Die Fliege und die Ewigkeit

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Bonnier, 1999, Titel: 'Flugan och evigheten ', Seiten: 319, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Dietmar Bär, Bemerkung: gekürzt
  • München: btb, 2008, Seiten: 320, Übersetzt: Christel Hildebrandt
  • München: btb, 2010, Seiten: 408

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Bernd Neumann
In der Not liest der Teufel Fliegen

Buch-Rezension von Bernd Neumann Jun 2006

Endlich, ein neuer Nesser, oder exakter: ein im deutschen Sprachraum bisher unveröffentlichter Nesser! Ja, es war still geworden um den mittlerweile zum König avancierten Autor auf dem Thron des skandinavischen Kriminalolymps. In der Tat: sein aktuellstes Werk stammt aus dem Jahre 2004 (Der Schatten und der Regen). Bisherige stolze Bilanz: seit 1993 in 12 Autorenjahren summa summarum 17 Romane, davon 14 sehr erfolgreich ins Deutsche übersetzt. Seit 2004 aber Nesser-Sendepause.

"Die Fliege und die Ewigkeit" passt zeitlich in die komplizierte, schwierige Phase seiner Ehescheidung. Da liegt die spekulative Vermutung nahe, dass Hakan Nesser dadurch damals den Kopf mit grüblerischen Gedanken mehr als voll hatte und genug deprimierende Familiendramatik abarbeiten konnte, ja vielleicht sogar wollte. Studienrat Nesser (Schwedisch, Englisch, Geschichte) zieht neben seiner gewohnt guten Schreibe alle intellektuellen Register und präsentiert uns mit "Die Fliege und die Ewigkeit" einen echten Krimi-Brocken.

Die Philosophie - das Maß aller Dinge

Die Fliege und die Ewigkeit

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Letzte Kommentare:
14.03.2019 22:12:40
DrHo

Mein erstes Nicht Van Veeteren Nesser Buch. Ich habe es bis zum Ende gelesen wobei viele Passagen überflogen. In der Tat völlig anders. Ganz schweres Kraut, schwer verdaulich - zumindest für mich. Nach 100 Seiten K(r)ampf, hatte ich die Hoffnung , daß es noch interessant wird aber weit gefehlt. War einfach nicht meins.

10.08.2016 20:34:51
Wolfgang Cornely

Kein normaler Krimi. Letztlich dreht es sich doch um die Frage: Ist das Leben vorherbestimmt oder folgt es dem freien Willen? Das ist natürlich eine philosophische Frage, der hier mit vielen Verweisen auf reale und erdachte Philosophen nachgegangen wird. In der Mitte des Buches steht ein Aufsatz Tomas Borgmanns, in der er die durch Verhaltensprogramme gesteuerte Fliege dem handelnden Menschen gegenüberstellt. Der Protagonist Leon muss letztlich aber erkennen, dass er in seiner Verstrickung nur ein Werkzeug zweier Leute war.

19.11.2015 10:02:58
DDR-ler

Habe mir jetzt eine Stunde während der Fahrt zum und vom Dienst das Hörbuch angetan. Dem Inhalt zu folgen und den Sinn herauszuschnüffeln überforderte mich. Worum es eigentlich geht, habe ich erst auf diesen Seiten hier erfahren. Langweilige Gedanken eines Mörders muss man nicht wissen wollen. Habe das Hörbuch wieder gelöscht.

21.05.2015 16:27:09
Doris

Was für ein banales Geschreibsel.

Was soll der Quatsch?

Oder war das der Versuch, einen Affen mittels Wort- und Satzteilen irgendwas - IRGENDWAS - schreiben zu lassen?

Hab's nur angefangen und dann bleiben lassen.

Bla Bla Bla .
und Bla Bla Bla

Sinnloses Aneinanderreihen von irgendwelchen belanglosen Sätzen.

ÖDE !!!

12.03.2013 11:31:32
Loch Ness

20 Seiten und dann war schuss
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14.12.2012 18:57:05
Marie-France Girod

J'ai lu ce livre en allemand comme la plupart des autres de H. Nesser (je suis française et peu sont traduits en français) Si les autres livres de cet auteur m'ont passionnée , j'ai eu beaucoup de peine à aller jusqu'au bout de ce long bavardage ennuyeux et creux ! J'ai pensé un temps ne pas avoir tout compris en raison de la langue, mais il n'en est rien : je me pose à la fin de ce livre les mêmes questions que certains lecteurs qui se sont exprimés ci-dessus et qui ont éprouvé la même lassitude à lire ce "pavé" !!!

