Des Todes dunkler Bruder

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 2004, Titel: 'Darkly Dreaming Dexter', Seiten: 288, Originalsprache
  • München: Knaur, 2005, Seiten: 349, Übersetzt: Frauke Czwikla
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 7, Übersetzt: Alexander Bandilla

Couch-Wertung:

97°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:93
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":1,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}
Wolfgang Weninger
Eine schwarzhumorige Glanzleistung!

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Mai 2005

Eigentlich ist er ein Mensch, wie du und ich. Morgens geht er pünktlich zur Arbeit in sein Labor, analysiert Blutproben und treibt sich berufsbedingt an mörderischen Tatorten herum. Nur des Nachts, vor allem wenn Vollmond oder Neumond scheint, geht Dexter Morgan seiner wahren Bestimmung nach. Er tötet Killer. Killer, die es verdient haben, akribisch mit dem Skalpell zerlegt zu werden.

Dexter, das Adoptivkind einer Polizistenfamilie, musste schon früh erkennen, dass seine Neigung zu töten eine künstlerische Handlung darstellt. Gefördert von seinem Adoptivvater, der ebenfalls im Polizeidienst stand, hat er es zu wahrer handwerklicher Perfektion gebracht, was die Umsetzung seiner tödlichen Ziele betrifft.

Ein Künstler des Todes

Durch seine Schwester, die undercover bei der Sittenpolizei als Nuttenverschnitt arbeitet und doch so gerne zur Mordkommission will, gelangt er in eine Ermittlung, bei der ein Unbekannter exakt nach dem (wörtlich gemeinten) Schnittmuster arbeitet, dass auch Dexter praktiziert. Für ihn ist klar, dass er es hier mit einem Künstler des Todes zu tun hat, der ihm den Kampf angesagt hat und diesen Kampf nimmt Dexter auf.

Jeff Lindsay hat im Knaur Taschenbuch Verlag seinen Erstling "Des Todes dunkler Bruder" veröffentlicht. Der Psychothriller läuft unter der Verlagsrubrik "Thriller des Monats" und ausnahmsweise darf man diesem Attribut wirklich recht geben.

Was Jeff Lindsay hier aus der Feder geflossen ist, kann man schlichtweg als schwarzhumorige Glanzleistung bezeichnen. Bereits die Idee einen Polizeibeamten als skurrilen Serienkiller auf Ermittlung zu schicken, ist eine der makaber-witzigsten Romangrundlagen der letzten Jahre, die dazu auch noch sprachlich einwandfrei umgesetzt und von Frauke Czwikla mit dem nötigen Galgenhumor aus dem Amerikanischen übersetzt wurde.

Wunderbar karikierte Versager des mörderischen Alltags

Die Charaktere in diesem außergewöhnlichen Stoff sind schon fast überstilisiert und wunderbar karikierte Versager des mörderischen Alltags, egal ob es sich um Dexter selbst handelt, seine unglückliche Schwester oder die leitende Ermittlerin LaGuerta. Alle Personen haben ihren ganz individuell verrückten Reiz, der sich erst richtig durch Dexters gehemmten Umgang mit Weibsbildern erschließt. Köstlich witzig zu lesen, wenn Dexter sich zur Tarnung eine platonische Liebe hält, die plötzlich nicht mehr nur seinen Intellekt, sondern auch seine körperlichen Vorzüge ausprobieren möchte. Und wie der arme, dem Geschlechtlichen gar nicht zugetane, Dexter sich mit Müh und Not den Annäherungsversuchen der holden Weiblichkeit zu entziehen versucht, weil ihm der Kopf eher nach Ermittlungen im Serienmördermilieu steht, das erinnert an das Komödiantentum eines Charlie Chaplin.

Bei so viel schwarzem Humor vergisst Jeff Lindsay aber nicht auf den Fortgang der Handlung und die nötige Spannung. Obwohl der geübte Krimileser des Öfteren das Ende zu ahnen glaubt, wofür dem Erfinder des deutschen Titels von "Darkly Dreaming Dexter" eine virtuelle Schrotladung ins Gesäß gebührt, kann auch die Auflösung des Thrillers durchaus befriedigen. Wenn Publishers Weekly anmerkt: "Seit Jahren hat es kein so herausragendes Debüt gegeben wie dieses von Jeff Lindsay, der dem Serienkiller-Roman neues Leben einhaucht", dann muss man dieser Stimme tatsächlich Recht geben.

Mit Humor und Skalpell

Für alle, die gerne ein Mal einen Krimi lesen, der aus dem üblichen Rahmen fällt, kann "Des Todes dunkler Bruder" als Lektüre wärmstens ans Herz gelegt werden. Für die unkonventionelle Idee und die sprachlich, tadellose Umsetzung mit Humor und Skalpell verdient sich Jeff Lindsay in meinen Augen eine Höchstwertung, die neugierig darauf macht, was der Autor als nächstes zu bieten hat.

