Die Eismumie

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 413, Übersetzt: Teja Schwaner
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Seiten: 412
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2007, Seiten: 412

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Michael Drewniok
Klischee ist, wenn es trotzdem kracht 

Buch-Rezension von Michael Drewniok Jan 2006

FBI-Profiler Ulysses Grove ist am Ende seiner Kräfte angelangt. Seit Monaten hält ihn der "Sun-City-Killer” in Atem, der durch die USA geistert und anscheinend wahllos Menschen als Opfer wählt, die er mit einem Pfeilschuss in den Nacken tötet. Anschließend bahrt er die Leichname sorgfältig auf und arrangiert ihre Arme in einer typischen Geste, die zu enträtseln dem Fachmann einfach nicht gelingt.

Schließlich bricht Grove zusammen und wird von seinem besorgten Chef in einen "Arbeitsurlaub” geschickt: Im fernen Alaska fanden zwei Touristen im tauenden Eis eines Gletschers die Mumie eines vor 6.000 Jahren umgekommenen Mannes. Die Archäologen der University of Alaska sind in heller Aufregung, zumal bald entdeckt wird, dass der Tote aus dem Eis einem Verbrechen zum Opfer fiel.

Mord in der Steinzeit! Auch die Presse horcht auf. Maura County vom recht renommierten "Discovery Magazine” kann sich die Story sichern. Sie ist es, die den Wissenschaftlern rät, sich der Hilfe eines Kriminologen zu sichern. Eher widerwillig fügt sich Groves in diese Rolle. Er fühlt sich zu Recht abgeschoben und will an "seinen” Fall zurück. Eine bizarre Laune des Schicksals eröffnet ihm diese Möglichkeit: Der Steinzeitmensch, "Keanu” genannt, zeigt exakt dieselben Verletzungen wie die Opfer des "Sun-City-Killers”! Da Groves nicht an Geister glaubt, denkt er sofort an einen Nachahmungstäter. Ermittlungen ergeben, dass es am Fundort der Mumie zu einem Zwischenfall kam: Richard Ackerman, einer der beiden Finder, zeigte Anzeichen einer geistigen Verwirrung und verschwand wenig später spurlos.

Das ist der Killer, da ist sich Groves sicher. Allerdings haben sich inzwischen Archäologen aus aller Welt gemeldet: An zahlreichen Stellen dieser Erde hat man in den letzten Jahrzehnten Mumien und Skelette mit den Malen des "Sun-City-Killers” gefunden. Da gibt es offenbar einen noch unbekannten Faktor, der Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verknüpft. Ackerman weiß Bescheid, doch er spricht nicht, denn in seinem Kopf haust ein uraltes Wesen, das die Menschen seit Jahrtausenden jagt und gerade sein aktuelles Opfer ins Visier nimmt: Ulysses Groves ...

Ein Thriller für das 21. Jahrhundert?

Wenn das Ötzi, unser Eismann aus den Tiroler Alpen, gewusst hätte ... Viele Jahre nach seinem traurigen Tod irgendwo auf einem öden Berg dient er einem fleißigen Unterhaltungsfabrikanten als Katalysator für einen schrillen Gruselthriller gerade aktuellen Strickmusters. Vor allem Dan Brown hat es vorgeführt, wie effektiv und publikumswirksam sich das Räuber-und-Gendarm-Spiel des guten, alten Krimis mit der Phantastik mischen lässt.

Die Parallelen zum modernen Medienphänomen Brown reichen sogar noch weiter: Auch Jay Bonansinga ist ein furchtbarer Möchtegern-Literat, der weder für das eine noch das andere Genre irgendein Gespür zeigt. Was ein Profiler macht, lässt sich recherchieren; es geht aber auch einfacher, indem man sich beispielsweise ein, zwei Folgen einer beliebigen "C.S.I.”-Serie anschaut. Bei weiterer Betätigung der Fernbedienung stößt man sicherlich auf einen Sender, der einen 08/15-Horrorstreifen ausstrahlt - so bringt man gleich noch in Erfahrung, was Dämonen im Allgemeinen treiben (Metzeln, Verfolgen hübscher Frauen, Anstreben der Weltherrschaft). Mr. Bonansinga hat darüber hinaus wohl auch noch den "Discovery-Channel” auf seinem Programm und ist vermutlich dort über besagten Ötzi gestolpert.

