Das Moor des Vergessens

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Bär, Dietmar, Bemerkung: Regie: Frank Bruder
  • New York: St. Martin´s Minotaur, 2007, Originalsprache
  • München: Droemer Knaur, 2008, Seiten: 544, Übersetzt: Doris Styron

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Sabine Reiß
Wer hat wirklich auf der Bounty gemeutert?

Buch-Rezension von Sabine Reiß Mai 2006

Ein jeder hat von der Meuterei auf der Bounty gehört, doch was damals wirklich der Grund für den Aufstand der Mannschaft war, das wissen nur die Beteiligten. Haben sich Fletcher Christian und die anderen Männer zurecht gegen Kapitän Bligh erhoben? Val McDermid bindet diese tatsächliche Begebenheit in ihren Krimi ein und bringt sie mit William Wordsworth in Verbindung, einem berühmten englischen Dichter, der einige Zeit im Lake District lebte.

Mit einem spektakulären Leichenfund beginnt die Geschichte, doch wo in ihren anderen Büchern ein Toter dem anderen folgt, geht es hier zunächst recht geruhsam zu. Es stellt sich heraus, dass der Mann schon vor ein paar hundert Jahren das Zeitliche gesegnet hat, so dass die Polizei den Fall zu den Akten legen möchte. Umso mehr interessieren sich andere Personen für den sogenannten "Moorpiraten", der seinen Namen aufgrund der zahlreichen Tätowierungen erhielt. Darunter ist auch die forensische Anthropologin Dr. River Wilde, die ihre Chance darin sieht, finanzielle Unterstützung für weitreichende Untersuchungen am Leichnam zu erhalten, indem sie das Fernsehen mit einer Reportage ködert.

Auf der Suche nach dem verlorenen Gedicht

Auch die Literaturwissenschaftlerin Jane Gresham verfolgt die Berichterstattung gebannt. Sie erhofft sich Fortschritte in ihrem Spezialgebiet, dem Werk des Dichters William Wordsworth, der im Lake District, ihrer Heimat, gelebt hatte. Schon seit langem vertritt sie die Theorie, dass der Seemann Fletcher Christian, Anführer der Meuterei auf der Bounty, nicht wie überliefert bei einem Aufstand auf der Insel Pitcairn ums Leben kam, sondern unerkannt nach England zurückkehrte, mit der Absicht, seine Version der Geschichte zu erzählen und sich zu rehabilitieren. Doch Bligh war vor ihm da und der Meuterer war bereits rechtskräftig verurteilt.

Da Christian und Wordsworth sich gut kannten, liegt es ihrer Meinung nach nahe, dass er sich dem Dichter anvertraute, der bestimmt seine Kenntnisse in einem Gedicht verarbeitete, das zu Lebzeiten der beiden natürlich nicht veröffentlicht werden konnte. Sie sucht sich eine Vertretung für ihre Lehrtätigkeiten an der Universität und macht sich nach Fellhead zu ihren Eltern auf, um dort im Wordsworth-Museum nach Hinweisen für die Existenz dieses unbekannten Schatzes zu suchen. Im ersten Schritt kann sie einen Erfolg verbuchen, da in einem Brief der Familie Wordsworth von einem Dokument die Rede ist, das einer Hausangestellten anvertraut wurde. Doch Jane muss sich beeilen, denn irgendjemand ist ihr verdammt nah auf den Fersen und dieser Jemand ist gefährlich.

Hier wird Geschichte lebendig

Val McDermid hat bereits einige Male bewiesen, dass sie sich gut auf unterschiedlichen Krimi-Terrains bewegen kann. Mit ihrer Serie um den Profiler Tony Hill und der Polizistin Carol Jordan trifft sie den Lesergeschmack offenbar recht gut, aber immer wieder wagt sie neue Experimente, die auch einen anderen Leserkreis ansprechen. In Das Moor des Vergessens lässt sie es langsam angehen und wendet viel Zeit auf, die Figuren vorzustellen und die geeignete Atmosphäre heraufzubeschwören. Gerade letzteres beherrscht sie par excellence, wie sie auch schon in Ein Ort für die Ewigkeit und Echo einer Winternacht bewiesen hat. Aber nicht nur den Lake District und das Leben von William Wordsworth bringt sie einem näher, sondern sie setzt sich auch intensiv mit der Meuterei auf der Bounty auseinander, die sie aus Sicht von Fletcher Christian mit vielen Einschüben eingangs jedes Kapitel häppchenweise schildert.

