Der Mastercode

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2005, Seiten: 560, Übersetzt: Michael Benthack

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Wolfgang Weninger
Schmalspurspannung

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Apr 2005

Irgendwo in Finnland ist die Schaltzentrale eines gigantischen Computernetzwerkes, genannt "Mother". Ausgehend von einer Vernetzung von Kommunikations-, Bank- und Kreditkartendaten ist mittlerweile fast jeder Mensch auf der Welt mit all seinen privaten und beruflichen Geheimnissen zentral gespeichert. Im Jahre des Herrn, anno domini 2020, brauchen wir weder Münzen, noch Geldscheine, keine Kreditkarten, nur einen Abdruck der menschlichen Iris auf einem Augenscanner und schon wird uns jeder Wunsch buchstäblich an den Augen abgelesen. Vorausgesetzt, wir haben das richtige Kreditrating, gehören wir also entweder zu den Superreichen, die alles und noch viel mehr ergattern oder zu den Superarmen, die nichts haben und auch nichts bekommen werden, wenn nicht einer der oberen Zehntausend finanzielle Bürgschaft leistet.

Wir sind in einer Zeit, in der es in den Unterschichten brodelt. Viele wollen diese Zwangsrekrutierung in ein Globalnetzwerk nicht. Viele haben es satt, einfach nur der letzte Dreck zu sein und nur als Sklaven der Reichen auf den Tod zu warten. Sie begehren auf. Egal ob in den USA, in Europa, in Asien oder sonst wo, überall streben Staatsmänner nach Macht, Geld und immer mehr davon und verkaufen dafür ihr Volk an die Globalmultis, hinter denen wiederum "Mother" steht. Mother, gegründet von Mr. Oswald Plevy, einem windigen, aber erfinderischen Berater, steht zur Zeit unter Aufsicht eines Kuratoriums geleitet vom Finnen Lars Pedersen. Plevy hat sich als reichster Mann der Welt zur Ruhe gesetzt und an Pedersen und seinen Vertrauten klebt eine Gruppe mörderischer Verschwörer unter Führung des britischen Außenministers und des CIA-Chefs.

Pedersen erkennt, dass "Mother" manipuliert werden soll. So manipuliert, dass es praktisch kein Entrinnen aus dem machtgeilen Spiel der Globalmultis mehr gibt. Nur ein einziges Manöver kann der geplagten Menschheit noch helfen. "Mother" muss abgedreht werden, aber wenn Pedersen stirbt, ist die Abschaffung des Status Quo kaum mehr möglich, denn nur drei Menschen besitzen den Schlüssel zur Deaktivierung. Die amerikanische Präsidentin, der britische Regierungschef und eine unbekannte Finnin namens Pia, die in Amerika lebt und ihr Leben als bezahlte Gespielin vermögender Männer fristet und von ihrer Bedeutung nichts weiß. Und Pedersen liegt in den letzten Zügen...

36 Jahre nach Orwell

Der Schreiber, der sich hinter dem Pseudonym Scott McBain versteckt und "Der Mastercode" im Knaur Taschenbuch Verlag auf den Thrillermarkt geworfen hat, tut gut daran, sich für dieses 550 Seite dicke Taschenbuch nicht seiner eigentlichen schriftstellerischen Fähigkeiten zu rühmen. Was einstens bei George Orwell "1984" noch Big Brother hieß, hat sechsunddreißig Jahre später zwar keine Schwester, aber eine Mutter bekommen, deren Grundidee als Ausgangspunkt für eine spannende Story besser nicht sein könnte.

Scott McBain hat daraus einen reichlich faden Durchschnittsschmöker gemacht, bei dem Kapitel für Kapitel die Sorgen und Ängste der lebenden Bevölkerung heruntergebetet werden, zum wiederholten Male die Stufen der acht Kreditratings dem scheinbar für dumm verkauften Leser gepredigt werden, und dazwischen auf Teufel komm raus politische Intrigen zu inszenieren waren, die heute schon keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor locken könnten.