Des Todes dunkler Bruder

Des Todes dunkler Bruder

Deine Meinung zu »Des Todes dunkler Bruder«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
22.04.2011 14:29:21
M.Reinsch

Puh, was für ein Buch!
Hätte nie gedacht, das ich mal sympathien für einen Serienkiller empfinden könnte!
Aber Dexter nimmt sich ja nur die "bösen Jungs" vor...
Es ist eigendlich erschreckend, mit welchem Tiefgang Lindsay das Innere seines Helden ausbreitet, manchmal habe ich mich dabei ertappt, auf meine "Innere Stimme" zu lauschen.
Thriller würde ich das Ganze nicht unbedingt nennen, da ein wirklicher Spannungsbogen erst recht spät einsetzt, aber die genauen Beschreibungen der Hauptbeteiligten (gerade mit gedanklichen Anhängen von Dexter) machen einfach Spaß zu lesen. Genau wie das eigendlich sehr ungleiche Geschwisterpaar.
Keien Frage Lindsay hat da etwas zu Papier gebracht, was man selten zu lesen bekommt. Leute mit zuvielen zarten Seiten sollten auf diesen Genuß verzichten!
85° Micha

28.12.2010 01:22:33
Samoa

Ein psychopathischer Serienkiller, der nur die "Bösen" schlachtet. Ganz gezielt, sehr bewußt und planvoll logisch.

Das überaus Spannende hierbei ist, dass Jeff Lindsay den Leser zu jedem Zeitpunkt an den ausgiebigen und ausnehmend eigentümlichen Selbstreflexionen des Killers teilhaben läßt. Und dies in einem flapsig lakonischen Stil, mit bemerkenswertem Sprachwitz und einem stellenweise äußerst eindrucksvollen Zynismus.
Ganz wunderbar! 91°

09.06.2010 23:12:40
Marv

Jeff Lindsays Roman ‚Des Todes dunkler Bruder‘ ist ein besonderer ‚Psychothriller‘. Neben der Tatsache, dass diesmal der Psychokiller sich bei den ‚Guten‘ befindet, habe ich selten über einen solch selbstreflexiven Killer gelesen, wie in diesem Roman. In der Ich-Form geschrieben, ergeht sich die Hauptfigur Dexter Morgan in endlosen Monologen über sein Inneleben und seine Umwelt. Beides wird empfindlich gestört, als ein weiterer Killer auf der Pirsch ist, der scheinbar ähnliche Präferenzen bei seinen Taten aufweist wie Dexter selbst.
Mit unheimlich viel Sprachwitz, Zynismus und schwarzem Humor geschrieben, dennoch nie die Handlung vergessend und mit einem Panoptikum interessanter Figuren versehen, ist ‚Des Todes dunkler Bruder‘ ein kurzweiliger Lesegenuss, der absolut zu empfehlen ist.

16.04.2010 00:56:37
green_fairy

Die gewählte Perspektive macht das Buch zu etwas Besonderem, der tiefschwarze Humor und seine scharfsinnigen Beobachtungen heben es über die meisten Thriller hinaus. Manche blutige Details sind ziemlich schockierend, aber ein paar Seiten später muß man schon wieder schmunzeln.
Dexter ist ein Monstrum - aber ein sympathisches. Mit dieser verwirrenden Erkenntnis wird der Leser freilich allein gelassen.

Sehr gut!

16.04.2010 00:56:05
green_fairy

Die gewählte Perspektive macht das Buch zu etwas Besonderem, der tiefschwarze Humor und seine scharfsinnigen Beobachtungen heben es über die meisten Thriller hinaus. Manche blutige Details sind ziemlich schockierend, aber ein paar Seiten später muß man schon wieder schmunzeln.
Dexter ist ein Monstrum - aber ein sympathisches. Mit dieser verwirrenden Erkenntnis wird der Leser freilich allein gelassen.

Sehr gut!

30.11.2009 06:33:16
hankhauser

Also ich find die Serie super. Bin auch deswegen erst auf diese Reihe gestossen und "vorgewarnt". Meine damit aber eher den Erzählstil in Monologform, ist fast besser zu sehen als zu lesen. Mit schwarzem Humor und literweise Kunstblut hab ich kein Problem. Hab allerdings das meiste schon gesehen, freu mich aber schon jetzt darauf, zu lesen wie das Original "sein Eigenleben entwickelt". Bin grad in Staffel vier, aber die Serie geht mit der Vorlage ja glaub ich nur mit dem ersten Buch konform. Also Dexter, keep on killing...aber natürlich nur bad people.

