Ich töte

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Mailand: Baldini & Castoldi, 2002, Titel: 'Io uccido', Originalsprache
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 672, Übersetzt: Sigrun Zühlke, Suse Vetterlein, Christiane Rhein
  • München: Goldmann, 2007, Seiten: 671
  • München: Goldmann, 2006, Seiten: 671

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Jörg Kijanski
Ein grandioser Debütroman

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Aug 2005

In Monaco ereignen sich keine Verbrechen. Überall sorgen Kameras für Kontrolle, auf sechzig Einwohner kommt ein Polizist. Und dennoch beginnen sich die Ereignisse im Fürstentum zu überschlagen, als sich ein anonymer Anrufer bei der populären Live-Sendung "Voices" von Radio Monte Carlo meldet. Er könne die Menschen nicht leiden und deshalb nachts nicht schlafen verkündet die verfremdet klingende Stimme. Auf die Frage des Moderators, was er dann mache, antwortet der Anrufer: "Ich töte". Bevor der Mann auflegt spielt er einen Ausschnitt aus der Filmmusik zu "Ein Mann und eine Frau", in dem es um die Geschichte eines Rennfahrers und seiner Freundin geht. Am nächsten Tag findet man die Leichen von Formel-1-Weltmeister Jochen Welder und dessen Freundin Arijane Parker. Beiden wurde nach ihrem Tod die Kopfhaut samt Haaren abgezogen.

Für Kommissar Nicolas Hulot von der Sureté Publique bedeutet dies ein Alptraum, hat er doch mit Schwerverbrechen keinerlei Erfahrung. Daher bittet er seinen Freund Frank Ottobre um Hilfe, da dieser ein Profi in Sachen Verfolgung von Serientätern ist. Doch der beurlaubte FBI-Spezialagent lehnt dankend ab. Zu tief ist die Depression in der er sich derzeit befindet, wurde er vor einiger Zeit doch bei einem Einsatz in den USA lebensgefährlich verletzt. Kurz darauf starb zudem seine Frau, für deren Tod er sich die Schuld gibt. Allerdings vergeht nur wenig Zeit und Ottobre beschließt, seinem Freund zu helfen. Die Zeit drängt, denn bei "Voices" erfolgt bereits ein weiterer Anruf, diesmal begleitet von Santanas "Samba Pa Tie" in einer Live-Aufnahme aus Japan. Am darauf folgenden Tag wird die Leiche des Milliardärs Allen Yoshida gefunden, der eine geheime Vorliebe für Snuff-Videos hatte. In seinem letzten Film spielte er unfreiwillig selber die Hauptrolle...

Der Monegasse und der FBI-Agent haben alle Hände voll zu tun

Während Hulot und Ottobre, der zunehmend Chef der Ermittlungen wird, alle Hände voll zu tun haben, verkompliziert sich die Situation zusehends, als sich der mächtige US-General Alan Parker, der Vater von Arijane, in die Ermittlungen einschaltet...

Giorgio Faletti gelang mit Ich töte ein grandioser Debütroman, der in Italien öfter über den Ladentisch ging als jedes Werk eines italienischen Romanciers zuvor. Das Buch ist ein reinrassiger Mainstream-Thriller, der alle Regeln der Kunst mustergültig bedient, wobei nahezu alle Handlungsstränge bzw. Ereignisse nachvollziehbar aufgelöst werden. Angesichts von 670 Seiten Umfang hat der Autor viel Zeit um seine Charaktere Hulot und Ottobre sauber darzustellen und auch für viele Nebendarsteller und Randfiguren bleibt reichlich Platz. Da Faletti diese Darstellungsweise konsequent bis zum Ende durchzieht, scheint es auf der Zielgeraden einige Längen zu geben, doch wäre alles andere ein kaum akzeptabler Stilbruch.

Bei aller Detailliebe geht die Handlung selber zügig voran, unterbrochen von zahlreichen Rückblenden in die Vergangenheit der Darsteller. Dies jedoch nicht um Zeilen zu schinden, sondern zur Erklärung ihrer Situation bzw. ihres Verhaltens. Und selbst als bereits nach rund 450 Seiten (es kommen ja noch 220!) die Identität des Anrufers entschlüsselt ist, verliert das Werk keineswegs an Spannung. Im Gegenteil, denn ein nicht unerheblicher Teil des Rätsels wird eben doch erst auf den Schlussseiten gelöst und sorgt für ein furioses (ein wenig zu konstruiertes) Finale. Allein auf das sehr schnulzige Schlusskapitel, in dem sich Ottobre u. a. von seinen Kollegen verabschiedet, hätte man getrost verzichten können.

