Der Gefangene

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 2006, Seiten: 463, Übersetzt: Bernhard Liesen, Bea Reiter, Kristiana Ruhl, Imke Walsh-Araya
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 463
  • Köln: Random House Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Charles Brauer, Bemerkung: gekürzt

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Debbie Carter arbeitet als Bardame im "Coachlight Club" in Ada, Oklahoma. Sie ist beliebt bei den Gästen. Auch Ron Williamson, ehemaliger Baseballprofi und Stammgast im Club, sitzt oft bei ihr an der Bar. Eines Morgens wird die junge Frau vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sechs Jahre später werden Ron Williamson und sein Freund Dennis Fritz aufgrund einer Falschaussage der Tat bezichtigt. Williamson wird zum Tode, Fritz zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide beteuern ihre Unschuld. Elf Jahre verbringt Williamson unter grausamen und entwürdigenden Haftbedingungen in der Todeszelle. Kurz vor der Hinrichtung zeigt eine DNA-Untersuchung, dass weder Fritz noch Williamson die Tat begangen haben können. Sie werden freigesprochen. Der wahre Täter, damaliger Hauptbelastungszeuge der Anklage, wird wenig später verhaftet. Fünf Jahre nach seiner Freilassung stirbt Ron Williamson an den Folgen der Haft.

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Letzte Kommentare:
08.02.2017 22:36:55
Wolfgang

Hallo JG-Gemeinde,

ich bin erstmal richtig begeistert von diesem Buch. Die Art zu schreiben ist echt toll! Schon ein Klassiker. Das Thema ist allen sicherlich durch die Boulevardpresse bekannt. Grisham schafft es aber einen Krimi daraus zu kreieren, ohne es ins absurde abgleiten zu lassen. Es ist Realität!!! Daher meine Frage: Es ist ein Sachbuch?!?!?

Gruß Wolfgang

25.05.2011 19:03:55
Tina

Ich habe schon einige Bücher von John Grisham gelesen und dieses Buch ist eines seiner besten Werke!
Ich kann es nicht fassen, wie die Behörden es schaffen können, unschuldigen Männern Morde anzuhängen und dann auch noch so weit gehen können, Tatsachen und Beweise ganz falsch hinzudrehen!
Und die Verhöre, die haben sich doch strafbar gemacht, wie die vorgegangen sind!!!
Das war ein einziges Chaos, und die Leute dort haben es nicht erkannt...echt erschreckend!!! Würde gerne wissen, was aus den Cops und Detectives geworden ist! Die sitzen bestimmt noch heute dort und zwingen "Traumgeständnisse" aus "vermutlich" Schuldigen!!!

Das Buch ist super interessant, manchmal etwas langatmig, aber sehr spannend, typisch Grisham halt! ;)

26.01.2011 15:22:07
caesar

Habe nun die Hörbuchfassung überstanden... und ich liebe Hörbücher - auch weil sie mir den weg zur Arbeit verkürzen!
Dieses Hörbuch allerdings (gelesen von Charles Brauer) unterhielt mich eher durch seine (unfreiwillige?) Komik. Es war langatmig und die Dialoge hätten einem Debütanten kaum zur Ehre gereicht. Ich habe noch nie soviel Redundanz, zuweilen sogar Tautologismen, in einem Buch gefunden wie in dieser Hörbuchfassung, einfach schrecklig! Letztlich hätte die gesamte Geschichte auf einer CD (statt sechs CD) Platz gefunden. Wer sich also mal ein gesamtes WE bei einem Hörbuch langweilen möchte, kann dies hier in vollen Zügen Tun, allerdings schade um die Zeit!

21.11.2009 12:04:16
Tobi

Es ist das wohl beste Buch das ich je gelesen hatte.Spannent doch manchmal ein bischen langatmitg doch es lohnt sich.Doch das Erschreckenste daran ist, dass einem Mann so viel Unrecht von Seiten der Justiz mit gefelschten Gutachtern,... getan wird. Ich kann dieses Meisterwerk nur weiter empfehlen. Viel Spaß beim Lesen!!!