Stoff genug für einen erfahrenen Handwerker der Unterhaltungsindustrie - Bonansinga ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Produzent, Regisseur usw. -, der daraus einen Bestseller-Blockbuster zu zimmern weiß. Das Betrübliche daran ist, dass die Rechnung mit einiger Sicherheit aufgehen wird: "Die Eismumie” ist das Produkt einer gelungenen Suche nach dem größten gemeinsamen Nenner, d. h. ein Roman, der von möglichst vielen Menschen, die irgendwie ein paar Stunden totschlagen wollen, gelesen bzw. gekauft werden soll.

In dieser Hinsicht muss man dem Verfasser zugeben solide Arbeit geleistet zu haben: Ist man abgelenkt - beispielsweise durch eine haltestellenreiche Bahnfahrt, einen holprigen Flug, eine Blinddarmoperation - und möchte dennoch lesen, ist "Die Eismumie” zweifellos die richtige Lektürewahl. Eine Handlungsfaden, den man aus tausend Büchern & Filmen kennt, wird man zweifellos nicht verlieren und sollte man zwischen einigen Seiten einschlafen bzw. abstürzen bzw. ohnmächtig werden, fällt es nach dem eventuellen Aufwachen leicht den Anschluss an das Buchgeschehen zu finden.

Mordlüsterner Geist aus Mumienschädel

Wer einen mordlüsternen Geist aus einem Mumienschädel springen lässt, muss offensichtlich keine Zeit damit verlieren originelle Protagonisten auftreten zu lassen - mit diesem Gedanken ist Autor Bonansinga vermutlich an die Figurenzeichnung herangegangen. Hinzu kommt eine Menge Hollywood-Erfahrung, die ihn lehrte Mehrschichtigkeit zu Gunsten von Handlungsgeschwindigkeit unter den Tisch fallen zu lassen. Das Ergebnis ist wie schon mehrfach erwähnt ein Reißbrett-Thriller wie aus einer Fernschule für Nachwuchsautoren. ("Beachten Sie folgende drei Regeln und verfassen Sie Bestseller!”)

Also finden wir hier versammelt:

  • den redlichen FBI-Mann als Helden, der sich in seinem Job aufreibt, der früh verstorbenen Gattin trauervoll die Treue hält und mit den Windmühlen skeptischer Vorgesetzter und Kollegen sowie einer lästig liebevollen Mutter zu kämpfen hat;
  • die tüchtige, hübsche Wissenschaftlerin als Heldin, die insgeheim Frau geblieben ist und sich nach Mr. Right verzehrt, der - wer hätte es gedacht - wie der redliche FBI-Mann aussieht;
  • den weniger redlichen FBI-Kollegen, der mehr an seine Karriere als daran denkt, was doch seinen Job ausmachen soll - die Suche nach bösen Wichten, um brave Mitbürger zu schützen - und der dafür die Quittung erhält, was dem Helden die Gelegenheit gibt Racheschwüre zu äußern und seine für die Handlung jetzt lästige Zurückhaltung sowie das Festhalten an Recht & Gesetz abzulegen.

Daneben gibt es allerlei austauschbare Polizisten und FBI-Agenten, verschrobene Wissenschaftler, einen Ex-Exorzisten aus dem Vatikan (Kein Gruselpulp geht ohne ihn) sowie ahnungslose Joes & Janes aus US-Amerikas Unter- und Mittelschicht, die als Geisterfutter herzuhalten haben.

Warum "böse" und "blöde" so ähnlich klingen ...

Bleibt noch der "Sun-City-Killer” selbst, das personifizierte Böse aus dem Urschleim, seit Jahrtausenden von Kopf zu Kopf springend und eifrig Menschen schlachtend. Dafür gibt es sogar ein Motiv, das hier jedoch verschwiegen werden soll; schließlich ist der vermutlich einzige Grund, die Lektüre nicht vor Seite 200 einzustellen, die verzweifelte Frage: Worum dreht sich der ganze faule Zauber eigentlich?