Zum Finale ist Konzentration gefragt

Ein Täter der keine Spuren hinterlässt, ein Ex-FBI-Agent der in sein altes Leben zurückfindet, ein Kommissar (Hulot), der nicht nur einen höchstgefährlichen Serienmörder fangen, sondern sich auch den internen Machtkämpfen erwehren muss, diplomatische Einflussnahmen (schließlich sind unter den Toten zwei Amerikaner) und - nicht zuletzt - ein General, der glaubt, allein auf militärische Weise den Fall lösen zu können, ohne irgendwem Rechenschaft zu schulden - dies sind die Hauptzutaten von Ich töte. Der Plot spielt nur auf einer Handlungsebene und ist daher leicht zu verfolgen. Sofern Nebenfiguren eingeführt oder näher vorgestellt werden, werden diese nach wenigen Seiten in die Gesamthandlung einbezogen. Lediglich bei der Lösung (Vergangenheit bzw. Motiv des Täters) und der Rolle von General Parker ist Konzentration gefragt, denn hier tischt Faletti ordentlich auf.

Wer sich von einer hohen Anzahl mitwirkender Personen und einem zeitweise verwirrenden Finale nicht abschrecken lässt, sollte unbedingt zugreifen. Auch wenn einiges überkonstruiert wirkt und zahlreiche Klischees (z. B. die obligatorische Liebesgeschichte) leider nicht ausgespart werden, so ist der Erfolg des Romans alles andere als ein Zufall.

Ich töte

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Letzte Kommentare:
20.07.2015 17:07:10
Huston

Diese ständigen Vergleiche bei jedem 3. Satz gehen einem total auf die Nerven. Da wird sogar eine rote Ampel noch erklärt und verglichen mit einer blutbefleckten Fahne...
Hält der Autor seinen Leser für so minderbemittelt, daß alles nochmal erklärt werden muß? Mit 200 Seiten weniger wäre es ein spannendes Buch gewesen.

24.11.2014 17:35:05
Karin Wolf

Ich habe dieses Buch über ebay "gebraucht" erworben, weil ich von Faletti "Im Augenblick des Todes" gelesen hatte und einfach einen anderen Roman von ihm lesen wollte. Aber so richtig hat es mir nicht gefallen, einfach zu langatmig und überkonstruiert. Eine Passage finde ich super: "Hulot (Polizist) ließ sich zu einer Reihe von Flüchen hinreißen, vor denen selbst das Sonnenlicht erbleichen würde". Alles in allem: Note 2-

01.10.2013 03:54:21
kianan

Aus meiner Sicht sicherlich nicht das beste Buch von Faletti, aber dennoch spannend. Es zieht einem in den Bann, doch es beinhaltet leider Ungereimtheiten, Unwahrscheinlichkeiten und Längen, über die ich ausnahmsweise nicht hinwegsehen konnte. Daher mein Fazit: Spannend ja, aber die Bücher von Faletti, die ich bisher gelesen haben, übertreffen dieses um ein Weites!!!

03.03.2013 12:42:18
M.Reinsch

Im Fürstentum Monaco geht ein Serienmörder um, der seinen Opfern das Gesicht häutet. In der Sendung von Jean-Loupe Verdier, die er auf Radion Monte Carlo ausstrahlt, kündigt der Täter seine Morde an und hinterlässt kleine Informationsschnipsel für die Polizei.
Frank Ottobre, ein abgehalfterter FBI-Agent erholt sich zurzeit bei seinem Freund, dem Kommissar Nicolas Hulot, in Monaco. Hier ­versucht er die Erlebnisse seines letzten Auftrags und sein zerstörtes Familienleben zu vergessen. Da Hulot die Ermittlungen übernimmt, wir auch Frank gegen seinen Willen in den Fall gezogen. Als ob es nicht ausreichen würde, dass der Täter der Polizei haushoch überlegen zu sein scheint, trifft auch noch General Parker, der Vater eines der ersten Opfer in Monte Carlo ein, um mit seiner Privattruppe den Serienkiller zu erlegen ...
Giorgio Farletti ­schafft es sehr schnell den Leser in den Bann der Geschichte zu stoßen. Er zeichnet die Morde sehr detailfreudig, fast schon künstlerisch. Genau so verfährt er auch mit seinen Protagonisten, fast kein Detail aus deren Leben, ja selbst deren tiefste Ängste und Sorgen werden vor dem Leser ausgebreitet. Aber genau da liegt für mich eines der Probleme dieses Romans: zu viele Details, zu weitschweifig ...
Zwar findet jeder begonnene Seitenstrang irgendwann den Weg um sich mit dem Hauptstrang zu verbinden, aber es verwirrt doch sehr. Der eingehende Schreibstil macht einem das Lesen leicht und manchmal will man sogar kleinste Details erfahren (so unwichtig, wie Sie zu sein scheinen), zu mal sich Farletti nicht zu fein ist auch seine
Protagonisten mit negativen Aspekten auszustatten. Nach 660 Seiten hat man dann sogar ein gewisses Verständnis für den Täter, ist aber froh, dass die Geschichte nun ein Ende gefunden hat.
Fazit: Eine Raffung um 100-200 Seiten hätte dem Roman vielleicht gut getan, aber auch so ist spannende Unterhaltung angesagt, die mit enormer Feinfühligkeit und einer Besessenheit zum Detail geschrieben wurde ...

