Die Anstalt

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • München: Knaur, 2006, Seiten: 748, Übersetzt: Anke Kreutzer
  • New York: Ballantine Books, 2004, Titel: 'The madman's tale', Seiten: 438, Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Simon Jäger; Thomas Danneberg
  • München: Knaur, 2009, Seiten: 748

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Bernd Neumann
Und immer schön die Nerven behalten!

Buch-Rezension von Bernd Neumann Mär 2006

Eine Anstalt für Geisteskranke ist ebenso wie ein Gefängnis (eindrucksvoll nachlesbar z.B. bei Die Gefangenen von Green River von Tim Willocks) ein befremdender Mikrokosmos, eine graue Welt befremdender Anonymität. Hier werden Menschen weggeschlossen, damit das Alltagssystem der Menschheit in normalen 08/15-Bahnen unberuhigt und halbwegs sicher weitertrotten kann.

Wer Die Anstalt von John Katzenbach liest, erinnert sich natürlich an Ken Keseys Roman Einer flog übers Kuckucksnest und die großartige Verfilmung unter Regie von Milos Forman. Dieses 1975 gedrehte Filmdrama wurde fünfach Oscar-prämiert und zählt immer noch zu den 100 bedeutendsten Filmen aller Zeiten. Wie Jack Nicholson als unbequemer und aufmöpfiger Korea-Kämpfer a.D. unter der Fuchtel einer despotischen Oberschwester (Louise Fletcher) und der solidarisierten Schar brutaler Wärter pharmazeutisch gebrochen wird, vergisst man einmal gesehen wahrscheinlich nie mehr. Es bleibt der mulmige Verdacht, dass es wesentlich leichter ist, in die Klappse zu kommen als jemals wieder heraus.

Der schnelle Weg in die Klappsmühle oder "Silence is golden"

 

"Francis Xavier Petrel traf weinend im rückwärtigen Teil eines Krankenwagens im Westerm State Hospital ein. Es regnete stark, die Dunkelheit brach schnell herein, und seine Arme und Beine steckten in Fußfesseln und in einer Zwangsjacke. Er war einundzwanzig Jahre alt und hatte so große Angst wie in seinem ganzen kurzen und bis dahin ereignislosen Leben noch nicht..."

 

Trotz "der verschiedenen Nebelschleier des Wahnsinns", aber "im Grenzbereich zur Welt der Normalen" tickt Petrel halbwegs richtig, nur er hört in seinem Kopf ständig Stimmen. Und die machen ihm mit ihrem lauten, tyrannisierenden Gesabber und Gezeter häufig das Leben zur Hölle. Als er dann eines Tages im elterlichen Haushalt mit einem Küchenmesser bedrohliches Gehabe an den Tag legt, ist das Maß für die zwei Schwestern voll: Er wird eingeliefert und verschlossen ins Amherst, eine Anstalt für Geisteskranke in Boston, USA.

Der Petrel ist ein Seevogel, und so wird in Amherst aus Francis Xavier Petrel letztendlich "C-Bird", denn jeder Insasse wird hier namenlos. Neben der anonymen Masse der hoffnungslos katatonischen und retardierten Patienten zeichnet Kettenbach in seinem Thriller mit Feingefühl noch andere skurrile Irre, die einem im Laufe der Handlung gehörig ans Herz wachsen:Liebenswerter Häuptling und bei vollem Verstand (vgl. J. Nicholson) ist "Peter the Fireman", eine ehemaliger Vietnam-Kämpfer, der sich im zivilen Leben zum Brandermittler profiliert und dann selbst zum Täter wird."Nappy Napoleon" und "Cleo" Cleopatra sind Herrscher, "Newsman" das wandelnde Zeitungslexikon vergangener Zeiten.

Wichtig für den Handlungsverlauf und zu einer der Schlüsselfiguren der letzten 60 Seiten wird ebenso ein No-Name-Tetardierter in ständiger Begleitung seiner Raggedy-Andy-Puppe, der über enorme Körperkraft (Kuckucksnest lässt grüßen!) und einen unterbewussten Gerechtigkeitssinn verfügt.

Und nicht zu vergessen natürlich "Lanky", der Lange, dessen Bemühungen darin bestehen, "das Böse draußen zu halten". Das Amherst ist ein halbwegs sicherer Kokon gegenüber der verderbten und gefürchteten Außenwelt jenseits der Anstaltsmauern. Vorerst.

Leitprinzip: "Sich einfügen und an die Regeln halten"

Natürlich: Das Amherst platzt aus allen Nähten, zu wenig Platz für zu viele Patienten. In den überfüllten Räumen ist die menschliche Würde ebenso abhanden gekommen wie jegliche Privatsphäre. Das ist ein gärender Nährboden für ständige Spannungen und ununterbrochenen Angstlärm, letzteren auch des Nachts.

Dagegen allerdings hat die Anstaltsleitung um den Klinikpsychologen Mr. Evans und Direktor Dr. Gulptilil (unter den Insassen "Gulp-a-pill" genannt) probate Mittel und Methoden: zermürbende Gesprächstherapien, chemische Ruhe durch betäubende Medikamente und im verschärften Fall die Isolierzelle mit Zwangsjacke als Zugabe.

Jegliche Auffälligkeiten sofort bekämpfen, eventuelle Skandale im Keim ersticken oder vertuschen sind Handlungsmaximen des Personals. Besondere Vorkommnisse im Focus der Öffentlichkeit und parlamentarischer Untersuchungsausschüsse könnten schließlich die Karriere und Verbeamtung kosten!

Und dann kracht plötzlich alles aus den Fugen:

Völlig unmotiviert wird "Short Blond", der stets hilfsbereite, sympathische Anlernschwester kurzhaarige Blondine, bestialisch ermordet. Durch offensichtliche Blutspuren wird der manchmal aggressive Lanky, der große und ewige Prophet von der gefährlichen Bedrohung außerhalb der Anstaltsmauern in diesem Käfig voller Narren durch die Anstaltsleitung kurzerhand einmütig als mutmaßlicher Täter abgestempelt und zügig ins Gefängnis umgelagert. Dass er seine Unschuld beteuert und ständig von der Begegnung mit dem "weißen Engel" faselt, hilft ihm damit nicht weiter.
Ein Schuldiger ist gefunden, die Strukturen müssen ohne großen Wirbel nach Außen wieder hergestellt werden.

Jedoch Fälle der letzten Jahre lassen vermuten, dass sich ein Serienmörder eingeschlichen hat, um in der geschlossenen Anstalt von Amherst seine Untaten fortzusetzen. Richterin Lucy Kyoto Jones ist aus nachvollziehbaren Gründen persönlich interessiert, den spektakulären Mord im Western State Hospital aufzuklären. Sie ahnt die Gefahr ihrer Mission, die Katzenbach atmosphärisch ins rechte Licht zu setzen weiß:

 

"Das Lernschwesternheim war eines der entlegeneren Gebäude auf dem Klinikgelände, das sich nicht weit vom Kraftwerk mit seinem ständigen Brummen und der ständigen Rauchwolke über dem Dach isoliert in eine verschattete Ecke des Friedhofs duckte."

 

Existiert der "weiße Engel" tatsächlich oder ist er nur das Hirngespinst eines nicht ernst zu nehmenden Irren? Im Verlauf der turbulenten Handlung sitzt Richterin Jones zunehmend nicht nur die Zeit sondern die Angst im Nacken...

Zweifelsohne ein Lesemarathon, weniger wäre (noch) mehr gewesen. Einen Krimi über 750 Seiten ständig auf Volldampf zu halten, ist schier unmöglich! Aber wer spannende Unterhaltung mag und vor sehr bewegend und sprachlich eindrucksvoll geschilderten Verhältnissen in einer "Irrenanstalt" nicht zurückschreckt, sollte Die Anstalt lesen. Quasi als ausführliche Ergänzung zu Derek Raymonds Kapitel 7 in Der Teufel hat Heimaturlaub ...

Die Anstalt

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Letzte Kommentare:
15.11.2016 19:07:42
Maeve Binchy

"Die Anstalt" von KatzenbachEs ist das erste Buch, was ich von ihm gelesen habe.
Ich finde das Buch erstklassig. Ich fand es zu keinem Zeitpunkt als zäh. Es lässt sich sehr gut lesen und man kann sich gut in die Personen, in den Ort und die Zeit reinversetzen. Es ist spannend und ich konnte das Buch nicht weglegen.

05.02.2016 18:15:05
Sus90

Also ich habe wirklich selten so einen langweiligen "Psychothriller" gelesen. Ich musste mich regelrecht von Seite zu Seite quälen. Bis ich das Buch dann schließlich abgebrochen habe, das mache ich sonst nicht aber ich konnte überhaupt nichts mit dieser Geschichte anfangen. Langweilige, immer wieder kehrende Dialoge ohne Sinn.
Ich weiß gar nicht was ich sonst noch dazu sagen kann. Mein Fall wars auf jeden Fall nicht!

27.08.2015 16:17:30
Werner

Wer sich im Metier von Psychiatrischen Behandlungsmethoden ein wenig auskennt der wird viele bekannte Dinge erkennen. Die bedrückende Atmosphäre in "Anstalten " der späten 70er bis frühen 80er Jahre.
Aus Nachlässigkeit oder Unwissenheit dringend Notwendige Reformen wurden verschlampt.
Das beschriebene ist echte Retro Psychiatrie.
Was mir bei diesem spannenden Buch, welches ich tatsächlich im Stück gelesenen habe aufgefallen ist…….
Die Tat an sich ist sehr gut beschrieben….echt ein teuflischer Plan aus einem kranken Gehirn.
Aus Psychologischer und Psychiatrischer Sicht sehe Ich allerdings noch etwas Handlungsbedarf für Herrn Katzenbach.
Aber das eigentliche Warum wurde nicht einmal ansatzweise angesprochen.
Wer das Buch aufmerksam gelesen hat, dem wird aufgefallen sein das der Engel seine eigentliche Absicht langfristig und mit ausserordentlich kranker krimineller Energie umgesetzt hat. Aber warum er das gemacht hat ist so wie es da steht inakzeptabel.
Und genau hier würde es einen guten Ansatz geben für eine kleine knackige Fortsetzung.4 Akteure Leben ja noch und die Hauptzielperson in diesem Drama ……..aber das würde erfordern das Lucy und ihre Freunde ;-) Mit einem dunklen Kapitel konfrontiert werden müssten, welches noch vor dem ersten überfall auf Lucy liegt…..