25.08.2009 20:39:43
Fels von Seggern

Das beste von allen Grisham-Büchern, weil es sich hier nicht um Fiktion, sondern um tatsächliche Ereignisse handelt.Wüsste man nicht, dass es sich hier um eine Biographie handelt, könnte man auf die Idee kommen zu sagen, dass so viel Unglück und Unrecht zu konstruiert und zu unwahrscheinlich sei. Aber das wahre Leben erzählt besser als jede Fiktion.Außerdem habe ich hier gelernt, dass Gott doch die Gebete seiner gläubigen Kinder erhört und der Gerechtigkeit am Ende zum Sieg verhilft.Der arme Ron ist wegen seines Leidens in dieser Welt zu bedauern. Aber diese Welt ist nicht alles. Wer kindlich an Jesus glaubt, dem gehört das Reich Gottes.In der Bibel gibt es Beispiele von Menschen, denen ebenfalls Unrecht widerfahren ist. Zum Beispiel dem Josef, der von seinen neidischen Brüdern als Sklave an eine Karawane nach Ägypten verkauft wurde und der in Ägypten unschuldig ins Gefängnis geworfen wurde, weil er angeblich versucht hätte, die Frau seines Herrn zu vergewaltigen (siehe 1.Buch Mose Kapitel 39). Aber später kam Josef frei und wurde vom Pharao sogar zu seinem Stellvertreter gemacht. Als Josef eines Tages seine Brüder wiedertraf, bekannte er: "Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen..." (1.Buch Mose Kapitel 50 Vers 20)Der unschuldigste aller Menschen war Jesus. Doch der wurde durch unsere Sünden ans Kreuz genagelt und unschuldig hingerichtet. Einer der beiden Übeltäter, die mit Jesus gekreuzigt wurden, erkannte dies und sagte: "Wie empfangen, was unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan." Und er sprach: "Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!" Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lukasevangelium Kapitel 23 Vers 41-43)

27.04.2009 17:35:49
Talan

Teilweise empfand ich die Geschichte etwas langatmig, viele Passagen wiederholen sich. Das liegt aber einfach daran, das es eine Tadsachenschilderung ist. Ansonsten ist es brilliant recherchiert und zusammengefasst.

Es zeigt wie fehleranfällig unser modernes Rechssystem (in diesm Fall das Amerikanische) ist. Ich denke aber das es viele ähnliche Fälle in anderen Bereichen gibt, Forschung ... .

Es reicht eigentlich völlig aus das der Hauptverantwortliche, sich eine vorgefasste Meinung bildet und seiner Verantwortung nicht nach kommt. Alle nachgestellen Stellen winken einfachdurch, "wird schon in Ordnung", wenn man nicht glücklicherweise auf jemand wirklich verantwortungsvollen stösst.

Es zeigt auch, das recht nur der bekommt, der es sich auch leisten kann.

Die Statistik, nach der unsere Polizei bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen, ein sehr hohe Quote erreicht, bekommt so einen ganz anderen Geschmack.
Vermutlich reicht es, das der führende Polizeibeamte, dies in seine Zielvereinbarung stehen hat.

22.01.2009 08:28:58
Moorbruch

Hochspannend, tieftraurig erzählt, ohne Kitschig zu werden, super recherchiert und absolut deprimierend, wie ein Staats-System seine Menschen in Todeszellen verrotten läßt.
Und schlimm, wenn Menschen keine Familienangehörigen und Freunde haben, wie der in diesem Buch beschriebene Ron.

11 Jahre sitzt Ron Williamson in der Todeszelle und verrottet bei lebendigem Leib, wird verrückt und krank. Wir sind alle keine Heiligen, aber so etwas wünsch man nicht seinem schlimmsten Feinden, das hat niemand verdient,

viel Spaß beim Lesen.

15.12.2008 17:45:31
kristin

bin zwar erst beim 2. kapitel,aber finde es jetzt schon so spannend,dass man gar nicht aufhören kann zu lesen.kann es nur jedem weiterempfehlen.echt spitze.werde wohl,wenn ich damit fertig bin,mir auch die anderen bücher zulegen.danke an den autor.
p.s.:endlich habe ich wieder mein interesse geweckt,bücher zulesen

06.08.2008 14:32:54
steven666

Ich bin gerstern gerade mit dem Buch fertig geworden. Ich schliesse mich da meinen Vorrednern an, dass die ganzen Baseballgeschichten in der Jungend des Ronnie, doch sehr in die Länge gezogen wirken.