Dass sie bei alledem auch eine Nebengeschichte ersonnen hat, die fast zu inszeniert wirkt, sollte man an dieser Stelle verzeihen können. Der ungeduldige Leser fragt sich zwar, wann denn nun endlich ein "richtiger Mord" passiert, aber auch in diesem Punkt bleibt sich Val McDermid treu: Mit ein paar Toten ist zu rechnen. Insgesamt bleibt die Spannung zu Beginn recht verhalten, steigert sich aber gegen Ende doch auf ein gutes, jedoch keineswegs atemberaubendes Niveau, wie man es ansonsten von ihr gewohnt ist. Das Ende ist schlüssig und bestimmt nicht so genau vorsehbar.

Von der Bewertung her bleibt Das Moor des Vergessens zwar hinter den beiden bereits genannten Krimis etwas zurück, doch führen die beiden in meinen Augen die Rangliste ihrer Bücher an, was also nicht gegen die Lektüre des vorliegenden Buches spricht. Val McDermid macht hier Geschichte lebendig und bietet zudem noch gute Unterhaltung.

Das Moor des Vergessens

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Letzte Kommentare:
27.01.2013 20:43:36
S. Lechner

Als großer Fan von Antonia S. Byatt's Roman "Besessen" hatte ich das Gefühl, einen miserablen Abklatsch zu lesen. Die Grundidee - Nachwuchsakademiker mit schlechten Berufsaussichten stößt durch Zufallsfund auf eine Sensation - wurde übernommen, die Parallelen der weiteren Handlung sind ganz offensichtlich. Allerdings spielt Byatt in einer anderen literarischen Liga! Besonders ärgerlich fand ich das zweidimensionale Geschlechterschema - Frauen clever / interessant, Männer schwach/illoyal/böse - das hat die Story weiter abgewertet.

11.08.2011 21:41:00
Carolus Magnus

Habe das Buch als Hörbuch beim Autofahren gehört und "notgedrungen" bis zum Ende durchgehalten. Mit der gedruckten Version wäre mir das schwergefallen.
Es gab einige interessante Aspekte, so hatte ich noch nie vom Schriftsteller Wordsworth gehört.
Die ganze Story wirkt aber sehr bemüht, schleppend, Spannung kam nie auf.
Den Handlungsstrang mit der kleinen Nachbarin aus London war meiner Meinung nach völlig überflüssig.
Es war auch das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe/vorgelesen bekam. Es kann fast nur besser werden.

05.11.2010 06:16:46
maupe

Es war für mich ein zähes Ringen diesen Roman zu Ende zu lesen, denn leider schaffte er es nicht in einer Minute die Spannung so auf zu bauen, dass man den Roman nicht mehr fort legen möchte.

Das Buch kann nicht unbedingt als Krimi bezeichnet werden. Es geschehen zwar Morde und die Aufklärung dieser ist auch ein Strang in der Geschichte, aber im Grunde steht die Suche der Jane Gresham nach den Manuskripten im Vordergrund.

Doch leider ist nicht einmal diese Suche spannend. Der Roman punktet bei der Einführung der Charaktere. Jedem wird genug Raum gegeben um ihn gut in die Geschichte ein zu führen. Und wenn alle Personen quasi "vorgestellt" sind, dann könnte doch die Geschichte richtig starten.denkste. Es plätschert so dahin und dann ist das Buch zu Ende.

Für mich absolut keine Empfehlung und mal wieder ein Beweis, dass geschenkte Bücher wirklich nicht das beste Präsent sind.

