Die Täuschung

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 477, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2003, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Bronnen
  • München: Blanvalet, 2004, Seiten: 477, Originalsprache
  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 477, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Bronnen
  • Köln: Random House Audio, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Bronnen

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Das Frankfurter Ehepaar Laura und Peter Simon hat sich nach herrlichen Ferienerlebnissen in der Provence entschlossen, dort ein eigenes Haus zu erwerben. Besonders Laura ist begeistert von dieser Entscheidung, da sie die Hoffnung hegt, in Zukunft mit ihrem beruflich stark eingespannten und erfolgreichen Mann und dem Baby endlich mehr Zeit im geliebten Südfrankreich zu verbringen. Wie jedes Jahr bricht Peter als erster zum Ferienhaus nach Saint-Cyr auf, um mit seinem besten Freund Christopher einen Segeltörn zu unternehmen. Laura will einige Zeit später nachkommen. Als Peter mit dem Auto Saint-Cyr erreicht, ruft er seine Frau wie vereinbart in Frankfurt an, um sie von seiner Ankunft zu unterrichten - das letzte Lebenszeichen, wie sich zeigt. Denn von nun an ist Peter wie vom Erdboden verschluckt.

Laura versucht verzweifelt, zuerst von Frankfurt aus etwas über den Verbleib ihres Mannes herauszufinden, und stößt schon bald auf erste beunruhigende Ungereimtheiten im Umfeld ihres Mannes. Als klar wird, dass sie nur vor Ort weiter recherchieren kann, packt sie die Koffer und meldet sich bei dem Freund ihres Mannes an. Christopher ist vor vielen Jahren "ausgestiegen" und unterhält in Saint-Cyr eine Charterfirma für Segelboote. Doch auch Christopher hat vergeblich auf die verabredete Ankunft von Peter gewartet und kann Laura nicht weiterhelfen. Desgleichen die französischen Freunde in der Provence, von denen sie sich Neuigkeiten erhofft hatte, da Peter in ihrem Lokal zuletzt gesehen wurde. Henri und Nadine Joly führen in Saint-Cyr ein kleines Restaurant und sind seit Jahren mit Laura und Peter gut bekannt.

Als Laura zufällig erfährt, dass kürzlich ein grausamer Mord an einem weiblichen Feriengast verübt wurden, der noch immer ungeklärt ist, findet sie dies zwar beunruhigend, bringt es aber nicht mit dem Verschwinden ihres Mannes in Verbindung. Eine trügerische Annahme - denn wie es scheint, sollte Laura zwischen Freund und Feind zukünftig sehr genau unterscheiden...

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Letzte Kommentare:
02.01.2019 15:00:48
Lara

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war sehr spannend, grade am Ende. Wer der Mörder ist, erfährt man direkt am Anfang des zweiten Teiles. Trotzdem war es spannend. Kritikpunkte wären für mich nur, dass gegen Ende des ersten Teiles schon leicht vorhersehbar ist wer der Mörder ist. Daher hatte ich nicht wie bei anderen Charlotte Link Büchern einen großen Überraschungseffekt. Auch wird mir die Geschichte zwischen Henry und Nadine etwas zu ausführlich beschrieben mit einigen Wiederholungen. Ansonsten fand ich noch die ständigen Wetterbeschreibungen + Umweldbeschreibungen etwas zu viel, aber nicht wirklich störend. Dass sich die Frauen oft übergeben fand ich jetzt nicht wirklich störend, aber es kommt schon öfters vor. Alles in allem ein gelungenes Buch, was mir gut gefallen hat!

17.11.2018 07:01:08
KJ Engel

Schon wieder ein Buch, das in Südfrankreich spielt und ähnlich aufgebaut ist wie `Der fremde Gast`.
Seitenweise liest man die Gedankengänge der stetig weinenden Frauen, ebenso wie bei dem vorher zitierten Buch. Es ist bekannt, dass hauptsächlich Frauen Charlotte Link lesen. Sagen wir also, es sind Frauenkrimis. Nichts für mich.

27.09.2018 08:40:14
G. M. 43

Das Buch ist spannend und sehr gelungen, obwohl es aus zwei Teilen besteht und man den Täter mit Beginn des zweiten Teils bereits kennt. Es gibt Alltagssituationen, die jeder kennt, über die man schmunzeln muss, wenn man darüber liest. Die negativen Kommentare kann ich definitiv nicht wiedergeben. Etwas unglaubwürdig scheint mir jedoch die Tatsache, dass sich alle Protagonisten wie auch die Nebendarsteller übergeben müssen. Alle paar Seiten wird jemanden schlecht, sie/er muss erbrechen, die Mägen sind wie zugeschnürt etc. Dass jemand mal aggressiv in einer Stresssituation reagiert, kommt nie vor.
Trotzdem ist das Buch sehr gelungen und lesenswert! Bravo.