Ansonsten gehört das Buch zum Besten was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es hat mich gleich so gefesselt, dass ich den gestrigen Nachmittag damit verbracht habe, weitere Recherchen im Internet anzustellen. So habe ich noch Interwiews mit Ron, Annette und anderen Personen aus dem Buch gefunden. Auch die Homepage von Bill Peterson - mit seiner Gegendarstellung - habe ich besucht. Die wirklich armen Kerle sind ja eigendlich nicht Dennis und Ronnie - sondern die beiden "Traum-täter" Ward und Fontenot. Denn diese Beiden sitzen nachwievor ihre lebenslange Freiheitsstrafe ab. Unglaublich...

Noch eine kleine Anmerkung: Grisham hat sich gewisse Recherchen-Freiheiten herausgenommen - um den Peterson noch "böser" hinzustellen, als er es bereits war.

02.08.2008 01:32:08
Mansoon

Nach diesem Buch will ich nie wieder eine fiktive Geschichte lesen! Was Grisham mit diesem Buch geschafft hat, ist einfach unbeschreiblich.
Die ersten Seiten fand ich anfangs auch noch relativ öde, aber dann wollte ich einfach nur wissen wie die Geschichte weiter geht.

Pete.., was hast du gegen Anti-Helden? Hat Ron nicht das Recht auf ein Leben in Freiheit? Und was ist mit Dennis Fritz? Auch nur ein Loser??

27.07.2008 04:53:20
Pete

Ich habe das Buch vor einem Jahr gelesen und bin jetzt auf diese Seite gestoßen. Als absoluter Grisham-Fan war ich enttäuscht von dem Thema und seiner Umsetzung. Der Anti-Held Ron Williamson wäre aus meiner Sicht nicht nur in Amerika sondern überall an sich selbst gescheitert. Er ist durch und durch ein Versager, der in keinem Land und in keinem System ein Bein auf die Erde bringt. Grishams Solidarität und Mitgefühl mit diesem Typ ist mir ein Rätsel. Für ein Sachbuch hätte Grisham wenigstens die kritische Distanz zu seinem Gegenstand wahren müssen.

04.06.2008 00:03:40
joogel

man leidet richtig mit und ist nur noch empört über das vorgehen der justiz.

das buch ist nicht nur ein muss für jeden grisham fan, sondern auch für alle anderen

20.05.2008 13:47:48
unbekannt

das buch ist einfach nur super geworden.
ich kann mich auch meinen vorgängern anschließen. es ist wirklich nur die reinste wahrheit und das macht dieses buch so interessant. ich kann es nur empfehlen!!!

12.05.2008 22:09:15
BlackShadow

Wahrlich, wer einen "echten" Grisham erwartet, wird seine Zeit brauchen um in die Story-Führung hinein zu finden!

Für ein Sachbuch sehr geradlinig , mit allen erforderlichen Hintergründen geschrieben...

Erschütternd. dennoch leider die blanke Wahrheit...

Auch hier hat John Grisham wieder ein Meisterwerk auf das Papier gebracht!

11.05.2008 21:44:46
Elli

Also ich muss sagen, ich bin gerade erst auf Seite 187 und kann das Buch kaum aus den Händen legen! Ich finde die Tatsache das es eine wahre "Geschichte" ist schockierend! Das es so viele stört, hätte ich nicht gedacht!
Es ist zwar nicht der typische Grisham-Stil, aber ich finde, man wird trotzdem nicht enttäuscht!
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

06.05.2008 16:03:40
Phipu

Ich bin jetzt auch gerade mi dem Buch fertig geworden.


Ich finde das Buch sehr spannent, und das so viele Details beschrieben sind finde ich auch nicht schlimm, so erfährt man wie Ron W. gelebt hat.
Es ist richtig schockierent wie das Gericht vor einer solchen fehlverurteilung die augenschliessen konnten, zum Glück gibt es Menschen die für die Wahrheit kämpfen.
Ich empfehle das buch auf ganz klar weiter.

04.05.2008 15:18:46
antoenchen123

Der Gefangene
von John Grisham
Broschiert
Preis: EUR 9,95

Verfügbarkeit: Auf Lager.