13.05.2012 09:08:30
René

Ich habe das Buch ganz gelesen, wenn auch wegen seiner Langweiligkeit gelegentlich etwas nur überflogen. Als Krimi kann man es nicht bezeichnen. Die eigentliche Handlung liesse sich problemlos auf 100 Seiten schreiben, der Rest ist endloses Herumsinnieren. Ich bin sehr enttäuscht über dieses Nesser-Buch dessen Ahuptperson eigentlich bloss nervt. Auch die Schnapsidee vom Abschreiben von Büchern und Dramen bringt überhaupt kein Leseerlebnis.

28.03.2012 21:12:21
skylander

Bisher meine erste Lektüre von Hakan Nesser.
Anregend, klug, spannend und dabei noch wert darüber nach zu denken. Viele Analogien zu persönlichen und sozialen Verhältnissen werden erkennbar und viel Freude am Denken. Kein Kriminalroman wie gewöhnlich, nicht reißerisch, keine nur bildhaft simple Narration - lesenswert.

26.05.2011 12:59:57
SigridJVS

Langweilig! Seitenlanges scheinbar tiefgründiges, aber tatsächlich nur sinnloses Gelaber, blasse und flache Figuren, deren Handlungsweisen nicht nachvollziehbar sind und letztlich auch nicht weiter interessiert. "Der Sinn des Lebens einer Fliege ist es, eine Fliege zu sein" schreibt die Romanfigur Borgmann. Analog dazu stelle ich fest: "Der Sinn des Lesens eines Buches ist es, ein Buch zu lesen" - aber es muss wirklich nicht dieses sein, wenn es nicht grade das einzig Verfügbare auf einer einsamen Insel ist...

16.04.2011 13:37:57
Galileo12

Nesser war wohl auf Drogen als er das geschrieben hat. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man seitenweise absolute Belanglosigkeiten beschreiben kann. Man wartet immer auf irgendwelche Ereignisse die Spannung bringen - vergebens. Ich hab\'s nach 130 Seiten weggelegt und habe einen Baldacci gelesen um wieder in die echte Krimiwelt zurückzufinden.

08.03.2011 08:37:06
Petra Fink

Die Rezension von Bernd neumann gefällt mir. Hab heute nacht wenig Schlaf bekommen, weil ich endlich den Nesser, diesen harten Brocken"die Fliege und die Ewigkeit" zu Ende bringen wollte. Puh. dann war ich wütend. Dann blätterte ich noch mal von vorne die Seiten durch, ich wollte verstehen, wer dieser kleine Italiener am Ende des Buches eigentlich war und ob Märtens alias Leon eigentlich tot ist zum Schluß und hinübersegelte oder ob er ssich zum Ziel gesetzt hat, seine frühere Liebe zu finden. Ja, das nervige eben auch, dass das Philosophische eher oberflächlich ist. Also für mich nervig hab ich auch überlesen. Trotzdem eine schriftstellerische Dichte, aber eben auch düster, trostlos, einsam und so traurig.

26.10.2010 08:27:57
fuchsgraben97318

Vornweg - es ist auf keinen Fall ein typischer Nesser!
Nordisch, düster und schwermütig auf jeden Fall. Was fehlt ist die sich aufbauende Spannung, obwohl die Idee gar nicht so schlecht ist.
Fast jeder von den Nordlichtern hat ab und an mal eine solch schriftstellerische Phase, die so gar nicht zu den anderen Bänden passt. Wer also denkt ein Buch im Stil von "Van Veeteren" in Händen zu halten, der sollte es besser wieder weglegen.
Ansonsten ist es einfach eine Geschmackssache!

11.06.2010 20:17:45
AP

Ich muss mich mal selber loben: Ich habe mich wirklich durchgeboxt!
Hatte häufiger während des Lesens den unbedingten Drang das Buch mit Schmackes aus dem Fenster zu werfen, aber werde es nun ins Regal stellen und darauf hoffen, dass mein nächstes Buch nicht ein solcher Rohrkrepierer wird.
Habe schon einiges von Hakan Nesser gelesen und abgesehen davon, dass es sich hierbei auch beim besten Willen nicht um einen Krimi handelt ist es das bislang (und ich hoffe das bleibt auch so) schwächste Buch von ihm. Nicht zu empfehlen.