22.10.2009 00:32:02
Myrla

Ein Blick auf die Polizeiarbeit und das Morden aus einer mal völlig neuen Sicht.

Dexter, seines Zeichen selbt für die Polizei tätig, ist ein Serienkiller der seinesgleichen jagd. Dies tut er mit sehr viel Zynismus und pechscharzem Humor. Ich liebe seine Gedanken und Sichtweisen, seine bissigen oder auch sehr lakonischen Äußerungen.

Dieser Thriller sprüht vor Sprachwitz, Situationen zum (dreckigen) Grinsen, trotz der grausamen Tode, die dort gestorben werden.

Ein Thriller der absolut anderen Art; durch die Denkart des Protagonisten, perfekt umgesetzt durch die Schreibkunst des Autors.

Begleiten sie das Raubtier auf den Pfaden seiner Gedanken und Nachforschungen, um seinesgleichen aufzuspühren. Ein wahrlich dunkles Vergnügen.

25.07.2009 01:54:54
LarsLunde

Ich kenne nur die beiden Hörbücher - und mal davon abgesehen dass ich die Art und Weise, wie der Autor schreibt in Verbindung mit dem total positiv durchgeknallten Plot absolut geniel finde ist das Hörbuch mit einem dermaßen genialen Vorleser besetzt und umgesetzt. Fast monoton, ohne große menschliche Emotionen gelesen - das einzige Mal bisher dass ein monoton gelesener Text Spaß beim Zuhören machte. Selbst wer Hörbücher nicht gut findet, aber dieses Buch klasse fand wird daran seinen Spaß haben. Allerdings ist es nicht geeignet es im Bett zu hören - habe drei Kapitel in zwei Wochen geschafft, da ich durch die monotone Stimme tatsächlich immer nach wenigen Minuten eingeschlafen bin...

25.05.2009 18:56:12
Krimi-Tina

An dieses Buch bin ich mit der Überzeugung herangegangen, dass ich es nicht mögen würde. Ich erwartete seitenlange weinerliche Selbstbezichtigungen und Reflexionen eines kaputten Typen.
Umso angenehmer die Überraschung. So lakonisch, sarkastisch und ungemein witzig hat sich noch nie ein Serientäter selbst präsentiert. Dexter Morgan muss man einfach mögen. Was natürlich zum Leidwesen meines SUB bedeutet, dass die anderen Bände der dunkler Dämon Serie auch noch her müssen.
Allerdings ist das Ende extrem hastig und überstürzt und lässt leider eine ganze Menge Fragen offen. Bedauerlich schwacher Schluss eines erfreulichen Buches.
Der Klappentext ist übrigens mal wieder Unfug.!

17.03.2009 14:33:20
axelp

Das Buch ist leider zu 70 Prozent ein Monolog und für einen durchschnittlichen Krimileser doch schon eine harte Nuß. Ich habe mehrmals mit mir gerungen, daß ich es nicht aus der Hand lege und habe es zum Glück hinter mir gebracht. Und nicht einmal mit dem Ende wurde ich dafür belohnt.
Für einen Psychator bestimmt ein interessanter Aspekt einer zerissenen schizophrenen Gestalt, mit viel schwarzen Humor und deftigen Leichenteilen gespikt. Aber die vielen Gedankenabläufe und innere Gespräche mit sich selbst waren für mich einfach stinklangweilig.
Das konnte Herr Fitzek in seiner Therapie kürzer und interessanter fassen.
Leider habe ich auch noch den 2. Teil vorliegen.

01.01.2009 14:47:43
Moschi

Ein langweiligeres Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Von Spannung bis zum unlogischen Ende keine Spur.

Haarsträubende Story, arg konstruierter Plot, alle Charaktere total überzeichnet, was wollte mir der Autor eigentlich sagen?

Wenn das Ganze ironisch oder gar augenzwinkernd das Krimi-Genre persiflierend auf die Schippe nehmen sollte, dann habe ich mir das falsche Buch gekauft.

28.12.2008 13:08:00
koepper

Ein tolles Buch. Schon nach wenigen Seiten war ich fasziniert vom außergewöhnlichen Schreibstil Lindseys. Sein Humor ist total schräg, zynisch so wie die Geschichte, die er erzählt. Wirklich ernst nehmen konnte ich den Plot nicht, zu überzeichnet sind die Figuren des Thrillers. Das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, solch eine skurile Story habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Und spannend ist das Buch auch noch.
Ich werde mir nun auch die anderen Lindsays kaufen. Absolute Empfehlung!

04.11.2008 07:58:27
Stefan83

Was habe ich da jetzt eigentlich gerade gelesen?

Dieser Satz war wohl der erste, der mir nach der Lektüre von Des Todes dunkler Bruder durch den Kopf geschossen ist, denn das auf dem Klappentext als spannender Psychothriller angekündigte Buch, entpuppte sich bei näherem Blick eher als Persiflage dieses Genres.

