Anonymus

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • New York: Ballantine, 1999, Titel: 'Gideon', Seiten: 435, Originalsprache
  • Berlin: Rütten & Loening, 2001, Seiten: 443, Übersetzt: Uwe Anton & Michael Kubiak
  • Berlin: Aufbau, 2002, Seiten: 443
  • Berlin: Aufbau, 2005, Seiten: 443

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Von einem bedeutenden New Yorker Verlag bekommt der junge Autor Carl Granville einen interessanten Auftrag: als Ghostwriter soll er anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Dokumenten unter absoluter Geheimhaltung ein Buch verfassen. Bei der Sichtung des Materials stößt er auf einen lange zurückliegenden, erschütternden Kriminalfall. Jetzt beschäftigt Granville nur noch eine Frage: Wer ist der anonyme Besitzer dieser Unterlagen, der allein von einer beispiellos grausamen Tat zu wissen scheint? Carl Granville ist ein junger, erfolgloser Autor. Eines Tages bekommt er die Chance seines Lebens: Maggie Peterson, die erfolgreichste Verlegerin New Yorks, engagiert ihn als Ghostwriter - für ein Honorar von 250.000 Dollar und unter der Bedingung des absoluten Stillschweigens. Wenig später überbringt ihm ein geheimnisvoller Bote das Material, aus dem Granville sein Buch machen soll: Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Dokumente, in denen alle Namen und Orte geschwärzt sind. Granville stürzt sich in die Arbeit. Aus den bruchstückhaften Dokumenten setzt sich ein erschütterndes Schicksal zusammen: Der anonyme Autor schildert darin, wie ein elfjähriger Junge in den fünfziger Jahren einen Mord begeht. Doch wer ist dieser Junge, dessen Geschichte noch nach fünfzig Jahren soviel Sprengstoff birgt? Und wer ist der anonyme Autor, der allein von dieser grausamen Tat zu wissen scheint?
Als in Granvilles Umgebung ein Mord nach dem anderen geschieht, weiß er, dass er selbst in höchster Gefahr ist.  

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Letzte Kommentare:
11.02.2020 23:59:17
Henriette H.

Dieses Buch könnte wirklich von John Grisham sein. Es geht um ein junges tapferes Paar, das sich ganz allein einer übermächtigen Organisation entgegenstellt, um eine Verschwörung aufzudecken, deren Gelingen die ganze Nation zum Schlechteren verändern würde. Interessant ist, dass der Autor den Roman 2002 geschrieben und anscheinend die damals noch nicht annähernd so große Macht des heutigen Internets vorausgesehen hat. Bei dem machtgierigen Bösewicht in dieser Geschichte denkt man unwillkürlich an den derzeitigen Präsidenten der USA, der bekanntlich virtuos
die Möglichkeiten des Internets zur Indoktrination seiner Anhänger (Twitter!) benutzt.
Sehr unwahrscheinlich an diesem Buch ist in der Tat, wie die beiden jungen Leute immer wieder den auf sie angesetzten extrem skrupellosen Profi-Killern entkommen und letztendlich der Gerechtigkeit zum Siege verhelfen. Aber dies ist ein Kriminalroman, der keinesfalls den Anspruch erhebt, Weltliteratur zu sein, sondern spannende Unterhaltung. Und spannend ist die Geschichte!

02.11.2010 22:34:24
Nadir36

Muss mich Mistie grundsäztlich anschließen, der Klappentext verspricht eine echt heiße Story. Doch nach etwa einhundert Seiten sinkt das Buch in die übliche Ami-Thriller-Routine ab. Insbesondere die Tatsache, dass der Looser Granny und seine Ex so problemlos mit perfekt ausgebildeten und ausgestatten Killern fertig werden, bzw. immer wieder entkommen können, mutet schon sehr unglaubwürdig an.
War damals ernsthaft in Versuchung die Grundidee zu nehmen und was richtig Spannendes daraus zu machen als ein derart steriles Stück Spannungsliteratur, das keine Spannung aufkommen lässt, da die Helden nie ernsthaft bedroht scheinen, ganz egal wessen Leiche gerade im Kühlschrank verstaut wird.
Also wenn das noch das beste Buch von Andrews ist oder sein soll...