19.09.2012 21:18:07
Sandrasa

Also ich kann fresno 89 nur zustimmen!!! Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und unglaublich spannend! Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie zu kennen. Für mich eine wahre Entdeckung. Kann nicht wirklich nachvollziehen, wie dieses Buch nicht gefallen kann. Ich habe es jedenfalls schon diversen Bekannten empfohlen oder geschenkt... Also: Lasst Euch nicht abschrecken ;-)

15.05.2012 16:00:09
fresno89

Zum Inhalt s.o..
Dieser Roman ist einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe. Tolle Story, sehr gut beschriebene Charaktere, hervorragender Schreibstil und ganz besonders: Spannung von Anfang an!!
Es ist kaum zu glauben, daß es so viele durchschnittliche bis schlechte Rezensionen bekommen hat. Ich bin entsetzt, daß ich nicht schon früher auf Faletti gestossen bin.
Ein Buch, daß ich jedem Krimifreund ans Herz lege.

28.04.2011 18:38:05
Ke

Ich musste dass Buch von der Schule aus Lesen und eine Präsentation darüber verfassen. Anfangs hielt sich meine Begeisterung darüber in Grenzen, doch schnell las ich von Tag zu Tag mehr und wollte gar nicht mehr damit aufhören. Die Spannung wird gut aufgebaut und auch das Ende mit der menschlichen Seite von Keiner gefiel mi sehr gut. Nur den letzten Teil mit Generall Parker fand ich überflüssig, bin aber im großen und ganzem sehr zufrieden mit dem Buch und kann es wirklich nur jedem Empfehlen!

21.02.2011 16:46:03
Angela1607

Nachdem ich "Ich bin Gott" gelesen hatte, wollte ich unbedingt weitere Bücher von Giorgio lesen, da mir o.g. gut gefallen hat. Man was bin ich enttäuscht von diesem Buch, die Story hat was, aber der ganze Krimskrams der zwischendurch beschrieben wird, ging mir ehrlich gesagt am Allerwertesten vorbei. Immer wieder hab ich mich gefragt "wen interessiert das eigentlich?" Nur gut, dass ich das Buch nicht gekauft habe, sonst hätt ich mich wahrscheinlich schwarz geärgert.

Von mir gibts 45°

25.11.2010 23:05:27
Joscha

Warum dieser Roman so gut bewertet wird? Man weiss es nicht! Ich kann das nicht mal im Ansatz nachvollziehen. Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen aber "Ich töte" war einer der schlechtesten. Diese Buch ist sooo langatmig und dann diese gewollt blumige Sprache die gar nicht passt! Noch ´ne Metapher und noch ein Mord...gähn... "Ergüsse" wie: "Der Duft des Menschen liegt in den sommerlichen Straßenbahnen voller Menschen mit zu vielen Achseln und zu vielen Händen. Er liegt im Geruch nach Essen und nach Katzenpisse, der an manchen Ecken die Gurgel packt.."(Zitat S.267!) Was soll das? Wer solche oder ähnlich schlecht getextete Metaphern(oder was immer das sein soll)lesen will ist hier goldrichtig. Wer einfach einen guten Thriller lesen will sollte dieses Werk von Herrn Faletti "auf den Gewässern der Literatur großräumig umschiffen". So oder ählich würde sich dieser Autor sicherlich ausdrücken!

25.11.2010 23:03:07
Joscha

Warum dieser Roman so gut bewertet wird? Man weiss es nicht! Ich kann das nicht mal im Ansatz nachvollziehen. Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen aber "Ich töte" war einer der schlechtesten. Diese Buch ist sooo langatmig und dann diese gewollt blumige Sprache die gar nicht passt! Noch ´ne Metapher und noch ein Mord...gähn...Wer "Ergüsse" wie: "Der Duft des Menschen liegt in den sommerlichen Straßenbahnen voller Menschen mit zu vielen Achseln und zu vielen Händen. Er liegt im Geruch nach Essen und nach Katzenpisse, der an manchen Ecken die Gurgel packt.."(Zitat S.267!) Was soll das? Wer solche oder ähnlich schlecht getextete Metaphern(oder was immer das sein soll)lesen will ist hier goldrichtig. Wer einfach einen guten Thriller lesen will sollte dieses Werk von Herrn Faletti "auf den Gewässern der Literatur großräumig umschiffen". So oder ählich würde sich dieser Autor sicherlich ausdrücken!