Dexter Morgan, Experte für Blutspuren bei der Polizei von Miami, ist stets einer der ersten an einem Tatort. Oftmals sind es seine Einfälle und Eingebungen, die dabei helfen einen Mord aufzudecken. Was eigentlich auch nicht verwunderlich ist, denn der charmante, höfliche Laborant mit dem Perfekter-Schwiegersohn-Lächeln befasst sich auch neben der Arbeit mit dem Thema Mord.

Nachdem er als Kleinkind von seinem späteren Adoptiv-Vater Harry aus einem Hafencontainer voller blutiger Leichenteile gerettet worden ist, hat er einen ununterdrückbaren Drang zum töten entwickelt. Dieser Teil seiner Persönlichkeit, der dunkle Passagier, kontrolliert nicht selten sein ganzes Handeln. Mussten in seiner Zeit als Teenager nur Hunde aus der Nachbarschaft und entflohene Zooaffen dran glauben, ist er nun als Erwachsener vollends von der Kette gelassen. Nur die Worte Harrys, der so genannte Code, schränken seine Beute ein. Dexter tötet nur jene, die es wirklich verdient haben. Als er erneut zu einem mysteriösen Serienmordfall gerufen wird, an dem unter anderem seine Stiefschwester Deborah arbeitet, gerät der Code allerdings gefährlich ins Wanken.

Die Opfer, allesamt Prostituierte, tauchen stets in Einzelteilen hübsch verpackt und blutleer an verschiedenen Orten Miamis auf. Und Dexter, der für Menschen eigentlich weniger übrig hat als für seine Einrichtungsgegenstände in der Küche, verfällt in eine obsessive Bewunderung für diesen tödlichen Künstler. Und wird damit auch bald zur Gefahr für diejenigen, die ihm eigentlich nahe stehen sollten.

Jeff Lindsays Debüt um den mordenden Polizisten ist wohl das Bizarrste, was ich in diesem Genre seit Jahren gelesen habe. Das die Veröffentlichung von Darkly Dreaming Dexter in den USA für einen Aufschrei der Entrüstung gesorgt hat, ist mehr als nachvollziehbar. Lindsay stellt die Gesetze des Genres nämlich völlig auf den Kopf. Hier gibt es eigentlich keinen Guten und selbst die Mitglieder der Polizei, oftmals tumbe Zeitgenossen, vermögen keine Sympathie zu wecken, was zur Folge hat, dass der moralische Kompass des Lesers streckenweise total die Orientierung verliert.

Unterstützt wird das durch Lindsays Schreibstil, denn Des Todes dunkler Bruder ist ironischerweise trotz blutiger Leichenteile und zersägter Gliedmaßen derart witzig, das man das Dauergrinsen nur schwer aus dem Gesicht bekommt. An anderer Stelle krankt das Buch aber. Von Spannung ist nämlich keine Spur. Das vom Potenzial her mögliche und erwartete Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Mördern, vermag bis zum Ende nicht zu packen und wird leider unsäglich unlogisch und ideenarm ausgearbeitet, was den Gesamteindruck ziemlich trübt.

Insgesamt ist Des Todes dunkler Bruder ein saumkomischer und extrem kurzweiliger Ausflug zur Dunklen Seite Miamis, der hinsichtlich der Spannung die Erwartungen jedoch nicht erfüllen kann. Weniger wäre hier an manchen Stellen mehr gewesen.

02.11.2008 19:02:17
Dystopia

ein klasse thriller
von der idee bis hin zum schreibstil lindsay genau mein geschmack
selten eine bessere symbiose aus spannung und irnoe gesehen
durch die (durchaus misslungene) TV serie wahrscheinlich bald ein sehr begehrter autor
ich gönne es ihm und freu mich schon auf "komm zurück dunkler bruder"

28.10.2008 01:19:05
Frank

Dieses Buch rockt.
Endlich mal ein Serienmörder mit einem Masterplan + dadurch auch mit einem neuen Ansatz.
Durch die TV-Serie mal wieder rausgekramt, und immer noch extrem unterhaltsam.
Das ganze wird in einem unterhaltsamen , schnell lesbaren Stil dargeboten, der nie Langeweile aufkommen lässt.
Immer noch eine klare Empfehlung für Leser, die nicht den x-ten KS Roman als Speerspitze der Unterhaltungsliteratur ansehen.