04.06.2010 20:39:58
heikki-hexi

Habe fast alles von Hakan Nesser - begeistert - gelesen. jetzt quäle ich mich durch "Die Fliege und die Ewigkeit". Selbst mit großem Verständnis für Poesie und Intellekt in Krimis (oder Romanen) werde ich nur noch sporadisch weiter lesen. Ein Tipp, wie\'s besser funktioniert: Christian Pernath "Ein Morgen wie jeder andere" - eine fesselnde poetische, aber auch alltägliche Geschichte mit Krimi-Hintergrund.

28.03.2010 13:18:10
ullala

Ich habe schon einige Romane von Nesser gelesen, und war etwas überrascht von diesem Buch.Für mich ist es kein Krimi, aber trotzdem durchaus lesenswert. Hatte doch einige Durchhänger,v.a.bei den philosophischen Abhandlungen mit den vielen Fremdwörtern, trotzdem hat mir das Buch alles in allem doch sehr gut gefallen...

22.01.2010 18:35:54
-

Ich kann die schlechten Kritiken nicht wirklich nachvollziehen. Trotz meines relativ jungen Alters & mangelhaftes Wissen über Philosophie, da ich Einsteiger bin, habe ich mit den Zitaten sehrwohl etwas anfangen können. Es ist eben nicht die Vorlage für einen Blockbuster, sondern ein tiefergehendes Buch, was mich schon sehr berührt hat. Ich mag die Freundschaft zwischen den beiden und auch Leons / Maertens\' innere Unruhe. Schön geschrieben. C;
Ich mag\'s sehr & ende.

30.10.2009 21:12:29
Kasia

Bevor ich ein Buch kaufen möchte, befrage ich oft erstmal die Krimi-Couch, ob es sich lohnen wird.
Bei Autoren wie Mankell, Edwardson oder Nesser entscheide ich mich auch so für den Kauf. Denn die Namen sprechen, meiner Meinung nach, für Super-Krimi-Unterhaltung. Zumindest bisher...
Ob sich "Die Fliege und die Ewigkeit" gelohnt haben?
Schwer zu sagen, denn ich weiß nicht mal, ob es sich bei diesem Buch um einen Krimi handelt.
Es ist ein Drama vielleicht, aber ein Krimi, der einen richtig mitreißt und schlaflose Nächte garantiert? Das ist dieses Buch auf jeden Fall nicht.
Es ist interessant und unterhaltsam, aber für mich persönlich eines der schwächeren Nesser-Bücher. Wenn ich da an "Die Schatten und der Regen" denke... Überhaupt gar kein Vergleich!
Ich denke nicht, dass man großartig etwas verpaßt, wenn man dieses Nesser-Buch auslässt. Außer vielleicht ein paar wenige malerische Momente und menschliche Abgründe, wie sie nur Nesser beschreiben kann.

03.02.2009 16:21:37
Momo

Ich bin weder Krimi-Leser noch Nesser-Fan. Das Buch habe ich geschenkt bekommen und ganz ohne Erwartungen angefangen zu lesen. Ich konnte mich sehr für die Geschichte begeistern und bin aus dem Schwärmen nicht mehr herausgekommen. Überblättert habe ich nichts. Ich bin bin eigentilch auf der Suche nach Interpretationen, da mich Nadja -die Betrachterin- noch nicht ganz in Ruhe lässt. Dass das Buch hier so schlechte Kritiken bekommt, wundert mich etwas. Vielleicht ist das ein Ansporn für mich, andere Nesser-Bücher zu lesen. Diese müssen offensichtlich umwerfend sein.

