Der Kindersammler

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 2006, Seiten: 528, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Sabine Thiesler
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 526, Originalsprache

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Eva Bergschneider
Ein Thriller, der Sie Nachrichtenmeldungen über vermisste Kinder mit anderen Augen sehen lässt

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Okt 2006

Nach zwei Roman-Publikationen im Bereich Frauenliteratur, legt Sabine Thiesler nun ihren ersten Kriminalroman vor. In "Der Kindersammler" thematisiert die Autorin den immer noch mit einem Tabu belegten Bereich der Pädophilie.

Benjamin Wagner tappt in die Falle des Kindersammlers

Der elfjährige Benjamin kam an einem kalten Novembertag 1986 nicht von der Schule nach Hause zurück. Er wusste von Anfang an, dass er sich genau in der Situation befand, vor der ihn seine Eltern immer gewarnt hatten. Aber er redete sich ein, dass er diesem Mann vertrauen könne. Schliesslich hatte er ihn vor den Schlägen der Skins bewahrt und verlangte nichts weiter, als das Benjamin mit ihm Meerschweinchen füttern ging. In der Gartenlaube angekommen, änderte sich der freundliche Tonfall des vermeintlichen Retters schlagartig.

Während Benjamins MS-kranke Mutter mit dem Lieblingsgericht zuhause wartete, besorgte sich der Mann Whisky und der Junge bat den lieben Gott um ein Wunder.

Die Ermittler auf einer zermürbenden Jagd

Jahrelang verfolgten die beiden Kommissare Karsten Schwiers und Mareike Koswig einen Serientäter, der Missbrauch und Mord an Jungen im Alter von zehn bis dreizehn Jahren verübte. Sein Jagdgebiet errichtete er im Norden Deutschlands: Braunschweig, Sylt und Berlin. Wie zum Hohn gegenüber der Polizei, arrangierte der Täter seine Opfer und nahm von jedem eine kleine Trophäe, ein Stück heraus gebrochenen Eckzahn, mit. Danach verschwand er spurlos, niemand hatte etwas gesehen oder gehört.

Karsten Schwiers: "Irgendwo in diesem Land sitzt unser Täter vor dem Fernseher, liest die Tageszeitung, trinkt ein Bier und amüsiert sich königlich, dass wir keine Ahnung haben, wer er ist." 1989 hörte die Mordserie in Deutschland plötzlich auf.

Anne Golombek sucht Gewissheit und hofft auf ein Wunder

Als Anne Golombek im Juni 2004 in die Toskana zurückkehrt, hat sie 10 lange Jahre vergeblich versucht, das Verschwinden ihres kleinen Sohnes Felix zu verarbeiten. Die Familie verbrachte die Osterferien im idyllischen La Pecora, nahe Sienna. Der zwölfjährige, blonde Junge hatte nicht weit von der Ferienwohnung der Familie entfernt, an einem Bach gespielt. Felix kam am Karfreitag 1994 nicht zum Essen zurück.

Die verzweifelten Eltern taten alles, um ihren Sohn ausfindig zu machen. Sie suchten ihn überall und hängten Foto-Plakate mit einer Suchmeldung in deutscher und italienischer Sprache auf. Nach zwei Wochen bestand Harald Golombek darauf, wieder nach Deutschland in seine Landarztpraxis zurück zu kehren. Doch Anne konnte sich nie damit abfinden, aufgegeben zu haben, in den folgenden Jahren entfremdete sich das Ehepaar immer mehr.

Im Sommer 2004 plant Anne, in der Toskana ein kleines Haus zu kaufen und heraus zu finden, was geschehen ist. Vielleicht hat ihr Junge doch überlebt und lebt dort irgendwo. Der Immobilienmakler Kai Gregori zeigt Anne eine renovierte alte Mühle in einem abgelegenen Tal. Sie gehört einem deutschen Aussteiger, der sie verkaufen und ein weiteres altes Haus instand setzten möchte. Anne entschliesst sich spontan zum Kauf, denn dieses Tal und das Haus scheinen nur auf sie gewartet zu haben. Doch im stillen, romantischen Valle Coronata erlebt Anne die Fortsetzung ihres Albtraumes, denn sie kommt dem Mörder ihres Sohnes Schritt für Schritt näher.

Opfer - Täter - Ermittler

Sabine Thiesler erzählt diese erschütternde Geschichte aus der Sicht aller Beteiligten. Besonders im ersten Drittel des Romans, setzt die Autorin häufig Perspektivenwechsel und zeitliche Sprünge als spannungssteigerndes Element ein. Mit Erfolg, denn die unmittelbar abwechselnden Passagen aus der Sicht des Opfers und des Täters, erzeugen beim Leser einen fast zwanghaften Drang, weiter zu lesen. Man erfährt alles über die Verzweiflung und Ängste des wehrlosen Opfers und wird unmittelbar darauf mit den kalten, berechnenden Plänen des Täters konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Romans wechseln sich Täterperspektive und die Sichtweise einer Ermittlerin ab. Aus dem Blickwinkel der Kommissarin wird die verzweifelte Verfolgung des Serienkillers erzählt, die immer mehr ihr persönliches Lebensglück beeinflusst und gefährdet.

Trügerische Ruhe

Im zweiten Drittel des Buches, wird die Geschichte einer Mutter erzählt, deren Sohn verschwunden ist und die sich nicht mit der Ungewissheit abfinden kann. Zunächst stehen Annes Suche nach einem Haus in der Toskana und die aufkeimende Liebesbeziehung zu dem Makler Kai im Mittelpunkt. Der Spannungsbogen flacht an dieser Stelle merklich ab und das Erzähltempo schaltet einen Gang zurück. Obwohl der Leser die Bedrohlichkeit der Situation kennt, wirkt der Roman an dieser Stelle fast entspannend, bis schliesslich das grausige Hauptmotiv langsam aber unaufhaltsam wieder in den Vordergrund tritt.

Charakterstudie eines pädophilen Mörders

In Rückblenden wird ein ausführliches Psychogramm des Täters erstellt. Der Autorin ist ein glaubwürdiges Entwicklungsprofil gelungen, ohne das sie auf die gängigen Klischees zurück greifen musste. Der Mörder in "Der Kindersammler" lebt ein perfides Doppelleben und das perfekte Täuschungsmanöver. Als Leser ist man erschüttert und fasziniert zugleich, denn man glaubt, die Entstehung einer solchen Persönlichkeit ein Stück weit nachvollziehen zu können. Schließlich überwiegt allerdings grenzenloses Entsetzen.

Ein schwieriger Stoff

Sabine Thieslers "Der Kindersammler" ist ein außergewöhnlicher Thriller, der alle Facetten dieses schwierigen Themas eindringlich beleuchtet. Dabei verzichtet sie vollkommen auf die Darstellung der körperlichen Gewalt, sondern erzeugt durch Gedanken und Gefühle eine teilweise unerträgliche psychologische Spannung. Zweifellos schwieriger Lesestoff, der tiefe Traurigkeit und Wut, unendliche Fassungslosigkeit und Verwirrung erzeugt. Gerade deshalb ist Sabine Thieslers Werk für jeden Krimi-Leser, der dieses problematische Thema nicht scheut, empfehlenswert. Die differenzierte Darlegung der Autorin in schonungslosen und nachdenklichen Worten, vermittelt ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Nähe.

Dieser Roman geht unter die Haut und verankert das Thema Pädophilie im Bewusstsein des Lesers. Einige von ihnen werden sich, nachdem sie wieder eine Meldung über ein vermisstes Kind gehört oder gelesen haben, bewusst die Frage stellen: Was kann und darf man unternehmen, um sexuelle Gewalt an Kindern zu verhindern?

Der Kindersammler

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Letzte Kommentare:
13.10.2016 14:26:32
trafik

So weit gehen die Meinungen auseinander. Ich kann mich meinem Vorredner überhaupt nicht anschließen. Heimatroman kann man diesen Krimi aber wirklich nicht bezeichnen. Alleine die Handlung gibt wieder, wie es wirklich auf der Welt zugeht. So etwas passiert jeden Tag in Europa.
Auch wenn es nur ein Roman ist, kann dieses Thema einen nicht kalt lassen. Nochdazu versteht es Sabine Thiesler vorzüglich einen spannenden Krimi draus zu gestalten.
Obwohl man ja bald schon alles weis ist es extrem gut aufgebaut. Das einzige das man ein wenig kritisieren könnte, sind die vielen zeitlichen Sprünge im Buch. Einwenig zuviele und zu durcheinander.
Ansonsten super gemacht Sabine Thiesler. Von mir 100 Punkte.

07.10.2015 12:33:14
Jens

Thriller?
Eher ein Heimatroman - zumindest soweit ich bisher gekommen bin. Werde jetzt abbrechen.
Sowas Langweiliges ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.
Auf das Klischee der nervigen Mutter hätte übrigens auch gut verzichtet werden können. Wie abgeschmackt.
Ansonsten könnte ich das Hörbuch als Einschlafhilfe empfehlen.

05.09.2015 18:14:08
Madita

Aufgrund der vielen positiven Rezessionen bei Krimicouch und Amazon, habe ich mir sehr viel von dem Buch versprochen und wurde enttäuscht. Spannend wird es erst auf den letzten Seiten, davor viel zu langweilig und langatmig. Ich fand die anderen Thiessler Bücher auch nicht gerade berauschend, aber das war bisher das schlechteste.

26.04.2014 14:06:31
tibia

...ein Buch, das niemanden kalt lässt, besonders die Eltern unter den Lesern. Die Geschichte macht uns auf eine erschreckende Art klar wie raffiniert Pädofile vorgehen, wie nichtig die Chancen der Kinder sind sie zu durchschauen, wenn nicht einmal Erwachsene Verdacht schöpfen.
Ich danke der Autorin für die Sensibilisierung für dieses schwierige Thema, dafür, dass ich mich als Mutter mehr als früher damit befassen und bewusst außeinandersetzen werde. Es passiert mitten unter uns und niemand ist immun dagegen.

21.02.2014 09:58:05
Hupfdidue

Ich ärgere mich immer ein wenig, wenn schon am Anfang des Buches aufgelöst wird, wer der Täter ist. Trotzdem war die Geschichte bis zum Ende fesselnd und auch wenn ich mich mit der Toscana nicht verbunden fühle, genoss ich diese malerischen Bilder in meinem Kopf.

Ich selbst bin Mutter zweier Jungs und beschäftige mich somit ungewollt oft mit diesem Thema. Es ist schwere Kost, weil man sich immer wieder in die Rolle der Mutter einfühlt, doch ich habe bis zuletzt gehofft, dass es soetwas wie ein "HappyEnd" gibt.

Ich freue mich auf weitere Bücher von Sabine Thiesler und kann dieses Buch wirklich empfehlen!