24.08.2015 18:22:48
Luana

Die Grundidee, die hinter ,,die Anstalt" steckt ist, so finde ich, hervorragend. Das Buch ist spannend geschrieben, jedoch sind manche Passagen sehr ausführlich und ich sehe an vielen Stellen den Grund für diese detaillierten Beschreibungen nicht. Auch wenn ich zwischendurch etwas ,, gelangweilt" war, ist dieses Buch, wie fast alle Bücher von Katzenbach, eines meiner Lieblingsbücher, da er wie immer auf sprachlicher Ebene überzeugt ! Im Großen und Ganzen kann ich es weiterempfehlen, jedoch würde ich beispielweise ,, Der Sumpf" vorziehen.

16.07.2013 00:25:50
Anne

Ich persönlich fand das Buch klasse! Man kann sich sehr gut in die verschiedenen Personen hinein versetzen! Es ist zwar kein klassischer Thriller wie ich erwartet hatte, dennoch war ich fasziniert wie detailliert der Autor den Alltag in einer psychiatrischen Anstalt schildert! Manche Szenen sind für "geübte Thrillerleser" schnell durchschaubar und vorraussehbar, was aber durch die Tatsache das man nie weiß ob die Szene auf einer Halluzination eines Patienten basiert trotzdem das Buch nicht langweilig macht! Alles im allen ein sehr gutes Buch! Habe im Anschluss noch der Patient und das Rätsel gelesen! Guter Autor mit lehrreichem Lesestoff!

02.07.2013 09:36:36
Rodgar

Wer einen klassischen Krimi erwartet, wird leider enttäuscht. Dennoch versteht es der Autor, durch die Schilderung des Alltags in einer psychatrischen Klinik, den interessierten Leser zu unterhalten. Es hätte dem Buch trotzdem gut getan, wenn es um 200 Seiten gekürzt worden wäre, denn allzu oft müht sich der Leser durch einen zähen und langatmigen Brei voller bis ins Detail ausgemalter Nichtigkeiten. Als gedrucktes Buch hätte ich es sicher schon nach den ersten 100 Seiten weggelegt, als Hörbuch aber ist es zu empfehlen. Allein schon, weil die Sprecher sehr eindrucksvoll Personen und Stimmungen wiedergeben und die atmosphärische Dichte einer Nervenheilanstalt, die zu unrecht diese Bezeichnung trägt, glänzend vermitteln.

26.04.2013 14:53:12
Leserin

Mein erstes und - so hat es dieser Roman beschlossen - letztes Buch, das ich von John Katzenbach gelesen habe. Ich habe es auf eine Empfehlung hin gekauft und war von Anfang an enttäuscht. Die Geschichte hätte extremes Potential gehabt, stattdessen verliert sich der Autor in den ersten 100, ich möchte fast sagen 200, Seiten in einem zähen Brei, der einem jeglichen Reiz zu lesen nimmt. Furchtbar. Ich habe schon einige Thriller gelesen, in deren Mitte die Psyche des Menschen stand und muss sagen an keinen einzigen reicht dieses Buch auch nur annähernd heran. Nachdem ich diese "Lektüre" beendet habe, habe ich das Buch ausgesetzt. So etwas muss nicht den wertvollen Platz in meinem Regal verstopfen.

21.04.2012 14:51:42
Axel

"Die Anstalt" ist ein durch und durch zu empehlendes Buch. Spannung bis zur letzten Seite und die selbst die von vielen hier beschriebenen ersten 100 Seiten, die sehr langatmig sein sollen, fand ich gut lesbar. Es war mein erstes Buch von Katzenbach, aber bestimmt nicht mein letztes. Ab und an hat mich der Schreibstil an Stephen King erinnert, wenn er nicht grade seine Psycho-Horror Storys schreibt sonder "normalere" wie z.B. "Die Verurteilten". Fazit: Tolles Buch, absolut empfehlenswert, 95°

04.03.2012 15:28:06
Jofo

Die Anstalt war mein erstes Buch von John Katzenbach. Die ersten 100 Seiten waren sehr langatmig, aber alles in allem fand ich das Buch klasse. Habe mittlerweile alle Bücher von Katzenbach gelesen. Er schreibt in einem einzigartigem Stil, der ihn zu dem macht was er ist. Die Anstalt ist ein Beweis dafür. Ich fand mich mehr als einmal in meinen Gedanken dort sitzen. Wenn man so richtig im Thriller ist, gibt es kein Entrinnen mehr.

26.02.2012 23:52:18
Mary

Das Buch ist schwer zu bewerten...Einerseits ist es langatmig und manchmal zäh zu lesen...In den ersten hunderten Seiten passiert nicht wirklich viel...ABER es war interessant und faszinierend hinsichtlich der psychischen Sichtweise...Es ist interessant zu lesen, wie der "alltag" eines psychisch kranken Mensches abläuft...Am besten haben mir die letzten 200 Seiten gefallen...Da kommt richtig Spannung und "Atem-anhalten-Situation" auf..Das Ende war klasse und hat dem Buch ein super Ende verpasst!!!

Mein Fazit: Katzenbach ist was für Leute, die nicht nur einfach lesen wollen, sondern auch was lernen wollen und ihren Horizont erweitern..Natürlich immer mit ner Prise Spannung und Herzrasen!!!

22.02.2012 14:40:52
Anne

"Die Anstalt" war der erste Roman von Katzenbach den ich gelesen habe. Nach den ersten Seiten habe ich das Buch jedoch erst einmal wieder weggelegt. Erst Monate später erinnerte ich mich an das Buch und beschloss es doch noch weiter zu lesen. Zum Glück. Auch wenn der Anfang etwas schleppend los geht, ist das Buch mein absoluter Lieblingsroman geworden. Mindestens 2-3x im Jahr lese ich es.
Die Figuren, die Handlung und der Schreibstil packen mich einfach immer wieder. Ich verschlinge es regelrecht.
Dass das Buch mehrfach mit "einer flog übers Kuckucksnest" verglichen wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe den Film mehrfach gesehen und finde die angeblichen Parallelen an den Haaren herbei gezogen.

31.08.2011 14:25:02
Evi

Das Buch "Die Anstalt" war eine Empfehlung von einer guten Freundin. Entsprechend erwartungsvoll bin ich an das Buch heran gegangen. Jedoch wurde ich schnell enttäuscht. Das Lesen der Geschichte war sehr zäh und ich kam nur mühsam voran. Vorallem der häufig Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart machte mir beim Lesen große Probleme. hatte ich mich in die Erzählung eingefunden, wechselte die Perspektive - und das 700 Seiten lang. Auch die, meiner Meinung nach, viel zu ausführlichen Umgebungs- und Situationsbeschreibungen lenken stark vom eigenltichen Geschehen des Buches ab.
Insgesamt kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen, da es den Leser nicht an die Handlung bindet.

15.07.2011 23:41:12
Karin franziska

"Die Anstalt " von John Katzenbach habe ich als Hörbuch geschenkt bekommen.Ich hörte alle 6 CDs mit immer längerem Gesicht .Die Vielfältigkeit des Stimmwandels von den beiden Sprechern Simon Jäger und Thomas Danneberg war einmalig. So einmalig hätte ich mir auch den Inhalt der " Anstalt " gewünscht. Man ist allenfalls erstaunt und überrascht von dem Ganzen. Ein Phsychologiestudium wäre nötig ,um zu verstehen, was der Autor sagen wollte.

20.05.2011 11:34:37
kisschris

Die Anstalt. Wie so oft ein nicht geglückter Versucht, ein Buch mit nahezu 1000 Seiten zu füllen. Was immer die Beweggründe vom Autoren gewesen sein mögen, es interessiert mich nicht!Alle Charaktere werden nur andeutungsweise mit Seele erfüllt, alle Spannungsbögen kurz vor dem Scheitelpunkt abgebrochen, immer wieder Fragen aufgeworfen, die nie beantwortet werden. Dieses Buch ist von Gedankenabbrüchen gekennzeichnet. Sollte dies der Versuch gewesen sein, die erweiterte oder eingeschränkte Gedankenwelt eines psychisch beeinträchtigen Menschen darzustellen, so ist dies im Ergebnis leider nur als Abstufung des mündigen, intelligenten Lesers zur Bezahlmaschine ausgeführt worden.
Natürlich kann man von einem Leser (ein Mensch, der in der Lage ist zu lesen, zu denken, sich seiner Fantasie zu bedienen und zu verstehen, sowie das Gelesene in differenzierte Abläufe und Schemata zu kategorisieren) erwarten, die Meinung und Sichtweise des Erzählers von den teilweise affektiv gelagerten Gefühlen und neurotisch / psychotisch gefärbten Krankheitsbildern mit entsprechend auffälligen Verhaltensweisen der Protagonisten zu unterscheiden. Ich Leser muss nicht zwingend verführt werden, in schizoide Gedankengänge und -welten einzutauchen, nur um zu "verstehen". Da der Autor sich offensichtlich zu höherem berufen fühlt (folgt man seiner teilweise blumigen Formulierungsweise), wäre es doch sicher ein Leichtes gewesen, diesen hervorragend Stoff besser zu verarbeiten und ein wirklich gutes Bild von Psychiatrie und fehlgeleiteten, psychopatogenen sadistisch-nazisstischer Triebtäter zu öffnen.20 Prozent dieser Ansammlung von Klischees und "plötzlich passend hervorgezauberter" Hintergründe und Personen hätten dieses Buch halbwegs spannend geraten lassen können.Vielleicht ist diese Geschichte aber tatsächlich nur ein Kaleidoskop von Mr. Petrels Gedankenwelt. Vielleicht hat er sich alles unter dem Einfluss seiner Erkrankung oder der Psychopharmaka nur "eingebildet".
Bei seiner (vermutlich) zweiten Einlieferung ist es natürlich hilfreich, alte "Freunde" aus dem Off zu zaubern, die plötzlich hohe Ämter bekleiden oder sich der völlig unprofessionellen Öffnung und Näherung von Psychiatriepersonal dem Patienten gegenüber bedienen. Gesunde Distanzierung sollte in jedem klinischen Umfeld Norm sein, ist es leider nicht und der fachlich unerfahrene Leser bekommt nicht mal ansatzweise einen Hinweis darauf, dass es sich bei dem unkorrekten Verhalten von Ärzten und Pflegern in dieser Schmonzette um ein völlig veraltetes, eventuell amerikanisch inkompetentes, nicht erwünschtes Personal-Patient Verhältnis handelt, was bei weitem schon seit mindestens 30 Jahren vor allem in Deutschland nicht mehr an den Tag gelegt wird / werden sollte. Natürlich gibt es Einzelfälle (diese wahrscheinlich in jeder Klinik, jeder Station), wo es Pfleger und Ärzte nicht schaffen, professionell distanziert oder wohlwollend fachlich patientenbezogen, heilungsfördernd, Selbstinitiative entwickeln lassend zu arbeiten (!). Aber das ist die Ausnahme und nicht Gang und Gebe.
Auch Psychologiestudenten sollten dies nach einer geringen Anzahl von Semestern, sofern sie die Statistiken überstanden und verstanden haben, bemerkt haben, sich einprägen und darauf hinwirken, das sie und ihre zukünftigen Kollegen dies ebenso in ihre Ausbildung mit einbeziehen.
Dieser Roman, nichts anderes soll es auch sein, ist ein tragisch unausgereiftes Werk eines Schreibers ohne Passion.