06.08.2008 22:51:18
Taker

Mit Büchern von Jeff Lindsay, sei es Des Todes dunkler Bruder oder Dunkler Dämon.
Setzt sich Lindsay auf den Autoren Trohn neben Clive Barker und Stephen King.
Es ist Horror Pur der einfach fesselt und Süchtig macht. Mann kann kaum erwarten das Dexter wieder Bösebuben jagt!
Gib uns mehr davon.
März 2009 ist noch verdammt lang hin.
Aber ich werde auch das 3 Buch verschlingen.
Gruß Taker

18.06.2008 16:35:43
minnigraefin

entschudigung :erschreckend
Diesem Buch gebührt kein rechtschreibfehler.
Außerdem wünsche ich mir noch mindestens einen zweiten überstezten Roman über Dexter!

18.06.2008 16:31:00
minnigraefin

Das Buch habe ich gelesen, weggelegt und es verarbeitet. Obwohlich erst 15 bin konnte ich mich schreckend gut in Dexter hineinversetzen.
Dieses Buch ist das absolut beste Werk das ich je gelesen habe !
Würde ich Jeff Lindsay jemals auf der Straße treffen, was jedoch sehr unwarscheinlich ist, ich würde auf die Knie sinken und applaudiren!!!

15.06.2008 16:42:49
Sonny

Ich habe dieses Buch vor Wochen begonnen und nach zwei Tagen erstmal auf Eis gelegt. Irgendwie fand ich keinen rechten Zugang zu der Story. Gestern dann beschloss ich es, aufgrund der vielen Lobeshymnen, doch mal weiter zu versuchen. Und ich habe es verschlungen. Die Figuren, der Humor, der Stil. hier passt fast alles. Einzig die Auflösung fand ich nicht so gelungen.
80° von mir

26.05.2008 19:45:48
emolucy

Ich liebe dieses Buch!
eigentlich lese ich ja nicht viel aber nach diesen wollt ich mehr^^
obwohl ich erst 15 bin und dieses Buch mit 13 gelesen hab ist es eins meiner liebsten!
ich kann es einfach nur weiter empfehlen!
ich will mehr davon xD

18.05.2008 11:45:50
CTAC

da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!>da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!da kann ich nur die serie dazu raten!!!die gibts leider nicht auf deutsch!!

14.04.2008 14:52:21
engelmicha

Eine Sternstunde des schwarzen Humors. Ein Lesegenuss flüssig und prägnant geschrieben. Lindsay schafft in einem Halbsatz, wofür einge seiner Kollegen Seiten benötigen: einen Charakter oder eine Situation einprägsam und genau zu beschreiben, kurzgefasst auf den Punkt zu bringen. Das hat Klasse und verlangt nach mehr...

21.02.2008 23:57:22
frolleinvomamt

Obwohl ich das Buch vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe, ist mir eigentlich nur eine Sache im Gedächtnis geblieben: Nach den ersten Seiten habe ich nachgeschaut, wer diese geniale Übersetzung gemacht hat. Und war überrascht, dass die von Frauke kommt, die ich schon lange kenne.
Was den Plot angeht: Nette Idee, aber angenagelte Ohren sind nicht wirklich der Hit. Insgesamt Serienkiller-Mainstream-Oberklasse.

16.02.2008 17:30:43
Cordula

Auch für mich ein Lesegenuss pur. Das Buch wird nur noch durch den Nachfolger "Dunkler Dämon" getoppt. Ich hoffe auf noch viele, viele Bücher mit Dexter, aber zunächst bin ich super gespannt auf die Fernsehserie.

11.02.2008 16:10:13
Frank

Und auch diesmal ist der voran gegangene Kommentar nicht von mir. Inhaltlich würde ich allerdings durchaus zustimmen. Nur fand ich es zu keiner Zeit langweilig bzw schwer in die Geschichte zu starten. Intelligenter, mal etwas "anderer" Serienkillerroman. Vom Schreibstil her flüssig und in einem "Abwasch" her zu lesen. 85%.

11.02.2008 15:01:08
Frank

Für mich eines der witzigsten, skurilsten, spannendsten, abstoßenstendsten und "was weiß ich noch" Bücher überhaupt. Nach recht zähem Beginn wirklich ein Lesegenuss, obwohl - das muss ich zugeben - es nun nicht jedermanns Geschmack trifft oder treffen muss. Klar strukturierte Geschichte, die bei mir nicht eine Minute Langeweile aufkommen ließ. Absolut empfehlenswert.

22.01.2008 15:56:01
DETNO

Den Ausführungen von Wolfgang Weninger (siehe oben) ist nichts hinzuzufügen.
Das Buch ist einfach nur genial.

Die Erklärung von Jung-Dexter, warum Buddy (die "lärmige kleine Töle" des Nachbarn) ins Jenseits befördert werden musste, war für mich Grund, das Buch von da an immer bei mir zu haben und jede freie Minute zu verbringen, weitere Knaller dieser Art zu finden.
Und es gibt zum Glück viele davon.
Ich freue mich schon auf den DUNKLEN DÄMON.

