Nimm dir was du willst

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Linz: Ed. pro Mente, 2004, Seiten: 141, Originalsprache

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Wolfgang Weninger
Szenenapplaus und Heiterkeit

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Jun 2006

Fiona ist Wirtschaftsanwältin. Und sie hasst Begräbnisse. Besonders wenn sie bei Schmuddelwetter auf dem Simmeringer Friedhof stattfinden und ein stadtbekannter Promi-Fiesling namens Aristide Cameron eingebuddelt werden soll. Aber was tut man nicht alles, wenn man der Freundin zu Hilfe eilen muss, denn diese hat das Mordopfer gefunden.

Die Freundin ist Journalistin, heißt Jean, und pflegt ihren Liebeskummer offensichtlich mit Spaziergängen durch die Wiener Innenstadt zu bekämpfen. Hätte sie gewusst, dass sie im nächtlich finsteren Burggarten über die Leiche des erstochenen Herrn Cameron stolpert, wäre ihre Wegwahl sicherlich anders ausgefallen. In ihrer Panik ruft sie jedoch nicht die Polizei an, sondern Fiona, die wiederum einen Freund bei der Kripo hat und diesen verständigt, und jetzt hängen die beiden Frauen mitten drin.

Ganz klar, die beiden Damen sind neugieriger als die Polizei und haben nichts Besseres zu tun, als sich unter die Wiener High Society zu mischen, denn Aristide Cameron war nicht nur ein Teil davon, er war auch das Salonschwein, das jeder kannte, keiner mochte, das aber überall präsent war, denn der Mann mit den spanischen und britischen Wurzeln, kannte von jedem den dunklen Fleck auf dessen Weste. Grund genug für Fiona und Jean im Umfeld des Verblichenen zu recherchieren.

Jacqueline Gillespie hat mit ihrem Erstling "Nimm dir was du willst, Eingang in die österreichische Ladies Crime-Riege gefunden. Das nur 140 Seite dicke Büchlein aus der edition pro mente in Linz ist zwar aufgrund einer abgemurksten Mannsperson in der Kategorie Krimi angesiedelt, hat aber zumindest vom kriminalistischen Touch her nur mäßige Ansprüche zu bieten.

Aber die Autorin versteht dort zu punkten, wo sie ihre Schilderung der Bussi-Bussi-Schickeria loslässt und dabei Figuren zeichnet und verzeichnet, die dem Leser ein Sammelsurium an Charakteren präsentiert, die zu Szene(n)applaus und Heiterkeit führen. Egal, ob es sich dabei um die alternde Operndiva mit ihrem Hang zur Entschlackung und zum Lifting handelt, oder den Möchtegernsportler auf dem teuersten Golfplatz der Umgebung, immer hat Frau Gillespie genau den Ton getroffen, der dieser Klientel der Boulevardpresse zu eigen ist.

Wenn auch dieser Erstling nicht das Gelbe vom Krimi-Ei ist, darf man auf Grund des lockeren Schreibstils, der in diesem Roman hauptsächlich in Dialogform passiert, doch neugierig auf die angeblich demnächst erscheinenden zwei Romane der Autorin sein, die mehr Affinität zum Genre haben und den Polizeiermittler Müller als Helden präsentieren werden.

Nimm dir was du willst

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Letzte Kommentare:
30.07.2012 05:31:17
Clara

Habe das Buch nach einer viel versprechenden Lesung erworben - und werde mir nach dieser Erfahrung solche Spontankäufe in Zukunft besser überlegen.
Die Geschichte ist schwach und an den Haaren herbei gezogen.
Der Schreibstil ist über weite Strecken gekünstelt und selbstverliebt. Der Esprit beschränkt sich auf wenige Stellen.
Außerdem hat man den Eindruck ab der Hälfte weiß die Schreiberin selber nicht mehr genau, wie die Handlung weiter gehen soll. Sie schleppt sich kurz dahin um ohne großes Trara abgewürgt zu werden - und eigentlich ist man froh darüber!