Die Handlung kommt im gesamten Leseverlauf nie so recht auf Touren, es gibt praktisch keine Sympathieträger und die wenigen Figuren, die sich als solche eignen würden, sind nur für kurze Sequenzen eingebaut, bevor sie das Zeitliche segnen. Hätte "Der Mastercode" gerade mal 200 Seiten, hätte das mit Sicherheit gereicht und der Leser müsste sich nicht mit stereotypen Worthülsen und -wiederholungen herum schlagen, die schlichtweg nerven und nur als Wortgerüst für ideenlose Action dienen.

Beim Lesen kam permanent das Gefühl auf, hier habe eine Gruppe Autoren konkrete Vorgaben bekommen und jeder davon hat ein Kapitel geschrieben und sämtliche Vorgaben nochmals wiederholt, damit zumindest in jedem Kapitel irgendwo dasselbe an Hintergrundinformationen steht und einen Zusammenhang bildet. Die Schmalspurspannung ist ein stetiges Auf und Ab, ohne jemals wirklich zu zünden und auch der Schluss ist unoriginell und vorhersehbar. Letztendlich bleibt durch schreiberische Mängel eine originelle Idee auf der Strecke, um die es wirklich schade ist.

Der Mastercode

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Letzte Kommentare:
08.01.2018 08:50:49
detta8@googlemail.com

Ich habe das Buch vor mehreren Jahren gelesen und bin der Meinung, das ist sehr gut und passt in unsere Zeit. Wir bewegen uns mit großen Schritten in die beschriebenen Geschehnisse, alles unter dem Deckmantel der terrorbekämpfung, absolute Kontrolle jedes Menschen, ein schrecklicher Gedanke, aber allgegenwärtig

31.03.2013 14:31:24
Eglfinger

Klappentext:

„Mother“, ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach ihrer Nützlichkeit ein. Als „Mother“ in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstzerstörung des Systems …

Inhalt:

Oswald Plevy entwarf ein computergeneriertes Abrechnungssystem, auf das alle Dienstleister, wie Elektrizitätswerke und Kommunikationsunternehmen zugreifen können. Alle Dienstleistungen, die Menschen nutzen, werden sofort über dieses Computerprogramm abgerechnet und die Dienstleister erhalten noch am selben Tag ihr Geld. Da sich immer mehr Großkonzerne anschlossen, konnte „Mother“ immer mehr Daten von Verbrauchern sammeln und baut dadurch eine Datenbank auf, die alle Menschen beinhaltet, die sich bei „Mother“ registriert haben. Bald darauf werden die Menschen in Kreditratings eingestuft. Sie reichen von A1 – Milliardäre über A5 – Mittelschicht bis A9 – Abschaum der Gesellschaft. Es werden geschützte Zonen in der Welt eingerichtet, zu denen man nur Zugang hat, wenn man in den oberen Kreditratings eingestuft wird. Doch die dienende Unterschicht will sich nicht länger unterdrücken lassen und es kommt zu terroristischen Anschlägen auf die globalen Großkonzerne. Eine kleine Gruppe von Verschwörern will die Macht an sich reißen und versucht die Schlüsselpositionen zu besetzen. Denn wer diese Schlüsselpositionen besetzt, herrscht über die „Mother“ und über die Welt und es würde zu einer globalen Diktatur kommen. Doch in „Mother“ ist ein Mastercode eingebaut, der zur Selbstzerstörung von „Mother“ führen würde. Doch hierzu müssen die amerikanische Präsidentin, der britische Premier und Pia, die Tochter eines finnischen Sägewerkmitarbeiters den Code in Mother eingeben. Als die Verschwörer auf den Plan treten, ist es an ihnen, die globale Diktatur zu verhindern. Doch sind die Politiker gewillt, Mother zu zerstören, obwohl sie doch vom derzeitigen System profitieren und weiß Pia, welche Rolle ihr zugeteilt ist?