05.10.2008 01:22:09
Claus Göbelsmann

Chance verpasst!Eine eigentlich gute Roman-Idee, die Nesser auf 100 Seiten hätte stringent durchziehen können, wird hier auf über 300 Seiten ausgewalzt und unbrauchbar gemacht. Das Buch hat durchaus so seine Momente. Aber dann werden immer wieder Charaktere aufgebaut, die im Rest der Geschichte keine Rolle mehr spielen, werden philosophische Diskurse bemüht, die nix zur Geschichte beitragen. Ganz schlimm auch: die Sprache über Sex, das ist wirklich grenzwertig in seiner kleinbürgerlichen Miefigkeit ("Eindringen" usw.). Das kann auch nicht die Sprache der Romanfigur sein, passt überhaupt nicht. Ich befürchte, das ist die Sprache von Hakan Nesser.Abschließend frage ich mich noch, was daran bitte schön ein Kriminalroman sein soll? Reicht es, wenn ein Mord vorkommt, um einen Roman als Krimi einzuordnen? Oder dass der Autor als Krimiautor bekannt ist? Ich denke nicht.

22.08.2008 15:20:52
mood

Wer sich durch dieses Buch durchquälen musste, der ist doch einfach nur ein Konsummensch. In diesem Falle empfehle ich "Rambo 47"!
Ein sehr schönes Buch, welches Hakan Nesser geschrieben hat. Und wer keine Zeit für solche Geschichten hat, der kann ja auch gleich TV schauen. Auch ich bin kein Dr. phil. ect. pp., aber habe genossen, dass ein Krimi auch mal feine Seiten haben kann.

13.08.2008 08:27:01
E.Pfeiffer

Durch dieses Buch habe ich mich versucht durchzuquälen doch nach ca. 200 Seiten habe ich es dann aufgegeben. Auch wenn man einige Seiten überschlägt und dann wieder versucht weiter zu lesen, es macht keinen Sinn. Ich war der Meinung das ich einen Krimi gekauft habe und nicht ein philosophischen Zeitvertreib. Schade, die Van Veeteren Krimis waren lesenswert.

11.07.2008 22:21:31
Adil

Nachdem ich alle Van Veeteren Krimis gelesen habe, war "Die Fliege und die Ewigkeit" das erste ohne den bekannten Kommissar. Das ist nicht der Nesser den ich bisher gekannt habe. War zutiefst enttäuscht von dem philosophischen Schreibstil, welcher mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat.
Ich musste mich durch das Buch regelrecht durchquälen und war froh als es endlich zu Ende war.
Trotzdem überwiegen die positiven Leseerlebnisse mit Kommissar Van Veeteren und "Die Fliege und die Ewigkeit" sollte nicht mein letztes Hakan Nesser Buch gewesen sein.

29.06.2008 17:04:54
felinette

Wer an einem Kriminalroman zügige, temporeiche Entwicklungen schätzt, ist mit Nessers „Fliege“ sicherlich nicht gut bedient – ich hätte ihn nach den ersten 40, 50 Seiten am liebsten weggelegt. Hab' ich aber nicht, denn ganz unauffällig, unaufgeregt und umso wirksamer fängt der Meister seine Leser dann doch ein – jedenfalls mich. irgendwann stellte ich fest, dass mich dieser Typ in seiner geradezu existenzialistischen Einsamkeit irgendwie rührte, dass ich anfing, seine Freude an der Entdeckung der Freundschaft wie auch sein unterschwelliges (und sehr berechtigtes) Misstrauen dagegen zu teilen. Ich finde, Nesser ist ein schönes Stück über den menschlichen Makel. über Schuld und letztlich auch über Vergebung gelungen, es lohnt sch unbedingt, sich darauf einzulassen.

08.06.2008 10:46:03
mexx33

Dies war mein erstes Hakan-Nesser-Buch dass ich weniger gelesen, als durch das ich mich vielmehr durchgequält habe. Philosophisch war es durchgehend einfach überzogen und die eigentliche Hadlung dagegen, oder vielleicht auch DESWEGEN eher langweilig. Dieses Buch kann ich nicht weiter empfehlen ohne gleichzeitig zur Anschaffung philosophischer Nachschlagewerke zu raten.

25.05.2008 23:36:29
Waltraud Schuster

Nun ja, das Philosophische war natürlich ein wenig überstrapaziert. Da hätte man mehr davon gehabt, in dieser Zeit Platon zu lesen. Trotzdem fand ich die Schilderung der Freundschaft, die ja für alle Beteiligten unglücklich endet, faszinierend herausgearbeit. Wie leicht doch moralische Skrupel durch pseudophilosophische Rechtfertigungen ausgeräumt wurden. Zum Nachdenken regt das schon an. Wer allerdings ohnehin zur Grübelei neigt, sollte vielleicht doch lieber Donna Leon oder Wallander lesen.