03.09.2013 15:27:49
JaFK

Ich habe mittlerweile alle Bücher von Sabine Thiesler gelesen und dies war das erste und beste! Selten gefallen mir Bücher von der ersten bis zur letzten Seite, aber hier ist es Thiesler gelungen, die Spannungsbögen wunderbar zu knüpfen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und eine Freundin von mir meinte sogar, sie hätte es nur gelesen, wenn ihr Mann zuhause war. Und tatsächlich ist dies wohl eines der packendsten und spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich würde mich freuen, wenn Sabine Thiesler auch der internationale Durchbruch gelingen würde.

27.04.2013 17:43:15
A.

Braucht man nicht gelesen zu haben. Teilweise regelrecht langweilig. Tausend zufällige Zufälle, die die Handlung wahnsinnig unglaubwürdig erscheinen lassen. Eben so viele Ungereimtheiten und nochmal so viele offene Fragen. Warum weicht der Täter in Italien von seiner Inszenierung der Leichen ab, welche Rolle spielt seine Frau u.s.w.

Auch das Ende stellt nicht zufrieden. Letzten Endes wird da wohl der falsche in Knast oder Psychiatrie wandern, wo man es einem Mörder und Kinderschänder schon eher mal gegönnt hätte, dass ihm die Seife herunter fällt.

27.03.2013 15:07:29
Schneeglöckchen

Nach >Die Totengräberin> ist dieses Buch>Der Kindersammler< das zweite von Sabine Thiesler, das ich gelesen habe. Ich finde, das Buch könnte für Eltern schwer zu ertragen sein. Obwohl die Autorin nie bis ins Kleinste hinein genau beschreibt, welche Qualen die Kinder erleiden, gelingt es ihr, eine genaue Vorstellung beim Leser von der Angst der Kinder und ihren Hoffnungen, aus dieser Situation herauszukommen, zu erzeugen. Auch wird die Situation der betroffenen Familien gut geschildert. Der Werdegang des Täters ist nachvollziehbar. Liest man seine Kindheitsgeschichte, hat man direkt Mitleid.
Auch ich fand den Toskana-Teil in diesem Buch etwas langatmig. Da dümpelt der Fortgang der Geschichte so vor sich hin.
Alles in allem jedoch ein lesenswertes Buch!

27.03.2013 05:57:10
Nicki

Ich hatte mir das Buch auf Grund einiger Youtube-Rezis gekauft und fand es am Anfang sehr spannend. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Spannung hätte aufrecht erhalten werden können. Es gab etliche Momente, wo ich mich dabei ertappte Seiten zu überfliegen oder gar auszulassen, da sich die Geschichte teilweise wie Kaugummi langhin zog. Desweiteren waren mir die Sprünge zwischen den Zeiten sowie den Personen im ersten Teil des Buches zu extrem. Ein stetiges Hin und Her, was leicht dazu führte, dass ich noch mal zurückblättern musste, um mir die Zusammenhänge wieder herzustellen. Der zweite Teil des Buches liess sich zusammenhängender lesen. Mich hat ein wenig geärgert, dass die Autorin einen Spannungsbogen aufbaute, den sie kurz darauf gleich wieder abebben liess und sich mehr darauf beschränkte die Landschaft zu beschreiben, was dazu führte, dass sich die Geschichte ellenlang in die Länge zog und auf mich somit weniger interessant wirkte. Da ich auch einen Sohn in diesem Alter der Kinder habe, die dem Täter zum Opfer gefallen sind, der wiederum auch noch ins Opferprofil passte, ist mir erschreckenderweise klar geworden, dass man seine Kinder noch so gut erklären kann, was sie nicht machen sollen. Es gibt , wie in diesem Buch, Situationen, wo alle eigentlichen Bedenken die ein Kind sonst hätte, ausser Acht gelassen werden, weil der Täter hier nicht als offensichtlicher Täter, sondern als Retter in der Not (wie im Fall Benjamin) auftritt. Für mich trotz der "Kaugummipassagen" ein Buch, dessen Inhalt mich noch lange nicht los lassen wird.

13.01.2013 18:07:39
boss , hugo boss

Ich hab mir das Buch durgelesen und habe gemerkt das, dass nichts für schwach nerven ist !!!;)

14.10.2012 00:25:20
cigo1306

Nach Menschenräuber und Totengräberin ist das nun mein drittes Buch von Sabine Thiesler. Ich mag den Schreibstil und liebe die Stadt Berlin genauso wie das Land Italien. Also perfekt dachte ich. Diese Buch hier habe ich wie auch die anderen mit in den Italienurlaub genommen und vom Titel her doch wohl diesmal unterschätzt. Keine Frage das Buch ist gut. Hätte ich allerdings gewusst das die Kinder auch missbraucht wurden und die Autorin in der Hinsicht doch so starke Handlungsandeutungen macht, ich hätte gerne darauf verzichtet. Hab einen Sohn von 13 Jahren und seither noch mehr Angst vor diesem Thema. Das Buch beschäftigt mich seitdem immer wieder. Nicht leicht das zu verdauen.

12.10.2012 17:08:46
fluffi

Das war mein erstes Buch von Sabine Thiesler.ja was soll ich sagen, das Thema ist genial, Spannung, ja hatte ich durchaus.Die Schreibweise gefällt mir gut, sehr flüssig und gut vorstellbar. Aber diese Sprünge die Frau Thiessler macht, sowohl bei den Personen, als auch bei den Orten und den Zeiten. Ich habe das Ganze als E-Book gelesen und dachte teilweise wirklich da ist was schief gelaufen und ich fange plötzlich einen neuen, ganz anderen Krimi an. Letztendlich hat man hinterher die Zusammenhänge verstanden aber während des Lesens war ich mehr als verwirrt und verstand die Zusammenhänge oft erst einmal garnicht.

Es gab Momente in dem Buch, da stieg mein Spannungsbogen wirklich sehr hoch aber genau so schnell verstand es Frau Thiessler denselbigen wieder völlig zu lösen, das war teilweise wirklich brutal.

Ein gutes Thema, gute Passagen, aber zu sprunghaft, ich würde es mit Vorbehalt empfehlen.

24.06.2012 22:05:34
Caroline

Caroline12ich fand dieses Buch gut und schrecklich zugleich. In der heutigen Zeit in der man fast täglich über Pädophile liest und hört, gehört dieses Thema - leider ! - zum Alltäglichen. Eltern die ihre Kinder auf diese Art verloren haben werden dieses Buch nicht lesen können. Es hinterlässt einen fassungslos, verwirrt und wütend. Ich kann die Reaktion des Vaters am Schluss des Buches verstehen: "...Er traf Alfred mitten in die Stirn"... Wenn ich meine Tochter auf diese Art und Weise verloren hätte, hätte ich ohne Zögern auch so gehandelt. Solche Bestien gehören hinter Schloss und Riegel UND BITTE NIE MEHR UNTER DIE MENSCHEN LASSEN !!!

10.04.2012 16:11:59
Zsophi

Ich erhielt "den Kindersammler" von einer Freundin, die ihn allein aufgrund der Inhaltsangabe des Klappentextes nicht lesen wollte. Als ich das Buch dann anfing zu lesen, war ich von Anfang an gefesselt, fragte mich aber, wann das im Klappentext beschriebene Thema denn anfinge...denn in über 200 Seiten wurde mir "nur" das Psychogramm eines pädophilen Serientäters vermittelt. Das aber auf sehr spannende Art und Weise. Der Bruch zur eigentlichen Geschichte ist sehr groß, aber das mag man der Autorin verzeihen, weil der Schreibstil insgesamt flüssig bleibt und trotz einiger inhaltlicher Schwächen und fehlender Verbindungen auch immer spannend bleibt. Die "Atempause" für den Leser tut auch not, da ein permanent gehaltener Spannungsbogen, dem Buch eher geschadet hätte. Ich werde dieses Buch in meinem Freundeskreis weiter reichen und spreche ihm trotz kleiner Mängel meine Empfehlung aus; 85°.

09.03.2012 07:51:36
Christine

Ich bin total begeistert von diesem Buch; die Beschreibung und das immer wieder Eingehen auf die verschiedenen Personen macht es sehr abwechslungsreich. Außerdem bekam ich wieder Gusto auf einen Toskanaurlaub, da alles sehr anschaulich beschrieben wurde :)
Normalerweise lese ich Tess Gerritssen, Karen Slaughter oder Cody McFadyen - keine deutschen Autoren.
Ich finde es total gut und spannend geschrieben ! Es werden mit Sicherheit die anderen Bücher noch folgen!

13.01.2012 10:18:12
Sacomo

Puuuh...
Also nach den ersten Seiten, hatte ich persönlich MEHR erwartet. Vorallem weil dieses Buch viele GUTE Kritiken bekommen hat.
Die ersten Seiten waren wirklich gut und weil ich noch ne Magen-Darm hatte wurde es mir bei der Vorstellung noch richtig Übel.

Aber dann war es dann auch schon.
Dieses Buch hat sich wie Kaugummi gezogen.
Frau Thiesler war eher damit beschäftigt die schöne Landschaft usw. zu erzählen als irgendwie etwas spannendes beizutragen.

Ich bin nicht dafür das man detailiert erzählt wie jemand umgebracht wird o.ä. sowas lässt sich auch anders beschreiben. Kopfkino ist eh das größte.

Aber von Anfang bis Ende zu wissen WER es ist und dann dabei nicht mal ne großartige spannung aufkommt ist einfach langweilig.

Die weiteren Charaktere sind teilweise in meinen Augen einfach überflüssig.
Weiß nicht...

Ist nicht mein Fall. Ich fands einfach langatmig. Unspannend.

23.09.2011 17:41:38
jutta

"Der Kindersammler" war mein zweites Buch von Sabine Thiesler. Es ist genauso spannend und bewegend wie die anderen, denn inzwischen bin ich ohne Unterbrechung bei dem 4.Buch, "der Menschenräuber" und warte sehnsüchtig auf "die Nachtprinzessin", das leider erst Ende Oktober d.J. erscheint. Wie soll ich das aushalten???

21.08.2011 12:21:26
Toyota

Ich hatte erst Bedenken bezüglich des Spannungsgrades, als ich die Länge des Buches gesehen habe, da ich in letzer Zeit einige Bücher dieser Länge von anderen Autoren gelesen hatte, die ich nach der Hälfte enttäuscht weggelegt hatte. Doch nicht so bei diesem Buch. Ich habe von Anfang bis Ende mit Spannung die Geschichte verfolgt und konnte mich richtig in die Geschehnisse reinversetzen, was mir bei wenigen Bücher gelingt. Das Buch ist schockierend, spannend und mitfühlend zugleich. Ich freu mich schon auf das nächste Buch: Hexenkind!

09.08.2011 20:40:43
Christina

Das Buch ist einfach gut. Es wird realistisch geschriebenund man versetzt sich schnell in die Lage der handelnden Person. Was aber auch ganz schön unter die Haut gehen kann und ich würde es nur jmd. empfehlen der sich nicht zu sehr in die Geschichte hineinsteigert. Sabine Thiesler beschreibt nicht die körperlichen Gewalttaten sondern gibt nur ein kleinen Anfang davon preis was passieren wird. So kann man sich selber zusammen reihmen was daraufhin passiert. Zugegeben, die Zeitsprünge haben mich manchmal etwas verwirrt, aber nach der Zeit kommt man mit. Auch wird öfters gesagt, dass die Handlung an manchen stellen unlogisch ist, was man dem Buch aber verzeihen kann.