15.11.2009 15:53:48
nobi

Das Buch war ganz ordentlich, gut u. flüssig zu lesen. Aber 150 Seiten weniger hätten auch gereicht. Der Schluss war meiner Ansicht nach etwas unspektakulär, man hatte fast noch Sympathie u. Mitleid mit dem psychpathischen Killer; ja der Schluss hätte echt besser sein können. Aber alles in Allem gut, bin mal auf "Im Augenblick des Todes" gespannt.

23.04.2009 21:35:18
King

Eines der besten Thriller die ich die letzten Jahre gelesen habe.
Wenn man einmal anfängt, kann man nicht aufhören bevor man es zu Ende gelesen hat.
Der eigenständige Schreibstiel des Autoren, die ständigen Perspektivenwechsel und die originelle Storry versprechen ein einmalig gutes Leseerlebnis.
Spannung garantiert!
Fazit: "Wer dieses Buch nicht liest, verpasst die Klasse des Genies Falleti und eine sehr Interessante Geschichte"

31.03.2009 19:13:38
BZKKAI

Ein Buch, welches sich gut lesen lässt, auch wenn man vorerst schwer reinkommt. Die ersten Morde sind wichtig für die Story, könnten aber etwas gekürzt werden, wie ich finde. Etwa nach dem ersten Drittel ist man in der Geschichte (das Buch hat 660 Seiten) und dann hat man auch begriffen, was Tango ist.
Was mich stört: dass das FBI, trotzdem die Polizei des Fürstentums Monaco so hochgelobt wird, letztlich den eigentlich Helden stellt - übrigens einen psychisch fertigen abgefrakten Polizisten - und die Story enträtselt. Als "Entschuldigung" dafür wird einem monegassischen Kollegen der Ruhm zugeschrieben. Das Ende jedoch ist typisch amerikanisch.
Ein amerikanischer Krimi eines italienischen Autors, aber trotzdem lesenswert.

23.03.2009 10:38:56
Janko

„Ich töte“, ist die Message, die ein perverser Serienkiller in Blut geschrieben, an seinen Tatorten hinterlässt und sogleich der Aufmacher dieses gelungenen Debuts. FBI Agent Frank Ottobre und sein Freund Nicolas Hulot, seines Zeichens Kommissar bei der Sûreté Publique des Fürstentums Monaco, werden auf den Fall „Keiner“ angesetzt. Dessen Opfer sind zumeist männlich, prominent, gut aussehend und im Alter zwischen 30 und 35 Jahren. Hinweise und Tipps erhalten die beiden Ermittler Frank und Nicolas immer wieder vom Täter selbst, der kurz bevor er wieder zuschlägt, seine grausamen Morde ankündigt. Hierzu nutzt er die Radiosendung „Voices“, die von dem jungen, dynamischen Jean-Loup Verdier moderiert wird. Der Serienmörder schneidet seinen Opfern, nach seinen grässlichen Taten das Gesicht samt Haaren sauber vom Kopf und nimmt diese als eine Art Maske mit. Der Ermittler des FBI, sowie der Kommissar der Sûreté Publique jagen einem unsichtbaren Schatten hinterher, der gewiefter, gerissener und intelligenter zu sein scheint, als die gesamte Polizei des Fürstentums. Hin und wieder spielt bei der Ermittlungsarbeit das Glück und der Zufall eine derart übergeordnete Rolle, dass an der Glaubwürdigkeit und dem Kontext des ansonsten grandiosen Plots unnötig gerüttelt wird. Mit seinen knapp 700 Seiten ist dieses Meisterwerk ein sprachgewaltiger Hochgenuss, der seinen Protagonisten Leben einhaucht, ihnen eine Identität verleiht, ein Gesicht schenkt und sie somit für den Leser nahezu greifbar macht. Giorgio Faletti macht sich dabei eine zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregende Rhetorik zu Nutzen, die zwar immer mal wieder ein bisschen verschnörkelt wirkt, ansonsten aber ohne größere Umschweife auf den Punkt kommt. Die Story ist stets spannend gehalten und liest sich recht fließend. Einzig und allein die vielen verschiedenen Charaktere stiften anfangs ein wenig Verwirrung, was sich aber mit der Zeit allmählich legt, sobald man vollends in die Story eingetaucht ist. Prädikat: Besonders wertvoll!
Meine Wertung: 85°

02.08.2008 10:40:01
WelpeMax

Ein hässlicher Doppelmord ist der Anfang einer Serie von hässlichen Morden, der/die Mörderi/in bemutz Musik als Hinweis für das nächste Opfer, ein krankes Hirn, aber mit begabten Zügen und einer klitzekleinen Portion Menschlichkeit die unpassend erscheint. Dann der FBI Frank Ottobre der depressiv ist und ein Kommisar Nicolas Hulot der seiner Hilfe bedarf. Trotz vieler zu lesender Seiten wirkte es keinesfalls langatmig für mich, allenfalls im 2/3 etwas konstruiert, auch als der/die Mörder/in bekannt ist, ist es nicht langweilig. Doch einem kranken Hirn noch ein meschlichen Zug zu verpassen wirkte für mich in diesem Fall unpassend, wenn auch nachvollziehbar. In allem 90°

