der Charakterzeichnung der anderen Figuren hat der Autor sich viel Mühe gemacht.Nur zu empfehlen - 95% von mir.

16.09.2007 17:58:07
cinx

ich war von diesem buch einfach begeistert. bist dahin hatte ich noch nie über diesen Autor gehört. Ich kann es jedem nur empfehlen. Ich sage nur Verdammt gur gemacht. Respekt!

16.07.2007 14:43:19
Bio-Fan

Lob, Lob und nochmals Lob!! Unbedingt lesen!
Ich kann den voran gegangenen Kommentaren kaum was hinzufügen. Die Qualität und Intensität von "Eros" hat Iles locker erreicht.
Warum steht der Mann nicht auf Platz 1 der Bestsellerlisten?

11.06.2007 14:31:21
WW-eXtrem

Dieses Meisterwerk ist bisher das beste Buch, dass ich je gelesen habe.
Der Inhalt dieses Buches ging mir bis auf die Nerven...
Teilweise musste ich es beiseite legen, um über den Hintergrund des ganzen nachzudenken, als auch um die Geschehnisse zu verarbeiten!
Dieses hervorragend geschriebene Buch ist nichts für schwache Nerven und sollte von solchen Menschen auch nicht gelesen werden.
An einigen Stellen musste auch ich schlucken, sodass ich auch heute noch sehr oft über den Inhalt und die abgrundtiefen Hintergründe nachdenken muss!

04.05.2007 10:59:38
Helga

Diese spannende Geschichte läuft in zwei Handlungssträngen ab, die Morde in New Orleans und die Ermordung von Cats Vater in Natchez vor zwanzig Jahren. Es wird versucht Verbindungen zwischen diesen beiden Handlungssträngen zu finden und man ist daher immer mit beiden Schauplätzen verbunden.

Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, auch die diversen Krankheitsbilder sind gut in der Geschichte eingebettet, und obwohl diese sehr verzweigt ist, verliert man nie den Überblick. Es wird von Seite zu Seite spannender und aufreibender und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt.

11.04.2007 19:11:52
Miststück 25

Diese Buch ist eines der besten, die ich je gelesen habe! Nicht brutal oder blutrünstig, wie so manch andere, und doch auf eine Art und Weise fesselnd, wie es wohl bis jetzt kaum ein Autor geschafft hat zu fesseln. Die Hauptfigur ist durch ihre Unvollkommenheit einfach PERFEKT dargestellt! Jeder der sich auf eine Reise in das Innere eines psychisch schwer gestörten Menschen begeben will und die Gründe erfahren will, warum er so ist wie er ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Mein größten Respekt für den Autor!!!!!

01.03.2007 14:48:08
Heike Eisterhuber

Eines der wenigen Bücher, die absolut keine Längen aufweist. @EROS war auch mein erstes Buch von Iles - nach diesem Thriller wollte ich unbedingt auch andere Werke des Autors lesen - und ich wurde nicht enttäuscht!
Extrem fesselnd bis zur letzten Sekunde!

27.02.2007 17:07:18
Maren

"Bisswunden" ist ein Buch, was man nicht unbedingt im Urlaub lesen sollte. Dazu ist das Thema zu extrem.
Das Buch ist einfach nur spannend, gut recherchiert und hat keine Längen. Die Protagonistin mit ihren Problemen und diesem Hintergrund dazu ist glaubwürdig dargestellt.
Teilweise mußte ich das Buch für einige Minuten aus der Hand legen, über das Gelesene nachdenken und konnte dann erst weiter lesen.
Auch die Umgebung, in der Greg Iles die Geschichte angesiedelt hat, paßt einfach dazu.

Meiner Meinung nach ist das das Beste, was Greg Iles bislang geschrieben hat. Und ich kann es nur jedem weiter empfehlen, der mal etwas lesen möchte, was nicht nur mit "Mord und Totschlag" zu tun hat. Aber Achtung: teilweise sind einige Szenen sehr heftig geschrieben und das Buch ist m.M. nach nichts für schwache Nerven.

31.01.2007 17:13:43
Anja S.

Das hier ist ein sehr spannender und gut zu lesender Thriller mit einer ungewoehnlichen Story. "@EROS" hat mir noch besser gefallen, aber dieses Buch liefert einige Stunden blendende Unterhaltung.

31.01.2007 16:40:38
Tine

Dieses Búch ist einfach spitze. Man kann nicht aufhören zu lesen. Es ist von Anfang an spannend..
Einfach toll ich hoffe die anderen Bücher von ihm sind genauso gut

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Bestsellerautor Harlan Thrombey feiert mit seiner Großfamilie, der Haushälterin und seiner jungen, hochgeschätzten Pflegerin Marta Cabrera, seinen fünfundachtzigsten Geburtstag im eigenen luxuriösen Herrschaftshaus. Jeder der anwesenden Verwandten bekommt an diesem Abend eine gut gemeinte, aber existentiell bedrohliche Abfuhr mit auf den Weg. Der Beginn einer unruhigen Nacht, an deren Ende der Hausherr tot aufgefunden wird. Titel-Motiv: © MRC II Distribution Company L.P.

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