18.03.2011 15:04:30
emptyWie

Ich habe mir "Der Kindersammler" gekauft, weil ich (nicht nur hier) absolut umwerfende Kritiken dazu gelesen hatte.
Leider kann ich die tollen Kritiken nicht nachvollziehen und habe es am Ende enttäuscht geschlossen.
Die Autorin versucht in dieses Buch zu viel von Allem reinzupacken und kaum etwas wird dadurch ordentlich ausgearbeitet. Alles wirkt sehr bemüht, konstruiert und das Buch ist vollkommen überladen. Die Grundideen sind gut, aber warum bitte alles in einem einzigen Buch? Vor allem die Hauptperson Alfred wird nur angerissen und in den verschiedenen Teilen des Buches plötzlich wie ein völlig anderer dargestellt.Ich frage mich an so vielen Stellen "Warum?".
Einige Beispiele:
Warum drapiert er in Deutschland seine Opfer?
Und warum lässt er sie in Italien einfach verschwinden?
Warum geht Alfred eigentlich überhaupt nach Italien und versucht sich hier als häuserrenovierender Dilettant und Aussteiger?
Die ganze Geschichte mit Carla ist total unglaubwürdig. Er ist eigentlich an Frauen überhaupt nicht interessiert! Wollte er Kinder beobachten und muss sich nun etwas einfallen lassen?Warum ist sie so abhängig von ihm, er beachtet sie ja eigentlich nicht?
Es ist überall zu viel und dadurch zu wenig!
Weiteres Beispiel: Die Kommissarin:
Zufällig sieht sie diesen Bericht im Fernsehen und fährt mit ihrer Lebenspartnerin und den Kindern (!! In Deutschland dürfte es für ein lesbisches Paar nahezu unmöglich sein, Kinder zu adoptieren) genau in die Höhle des Löwen. Und natürlich entspricht ihr Adoptivsohn genau dem Beuteschema von Alfred.
Weiteres Beispiel: Die Rachepläne von Enrico:
Irgendwie schafft er es, einen Nachbarn so wütend zu machen, dass er auf Anne losgeht; aber was dann? Plötzlich hat er seine Rachepläne irgendwie doch aufgegeben. Warum?
Und so könnte ich noch eine ganze Zeitlang weitermachen.
Schade, dass ein so interessantes Thema
und so exzellente Ideen dazu so dilettantisch ausgearbeitet wurden.

22.02.2011 19:50:47
Vanni

Ich habe schon viele Krimis gelesen und auch Thriller, wirklich heftige Thriller, aber "Der Kindersammler" ist eine Sache für sich.
Mir wurde dieses Buch empfohlen, also habe ich angefangen es zu lesen und ich wusste schon nach den ersten 60 Seiten nicht, ob ich weiter lesen oder es einfach lassen soll.
Wie oben gesagt, lese ich viel und nichts bringt mich so schnell aus der Ruhe, ich seh eher die Spannung dahinter. Dieses Buch ist keineswegs brutal geschrieben, jedoch hat es meinen Nerven gezerrt wie kein zweites. Man versetzt sich einfach so sehr in die Menschen, das man alles was sie empfinden auch empfindet und genau das macht es zu dem Buch, das es ist. Vom Schreibstil her, sehr gelungen!
Zum Schluß kann ich nur eins sagen, das Buch ist, meiner Meinung nach, eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, aber zugleich eines der schlimmsten und man sollte sich denk ich schon gut überlegen, ob man sich vorstellen kann, mit dem gelesen umzugehen, da es einfach der Realität entspricht. Man bekommt auf die Dinge der Kindesentführung einen tieferen Blick, was auf der einen Seite gut ist, aber auf der anderen eventuell schwer zu verarbeiten.

11.02.2011 00:51:48
marlasinger

Tja,liebe Angela,dass nennt man wohl die Augen vor der Welt verschließen.
Läuft du mit Scheuklappen durch die Gegend? Eigentlich müssen alle "Eltern" dieses Buch gelesen haben, um zu sehen wie einfach es sein kann.Frau Thiesler gibt nur Tatsachen wieder, die passieren können. Nur weil du dieses Buch nicht liest heißt es noch lange nicht dass es genau so passiert.
Ich finde dieses Buch ist eines der besten die ich je gelesen habe. Diese unterschwelige, nicht ausgesprochene, zwischen den Zeilen liegende Grausamkeit bereitet einem Gänsehaut.
Weiter so Frau Thiesler. Ich lese Sie überaus gerne!

10.02.2011 21:33:24
Angela1607

Es ist bereits gute zwei Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe aber meinen Senf wollte ich jetzt trotzdem mal dazu abgeben.
Das ist das erste und auch das letzte Buch welches ich von Frau Thiesler gekauft und gelesen habe. Kotzen hätte ich können, ehrlich. Als Mama von 2 Jungs ging mir dieses Buch wohl besonders nahe sodass ich es zwischendurch einfach zur Seite legen musste um durch zu atmen. Mir ist es schleierhaft wie man dieses Buch gut finden kann. Vielleicht sagt ihr jetzt, dass Pädophile ein Thema unserer Gesellschaft sind und man sich damit auseinander setzten muss. Stimmt! Aber nicht wenn ich dem Alltag entfliehen will indem ich ein gutes Buch lese.NÖ
Meine Wertung ganz klar 10°

24.10.2010 14:02:29
Ursula Schröder

Habe es nicht gelesen habe es fast, wie man sagt gefressen. War sehr spannend und regt zur Überlegung an. Werde weitere Bücher von der Autorin lesen.
Wohne in Italien direkt neben der Toscana und auch die Beschreibung der Landschaft und der Menschen, sehr treffend. Dieses Buch ist zu empfehlen und auch als Geschenk weiterzugeben.

18.10.2010 19:40:54
Djulieta

Also ich bin erst 16 und hab das Buch in nur 2 Tage durch gelesen.!
Echt, als ich fertig war hab ich nur noch nachgedacht.! Also ich würde es jedem empfehlen zu lesen sehr interessant.! Unglaublich wie so Kinderschändler denken und handeln wir verrückt das ist. Also ich finde das Buch absolut genial.! Kompliment
lg djulieta

06.08.2010 15:56:52
hank

ich habe den kindersammler gerade als hörbuch hinter mich gebracht. nun habe ich hier die kritiken gelesen und frage mich, was hat man beim hörbuch im vergleich zum print alles weggelassen? vielleicht erscheint mir die story deshalb so an den haaren herbeigezogen und wenig schlüssig? außerdem ist dieses hörbuch auch wirklich schlecht gelesen, die stimme der vorleserein klingt völlig unscheinbar. sie würde zu einem kindermärchen besser passen.
mein fazit für das hörbuch: daumen runter!

11.07.2010 13:31:36
Monika

Es ist das erste Buch,das ich in 2 Tagen gelesen habe. Fesselnd,unbeschreiblich ,wie sich im Kopf ein klares Bild von den Personen,der Landschaft, der Qualen und des Täters. Da ich selbst MS habe, bekam das Geschriebene eine andere Dimension. Ein wahres Meisterwerk,spannend bis zum letzten Wort. Ich weiss,das hier die Meinungen stark auseinander gehen. Ist ein so brisantes Thema geeignet für spannende Unterhaltung? Ich find ,JA! Es ist nunmal ein Thema,das nicht totgeschwiegen werden kann und muss. Es ist Reallität (Leider) das der Pädophile oder Kinderschänder nicht als das Monster in Erscheinung tritt(wie wir es gerne hätten) sondern oft der ""nette Nachbar" oder "Freund"der Familie ist. Danke für diesen Roman. Er muss nicht perfekt recherchiert sein! Sonst wäre es eine Dokumentation.

06.06.2010 15:53:33
Steve

Ich habe "Der Kindersammler" geschenkt bekommen. In der Bücherei hätte ich den Titel höchstens in die Hand genommen, da mich die Beschreibung auf dem Buchrücken nicht sonderlich neugierig machte.

Schon beim Lesen der ersten Kapitel jedoch wurde klar, daß ich irrte. Ich habe wenige Bücher gelesen, in denen der Täter mehr oder minder von Anfang an feststeht und welche trotzdem bis zum Schluß spannend blieben.

Zum Teil war ich anfangs geschockt von der "indirekten Unverblümtheit" der Autorin. gerade am Anfang, als aus Sicht des Täters geschrieben wurde, mußte ich ob der kruden Gedanken und Beschreibungen mehrmals schlucken. Sowas überliest man nicht einfach.

Ab der Hälfte kehrte dann routinierte Erzählweise ein, der Spannungsbogen wurde aufgebaut, um den Leser dann Stück für Stück zum "Finale" zu geleiten. Wohlgemerkt weiß dieser die ganze Zeit, daß sich die Hauptprotagonistin die ganze Zeit über täuschen läßt. Diese wirkt aufgrund ihrer "Begriffsstutzigkeit" und Gutgläubigkeit teilweise ein wenig blauäugig.

Das Ende wiederum war meiner Ansicht nach nicht soo gut gewählt. Der Schänder wäre m.A. nach dieses Risiko mit dem Jungen nicht eingegangen. Er war vorher zu vorsichtig, als sich dann derart zu verhalten.

Nichtsdestotrotz ein starkes Debüt der Autorin, mein Favorit in diesem Jahr (bis ich "Tote lügen nicht" las). Trotz meiner anfänglichen Bedenken gegen das Buch eines von den geschätzt 15 stärksten bisher...

12.04.2010 00:20:01
Andreas

Die Darstellung des mordenden Täters verstrickt sich in eine Kette von Ungereimtheiten und Logikfehlern, die das Lesen des Romans zwar erleichtert, dem aufmerksamen Leser jedoch bisweilen zum Stutzen bringt. Da wird der Adoptivsohn der Ermittlerin zum letzten Opfer, die Protagonistin zur Freundin des Täters, eine geisterhafte Zeugin zur behelfsmäßigen Weiterführung eines in sich unstimmigen und m.E. wenig inspirativen Plots. Psychologischer Tiefgang in den Charakterdarstellungen der Pro- und Antagonisten verkommt mitunter zu unreflektierten Klischees oder langweiligen Abhandlungen über Details, die niemanden interessieren. Zu guter Letzt wird das Bedürfnis nach "Rache" und Selbstgerechtigkeit befriedigt, um dem Durchschnittsleser zu gefallen. Mein Fazit: Schweres Thema weichgespült erzählt.

24.02.2010 14:24:02
Spinnenflicker

Dieses Buch habe ich noch nicht fertig gelesen, was ich sicher auch nicht machen werde. Mir kam es die ganze Zeit so vor, als würde die Autorin aus einer Anleitung für das Schreiben von Kriminalromanen samt möglicher Figuren abschreiben. Die Personen im Buch haben weder Tiefgang, noch sind sie stimmig.