14.05.2008 02:03:53
Rolf.P

"Ich töte" klingt zunächst erst mal wie viele andere auch, Leichen über Leichen. Was Faletti aber aus diesen durchaus bekannten Zutaten macht, hebt sich beeindruckend deutlich aus der Masse der Killer-Thriller ab.
Die Akribie, mit der der Autor das Geschehene und die Umgebung beschreibt, wie man in die Geschehnisse hereingesogen wird und wie man die Gedanken des Mörders erfährt, ebenso wie die der Beamten der Sûreté Publique des Fürstentums Monaco und des FBI-Agenten Frank Ottobre, sucht meines Erachtens seines Gleichen.
Sowohl die Idee als auch Ausführung sind fabelhaft und endlich wieder mal ein Autor, der begriffen hat, dass nicht jeder brutale Mord ein Sexualverbrechen sein muss, sondern einfach durch etwas ganz profanem an mehr Realität und Grausamkeit gewinnt.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das so fesselnd und spannend und dabei in so ausgefeilter und schöner Sprache geschrieben ist! Die Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet und wirklich interessant! Ein packender Thriller bis zum Schluss !!!

13.03.2008 10:49:47
Barbara

Ich bin hin- und hergerissen von diesem Buch. Auf der einen Seite habe ich mich beim Lesen immer wieder über die äußerst langatmigen und ausschweifenden Darstellungen von eigentlich für die Handlung unwichtigen Details geärgert. Der Autor lässt in diesem Roman kaum ein Thema aus: Gescheiterte Beziehung, traumatische Kindheit, Freundschaft, Verarbeiten des Verlustes von geliebten Menschen, Psychopath, eiskalte Machtmenschen, Musik, Drogen... und meines Erachtens verheddert er sich teilweise in seinem Bestreben, jede Kleinigkeit so ausführlich als irgend möglich darzustellen.
Auf der anderen Seite schreibt er so faszinierend, dass man trotz des gewaltigen Inputs gerne und mit Spannung weiterliest, und auch nach der eigentlichtlichen Lösung (danach kommen noch ca. 100 Seiten!) das Buch einfach nicht weglegen kann. Keine uneingeschränkte Empfehlung also, aber dennoch ein interessantes Buch!

22.02.2008 14:36:31
Milva, CH

Sehr spannender Krimi bis zum Zeitpunkt, wo der Mörder bekannt ist (und das ist leider nicht erst kurz vor dem Schluss)! Die ersten Morde werden sehr detailliert beschrieben und plötzlich wimmelt es nur noch so von Personen, die plötzlich alle ermordet werden.
Geschichte gut geschrieben, aber meiner Meinung nach hätten es ein paar Seiten weniger auch getan.

04.10.2007 13:51:53
daniel

" Ich töte " ist ein verdammt guter Thriller, der von Anfang
an vollens überzeugt. Spannend, wendungsreich und überraschend, was will man eigentlich mehr ?
Das einzige unnötige war die Liebesgeschichte ( gähn, passt gar nicht rein ) und überhaupt der ganze Generals-Clan war gar nicht notwendig. Trotzdem bleibt ich " Ich töte " ein Spitzentitel und absolut empfehlenswert. 90 %
Gruss Daniel

02.08.2007 13:34:05
Cornelion

Ich finde das "Ich töte..." ein sehr gelungener und interessanter Kriminalroman ist. Manche meinen zwar er sei zu langatmig, ich aber sage, dass das Buch von der Länge her gerade richtig ist. Habt ihr schon mal Bücher von Steven King gelesen? ... das ist langatmig.
Zwar sind die Hauptfiguren wirklich klischeehaft, aber genau das gefällt mir daran.´
Bin total auf das zweite Buch von Faletti gespannt. Hoffentlich ist es auch so toll.

20.07.2007 12:29:10
Poehgler

Es tut mir Leid aber diesen Roman halt ich für den langweiligsten und überflüssigsten Krimi den ich je gelesen hab. Diese klischeehaften Haupt- und Seitenstränge sind doch wirklich das letzte. Was mich vor allem sehr stört ist auf der einen Seite diese enorme Brutalität und möchte da die Frage an die anderen Leser stellen "Macht das einen guten krimi aus?" vor allem aber, dass ich nach ca 80 Seiten wusste wo ich den Mörder suchen muss nach 140 Seiten wer der Mörder nur sein kann und dann noch 400 Seiten über mich ergehen lassen musste bis die Aufklärung kam die mich nicht überraschte sondern nur noch mehr zu der Meinung trieb, dass Faletti lieber Romane in Richtung Tolkin schreiben sollte als Krimi´s. Ja und der Schreibstil: am Anfang fand ich den ganz interssant und danach nur noch langatmig.
Selbst wenn ich es, wie hier gern getan, mit Illuminati vergleiche wird es nicht besser.