20.05.2008 09:59:49
Carola

Bisher war ich ein ein großer Fan von Hakan Nesser, aber das hat sich nach der Lektüre dieses Buches gründlich geändert. "Die Fliege und die Ewigkeit" ist meines Erachtens ein zu schnell dahingeschriebenes, nicht durchdachtes und aus Frustration entstandenes Buch, das voll ist von abgehobenen, für Nicht-Philosophen unverständlichen, oberflächlichen und sterbenslangweiligen geistigen Ergüssen des Autors. Ich konnte gar nicht glauben, was ich da gelesen habe!

20.05.2008 09:40:33
Carola

Bisher war ich ein ein großer Fan von Hakan Nesser, aber das hat sich nach der Lektüre dieses Buches gründlich geändert. "Die Fliege und die Ewigkeit" ist meines Erachtens ein zu schnell dahingeschriebenes, nicht durchdachtes und aus Frustration entstandenes Buch, das voll ist von abgehobenen, für Nicht-Philosophen unverständlichen, oberflächlichen und sterbenslangweiligen geistigen Ergüssen des Autors. Ich konnte gar nicht glauben, was ich da gelesen habe!

25.04.2008 00:39:17
montalbano62

langweilige pseudophilosophiererei!
selten, dass mich ein buch zu einem kommentar herausfordert, noch seltener zu einem Verriss.
der philosophische Strang in diesem buch liest sich, als hätte jemand ein paar brocken eines philosophischen gesprächs aufgeschnappt und nun auch besonders gescheit daherreden muss. Hab anfangs Nesser Krimis ganz gerne gelesen, vor allem Van Veeteren. Barins Dreieck, von dem sich viele aufgrund der sehr psychologisch angehauchten plots abschrecken liessen, hat mich zwar irritiert, gefiel mir aber trotzdem gut. "die fliege und die ewigkeit" fand ich nur aufgeblasen langweilig.

09.04.2008 13:45:38
Jonas

Ich habe den "Krimi" als Hörbuch, gelesen von Dietmar Bär, kennengelernt, aber nach zwei von sechs CDs ausgemacht und ruhen lassen.
2 Monate später dachte ich mir, dass es eine hervorragende Methode wäre, den schnellen, durch Langeweile herbeigeführten, Schlaf zu finden. Durch einen langatmigen, philosophisch verpackten Handlungsstrang, der teils mit nihilistischen Denkweisen ermüdet, unchronologisch einen Plot von verschiedenen Personen wiedergibt gelang es Dietmar Bär immer mich in den Schlaf zu lesen.
Doch nach der Hälfte der Zeit gefiel mir genau diese Mischung, die Nesser nutzt eine literarische Meisterleistung, Tellkamp vergleichbar, um eine absolut undurchsichtige Intriege vom Beginn an mittels einer erlebenden und erzählenden Perspektive aufzubauen und erst im Schlussteil die Stränge zusammen laufen zu lassen. An schlafen war bis zum letzten Satz nicht mehr zu denken.

08.04.2008 13:43:16
Gerald

Einfach ein sehr, sehr gutes Buch!

Sprachlich wie immer brillant, ohne Effekthascherei, nicht ohne Ironie, mit spannender Entwicklung und interessanten, teils berührenden Personen. Keine Seite zuviel.

Wer Nesser und seinen Stil liebt, sollte auch dieses Buch lesen, auch wenn es kein klassischer Krimi ist.

16.03.2008 01:59:18
Rolf.P

Dieser fantastische Roman benötigt vom Leser Ruhe und Aufmerksamkeit, um seine Kraft und Melancholie zu entfalten.
Das Verweben der verschiedenen Zeitstränge ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber dadurch gewinnt die psychologische Dramaturgie und unterstreicht den Spannungsbogen, der hier nicht durch einfache Rückblenden erzeugt wird.
Ein starker Krimi, subtil aber spannend, melancholisch und dramatisch, dabei gefühlvoll und sanft auf sprachlich niveauvollster Ebene, ein Krimi, der Aufmerksamkeit, Ruhe und Muse erfordert.
Das Buch ist als Krimi höchst anspruchsvoll und absolut empfehlenswert.