03.04.2017 17:10:11
trafik

Ich kann mich meinem Vorredner überhaupt nicht anschließen.
Es war ein total gelungenes Buch von Charlotte Link. Die Handlung extrem spannend und auch die Personenbeschreibungen sehr unterhaltsam.
Einzelne Sätze aus einem Buch herauszunehmen, ist nicht sehr fair. Da findet man in jedem Buch eigenartige Stellen.
Für mich Weltklasse und 100 Punkte.

25.01.2017 23:34:13
Lothar Klein

Offensichtlich muss man schlecht schreiben, um damit gut verdienen zu können. Nach Nele Neuhaus nun Charlotte Link. Ich wollte es wissen und habe mir einen ihrer Krimis rausgegriffen. Zu Ende gelesen habe ich ihn nicht, Einen Tipp zum Mörder kann ich also nicht geben. Ist mir auch egal, wer es war.
Bis Seite 246 habe ich acht ständig weinende Frauen gezählt, alle geben, wie es sich anscheinend in solchen Romanen gehört, ständig ihren Männern nach. Die meisten sind natürlich "hübsch", dafür eine besonders "hässlich". "Traurig" sind sie alle.
Außerdem: jede Menge absolut dämliche Dialoge und ausschließlich zerrüttete Beziehungen, wobei "zerrüttet" noch irgendwie psychologische Tiefgründigkeit vermuten lässt. Nein: Der Reis ist klumpig, am Hähnchen fehlt Paprika, die Madame ist ungeschminkt usw.
Die männlichen Protagonisten: Entweder verdorben oder "zu gutmütig". Klischees reihen sich an Klichees. Eine kleine Kostprobe? Na dann:
"Sie sah im Dämmerlicht Rudi an, der neben ihr lag und schnarchte. Plötzlich wurde sie wütend auf ihn. Er hatte sich die Hochzeitsreise in die Provence gewünscht, während Carla viel lieber in einen Ferienclub in Tunesien gefahren wäre." Und nur eine halbe Seite später: "Sie war inzwischen den Tränen nahe, wollte ihm aber nicht den Triumph gönnen, sie weinen zu sehen."
Poah! Mitten aus dem Leben! Platt und dämlich ist das! Wie jemand das Buch "verschlungen" haben kann oder gar meint, das Buch setze "Massstäbe", ist mir schleierhaft.

02.11.2016 11:38:56
Mike, 1975

Ein interessantes, spannendes Buch, auch wenn der Täter ab Beginn der zweiten Buchhälfte bekannt ist. Als psychische Reaktion gibt es jedoch auch andere Mittel und Wege, als sich zu erbrechen. Das war zu viel des Guten. Auch hätte sich der Zeitrahmen etwas länger hinziehen können, kein Mensch ändert sich in kurzer Zeit und unter so vielen Schocks in einen komplett neuen Menschen. Auch wird einmal beschrieben, dass der Täter den Keller dreimal abschließt, vier Seiten weiter wird jedoch der Schlüssel nur einmal umgedreht. Aber das sind Kleinigkeiten nebenbei. Sehr empfehlenswert!! Auch für Männer!

20.08.2016 21:56:56
Perlenfischerin

Innerhalb von 4 Tagen habe ich dieses Buch "verschlungen". Für mich war es wieder einmal bis zum Schluß spannend. CL ist eine hervorragende Erzählerin und zieht einen als Leser förmlich in die Geschichte. Dem Leser schafft sie mit Ihrer Erzählweise auch immer konkrete Bilder.
Das mit dem Übergeben war mir etwas zu häufig. Aber da hätte auch der Verlag mal besser hinschauen sollen! Ansonsten war die Geschichte rund und spannend. Ich würde sie gern mal persönlich kennenlernen. Vielleicht habe ich mal das Glück bei einer Buchlesung. CL ist ja noch jung und ich hoffe, daß sie uns noch weiter so viele gute Bücher schreibt, die ich in so enormer Geschwindigkeit lese.