10.01.2007 16:20:56
Birgit

Ich persönlich habe schon sehr sehr viele Krimis in meinem Leben gelesen und " ich töte" ist mit einer der besten.
Normalerweise komme ich relativ schnell darauf, wer der Täter ist, aber hier habe ich lange gebraucht um dahinter zu kommen und wurde dann doch überrascht :-)
Alles in allem ein tolles Buch und der Kauf ist auf jeden Fall keine Verschwendung.

03.01.2007 18:59:42
falcon

"Ich töte" ist gut gemachte Unterhaltungsliteratur, nicht mehr, und auch nicht weniger.
Das Falettie einen so tollen Schreibstil hat kann ich nicht unterstützen. Er holt zuweilen gar weit aus. Zumal er ständig das gleiche Schema verwendet. Eine Szene wird angerissen, dann kommt erst die Rückblende wie es dazu kam, und schliesslich gehts weiter. Das mag das erste Mal spannend sein, beim dritten regt man sich nur auf und überfliegt die Rückblende.
Die Figuren kommen doch auch sehr klischeéhaft daher. Da wäre der FBI Agent, welcher traumatisiert ist. Der brave und fleissige Polizist in Frankreich. Ein super-super-super Killer der natürlich eine wahnsinnige Kindheit hatte (oh wie schmerzlich), der böse, böse General usw.
Das alles ist nicht wirklich toll.
Sieht man darüber hinweg, bleibt doch eine spannende Geschichte. Vorallem im zweiten Teil nimmt diese zu, selbst ab da wo der Täter bereits bekannt ist. Das ist wirklich gelungen.

Überdurchschnittlich, na ja nicht gerade. Aber wie gesagt gute Unterhaltung. Viel Spass beim lesen.

10.12.2006 13:24:33
Hans Winkler

Natürlich kann man die Handlung als solches innerhalb von 300 Seiten ebenso darbringen. Aber hier gehts doch wirklich nicht nur um die Handlung allein! Mindestens ebenso wichtig scheint mir hier der Schreibstil, die Art des Erzählens und Beschreibens. Wer hier Satz für Satz verstehen will und sich auf der Zunge zergehen lassen will, der schafft dieses Werk niemals in ein oder zwei Tagen. Gerade aber diesem unvergleichlichen, musikalischen Stil sollte man die Aufmerksamkeit schenken. Auch muß man wahrscheinlich, wenngleich ich nicht Italienisch kann, die Arbeit der Übersetzer honorieren, denn ohne der adequaten Übersetzungsarbeit, kommt jeder noch so gute Autor einfach nicht entsprechend an.

03.06.2006 18:39:51
Navajjo

Ich finde, "Ich töte..." ist eine sehr interessante und spannende Geschichte, leider aber, und das muss man an dieser Stelle deutlich kritisieren, völlig in der Länge überzogen. Ich meine, mit 500 Seiten wäre die Story locker geschrieben gewesen. Somit wären uns einige sinnlose, in die Länge gezogene Umschreibungen erspart geblieben.
Trotzdem ein super Debüt. Jedenfalls besser und nicht so unendlich übertrieben wie "Illuminati".

30.05.2006 15:12:15
Sabine

Es ist einfach ein kurzweiliges und sehr unterhaltsames Buch. Auch nachdem klar war, wer der Mörder ist, blieb die Story bis zum Ende spannend. (Obwohl ich mich schon gewundert hatte, was da noch kommen sollte...)
Ich finde es auch bei weitem nicht so übertrieben wie z.B. das Finale von "Illuminati".
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Was andere Leser hier als "langatmig" empfinden, das ist meiner Meinung nach im Gegenteil eine sehr detaillierte Beschreibung von Personen, Gefühlen und Örtlichkeiten, so dass man sich einfach sehr gut in den Plot hineinversetzen kann. Und gerade das gefällt mir bei Giorgio Faletti gut. Bei manch anderem Autor lässt das ja zu wünschen übrig.
Jetzt bin ich mal auf das zweite Buch von ihm gespannt.

P.S. Danke Jörg, dass ihr mir das Buch geschenkt habt. War eine gute Wahl !!

30.05.2006 00:22:46
Gernot

Kurzwochenende in Italien, am Strand ("Hausmeisterstrand"); Nach 6 Stunden in der Sonne - natürlich Sonnenbrand eingefangen; Das Buch war es wert. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite; Großartige Unterhaltung, "Das Schweigen der Lämmer" als Paperback.