09.03.2011 22:01:26
Uwe Schillbach

Wer neimals in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt war, wird diesen Roman nie verstehen. Ich war einmal fixiert weil ich mich gegen eine Behandlung im Koma unbewußt aufgelehnt habe. Dierser Roman ist sehr nah an der Realität dran. Egal wo man eingesperrt ist, ob freiwillig oder unfreiwillig, es belibt immer eine Beschränkung. Das Buch bezieht seine seine Spannung aus einem rotinemäßigen Alltag der der mit der unbekannten Bedrohung immer mehr in Frage gestellt wird. Wobei dabei sehr geschickt Themen aus Romane der alten Krimimeister benutz werden. (Verschwundene Schlüssel, Türen die plötzlich offen stehen, Menschenleere Gänge während der Nachtschicht) Der Spannungsbogen ist aber auch gegeben weil sich Francis während des schreibens immer mehr mit seiner Vergangenheit auseindersetz.

25.02.2011 12:43:43
Valle

Auch beim 2. Anlauf kam ich nur schleppend voran. Das Buch hat mich enttäuscht. Zwar ist an der Idee selbst was Besonderes dran, die Ausgestaltung finde ich allerdings zu langatmig, die Handlungen und die Charaktere unglaubwürdig. Habe mich streckenweise sehr über die Entscheidungen der Protagonisten geärgert. Das Buch zu Ende zu lesen, war für mich ein zäher Kampf. Ich bin froh, dass ich "Die Anstalt" nun wieder ins Regal stellen und mich ansprechenderer Literatur zuwenden kann.

26.01.2011 21:46:52
Annette

Mein erstes Buch von Katzenbach. Was anfangs spannend beginnt, verliet nach der Hälfte an Tempo. Manche Figuren sind gut ausgearbeitet, andere bleiben blass. Der Erscheinung der Anwälting wollte er wohl soetwas wie tragische Tiefe verleihe, er bleibt allerdings an der Oberfläche. Auch die Person des Therapieleiters ist schemehaft und klischeebeladen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die ständigen Ausflüge in sein Innenleben verlangsamen die Handlung eher; die Auflösung ist für über 700 Seite einfach zu billig. Da wird ein Übeltäter aus dem Hut gezaubert, über dessen Person man sich ein wenig mehr Information gewünscht hätte.
Sprachlich nicht allzu anspruchsvoll, insgesamt aber einigermassen spannend zu lesen.

22.11.2010 17:23:32
Demml Silvia

Kan die negativen Kritiken auf das Unverständnis dieser Leser zurückführen.
Katzenbach erzeugt eine unheimliche Nähe zum Geschehen. Bekam Gänsehaut und Probleme mit meiner Zimmerkolegin, weil ich nächtens so lange las. Ziehlt sehr auf die Beschreibung der Hauptfiguren ab und lässt die Figuren vor dem inneren Auge leben. Langatmigkeit und Langweile wird bei denjenigen entstehen, die nicht fähig sind, sich auf die Thematik Psychiatrie vollends einzulassen. Katzenbachs Hintergrundwissen ist umfassedn und beleuchtet die persönlichen seelischen Tiefen der Aktoren, wirklichkeitsnah. (Bin selbst am Ende des Psychologiestudiums und kenne leider auch die Patientenperspektive.) Daher kann ich die wirklichkeitsnähe besser beurteilen als Laien. Ein Buch das sogar zum Nachdenken anregt. über Normalität und Krankheit. Ein ins Detail der menschlichen Seele gehende Buch das die inersten Ängste und Gefühle psychiatrischer Patienten aufgreift und mitfühlen lässt. Über der hervoragendne Erzählung des Lebens in der Psychiatrie wird ein Krimi gestüplt, dessen Ausgang bis zum Schluss nicht offensichtlich ist und am Ende überrasscht und auch Fragen offenhält. Somit ist Spannung bis zum Schluss garantiert. Wirklich ein Psychothriller der Sonderklasse. Wenn man einen Psychothriller in die Hand nimmt sollte man schon Interesse daran haben, was die handelnden Personen fühlen und weshalb sie so geworden sind, wie sie nun sind. Und nicht nur einen schnelllen klaren Weg zum Täter erwarten. der logisch gedacht sich schon bald erahnen lässt. Zudem werden auch detektivische Schritte erzählt, die sich auf das Umfeld Psychiatrie einstellen und abseits des Normalen, eigene Regeln zu haben scheinen. Zudem wird auch ein historischer Aspekt beleuchtet, was es heisst vor zwanzig jahren ein psychiatrischer Patient gewesen zu sein.Ob. wie in einem Beitrag erwähnt, die Geschichte des Engels und die der Staatsanwältin am Boden der Realität bleiben, ist fraglich aber denkbar, denn der Mörder legte eine Spur, die in genau diese Klinik führt. (kein Zufall).Im gesamten gesehen ein echt toller Psychothriller, der die Abgründe der meschlichen Seele beleuchtet und seine Spannung eben darrauf aufbaut. Für jeden empfehlenswert, der von einem Buch mehr erwartet, als fließendes Blut und verängstigte Menschen, die befürchten das sie das nächste Opfer des Serienkillers sein könnten. Mehr erwartet als den blutigen Zweikampf zwischen Opfer und Täter, der in üblichen Thrillers ausgeschlachtet wird, um die Spannung zu erhöhen. Jedem der fähig und bereit ist, sich auf eine psychologische Reise zu begeben, wird das Buch nicht mehr aus der Hand lassen. Viel Spaß beim lesen wünscht euch Silvia.

15.08.2010 15:58:17
Engel

Mein erstes John Katzenbach buch. und ich könnte es immer wieder lesen.am anfang musste ich mit mir kämpfen, damit ich überhaupt lese aber ab der hälfte will man einfach mehr mehr mehr.
ich würde es jedem empfehlen.
ich frag mich aber trodzdem warum Francis ein "Seevogel" ist.
am ende ist man doch glücklich, weil man das buch gelesen hat.

02.07.2010 00:16:45
Jannis

Mir ging es leider wie einigen anderen hier. Ich habe zuvor "Der Patient" gelesen und war einfach überwältigt von der Geschichte und der Erzählweise!! Die Anstalt konnte ich irgendwann nicht mehr weiter lesen weil ich mir mehrmals gesagt habe gleich wirds bestimmt spannend, wurde es aber nicht. Die Form ist ohne Frage klasse, aber von einem Thriller erwarte ich mehr!

20.05.2010 18:24:24
Francis X. Petrel

Die Anstalt ist ein unbeschreiblich tolles Buch. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt von FRANCIS XAVIER PETREL und es ist richtig, richtig spannend. Dass das Buch noch nicht auf den ersten 20 Seiten spannend wird, macht mir nichts aus, da das Leben im Western State Hospital erst einmal beschrieben wird. Fazit: Ein Meisterwerk, dass von John Katzenbach verfasst wurde -> einfach Klasse und unbedingt weiterzuempfehlen!!

17.04.2010 18:09:14
Hannes

also ich muss auch sagen dass mich das buch nicht wirklich gefesselt hat.. habe es schon seit über 2 monaten und bin immer noch auf seite 500 oder so.. ich habe auch zuvor "der patient" gelesen und war gefesselt von diesen buch.. die story und die art wie katzenbach die situationen beschreibt waren absolut fesselnd. leider trifft dies bei "die anstalt" meiner meinung nach überhaupt nicht zu.. zu viele ausschweifende beschreibungen und zu wenig pointen für über 700 seiten. Es kam mir über weite Strecken so vor als ob Katzenbach nur das alltähliche Leben in der Klinik beschreibt wobei ab und zu mal was ausergewöhnliches vorfällt.
Ich werde sicherlich noch einen Katzenbach lesen und hoffe dass dieser mehr an "der patient" anknüpft. :-)

06.04.2010 22:11:20
Jane Doe

Auch ich kann J. Katzenbach nur wärmstes empfeheln, ich schreibe selber und weiss nun gut um die Kunst einen thriller nicht am Ende als einen Kaugummi zu verkaufen und auch andere Bücher von Katzenbach wie "der Fotograph" und "das Rätsel" kann ich nur wärmstes weiter empfehlen, mehr Katzenbach\'s in Folge ;)

04.03.2010 23:34:34
Anita-W.

Auch mir hat das Buch von John Katzenbach, "Die Anstallt" leider überhaupt nicht gefallen. Ich wollte es nicht einmal bis zum Ende lesen und musste mich sehr zum weiterlesen zwingen. Das Buch wurde mir aber von einem Mann wärmstens ans Herz gelegt. Daher dachte ich das ich dem Buch eine Chance geben muss. Ich hatte von Katzenbach "Der Patient" gelesen und dieses Buch hat mich sehr in seinen Bann gezogen.
Liebe Grüße

04.03.2010 10:27:56
Nadine

Es ist auch mein erstes Buch von Katzenbach. Mir wurde es in einer BH empfohlen. Ich bin ein großer Fritzek-Fan, da ich alle Bücher von ihm schon gelesen habe, wurde mir halt "Die Anstalt" von Katzenbach empfohlen.
Leider fesselt mich das Buch überhaupt nicht. Finde es teilweise sogar langweilig und muss mich zwingen es weiter zu lesen. Habe schon überlegt es bei Seite zu legen, aber das kann ich nun auch wieder nicht. ;) Hoffe, dass es noch spannender wird. Bin erst auf Seite 202. Normalerweise kann ich es bei einem spannenden Buch kaum erwarten weiter zu lesen. Hier fehlt mir jegliche Vorfreude.
Aber vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch gegen Ende...