04.04.2015 20:47:27
Hermann Gilomen

Es war mein erster Roman von CL, den ich gelesen habe. Da ich immer nur während der Ferien Zeit hatte, hat sich die Lektüre dieses Wälzers über satte 4 Jahre hinweggezogen. Aber in krassem Gegensatz zu andern Lesern, kann ich einfach nur sagen: Hervorragend! Dieser Roman setzt Massstäbe. Wie die Charaktere beschrieben werden und das Leben, wie es ist, ist einfach nur weltmeisterlich. Klar hätte auch ich mir noch etwas mehr Verwicklungen gewünscht, bis dass der Mörder bekannt wird, aber CL ist es gelungen, Spannung in eine ganz neue Richtung aufzubauen und aufrechtzuerhalten bis zum Schluss. Vielen Dank für das exzellente Werk!

15.08.2014 23:43:13
Astrid

Die Taeuschung ist eine Enttaeuschung. Um mit Ihrer eigenen Sprache zu sprechen, zum uebergeben - sind Ihre Figuren...sehr seltsam... wenn das letzte Buch von Ihr nicht so gut gewesen ware, dann wuerde ich annehmen, dass diese Autorin gerade eine depressive Phase durchlebt... sorry, zu gequaelt, das Ganze...

20.04.2014 15:55:03
BiggyBiggy

Ich fand auch dieses Buch von Charlotte Link wieder einmal klasse - das empfinde ich bei fast all ihren Werken so.

Zwar weiß man beizeiten, wer der Mörder ist, aber dennoch geht die Spannung dadurch nicht verloren. In Gegenteil!

Einzig und allein die Tatsache, dass sich dauernd igendwer erbricht, fand ich nicht sooo prickelnd.

Ich hoffe, Frau Link schreibt noch viele Bücher dieser Art.

03.04.2014 05:42:33
Kasia

Nach gefühlten 100 Jahren las ich "Die Täuschung" zum zweiten Mal. Ich habe das Gefühl, dass je älter man wird, desto größer der Anspruch an das Buch, welchem man seine Lebenszeit opfert. Damals hat mir das Buch auf jeden Fall besser gefallen und mich auch mehr angesprochen.
Die Geschichte wirkt aufgesetzt und übertrieben, find ich. So konstruiert.
Der Showdown war wieder relativ spannend und hat mich leicht gepackt, aber dann ist es doch zu einfach gewesen, das Buch so zu beenden und nicht anders.
Ich denke, jemand, der das Buch lesen möchte, weil er ein Fan der Autorin ist, sollte es tun. Ich werde mein Exemplar nun endgültig aus dem Regal verbannen und Platz für ein neues Buch schaffen.

30.05.2013 18:21:03
C Baumann

Zunächst dachte ich ja die Kommentare seien übertrieben, aber:Es ist wirklich so, das sich ständig jemand übergibt ist mehr als nervig. Es ist nicht nur unrealistisch , sondern auch lästig. Es ist in allen Roman so, aber in diesem fällt es mir am negativsten auf.
Auch ist ständig die Rede von Frauen die zu dick oder zu dünn sind, zu ausführlich und so auffällig dass auch dieses Thema nervt.

Vor 4 wo Las ich zum ersten mal ein Buch v C.L. Der Beobachter, es war sehr sehr gut. Dann wurde ich regelrecht süchtig nach weiteren Romanen und kaufte insgesamt 6, die bis auf eine Ausnahme aber leider immer schlechter wurden. Schade...

27.03.2013 10:37:10
Manuela Bombis

Ich muss der Leserin Recht geben. In diesem Buch übergibt sich ständig jemand, als gäbe es keine andere Reaktion auf dramatische Ereignisse als diese. Der Roman war zwar nicht so spannend wie andere von Ch. L., aber das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, weil die Story gut ist und die menschlichen Charaktere immer glaubwürdig sind. Daher finde ich ihre Bücher nie kitschig. Sie ist damit beinahe die einzige deutsche Schriftstellerin von der ich Krimis lese. Auf jeden Fall empfehlenswert.

21.11.2012 18:52:03
kianan

Obwohl das Buch kurzweilig sowie flüssig geschrieben ist und die Charaktere gut beschrieben sind, ist es aus meiner Sicht Charlotte Link nicht gelungen, Spannung aufzubauen.
Schon nach kurzer Zeit ist klar, wer der Mörder ist. Daher war ich über die "Täuschung" eher enttäuscht.
Charlotte Link kann es auch ganz anders, wie z. B. im "Das Ende des Schweigens", das ich in zwei Tagen verschlungen habe. Daher kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.