23.12.2007 10:18:17
peter

Ich habe den "Krimi" als Hörbuch, gelesen von Dietmar Bär, kennengelernt, aber nach zwei von sechs CDs gelöscht. Auch die ausdrucksvolle Stimme von Dietmar Bär konnte meine Langeweile über die ständigen Reflexionen über philosophische Fragen und die Schilderung der existenziellen Nöte des Mertens nicht überwinden. Zwar war ich nach dem Booklet auf die Entwicklung und Lösung des Falles gespannt. Das klang vielversprechend. Aber sich dafür 476 Minuten gekürzter Lesung zuzumuten, das war es mir dann doch nicht wert.

22.10.2007 00:55:51
Benni

Ich habe sonst noch kein Buch von Nesser gelesen und nach diesen Kommentaren hier sollte ich es vielleicht auch sein lassen, denn ich bin tief beeindruckt von diesem Buch. Die sogenannte Oberflächlichkeit der philosophischen Darstellungen ist ganz hervorragend eingesetzt. Hier geht es nicht um philosophische Fragen, sondern darum, wie sich Menschen für die Philosophie begeistern und welche Konsequenzen das für ihr Leben hat. Der Schreibstil, die Stringenz und Logik, mit der die Handlungen der Personen geschildert werden, sind brilliant. Natürlich ist es kein Krimi. Es ist ein gutes Buch. Wichtig ist nicht der Plot, sondern die zahlreichen Nebenschauplätze. Einzig, wie oben angemerkt, die Ausflüge ins Esoterische wirken unpassend und auch das Ende ist nicht optimal. Ansonsten eine klare Leseempfehlung für alle, die genervt sind von Pseudophilosophen und sich für die Ambivalenz und die wirklich interessanten Seiten des Lebens interessieren.

07.10.2007 21:05:20
BineD

Ja, auch ich war von dem Buch total enttäuscht, obwohl ich ein echter Nesser-Fan bin und bisher alle seine Bücher gelesen, oder besser verschlungen habe. Dieses zu lesen ist mir sehr schwer gefallen, ich habe allerdings durchgehalten, wurde dafür aber am Ende nicht belohnt. Weder die Handlung fand ich logisch, noch konnte ich den philosophischen Exkursionen folgen. Das einzige Nesser-Buch, das ich nicht weiterempfehle.

04.05.2007 12:40:29
Florian Müller

Bei diesem Hakan-Nesser-Buch benötigt man über die ersten Hundert Seiten viel Durchhaltevermögen. Auch die Ausflüge in die Philosophie (sogar mit einem mehrseitigen Artikel) sind sterbenslangweilig und können eigentlich überblättert werden, da sie meiner Meinung nach überflüssig sind. Gegen Mitte des Buches wird die Geschichte dann doch noch etwas spannender, da hier ein klarer inhaltlicher Erzählstrang vorliegt. Das Ende des Buches verebbt wie es angefangen hat: ziemlich öde und nicht nachvollziehbar. Sicher kein Nesser-Buch, das man gelesen haben muss und noch weniger besitzen muss.

21.10.2006 16:51:33
Birgit

Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen, aber auch nur, weil ich wissen wollte, ob noch irgendetwas passiert. Teilweise bekam ich Wut, so unter dem Motto, was will mir Hakan Nesser damit sagen??? Ich habe es einfach nicht verstanden, viel zu philosophisch. Absoluter Fehlgriff, na ja kann ja jedem mal passieren, ansonsten gefallen mir seine Bücher sehr gut.

20.10.2006 21:10:04
sonja

Zugegeben: Es ist nicht das, was ich erwartet hatte. Und doch: die Geschichte, die Nesser der Leserin nach und nach enthüllt, ist spannend und vor allem ziemlich tragisch - sie gipfelt im Betrug des Freundes, der in der Retrospektive noch schlimmer wird - jahrelang lebte der Hauptdarsteller damit, ja, er überlebte dank dieses Betruges, nun muss er mit einem Male feststellen, dass alles anders war, als er damals geglaubt hatte - nicht der Zufall entschied, wer das, was zu tun war, zu tun hatte, sondern schlicht und einfach der Betrug seines Freundes. Hier wird der Frage nach dem, was Freundschaft ausmacht, auf den Grund gegangen - und die Antwort wird den meisten von uns nicht gefallen. Es gibt sie schlichtweg nicht - die Freundschaft.
Was die philosophischen Passagen anbelangt, so kann man sie, wenn man das denn möchte, auch überspringen. Teilweise schienen sie mir allzu rhetorisch.
Was mich am meisten störte, waren allerdings nicht die Eskapaden ins Philosophische, sondern ins Esoterische. Das scheint mir für einen Nesser nun wahrlich nicht angemessen, wo er doch sonst psychologisch und logisch stets stringent bleibt.