Zum Beispiel wird Alfred als ein sehr gut aussehender Mann beschrieben (sieht wie ein Engel aus) und trotzdem konnte die Kommissarin sich beim Treffen an der Imbissbude zwar an einen ähnlichen Namen erinnern (sie hatte Alfred als Jugendlichen festgenommen) aber nicht an das Aussehen?

Die italienische Hauseigentümerin weigert sich, an Deutsche zu verkaufen, weil ihr die Amerikaner und Deutsche auf den Geist gehen und baggert gleichzeitig den deutschen Makler an?!?!? Seltsam!

Alfred macht sich lustig über die Polizei, dabei hat er als Jugendlicher erlebt, wie effektiv die polizeiliche Befragung war und wie wenig er dagegen zu setzen, wie schnell man ihn überführt hatte. Es scheint auch zu dem Zeitraum 1990 - 2004 noch keine Interpol zu geben, dann wäre schnell klar geworden, daß der Täter in Italien sein Unwesen treibt.

Das Thema Entführung, sexueller Mißbrauch und Ermordung von Kindern habe ich schon besser ausgearbeitet gelesen.

Ich warte die ganze Zeit nur darauf, daß Alfred samt Weibchen in der Toscana mit dem Töpfern anfängt, daß fehlt eigentlich noch. :D Sorry, aber von mir nur eine 10.

13.02.2010 20:39:09
Sunny

das Buch ist definitiv sehr packend und absolut genial geschrieben. großes lob an die autorin...was ich allerdings sagen muss ist, das ich verschiedene meinungen zu diesem buch absolut lächerlich finde.denn "den kindersammler" als absolut "unzumutbar, taktlos und untragbar etc" zu beschreiben, finde ich persönlich einfach nur realitätsfremd.in meinen augen hat die autorin dieses thema sehr gefühlvoll aufgegriffen und führt den leser sehr "sanft" an das thema heran. Ich denke "grausam" ist definitiv das falsche Wort, es ist viel mehr wachrüttelnd und sollte uns allen zeigen, das wir unsere Kinder vor der Grausamkeit der REALITÄT schützen sollten.Natürlich ist es ein Thema mit dem man sich ungern beschäftigt, aber ich bin der Meinung wenn man den Titel hört, dann kann man sich denken in welche Richtung es geht. Also sollte man es einfach lassen, wenn man zu schwach ist.Es ist ein absolut geniales Buch, es hat mich mitgerissen und ich hab die Geschichte genauso krass empfunden wie wahrscheinlich jeder andere Leser auch.Aber es ist richtig solche Bücher zu schreiben um die Menschheit wach zu rütteln!

28.12.2009 11:46:50
Elisa

Dieses Buch ist der Hamma. das Beste Buch was ich bisher gelesen habe. Es ist
einfach sehr gut geschrieben, spannend als ob es eine Selbsterlebte Geschichte Nacherzählt aus dem wahren leben. und ich habe viel geweint. Es ist ein Buch wo man mit den Eltern richtig mitfühlt und es einen drang hat zu Lesen. Es ist die Entwicklung des Täters was in seinem Kopf vorgeht. Wie es den Kinder in der Situation geht. Also es ist sehr sehr tolles Buch und ich würde es auf jeden Fall empfehlen. Dasz einzig was an diesem ToLlen Buch ich hätte mir gerne ein längeres ände gewünscht. aber einfach top dieses Buch.

12.11.2009 14:34:53
Beatrix

Ich finde das Buch klasse,und gut geschrieben es ist die Wacheit die Welt ist grausamm und gefärlich für die Kinder.Ich habe ein Sohn er ist 8Jahre Alt und nicht Blond man muss viel Liebe geben,und es ist so das es sadistischer Menschen giebt die den Kindern weh tun und Töten.Das Buch hat mir gut gefallen

14.10.2009 20:32:55
Biene0756

Klare Sprache, flott geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite. Sensibles Thema, ohne Frage. Bin froh, daß meine Tochter schon 23 ist, hätte ich einen kleinen Buben, wäre ich nicht mehr von seiner Seite gewichen. Das Buch wühlt auf, erschüttert bis ins Mark, macht ängstlich-da der Täter auch seine Entwicklung haarklein aufzeigt. Der Leser weiß, wohin alles führt und erkennt, daß v.a. in der Kindheit mit mehr Elternliebe und Zuwendung noch viel hätte verindert werden können. Ein Aufruf an alle: Schenkt euren Kindern Zeit, Aufmerksamkeit, Zuwendung und knuddelt sie schnell mal wieder!

30.06.2009 14:15:44
Petra Krasa

Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen, von Medicus bis Dornenvögel, alles was mir in die HÄnde kam, aber das Buch ist so gut geschrieben, dass man glaubt, es ich eine Nacherzählung von echten Geschehnissen. Es fesselt einen total und man kann an gar nichts anderes mehr denken. Auf der einen Seite kann man sich vorstellen, wie ein Mensch so werden kann, aber auf der anderen Seite möchte man eingreifen und die Kinder retten und warnen. Es ist traurig, dass es so etwas unter Menschen gibt.
Ein Buch was mich auch so gefesselt hat, war Monika!

05.06.2009 12:24:30
UweJ_Berlin

In meinen Augen ist es ein Buch wo man erstmal schlucken muss.
Das Thema ist sehr sensibel verpackt worden.
Da das Buch dann auch noch mit dem Schicksal des kleinen Benjamin genau in meinem Bezirk (ich bin Berliner) "spielte" konnte ich es auch nicht aus der Hand legen und hatte teilweise ein heftiges Kopf-Kino!

Ergebnis: Besonders empfehlenswert!!

28.05.2009 11:07:58
DarkAngelCarina

Meine Mutter hatte Sich das Buch gekauft und Mir Die Ich sowieso eine Lesseratte bin zu Lesen ! Und dannach wollte Sie es Sich Durch lesen!!! Ich muß zugeben Ich brauchte 2 Anläufe um Dieses Buch zu Lesen ! Es ist schwer dem Verlauf zu Folgen weil es So Viele Charaktere enthählt und Diese Verschiedenen Zeitebenen enthält! Im Gegensatz zu manchen Komentaren die Sich auf das Thema und Die Landschaftsbeschreibung möchte Ich sagen das Ich da Das Anders Sehe ! Es sollte einen Vielmehr für seine Umgebung sensibiliesieren und mann sollte seiner Intiutionen mehr Folgen ! Ich bin Mutter eines 4 Jährigen Blonden Jungen und Würde Mich Freunen Gerade In der Heutigen Zeit wenn Alle Leute Ein Bisschen mehr Auf denn Anderen Achten und macnches In Frage Stellen , damit So ein Menschen(Monster) es Noch schwerer Haben sollte Sich einem Kind überhaupt nähern zu können ! Und Zur Landschaftsbeschreibungen finde Ich es Hilft einem Sich ein Viel Detailiertes Bild Im Kopf zu machen und um Die Stimmungen im Buch greifbar zu machen und das man es Schon beihnahe Riecht schmeckt fühlt und Sieht ! Trotz allem Finde Ich ist es echt Gut Gelungen und was soll das Das mann An Lebensweisen anderer Leute Sich Aufregt weil Das Thema Homosexualität Thematiesiert Wird! In der Heutigen Zeit Sollte Das Oberste Gebot Toleranz sein und ein Leben und Leben Lassen!Also Rückwirgend Will Ich sagen mann Sollte Das Buch unvoreingenommen Lessen und Sich im Nachinein Ein Urteil erlauben Wie man es Für Sich Persönlich fand!!!Ich kann nur sagen Ich wurde sehr Gut Unterhalten und möchte Diesen Weg nutzen um Einen Großen Dank An Sabine Thiesler Richten Es hat zwar so manch Momente gegeben wo Ich dachte Ich kann Nicht mehr Aber Es Hat Sich in Allen Maßen Gelohnt Ihr Buch zu Lessen ! machen Sie So weiter ! Ich freue Mich schon Auf Ihr Nächstes Werk was Ich Lesen Kann!Lieben Gruß Ihrer Leserin Carina Petermann !

15.05.2009 18:53:24
germanist

Die ersten 100 Seiten habe ich gelesen, aber dann musste ich es weglegen... nicht nur weglegen, sondern wegschmeißen... Ich konnte es einfach nicht mehr ein mein Bücherregal zurückstellen.
Ich fand das Buch grausam. Einfach nur grausam! Die Gedanken eines Pädophilen zu schildern ging eindeutig zu weit! Mehr als zu weit. Man ist ja schon einiges gewohnt, aber das... Nein tut mir leid, aber dieses Buch ist für mich einfach nur schrecklich und nicht lesbar.

15.05.2009 11:12:13
Corinna

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn das Thema harter Tobak ist! Ich habe es mir auf gut Glück gekauft, weil ich vorher noch nie etwas von dieser Autorin gehört habe und etwas skeptisch auf Grund des Titels war. Es ist schließlich ein Thema, mit dem man sensibel umgehen sollte.

Aber einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich es echt packend und spannend fand. Vielleicht finden es manche Leser zu verwirrend, da es viele Schauplatzwechsel und Zeitsprünge gibt, aber mir ist es gar nicht schwer gefallen, der Geschichte zu folgen und alles zu verstehen.

Ich kann es auf jeden fall 100prozentig empfehlen, meiner Meinung ist es Pflichtlektüre für echte Krimifans ;)
Ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen!

liebe grüße corinna

16.04.2009 19:34:07
jacqueline schulz

mich hat das buch sehr fasziniert,hab mich trotz der wechselnden handlungsorte usw.gut reingelesen.als ich das buch begonnen hab war ich mit meinem mann auf LKW-tour durch italien nähe toscana entlang und unser sohn,da war er zwölf,war bei seinen großeltern in deutschland gebleiben.da fühlte ich mich so sehr mit der ganzen geschichte verbunden,das ich dachte ich wär mittendrinn.bis zum letzen buchstaben hab ich das buch verschlungen,obwohl ich kein vie-leser bin.ich fands toll

16.04.2009 13:59:56
fresh-cookies

Hey
also ich fand das buch anfangs auch etwas verwirrend wegen der ständig wecheselnden zeiten, orte und Personen, aber ich habe mich nach einiger zeit sehr gut eingelesen.
Der erste Teil in des Buches "Alfred" hat mir ziemlich zu gesetzt, weil ich das gaaanz schlimm finde, was dieser Junge mit den Tieren gemacht hat.
Trotzdem fand ich es echt super das man auch viel vom Täter erfahren hat, was in den meisten anderen Büchern selten vorkommt. Es war aber gewöhnungsbedürftig.
Meiner Meinung nach hat es genau die Richtige Anzahl der Seiten und gerade, dass sie die Landschaften so super schön beschrieben hat macht dieses Buch so einzigartig!
Ich find es echt super toll und es hat mir echt ganz gut gefallen:)!!