13.01.2010 23:29:14
Nadia

Die deutsche Ausgabe hat immer wieder arge Übersetzungsmängel. Sehr ärgerlich beim Lesen. Der Schluss der Geschichte ist zwar von der Idee her recht gut, beantwortet sind aber letztendlich nicht alle Fragen, was einen etwas "unvollendet" zurücklässt. Die Idee mit den Ausschnitten aus dem Manuskript zwischen den Kapiteln macht einen besonderen Reiz aus.

25.05.2009 17:04:17
lesebrille

Der Anfang des Buches war etwas langatmig, wenn man die anderen Bücher von Val McDermid zum Vergleich heranzieht Aber das hat den m.M. nach ganz besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Etwas "Heimat- und Länderkunde", Exkursionen in die Vergangenheit aber trotzdem kam die Spannung nicht zu kurz. Fazit : Eine ganz andere Val McDermid.

25.05.2009 15:01:57
Londra

Fletcher Christian nutzt die Freundschaft zu William Wordsworth, um seine Sicht von der Meuterei auf der Bounty zu erzählen. Klingt spannend - ist es aber nicht. Die zu Beginn jedes Kapitels eingefügten Rückblenden in die Zeit zu Wordsworth sind eher langatmig. Auch die Geschichte in der Gegenwart lässt Spannung eher vermissen, die Morde gehen eigentlich in Belanglosigkeit unter. Die Nebengeschichten haben den Anschein von Seitenfüllern, werden erst gross aufgebauscht, verschwinden dann in der Versenkung. Warum wird die Geschichte von Tenille erzählt, wenn die Auswirkungen nicht konsequent weiterverfolgt werden? Warum wird Jakes Betrug nicht vollends aufgedeckt? Warum versickert die Geschichte des schlechten Verhältnisses zwischen Jane und Matthew ungenutzt?
Einzig die großartige Beschreibung des Lake District ist die Lektüre wert.
Als grosser Val McDermid Fan hoffe ich, dass die nächsten Bücher besser werden.

21.01.2009 22:17:03
Alexandra

Mit Sicherheit nicht das beste Buch von Frau McDermid, zu viele langweilige Dialoge, die Handlung nimmt erst gegen Ende der Geschichte Fahrt auf, aber dann weiß die gewiefte Krimileserin schon längst, wer der Mörder ist :-) ...
Ich habe den neuesten Roman mit Tony Hill noch nicht gelesen, aber der wird dann bestimmt interessanter ...

20.11.2008 18:38:12
Dette_987

kann mich den Kritiken meiner Vogänger nur anchließen. Diese Buch empfand ich als so "grottenlangweilig", dass ich nach 60 Seiten aufgeben habe.

Da ich aber fast alle Bücher von Val Mcermind gelesen habe sehe ich das Moor des Vergesssens als einmaligen Ausrutscher an und freue auf künftige Bücher von ihr "in alter Manie"

16.11.2008 17:34:46
chromeleon

Mein Fazit: Absolute Enttäuschung und gähnende Langeweile! - Ich kann nicht glauben, dass dieses Buch tatsächlich von der Lady of Crime verfasst wurde. War Sie jung und brauchte das Geld? - Grenzenlose Enttäuschung auf mehr als 500 Seiten. Nicht einmal als Alternative zum Schäfchenzählen geeignet! -

31.10.2008 08:00:46
Roland Reis

Habe mich beim Lesen mehrmals gefragt ob McDermid dieses Buch selbst geschrieben hat oder es nur unterihrem Namen veröffentlicht wurde. Es war für mich ein totaler Reinfall, totlangweilig bis auf Seite 500. Nur die letzten 30 Seiten wurde es etwas spannender. Dieses Buch ist für mich eine Nullnummer und nicht empfehlendeswert.