Die Geduld des Lesers wird indes auch nach der Lüftung des Geheimnisses auf eine harte Probe gestellt, denn der Killer bleibt ein uninteressantes Es, das sich weiterhin nur in Gewalt- und Blutorgien manifestiert. Aber das ist seine Aufgabe; Autor Bonansinga plante nie die Schöpfung eines Bösewichts, der für sich einnehmen kann. Das Mumienmonster soll schlicht morden und schließlich das Ende der Handlungskette - die hier von Punkt A nach B reicht ... - erreichen: den Finalkampf mit dem Helden, der bisher selbstverständlich nicht grundlos von eigentümlichen Visionen geplagt wurde und sich dem Killer unsichtbar verbunden fühlte, und das selbstverständlich über dem gefesselten Körper der zuvor vom Übeling verschleppten Heldin ...

So schleppt sich das turbulente Geschehen - dies ist seltsamerweise kein Widerspruch, wie es dem Verfasser gelingt zu beweisen - zum Höhepunkt, der schamlos übertrieben und überdehnt wird, bis auch er so kläglich verendet wie der Menschenjäger aus dem Steinzeitdunkel, diesem Baukasten-Thriller endlich das obligatorische Happy-End gegönnt wird und der Leser sich über weitere Lebensstunden ärgert, die ihm oder ihr niemals zurückgegeben werden.

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Letzte Kommentare:
25.02.2011 14:55:24
Milva_CH

Die Sparte "Thriller" ist meines Erachtens falsch gewählt. Fantasy-Krimi passt da schon besser. Wer also kein Fantasy mag, Hände weg von diesem Buch, sonst kommt die grosse Enttäuschung! (was wohl bei einigen, die hier ihren Kommentar geschrieben haben, wohl auch passiert ist...)

Die Mischung aus FBI-Ermittlungen, historischen Mumien und geifernden Bestien fand ich ganz unterhaltsam. Hat mich an den Film Dämon - Trau keiner Seele (Originaltitel: Fallen) mit Denzel W. erinnert.

06.02.2011 16:11:09
B. Rombacher

Kann den Kommentaren von "sunshine" und "buchsüchtig" nur zustimmen. Was als durchschnittlicher Krimi anfängt entwickelt sich über pathetisch, schwülstige Formulierungen und langatmigen Beschreibungen hin bis zum einem lächerlichen Exzorzismus. Ich kann das Buch absolut nicht weiter empfehlen und werde von diesem Autor auch kein Buch mehr anfassen.

12.02.2010 21:51:25
Meaksis

Also ich fande das Buch hammer.
Ich konnte mich super in die Hauptfigur versetzen, aber mir persönlich hatte Ullysses Grove ein bisschen viele Depressionen(Ansichtssache)!
Aber ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
Ich bin sehr traurig, dass ich den Nachfolger(Hurricane) nicht mehr bekomme, da der angeblich im freiem Handel nicht mehr erhältlich ist.
Ich werde mal sehn was sich da machen lässt ;)

Da ich noch sehr jung bin wird euch dieser Eintrag warscheinlich eh nicht enteressieren(Keine Erfahrung), aber ich wollte meine Meinung auch einfach mal mit einbauen.

Mfg Meaksis

16.11.2009 23:19:52
chris

Ergenzung:
Ich möchte mich entschuldigen mir ist beim schreiben ein Fehler unterlaufen:Ich neme das von mir erst kürzlich gelesene Buch "Das Schweigen der Lämmer"als VergleichswertP.s @Sunshine
Manschmal hilft es erst die Zusammen Fassung auf der Rükseite des Buches zu lesen Bevor man es kauft und sich dann ergärt weil man nich das bekommen hat was man wollte
(das soll keine persönlliche Kritik darstellen
es soll nur eine Kritik an deiner aggresiev negativen Kritig)

16.11.2009 23:14:45
chris

Also meine Meinug :
Wirklich ein absolut tolles Buch
Ich neme das von mir erst kürzlich gelesene Buch "Das Schweigen der Lämmer"
Ich habe es bis zu letzten Seite nicht geschaft mich mit den Personen zu indentifizieren!
Ganz anders bei "Die Eismumie"
von der ersten Seite an konnte ich mich super in die Hauprolle versetzen
Was mir besonders positiv aufgefallen ist,ist das der Autor extrem gut beschreiben kann ich konnte mir alles genau vorstellen nicht wie bei so vielen Büchern die ich schon gelesen hab.
Daher erlaube ich mir ihn (meiner Meinung nach) auf die gleiche Stufe zu stellen wie etwa Dan Brown