20.06.2011 13:11:31
M. G.

Ich persönlich finde, dass "Die Täuschung" ein sehr gut geschriebenes und spannendes Buch ist. Die Charaktere sind sehr typisch beschrieben, man muss immerwieder einmal über die jeweiligen Storys lachen. Etwas negativ (obwohl man da auch schon wieder lachen muss) ist die Tatsache, dass sich alle paar Seiten irgendwer erbrechen muss. Egal, ob Fensterbänke, Spülen und Toiletten, ständig muss sich wer übergeben. Trotzdem empfehle ich es gerne weiter.

13.01.2011 13:52:35
Anja

wer ist denn der mörder? ist das ihr ehemann? das wäre unfasbar. wieso wartet christopher nicht auf ihn, als sein bester freund?

vorher habe ich das buch " die stunde der erben" gelesen. fand das buch sehr gut. kann ich nur weiter empfehlen.

welche bücher von ihr, könnt ihr noch empfehlen? "das andere Kind"?

03.11.2010 00:15:38
Nomadenseele

Charlotte Link schreibt zwei Arten von Büchern: Die extrem guten und die extrem schlechten.

*Die Täuschung* gehört zur letzeren Kategorie und zeigt, wie man es nicht machen sollte: Eine Menge Figuren, keine Spannung.
Das Personal des Romans hat beinahe Dickens`sche Ausmaße, was die Anzahl betrifft und so springt die Autorin munter zwischen den verschiedenen verkorksten Leben hin und her. Dabei fällt es schwer zu entscheiden, welche Person ruinöser und unsympathischer daher kommt, sie geben sich alle nichts.

Spannung gab es nach 126 Seiten immer noch nicht, was wiederum durch die hohe Charakteranzahl erklärt werden kann; das Verschwinden eines Mannes ist eben nur eine Geschichte unter vielen, die nicht wirklich interessieren.

Fazit:
Das Geld kann man sich sparen.

18.09.2010 11:24:57
greendayfan 17

also die täuschung ist mittlerweile mein dritter roman von charlotte link. mir hat er sehr gut gefallen...spannend bis zur letzten minute auch wenn man den autor schon relativ früh entlarvt. Nun muss ich das Buch in der schule vorstellen und interpretieren. mal sehen zu welchen erkenntnissen ich komme...aber ich kann charlotte link als autorin nur weiterempfehlen!

20.04.2010 03:17:11
Jan

Dieses Buch war mein erstes von C. Link und wird auch mein letztes bleiben. Die Geschichte mag ja irgendwie ganz passabel sein, jedoch haben mich (die hier häufig positiv hervorgehobenen) Charakterisierungen der einzelnen Figuren von Beginn an aufgeregt. Ich habe selten so viele Klischees zwischen zwei Buchdeckeln gefunden. Die Protagonistin verschreibt devot ihr Leben ganz ihrem Mann, kennt weder Interessen, noch Freizeit, noch Job, noch die Vorzüge einer guten Freundschaft. Keine der Figuren hat irgendwelche Interessen. Weder Musik, noch Film, noch Literatur, noch gutes Essen, pipapo. Alle werden über ihre Gefühle zu ihrem Partner und über den Grad des Scheiterns im Leben definiert. Mittelständige Spießerlangeweile zwischen Wintergarten, Büro und Waschküche. Bah! Wenn man mal genau aufpasst, ist jeder Charakter auch schlank, gutaussehend und adrett gekleidet. Außer die von Akne geplagte Catherine. Dafür ist sie aber gleich ganz besonders schlimm dran. 1.88m und hässlich wie die Nacht. Schlampig, würde Ranicki vielleicht sagen. Nein, sowas möchte ich nicht lesen.

09.04.2010 00:06:24
Noisten, Martina

Das ist mein zweites Buch von Charlotte Link, das erste, welches ich verschlungen habe ist "Das andere Kind". Einfach eine Wucht. Man kann mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Lese gerade "Die Täuschung", bin noch nicht so weit und werde auch besser die Lesermitteilungen nicht weiter verfolgen, damit ich mir eine eigene Meinung bilden kann. Bisher kann ich nur sagen ... spannend. Mal sehen, wie es weitergeht. VlG

23.02.2010 11:38:49
Maike

Dieses Buch war mein erstes von Charlotte Link und es hat sie sofort zu meiner Lieblingsautorin gemacht.Sie beschreibt die einzelnen Szenen so gut, dass man sich fühlt als würde man direkt im Geschehen des Buches stehen und zusehen.
Das Spannungsband hällt sich über das gesamte Buch konstant es wir nicht langweilig.Inzwischen habe ich auch andere Bücher von Charlotte LInk gelesen und bin der Meinung,dass man auf ihre Bücher nicht verzichten sollte.