02.11.2010 21:51:49
Mistie

Mein Beitrag kommt jetzt 2 Jahre nach dem von Bio-Fan.
Leider kann ich mich weder der Meinung von Bio-Fan noch von Falcon so recht anschliessen; vielleicht habe ich aber auch nur Probleme mit amerikanischen Krimi\'s.
Die Geschichte beginnt wirklich vielversprechend und verflacht dann mit jedem Mord zunehmend; die Geschichte wird vorhersehbar und die Helden "mutieren" zu Supermenschen ... Für meinen Geschmack gab es zu viele "Zufälle" (Beispiel: die hilfsbereite Ex-Freundin) und blieb zu sehr an der Oberfläche.
Gottseidank ist die Geschichte spannend geschrieben - sonst hätte ich das Buch vielleicht nicht fertiggelesen.
Mein Fazit: eher enttäuschend, man hätte viel mehr aus der Geschichte machen können - Schade! 70°

01.11.2008 16:01:41
Bio-Fan

"Anonymus" ist viel zu gut, als das es im Sumpf der Anonymität versinken darf.
Im äußeren Gewand eines Politthriller, in dem es um die amerikanische Präsidentschaft und um die alleinige Kontrolle über die Massen- Kommunikationsmittel geht, erzählt Russell Andrews die viel persönlichere Geschichte des erfolglosen Schriftstellers Carl "Granny" Granville.
Carl wird als Ghostwriter für eine Biographie, die ihm nur bruchstückeweise in Form von Tagebuchauszügen vorgelegt wird, engagiert. Als seine Verlegerin ermordet wird und weitere Morde in seinem Umfeld geschehen, gerät Carl selbst unter Verdacht und flieht zu seiner Ex-Freundin Amanda. Für beide beginnt nun eine lebensgefährliche Odysee auf der Suche nach dem geheimnisvollen "Gideon". Von New York über Washington bis in die Südstaaten verfolgen sie die Spuren des Tagebuches und werden natürlich selber verfolgt.
Daß sie dabei auch auf die ersten Schritte eines jungen Elvis P. stoßen, ist nur eins der vielen Schmankerln in dieser humorvollen Geschichte. Humor- ja, manchmal bitter-böse, alles andere als politisch korrekt, mit vielen Anspielungen - kann man sich doch kaum einen anzüglicheren Namen für eine Schwulenbar vorstellen als "Port of Entry"
Aber Andrews weiß nicht nur durch seinen Humor zu gefallen. Er ist auch ein Meister der Überraschungseffekte. Völlig harmlos erscheinende Szenen schlagen plötzlich um in einen Ausbruch von tödlicher Gewalt. Man ist immer "dran", auch wenn ein Bösewicht von Anfang an bekannt ist und das Ende recht einschätzbar ist.
Insgesamt bekommt diese abwechslungsreiche Lektüre - die Kombination aus Humor und Spannung- bei stets flottem Tempo meine unbedingte Empfehlung bei 90 Grad

24.01.2007 20:21:32
falcon

Wie so oft sind Erstlingswerke die besten Werke. "Anonymus" ist bislang das beste Buch von Andrews. Weder das "Aphrodite-Experiment" und schon gar nicht "Icarus" kommen an "Anonymus" ran.

Spannende Handlung, Überraschende Wenden und eine gute Figurenzeichnung, und Cliffhanger machen dieses Buch zum reinrassigen Thriller.

Wer da Jagt auf den Autor macht und wie dierser entkommt wird in einer gut verschachtelten Story aufbereitet. Scheinbar Zusammenhangslose Nebengeschichten finden sich am Schluss zusammen.

Tipp: Unbedingt lesen!

PS: bin gespannt was "Midas" bietet.