17.03.2009 21:34:03
Sunshine

Das Buch ist kompletter Quatsch. Ich bereue es gekauft zu haben. Ich dachte es sei ein guter Thriller und am Anfang denkt man auch es fängt gut an. Aber dann wird es auf einmal so ein Mystery Quatsch, totale Verarschung.
Werde bestimmt kein Buch von ihm mehr kaufen und auch nicht lesen. Sind alle seine Bücher solcher Quatsch?

15.02.2009 19:41:13
Thomas71

Jay Bonansinga hat einen spannenden, aber nicht besonders herausragenden Krimi mit einer Reihe von klischeebeladenen Figuren geschrieben, der beileibe kein Meisterwerk ist. Allerdings ist er auch nicht so schlecht, wie er hier in der Rezension von Michel Drewniok gemacht wird. Mich hat der Roman, der schnell zu lesen ist, einige Stunden unterhalten, trotz einiger vorhersehbaren Verwicklungen, die vom Standardpersonal amerikanischer Thriller ausgehalten werden müssen. Sicherlich kein Roman, an den ich mich in einem Jahr noch erinnern werde, aber ich habe schon einige hochgelobte "Meisterwerke" gelesen, die mich wesentlich mehr verärgert haben als diese belanglose Geschichte...

14.12.2008 12:51:40
florian-brun

Ich hatte das Buch auch mehr oder weniger Zufällig gesehen und gekauft. Ich hielt es für einen guten Thriller, aber es ist einfach überhaupt nichts ausser Verschwendung kostbarer Zeit und kostbarem Geld.
Es ist eine Mischung aus Realität und aus Fantasy. Das irgendwie weit hergeholt scheint. Der Schluss sollte eigentlich erklärend und auflösen sein, aber ich habe es gar nicht mal so gut gefunden. Mit diesem eher schlechtem Buch muß man sich wirklich nicht unbedingt beschäftigen.

20.03.2008 14:29:45
Janko

Mit Sicherheit handelt es sich bei "Die Eismumie" von Jay Bonansinga nicht um das ultimative Meisterwerk, dennoch muss angemerkt werden, dass der Schriftsteller durchaus weiß, Spannung aufzubauen und diese auch nahezu durchgehend zu halten. Der Hauptprotagonist Ulysses Grove, seines Zeichens FBI-Profiler, ist im Allgemeinen gut gezeichnet. Auch die Charaktere der restlichen "Sippe" sind gut gewählt und realistisch. In „Die Eismumie“ jagt das FBI einen Serienkiller und das mit mäßigem Erfolg. Die Opfer werden stets in der selben Körperhaltung und mit einem Loch im Nacken aufgefunden. Erst als eine jahrtausende Alte Mumie, die bereits Monate zuvor in den Bergen Alaskas gefunden wurde, mehr oder minder zufällig Ulysses Grove’s Aufmerksamkeit auf sich zieht, scheint sich das Blatt nun endlich zu wenden. Gewisse Parallelen zwischen der Mumie und den Opfern des Serienkillers geben dem FBI immer wieder Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Die Story scheint zwar teilweise etwas konstruiert, dem Lesevergnügen bringt das jedoch kaum einen Abbruch. Angemerkt werden muss allerdings auch, dass der Leser auf tiefgründige Abschnitte vergebens wartet. Es handelt sich eher um leichte Kost für zwischendurch!