15.01.2008 15:41:41
sue82

Das Buch ist mal was ganz anderes. Es wird aus der Sicht des Mörders erzählt, der bei der Polizei arbeitet und zu keiner Art von Gefühlen fähig ist.
Das Buch strotzt nur so vor schwarzen Humor. Ist spannend geschrieben und gut lesbar. Auf jeden Fall zu empfehlen.

07.01.2008 14:39:39
Styla

Ich habe vor 2 Tagen mit dem lesen angefangen und bin heute fertig geworden dieses Buch war sehr spannend geschrieben und auch die Charakteristik wird klar und deutlich.
Dieses Buch verwickelt den Leser in eine Art Mitspieler, ich meine damit der Leser fühlt sich mitbeteiligt,so habe ich mich ´zumindestens gefühlt.
Also sehr großes Lob. =)

03.11.2007 16:54:39
heinrich

Die Geschichte mit dem Kühltransporter und dem abgeschnittenen Frauenkopf – ein gewolltes oder ungewolltes Zitat des Films Truckdriver(Roadgames)? Der dunkle Passagier – warum erinnert er in seiner Intensität an Meisterdetektiv Blomquists imaginären Zuhörer?
Das Erstlingswerk von J. Lindsay ist vom Handlungsinhalt her nicht besonders originell- und das ist gut so. Statt krampfhaft nach neuen Tötungsvarianten zu suchen, schrieb L. eine stilsichere Ich-Erzählung eines gestörten Mörderpolizisten, die zwischen zwei Extremen schwankt, nämlich auf der einen Seite zu versuchen, den Leser zu schocken, aber andererseits das Abartige zu kanalsieren und in eine reale Umgebung zu stellen. Zu diesem Zweck operiert er mit bissigem Humor. Dieser Humor macht es schließlich aus, dass der Roman für Leser, die nicht auf Splatterfilme u. ä. stehen, gut lesbar wird und sie auf den 2. Teil neugierig macht.

29.09.2007 17:13:08
Chris.

Interessanter Ansatz, gute Umsetzung. Einmal was anderes. Man erlebt alles aus der Sicht des Mörders, die Polizei wird gänzlich unfähig dargestellt - wie gesagt, mal was anderes. lesenswert und ausbaufähig

02.09.2007 12:24:37
Bio-Fan

"Des Todes dunkler Bruder" ist ein "schneller" Krimi. Ohne viel schmückendes Beiwerk, ohne sich in forensische Details zu verlieren, nimmt uns Lindsay mit auf eine flotte Achterbahnfahrt durch eine Krimilandschaft, in der alle gängigen Standards persifliert werden. Die Polizeitruppe ist unfähig, dumm, bestenfalls schusselig, Grenzen zwischen Ermittler,Täter und/oder Opfer vermischen sich. Schwarzhumorig, mit galligem Wortwitz(gute Übersetzung), aber stets spannend tut sich uns die bizarre Welt des Dexter Morgan auf.
Beste Unterhaltung auf hohem Niveau.
Da freuen wir uns auf die Fortsetzung.

18.08.2007 17:40:29
Linke jasmin

Ich bin zwar noch ein "Kind" aber fand dieses buch so super ,das ich gar nicht mehr aufhören konnte es zu hören .Ich hab Dexters Geschichte teilweise weiter geträumt.Ich verstehe niemanden der sich nicht sofort in dieses buch verliebt .




Hoffentlich ist bald wieder etwas zu hören von dem lieben Dexter.

05.05.2007 16:34:37
Giebel Michael

Wer dieses Buch aus der Hand legt, ist dazu verdammt, (Dexter 2) "..Dunkler Dämon", zu verschlingen!!!

Zusammen sind sie ein Thriller der besonderen Art.

Ich würde noch mehr Zeit mit Dexter verbringen, doch leider gibt es nicht mehr Bücher in deutscher Übersetzung!

SCHADE!!!

18.12.2006 12:31:49
Cornelia

Zu diesem Buch kann man gar nicht viel sagen! Es ist einfach spannend und humorvoll! Wer schwarzen Humor liebt, muss dieses Buch auf alle fälle lesen!!!

Es ist immer spanned..
Immer wenn man denkt "Jetzt hör ich zu lesen auf" passiert etwas ganz spannendes und man kann einfach nicht aufhören zu lesen!!!

Ich empfehle dieses Buch sehr!!!

03.10.2006 16:38:14
Mary_Poppins

Ich glaube dieses Buch ist Geschmacksache. Ich kam mit der Schreibweise nicht klar und hab auch nicht den rechten Weg in die Geschichte gefunden. Zeitweise kam es mir sogar vor, als würde ich eine andere Geschichte lesen als die, die im Klappentext angepriesen wurde. Für mich war es der Flop des Monats.