28.10.2008 19:35:27
J. Steubner

Ich habe bisher alle ihre Büche gelsen und manche waren sehr gut, andere weniger gut.Dieses Buch allerdings ist das schlechteste, dass ich je gelesen habe. Auf fast 539 Seiten passiert eigentlich nichts was den Leser in irgeneiner Art fesselt. Wäre da icht die nette erzählte Story der Bounty, ich hätte es nicht bis zum völlig langeweiligen Ende geschafft. ALTPAPIER!!!

10.09.2008 15:20:51
Khany

Mann, war das Langweilig!!!
Innerhalb von 7 Tagen habe ich mich durch 100 (!) Seiten gequält!
Danach habe ich resigniert die Segel der Bounty gestrichen!
Wie habe ich mich gefreut, daß Val McDermid ein neues Buch raus bringt...
Weihnachten und Ostern zusammen.
Und was war?!
Die Odereier waren faulig und der Weihnachtsmann Schlitten hatte Achsbruch.
Nee, nee, Mrs. McDermid, das war nichts.
Auch wenn einige hier sagen, mann soll offen für neues sein und die Autoren nicht in eine Schublade Pfropfen.

Es gibt da einen guten Spruch:
Schuster, bleib bei Deinen Leisten!

Bitte Mrs. McDermid nicht noch so ein Ausrutscher ja?!

29.07.2008 12:24:26
Karl-Georg

Insgesamt haben mir Story (Fluss, Spannungsbögen), Schauplatz (im englischen Hochland) und Charaktere recht gut gefallen, wobei nicht immer alles realistisch dargestellt wurde. So war die allzu toughe Tenille für meinen Geschmack ein wenig überzeichnet. Auch dass eine zierliche 25-Jährige im Nahkampf mit einem kräftigen Mann als Siegerin hervorgehen soll, geht ein wenig an der Realität vorbei.
Wer sich zudem mit der Geschichte der Meuterei auf der Bounty befasst hat, wird schnell eines Teiles der Überraschungen des Finales beraubt.
Dennoch bleibt dem Leser die Identität des wahren Täters bis kurz vor Schluss verschleiert.
Fazit: Lesens- und empfehlenswert!

18.07.2008 19:08:11
meier13

Die Geschichte "plätschert" über ca 400 der insgesamt 536 Seiten dahin, dann entsteht so etwas wie Spannung, wobei schnell eine Vermutung (die sich am Ende als richtig erweist) angestellt werden kann, wer der Widersacher der Hauptperson ist. Alles wirkt tatsächlich konstruiert und macht den Roman nicht zu einem Lesevergnügen. Aber wie unterschiedlich Geschmäcker sind, beweist die 82° Wertung von Frau Reiss - ich bewerte den Roman mit exakt der Hälfte (41°)

05.06.2008 13:32:38
Sandra Wypich

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, ich liebe den Stil der Autorin. Es mag stimmen, dass dies nicht ein typischer Thriller ist, nichts desto trotz ist es eine gut durchdachte und schön inszenierte Geschichte, etwas geheimnisvoll durch den Einsatz von Christian Fletcher. Für alle die, die an Geheimnissen und der Vergangenheit interessiert sind und die Bücher von Val McDermid mögen, mir hat es gefallen, es ist sicher nicht ihr Bestes, aber es ist dennoch ein Gutes!

20.02.2008 00:03:00
k'aran

So, ich fands ganz ok...Teilweise etwas zu konstruiert, teilweise zu große Längen; dennoch finde ich Val McDermids Stil flüssig genug, um mich noch genug unterhalten zu fühlen - was sich für mich auch grade in den Landschaftsbeschreibungen zeigt, die nach meinem Empfinden bei Krimis sehr oft misslingen. Sie hat sich ja nun schon lange in unterschiedlichen Bereichen krimitechnisch ausgedrückt, so dass ich da auch keine Tony Hill-Atmospäre erwartet hatte.
Da finde ich es schon manchmal haarsträubend zu lesen, wie da Schubladen gezimmert werden, AutorInnen dort verfrachtet werden und wehe, wenn sich diese dann in andere Bereiche bewegen und nicht die Gewohnheit bedienen...da ist die Empörung dann groß...obskure Vergleiche werden gezogen (Vergleiche sind immer sehr praktisch...zur Einteilung) oder es wird eine kollektive "Wir-Suppe" vorgestellt - oder aber eine kleine Diskreditierung einer Berufssparte hervorgestülpt > die Sekretärin - so diese vorhanden - von Val McDermid wird sich über die Zensurenvergabe freuen; zumal der querlesende Pädagoge scheinbar so sehr quer gelesen hat, dass er auch nicht wissen konnte, wie die Autorin geschrieben wird...Peinlich dann auch der Bezug auf die sexuelle Ausrichtung von Autorin und angeblichem Täter (auch diese Krimi-Couch-Seite scheint hier quergelesen, denn die Bitte, den anderen LeserInnen nicht die Spannung zu nehmen, steht in Fettdruck.)