27.01.2010 18:37:15
Moa

Hi, ich höre grad das Hörbuch und bin absolut faziniert, da ich selber in einer Geschlossenen Anstalt arbeite. Genial, wie er die Eindrücke, die Gefühle und das Erleben der Patienten beschreibt. Mit grad mittendrin.Nutze jede Minute um weiterzuhören. Vorallem die Darstellung des Lebens in einer Anstalt ist, als ob er es wirklich selbst erlebt hätte. Vorteil des Hörbuchs, die verschiedenen STimmen, (Rückblick und Gegenwart). Echt klasse.
Kann ich nur weiterempfehlen.

21.12.2009 17:59:02
Kirami

Ja so ging es mir auch.
Normalerweise lese ich nicht so viel,aber diese Buch hat mich wirklch fasziniert und ich wollte es auch nichtmehr aus deen Händen legen.
Ich habe es selber schon freunden und Familie gezeigt und die waren von dem Buch auch sehr begeistert und es bleibt einem wirklich noch lange in Erinnerung,was ich sehrchön finde. Man lebt sich richtig in das Buch hinein.
Also wirklich klasse Buch,kann man nur weiterempfehlen ;)

07.12.2009 09:50:25
Virginia_1988

Also ich muss sagen das es mein wirklich allererstes Buch war was ich wirklich ÜBERLALL mithin geschleppt habe... habs sogar geschafft wenn ich einfach nur in die Stadt gegangen bin zu lesen dieses teil hab ich nicht mehr aus Händen gelegt... und es blieb mir noch lange in Erinnerung...
Absolut geile schreibweise ;o)))

Weitere Bücher von Katzenbach folgen^^

22.10.2009 22:30:50
damian

man muss schon selbst etwas an der klatsche haben um aus dem buch das heraus zu bekommen was man sich beim einkauf erhofft; )ich bin damals in die buchhandlung um nach einem buch zu schauen was leider noch nicht draußen war und bin auf die anstalt gestossen, ich wollte dem buch 2-5 seiten zum erschnuppern geben , es wurden am ende 85 seiten und das buch landete nicht mehr im regal sondern blieb bis auf das zahlen an der kasse in meinen händen ^^
ich habe immer eine freundin verspottet wenn sie erzählte sie habe ein buch mehrmals gelesen , nach der anstalt habe ich dies nicht mehr getan; )
wenn du ein buch willst was vom schreiben her als ein sachbuch durchgehen könnte, jedoch das magnet eines thrillers an sich haben soll , kauf es !!!aber pass auf das du deinen eigenen kleinen dachschaden nicht zwangsläufig zu sehr in das buch mitrein bringst ; )*empfehlenswert*

23.09.2009 17:54:22
ChateauRobert

Fliehe weit und schnell - genauso wie bei Fred Vargas - rette sich wer kann, vor dieser Langeweile.
Es passiert nix aber auch rein gar nix. Das dröge Aufschreiben eines Gerichtsschreibers. Worte um der Worte willen. Ich habe mich regelrecht durch das Teil gequält weil ich glaubte es kommt noch was aber - Fehlanzeige!
Bei Die Anstalt sah das ja noch etwas anders aus. Kein echter Schriftsteller Von mir nur sehr mäßige 45%.

21.08.2009 11:21:38
Anja

Ich habe das Buch gerade zu ende gelesen und bin absolut begeistert,noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen.Ich bin ein bisschen traurig darüber das es zu ende ist, es ist eines der Bücher in das man sich beim lesen immer weiter reinversetzt,eines der Bücher was kein ende haben könnte.
Vielleicht gibt es davon auch irgendwann mal eine Verfilmung,die ich mir dann auf alle Fälle anschauen werde.

19.07.2009 19:42:04
Eileen

Ich fand dieses Buch sehr gut geschrieben,ich konnte mir das Anstallt sehr gut vorstellen und auch die Insassen,waren bald meine Freunde und Vertrauten,so hatte ich das Gefühle,ich hatte manchmal den Gedanken ICH durchlebe diese spannende Geschichte. Das Ende muss ich sagen fand ich auch einwenig HOLLYWOOD, aber das verzeihe ich mal dem Autor.

03.07.2009 09:33:36
Christina

Ich bin mit dem Buch ebend fertig geworden und bin richtig begeistert von diesem Buch. Einerseits bin ich froh das ich dieses dicke Buch fertig gelesen habe, doch andererseits traurig darüber das es zu Ende ist,also ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!

Liebe grüße eure treue Thiller Leserin Christina

26.06.2009 08:02:28
Christina

Hi, also ich habe das Buch noch nicht ganz durch gelesen, da mir jegliche Zeit fehlt dazu. Aber die hälfte dessen ist wirklich sehr sehr Interresant anzu schauen. Jedes einzelne Kapitel kann ich mir wunderbar vorstellen das es von dem Herrn Katzenbach so Autentisch beschrieben wurde.Mir Kitzelt es schon in den nerven, zu wissen wie es weiter geht und den Mörder zu ermitteln.Grandios dieses Buch! Liebe grüße an alle Leser.

04.05.2009 09:45:25
Leselady

Dieses Buch fängt zwar ziemlich langatmig und langweilig an,aber wenn man dann weiter liest,versteht man,daß es so sein muss,um den weiteren Verlauf zu verstehen,am Schluss wird es von Seite zu Seite spannender.Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch,aber eben keines,um einfach mal schnell so "wegzulesen".
Von mir gibt es für dieses Buch 79 °

28.04.2009 17:49:50
Pici

Das Buch war grundsätzlich nicht schlecht. Zwischendurch ist es ab und zu langweilig, dies ist meiner Meinung nach kapitelabhängig.
Die Geschichte selbst war sehr interessant vor allem das Ende hat meine Erwartungen komplett übertroffen. Der Schluss ist nämlich eindeutig das Beste am ganzen Buch.

Ich würde es auf jeden Fall ein zweites Mal lesen und empfehle es unbedingt weiter!

02.04.2009 18:52:51
Nine

sehr schönes buch!
liest sich sehr gut, trotz der verschiedenen zeitformen und unterbrechungen ;)
Habe das buch sehr schnell durch gelesen, weil man mitten drin in der geschichte ist!

nur das ende ist ein wenig... naja, sagen wir "hollywood" gleich ;)

ich kann es nur weiterempfehlen!
es ist das geld 1000mal wert!

27.02.2009 23:11:48
fce

Selten noch habe ich fast 800 Seiten so schnell und fasziniert gelesen wie mit diesem Werk.
Selten noch habe ich mit einer Geschichte so mitgelebt.
Die Schilderung der Irrenanstalt ist nahezu perfekt und man hat das Gefühl jeden Raum vor sich zu haben, den Geruch von Krankenhaus zu riechen.

Mein erster Katzenbach, dem dann noch weitere folgten.

20.02.2009 17:36:36
Juliane

Ich bin heute mit dem Buch fertig geworden und es ist einfach nur richtig gut geschrieben.Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Nach einer gewissen Zeit, habe ich mich den Patienten so nahe gefüllt, als wäre ich selber ein Teil des Western State Hospital.
Ich habe förmlich gedacht das ich dort alles miterlebe, die Leute und den anderen Rest.

Selbst an Tagen, wo ich (leider) nicht Lesen konnte, musste ich die ganze Zeit über das Buch nachdenken und ich war froh, das ich am nächste Tag weiter lesen konnte.

Also das Buch hat mich wirklich überzeugt, manchmal hab ich gar nicht gemerkt, wie lange ich doch eigentlich schon lese und wie viel vor allem.

Naja ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Katzenbach lesen.

23.01.2009 21:52:38
Isolde Baden

"Die Anstalt" ist eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe.

Wenn man erst mal in die Welt der Anstalt eingetaucht ist, kommt man so schnell nicht mehr hinaus.
Mir persönlich ging es jedenfalls so. Es war als wäre ich eine von Francis' Stimmen. Es war als wäre ich selbst ein Patient in der Anstalt xD

Ich konnte kaum aufhören zu lesen und wollte immer wissen wie es weitergeht. Doch als das Buch dann zu Ende war, war ich wirklich traurig darüber, weil mir Francis & co. schon wie Freunde die Mich ständig begleiten vorkamen.

Fazit: Unbedingt lesen!

21.12.2008 00:28:52
Grinsekatze

Das Buch ist zwar spannend, man möchte immer wissen wie es mit den einzelnen Personen weitergeht und wer nun am Ende eigentlich der Mörder ist. Als zusätzlicher Nervenkitzel erscheint dabei der Ort der Handlung, die "Anstalt". Schon die Tatsache dass es in einer psychiatrischen Einrichtung spielt jagt jemandem der hier bislang nie Berührungspunkte hatte, einen Schauer über den Rücken. Trotzdem erscheint mir die Auflösung am Ende zu konstruiert und nicht nachvollziehbar.

26.10.2008 13:17:21
Stefie

Für mich war Die Anstalt auch das erste Buch von John Katzenbach. Es ist wirklich zu empfehlen. Wenn ich länger darin lese bekomme ich alles was um mich rum passiert kaum noch mit. Es ist als wenn man selbst im Western State Hosptal ist und wie ein stiller beobachter Francis auf seinem Weg folgt. Ich hoffe die anderen Bücher von John Katzenbach sind genauso spannend, mitreißend und nervenaufreibend wie dieses.

23.10.2008 15:41:39
Jacky

Die Anstalt war auch mein erstes Buch von Katzen buch und fand es richtig gut. Es ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich bin es grade ein zweitesmal am lesen und mache darüber im Deutschunterricht eine Buchvorstellung. Das Buch der Patient steht auch schon bei mir aber ich denke es wird schwer Die Anstalt zu schlagen. Ich kann mich in das Buch auch richtig reinverstezten und denke manchmal echt ich bin fast selbst in der Anstalt.
Es ist super spannden geschrieben und wird nie langweilig schon am Anfang merkt man das bald irgendetwas passiert und kann das Buch gar nicht mehr weg legen.
Bald will ich auch das Buch das Opfer von Katzenbach lesen und hoffe das die beiden Bücher wenigstens annähernd so gut sind wie die Anstalt.

17.09.2008 09:59:06
Reeno

die anstalt ist auch mein erstes buch von katzenbach und ich bin noch längst nicht ganz durch
kann aber sagen, dann ich es sehr lohnenswert finde
einen echten kritikpunkt zu finden ist ziemlich schwer
doch fast möchte ich sagen das buch ist zu gut geschrieben
ich muss ständig pausen vom lesen machen manchmal tagelang
denn man bekommt das gefühl sich selbst zu sehr in der anstalt zu verlieren
wenn ich einen teil gelesen habe beschäftigt mich die story noch sehr
und manchmal gibt einem das das gefühl selbst stimmen zu hören . . .

es ist einfach fesselnd und spannend ich hoffe es bleibt so bis zum ende . . . einfach ein großartiges, fesselndes werk mit spannenden charakteren . . .