08.04.2006 12:37:15
Roman

Sprachlich eindeutig ein Meisterwerk. Bunte und passende Metaphern, tolle Kontraste - tolle Sprache!
Jedoch kann die Story semantisch nicht ganz mithalten, den Vorwurf der eindimensionalen Personen kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, jedoch ist die Handlung, vorallem die "Erleuchtungen" von Frank nicht immer ganz logisch und realistisch.
Alles in allem aber ein überdurchschnittliches Buch.

29.03.2006 12:19:42
Peter

Ich habe das Buch in einem rutsch durchgelesen und war von Anfang an begeistert. Selbstverständlich gibt es auch in diesem Roman Schwächen und Längen, aber ich glaube diesen kleinen Makel teilt es mit ungefähr 95 % aller Romane.
Ich denke man sollte sich bei dieser, mehr der Entspannung dienenden Literatur, kleinlicher Kritik enthalten und eher an Spannung erfreuen.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich von diesem Autor noch weitere Romane zu lesen bekomme.

26.03.2006 23:45:40
donpepe

Ich schließe mich der meinung von bluegrey28 absolut an, außer das ich mich wacker bis zum ende durchgeschlagen habe. die geschichte ansich ist vielleicht gar nicht so schlecht, aber sorry extrem zu langatmig. man hätte das buch auch locker um die hälfte verkürzen können.

Meiner meinung nach eines der schlechtesten bücher die ich seit langem gelesen habe.

09.01.2006 20:15:43
Edi

Habe mich tapfer durchgekämpft und war natürlich enttäuscht. Was ich befürchtet habe ist eingetreten, der Autor kann seinen interessanten und anfangs spannenden Schreibstil nur bis Seite 500 durchziehen. Der Rest ist zu vergessen. Schade.

30.12.2005 16:13:19
Stefan

Leserbeschimpfungen kann ich irgendwie so gar nicht leiden...

Ob "Ich töte" jetzt der große Wurf ist oder doch ein wenig überschätzt wird, ist Ansichtssache. Ich persönlich finde mich weitgehend in der Rezension von Jörg Kijanski wieder ("ein grandioser Debütroman"), wenn ich auch der Meinung bin, dass die Identität des Täters und die Hinweise, die zu seiner Entlarvung führen, ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind. "Überkonstruiert" ist hier sicher eine treffende Qualifizierung.

Wer das Buch für zu lang und manche Personenbeschreibungen trotz der Länge für zu eindimensional hält, hat gleichwohl mein Verständnis. Ich frage mich auch, ob die an sich relativ einfache und geradlinige Geschichte diesen Umfang wirklich erfordert hätte.

05.12.2005 00:35:04
Sandra M.

Lesenswert !
Im Roman werden- dies ist mein einziger Kritikpunk- regelmäßig z.T. langatmige, die Story in die Länge ziehende Rahmenhandlungen eingesteut. Diese machen unnötig ungeduldig auf den Fortgang der Haupthandlung.

07.11.2005 18:24:52
joerg

Hallo Monika,

auf der Krimi-Couch "schreibt kein Kritiker beim anderen ab"!

Wenn Dir also meine Rezension nicht zusagt, so liegt dies ausschließich daran, dass wir bezüglich der Wertung des Buches offensichtlich unterschiedlicher Meinung sind, was ja übrigens auch kein Problem sein sollte.

Wie man die Charaktere dieses Buches als "eindimensional" bezeichnen und von einer "totlangweiligen Handlung" sprechen kann, ist mir allerdings völlig unverständlich.

Sei\'s drum. Ziel des Forums ist es ja, dass jede/r seine Meinung äußern kann und soll.

Gruß
Jörg

07.11.2005 16:39:03
Monika

Nein, Du bist nicht die Einzige! Ich stimme bluegrey28 absolut zu. Eine totlangweilige Schwarte von 600 (!!!) kleingedruckten Seiten. Hätte man das ganze um 250 Seiten gekürzt, wäre es vielleicht noch eingermaßen lesbar gewesen, wenn man halt über die eindimensionalen Personen sowie die unlogische Handlung hinwegsehen kann. Die Lobeshymnen für dieses Werk sind mir total unverständlich. Schreibt hier ein Kritiker beim anderen ab?

04.11.2005 18:33:31
bluegrey28

Auch wenn ich wohl die einzige bin, aber ich muss es trotzdem loswerden - ich habe das Buch nach 2/3 wortwörtlich in die Tonne geworfen :-(. Ich hatte es mit in den Urlaub genommen und mich einfach nur geärgert: total eindimensionale Figuren, der Täter von Anfang an klar, die Handlung aufgesetzt und unlogisch. Niemals würde es eine Polizeibehörde akzeptieren, dass ein FBI-Agent an einer der größten Ermittlungen teilnimmt (geschweise denn ihm diese übertragen). Die Liebesgeschichte fand ich ärgerlich und überflüssig. Ich habe selten einen Krimi gelesen, der so schwarz-weiß gemalt hat wie dieses Buch.