Der Autor:

Scott McBain (* Juni 1960 in Stirling, Schottland) ist das Pseudonym eines schottischen Autors, der bereits mehrere erfolgreiche Romane verfasst hat. Scott McBain hat bis 1969 in Girvan, einer Stadt an der Westküste Schottlands, gelebt und zog nach der Scheidung seiner Eltern nach England, wo er auch seine Ausbildung erhielt.

Er schloss ein Studium der Rechtswissenschaften in Cambridge am Peterhouse bis zur Graduierung und nochmals weitere vier Jahre als „post-graduate level“-Student von 1978 bis 1982 ab. In den Jahren 1986 bis 1987 erhielt er ein Stipendium der Fulbright-Commission und studierte an der Harvard University von 1986 bis 1987.

McBain wird in den verschiedenen Quellen als reiselustig beschrieben, so soll er unter anderem Albanien, die Mongolei und Nordkorea besucht haben. Ferner hat er in vielen der Länder, die in seinen Büchern genannt und/oder beschrieben werden, entweder gelebt (Panama, 1982–84; Beijing, China, 1982–84) oder er hat diese besucht. Zurzeit lebt Scott McBain in Panama und ist mit einer Einheimischen verheiratet. (Quelle: wikipedia.de)

Meine Meinung:

Das Buch spielt im Jahr 2020, 36 Jahre nach George Orwells 1984, und was damals noch „Big Brother“ hieß, heißt heute „Mother“. Es ist die gleiche Grundidee, die der Autor versucht zu aktualisieren, was dem Autor aber nur durchschnittlich gelingt. So leidet das Buch an Spannungsarmut und im zweiten Viertel des Buches kommt die Handlung kaum einen Schritt vorwärts. McBain zeigt zwar auf, was mit unserer Demokratie geschehen kann, wenn wir unsere privaten Daten wenigen Großkonzernen wie Google zur Verfügung stellen, aber dabei wiederholt er sich sooft, dass man als Leser das Gefühl bekommt, dass der Autor dem Leser Dummheit unterstellt. Nebenbei versucht er politische Intrigen zu inszenieren, die nicht wirklich spannend oder neu sind. Auch wenn mir gut gefallen hat, wie er die politische Kaste darstellt, in dem er die These aufwirft, dass alle Politiker lügen und deshalb seien sie innerlich blind gegenüber den Folgen ihres Handelns (Seite 390).

Fazit:

Ein Buch mit einer guten Grundidee, von dem ich mir aber mehr versprochen habe.

10.01.2010 16:23:06
Klaus Heukelbach

Eigentlich wollte ich das Buch nach ca. 100 Seiten beiseite legen. Aber dann denkt man ja: ein hochspannender Thriller; da muss doch noch was kommen. Aber Pustekuchen! 550 Seiten voller Wiederholungen, Belehrungen, Scharz/Weißmalerei. Gähn! Selbstgefällig immer die gleiche Leier, so, als hätte der Autor nur für Absolventen der Klötzkes-schule geschrieben. Da muss man ja alles zehnmal wiederholen, damit der letzte Hirni etwas begreift. Schade um die Tinte, die verschrieben wurde. Dabei hätte das Grundthema so viel hergege-ben. Schade. Da denkt man wehmütig an eine Geschichte, die 36 Jahre früher spielt: 1984!

15.10.2009 19:51:36
Tempe

Das Buch erscheint zu Anfang sehr durchdacht und bekommt auch gehörig fahrt, doch leider wird es in der Mitte bis fast zum Schluss eher langatmig.
Scott McBain versucht zwar mit seiner Liebesgeschichte ein bisschen pepp zu streuen, doch leider mislingt es ihm.
Der Schluss ist für mich etwas zu Prophetisch! Alles in allem 65 Punkte.

24.08.2009 20:54:40
Nico

Ich habe das Buch ebenfalls gelesen. Auf der einen Seite ist es ziemlich langathmig und es gibt viele Wiederholungen. Aber wie eine Vorrednerin schon geschrieben hat, endweder man mag den Author oder nicht. Mir hat es gefallen, die Story fand ich Klasse und die schon erwähnt wurde; manchmal hat man das Gefühl dass wir von dieser Story garnicht allzu weit entfernt sind.
Ich denke dass die Leute es einfach lesen sollten.