15.08.2008 09:18:27
Volker H.

Werde mir diese Buch als nächstes zulegen, habe von Katzenbach bisher
Das Opfer, Der Patient und Der Fotograf gelesen und war begeistert.
Wobei man "dem Fotografen" doch anmerkt, das es sich dabei wohl um einen der ersten Gehversuche des Autors handelt, auf jedenfall.
Bin gespannt ob "Die Anstalt" die beiden anderen toppen kann, vorstellen kann ich es mir nicht.
Hatte ich aber vom Patienten auch gedacht nachdem ich das Opfer durch hatte, und wurde eines besseren belehrt. Schaun mer mal...

15.08.2008 09:18:10
Volker H.

Werde mir diese Buch als nächstes zulegen, habe von Katzenbach bisher
Das Opfer, Der Patient und Der Fotograf gelesen und war begeistert.
Wobei man "dem Fotografen" doch anmerkt, das es sich dabei wohl um einen der ersten Gehversuche des Autors handelt, auf jedenfall.
Bin gespannt ob "Die Anstalt" die beiden anderen toppen kann, vorstellen kann ich es mir nicht.
Hatte ich aber vom Patienten auch gedacht nachdem ich das Opfer durch hatte, und wurde eines besseren belehrt. Schaun mer mal...

13.08.2008 14:04:56
caro94

"Die Anstalt" war mein erstes buch von John Katzenbach.Ich fand es sehr spannend und gut beschrieben.Man konnte sich sehr gut in die Personen reinversetzen.Auch sehr gut fande ich das das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben wurde und so sehr vielseitig war.
Ich war richtig traurig als das buch zu Ende war und hab noch lange darüber nachgedacht
Eins muss ich sagen:"Die Anstalt war eins meiner besten bücher die ich gelsen habe."

09.08.2008 12:59:20
Jule

Also ich fande " Die Anstalt" sehr lesenswert.Nicht nur, dass mich das Thema sehr interessiert, sondern auch diese kriminelle Energie machte dieses Buch besonders. Aber an meinen Favoriten " Der Patient" kann es kommt es bei weitem nicht ran.Trotz allem sehr schön geschrieben.Kann ich ruhigem Gewissens weiterempfehlen.

09.08.2008 12:19:46
chrisi

Die Anstalt war mein zweites Buch von John Katzenbach. Ich war schon von "Das Rätsel" total fasziniert aber "Die Anstalt" hat es getopt. Zur Zeit bin ich mit "Der Patient" beschäftig! John Katzenbach ist einfach wunderbar! "Das Opfer" liegt bereits in meinem Regal und wartet darauf verschlungen zu werden. Genial

29.07.2008 12:07:55
Lenipuh

"Die Anstalt" war mein 1. Buch von John Katzenbach und ganz bestimmt war es nicht mein letztes.

Ich fand das Buch sehr spannend. Der Ort des Geschehens nämlich die Anstalt ist ein sehr außergewöhnlicher Ort und John Katzenbach hat sehr gut beschrieben wie es dort "drinnen" vor sich geht. Man lebt mit den Figuren einfach mit!! Man ist selbst wie in dieser Anstalt gefangen!!
Das Ende - obwohl für mich doch überraschend - kam etwas zu plötzlich und war etwas enttäuschend.

Trotzdem, das Buch ist super, ich kann es nur jedem empfehlen!!

19.07.2008 01:11:44
B00ndeskanzler

Die ersten 300 Seiten hab ich schon durch, bis jetzt wird sehr gut Spannung aufgebaut und man möchte, dass Buch gar nicht erst aus der Hand lassen. Also ich weiß nicht, wieso es soviele schlechte Kritiken gibt? Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr lohnenswert zu lesen!

28.06.2008 19:21:46
sandra .

Die Anstalt ist auf jeden Fall ein Bestseller!
Die Personen und ihre Persönlichkeiten waren beieindruckend.
Diese verwirrende Etwas.. er beschreibt sehr intensiv die Gefüle und Gedanken der Personnen er ist sehr feinfühlig
Ein meisterwerk der Pyschologie!

20.06.2008 22:17:13
Margit

Ich habe dieses Buch täglich beim S-Bahnfahren gelesen. Nur soviel: Zwei Mal habe ich meine Station verpasst. Trotz der ausführlichen Schilderungen wird es nicht langweilig. Man schließt die Hauptpersonen regelrecht ins Herz und will wissen, wie es ausgeht. Ein tolles Buch!

15.06.2008 12:49:33
mindfreak93

"Die Anstalt" ist das erste Buch von Katzenbach, welches ich gelesen habe. Ich finde seinen Stil bewundernswert. Seine Charakter haben mich sehr beeindruckt. Allerdings ist es teilweise zu ausführlich, es könnte kürzer sein. Nun lese ich "Das Opfer" und bin schon jetzt ein großer Fan von Katzenbach.

05.06.2008 12:52:42
michael094

Sehr enttäuscht hat mich "Die Anstalt",denn ich freute mich auf ein Feuerwerk a la "Der Patient".Stattdessen
Langeweile pur,aber ich habe mich durchgekämpft und war dann auch noch von der Auflösung wenig begeistert.
Offenbar findet man das Buch toll oder
ätzend,wie man den Kritiken entnehmen kann.Ich werde dennoch jetzt "Das Rätsel" lesen,denn der Patient bekommt von mir 100 Grad,die Anstalt leider nur 20.

14.05.2008 20:50:56
Lippe75

"Die Anstalt" ist das erste Buch, welches ich von Katzenbach gelesen habe und es wird wohl das letzte Buch sein.
Ich finde es sehr zäh zu lesen und es wird keine Spannung erzeugt bzw. aufgebaut.
Des Weiteren erinnert mich der beschriebene Klinikalltag zu sehr an "Einer flog über das Kuckucksnest" von Ken Kesey.

07.04.2008 03:09:08
Nini

Ich muss meinem Vorgänger zustimmen. Habe vorher auch "Der Patient" gelesen und nun zieht sich das Buch "Die Anstalt" nur zähflüssig.
Bin noch nicht ganz am Ende, muss aber sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

01.04.2008 14:02:51
Morty

Ich habe vor der "Anstalt" bereits "Der Patient" von Katzenbach gelesen - und hatte mir erhofft, dass die Anstalt mich genauso mitreißt wie das erste Buch.

Leider finde ich es seeehr zäh zu lesen, teilweise sogar langatmig, ja sogar langweilig.

Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
Werde es heute zu Ende lesen, hoffe wenigstens auf einen guten Schulss...

Schade...

30.03.2008 17:42:34
tim

ich finde das buch toll es ist super geschrieben die spannung bis zum ende da merkt man die vielen seiten überhaupt nicht
dann das leben im irren haus
einfach nur SPITZENMÄßIG

29.03.2008 19:11:47
Andreas

Danke John Katzenbach!
"Die Anstalt" hat mich am Ende zu Tränen gerührt.
Vielen Dank für ein Buch das unter die Haut geht und leicht zu lesen ist.
Weiter so!!

07.03.2008 18:05:12
Pele64

Ist das erste Buch von Katzenbach, das ich gelesen habe. Nach kurzen einlesen fand ich es dann spannend und sehr gut geschrieben - freue mich nun auf das nächste Buch in meinem Regal von Katzenbach "Das Opfer". Hoffe dass es auch gut wird

05.03.2008 19:56:56
Heaven23

Wieder ein gelungener Roman von Katzenbach. Er beshriebt die Stimmung von Francis so greifbar, als wäre man dabei. Stellenweise ist es richtig unheimlich. Super spannend geschrieben, nicht vergleichbar, denn Katzenbach ist einfach einmalig !

03.03.2008 11:07:12
Ninie

Die Anstalt ist ein buch was man nicht aus der Hand legen kann. Ich wollte es auch nicht glauben. Aber es ist wirklich so.
Ich habe dieses buch als erstes von dioesm Autor gelsen und werde mir auch weitere bücher hollen.

19.02.2008 15:07:57
jd

Kann mich der Vorrednerin nur anschließen. Das Buch löst in Einem nur Langeweile aus. Gott sei dank, wurde mir das Buch augeliehen, denn auch ich werde von Katzenbachs weiteren Werken Abstand nehmen.

18.02.2008 14:27:27
Samira22

Das Buch war einfach nur schrecklich langweilig und zäh. Ich fand es nicht gut und so schnell kommt mir auch kein Buch von Katzenbach unter die Finger!

10.02.2008 12:53:05
sandra m.

ich bin zwar erst 16 jahre alt aber das buch fand einfach nur spitze ... seid dem lese ich nur bücher die von ihm geschrieben sind ... einfach wahnsinn wie er sich ausdrückt ... das buch ist einfach nur zum weiterempfehlen !!!

02.02.2008 18:43:23
Uschi

Ich fand das Buch fabelhaft gut!
Ich hatte das ganze Buch über eine Ahnung, wer der Engel sein könnte ... und zum Schluss, die Auflösung hat mich vom Hocker gehauen ... Ich hatte an wen ganz anders gedacht ... so etwas mag ich!
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

02.01.2008 13:58:43
darkkiss

Kann einigen Lesern zustimmen. Bin jetzt auf Seite 477 und muss zur Seite 749. Hilfe. Ist leider eines der wenigen Bücher, wo ich mich zwingen muss es komplett zu lesen. Da ich "Der Patient" bereits besitze, hoffe ich, dass sich das Buch "flüssiger" lesen lässt.

26.12.2007 14:29:47
Cat

Ich las "die Anstalt" sowohl in english und später nochmals in deutsch. Ich kann nur sagen:
langweilig??? Nein, wenn ich nicht ein Blockbuster an Showeffekten suche. Dieser Roman "funktioniert" auf einer ganz anderen Ebene und die Schlüsselszenen liegen viel mehr zwischen den Zeilen und in den Dialogen. Die Kriminalgeschichte ist Nebenschauplatz - viel interessanter ist der Akteur "Anstalt" und seine Protagonisten. Voran Francis, der hätte jederzeit gehen können -
Nein, langweilig nenne ich das nicht. John Katzenbach hat wiedermal ein Meisterwerk an Tiefsinn vollbracht.