22.09.2006 11:14:48
NicoleFFM

Wer schwarzen Humor liebt, liegt bei diesem Buch genau richtig! Klasse geschrieben und mal was ganz anderes als die sonstigen Krimis. Ich fand das Buch spannend, sehr gut lesbar, es gab zwischendurch immer wieder Lacher und das alles macht es zu einem - in meinen Augen - klasse Krimi :o)

14.07.2006 12:58:53
Andreas Theune

Jeff Lindseys "dunkler Bruder" ist ein schwierig zu bewetender Roman. Auf der einen Seite steht die sprachliche hohe Qualität, die teilweise wiklich witzigen Passagen und das relativ hohe Spannungsniveau. Dies zusammengenommen sollte eigentlich einen spannenden Thriller ergeben.

Allerdings ist die Story bei näherer Betrachtung nicht sehr realistisch und vorallem am Ende durch zu viele Zufälle beeinflusst. Stärker aber stört mich, dass es keine positive Identifikationsfigur abseits des Serienmörders Dexter Morgan gibt. Es wird praktisch erwartet das Handeln Dexters gut zu heißen. Das funktioniert bei mir nicht wirklich, da ich keine Sympathie für einen Mörder aufbringen kann, auch wenn er nur "Schuldige" umbringt. Da mag sein Humor noch so gut sein.

Am stärksten ist das Buch wenn Dexter unbeteiligt seinen Mitmenschen beobachtet und zynisch kommentiert. Auch seine komplizierte Beziehung zu Alibifreundin Rita weiß zu gefallen.

Wem also das Szenario generell zusagt, dem kann ich das Buch aufjedenfall empfehlen, denn handwerklich sind wenig Fehler zu erkennen.

Mein Lesespaß konnte aber nicht das Niveau anderer Krimis erreichen und die Idee diese Figur als Serienheld aufzubauen (dies wird eigentlich schon durch das Ende klar) gefällt mir überhaupt nicht, da alles erzählt ist, was über Dexter Morgan zu erzählen ist und er eben keine positive Identifikationsfigur sein kann. Ich werde mich daher von weiteren Dexter Romanen fern halten.

20.06.2006 10:53:11
TobiTobsen

Ehrlich gesagt hätte ich es nicht mitgenommen, hätte ich es nicht in einer Schnäppchen-Box gefunden. Nach der ersten Seite wollte cih das auch schon wieder aus der Hand legen. Da ich aber glücklicherweise morgends nichts anderes zum Lesen für die Bahnfahrt zur Arbeit dabei hatte, habe ich weitergelesen und es nicht bereut.

22.05.2006 19:29:20
Felinette

Gut geschrieben aber meiner Meinung nach doch ein bisschen unterkomplex mit einer Auflösung, die dem vielzitierten Kaninchen aus dem Hut ähnelt. Trotzdem: Ich hab\'s verschlungen! Und mich gleichzeitig geärgert, meine Zeit dafür verschwendet zu haben. Was mich vor allem gestört hat ist dieses ganz selbstverständliche Verhältnis zum Mord: Es gibt Leute, die es verdient haben, und die dürfen fröhlich abgemurkst werden. Wobei freilich überhaupt nicht klar wird, womit die armen abgemurksten Nutten „es“ verdient hatten. Also nee, nächstes Mal höre ich nicht auf die Empfehlung meiner Lieblingsbuchhändlerin…

05.05.2006 22:18:12
Sarah

Ein fantastitsches Buch, das jeder gelesenhaben sollte der auf schwarzen Humor, den ein oder anderen toten und eine etwas schyzophrene art zu lesen steht.

13.10.2005 16:42:48
b.neumann

Wenn ein Serienmörder in der ICH-Form schreibt, verunsichert das und man reibt sich wieder einmal an der Grundsatzfrage: warum Krimi lesen und nicht althergebrachte Weltliteratur??
Natürlich ist das ein spannendes Buch und Goethes Dr. Faust ("zwei Seelen wohnen ach\' in meiner Brust"....
"...stets das Gute will und nur das Böse schafft...") fällt einem wieder ein. Und dazu diese penetrante ICH-Form, die den Zugang zu einem Soziopathen so beängstigend macht!
Und wieder mal (nur kurz nach Willeford) als Handlungsort Miami, als Stadt offenbar eine kriminelle Zeitbombe.
Die inhaltliche Handlungsnähe zu K. Ablows "Psychopath" ist ebenso offensichtlich, aber Ablow war halt um ein Jahr fixer.
FAZIT: 84 GRAD, knapp unter dem "Psychopathen". Sollte man lesen, auch wenn es trotz aller so genannten Humorigkeit doch ganz schön schmerzt.
P.S.: Jetzt aber erst einmal weg aus Amerika und seinen zahlreichen (fast austauschbaren) Serienmord-Aktivitäten. Irgendwann muss erst einmal Schluß sein!!
Als Nächstes mit verschlossenen Augen und mit staunendem Überraschungs-Unbekanntheitseffekt vom Franzosen J.-B. Pouy "Geld für kleine Engel" aus dem Regal gefischt: 1986, 120 Seiten im Rowolht-Kleindruck - dass sieht sehr übersichtlich und machbar aus.
Na ja, lesen wir mal!