Unglaublich !, 4. Mai 2008


Ich kann mich manchen meiner Vorgänger nicht anschließen, es ist kein KRIMI es sit die Wahrheit ! Und diese ist nun mal wie sie ist !
Es ist wahr das die ersten Seiten ewas langatmig sind und das ausführliche über Rons Sport etwas langatmig ist, besonders für Europäer die mit diesem Sport eigentlich nicht in Berührung kommen, aber die Story dahinter ist abgrund tief spannend, wenn man bei einer solch tragischen Geschichte von spannung reden kann. Es scheint als sei es den Amerikanern nicht wichtig den Mörder zu verurteilen, sondern überhaupt jemanden zu verurteilen ! Hier sollen nicht alle Amerikaner über einen Kamm geschoren werden aber die Häufigkeit der Fehlurteile, (wenn man mal ein bißchen recherchiert) läßt diese Vermutung zu. Ein absolut empfehlenswertes Buch für Leute die gern die Wahrheit lesen !

15.04.2008 17:53:43
axelp

Ich wußte leider nicht, daß es sich um ein Sachbuch handelt.
Ich habe mich bis zur Seite 150 durchgequält und dann nur noch das Nachwort gelesen.
Es ist einfach zu langatmig und er schweift zu sehr ins Detail ab.

31.03.2008 17:47:49
Rita G.

Also wer einen "echten" Grisham erwartet wird wohl eher enttäuscht sein. Dennoch, wenn man sich mal über die erste Hälfte durchgearbeitet hat, wird's doch noch ziemlich interessant. Wie verbohrt können Polizeibeamte und Staatsanwaltschaft - wie hier beschrieben - eigentlich sein ?! Kurzum, menschlich ein interessantes Buch, "grishamisch" leider nicht.

27.03.2008 17:47:52
CaWaHi

John Grisham: Der Gefangene

Ein ansich interessantes Thema, schlecht umgesetzt. Schade.

Vorneweg: ich habe nach 40 Seiten mit dem Buch aufgehört , nachdem ich mich mühevoll von Seite zu Seite vorwärts gekämpft hatte.

Zunächst wird in epischer Breite der Ort Ada in Oklamhoma beschrieben. Da bereits stellte sich mir die Frage: Ist das hier ein Reisebericht oder was?

Dann der Mord. Wieder nur eine Beschreibung, oder Dokumentation - hat etwas von einem Polizeibericht an sich. Der Leser sieht sich mit einer Vielfalt von Namen konfrontiert. Spannung, wo bist du?

Ich sagte mir: durchhalten, da muss doch noch etwas nach wohlbekannter Grisham-Manier kommen. Nein.

Es ging im gleichen Schema weiter. Über viele Seiten hinweg wird der Lebensweg des Verdächtigten Ron Williamson beschrieben. Wie er aufgewachsen ist, die Verhätschelung durch seine Schwester, religiöse und sportliche und andere langweilige Details warten auf den Leser.

Wie gesagt, nach vierzig Seiten hatte ich von diesem Buch genug.

Ein absoluter Fehlkauf. Schade ums Geld.

Bleibt nur die Frage, worauf basiert der Hinweis "Spannend wie keines seiner (Grishams) Bücher zuvor"??

13.03.2008 17:11:02
Kurt Kleiner

Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen und bin erschüttert.

Es zeigt wieder einmal deutlich wie wir, als Normalsterbliche ohne grosses finanzielles Polster, hilflos der Staatswillkür und dem Polizeiapparat ausgeliefert sind.

Was für mich vor allem absolut unbegreiflich ist, ist das Desinteresse an der Wahrheit und das sture Beamtendenken, das alle betroffenen Stellen an den Tag legen.

Was nicht sein darf, das kann nicht sein!

11.03.2008 01:12:56
Rolf.P

Mit "Der Gefangene" beschreibt John Grisham einen realen Justizskandal in den USA.
Ein fesselndes Sachbuch, das sich beinahe wie ein Thriller liest. Schlimmer könnte man es sich auch nicht ausdenken. Es ist beunruhigend zu lesen, wie jedermann in die Fänge der Justiz geraten kann und trotz Alibi, trotz fehlender Beweise zum Tode verurteilt werden kann.
Ein Grisham, der tiefer unter die Haut geht als bisherige Werke der letzten Jahre! Eine furchtbare Geschichte, die sich niemals in einem Rechtsstaat in der Form wiederholen dürfte.
Unter den zahlreichen Büchern, die John Grisham verfasst hat, ist "Der Gefangene" vielleicht dasjenige, an das man sich erinnern wird. Absolut lesenswert, nicht nur für eingefleischte Grisham-Fans!