10.04.2009 07:38:40
Maria-Luise

ich stehe mit meiner Meinung wahrscheinlich allein da, aber ich finde das Buch gräßlich. Ich brauchte mehrere Ansätze um es durchzulesen. Am Ende habe ich mich gefragt, warum dieses Buch geschrieben wurde. Ich will nicht in die Gedankenwelt des "Sammlers" eintauchen, bei dem ja schon vom Tag der Zeugung feststand, dass er ein sadistischer Mörder wird. Mir gefallen auch nicht die Frauenbilder, die erzählt werden. Wenn schon Kripobeamtin, dann muss sie lesbisch sein. Das Verhalten von Anne finde ich sehr unrealistisch dargestellt. Schade, alle Kritiken lobten das Buch. Ich nicht

31.01.2009 20:27:39
Nina

Ich persönlich finde das Buch klasse, da es einfach spannend ist und man nicht mehr aufhören kann zu lesen.Ich hab bis 2 Uhr morgens das Buch gewälzt. :-)

Ich muss über das Buch ein Referat halten und hoff ich kann es auch so einigermaßen gut erzählen, wie Sabine Thiesler. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, aber es ist nichts für schwache Nerven.

29.01.2009 12:32:35
picatcho

Ich hatte wirklich Mühe richtig in die Geschichte reinzukommen. Dieses Ständige Wechseln der Personen und Orte und Jahreszahlen empfand ich als sehr ermüdend und verwirrend.
Das Buch ist etwas in die Länge gezogen, hätte um mehrere Seiten gekürzt werden können.
Diese langen Beschreibungen der Landschaft und der Häuser.
An und für sich fand ich das Buch gut geschrieben und spannend, vorallem etwa ab der Hälfte.
Bin mit mir nicht so ganz im Reinen, nachdem ich das Buch gelesen habe.
Was ist geschmackloser?
Ein derartiges Buch zu schreiben, um die Leute zu unterhalten, oder ein soches überhaupt zu kaufen, um sich seine Freizeit zu gestalten?

22.01.2009 18:44:54
supergirl

Erstmal vielen Dank an die Schriftstellerin für dieses spannende Buch, ich bin selbst Mutter eines 10jährigen Sohnes (Einzelkind) und daher kann ich die (fiktiven) Gefühle der Eltern für ihr geliebtes Kind nachvollziehen, stellenweise war ich den Tränen sehr nahe und stark berührt. Ich fand auch zu beginn des Buches die einzelnen Zusammenhänge etwas schwierig zu verstehen, ging dann aber wieder, im Mittelteil wurde es dann leider etwas langatmig aber alles in allem ein gutes, spannendes Buch, auf jeden Fall lesenswert

31.12.2008 11:14:26
Romy

Das Buch ist am Anfang sehr verwirrend, es kommen so viele Namen vor, die man nicht wirklich miteinander verbinden kann. Mit der Zeit fassen sich die einzelnen "Geschichten" aber zusammen und man erkennt die Zusammenhänge! Das Buch ist sehr spannend geschrieben allerdings finde ich, das das Buch an manchen Stellen hätte gekürzt werden kölnnen.
Trotzdem finde ich es sehr lesenswert!!!

15.11.2008 13:59:52
Leo81

Als ich den Titel "Kindersammler" gelesen habe war ich sehr skeptisch. Dieses Thema ist so realistisch, daß man eigendlich nicht damit konfrontiert werden will. Ich habe zwar selber noch keine Kinder, aber es ging mir schon sehr nah. Das Buch ist flüssig geschrieben, aber die Autorin hätte ein paar Seiten zusammenfassen können.
Das Ende fand ich leider nicht so passend für diese Geschichte über "Alfred".

31.10.2008 19:50:56
Buchleser

Am Anfang fand ich das Buch ziemlich packend und konnte es kaum aus der Hand legen aber dann zog es sich für mich ziemlich in die Länge. Die Beschreibung der Gegend ist zwar sehr schön beschrieben und man bekommen richtige Urlaubslaune aber ich habe den engeren Zusammenhang zum Anfang nicht gefunden, was aber auch nicht zu schlimm ist, denn man kann sich selbst alles zusammenreimen.
Für meinen Teil wäre die Hälfte des Buches ausreichend gewesen.
Kein schlechtes Buch aber doch "sehr ausführlich".
Die Zusammenfassung/Klärung erfolgt dann kurz und bündig.

28.10.2008 23:17:59
Christina Novak

Hallo erstmals Ich heiße Novak Christina.
Bin 17Jahre alt. Habe das Buch erst vor kurzen Gelesen.Ich muss sagen so war das Buch wirklich sehr mitreisend.
Aber da gibt es ein kleines Problem. Am anfang kommt man nicht so ganz mit. Wie das erste Kind vermisst wurde.
Ich dachte nur ich tue mitr schwer bei dieser stelle. Ich war mir sogar sehr unsicher ob ich ´vielleiht weil ich so jung bin nicht mitkomme deshalb habe ich es meine schwester und meine Mama das Buch lesen lassen habe Íhnen aber nichts davon gesagt erst danach..Sie fanden es auch...aber das ist ja kein Probem es soll nur eine kleine information sein.Und was mir noch fehlte bei diesen Buch das ist das es vielleicht ab einen alter von 18 Jahren aufwärts besser wäre es zu lesen solche informationen sind sehr Praktisch da ich viel im Duden nachsehen musste wegen Wörter die ich nicht verstand.
Aber so im Normalfall alles zusammen, war ich sehr zufrieden mit diesen Buch auch mit anderen Bücher von Frau SAbeíne Thiesler.Also ein echtes Lob.Mit Freundlichen GrüßenHochachtungs voll Ihre Novak Christina

03.10.2008 23:28:23
Kinsey

Heikles Thema. Aber solide erzählt und stilistisch auf jeden Fall besser als andere deutschsprachige Bestsellerautoren. Für einen Knaller halte ich das Buch allerdings nicht. Richtige Krimi-Stimmung mochte bei mir nicht aufkommen, da der Leser den Täter von Anfang kennt - er wird ja quasi schon im Klappentext benannt!
Die Vorgeschichte bis zum eigentlichen Show-down war definitiv zu lang - dieselbe Geschichte auf die Hälfte zusammengekürzt hätte das Geschehen sicher atmosphärisch noch dichter gemacht.

01.09.2008 19:18:21
Ina

Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Mir gefiel sehr die Authentizität der Geschichte. Keine schwarz weiß Malerei und das macht diese Geschichte so erschreckend. Mitten unter uns ~die~ mit den zwei Gesichtern. Ich weiß nicht, ob man dieses Buch Eltern empfehlen sollte, aber irgendwie schon. Ich war sehr traurig als ich mit dem Buch fertig war, das Leid der Opfer sowie der Schmerz der Familien sind kaum zu ertragen.
Ein sehr guter Krimi. Für Fans dieses Genres ein Muss. Ich würde es immer wieder lesen.

22.08.2008 07:43:04
crazy_susi

Ich kann meinen Vorkommentatoren nur anschließen. Wer dieses Buch nicht liet, hat keine Ahnung von der Realität. Gerade gestern ist wieder ein 8-jähriges Mädchen in Leipzig ermordet worden.
Da sieht man aber mal, dass der nette und hilfsbereite Nachbar von nebenan ein Mörder ist. Wie soll man da beruhigt sein? Man kann die Kinder nicht anketten oder einsperren. Wo soll das nur enden?
Sehr spannend und interessant geschrieben.
Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist der Punkt, dass einige Stellen sehr detailliert beschrieben sind und zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse ganz plötzlich.
Trotzdem würde ich es wieder lesen.

06.08.2008 09:40:04
Katharina

Ich habe das Buch soeben zu Ende gelesen und bin sehr aufgewühlt. Vielen Kommentaren hier stimme ich nur zu. Aber mich macht das Gelesene auch wütend, denn gerade für pädophile Kindermörder wünsche ich mir nichts sehnlicher als eine Folter-und Todesstrafe. Daher gefällt mir dieses Buch auch sehr gut, da ich in solch einer Situation genauso reagiert hätte wie es am Ende beschrieben wurde.Wo soll die Welt enden, wenn man seine Kinder nicht mehr unbehelligt auf die Straße oder den Spielplatz gehen lassen kann?

18.07.2008 08:38:25
Biggy

Auch ich habe das Buch gelesen und fand es sehr gut und aufklärend. Ich kann nicht verstehen, dass manche das Buch nicht lesen können oder möchten, weil es anscheinend zu brutal ist. Doch liebe Leute das ist die Realität, ich weiß es aus Erfahrung in Gesprächen mit Kindern. Man kann nicht hellhörig genug sein, wenn es um Mißbrauch bei Kindern geht, deshalb empfehle ich es zu lesen.

30.06.2008 20:32:02
Micki

Ein super Buch was super geschrieben war und auch super zu lesen war. Sehr flüssig geschrieben und auch das Thema des Buches hat mich total berührt. Ich hatte vorher noch nie etwas von Sabine Thiesler gehört aber werde jetzt sicherlich auch noch ihr zweites Buch Hexenkind lesen.

30.06.2008 09:08:40
Ollispapa

Der Kindersammler ist eines meiner Lieblingsbücher geworden! Sicher gehen beim Kindersammler die Meinungen auseinander; langatmig, verwirrend, spannend, beklemmend, usw.
Ich für meinen Teil: Es war spannend geschrieben, beim Lesen ein ständig bedrückendes Gefühl auf der Brust, wollte es nicht mehr aus der Hand legen.
Der Titel Kindersammler hält sicher viele Leser schon im Vorfeld davon ab es in die Hand zu nehmen. Meiner Frau habe ich es förmlich aufgeschwatzt, wollte nichts vom Grauen gegen Kinder lesen...auch sie hat es nicht mehr weggelegt!
Medienberichte über Kindesentführungen wird man mit anderen Augen sehen!
Sehr empfehlenswert!

26.06.2008 14:08:06
Christina

seit Jahren habe ich wieder ein Buch gelesen und ich muss sagen, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war/bin schokiert, das Buch hat mir keine ruhige Minute mehr gelassen, bis ich es zu Ende gelesen habe. Und jetzt wo ich es zu Ende gelesen habe, läßt es mich nicht los. Die Bilder die sich bei mir abspielen und Der Gedanke dass es wirklich so kranke Schweine auf der Welt gibt, ist beängstigend. Man setzt sich mit dem Thema ganz anders und intensiver auseinander. Ich selber haben einen 3Jährigen Sohn und der Gedanke dass ihm sowas mal zustossen könnte macht mich Wahnsinnig. Man sollte seine Kinder schon früh aufklären und verbieten mit fremden zu sprechen und immer ein Auge auf seine Kinder haben.Wirklich ein sehr spannendes Buch. Mich hat es zum Nachdenken gebracht und zum Weinen

13.06.2008 23:42:32
fam-para

Habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Bin erschrocken darüber wie sehr mich dieses Buch in den Bann gezogen hat und ich teilweise schon nicht mehr weiterlesen wollte. konnte es dennoch nicht zur Seite legen, da ich wissen mußte, ob dieses SCHW... seine Strafe bekommt. Habe selber zwei Kinder und muß sagen, dass es schon beängstigend ist zu wissen, dass da draussen wirklich solche Gefahren lauern.
Wer nicht alzu labil und sensibel ist muss dieses Buch unbedingt lesen, denn es geht an den Rand eurer Vorstellungkraft.
Es ist das spannendste Buch, dass ich je gelesen habe und läßt den Puls echt rasen.