Fazit: Eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Rosamunde Pilcher schreibt besser.

17.10.2005 16:50:09
Anja S.

Ein gut gemachtes, sehr spannendes Buch, das mir einen langen Transatlantikflug deutlich verkuerzt hat. Leider verliert das Buch etwas, wenn man anfaengt, ueber die Handlung nachzudenken, zB warum dieses verwirrende Spiel mit den Anrufen bei Radio Monte Carlo? warum beginnt der Moerder erst jetzt mit den Morden, nach so vielen Jahren?
Daher wuerde ich es nicht als Meisterwerk bezeichnen.

29.09.2005 10:46:25
Serdar

Ich finde das buch auch trotz seinem langem ende gelungen..es hat an spannung, an gefühlen und action nicht gefehlt...auch haben mir beide Agenten gefallen...Faletti tat gutes darin sie in die geschichte so genau zu integrieren...respekt...ich hab schon viele bücher gelesen..wo auch das ende etwas zu lang...zu unspannend...zu genau ...und zu sehr in die Läneg gezogen wurde....das kann jedem mal passieren..hätte aber giorgio diesen fehler nicht begannen...so könnte ich mir vorstellen...das dieses buch mit dem Erfolg an Illuminati heranknüpfen hätte können...aber was zählt ist ja die Story..die auch das buch in sich repräsentiert....ich kann das buch auch nur jedem empfehlen...obwohl man sich das "schlechte" Ende schon sehr früh erdenken kann...aber ein buch wäre nicht ein gutes buch..wenn nicht alle Abschnitte in der Story perfekt geschrieben wären..Also..ihr Alle jungen und eifrigen Leser...Das Buch ist es seine Lesezeit wehrt..außerdem...bis auf Harry Potter (welchen ich diesmal nicht lesen bzw kaufen werde) hat es doch momentan keine konkurrenz....

09.09.2005 19:06:22
Sarah

Also ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und kann es absolut empfehlen. Wer auf gute Krimis steht und sich von ca. 650 Seiten nicht abschrecken lässt sollte unbedingt zugreifen.
Das Buch ist von Anfang bis Ende durchgehend spannend und ich hatte große Mühe, es wegzulegen.
Klasse Buch!!!!

09.09.2005 13:56:59
Mike

Ich finde dieses Erstlingswerk von Faletti einen Hammer. Die Schreibweise ist zwar ein bißchen gewöhnungsbedürftig, aber sobald man erst mal in die Geschichte eintaucht kommt man gar nicht mehr von dem Buch los. Eine rassante Geschichte mit vielen Charakteren und noch mehr Handlung, die gebündelt am Ende ein großes Finale ergibt. Ich töte ... ein Buch das sehr kurzweilig ist und mich begeistert hat. Sehr zu empfelhlen

07.09.2005 10:00:08
Helga

Eine interessante und spannende Geschichte, die sich sehr flüssig liest. Das Buch ist auch sehr stark auf die einzelnen Personen ausgerichtet, die gut gezeichnet sind und über die man auch einiges erfährt, ohne dass es die Handlung stört. Ich finde auch den Aufbau recht gut, da es zwei Handlungsstränge gibt, wobei der eine nur nebenbei läuft, weil er eben in das andere Geschehen eingreift.

Es ist sehr schwierig dem Serienkiller auf die Spur zu kommen, obwohl er schon vorher über Radio seine Tat ankündigt und immer ein hinweisendes Musikstück laufen lässt. Das Motiv für die Morde zeigt natürlich auch eine total kranke Seele. Ein Buch, das mir wieder sehr gut gefallen hat.

07.09.2005 09:21:59
Rica

Dieser Debütroman ist ein echter Hammer. Wer in Monaco gewesen ist, versetzt sich noch besser in diesen reichen, von Luxus durchsetzten Staat, in dem grausame Morde der Polizei ein Rätsel aufgeben. Überraschende Wendungen und ein spannendes Finale sorgen dafür, dass dieser Thriller absolut rund und der dicke Schmöker innerhalb weniger Tage gelesen ist!

02.09.2005 20:03:01
mimitati

Ich finde das Buch zwar ebenfalls toll, allerdings muss aber Anmerken, dass ich nach 3/4 des Buches das Ende herbeigesehnt habe. Schade, wäre das Buch etwas kürzer, würde ich es als "Knaller" bezeichnen, so aber erzähle ich zwar jedem, wie begeistert ich war, wie langatmig es aber zum Schluss wurde. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Buch!!!

01.09.2005 22:13:05
Jessica

Ich finde das Buch grossartig, auch wenn - wie schon richtig angemerkt wurde - das Finale reichlich "überkonstruiert" wirkt. Dennoch ist es jedem nur zu empfehlen, der Wert auf ein gutes Buch legt. Hier findet man alles vereint, was man braucht um gern zu lesen.... !!