03.03.2008 16:21:32
Melli

Habe mir das buch direkt gekauft und war erst ein wenig enttaeuscht, dass es eben auf wahren Tatsachen beruft und nicht im Erzahlrstil beschrieben wird.

Aber ich muss sagen: Bin begeistert! Das Buch ist wirklich sehr gut und ich kann es nur empfehlen.

Wirklich krass was dort in Ada passiert ist!

20.02.2008 02:26:09
Rachel

Bin gerade mit dem Buch fertig geworden. Las es auf Englisch, da ich in Kalifornien wohne und es mir fast in die Hand fiel. Zuerst dachte ich, na nicht so Grishams Stil, zu naturgerecht. Dann fiel mir erst auf, dass das Buch auf Tatsachen beruht. Ich das Buch nicht mehr hinlegen. Musste in 2 Tagen gelesen werden (Brille kommt bald)... Es wird vielleicht auffallen, dass die meisten, die in Ada OK oder sogar alle, die unschuldig verhaftet wurden, Weisse waren. Also, bitte die Rassenkarte weglassen. Es sind dumme Bullen und ein verkorkstes Justizsysteme. Es handelt sich bei dem Staatsanwalt und Richter einfach um Leute, die keine Fehler zugeben wollen oder koennen, weil der Egotrip es einfach nicht zu laesst. Wer nach diesem Buch immer noch fuer die Todesstrafe ist, dem ist nicht zu helfen. Ausserdem, ich als Europaer mag Baseball recht gerne. Man kann nur dankbar sein, dass Ron zum Schluss ein Legal Team hatte, denen der Titel RECHTSanwalt zusteht.

19.02.2008 20:33:12
Adynho

Ich kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen,an Spannung kann ich nichts fest stellen.Hab bisher alle Grishams gelesen.In den Bann hat es mich nicht gezogen,ok. es ist ein Sachbuch .Wenn es noch eine wahre Geschichte dann ist es umso beklemmender.

17.02.2008 08:40:17
Steinfurth

Wichtig für die "Nachleser" ist die Tatsache, dass es sich heirbei um ein Sachbuch und nicht um einen Krimiroman handelt, wie so manch einer vlt. zunächst vermutet.
Ich empfand es teilweise als langatmig und wurde nicht wie gewohnt in den Bann gezogen.

12.01.2008 17:52:07
Bekka

Bin mal wieder total begeistert vom neusten Buch von John Grisham!!!
Ich habe es auch sehr schockierend empfunden, wie nachlässig die Polizei und die Ankläger bei dem Fall und bei vielen anderen gearbeitet haben.
Ich finde, dass John Grisham öfters mal über wahre Geschichten schreiben sollte!
Der kann das nämlich echt wahnsinnig gut! Bin gerade gestern damit fertig geworden und freu mich schon wieder auf das nächste Buch!
Tja, er ist halt auch einfach der beste Autor!
Grüßle an alle J.G. Fans!!! :)

02.11.2007 11:15:33
Anni

Die Geschichte von Ron Keith Williamson, der jahrelang unschuldig in der Todeszellle saß ist für mich unbegreiflich! Man hat das Leben von ihm durch diesen jahrelangen verlogenen Prozess und falscher Medikamente zerstört. Konnte sogar eine Nacht nicht schlafen , weil ich es nicht verstehen kann,wie das Staatssystem mit diesem Fall umgegangen ist. Großes Lob an die Famile von Ron, die waren immer für ihn da und beteuerten seine Unschuld.
Werd das Buch und diese Geschichte nie vergessen!!!

22.10.2007 13:44:04
Garrulus

Wenn Sie diesen Tatsachenroman von John Grisham gelesen haben, werden Sie sich kaum mehr als unschuldiger Mensch getrauen, in den Staat Oklahoma (USA) zu reisen. Zu groß ist die Gefahr, dass Sie ahnungslos verhaftet und schließlich zum Tod durch die Giftspritze verurteilt werden.

Im Ernst: Das amerikanische Strafrechtssystem, das mit den kontinentaleuropäischen überhaupt nicht vergleichbar ist, erweckt zwar auf den ersten Anschein den Eindruck eines fairen Verfahrens (Jury-Prozess etc.), was durch verschiedene Filme und Fernsehserien unterstrichen werden soll. Das ist es aber mitnichten! Haben Sie das Pech, der schwarzen Minderheit anzugehören oder zu wenig Kleingeld zu haben, um sich finanziell einen renommierten Verteidiger leisten zu können (und die sind wahnsinnig teuer), sind sie der Willkür der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Diese brauchen Erfolge, denn sie wollen wiedergewählt werden. Und Erfolge in Oklahoma sind vor allem vollstreckte Todesurteile.