08.10.2005 18:07:51
Christian

Eines der Highlights des Jahres. Gefiel mir von der ersten bis zur letzten Seite, auch der Humor kam gut bei mir an.Der Held hat meine volle Sympathie, die Gründe dafür möchte ich aber hier nicht ausschmücken, um Anfeindungen zu umgehen. Ich bin auf eine Fortsetzung gespannt und das Prädikat "Thriller des Monats" ist gerechtfertigt.

30.09.2005 17:34:36
Scorpion

Ich bin auf dieses Buch nur zufällig in der Buchhandlung gestoßen, und wollte eigentlich ein adneres buch kaufen, aber aus einem unergründlichen Grund änderte ich meine Meinung. das Buch ist fantastisch. Nicht nur, dass es einen Dexters Innerste Gelüste
nahbringt, sondern es schafft dieses auch noch mit Spannung bis zur letzen Minute im Dunkeln tappen zu lassen, wie das Buch wohl enden möge.
Ich für meinen teil hatte zum beispiel zwischen durch gedacht er selbst sei der Mörder. Später war ich dann der Überzeugung Deborah sei gestorben, etc. Auch ich habe Das Buch in einem Rutsch durchgelesen und freue mich nun schon auf das neue Buch, dass ich wahrscheinlich genauso verschlingen werde, zu mal es mir teilweise genauso ergeht wie Dexter. Ich morde zwar nicht, aber faszinierend. der mörder ist auch in meinen Auge eine Art Künstler. Es gibt also doch Gemeinsamkeiten. Ich hoffe das herr lindsay seinen Erzählstil beibehält, und das 2. Buch genau die gleiche Kunst besitz jemanden an ein Buch fesseln zu können und sich in Dexter reinzu versetzen, sodass er einem sympatisch wird.

19.09.2005 21:30:04
TM

Ich kann die begeisterten Kritiken beim besten Willen nicht nachvollziehen - ich fand das Buch einfach nur schlecht. Ein extrem gewöhnungsbedürftiger Stil und teilweise absolut zu abgedrehte Gedankenwirrungen mit immer mehr zunehmenden merkwürdigen Eigenreflektionen Dexters machen das Lesen zur Qual.
Und der Plot an sich ist auch nicht gerade umwerfend spannend - ich hasse diese "Kai-aus-der-Kiste" Auflösungen bei denen der Täter quasi herbeigezaubert wird. Wobei das in diesem Fall ja nicht ganz stimmt, wofür der deutsche Titelgeber noch nachträglich gefeuert werden müsste. Dazu noch die aberwitzig aufgesetzte Motivation - ich fand es einfach grottenschlecht.

08.08.2005 18:07:05
Dave

Zwar bin ich keine Leseratte, aber Dexter hat es mir echt angetan.Die Kombination zwischen schwarzen Humor und dem brutalen Morden ist Lindsay sehr gut gelungen.Dexter ist ein normaler Mensch mit leicht psychopatischen Neigungen,dies erkennt er selbst und gerade diese Selbsterkenntnis ;in Dexters Monologen beschrieben; ist ein wahrer Genuss zu lesen.Ich freue mich auf einen Nachschlag von Lindsay.

04.07.2005 08:43:38
Pascal

Wirklich ein aussergewöhnlicher Psycho.
Der Psychopath ist gleichzeitig der Protagonist und vorallem ist er dem Leser nicht unsympathisch!
Auch benötigt dieser Thriller keine Blutorgien, sondern überlässt das der Fantasie des Lesers.

Das Buch hat Spass gemacht, da es doch mal was Neues war, jedoch fand ich es nicht so tiefgründig, wie es für einen Psychothriller-/krimi sein sollte.

Auf jedenfall bin ich auf das nächste Abenteuer von Dexter gespannt.

04.06.2005 19:41:14
Divergirl

Superspannend, außergewöhnlich und manchmal ganz schön grausig. Packend geschrieben, ich hab\'s in einem Rutsch durchgelesen. Man kann gar nicht aufhören. Die Story ist mal wirklich ganz was anderes. Aber nix für zarte Gemüter. Ich bin schon sehr gespannt auf sein nächstes Buch! Dieses ist auf jeden Fall ein echtes Highlight.