19.03.2008 15:03:04
Janko

Mit Sicherheit handelt es sich bei "Die Eismumie" von Jay Bonansinga nicht um das ultimative Meisterwerk, dennoch muss angemerkt werden, dass der Schriftsteller durchaus weiß, Spannung aufzubauen und diese auch nahezu durchgehend zu halten. Der Hauptprotagonist Ulysses Grove, seines Zeichens FBI-Profiler, ist im Allgemeinen gut gezeichnet. Auch die Charaktere der restlichen "Sippe" sind gut gewählt und realistisch. In „Die Eismumie“ jagt das FBI einen Serienkiller und das mit mäßigem Erfolg. Die Opfer werden stets in der selben Körperhaltung und mit einem Loch im Nacken aufgefunden. Erst als eine jahrtausende Alte Mumie, die bereits Monate zuvor in den Bergen Alaskas gefunden wurde, mehr oder minder zufällig Ulysses Grove’s Aufmerksamkeit auf sich zieht, scheint sich das Blatt nun endlich zu wenden. Gewisse Parallelen zwischen der Mumie und den Opfern des Serienkillers geben dem FBI immer wieder Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Die Story scheint zwar teilweise etwas konstruiert, dem Lesevergnügen bringt das jedoch kaum einen Abbruch. Angemerkt werden muss allerdings auch, dass der Leser auf tiefgründige Abschnitte vergebens wartet. Es handelt sich eher um leichte Kost für zwischendurch!

30.11.2007 16:44:24
Fabian

Ich fand das Buch klasse habe es in 2 Tagen ausgelesen gehabt und kann es nur empfehlen großes lob von anfang an spannend. Besorge mir jetzt auch das Buch Hurrican mal gucken wie das ist und alle die das buch schlecht finden und nicht zu ende lesen da sage ich selber schuld das ende ist klasse.

05.04.2007 16:34:12
coldplay

ich fand es sehr spannend und abwechslungsreich und kann die schlechten bewertungen gar nicht verstehen.
man muss sich eben auf ein buch einlassen und sich vom autor tragen lassen.

26.02.2007 16:36:48
Buchsüchtig

Dieses Buch war reine Zeitverschwendung. Ich habe noch nie so einen Mist gelesen!
Während man am Anfang noch einen Kriminalroman liest, verwandelt er sich mit zunehmender Seitenzahl zu einem Mysterie-Mist à la Akte X.

17.11.2006 09:31:51
Sonja

Bis zur Mitte des Buches ist es ja ganz schön spannend und man erwartet eigentlich dass es so weitergeht. Aber auf einmal, ist es dann eher ein Fantasy Horror Roman ähnlich wie "die Mumie". Wer einen Psychothriller erwartet, wird enttäuscht. Ich habe dann nicht mehr weitergelesen, da ich einfach keine Lust auf Fantasystories und lebende Mumien gehabt habe. Lese nun Airframe von Crichton, eher mein Fall.

08.06.2006 16:08:25
schleivogel

Um es vorweg zu nehmen: Einfach schrecklich dieses Buch. Ich habe seit langem nichts mehr so entsetzlich schlechtes gelesen. Die Handlung extrem konstruiert, mit Klischees überladen und die Sprache einfach eine Zumutung.
Mein Tipp: Bloß nicht kaufen!

27.04.2006 15:12:06
Nadine Jerke

„Die Eismumie“ wurde im Vorfeld hoch gelobt – enttäuscht den Leser aber letztlich. Wer ein Freund von Geschichten besessener Ehemänner ist, wird dem ganzen vielleicht etwas Lesenswertes abgewinnen können.
nadine.jerke@unterhaltung-themenguide.de

29.03.2006 12:26:57
A. J.

Das Buch wurde hier am Anfang des Jahres erwähnt. Ich zeigte gleich Intresse. Einige Tage später zeigte die hier erwähnte Kritik leider mit dem Daumen nach unten. Schade, dachte ich und machte mich leserlich auf den Weg einen eigenen Eindruck zu bekommen.
Die Eismumie hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern war auch ganz spannend. Mein Daumen zeigt nach oben, 80 °.

Empfehlenswert!

12.02.2006 01:37:09
c.ross

Ich hatte das Buch mehr oder weniger im Vorbeigehen gekauft und einen Krimi oder Thriller erwartet, aber es ist weder das eine noch das andere, es ist einfach überhaupt nichts außer Geld- und Zeitverschwendung. Es lohnt sich nicht einmal, hier weiter ins Detail zu gehen. Mit diesem grottenschlechten Machwerk muß man sich wirklich nicht beschäftigen.

09.01.2006 07:06:05
Gisela

Klischee hin oder her und wie oben schon erwähnt, gut wegzulesen.
Ich fand ihn ganz spannend und das ist für mich die Hauptsache bei einem Krimi.
Kann also die Meinung der Vorkritiker nicht unbedingt teilen.
Mir hat es gefallen