09.02.2010 12:11:33
Cornelia Baier

Also das Buch war mein erstes von Ch. Link und ich bin sehr verwöhnt von z.B. Andreas Franz ... denn ich war vorher nie ein Krimifan ... aber ich muss sagen , sehr spannend, ich habe es verschlungen weil ich schnell wissen wollte wie alles genau zusammen hängt ... werde mir auch andere Bücher von ihr mal zu Gemüte führen ...

23.01.2010 18:49:34
Gaby Wolf

Wie jedes Buch von C.Link habe ich "Die Täuschung" in einem Zug durchgelesen. Sämtliche Figuren in diesem (absolut) gelungenen Meisterwerk sind so geschrieben daß eigentlich jede Charaktere die Hauptrolle zu sein scheint. Mein Tipp:Lesen,Lesen und nochmal Lesen! An alle die C.Link kritisieren:Besser machen!!

11.12.2009 09:42:05
tedesca

Auf einen durchaus spannenden Anfang folgt eine ziemlich langweilige Geschichte, die man relativ bald durchschaut. Die Figuren sind farblos und klischeehaft - das brave Heimchen, das sich nicht selbstverwirklichen durfte, der Macho-Ehemann, die unzufriedene Geliebte, der irre Mörder - die kennen wir doch schon alle zur Genüge. Thematisch wird nichts ausgelassen, von Mord über Ehebruch, unerwiderte Gefühle und Selbstfindung ist alles vertreten.

Alles in allem seichte Unterhaltung, gut für lange Autofahrten, aber die Lesezeit nicht Wert, die es dafür gebraucht hätte. Ein Plus beim Hörbuch ist definitiv Franziska Bronnen, die mit ihrer sonoren Stimme rettet, was noch zu retten ist.

09.12.2009 13:54:33
Malu

Die Täuschung von Charlotte Link muss ich vor Jahren schon mal gelesen haben. das viel mir so während des Lesens an manchen Stellen auf.
Das Buch hat mir super gut gefallen. Es ist spannend geschrieben.
Was sehr in diesem Buch auffällt. - dases keine glücklichen Paare gibt.
Aber trotzallem das Buch macht ein nicht depressiv.
Mein Tipp: bitte lesen.

04.09.2009 11:01:51
krimiliebhaberin

Wie immer fand ich dieses Buch von Charlotte Link zunächst unglaublich spannend und fesselnd, doch wurde es nach etwa der Hälfte zunehmend vorhersehbar. Obwohl es wohl nur eine persönliche Vorliebe meinerseits ist, nimmt die Idee, die Identität des Mörders lange vor Ende des Buches zu lüften, sehr viel von der Spannung, finde ich. Die obengenannten ähnlichen Geschichten von Charlotte Link kenne ich nicht, habe mich aber über die frappierende Ähnlichkeit mit "Der Verehrer" geärgert. Wenn man das eine Buch kennt, kann man sich das andere sparen. Gerade weil Charlotte Link wirklich gut Spannung aufbauen und Charaktere zeichnen kann, finde ich es schade, dass sie immer auf dieses - wenn auch bewährte, so doch langweilige - Strickmuster zurückgreift.

29.09.2008 13:26:19
HEINZ

Ich finde die Geschichte sehr gelungen. Auch die Hörbuchfassung mit der Erzählerin Franziska Bronnen gefällt mir. Einziges großes Manko: Es werden kaum glückliche Paare geschildert. Ganz am Rande taucht eine glückliche Familie mit vier Kindern auf, denen Christopher sehnsüchtig nachschaut. Ansonsten nichts als zweisamer Trübsinn... So schwarz ist die Realität nun wieder auch nicht! Was mir ansonsten gut gefällt: Orte und Umgebungen werden sehr gut in die Schilderungen eingebaut und geben der Geschichte viel atmosphärische Tiefe. Schulnote: 2...

03.02.2008 19:20:37
lilalu

Sehr spannend! Einzig negativ ist zu bemerken, dass die Autorin hier nicht "bei" ihren Hauptdarstellern ist. In gewisser Weise hat es fast schon etwas Perfides, dem Überlebenskampf einer der Figuren beizuwohnen, um dann lesen zu müssen, dass sie doch umgebracht wird. Und es stimmt: Es sind eindeutig zuviele Depressive in diesem Roman! Das legt sich wie Mehltau über die eigene Stimmung.

