Weras Talent

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Fischer, 2006, Seiten: 256, Originalsprache

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Ein verlassenes Kloster in Norditalien steht zum Verkauf. Wera Pratzinger, Professorin für Kunstgeschichte in Wien, soll das Werkgutachten schreiben. Sie entlarvt die einzige Kostbarkeit in der Klosterkirche als Fälschung. Das Original befindet sich im Besitz eines attraktiven jungen Mannes. Er ist einer von Weras begabtesten Studenten. Und plötzlich ist er verschwunden. Was niemand ahnt: Wera hatte ein Verhältnis mit ihm.

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Letzte Kommentare:
02.05.2012 13:55:02
nerine

Ich kann mich dem Kommentar von Rene Bachmann nur anschließen. Nicht nur sind die Bocksprünge nicht nachvollziehbar, auch die Figuren bleiben blass und wie die Geschichte am Ende nur konstruiert.

Ich war so verärgert über dieses Buch, dass ich es, entgegen der Gepflogenheit, gelesene Bücher an Schwester und Mutter weiter zu geben, weg geworfen habe!

06.02.2007 16:41:41
Ferdinand

Gerade mit dem Buch fertig geworden, kann ich sagen: Es macht Spaß, diesen Krimi zu lesen. Die sehr präzis gezeichneten Figuren machen ihn ebenso lesenswert wie die treffgenauen Dialoge. Da ist zum Beispiel der durchaus intelligente und mißtrauische Kommissar, der gerade über seine Scharfsinnigkeit zu stolpern scheint. Oder die Frauenbeauftragte der Universität, die gut für einen halben Slapstick ist. Oder der junge Student, der sich für oberschlau und ziemlich furchteinflößend hält und dabei ganz furchtbar auf die Nase fällt.
All dies hört sich nicht unbedingt nach Krimi an, und das ist vielleicht der Grund dafür, daß manche mit dem Buch Probleme haben, denn es ist weit mehr als ein Kriminalroman. Will man es vergleichen, kämen vielleicht Ingrid Noll oder Patricia Highsmith in Frage, die beide ähnlich sorgfältig bei der Schilderung des Umfeldes ihrer Mordfälle waren. Vielleicht gerät die Auflösung der Morde (immerhin drei, wenn nicht sogar vier, genau kann man es nicht sagen) dabei in den Hintergrund, aber es geht eben neben der Raffinesse des Täters vor allem um die Zwanghaftigkeit der Taten. Und diese Zwangshandlungen sind in bewundernswerter Weise verbunden mit der Schilderung von Stimmungen und Landschaften, so daß jedes Seelenpanorama auch einem Landschaftsbild entspricht.
Für mich war Weras Talent in jedem Fall ein Lesegenuß.

04.11.2006 19:56:04
René Bachmann

Eine Professorin der Kunstgeschichte, die seit dem mysteriösen Tod ihres Gatten ihre jungen Liebhaber unter ihren Studenten findet. Ein Kloster in Norditalien, um das sich nie jemand gekümmert hat und das in Wiener Kreisen jetzt alle interessiert. Die gesellschaftliche und geografische Hintergrund laden zum Lesen ein. Und Spannung ist nur schon darum gegeben, weil der Krimi nicht aus der Sicht eines Polizisten o.ä. geschrieben ist, sondern aus jener der Täterin.
Was Sabine Alt aus diesen Vorgaben aber macht, ist erschreckend wenig. Immer wieder vollzieht sie Bocksprünge, die selbst am Ende des Buches nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar sind. Warum kommt es beispielsweise zum ersten Mord? Die explizite und implizite Erklärung ist mehr als dünn. Warum schwankt die Täterin zwischen diogenes\'scher Intelligenz und dem Gebaren eines Kleinkindes? Keine Ahnung. Und so weiter und so fort.
Fazit: Ein guter Plot, eine schwache schriftstellerische Darbietung.

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