03.02.2008 13:48:15
scotlandlady

Leider kann ich hier nur den meisten Kommentaren zustimmen. Ich fand das Buch sowas von langweilig, jedenfalls nicht das, was man von McDermid erwartet und gewohnt ist. Wenn ich solche "PlätscherRomane" lesen möchte, dann kaufe ich mir ein Buch von Rosamund Pilcher(nichts gegen Pilcher, doch... da weiss ich dann wenigstens was mich erwartet).
Wirklich Schade... denn ich hatte einer neuen Buchveröffentlichung von Val McDermid schon entgegen gefiebert, denn angefangen bei "Gesetzt der Serie" bis "Echo einer Winternacht" hat mich jedes Buch gefesselt, konnte es kaum aus der Hand legen! Ich hoffe, wir bekommen bald wieder die McDermid zu lesen, die wir mögen!

04.01.2008 23:09:21
Antje

Kann den Vorkritikern nur zustimmen: Man glaubt es kaum, dass dieses Buch von Val McDermid stammen soll...Absolut langweilig und die Auflösung keineswegs überraschend sondern eher billig...schade!!

22.12.2007 13:53:33
Bernd Gothe

Ich glaube, dieses Werk stammt aus der Feder der Sekretärin von Frau McDermit nach minder erfolgreichen Abschlusses eines Abendkurses "Wie schreibe ich wie McDermit?"

Plot: 6
Nebenhandlung: 6
Sprache: ??? (An der Übersetzerin liegts nicht, die hat auch Echo einer Winternacht übersetzt ua.)

Dass eine Lesbe nun auch noch den schwulen Kuschelbären der Protagonistin plötzlich zum Monster mutieren lässt ist doch unfassbar.

Oder wars der nicht? Ich habe fasst die zweite Hälfte quer gelesen - musste ich einfach, da unerträglich.

Wer weiß einen Krimi oder Thrille, der mich tröstet?

bg

15.11.2007 18:33:02
Torsten H.

Nur ein mittelmäßiger McDermid. Das Buch ist eben kein Thriller. Aber wer Spaß hat an historischen Rätseln und wer es einfach mag festzustellen, wie die Autorin Geschichte, Literatur und Fiktion verknüpft, der wird an dem Buch seine Freude haben. Ich habe es in einem Rutsch und mit viel Spaß gelesen, auch wenn die Spannung eher mäßig ist.

06.11.2007 13:23:49
Synda

Ich habe irgendwann mal einen Vorsatz gefasst.
Wenn auf den ersten 100 Seiten nichts passiert was mich an das Buch fesselt, dann lege ich es weg.

Und genau dieser Fall trat hier ein.
Ich habe mich an 6 Abenden durch die ersten 100 Seiten gequält, immer in der Hoffnung, daß nun endlich was passiert.
Ich habe fast alle Bücher von Val McDermid gelesen und habe etwas derartig schlechtes nicht von dieser Autorin erwartet.
Ich weiß nicht wie das Buch ausgeht und ehrlich, es ist mir auch vollkommen egal.
Das mich Val McDermid mal dermaßen enttäuscht, hätte ich nie gedacht.