09.06.2008 20:38:25
Falcon

Mit "Der Kindersammler" ist Sabine Thiesler ein ausergewöhnlicher Krimi gelungen.
Die Zeitsprünge und die verschiedenen Perspektiven erzeugen die gewünschte Spannung. Die gut beschriebenen Umgebungen, Berlin, wie auch die Toscana, eine anschauliche Atmosphäre.
Zweilen verliert sich die Autorin jedoch in Details, und das Buch flacht zur Mitte hin ab. Gewisse Handlungsstränge sind auch zu sehr vorausschaubar und bieten wenig Spannungsmomente.
Dies macht sie jedoch mit einem gelungen Endspurt wett.

Alles in allem ein gelungenes Buch zu einem heiklen Thema. Auch wenn ich auf Grund der guten Kritiken etwas mehr erwartet habe, kann ich es weiterempfehlen.

26.05.2008 23:42:29
rumble-bee

Hm! Ich bin ein Mensch, der u. a. auch schwarzen Humor liebt, und sich immer dafür rechtfertigen muss. Von daher verstehe ich die Zwickmühle, in der sich ein Leser befindet, der diesen Roman gut findet.
Von einer gewissen Seite aus betrachtet, ist es sogar ein Kompliment, wenn manche Leute sagen, sie könnten das Buch nicht zu Ende lesen. Das zeigt, WIE unglaublich überzeugend es geschrieben ist.
Aber als Dauer-Krimi-Leser bin ich mittlerweile in der Lage, durch schreckliche Themen "hindurch zu lesen", und die geniale Machart eines Buches zu erkennen. Das ist hier ganz eindeutig der Fall.
Ganz am Anfang, so fand ich, merkte man sehr deutlich, daß die Autorin auch schon für den "Tatort" etc. geschrieben hat. Die Schnitte und Perspektivwechsel waren sehr TV-typisch. Dadurch wurde eine derartige Spannung aufgebaut, die sich auch durch den etwas ruhigeren Mittelteil nicht zerstören ließ.
Die Autorin hat meiner Meinung nach das Kunststück geschafft, ohne viel Blut eine Täterseele zu schildern, so daß man sie FAST "versteht". Wohlgemerkt, verstehen heißt hier nicht "mögen"!
Besonders beeindruckt hat mich auch die Sprache. Bei anderen deutschen Krimis gibt es sonst zu viel unechtes Pathos, oder flapsige Floskeln. Hier keine Spur davon; alles wirkte authentisch bis ins letzte Komma.
Und wieder einmal beweist sich: die besten Bücher können diejenigen sein, bei denen man das Ende lange vorher weiß oder ahnt - auf die Tätersuche kommt es bei weitem nicht an!
Ich fand es so gut, daß ich es garantiert noch einmal lesen werde. Ich würde es jedem hartgesottenen Krimi-Leser empfehlen.

20.05.2008 14:15:05
Henriette

Alfred Fischer mag Kinder - vorzugsweise Jungen: klein, blond und nicht über 11 Jahre. Alfred mag Geschichten - sein ganzes Leben lang besteht aus Wahrheit und Lüge zusammengemischt in einem äußerst traurigem Lebenslauf.
Alfred ist das was sich kleine Teenager als Freund wünschen - die aber am Ende nur die Opfer wären.
Doch Alfred ist viel mehr - es ihr für sich selbst ein Gott.
Noch nie war ein Gott so grausam, ein Buch so spannend und meine Ungeduld so groß. Gleichzeitig fürchtete ich mich vor jeder Seite , den wer könnte den schon ahnen was als nächstes passiert?

ICh schreibe selbst Geschichten und weiß - wenn ich irgendwann mal so eine packende Geschichte schreibe, gehöre ich dann zu den ganz großen!

25.04.2008 20:49:19
kiwi

ich habe noch nie ein so gutes und mitreisendes buch gelesen.ich kam aus dem heulen nichtmehr raus,musste aber zuende lesen um mir sicher zu sein das der täter seine gerechte strafe bekommt.ich habe auch zwei kinder und ich lasse seitdem meine augen nichtmehr von ihnen.dieses buch ist so "entsetzlich" gut.

14.04.2008 18:48:07
Ju

Wie jamil habe ich mich auch während der ersten 70 Seiten gefragt, wie man sowas schreiben kann, ich kann´s jedenfalls nicht lesen. Ich hab selbst einen 10jährigen blonden Sohn und kann mich nicht erinnern jemals etwas dermaßen grausames gelesen zu haben (ich les viel, und am liebsten Krimis). Ich werd´s mir auch nicht weiter antun, ich hab viel zu viel Angst, dass da noch mehr Kinder sterben. Schockierend find ich allerdings auch, dass das Buch so gute Kritiken bekommen hat - es ist doch auch nicht wirklich spannend, es ist ja klar, dass Benjamin stirbt und irgendwie wird doch nur das Leid, was logischerweise daran hängt ausgebreitet - wer findet sowas gut?

01.04.2008 11:57:57
Chica

Spannend, fesselnd, nichts für schwache Nerven! Ein sehr gelungenes Buch, hat nur in der Mitte einen leichten Hänger, raft sich aber schnell wieder auf.Würde es jeden empfehlen.

31.03.2008 18:37:03
Kerstin

Ein gutes Buch.Gleich zu Anfang spannend erzählt, in der Mitte etwas langatmig, aber ein gelungenes, schockierendes Ende.
Habe mächtig weine müssen, nichts für schwache Nerven.
Sehr zu empfehlen.

30.03.2008 20:52:38
Jenny

Also ich kann nicht verstehen, wie man dieses Buch als "nicht spannend" bezeichnen kann.
Für mich war es eines der besten Bücher seit langer Zeit und ich lese wirklich viel.
Die seelische Grausamkeit die den Buben angetan wird kann man derart nachfühlen, dass es zeitweise kaum zu ertragen ist. Und dadurch, dass der Leser einen tiefen Einblick in die Seele des Mörders bekommt macht es das ganze sehr unkonventionell und emotionaler. das einzige, was ein bisschen störte, waren die zum Schluss sehr eng aufeinanderfolgenden Zufälle, das stimmt. Aber zu dem Zeitpunkt hält man die Spannung eh schon fast nicht mehr aus und ist froh, dass es bald zum Grande Finale kommt.
Unbedingt lesen!

21.03.2008 12:20:35
Nani

ich habe mich nicht eine sekunde gelandweilt. das buch genial. die letzten 100 seiten habe ich an einem stück gelesen, weil es so spannend ist. der leser kennt die antwort und die figuren tappen im dunkeln. hört sich zwar nicht spannend an, ist es aber, vom anfang bis zum ende. ich habe sogar zum schluss weinen müssen. ich werde es sicher nochmal lesen. echt empfehlenswert.
Danke Sabine! Mach weiter so!

26.02.2008 21:15:03
kevin

nun ja, ich lese momentan das buch als schullektüre. bin erst auf seite 160. das postitive fand ich, dass die geschichte gleich relativ spannend startet und keine langatmigen vorgeschichten beschreibt wie es bei solchen dicken büchern oft der fall ist. als ich die ersten kapital las, konnte ich nicht mehr aufhören, da der drang zu erfahren wie es weitergeht sehr stark war. leider lässt dieser schock-effekt langsam und sicher nach. ich bin dennoch gespannt wie es weiter geht. bis jetzt kann ich das buch nur positiv bewerten.
lg, kevin (18)

23.01.2008 18:06:14
Heaven23

erste Kritik stammte von meiner Mutter also bitte nicht verwirrt sein ;)
sie leiht sich oft meinen Namen aus ;) Kann also ot mal zwei Meinungen mit meinem Namen geben xD

23.01.2008 18:03:54
Heaven23

Das Buch hat mir meine Mum ausgeliehen, die auch begeisterte Thriller-Leserin ist. Das Buch hat mich gefesselt, es ist unglaublich realistisch und zeigt die harte Realität. Es ist ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. Es geht schwer an die Substanz, denn es zeigt die nackte Wahrheit auf und eben das sollte vielen die Augen öffnen

21.01.2008 01:46:40
Rolf.P

Ein Psychothriller, der ohne reißerische Elemente auskommt und daher umso bedrückender erscheint.
Hier wird das Thema “Pädophile“ voller Entsetzen ins Unterbewusstsein gebrannt und die Nerven auf psychologischer Basis bis zum Zerreißen gespannt. Für ein Buch dieses Genres bietet es eine ungewöhnlich dichte und ausgefeilte Charaktere.
Ich habe schon lange nicht mehr so einen fesselnden deutschen Krimi gelesen. Tief bewegend und wirklich gut!

19.01.2008 23:39:33
Jamil

Als ich den ersten Teil gelesen habe,dachte ich wie kann man etwas derartiges überhaupt aufschreiben.
Es ist alles sehr grausam beschrieben ,vor allen Dingen was in Bejamins Kopf vor sich geht was er denkt was er fühlt.
Beim lesen zerreisst es einem das Herz.Bin am überlegen ob ich das Buch weiterlesen soll.Bin selbst vierfache Mutter und wenn ich so etwas lese denke ich automatisch das kann auch deinen eigenen Kindern passieren und wie kann man sie noch besser vor so kranken Menschen schützen? Diese Gedanken sind für mich die reinste Horrorvorstellung.
Andererseits denke ich das,das Buch auch dazu anregt noch aufmerksamer zu sein.
Um die Kinder noch besser und noch öfter vor solchen Gefahren zu schützen.
Für mich ist es nicht nur ein Krimi sondern auch ein Lehr und Aufklärungsbuch aber es ist schon sehr heftig es zu lesen ,denke mal ich mache erstmal eine lesepause weil es doch sehr schockierend und so wahrheitsnah ist,das muss man erstmal verdauen.

14.01.2008 21:30:40
Heaven23

gerade der anfang von kindersammler hat mich regelrecht in seinen bann gezogen, aber hm alles in allem habe ich doch schon spannendere Bücher gelesen. Als Müll würde ich es nun nicht bezeichnen, auf jedenfall lesenswert, aber es gibt eindeutig bessere Bücher.

14.01.2008 19:50:24
Luca

Hm,das dieses Buch ein treffer wurde,kann ich nicht nachvollziehen.
Flache Charackter,null spannung.

Unterirdisch.Erspart euch dieses Buch.Lest was anspruchvolles.
0%.

31.12.2007 12:56:43
Susanne

Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen. Allerdings war der Mittelteil sehr langatmig und am Schluss wurden mir die Zufälle etwas zu viel. Ich würde auch nicht unbedingt behaupten, dass dieses Buch besser war als "das Hexenkind".