16.12.2007 03:10:34
Birgit Gerrits

Dieses Buch wirft von Anfang an die Frage auf, ob es nicht eine wahre Begebenheit ist. Dieses Hintergrundwissen über ein Leben in Anstalten, die Beschreibungen sind sehr real und für "normale" Menschen interessant und teilweise vielleicht schockierend. Für mich war das alleine schon ein interessanter Aspekt.
Die Geschichte an sich liest sich teilweise sogar wie ein politischer Thriller. Nicht nur die mysteriösen Morde, die bis zum Ende hin Fragen aufwerfen, worauf leider auch die letzten Seiten nicht sofort die Antwort bieten...
Das ganze Gefüge, wie wir als Menschen mit unseren Belangen umgehen wird hinterfragt.
Tiefgründige Spannung auf allen Ebenen bis zur letzten Minute...
und die Gewissheit, das manche Insassen mutiger, stärker und klüger sind als die "Normalos".

28.11.2007 20:13:55
Despina

Sicher ein großes Buch, wenn mann jedoch erst den Patienten gelesen hat wird man entäuscht. Zu langatmig. Besonders wenn er an seine Wände schreibt wirts langweilig und verwirrend. Wie es scheint ist Langatmigkeit Katzenbachs Still. Trotz allem: lesenswert.

27.11.2007 21:50:19
Robin

Habs durchgelesen und war zwar enttäuscht, aber auch nicht sauer es überhaupt gelesen zu haben.
Für die Story einfach zuviel Seiten, zu oft wird wiederholt und zuviele Logiklücken:

*kleiner Spoiler*

Dass nur Francis die 'auf der Hand liegenden' Aspekte der Ermittlung erkennt und die beiden Superermittler Lucy & Peter - welche zwar immer (alle zwei Sätze) behaupten, in der Welt der Verrückten komplett umdenken zu müssen und wider jeder Gewohnheit ihre Ermittlungen in abstrakte Richtungen fließen lassen wollen - stinknormale Ermittlungsaktionen durchführen, bei denen sie niemals zu einem Ergebnis kommen würden (außer der Killer wäre wirklich retardiert :/), ist meiner Meinung nach einfach nur unlogisch.

Das Ende hat mich dann nicht wirklich befriedigt (hätte mir ein echtes Profil des Killers gewünscht) - aber insgesamt, dank Francis Gedankengängen (seinem eigenen 'Gedankenkampf'), den Schilderungen der Psychatrie und den Gesprächskonflikten zwischen Patient-Arzt-Staatsanwältin - doch gutes Mittelmaß.

Wenn man wirklich nicht weiß, was man sonst lesen soll, kann man mal hiernach greifen.

22.11.2007 19:19:33
xwillaxwonkax

Der Beschrieb auf der Rückseite führt mal wieder in die Irre - auch für mich gab es keinen Grund, das Buch nicht aus der Hand zu legen.
Für mich an sich eine interessante Geschichte, Francis auch interessanter Charakter, doch die langatmigen und verwirrenden Textpassagen verderben einem die Lust am Lesen. Schade eigentlich.

12.11.2007 12:10:11
bubble70124

So, auch ich habe das Buch jetzt endlich fertig gelesen. Schließe mich meinen Vorgängern an. Es ist äußerst langatmig und so richtig Spannung kam nicht auf. Extrem langweilige Textpassagen, wenn Francis auf seine Wand krixelt und teilweise echt verwirrend, wenn man es nicht gerade in einem Rutsch durchlesen kann. Musste oft Seiten doppelt lesen, das passiert mir sonst eher selten. Der Patient war da wesentlich besser.

02.11.2007 09:45:24
minikeks

Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Das Buch ist sehr langatmig und langweilig. Ich habe mich gezwungen es zu Ende zu lesen, würde ich allerdings nicht nochmals tun. Lg

01.11.2007 20:08:51
J. P.

Ich habe mit John Katzenbachs "Die Anstalt" begonnen. Etwas langatmig, der Showdown kommt dagegen zu kurz. Die Story scheint weit hergezogen und kaum nachvollziehbar. Der killer lässt sich in der Anstalt nieder, killt eine Lernschwester mit der Absicht, dass die junge Staatsanwältin Lucy ins Heim kommt und ihre Ermittlungen aufnimmt. Er hat mit ihr noch eine Rechnung offen, weil sie ihm bei einem Anschlag entkommen ist. Woher nimmt er eigentlich die Gewissheit, dass ausgerechnet ein ehemaliges Opfer die Ermittlungen übernimmt ? Mein nächster Roman von Katzenbach "der Patient" liest sich schon weitaus flüssiger. Die Spannung bleibt erhalten, ähnelt aber in seinen Grundstrukturen sehr den Schriftstellerarbeiten von Grisham. Trotzdem ist er empfehlenswert.

29.10.2007 05:24:50
Genervt

eines der langweiligsten bücher, das ich jeh gelesen habe! Von wegen, man könne dieses Buch unmöglich aus der Hand legen! Hab es einmal begonnen und abgebrochen, ihm eine neue Chance gegeben und es bereut!

20.10.2007 04:18:39
kay

Kann nur zustimmen leider sehr langatmig und ich muss mich oft zwingen weiterzulesen. Oft auch verwirrend wenn man mal ein paar Tage nicht gelesen hat. Naja noch bin ich nicht fertig. Ist sicherlich kein schlechtes Buch aber wer auf Spannung von Anfang an steht sollte es lieber lassen.

30.09.2007 12:16:47
The.Heroine

Die Rückseite klang definitiv sehr viel spannender als es wirklich war, es war so langatmig das ich es zwischendurch ein paar wochen weggelegt habe, ich habe es zwar dann nochmal von vorne durchgelesen, aber es war echt teilweise sehr nervig. normalerweise lese ich bücher in 1-2 tagen. Der patient und Der Fotograf dagegen kann ich sehr empfehlen

19.09.2007 20:35:42
funkeln

Ich habe mir nach meinem ersten Band von Katzenbach ( Der Patient ) dieses ebenfalls gekauft mit der spannenden Erwartung vom ersten Buch geschwängert.
und werde es nicht zuende lesen.
derart langatmig und unspektakulärr.
Schade !

25.08.2007 11:36:47
Cathy

An diesem Buch scheiden sich vielleicht die Geister, ich liebe es und habe e geschafft in 2 Tagen durchzulesen, obwohl ich Diplomvorprüfung hatte, denn ich konnte es nicht aus der Hand legen. Was andere als "langweilig" empfinden ist für mich das tiefe eintauchen in eine Figur. Zu dem gibt das Buch eine Kunst her, die ich LIEBE - abermanchmal eben nur die wenigsten verstehen- ZWISCHEN den Zeilen auf 750 Seiten zu lesen.

11.08.2007 10:59:50
Gruß aus der Rhön

SO, gerade fertig geworden und auch sehr froh darüber.

Zwischendruch haben mich die etwas langatmigen Phasen doch bißchen angenervt, aber im Großen und Ganzen spannend und gut zu lesen. Vielleicht hätten 150 Seiten weniger dafür gesorgt, dass ich es nicht so oft weggelegt hättte.

30.07.2007 15:51:13
Nadine

die rückseite klang viel spannender als es wirklich war. ich lese bücher meistens in 2 tagen, aber das hab ich zwischendurch wochenlang weggelegt.
es ist so langatmig das ende hat mir auch nicht gefallen, der patient odwer das opfer dagegen sind sehr zu empfehlen :)

29.07.2007 16:04:43
isi

ich habe das buch noch nicht einmal zuende gelesen [bin noch dabei] aber finde es bis jetzt super. die art wie geschrieben wird ist total klasse und man kann richtig gut mitfühlen!

08.07.2007 18:55:11
C_1991

Ich fande das Buch echt toll.
Ich finde es gab nicht enzuwenden. Ok es hat sich an manchen stellen schon in gezogen. Aber im Großen und Ganzen fande ich schon gut! Ich machen ich jetzt gran die anderen zu lesen. Weiß einer wie die so sind?!?!?! lg

08.05.2007 09:27:19
Roland

Habe das Buch soeben zuende gelesen und muß mich leider den negtiven Bewertungen hier anschließen. Teilweise sehr langatmig, deshalb mußte ich mich zum weiterzulesen zwingen. Kein vergleich zu "der Patient"!
Schade um die Zeit und das ausgebene Geld.

28.04.2007 15:54:09
Uli

Das war eines der besten Buecher die ich jemals gelesen habe. Natuerlich waren die Rueckblenden und die Gedankenspruenge Francis' ziemlich langatmig, aber die Handlung umso spannender. Sehr zu empfehlen

13.04.2007 14:17:56
Thomas Köhler

Als Vielautofahrer habe ich mir die Hörbuchfassung gegönnt. Insgesamt sehr spannend, und es entsteht angesichts der tiefgehenden Gedankenwelt der vermeintlich "Verrückten", jedenfalls der beiden Hauptpersonen Seabird und Fireman, der Eindruck, dass man selbst vielleicht etwas eindimensionaler ausgebildet ist. Allerdings ist das Ende entweder verwirrend oder enttäuschend, oder mir ist irgendetwas entgangen. Wer war denn nun der Engel? Irritierend insbesondere, dass mein Buchladen zur Ersterscheinung ein Rätselspiel veranstaltet hat; wer das Buch gekauft hat und innerhalb von zwei Wochen den Mörder benennt, bekommt den Kaufpreis zurück. Wen hätte man da denn bitteschön benennen können? Wer es weiß: Postkarte an ZDF-Fernsehgarten, 65 Mainz 500, oder Mail an evaundthomas@t-online.de. Ich bin verzweifelt.

15.03.2007 19:01:11
andy22

Dieses Buch ist wunderbar spannend. Schon dass die Handlung in einer Anstalt für Geisteskranke spielt gibt der ganzen Story einen besonderen Reiz.
Das Grauen wird jedoch nicht nur durch den unsichtbaren, brutalen Mörder und seine Taten bestimmt, sondern durch die Handlungen und Auftritte der Menschen in dieser Anstalt. Menschlichkeit und Würde bleiben vor den Mauern der Anstalt. Eine arrogante und unfähige Anstaltsleitung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitfühlende Pfleger und Patienten, die von niemanden Gnade oder Hilfe zu erwarten haben bilden eine Welt, die einem die wirklichen Schauer über den Rücken jagen. Da gerät die Mördersuche beinahe zur Nebensache. (Ist sie natürlich nicht)
Katzenbach zeichnet hier Charaktere, die einem "normalen" Menschen fremd sind und die doch berühren. Wer bereit ist sich auf diese "Welt" einzulassen, auf den wartet ein großartiger Roman. Da kann man auch über kleine Schwächen (wie einen seltsam farblosen und "fremden" Täter) hinwegsehen.
"Die Anstalt" ist lesenswert und unbedingt weiterzuempfehlen.