30.10.2007 23:45:48
Elvira

Dies war mein erstes Buch von Charlotte Link und daher kann ich eventuelle Ähnlichkeiten mit ihren anderen Büchern nicht beurteilen. Trotzdem fand ich es ein wenig vorhersehbar. Man erfährt sehr früh, wer der Mörder ist, zudem ist dieser meiner Ansicht nach die einzige Figur, die nicht überzeugend charakterisiert ist. Alle anderen Charaktere finde ich sehr gut gelungen, mir ist zwar auch aufgefallen, daß hier wirklich jede Ehe unglücklich und absolut alle depressiv sind, doch das hat mich weniger gestört, irgendwie paßt es zur Atmosphäre des Buches und wird auch realistisch begründet. Wer einen knallharten Thriller erwartet, wird sicher enttäuscht sein, da hier Beziehungen und menschliche Schicksale im Vordergrund stehen. Das muß man mögen, damit einem dieses Buch gefällt - mir persönlich liegt das mehr als Brutalität und akribische Polizeiermittlungen. Sicher nicht mein letztes Buch von C.Link!
Gar nicht treffend finde ich übrigens obige Inhaltsangabe: das Ferienhaus ist seit Jahren gekauft, als die Story beginnt, Laura hat gar nicht vor Peter nachzureisen, Christophers Aussteigerjob spielt keine Rolle usw. Wer auch immer das geschrieben hat, hat das Buch wohl gar nicht gelesen - schade, denn es lohnt sich!

18.12.2006 14:14:18
Stevie

Das 6. gelesene Buch von ihr und Ähnlichkeiten mit den anderen, besonders dem Ende des Schweigens und dem fremden Gast sind unübersehbar und machen die Täuschung nicht zu einem wirklich guten und spannendem Buch. Das Hauptmotiv, die scheinbare Idylle und das Grauen dahinter, kehrt zu oft wieder, ebenso die Mordhandlung zu Beginn und das Spiel der verschiedenen, parallel laufenden Charakterstränge, die scheinbar zunächst nichts miteinander zu tun haben.

18.10.2006 00:28:09
Girl in Green

Wie auch andere Charlotte Link - Bücher lebt "die Täuschung" von seinen Charakteren. Die Grundsätze und Schwachpunkte der Personen kristallisieren sich wiedermal schnell heraus, was den Roman lebendig macht.
Der einzige Nachteil dabei ist bei diesem Buch, dass man gewisse Handlungsstränge schon zu Anfang erahnen kann.
Dennoch ist "die Täuschung" einfach schön geschrieben.
Es ist zwar nicht Charlotte Links bester Roman, aber es ist trotzdem "guter Stoff".

04.07.2006 11:01:18
u-vox

Klare einfache Sprache, keine überflüssigen Detail-Beschreibungen und trotzdem sind die Charaktere gut herausgearbeitet. Insgesamt sehr flüssig zu lesen. Spannung gibt es auch genug. Was mich etwas störte, ist, dass sämtliche Hauptpersonen und die meisten Nebenpersonen gebrochene unglückliche Menschen sind. Nichtsdestotrotz wird es nicht das einzige Buch von Charlotte Link bleiben, das ich lese.

19.04.2006 14:10:23
Nicole Porten

Ein Psychothriller wahrer Meisterklasse: Wo ist Peter Simon, und was hat Nadine mit seinem Verschwinden zu tun? Welches Spiel spielt Christoph, und nicht zu letzt: wird Laura ihren Peter noch einmal wiedersehen?

08.03.2006 11:22:04
dino

Es fängt schon gleich superspannend an. Man muß einfach weiterlesen, den ganzen Tag fiebert man schon daraufhin. Wieder einfach nur ein genialer Psychothriller, der richtig Gänsehaut macht.
Ja, leider hat man das Buch viel zu schnell durch. Aber zum Glück gibt es ja noch viel mehr von Charlotte Link...
Sehr, sehr empfehlenswert.

22.10.2005 19:21:32
iris

"Die Täuschung" war mein erstes Buch von Charlotte Link und das einzige was mich daran störte, war dass ich es so schnell durchgelesen hatte. Eines von diesen Büchern, die man einfach nicht aus der Hand legen kann. Einfach super geschrieben und megaspannend. Liebe Grüße Iris

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