03.04.2008 17:37:46
Krimi-Tina

Schrecklich! Die Story hätte so viel Potential gehabt. Und bewegt sich sprachlich und vom Aufbau her auf Heftroman Niveau. Stereotype Charaktere die stereotyp und vorhersehbar handeln. Nicht zu vergessen das endlose Breittreten von Klischees. Und dann noch die ewigen Wiederholungen der Randbedingungen ( Globaler Konzern, Kredit-Ratings etc etc). Als würde der Leser von Kapitel zu Kapitel wieder alles vergessen. Was andererseits auch kein Schaden wäre.
30° für die Grundidee

12.02.2008 12:08:31
tara

ich finde, dass das das uninteressanteste buch war, dass ich seit langem gelesen habe. am anfang war ich noch von scott mcbains zukunftsvisionen ueberrascht, danach war es nur noch langweilig. fuer dieses buch braucht man viel geduld und zeit und ob es sich wirklich lohnt muss schlussendlich jeder fuer sich selber entscheiden.

18.01.2008 15:19:02
unista

Wie weit sind wir eigentlich noch entfernt von dem, was der Autor beschreibt?
Ich meine, garnicht mal soo weit..
Ich fand das Buch sehr interessant, die Charaktere sehr unterschiedlich, und super beschrieben.
Die Story an sich, ich bin noch nicht so alt, malsehen, ob die nicht bald Realistisch wird und ich das noch erlebe..
Ein tolles Buch !

16.01.2008 20:59:52
Holger

was macht dieses Buch in der Krimiecke?
Das ist ein SF-Roman! auch wenn die technischen Möglichkeiten nicht allzu überzogen sind. Das gezeichnete Szenario möchte ich mal als "glaubhaft" bezeichnen. Dieser Level an Authentizität lässt die Geschichte wahrscheinlich bei den Krimi Lesern durchfallen.

'The reason why truth
is so much stranger than fiction
is that there is no requirement
for it to be consistent.'

Mark Twain

16.01.2008 20:59:31
Holger

was macht dieses Buch in der Krimiecke?
Das ist ein SF-Roman! auch wenn die technischen Möglichkeiten nicht allzu überzogen sind. Das gezeichnete Szenario möchte ich mal als "glaubhaft" bezeichnen. Dieser Level an Authentizität lässt die Geschichte wahrscheinlich bei den Krimi Lesern durchfallen.

'The reason why truth
is so much stranger than fiction
is that there is no requirement
for it to be consistent.'

Mark Twain

18.09.2007 19:58:06
Mirjam

Ich habe mir das Buch gekauft, weil sich die Grundidee wirklich gut anhörte, und der Anfang las sich auch wirklich spannend. Dann aber erstickte die Handlung mehr und mehr in Stereotypen, die Bösen waren einfach nur böse, die Heldin natürlich wunderschön und aus einem Männertraum entstammend. Mich beschlich mehr und mehr der Eindruck, dass den Autor mehr das Leben der Superreichen faszinierte als die Konsequenzen der Einführung des Kreditratings für die Normalbevölkerung, jedenfalls ergeht er sich seitenweise über deren Luxusleben. Im Laufe des Buches wird es einfach nur noch langweilig, von immer den selben Intrigen zu lesen und der Heldin ins Einkaufszentrum zu folgen.schade um die gute Grundidee!

17.03.2007 11:16:10
Leo

Inhalt: unwichtig, wahrlich unwichtig

Der Schreibstil des Autors ist grauenhaft und dürfte noch unter dem Niveau von Groschenheften liegen. Der Sprachschatz ist sehr beschränkt, die Formulierungen trivial. Es schmerzt jeden, der sprechen kann und mehr als 400 Worte beherrscht.

