Halders Ruh

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • München: btb, 2005, Seiten: 252, Originalsprache
  • München: btb, 2008, Seiten: 252, Originalsprache

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Der Mann, der sich im "IC Alpenland" um Kopf und Kragen redet und eingeholt wird von einer alten Schuld. Die reizende Schwiegermutter, die anhebt, ihren Sohn zu verteidigen, und fast wider Willen ein grässliches Geschehnis offenbart. Der von der Vergangenheit gequälte Inhaber der Pension "Halders Ruh", einst Dienststellenleiter im Jugendamt und Liebhaber von Modelleisenbahnen. Sie alle tragen Geheimnisse in sich, die sie lieber verdrängen und über die sie schließlich stolpern. Ulrich Ritzels Erzählungen sind wie kleine Krimis, die noch lange nachwirken, nachdem man sie zu Ende gelesen hat.

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Letzte Kommentare:
31.05.2005 21:07:56
Christof Rieber

Es geht auch ohne Kommissar Berndorf. Wer hätte das gedacht, angesichts der Brunettis und Wallanders im Zwölfer- und Zehnerpack?

Ein echter Ritzel, aber kein Kommissar Berndorf-Krimi, sondern schwarze Geschichten über Menschen, denen die Bosheit im Leibe steckt und die sich durch ihre eigenen Äußerungen selbst entlarven!
An die treffsichere und knappe Personenschilderung der Erzählungen reicht so schnell kein anderer Autor heran.

Für Spannung und für Überraschung ist gesorgt. Unkonventionell geschrieben sind die Geschichten, das ist der erste Eindruck beim Lesen. Und die überraschenden Wenden sind nur für hochaufmerksame Leser ein klein wenig vorauszuahnen, denn auch in den kurzen Erzählungen dieses Bandes arbeitet der Autor mit vorausdeutenden Erzählelementen. Indessen sind sie behutsam gesetzt und lassen den Geschichten lange Zeit eine irritierende Vieldeutigkeit, die den Leser spüren lässt, dass irgendetwas nicht stimmt, und ihn ungewiss fragen lässt, woran das wohl liegen mag. Versteht sich, dass die Geschichten böse enden.

Der Autor bleibt nicht in allen Erzählungen bei seiner bisherigen regionalen Bindung an Baden-Württemberg. Das Geschehen der ersten Erzählung des Bandes z.B. spielt sich in einem ICE in Norddeutschland ab. Zum überraschenden Ende kommt es auf einem Bahnhof in Niedersachsen.

Der eilig geschriebene Verlagstext macht aus dem ICE einen guten, alten IC, was den Leser mehr amüsiert denn befremdet.

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