Father Browns Skandale

Erschienen: Januar 1948

Bibliographische Angaben

  • London: Cassel & Co., 1935, Titel: 'The scandal of Father Brown', Seiten: 248, Originalsprache
  • Wien: Amandus, 1948, Titel: 'Wer war der Täter', Seiten: 233, Übersetzt: Kamilla Demmer
  • Freiburg im Breisgau: Herder, 1958, Titel: 'Skandal um Pater Brown', Seiten: 171
  • Zürich: Haffmanns, 1993, Seiten: 360, Übersetzt: Hanswilhelm Haefs
  • Frankfurt am Main; Leipzig: Insel, 2008, Seiten: 341, Übersetzt: Hanswilhelm Haefs

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1. Father Browns Skandal
2. Der Schnelle
3. Der Fluch des Buches
4. Der Grüne Mann
5. Die Verfolgung von Mr. Blue
6. Das Verbrechen des Kommunisten
7. Die Spitze einer Nadel
8. Das unlösbare Problem
9. Der Dorfvampir
10. Die Donnington-Affäre

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Letzte Kommentare:
18.06.2015 23:37:21
Rainer Möller

Der Übersetzer Hanswilhelm Haefs leistet sich in diesem Band zwei Pannen.
Bei den Anmerkungen zur "Donnington-Affäre" weiß er nicht, wer Virginius ist (sc. ein altrömischer Vater, der seine Tochter tötet - Chaucer und andere haben die Geschichte nacherzählt und jeder gebildete Engländer kannte sie).
Schlimmer: In "Father Browns Skandal" liest der Father angeblich ein Buch über "die Wirtschaftlichkeit des Wuchers". Das ist natürlich Humbug. Father Brown ist wie Chesterton selber (oder wie Father Coughlin in den USA) kein Neoliberaler, sondern ein klarer Antikapitalist; er hält den Wucher keineswegs für "wirtschaftlich", sondern studiert mit kritischem Blick die "Ökonomie des Wuchers".

30.05.2005 13:41:46
Lucie

Schon beim Lesen der ersten Geschichte ist schnell klar, Chesterton lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken. Aber Durchhalten wird belohnt. Man gewöhnt sich bald an die "altmodische" Schreib- und Ausdrucksweise. Die Geschichten werden mit herrlichen Worten erzählt. Natürlich kann man als moderner Leser nicht alle Hinweise und versteckten Fingerzeige verstehen. Trotzdem, sehr lesenswert, versetzt einen in eine andere Welt!