Dieses Buch - nein der Autor! verkauft einen für blöd. Die Wiederholungen finden kein Ende. Auf den ersten 200 Seiten passiert immer das ein und selbe. In jedem Kapitel steht quasi das gleiche, nur umschrieben, die Handlung kommt gar nicht in die Gänge.

Der ganze Handlungsverlauf ist von Anfang an durchschaubar. Wesentliche Elemente des Buches sind zum Teil an den Haaren herbeigezogen und das Buch strotzt nur so von sachlichen aber auch logischen Fehlern.

Ich habe viele Bücher gelesen, auch sehr viel Mist, doch nur dieses ist nachhaltig in Gedächnis geblieben ob seiner Grausamkeit!

Wer immer dieses Buch gelesen hat, wird Kafka lieben, dankbar für Goethes Faust sein, den Fänger im Roggen für spannend und John Grisham für geistreich halten.

Scott McBain hat es geschafft, dass ich das Lesen - den Akt an sich - aufgeben wollte, ja sogar die Lust an der Sprache verlor! Dieser Autor gehört erschossen! Das schlimmste ist, er hat noch mehr Bücher in diesem Stil geschrieben. Und es gibt Menschen die ihn freiwillig lesen... Arme Welt

13.03.2007 18:46:33
manuela

ich habe den judasfluch und die geheimloge gelesen...

ich fand beide bücher packend spannend.. der judasfluch wird zuletzt etwas unrealistisch... aber trotz allem.. das hab ich scott mcbain verziehen ;)

die geheimloge find ich auch richtig gelungen!

den mastercode hab ich mir grad bestellt.. ich denke, entweder mag man scott mcbain oder überhaupt nicht..

ICH liebe ihn.. ^^..

05.03.2007 19:17:40
Ospee

in meine augen ist das Buch etwas für leute die keine wut bekommen wenn es diese großen Bosse sind die einen herum kommandieren und mit ihrem geld rum prallen. Das Buch stellt dies aber sehr gut da.

IST ECHT EIN GEILES BUCH!!!!!!!

30.10.2006 19:54:27
schnubbsi

ich kämpfe mich noch durch, manchmal ist das Buch einfach nur sterbenslangweilig, wirklich mitreißen tut mich die Story nicht. Ein guter Gedanke, aber zu langatmig geschrieben. Mal sehn wie es endet.

24.08.2006 10:57:57
Ina

Der "Mastercode" ist vielleicht inhaltlich ´ne ganz gute Idee aber ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass so miserabel geschrieben ist. Oberflächliche Beschreibungen, tausend Mal dasselbe, offen gebliebene Zusammenhänge - langweilig! Hinzu kommt, dass die Übersetzung aus dem Englischen ebenfalls stark zu wünschen übrig lässt. Ich habe mich durchgequält und es schließlich mit einem Seufzer der Erleichterung aus den Händen gelegt.

18.07.2006 17:27:20
Andreas

Also ich frage mich ernsthaft, ob der Author dieser Webseite, der dieses Fazit zu dem Buch geschrieben hat, überhaupt verstanden hat, was er da gelesen hat.

Das Buch ist wirklich sehr gut und stellt wohl die glaubwürdigste Version unserer Zukunft dar, die ich je gesehen/gelesen hab. Man kriegt schon fast Angst, wenn man sich sowas vorstellt.

Die Argumentation des Kritikers hier ist fade ... und nicht das Buch!!!!

11.07.2006 19:02:33
R.S.

Die Idee der Geschichte ist auf jeden Fall sehr interessant, man will unbedingt wissen, wie es weiter geht und kann kaum aufhören zu lesen!
Allerdings finde ich den Schreibstil (oder zumindest den Stil der deutschen Übersetzung) weniger gut! Es gibt Autoren, die die gleiche Story wesentlich spannender verarbeiten könnten, ohne besonders an der Handlung zu drehen!
Aber insgesamt ein gutes Buch, wenn man genügend Zeit hat dran zu bleiben! Also ein typisches Urlaubsbuch!