27.12.2007 22:28:54
Anonym

Dieses Buch ist wahnsinnig spannend, vor Allem der Anfang. Es geht einem sehr unter die Haut. es war ein sehr beklemmendes Gefühl, den Tathergang zu lesen, denn es wird meiner Meinung nach gut die Gefahr beschrieben, in der der Junge schwebt. Verwirrend fand ich, dass die Geschichte nicht so anfängt wie es auf der Rückseite des Buches steht. Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen. Aber es ist so, dass die Spannung, wie oben geschrieben, in ca der Mitte des Buches ein wenig nachlässt. Aber auf jeden Fall werde ich es weiterlesen. Ich gehe mal davon aus, dass es wieder spannender wird. Alles in allem kann ich das buch weiterempfehlen, aber ich finde, es ist wirklich keine leichte Kost. Man muss sich schon auf das Thema einlassen (können).

27.12.2007 14:59:34
queenodt

Ein guter Pageturner...
nicht zu viele eklige Details... okay, ein weiblicher Charakter ist schon ziemlich krass dargestellt und der Zufall wird auch in diesem Krimi oft bemüht. Dennoch, mal wieder ein Buch, bei dem ich mich nach dem Lesen nicht geärgert habe. Kann es nur weiter empfehlen.

26.12.2007 14:47:11
Jülide

Der Kidenrsammler war mein erster Krimi-Roman und ich habe das allererste mal so ein dickes Buch gelesen. Eigentlich wollte ich es nur mal kurz durchlesen weil ich es in meiner Klasse vorstellen muss. Doch ich hätte niemals gedacht, dass diese Buch Gänsehaut verleihen kann. Ich hatte sogar an manchen Stellen Tränen in den Augen. Seitdem ich diese Buch gelesen habe, sehe ich alle Menschen in meiner Umgebung etwas anderst. Wie soll ich sagen? Hmm.. Etwas negativer? Ich vertraue den Menschen nicht mehr so schnell und versuche sie erst besser kennenzulernen.

Ich kann es nur weiterempfehlen !

LG

09.12.2007 13:48:31
Barbara

Dieses Buch wurde sehr angepriesen - und hat mir gar nicht gefallen; einer der Gründe ist sicher, dass ich Bücher, in denen Kinder mißhandelt und gefoltert werden, nicht lesen mag.

26.11.2007 18:02:39
Günter Zech

Ich lese gerne Kriminal-Romane-deutsche Autoren haben mich bisher weniger interessiert.
Mit einem mal lag das Buch vom S. Thiesler in meiner Hand.
Bücher sollen unterhalten und die Geschichte soll den Leser mit mit einem zügigen Schreibstiel mitnehmen.
So war es bei dem _Kindersammler- gut und spannend zu lesen ich freue mich auf Ihr nächstes Buch.

18.11.2007 15:49:37
luzilein1994

Mir hat meine Freundin das Buch vorgeschlagen denn sie hatte es in der Schule als Klassenlektüre gelesen. Ich hab mir den Klappentext durchgelesen.Es hat mich sofort fasziniert obwol ich lesen hasse und noch nie ein so dickes Buch gelesen habe.Durch dieses Buch habe ich auch die Lust am lesen gefunden!Das Buch ist sehr gut und schön geschrieben:Es passierte öfters dass ich die Sonntage durchgelesen habe da ich nie eine Stelle fand um Pause zu machen.=) Das wird sicher nicht das letzte Buch sein das ich von Sabiene Thiesler lese!
(sorry an alle :mein deutsch ist nicht sehr gut komme nähmlich aus südtirol=)(=!)

07.11.2007 11:07:47
doro1405

Das Buch Der Kindersammler ist ein sehr gutes Buch! Fand es spannend zu lesen und es ist ein Buch das man nicht aus der Hand legen möchte!
Kann das Buch zum lesen nur weiterempfehlen auch wenn grad bei diesem Buch die Meinungen so auseinander gehen!

03.11.2007 10:27:45
Krimi-Tante

Nachdem ich hier im Forum die spannende Diskussion um das Buch verfolgt habe, habe ich es mir aus Neugierde gekauft. Hier mein Urteil: Ein spannender Einstieg, auch sehr bedrückend. Im Mittelteil dann etwas schleppend (da mußte ich mich bisweilen durchquälen), aber dann am Schluss noch mal wirklich spannend. Und ein gutes Ende...
Mein Fazit: So ganz habe ich die kontroverse Diskussion um dieses Buch immer noch nicht verstanden. Für mich hat es sich dann aber doch gelohnt es zu lesen. Und in der Tat werde ich - wenn es nochmal in den Nachrichten kommt, was ja leider nicht auszuschließen ist - das Thema Kindesentführung mit anderen Augen sehen...

23.10.2007 12:22:41
gowron

Hallo,

in "Der Kindersammler", ihrem beachtlichen Erstlingswerk, geht Sabine Thiesler ein sehr brisantes Thema an: Kindermorde. Das Buch behandelt die Jagd nach einem Kindermörder, der über Jahrzehnte hinweg immer wieder zugeschlagen hat.

Die Geschichte setzt sich dabei nach und nach zusammen. Thiesler bedient sich zahlreicher Zeitsprünge, die ein gewisses Mass an Konzentration erfordern, die Geschichte aber nachhaltig spannend machen. Kleinere Hänger in der zweiten Buchhälfte werden durch die zahlreichen bedrohlichen Situationen vergessen gemacht, die das ganze Werk durchziehen.

Die grausame Grundthematik wird vor allem über das Leid der Eltern geschildert, die alleine zurückbleiben. Die Psyche des Täters wird hingegen nur recht oberflächlich beleuchtet - vielleicht fürchtete die Autorin, sonst eine Art Entschuldigung für sein Handeln zu generieren. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr erhofft.

Das ist aber nur ein sehr kleiner Schönheitsfehler in einem ansonsten ausgesprochen lesenswerten Krimi.

Viele Grüße,

Gowron.

11.10.2007 12:19:58
stefan

dieses buch ist der wahrnsin ...ich konnte nicht aders und hab jeden tag gelesen ich fand es an keine stelle langweilig.diese autorin hat es immer wieder geschaft mich zu fesseln...ist meine nummer 1 das buch...

03.10.2007 13:59:47
Biene20

Die Meinungen gehen hier ja sehr auseinander! Ich Gehöre zu dem Teil, der das Buch sehr gut fand! Ich war sehr angetan von dem Buch und habe es für meine Verhältnisse sehr schnell gelesen, denn ich wollte immer wissen,was als nächstes passiert!Auch das Buch "Hexenkind" werde ich mir kaufen und lesen!

26.09.2007 23:48:49
Frank

Gehypter Mumpitz.Zum einen werden die Charaktere unglaublich flach gezeichnet (wieso beleibt die Freundin des Kinderammlers bei ihm...debil?),zum anderen werden die "zufälligen" zum Handlungsverlauf beitragenden Ereignisse bis zum Erbrechen ausgereizt.
Dazu geselt sich noch eine immergeile Waldfrau,die sowas von unglaubwürdig wirkt,daß es fast weh tut.
Das ganze wird dann noch in ein medienwirksames Thema verpackt...+ schwupps,wir haben einen "Bestseller".
Kann man(n) hier auch -% abgeben?
Unterirdisch!

26.09.2007 14:53:07
Leuchty

Die Meinungen gehen ja ziemlich auseinander, ich gehöre zu dem Leserkreis der das Buch gut findet. Wobei ich den ellenlangen Anfangsteil um die Hälfte gekürzt auch gelesen hätte.ansonsten finde ich das Buch gut geschrieben und auch glaubwürdig erzählt. Ich werde Sabine Thieslers zweites Buch auf alle Fälle auch lesen.

17.09.2007 13:06:56
Anna

Ich habe heute angefangen "Der Kindersammler" zu lesen. Bei Seite 52 musste ich jedoch vor lauter Heulen aufhören. Als Mutter von zwei Kindern schaffe ich dies rein psychisch nicht! Ich kann vieles ertragen aber die Ängste die ein Kind in den Armen eines Wahnsinnigen hat?!? Nein danke! Ich weiß genau das ich diese 52 Seiten die nächsten Wochen oder Monate nicht vergessen werde. Vielleicht bin ich einfach nur zu Feinfühlig wer weiß? Für Eltern nicht empfehlenswert!

16.09.2007 13:13:53
Steffi0303

Der Kindersammler, ja ein Werk das mir sehr gut gefallen hat, auch wenn es an manchen Stellen etwas langatmig war, aber die Geschichte an sich war sehr gut beschrieben! Es war spannung da, ich konnte das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen!
Von mir gibt es heute 100% ganz sicher!

12.08.2007 15:02:04
A-bella

Mh, naja. Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch halten soll. Den Schluss fand ich irgendwie unnötig, genau aus dem gleichen Grund wie rominax. Ansonsten war es recht spannend, aber begeistert bin ich ganz und gar nicht

12.07.2007 12:11:06
Penelope

Ein schwieriges Thema, das die Autorin in ihren Roman anschneidet. Ich sage bewusst nur „anschneiden“, weil ich zwischen Realität und Fiktion hier „eine große Schere klaffen sehe“.
Aber das wiederum ist wohl absolut legitim, da wir hier einen Krimi und nicht die Tageszeitung lesen - gottlob! Deshalb empfand ich die zugegeben durchaus vorhandenen „argen Zufälle“ nicht als störend. Der Stil der Autorin hat mich in seinen Bann gezogen und ich das Buch relativ flott ausgelesen. Die Charaktere waren beinahe alle ausreichend intensiv beschrieben, so dass ich mich als Leser mitten im Geschehen fühlte. Der Autorin viel Glück für den zweiten Roman - dann vielleicht ein paar weniger Zufälle und schon wäre ich zu 100% zufrieden. Heute 90° von mir.

01.07.2007 16:04:19
anna (nicht die von oben)

Ich fand dieses Buch wahnsinnig interessant und spannend, da Sabine Thiesler aus allen Perspektiven schreibt. Wenn man im Fernsehn sieht dass wieder mal ein Kind entführt worden ist denkt man sich ja nicht viel dabei. Man bekommt auch nur wütende und trauernde Eltern, Verwandte und Freunde "vorgesetzt" aber in diesem Buch bekommt man auch mal mit was "hinter den Kulissen" also aus den Augen des Mörders, Opfers, usw. passiert. Echt gutes Buch, sehr weiter zu empfehlen.

15.06.2007 01:16:21
Anna

Anfangs war ich ziemlich enttäuscht von dem Buch! Die Vorgeschichte scheint sehr langatmig und selbst wenn man es durchgelesen hat, erschliesst sich einem nicht wirklich der Sinn mancher Teilgeschichten! Hinzu kam, dass es nicht so leicht war durchzuhalten, bis die wirkliche Geschichte losging! Ab da fand ich das Buch dann allerings doch recht spannend! Interessant ist der Stil der Autorin- je nachdem über wen sie gerade geschrieben, war der Klang der Geschichte!