12.03.2007 22:15:44
chica

so lange wie an diesem buch habe ich noch nie an einem buch gelesen. das einzige wofür es gut ist, es ist ein sehr wirksames einschlafmittel! schade für´s geld

21.02.2007 14:03:46
pitti2404

Das war das beste Buch,das ich seit langem gelesen habe.Am Anfang etwas langatmig und verwirrend,durch die ewigen Sprünge der Vergangenheit in die Gegenwart.Die Art und Weise wie er schreibt wirkt äußerst fesselnd mit einer gewissen Gänsehautgarantie.Was die Charaktere betrifft hat er auch gute Arbeit geleistet,weil man schon nach kurzer Zeit die weiteren Personen kennen und lieben lernt.Für mich persönlich kam bisher kein anderes Buch an das heran, obwohl "Der Patient" auch nicht schlecht war.

15.01.2007 22:29:46
starlight

Das Buch war allgemein nicht schlecht geschrieben. Jedoch fand ich es stellenweise sehr langatmig und das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Die Idee gefiel mir gut, die Umsetzung war leider nicht sehr spannend. Interessant fand ich jedoch die Darstellung der Charaktere.

06.12.2006 16:07:29
Heiko

Ich fand das Buch richtig Klasse! Die Charaktere waren gut, der Schauplatz war okay. Rundum war ich zufrieden, bis auf den Täter. Da hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht. Habe die genaze Zeit gefiebert, wer es denn wohl sein könnte, hatte immer wieder andere in Verdacht.

03.12.2006 10:27:54
taxigurke

Ich habe mir "die Anstalt" als Hörbuch einverleibt. Und mir ging es da ebenso wie die meisten. Es war schwer dem ganzen mit Eifer zu lauschen, viele ??? tauchten in meinem Kopf auf. Zwischendurch immer wieder diese Langeweile, weil die Ermittlungsarbeiten so langweilig in die Länge gezogen wurden. Auch mir Stellte sich die Frage, wer war denn nun der " Engel". Schade um die Grundidee für dieses Buch, hätte man mehr draus machen können!!! Für mich war es enttäuschend! Muss man nicht unbedingt gelesen haben!

23.11.2006 15:22:16
Patty

Ich finde dieses Buch sehr gut. Leider ist der Anfang und ein großer Teil der "Ermittlungen" nicht sonderlich spannend gestaltet. Dennoch war das Ende sehr schön und auch die verschiedenen Charaktere gefielen mir gut. Die Person, die sich inter dem Engel verbirgt hätte ich mir komplett anders vorgestellt und ich war sehr überrascht. Ich kann das Buch nur empfehlen, das ich es bis auf eine, nicht spannende Stellen sehr gelungen interessant und auch spannend finde

22.11.2006 09:59:13
Kreisch-Krabitzky

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende überwiegend gelangweilt, und nur weil ich jedem eine Chance gebe, habe ich es nicht weggelegt. Ich musste mich regelrecht zwingen, weiterzulesen, man könnte auch sagen "durchgequält". Ständige Wiederholungen, schlecht geschrieben (tausend Kleinigkeiten, passt jetzt nicht hierher) - einfach langweilig und auch teilweise unlogisch.
Fazit: Schade um die Zeit, schade um das Geld.

21.11.2006 15:44:13
Jenni

Als ich das Buch zuerst gesehen habe, war ich begeistert vom Thema, den Autor kannte ich damals noch nicht. Was aber vielversprechend anfing, endete - meiner Meinung nach - in langatmigen Nonsens welcher sich bis über die Mitte des Buches hinzog. Sehr selten lese ich ein Buch nicht zu Ende. Bei diesem war es aber so, nach knapp drei viertel Gelesenem hatte ich genug.

24.09.2006 13:24:11
ecto

Wer sich tatsächlich für die Methodik und den psychologischen Mikrokosmos geschlossener Anstalten interessiert, sollte Keith Ablow lesen : der ist hauptberuflich Psychiater und forensischer Gutachter.Der Sprachstil der Übersetzung ist überragend. Das ist indes der einzig posititve Aspekt. Ansonsten gähnende Langeweile und mehrfache Wiederholungen immer wiederkehrender Sachverhalte. Dieses Buch raubt Zeit und Geld.

04.09.2006 19:32:04
Saemm

Soeben hab ich "Die Anstalt" zuende gelesen. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Sicher muss man sich ein wenig einlesen und auch aufpassen, die verschiedenen Zeitsprünge richtig einzuordnen, was aber durch unterschiedliche Schrifttypen nicht besonders schwer ist. Die unterschiedlichen Charaktere wurden mir gut genug beschrieben. Genauso was es heißt "irre" zu sein und unter lauter "Irren" zu leben. V.a. wie Francis den Unterschied zwischen "normal" und "krank" und auch das Leben in dieser psychiatrischen Einrichtung beschreibt, hat mich sehr nachdenklich gestimmt.
Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Kurz: Sowohl Story als auch Stil haben mir sehr gut gefallen und Lust auf mehr von John Katzenbach gemacht.
Ach ja, was das Ende angeht: Jemand wie ich, der auf Happy End´s steht, wird zufrieden sein.
Und genauso ist das Cover, wie zuvor erwähnt, auch sehenswert - auch wenn es mich nachts einmal erschreckt hat ;-)

28.08.2006 13:36:59
Marina

AUch ich kann die unterschiedlichen Meinungen sehr gut verstehen. Ich fand das Buch anfangs auch etwas langatmig und hatte mir schon überlegt aufzuhören und es wegzulegen. Hab dann weitergelesen. In der Mitte fand ich es richtig spannend und konnte es zeitweilig fast nicht mehr aus den Händen legen. Den Schluß fand ich dann allerdings wieder etwas seltsam.
Insgesamt fand ich das Buch lesenswert.

20.08.2006 21:47:05
PaulKuhn

Ich habe dieses Buch als Hörbuch "gelesen". Und ich muss sagen, total enttäuschend. Schlecht geschrieben, spannungslos und am Ende sowas von enttäuschend. Der Killer fällt vom Himmel und hat mit der kompletten Handlung nichts zu tun. Viel besser wäre es gewesen, wenn Francis Petrel selber der "Engel" gewesen wäre.Die Beziehung zwischen dem Engel und Lucy Jones bleibt völlig unklar, die Motive des Täters nebulös. Die Beschreibungen wecken Erwartungen, die der Autor nicht auflöst (z.B. Francis konnte es als einziger sehen ... Was bitte schön?)Fazit: Einfach billig und richtig schlecht. Überhaupt kein Vergleich mit dem weiter oben erwähnten "Einer flog über das Kuckuksnest", welches wirklich genial, aber kein Krimi, ist.

09.08.2006 18:02:15
Daniela

Das Buch ist sehr spannend und ich habe es nicht mehr aus der Hand legen können. Nur das Ende ist etwas enttäuschend, es bleiben einfach zu viele Fragen offen. FAZIT: Trotzdem lesenswert.

31.07.2006 10:36:05
Jürgen

Ich kann die unterschiedlichen Meinungen zu diesem Buch sehr gut nachempfinden. Einerseits ist die Beschreibung der Charaktere und des Umfeldes sehr gelungen, die Spannung fehlt oft, das Ende war des Buches nicht würdig. Die Beschreibung des Helden, der in der Macht seiner Stimmen steht und die Unmöglichkeiten in einer Anstalt irgendwann wieder als "normal" erachtet zu werden, war für mich aufregender als die Mörderjagd.

30.07.2006 23:01:17
Whitecat

Also wenn ich ehrlich bin, hat mich der Anfang auch etwas enttäuscht und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Aber im Verlauf des Buches hat mich die Geschichte immer mehr gefesselt und ich fand auch den eher "hollywoodmäßigen" Schluss nicht unangemessen, aber das ist natürlich auch Geschmacksache.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, nicht unbedingt eines der Besten und ich werde es sicher nicht nochmals lesen, aber wer es nicht liest, hat etwas verpasst.

25.07.2006 19:36:35
Klaus

Es deutet einiges daraufhin das dieses Buch die Leserschaft spaltet, und solche Bücher sind es allemal wert, dass man sich ein eigenes Urteil darüber bildet.
Ich finde dieses Buch ist eine spannende, unterhaltsame Urlaubslektüre.
Der Stil des Buches ist mindestens so orginell wie das Cover, stellt es auf euer Nachschränkchen und ihr wißt was ich meine.

06.07.2006 13:52:32
Marion

Bin gerade mit dem Buch fertig. Der Anfang war ein wenig zähflüssig, aber da ich des Öfteren schmunzen mußte über die zum Teil doch humorvollen Schilderungen des "Heldens" habe ich weitergelsen. Und es wurde immer besser, die nächsten 500 Seiten hatte ich in einem Ruck durch. Sehr guter Spannungsaufbau und die Beschreibung und Handlungsarten der Figuren ist einfach klasse zu lesen (und - obwohl ein ernstes Thema - sehr humorvoll geschildert).
1 Stern muss ich abziehen, weil ich auch ein weing enttäuscht vom Ende des Buches bin. Hätte gern etwas mehr Teifgang erwartet. Fazit: unbedingt lesen und dabei auf die inneren Stimmen hören

19.06.2006 14:50:38
Daniela

Nach der zweigeteilten Meinung über das Buch hab ich es dann doch gekauft und bin über wiegend entäuscht. Die Geschichte ansich ist interressant aber zu langatmig erzählt. Das Buch hätte auch 200 Seiten weniger haben können. Auch hätte es mich gefreut mehr über den Killer zu erfahren (Name, Geschichte...) Teilweise fand ich auch das man die Übergänge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit nicht genau erkennen konnte.
Meiner Meinung nach verpasst man nicht allzu viel wenn man dieses Buch nicht liest.

