Nachtgebet

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • New York: Viking, 1994, Titel: 'Praying for Sleep', Seiten: 437, Originalsprache
  • München: Droemer Knaur, 1995, Titel: 'Nachts, wenn du nicht schlafen kannst', Seiten: 558, Übersetzt: Klaus Fröba
  • München: Droemer Knaur, 1999, Titel: 'Nachts, wenn du nicht schlafen kannst', Seiten: 558, Übersetzt: Klaus Fröba
  • München: Blanvalet, 2005, Seiten: 606, Übersetzt: Klaus Fröba
  • München: Blanvalet, 2007, Seiten: 606, Übersetzt: Klaus Fröba

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Michael Hrubek ist ein berüchtigter Gewaltverbrecher. Seine Einweisung in die Psychiatrie verdankt er der Kronzeugin Lis Atcheson, die ihn einst in zwei Mordfällen als Täter identifiziert hat. Da gelingt ihm in einer stürmischen Herbstnacht die Flucht. Und während Hrubek von allen Seiten gejagt wird, bewegt er sich wie magnetisch angezogen auf das abgelegene Haus zu, das von Lis und ihrem Mann Owen, einem bekannten Strafverteidiger, bewohnt wird. Als die Nachricht vom Ausbruch Hrubeks dort eintrifft, macht sich Owen sogleich selbst auf den Weg, um den Entflohenen abzufangen. Doch der Zeitpunkt der Abrechnung ist bereits gekommen.

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Letzte Kommentare:
27.05.2011 07:58:34
rolandreis

Das Buch ist erstmals schon 1994 unter dem Titel "Nachts wenn du nicht schlafen kannst " erschienen und wurde nur neu aufgelegt. Es ist also noch eines der früheren Werke von Deaver. Das Buch ist teils schon spannend, aber es kommt noch nicht an die Qualität späterer Bücher von Deaver heran. Anscheinend war er hier noch in der Übungsphase. Trotz gut 600 Seiten war mir im zweiten Drittel schon langsam bewusst, wo der Autor mich hinführen wird. Daher war das Ende auch keine große Überraschung mehr, wie ich es sonst oft bei Deaver erlebte. In Summe solide, aber kein Reißer.

01.07.2009 07:36:01
koepper

"Nachtgebet" ist wieder mal ein schwächeres Werk von Deaver. Er schreibt allzu langatmig, erzählt viel zu viel Belangloses. Das Buch kommt einfach nicht oder zumindest viel zu spät in Fahrt. Da ist kein Tempo drin und die Spannung hält sich lange in Grenzen.
Die ausschweifende Betrachtungen über Dieses oder Jenes sind zum größten Teiler aus meiner Sicht einfach überflüssig und dienen wohl nur dazu, das Buch dick zu machen.
Kein Vergleich zur Rhyme/Sachs Reihe vón Deaver. Keine Empfehlung.

20.06.2009 16:12:38
sabrina13582

Am Anfang zieht sich das Buch doch sehr, ab circa der Hälfte baut sich dann aber doch noch eine schöne Spannung auf. Man wechselt zwischen Mitleid und Abscheu bezüglich der Hauptfigur Michael Hrubeck. Die teilweise schon echt zu ausfürhlich beschriebenen Sexszenen hätte man meiner Meinung nach weglassen können, auch wenn es nur wenige waren, aber ich fand das passte nicht so ganz in die Geschichte. Weniger Worte wären da mehr gewesen. Dafür überrascht Jeffrey Deaver den Leser dann mit dem Ende - das wie von ihm schon gewohnt doch etwas anders ausgeht als man sich so gedacht hat (wenigstens war das bei mir der Fall). Alles in allem ein Buch was gut ist, aber leider auch nicht mehr

18.04.2008 19:02:27
KrimiWolf

Obwohl ich ja ein bekennender Deaver Fan bin, muß ich sagen das "Nachtgebet" bisher leider sein schwächstes Werk war.
Ich habe mich trotzdem durch die rund 607 Seiten gequält, die man gut und gerne auch um die Hälfte hätte kürzen können.
Sehr langatmig erzählt, mit vielen umfangreichen Nebengeschichten.
Spannung kam leider nur selten auf. Die für Deaver typischen Finten und Wendungen fehlten mir auch. Eine insgesamt recht vorhersehbare Geschichte mit einem immerhin recht gelungenen Ende. Ich hoffe der nächste Deaver wird wieder besser.

16.11.2004 13:19:44
daniel mores

ui ui ui. das war ja wieder mal ein spannungsfeuerwerk.

der anfang war relativ lahm. in gewohnter manier werden die charaktere vorgestellt, bis man nachher fast schon den überblick verliert.

danach geht die action los, und in kleinen portionen werden einem die verworrenen geschichten der darsteller klarer, verbindungen werden hergestellt und man weiß wer mit wem und wieso ...

gegen ende sitzt man dann schon aufrecht im bett, und glaubt bereits das ende erahnen zu können. und wieder einmal weit gefehlt.

brilliant.