12.06.2007 22:42:03
John Rebus

Schrott. Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Eine absolute Katastrophe das Buch. Traurig, dass es in den Amazon-Top-10 steht, aber da sieht man wieder einmal wie dumm die deutsche Gesellschaft ist. DJ Ötzi, DSDS, Schnappi und Dan Brown.

12.06.2007 00:16:00
ANDREA P.

...superspannend, einfühlsam und traurig!! Doch auch leider mit zu vielen Zufällen behaftet. Dadurch wirkt der Thriller teilweise etwas konstruiert! Dennoch absolut empfehlenswert...

02.06.2007 21:45:14
Vanessa

Ich war sehr fasziniert von diesem Buch!
Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte was nun geschehen wird..

Es war aber auch sehr schockend zu lesen, wie der Mörder denkt und was mit den Kinder passiert.

Man weiß zwar eigentlich schon oft, was ungefähr passieren wird, aber man muss es trotzdem gelesen haben.

Man leidet auch sehr mit den Eltern und hofft das sie ihre Kinder wieder finden, auch wenn man es besser weiß.

Das Ende ist auch sehr gut gemacht, in einer Hinsicht ein "Happy End" in der anderen Hinsicht auch wieder nicht

Ich denke diesen Buch ist keinen Eltern zu empfehlen, deren Kinder grade um die 10 Jahre alt sind.
Ansonsten super Buch und immer weiter zu empfehlen.

21.05.2007 16:39:53
Sophia B.

Ich habe lange nicht mehr so ein derart spannendes Buch gelesen. Es hat mich sehr mitgenommen und ich bin, wenn ich mal angefangen habe zu lesen, nicht mehr davon losgekommen. Allerdings ist es traurig, das keines der Kinder überlebt.

20.04.2007 14:56:13
romimax

Mich hat dieses Buch sehr bewegt, es ist unheimlich spannend, man muss einfach immer weiterlesen. Das Thema wird sehr deutlich aber nie reißerisch behandelt. Mir ist nur nicht ganz klar, warum der Sohn der Kommissarin auch noch sterben musste; finde ich unnötig und - kurioserweise - auch noch unkommentiert durch die Lebensgefährtin.

20.04.2007 10:05:32
Claudia H.

Was für ein spannendes Buch! Seit "Die Geduld der Spinne" von J. Nasaw war ich nicht mehr so gebannt. Das Pädophilen Thema wurde sehr zart angepackt, was ich sehr gut fand. Der Schreibstil ist auch sehr gut. Ich hatte allerdings zwei Lieblingsfiguren. Das Mädchen Allora. Sie und ihre Art waren so detailliert beschrieben, das ich sie mir so richtig vor Augen vorstellen konnte und eigentlich ein wenig enttäuscht war, das sie zum Ende hin nicht mehr vorkam. Die Figur der Carla war auch super. So eine labile Frau, kannte ich auch einmal. Von ihr hätte ich zum Schluss hin auch gerne noch was gehört. Mit Kai würde ich mir auch mal ein Haus ansehen. Das Ende war für mich doch sehr Überraschend, da ich an jemand anderen dachte.
Die Beschreibung der Toscana fand ich überhaupt nicht langweilig, im Gegenteil es hat mich inspiriert meinen nächsten Urlaub in der Toscana zu verbringen, und verfallene Ruinen zu besichtigen. Vielleicht denke ich dabei an Enrico. Auf das nächste Buch bin ich schon sehr gespannt. Weiter so ...

27.03.2007 12:52:47
Wonnie

Ich fand es okay, aber nicht berauschend. Anfang und Ende waren spannend, aber im Mittelteil ging es bestimmt 200 Seiten lang nur über Hauskauf in der Toscana und es passierte überhaupt NIX und das war ziemlich ermüdend und langweilig... ansonsten okay.

26.03.2007 19:21:24
Susanne Wolf

Dieses Buch ist sehr spannend,und außergewöhnlich.An einigen Kapiteln aber auch verwirrend,weil viele Personen hin und her springen.
Man leidet mit den Eltern der Kinder mit,und kann sich absolut in Sie hinein denken.Sehr außergewöhnliches Buch.Es geht sehr unter die Haut.Die Grausamkeiten eines Kindermörders werden einem richtig bewußt gemacht.Das Buch ist sehr zu empfehlen.

24.03.2007 12:14:40
sara

dieses buch ist eines der bestgeschriebenen, sehr einfühlsam erzählten kriminalromane. eigentlich ist die bezeichnung kriminalroman nicht passend, denn es handelt sich um keinen gewöhnlichen krimi, bei dem eine tat begangen wird und man bis zum ende fieberhaft auf die enthüllung des mörders wartet. im gegenteil, man wird mit dem mörder bereits im ersten kapitel bekanntgemacht, man bekommt seine entwicklung mit und ist entsetzt. ich konnte nicht anders als va mit benjamin und seinen eltern mitzuleben. wie der mörder nicht nur dem leben der kinder ein jähes ende setzte sondern gleichzeitig auch das leben der familie der opfer zerstörte. am ende hoffte ich inständig wenigstens der kleine jan würde überleben und trotzdem zeichnet gerade sein tod das buch noch in besonderem maße aus. ein happy-end wäre zwar beruhigender für den leser gewesen, aber so ist es weitaus realistischer und grenzt dieses buch noch mehr von gewöhnlichen krimis ab. dass jan in die hände des mörders fallen würde war zwar ab dem moment klar, als er das erste mal im buch erwähnt wurde ist aber dennoch äußerst spannend. alles in allem ein sehr empfehlenswertes buch für alle, die auch mal ohne genaue schilderung von gewaltsszenen auskommen und bereit sind sich in die abgründe der seelen der verschiedenen protagonisten vorzuwagen. gerade das zeichnet den roman auch aus: die verschiedenen blickwinkel. ich freue mich schon auf den nächsten roman von sabine thiesler und hoffe, sie lässt nicht allzu lang auf ihn warten!

07.03.2007 11:19:49
King.Cantona

Mir hat dieses Buch gar nicht gefallen!

Allen, die keine Lust haben fast 400!! Seiten zu lesen in denen GAR NIX passiert, rate ich dringend ab!

Das Buch ist unglaublich langatmig und es passiert wirklich fast 400 Seiten GAR NIX.

Total öde. Ich bin sehr enttäuscht. Höchstens 40%, auf keinen Fall mehr.

15.02.2007 12:44:00
wintertraum

Ich habe das Buch gestern fertig gelesen und fand es absolut spitze! Wie einige hier schon bemängelten, ist in der Mitte eine kleine "Verschnaufpause". Aber gerade dadurch wurden Anfang und Ende umso spannender. Für mich ein absolut gelungenes Buch. Auch mit den verschiedenen Zeiten, Orten und Sichtweisen!
Dazu wirklich toll geschrieben, spannend und doch einfühlsam. Alle Sichtweisen werden klar und fundiert dargestellt. Dazu die Verknüpfung von so vielen Geschichten ohne, dass das Buch überladen wirkt oder zu viel Nebensächliches geschrieben wurde.
Einfach super!

11.02.2007 16:47:51
phi99auc

Habe das Buch innerhalb von 1,5 Tagen regelrecht verschlungen. Ganz sicher keine schöne (aber welcher Krimi ist das schon?), aber eine sehr fundiert geschriebene Geschichte. Der Leser wird schlichtweg in den Bann der verschiedenen rund und glaubwürdig charakteresierten Figuren gezogen. Das Ende hat mich als Leser zumindest versöhnlich gestimmt. Ein absoluter Volltreffer in Sachen deutscher Krimi.

11.02.2007 14:21:53
Inge Vollmers

Da ich selber Mutter eine zehnjärigen Jungen bin, hat mir dieses Buch, obwohl sehr spannend und einfühlsam geschrieben, doch das fast das Herz gebrochen. Man leidet quasi jede Minute mit den jungen Opfern mit. Doch trotz des unversöhnlichen Endes gehört dieser Stoff nun einmal in unsere Zeit und es hat wohl wenig Sinn, davor die Augen zu verschließen.

05.02.2007 19:42:17
latinaa

Ich habe mich zum ersten Mal an einen Buch wie dieses gewagt. Ich stimme meinen Vorgänger/innen definitiv zu, eine schwere, sehr intensive und durchaus ganz und gar nicht leichte Kost. Heisst die Thematik ist mutig, sehr gewagt und beschäftigt einen bestimmt noch länger. Dieses Buch verschlägt einem teilweise fast den Atem. In der Mitte des Buches teilweise einbisschen stockender. Menschen mit pädophilen Neigungen werden in der Gesellschaft still geschwiegen. Manchmal fast beängstigend, wie sehr dîese Lektüre einem doch unter die Haut geht. Geniale, sehr gut beschrieben Charakteren. Obwohl man den Täter bereits früh zu kennen scheint, dies auch am Ende des Buches bestätigt wird- dies tut dem Buch überhaupt nichts ab. Ganz im Gegenteil! Fazit, auf jeden fall empfehlenswert. Schwer verdaulich, emotional und traurig. Diesese Buch geht unter die. Haut

02.02.2007 19:18:07
fabi

Diese Buch finde ich wirklich klasse! In jeder freien Minute habe ich gelesen. Das Buch ist sehr spannend, nur ungefähr im 2. Drittel hat die Spannung etwas nachgelassen, doch weil man ahnen kann, wie es weitergeht, ließt man automatisch weiter, jedenfalls war das bei mir so. Ich bin erst 15 Jahre alt und es war der erste Thriller, den ich gelesen habe. Er hat mir so gut gefallen, dass ich nun mehrere Bücher in diese Richtung lesen möchte. Es ist eines der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe und ich kann es nur weiterempfehlen.

28.01.2007 20:13:41
silvia

Ich fand die erste Hälte des Buches total spannend, obwohl von Anfang an klar ist, wer der Täter ist. Die Charaktere Anne und Alfred sind hervorragend beschrieben, habe mich bei Anne an einigen Stellen wiedererkannt. Leider finde ich das Buch etwa nach der Hälfte nicht mehr spannend, es ist voraussehbar was passieren wird. Ich habe es trotzdem gern gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Silvia

26.12.2006 14:56:26
Anja S.

Das hier ist ein ausgesprochen spannender, gut geschriebener, jedoch sehr belastender Thriller, den ich an einem einzigen Tag durchgepfluegt habe. Da ich vor kurzem selbst Mutter eines kleinen Sohnes geworden bin, war es stellenweise allerdings beinahe unertraeglich, dieses Buch zu lesen. Eltern mit kleinen Kindern sollten mit diesem Buch vorsichtig sein.

15.12.2006 14:08:49
Jenni

Spannend, packend, erschütternd. Mit einer authentischen Intensität wird der Tod eines Jungen geschildert, die einem zum nachdenken bringt. Sehr interessant ist die Charakterstudie von Alfred, der vorneherum etwas eigenbrötlerisch, aber sympathisch zu sein scheint, aber aber sein wahres inneres nicht preis gibt. Dieses Buch ist keine leichte Kost, aber in jeder Beziehung absolut emfpehlenswert.