01.06.2006 23:18:24
Torrjelen

Also ich find das Buch top...ist doch mal ne schöne aussicht auf die kommende Zukunft...und der Trend zeigt sich ja jetzt schon, obwohl es natürlich teilweise auch stark übertrieben ist, aber dafür ist es ja auch nur Fiktion...Wer die "Geheimloge" super fand, dem wird dieses Werk auch gefallen
P.s "kurios"...der Autor selbst macht sich nen larry in Panama ;)
Ciao!!!

18.02.2006 01:49:29
Kat

Interessant und Spannend aber auf gar keinem Fall ein Buch welches einen von Anfang bis Ende fesselt!!

Ich stimme dem kommentar von Marion zu, man hätte die ganze Geschichte locker um mind. 1/3 kürzen können.

Es war eine lange Aktion bis ich mich durch dieses Buch gekämpft hatte.

25.01.2006 16:55:38
Marion

Insgesamt ist das Buch interessant, hat jedoch intern zu viele Wiederholungen; z.B. wurde dem Kreditrating mit den entsprechenden Folgen für Arm und Reich zu viel Raum gegeben. Man könnte das Buch jederzeit um 1/3 kürzen, ohne dass das Buch an wesentlichem Inhalt verliert.

Anfänglich kommen hauptsächlich Assoziationen zu Orwells 1984 auf, beim Weiterlesen wurde ich jedoch sehr stark an die in der Bibel als Endzeit beschriebene Zeit erinnert. Die Umsetzung, wie der Antichrist seine Macht durchsetzen könnte, wurde recht plausibel beschrieben.
Ähnlichkeiten sind wohl nicht zufällig.

Der Charakterwandel von zwei Hauptpersonen ist nicht so ganz nachvollziehbar.

Alles in allem kann man das Buch für lange Winterabende sehr wohl empfehlen.

18.12.2005 20:38:24
O.W.

Mein Urteil über den "Mastercode" fällt zum großen Teil positiv aus.

Einen eindeutigen Mangel stellt für mich allerdings die vom Autor gebotene Erklärung für die Geschehnisse dar. Dass die Hauptfigur Pia ausgerechnet aufgrund der hellseherischen Fähigkeiten ihres Vaters ihre zentrale Bedeutung erhält, fügt sich einfach nicht in die geschilderten Ereignisse in einer hochgradig durchrationalisierten Welt ein. Vielleicht wollte der Autor dies gerade als Kontrast dazu verstanden wissen? Wie dem auch sei: mir persönlich kam dies so deplaziert vor wie Salz im Kuchen; nach dem Lesen der vorranggegangenen knapp 500 Seiten hatte dies die symbolische Wirkung eines Tiefschlags.

Sehr positiv zu vermerken ist nach meiner Meinung die Darstellungsweise des Autors, die dem Thema des Buches und der in ihm entwickelten möglichen Zukunft wie auf dem Leib geschneidert ist. Sie beschreibt treffend eine Welt, die kaum jemand ernsthaft wollen kann, die sich jedoch Schritt für Schritt durch zum jeweiligen Zeitpunkt als vernünftig angesehene Maßnahmen und durch von der "Obrigkeit" geschaffene materielle Anreize für die Bevölkerung herauskristallisiert hat. Da tun sich erstaunliche Parallelen zur Geschichte auf - eine Welt auf dem Weg zu einem "Totalitarismus des Geldes". Aber eigentlich hat davon "niemand etwas gewußt". Eine eindeutige Aufforderung des Autors an uns alle, uns mit dem heutigen Zeitgeist kritisch auseinander zu setzen.

Besonders gefallen hat mir der zuweilen blanke Sarkasmus, mit dem das Tun und die Motivation der "Reichen und Mächtigen" beschrieben wurde. Einigen mag die schonungslose Darstellung übertrieben oder als pure Schwarz-Weiß-Malerei erscheinen. Ich möchte aber dazu anmerken, daß der Autor dies vermutlich bewußt als Stilmittel zur Charakterisierung der von ihm beschriebenen Zukunftsvision verwendet hat. Vor allem dadurch wirkt diese Vision schlicht und ergreifend erschreckend. Dies gerade deshalb, weil in der realen Welt eine ähnliche Entwicklung - wenn auch in sicherlich nicht ganz so drastischer Form - als zumindest nicht unmöglich befürchtet werden muß.