Was Ihnen dabei passieren kann, schildert John Grisham in seinem neusten Buch auf eindrückliche und beklemmende Art. Die Geschichte von Ron Williamson, der alles andere als everybodys darling ist, geht einem förmlich unter die Haut. Sein Kampf ist nur vordergründig erfolgreich. Die elf Jahre im Todestrakt des Gefängnis haben ihn so zerstört, dass er die Freiheit nur noch kurz erlebt. Er wird nicht mal freigesprochen. Obwohl unschuldig, wird einfach die Untersuchung vorläufig eingestellt.

Unheimlich ist es, wenn man von Grisham erfährt, dass die korrupten Polizeidetektive und vor allem Williamsons Gegenspieler, der District Attorney Bill Peterson, in Ada/Oklahoma heute nach wie vor in Ämtern und Ehren stehen. So etwas ist wohl nur im bigotten Bible Belt der USA möglich.

Nebst den ausführlichen Schilderungen verschiedener Baseballspiele, die einem zwangsläufig langweilen, denn kein Europäer wird je die Begeisterung der Amerikaner für dieses dämliche Spiel nachvollziehen können, ist das Buch ein flammendes Plädoyer gegen die Todesstrafe!

10.04.2007 22:42:26
Gabi

Hallo, ich fand dieses Buch sehr sehr gut..ich werde es auf jedenfall weiter empfehlen..wie fast alle Bücher von Grisham.

Da ich mich mit dem Deutschen Recht beschäftige, erffreute ich mich um so mehr an diesem Buch, das es sich um Tatsachenroman handelte.
Weil einige Präsidenzfälle drin vorkamen.

Mein Kompliment an Mr. Grisham... das war mir das Geld echt Wert.

Also Leute..ab ins nächste Buchgeschäft.

22.01.2007 12:00:23
Corinna

Zuerst dachte ich, dass Grisham wohl nie zu seiner alten Form wiederfinden wird.
Aber nach den ersten Seiten hat mich das Buch immer mehr in den Bann gezogen. Ich gebe zu, dass ich nicht wusste, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt, die so wirklich passiert ist. So war ich einfach nur gefesselt von der Geschichte.

Als ich dann das Nachwort gelesen habe und somit erfahren habe, dass alles wirklich passierte, war ich einfach nur erschüttert. Das macht das Buch noch mal so spannend für mich!

Also lesen!!!

15.01.2007 16:11:01
Tanja Bechter

Das Buch war echt der Hammer...Es war so schockierend.. weil man das gefühl hat man kann sich nicht mehr auf das rechtssystem verlassen...das buch kann man nur weiter empfehlen..

10.01.2007 13:37:19
Jule

Also diese Buch ist total genial! Wir sollten in der Schule eine Buchvorstellung halten. Es war relativ schwierig ein geeignetes Buch zu finden, da der Lehrer hohe Anforderungen stellt. Aber bei diesem Buch bin ich mir absolut sicher, dass es das richtige ist. Wie schon gesagt, es ist am Anfang wirklich etwas zäh mit den Details und so aber später ist es wirklich schwierig dieses Buch aus der Hand zu legen! Einfach genial!

08.01.2007 23:49:22
Andreas

John Grisham schreibt einen True-Crime Roman. Eigentlich sollte aus dieser Kombination ein sehr gutes Werk werden, denn Grisham kann einerseits erzählen und hat andererseits als ehemaliger Anwalt den nötigen Backround um juristische Feinheiten von Prozessen beurteilen zu können.

Grisham erzählt die Geschichte eines weißen highschoolstarsportlers, der aufgrund seines unsteten Lebenswandels und einer Verletzung den angepeilten Weg in den Profisport nicht findet, daraufhin nie den Weg in ein verantwortungsvolles Leben findet und schließlich des Morders angeklagt und aufgrund fadenscheiniger Beweise verurteilt wird. Außerdem berichtet Grisham vom Schichsal seines angeblichen Komplizen und einiger anderer Geschädigter des Justizsystems und der namentlich genannten Verantwortlichen in der Kleinstadt Ada.