22.05.2006 15:52:56
Lou

Da ich selbst mit geistigen Behinderten in einer Psychiatrischen Klinik als Betreuerin arbeite, war das Buch für mich besonders spannend, aber auch sehr beängstigend. John Katzenbach hat die Krankheitsbilder der Klienten in der Anstalt so autentisch beschrieben (auch wenn sie noch etwas ausführlicher hätten sein dürfen), wie ich sie oftmals selbst erlebe. Auch den Tagesablauf, die Eingeschlossenheit, die Aussichtslosigkeit und Verzweiflung der Klienten in einer solchen Anstalt vor 20 Jahren (und leider auch vielerorts noch heute) hat er treffend beschrieben. Wobei ich mir vorstellen kann, dass es für Leser, die noch nie mit psychischkranken Menschen zu tun gehabt haben, es schwer sein könnte, sich in diese Situation hineinzuversetzen. Dann die Krankheit und die Gefühle von der Hauptperson Francis. Wie er in seiner 1-Zimmer-Wohnung sitzt und seine Geschichte mit Beistift auf seine Wände schreibt und beginnt je länger je mehr duchzudrehen... Absolut genial beschrieben! Schon allein desswegen ist das Buch lesenswert.
Mich hat es von Anfang an in seinen Bann gezogen und habe es in 2 Nächten durchgelesen... Das einzige Enttäuschende war der Schluss, wie schon Andreas treffend geschrieben hat: die letzten 20 Seiten kann man sich getrost sparen.
Eines hat John Katzenbach sicher erreicht: wenn ich um 22 Uhr das Klinikareal zu Fuss verlasse, denke ich oft mit einem kleinen Schaudern an den Engel... :-)

09.05.2006 13:13:18
Andreas Theune

Meiner Meinung nach beginnt das Buch sehr stark. Die Einführung der Hauptfigur und auch die ersten Schilderungen des Klinikaltages fand ich sehr gelungen. Die Idee die Geschichte von Francis schildern zu lassen gibt eigentlich einiges her.

Allerdings wird diese Idee nur halbherzig umgesetzt, da Francis\' Schilderungen eigentlich aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert werden. Die Perspektivische Schilderung findet eigentlich nur in den eigenschobenen Passagen in der Gegenwart statt indem Francis seinen Kampof von damals nocheinmal gegen seine Psyche führt. Diese Passagen wissen auch im nachhinein am besten zu überzeugen.

Der eigentliche Kriminalfall und die geführten Ermittlungen haben wenig mit Realität zu tun, bleiben aber spannend und ruchweg unterhaltend.

Die große Schwäche des Romans sind allerdings seine durchweg in gut und böse eigeteilten Charaktere. Vorallem die Schilderungen des Anstaltsartz und des Anstaltspsychologen nehmen sich mit der Zeit jede Glaubwürdigkeit, die sie zu Beginn durchaus besitzen. Zwar kann man diese Schwarz-Weiß gezeichneten Personen damit begründen, dass Francis die Geschichte erzählt, da dieses Konzept aber ansonsten stark gebrochen ist, lasse ich das aber nicht gelten.

Trotzdem habe ich mich bis zum Ende des Kriminalsfalls gut unterhalten gefühlt.

Dann folgt aber ein Ende was weder zur Geschichte passt, noch zu einem befriedegenden Abschluss oder irgenteiner glaubwürdigkeit beträgt. Wer die Glaubwürdigkeit der Geschichte nicht vollständig zerstören will sollte sich die letzten 20 Seiten sparen.

Mein Fazit: Ein ambitionierter Thriller, da stark anfängt, dann immer unglaubwürdiger wird und leider zum Schluss hin auf das Niveau eines schlechten Hollywoodfilms absinkt. Spanned ja, Lesenswert vielleicht, glaubwürdig leider nicht.

04.05.2006 21:40:41
Helga

Tja, leider ist mein bereits geschriebener Beitrag wieder verschwunden? Hier also nochmals meine Meinung:

Das Buch verlangt Durchhaltevermögen, weil es nicht so einfach zu lesen ist. Es beginnt auch etwas zäh und man muss sich erst richtig einlesen, aber dann ist es sehr interessant und es kommt sogar noch Spannung auf. Allerdings als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen.

Es gibt zwei Handlungsstränge, der eine, da geht es um die Kranken in der Irrenanstalt, um ihren Tagesablauf und ihre diversen Zustände, in denen sie sich befinden und der zweite befasst sich mit der Mordserie, die plötzlich in der Anstalt stattfindet. Beides fließst ineinander und man kann eigentlich keine Grenze ziehen.

In der Anstalt hat sich ein kleiner Freundeskreis gebildet, der aus Francis besteht, der immer viele Stimmen hört und dafür Medikamente bekommt, sowie aus Peter, der eine Kirche in Brand steckte und der Pfarrer dabei ungewollt ums Leben kam und dann noch aus Lucy Jones, die Staatsanwältin, die aufgrund der Morderserie in die Anstalt kommt. Zu dritt wollen sie den Mörder, der der "Engel" genannt wird, finden.

Niedergeschrieben wird diese Geschichte von Francis nach 20 Jahren, nachdem die Anstalt aufgrund der Mordserie geschlossen wurde. Er lebt jetzt alleine in einer Wohnung, hört noch immer Stimmen und bekommt nach wie vor Medikamente und da ihn die Ereignisse von damals noch immer ängstigen, beginnt er sie mit einem Bleistift auf die Wände zu schreiben.

Wie gesagt, kein leichtes Buch, da die Realität und die Krankheitsbilder der Insassen immer wieder verschwimmen und man sie oft sehr schwer auseinanderhalten kann. Wobei ich immer wieder das Gefühl hatte, dass einige sehr viel mehr mitbekamen, als man vermutet hätte.

Ich fand den Einblick in eine Irrenanstalt recht interessant und die einzelnen Charaktere mit ihren Krankheitsbildern sind sehr gut gezeichnet, wobei ich das Motiv des "Engels" nicht so ganz nachvollziehen konnte. Mir persönlich war es auch ein bisschen zu ausgedehnt und es wäre vielleicht besser gewesen, es auf 400-500 Seiten zusammenzufassen, da es mich an manchen Stellen einige Überwindung kostete, weiterzulesen. Andererseits wieder war der Schluß für mich wie ein Wettlauf, ja schnell zum Ende zu kommen. Da gab es keine detaillierten Ausführungen mehr, man erfuhr nur mehr oberflächlich auf ein paar Seiten, was eigentlich mit den einzelnen Menschen in diesen 20 Jahren, seit der Schließung der Anstalt, passiert ist. Aber alles in allem kein schlechtes Buch und es hat mir auch von der Thematik her sehr gut gefallen.

04.05.2006 14:55:06
J. Giese

"Die Anstalt" ist eine zähe, konfuse, spannungslose, unglaubwürdige, sich wiederkehrend in Nebensächlichkeiten verlaufende und von keinerlei Kenntnis der Psychiatrie getrübte Erzählung, deren scherenschnittartig und teils geradezu lächerlich klischeehaft gezeichnete Figuren beim Leser weder Interesse, noch Empathie wecken und die ihren Mangel an Krimi- oder Thrillertugenden auch nicht durch literarisches Niveau wettzumachen versteht.

Zweimal während der Lektüre der ersten zweihundert Seiten legte ich "Die Anstalt" verärgert aus der Hand und zwang mich nur deshalb nach jeweils mehrtägiger Lektürepause zum Weiterlesen, weil ich das Buch als vom Verlag gestelltes Leseexemplar erhalten hatte und mich verpflichtet fühlte, mir eine Meinung zu bilden. Irgendwo jenseits von Seite 300 ging mir jedoch die Geduld endgültig aus; das Buch habe ich (mit der fälligen Warnung) bereits verschenkt. Den Fortgang der Handlung und insbesondere ihre finale Auflösung nicht zu erfahren, lässt mich kalt.

Möglicherweise schreibt John Katzenbach heute bessere Bücher (ich kenne keins davon); ich habe jedenfalls den starken Verdacht, dass es sich bei der "Anstalt" um einen alten, von noch ungeübter Hand geschriebenen Titel handelt, der im Jahr 2006 als "das neue Buch von Katzenbach" vermarktet wird, es aber nicht ist.

03.05.2006 16:45:09
Rica

Mir hat das Buch gefallen. Allerdings sollte man es zügig lesen, sonst geht die Spannung verloren (am besten im Urlaub!). Mir gefiel der Stil und die Story. Das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack, trotzdem empfehle ich das Buch absolut weiter!

30.03.2006 12:01:42
Birgit

Bereits auf den ersten Seiten erinnerte mich „Die Anstalt“ stark an „Einer flog übers Kuckucksnest“, und mein Interesse, wie J. Katzenbach dieses Thema angeht, war geweckt.
Aber schon nach kurzem fühlte ich mich durch die sehr ausgiebige Benutzung von Adjektiven schier *erschlagen*. Weiter ging es mit unnötig ausschweifenden Beschreibungen, die sich teilweise inhaltlich wiederholten. Damit wurde bei mir eher Langeweile statt Spannung ausgelöst.
Die Personenzeichnung des Protagonisten C - Bird ist Katzenbacher gut gelungen und lässt eine positive emotionale Bindung zwischen Leser und Francis entstehen.
Alle anderen Charaktere haben mir zu schwache Konturen und keine Tiefe. Innerhalb ihrer Gruppierungen (z.B. Klinikinsassen, gutes / schlechtes Personal) sind die einzelnen Personen blass und austauschbar. Am schwächsten ist der Engel gezeichnet. Sogar seine Tatmotive bleiben im Dunkeln.
Die Abschnitte, die in der Gegenwart spielen, haben mir hingegen sehr gut gefallen. Er schildert Francis erneutes Abdriften in die Wahnwelt straff und spannend.
Beim Lesen drängte sich mir der Verdacht auf, dass Katzenbach bereits beim Schreiben des Buches auf eine Verfilmung abzielt. Dies wirkte sich besonders störend im zweiten Drittel aus, und gipfelt in einem „Hollywoodende“. Sehr schade!

28.03.2006 09:34:02
Supatina

Ich habe das Buch schon vorab als Leseexemplar lesen und war eigentlich schon ganz gespannt.
Schönes dickes Buch, spannende Geschichte und dann noch ein Cover das im Dunkeln leuchtet.
Dann ging es los. Der Anfang mehr als beschwerlich, habe mich aber die ersten 200 Seiten tapfer durchgequält. Dann hatte ich keinen Bock mehr und habe noch das Ende gelesen damit ich wenigstens weiß wer der Mörder ist.
Für alle die klassische Whodunit-Thriller mögen werden maßlos enttäuscht.
Es ist mir ein Rätsel wie der Verlag dieses Buch so hypen kann. Diese Buch führt nicht zu schlaflosen Nächten und der Leser wird nach 500 Seiten auch nicht damit belohnt einen spannenden Roman/Thriller gelesen zu haben.
Mein Tipp: vergeudet nicht eure Zeit mit diesem Buch.
P.S. zwei Arbeitskollegen die das Buch auch gelesen haben empfanden das selbe.