Insgesamt hat mich das Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch sehr zum Nachdenken angeregt. Ein wesentlicher Grund, weshalb ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. "Durchquälen" muß man sich ganz sicher nicht.

05.12.2005 14:19:03
Jan

Tja, leider kann ich da nur zustimmen! Es war schon recht schwierig sich durch dieses Buch zu kämpfen. Ich habe es auch nur bis zum Schluss gelesen, weil es eine Angewohnheit von mir ist, gekaufte Bücher bis zum Schluss zu lesen. Wie so oft auch i ndiesem Fall, der Schluss hat mir nicht gefallen!! Schade, denn das Thema ist wirklich interessant.

17.11.2005 11:35:56
Frank Peter

Ich habe erst das Buch und dann die Rezession gelesen. Konnte mir also vorher selbst ein Bild darüber machen und stimme Wolfgang Weninger vollkommen zu.
Es war eine Qual da durch zu kommen. Habe mehre Seiten überschlagen müssen, damit ich die immer weniger werdende Lust nicht verliere. Mir kommt es vor, dass es von mehreren Personen geschrieben wurde. Mal war es richtig spannend, mal so unnötig mit dem Finger drohend- übertrieben humanistisch und selbstgerecht. Mit Realität hatte das nichts zu tun Die Charaktere waren zu sprunghaft und zu extrem.

27.09.2005 11:08:01
Andreas Raab

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ein Buch, welches einen sehr beängstigenden Beigeschmack hat, da wir auf dem besten Weg sind uns in die Richtung zu bewegen, die Scott McBain hier darstellt. Es beinhaltet aber auch ein paar philosophische Denkansätze, zum Beispiel diesen, wie Macht verführen kann, und was der Mensch für ein "Schwein" wird, sobald er diese Macht in seinen Händen hält. Nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische.
Scott McBain stellt meiner Meinung nach auch sehr gut das Wesen der Politiker dar. In diesem Fall vor allem dieses, wie diejenigen, die die politische Macht in den Händen halten nach außen hin positiv wirken, im Hintergrund jedoch das krasse Gegenteil darstellen. Dies ist auf jeden Fall ein Buch, welches man ein paar unserer aktuellen Politikern vorlegen sollte, damit diese vielleicht mal sehen auf welchem Kurs wir uns befinden.

Ein sehr gutes Buch, welches denjenigen nicht mehr loslässt, der begonnen hat es zu lesen...

12.09.2005 23:40:45
Alfred Signer

Dem Kommentar Wolfgang Weningers kann ich mich voll und ganz anschliessen. Dass dieses Werk unter der Affiche "Thriller" vermarktet wird, beleidigt meiner Meinung nach alle wirklichen Könner dieses Fachs wie z.B. Brown, Crichton, Follet, Iles oder Meade.
Die Handlung in "Der Mastercode" ist langfädig und plump, die Figuren kommen holzsschnittartig und langweilig daher. Am schlimmsten aber ist die Art und Weise wie ich als Leser am Gängelband durch diese von Schüler-Romantik triefende Szenen geführt werde: keine Ueberraschungen und auch zwischen den Zeilen nur das grosse Nichts.