Zunächst widmet sich Grisham seiner Hauptperson und beschreibt, nachdem er die Umstände des Verbrechens skizziert hat,´die Jugend von Ron Willamson. Dabei steht er seinem Protagonisten durchaus kritisch gegenüber und betont die Schwächen und Probleme aber auch liebenswerte Seiten Williamsons. Dieser Teil des Buches hat mir gut gefallen. Gewisse Kenntnisse der Baseballregeln sollte allerdings vorhanden sein, da dieser Sport in Rons Jugend eine bedeutende Rolle spielt und die ersten Kapitel bei Unkenntnis sonst langweilen könnten.

Nachdem der Mord und der darauffolgende Prozess abgehandelt werden, wird Rons Zeit in der Todeszelle geschilder und sein geistiger Verfall ausfürlich beschrieben. Außerdem geht Grisham auf andere Fälle ein, was meiner Meinung nach den Lesefluss stört und den Roman unnötig verlängert.
Außerdem ist zu kritisieren, dass Grishams persönliche Meinung in diesem Sachbuch doch sehr deutlich gezeigt wird. Dabei meine ich weniger die Ablehnung der Todesstrafe sondern die Beurteilung der einzelnen Handlungsträger besonders auf Seiten des Staates. So kommt Williamsons Anwalt in Grishams Schilderung relativ gut davon obwohl er entscheidende Fehler begang und auch ein gewisses Desinteresse deutlich wird.

Letztendlich wird eine ergreifende Geschichte geschildert, die als reale Geschichte sicher absolut Lesenswert ist. Grishams Stil gefällt mir allerdings in diesem Sachbuch weniger. Er erreicht niemals die Nüchternheit eine Truman Copotes und greift für mich zu sehr handelnde Personen an. Er versucht teilweise mehr anzuklagen als zu verstehen. Trotzallem muss die Rechercharbeit gelobt werden, denn der Fall wird ausfürlich dargestellt.

07.01.2007 13:00:18
Sindi

Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen.Am Anfang ist es recht zäh und durch die viele Details und Informationen über Baseball bzw. über die vielen Rückschläge des Ron W. nicht für Jedermann spannend.Doch es macht sich bezahlt.Das Buch ist fesselnd,beeindruckend und schockierend.Kein typischer Grisham,da es sich um ein Sachbuch handelt,dennoch erfährt man sehr viel über die Justiz und ihre Fehler.

01.01.2007 17:53:47
Hans-Peter Berressem

Habe das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen. Heute habe ich es zu Ende gelesen. Es war sehr spannend - jedoch die
ausführlichen Beschreibungen über Baseball
usw. waren für mich zu langatmig. Ver-
standen habe ich nicht viel davon. Das ist
sicherlich mehr was für Amerikaner.
Hans-Peter Berressem - Krefeld

31.12.2006 15:53:23
regula

ich finde dieses buch sehr spannend und man wird richtig gefeselt beim lesen! die geschichte ist fürchterlich was diesem mann passiert ist! und ich finde das sollte auch die polizei bewegen in ihren arbeiten sehr genau nehmen sollen!! fast das ganze leben dises mannes verbrachte er unschuldig im gefängniss!!!

27.12.2006 10:23:36
Adi Kiescher

Durchschnittlich. Grishams häufiges Thema Todesstrafe, wichtig und gut, aber in diesem Fall kein Lesevergnügen.
Und wieder einmal seine ewig langen Details zu seiner Lieblingssportart Baseball. Dies mag zwar Amis interessieren, aber für Europäer, die diesen Sport kaum verstehen, ist das wenig prickelnd. Hat mich bei Der Coach schon gestört.

20.11.2006 15:09:49
Antje Reinhard

Kein Roman, sonden ein Sachbuch. Und genauso liest es sich auch - sachlich. Ganz klare Sprache, keine Schnörkel. Und es löste unweigerlich Fragen bei mir aus - und zwar die nach dem Sinn und Unsinn der Todesstrafe. Gäbe es keine engagierten Menschen, die dagegen kämpfen, würden noch viel mehr - und vor allem unschuldige - Menschen hingerichtet. Und damit würden Fehler begangen, die nicht korrigiert werden können.
Ein spannendes Buch. Ein sehr lesenswertes Buch. Ein Appell an die Menschlichkeit und die Vernunft.