Falls also jemand einen Thriller/Krimi wie "Das Lied der Sirenen", "Ein Ort für die Ewigkeit", "Tödliche Worte", oder "Echo einer Winternacht" erwartet der wird gnadenlos enttäuscht!

21.08.2007 15:53:48
Alexander_Engel

Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe...mein Gott, hat die Frau eine Handlung zusammengestrickt, das ich mich regelrecht in Ärger reingesteigert habe. ich schaffe es leider nicht, ein Buch wegzulegen, sondern muß Angefangenes auch zu Ende bringen. Hier war es harte Arbeit, dabei fand ich "die Erfinder des Todes" und "Echo einer Winternacht" sehr gut. Vielleicht sollten Autoren auch mal eine Pause einlegen, wenn ihnen gerade nicht einfällt, anstatt ihre Leser zu enttäuschen.
Alex

01.07.2007 00:03:40
Krimilotte

Hm. öfter mal was Neues muss man hier ja schon fast sagen.
Denn der neue Stil der Autorin, hat mich schon sehr überrascht ... ja auch diesmal wieder positiv.
Für mich war das Buch mal wieder ein gelugenes Werk, wenn man sich als eingefleischter McDermind-Fan auch mal an neue Ufer wagt.

27.03.2007 12:43:35
Dine

Das Buch hat mir sehr gefallen, nicht nur die Sache mit dem Manuskript, die am Ende unglaublich spannend wird, sondern auch die Probleme von Jane und Tenille haben mich überwältigt. Dies war das erste Buch, was ich von Val McDermid gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte sein.

26.03.2007 15:56:24
beatpete

Habe das Buch gerade eben zu Ende gebracht, die Durchmischung verschiedener Geschichten der einzelnen Darsteller, der Wechsel zwischen der Handlung im Hier und Jetzt und den historischen Erzählungen der Meuterei auf der Bounty ist meines Erachtens nach gut gelungen, auch wenn das Maß der einzelnen Handlungsstränge teilweise etwas die Spannung "zersetzt" und die Geschichte künstlich in die Länge zieht.
Die Atmosphäre des Lake Districts empfand ich als sehr gut nachempfunden, insgesamt ein interessanter Krimi, den man durchaus mal lesen kann..

21.01.2007 21:17:08
kiescher

Mein Gott, ist dieses Buch schlecht. Obwohl ich McDermids Krimis eigentlich mag, das "Moor des Vergessens" ist ein "Buch zum Vergessen". Ein mühsam konstruierter Plot, unlogische - geradezu hanebüchene - Handlungsabläufe, oberflächlich gezeichnete Figuren, und langweilig/einschläfernd bis zum geht nicht mehr. Ich ärgere mich sehr, das Buch zu Ende gelesen zu haben.

08.01.2007 20:24:50
Asu

Wirklich enttäuscht war ich, nachdem ich die ersten 100 Seiten gelesen hatte.
Ich konnte mich nicht wirklich einfinden, und war wirklich nicht begeistert.
Normalerweise hat mich jedes Buch sofort gefesselt, aber hier musste ich mich regelrecht zwingen.

Zum Ende hin wurde es etwas spannender. Die Geschichte an sich, war okay, aber nicht mcdermid-like.

Kann mich da auch nur meinen Vorrednern anschließen.
Zu Ende hab ich es gelesen, wegen der Autorin. Wäre es nicht von ihr gewesen, hätt ich es sicherlich schon eher beiseite gelegt.

29.12.2006 23:20:57
munichblue

Geschmäcker sind nun einmal sehr verschieden, kann man hier wieder sehr schön sehen. Mich hat das Buch begeistert und von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und es kostete mich mal wieder viel Schlaf. Schon allein der Ort der Handlung (Lake District), die parallelen Handlungsstränge und die kurzen "historischen Beschreibungen" des goßen Dichters dazu fand ich genial.
Absoluter Kauftipp, denn die gute Val hat mir wieder einige Stunden Lesevergnügen geschenkt!