15.09.2006 01:54:36
Bea

Obwohl mir gerade die ungewöhnlichen Romane von Nesser immer besonders gut gefielen, habe ich hier nach guten 100 Seiten aufgegeben.

*Der Schatten und der Regen*, *Kim Novak*, *Kumla*....alles habe ich begeistert gelesen, die normalen Krimis sowieso, aber diesmal kam ich einfach nicht in die Thematik hinein.

Der Protagonist kam mir nicht nahe, es war mir zu philospophisch, zu düster, zu durcheinander......schade! Aber ich werde es nocheinmal versuchen....,das gibt es doch nicht, dass mir, als eingeschworener Nesser-Fan, ein Buch zu schwierig ist und ich aufgebe...seltsam!

Jetzt lese ich erst mal *in Liebe, Agnes* um mich mit dem Autor zu versöhnen :-(

12.09.2006 18:37:12
Ute

Schade! Ich bin eigentlich Nesser Fan und treuer Leser und habe mit viel Vorfreude das neue Buch erwartet. Nun bin ich wie viele andere maßlos enttäuscht, ein Fachbuch über Philosophie hatte ich nicht erwartet. Sterbenslangweilig, überspannt, gottseidank habe ich es nicht gekauft, sondern ausgeliehen, sonst wäre das viele Geld wirklich zum Fenster rausgeschmissen!

08.09.2006 18:31:24
Michael

Ich habe alle Bücher von Nesser gelesen, aber auch ich habe aufgegeben.
Dieses Buch als auch Schatten u Regen ist deutlich schlechter geworden als die van veeteren Reihe.

02.09.2006 20:41:49
Frank Streibhardt

Oh Mann! Ich bin eigentlich ein richtiger Hakan Nesser - Fan. Aber was er mit diesem Buch erreichen will ist mir schleiherhaft. Ich habe mich durch die ersten 108 Seiten gequält und dann aufgegeben. Ich lese fast alle Bücher zu Ende, aber bei diesem war es einfach nicht möglich.
Der Schreibstil ist völlig abgehackt, die Sätze scheinbar wahllos aneinander gereiht und es ist für mich einfach uninteressant.

29.08.2006 20:10:47
Mäxchen

Die Fliege und die Ewigkeit ist sicher nicht Nessers bestes Buch, sonder wäre es bereits früher erschienen. Dafür ist es einfach zu speziel. Zu viel Philosophie, aber auch, was positiv anzumerken ist, viele interessante Gedanken zwischen der Handlung.
Ich finde die Geschichte im nachhinein als tragisch und es stellt sich die Frage, ob man nicht selber ähnlich gehandelt hätte. Sowohl aus Leons Sicht (in zweifacher Weise sogar, früher und heute), als auch aus Tomas.
Das Buch ist wieder kein Krimi im herkömmlichen Sinne. In meinen Augen noch weniger als Kim Novak, Kumla und Schatten & Regen.
Wer diese Bücher aber aufgrund von Erzählweise und Story mochte und der Philosophie nicht total abgeneigt gegenübersteht, sollte zugreifen.
Nesser bleibt einer der Besten.

28.08.2006 22:27:36
Frank Streibhardt

Oh Mann! Ich bin eigentlich ein richtiger Hakan Nesser - Fan. Aber was er mit diesem Buch erreichen will ist mir schleiherhaft. Ich habe mich durch die ersten 108 Seiten gequält und dann aufgegeben. Ich lese fast alle Bücher zu Ende, aber bei diesem war es einfach nicht möglich.
Der Schreibstil ist völlig abgehackt, die Sätze scheinbar wahllos aneinander gereiht und es ist für mich einfach uninteressant.