17.12.2006 20:11:07
Hans

Ich kann mich den vorherigen Meinungen nurl anschließen: obwohl ich wirklich ein McDermid-Fan bin , hat mich das Buch über lange Strecken fast gelangweilt. Wenn es nicht ein MdDermid-Roman gewesen wäre, hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Nicht, dass jemand jetzt sagt, das Buch wäre mit seinem Wordsworth-Hintergrund vielleicht zu anspruchsvoll für Krimi-Fans. Nein, das ist es halt nicht.

03.12.2006 21:37:11
Fimpy

Dieses Buch kann meiner Meinung nach bei weitem nicht mit den anderen mithalten. Der historische Hinergrund ist zwar eigentlich eine gute Idee, aber wirkliche Lesespannung kam zumindest bei mir leider nicht auf.
Im Gegensatz zu vielen anderen McDermid Büchern, würde ich dieses nicht unbedingt weiterempfehlen ;-(

06.11.2006 10:05:51
justusjonas

Die Idee mit dem historischen Hintergrund find ich ganz in Ordnung. Allerdings wird sie nicht so besonders spannend umgesetzt.
Alles in allem kommt mir das Buch ein bisschen "zusammengewürfelt" vor. Die Charaktere sind alle am Anfang gut angelegt, aber dann kommt irgendwie nichts mehr nach. Man versteht oft nicht, welche Gründe die Personen zu gewissen Handlungen treiben.
Nicht ganz ausgegoren. Hatte mehr erwartet.

30.10.2006 10:35:45
drfthomas

Das Moor des Vergessens
Das neue Buch von Val McDermid kann mit früheren Werken der Autoren leider nicht mithalten. Das liegt zum einem an der abstrusen, doch sehr konstruiert wirkenden Story, zum anderen daran, daß die Charaktere zu jedem Zeitpunkt der Geschichte fad bleiben. Selbst bei der Protagonistin hatte ich nie das Gefühl sie wirklich zu kennen... Die "Tagebucheinträge" zwischen den Kapiteln bereichern die Geschichte in keinster Weise, eher flachen sie den ohnehin schon mickrigen Spannungsbogen noch weiter ab.
Ich finde, auch - oder gerade - als treuer McDermid-Fan, sollte man sich dieses Buch lieber ersparen!

18.09.2006 19:07:02
tigerlilli

Nach etwa 150 Seiten hatte ich mich endlich in das Buch eingelesen. Wäre es nich von Mc Dermid gewesen, hätte ich es sicher früher zur Seite gelegt. Aber nach meinem anfänglichen Kampf wuchs meine Begeisterung immer mehr. Dennoch ist es in meinen Augen nicht Ihr bestes Werk. Der Spannungsbogen baut sich nur sehr langsam auf und die Geschichtlichen Hintergründe ist sicher auch nicht jedermanns Sache. Dennoch hat es mich dazu verleitet, mir als nächstes "Die Meuterei auf der Bounty" vorzunehmen.
Alles in Allem, also eine passable Unterhaltungsliteratur.

10.09.2006 20:14:51
Chritine

Besser als manch anderer McDermid, was aber leider nicht viel heißt. Das ganze wirkt doch sehr gewollt, von Spannung keine Spur, einzig in der Nebengeschichte entsteht eine mehr als eindimensionale Figur. Das größte Ärgenrnis ist allerdings die nahezu unerträglich schlechte Übersetzung, vielleicht ist es ja im Original ein halbwegs passabeles Buch.

13.07.2006 16:30:20
Angela

Das Buch hat mir alles in allem gesehen, gut gefallen. Die quergeschriebenen Seiten am Anfang jedes kapitels haben mich zwar teilweise gelangweilt und sind für das verstehen des Krimis nicht grundsätzlich wichtig aber ich war trotzdem froh, nachdem ich das ende des Buches gelesen habe, das ich die Passagen gelesen hatte. Ich war ganz in das Buch versunken und hatte es in kurzer Zeit durch. Auch danach dachte ich noch daran. Ein gelungener Krimi aber teilweise etwas in die Länge gezogen. Spannend ist das verschiedene Altersgruppen eine rolle spielen.