22.08.2005 18:17:07
Justin

Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Eigentlich bin ich eher ein Fan von Büchern in dem es um Magie ect. geht. Aber dieses Buch hat mich so sehr begeistert, ist nur weiter zu empfehlen.
Ich bin auch der Meinung das unsere heutige Welt sich nicht sehr von der im Buch unterscheidet(bis aufs Kreditrating - System). Zwar entspannter aber nicht unähnlich. Es gibt heutzutage viel Korruption, viele sind Machtbesessen und manche verkaufen sich auch...leider(wir schaffen das sogar ohne computersystem). Eines muss ich hinzufügen; dieses Buch hat mich sehr... wirklich sehr zum nachdenken angeregt, ein positiver nebeneffekt. Ja das Ende... ich war so ins Lesen vertieft das ich total frustriert war weil es zu schnell zum ende kam. Ich hätte gerne noch weiter gelesen. Aber das hat das Buch nicht minder interessant gemacht. Für alle dies noch nicht gelesen haben: es wird aber langsam Zeit!

14.07.2005 22:59:58
Zehra

Das Buch hat mir gut gefallen. Der Autor greift Themen auf, die gar nicht mal so "weltfremd" sind. Kreditranking A9= Diener. A9er sind der soziale Abschaum, sie werden es niemals schaffen, dass zu erleben, was ihre Herren oder Damen ihnen Vorleben. A9er werden niemals in einem Hotel absteigen können und sich bedienen lassen....usw
Dann schauen wir uns doch mal unsere heutige Welt an:
Wieviele Touristen gibt es, die sich jeden Sommer in diversen Hotels den Bauch vollschlagen und sich bedienen lassen ? Von Leuten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals ihr Land verlassen werden und die sich niemals in die ach so schönen Pools begeben....aber wen kümmert dass denn ? Die Touristen, nein mit Sicherheit nicht.....
Auch wenn viele es nicht wahr haben wollen, wir sind auf dem besten Weg dafür zu sorgen, dass die reichen immer reicher und die armen immer ärmer werden.....

Das Ende des Buches hat mir nicht so sehr gefallen, zum einen finde ich die plötzliche Hilfe, die Dankwerts angeboten wird ziemlich weit hergeholt und zum anderen macht die Tatsache, dass Pia´s Vater ein Hellseher gewesen ist, die Sache nicht sehr glaubwürdig.
Vom Schluss habe ich mehr Informationen über das Leben nach "Mother" erwartet.

Aber im grossen und ganzen gar nicht übel...regt zum nachdenken an und man kann parallelen finden.

12.07.2005 23:34:37
Stone

... ich muss noch hinzufügen, dass das Ende tatsächlich allzu vorhersagbar erscheint. Dies schadet dem Buch aber keineswegs - ich finde es viel schlimmer, wenn an einem Buchende noch unerwartet jemand sterben muss, nur um den Kritikern ein "unerwartetes Ende" zu präsentieren.

Stone

12.07.2005 23:26:26
Stone

Eigentlich wollte ich hierhin schreiben, dass ich "der Mastercode" in einem Zug verschlungen habe und es als lesenswert empfinde sowohl im Hinblick auf Gesellschaft, Politik, Informationstechnologie und Machtmonopol ...

... aber ich glaube, ich möchte lieber noch etwas zu den Kritiken hinzufügen:
- Dass die Zukunft so übertrieben dargestellt worden ist ... nunja, wenn man die Augen verschließt vor der Wahrheit, kann ein bisschen Übertreibung nicht schaden, um den Leser wachzurütteln
- Die Ansicht, dass wohl nicht viel Wert auf die Meinung eines 19-jährigen gelegt wird, zeigt, dass stereotypes Denken in uns verankert ist - daher muss dieses Denken uns immer wieder bewußt gemacht werden.
- Ich teile die Meinung von corina: Die im Buch geschilderten Abgründe werden von einigen Menschen in einer soliden "das-kann-mir-nicht-passieren" Mentalität abgewehrt, so dass der Inhalt zu oberflächlich erscheint.

Meiner Ansicht nach werden im Buch in dichter Form verschiedenste Problematiken der heutigen Gesellschaft aufgezeigt:
Der Mensch als Ware, Information als Mittel zum Machtmisbrauch, Politik als Spielball des Kommerzes (und des Militär), Korruption, Globalisierung und Machtkonzentration

Viel Spaß beim lesen
Stone

-= Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd =-

30.06.2005 21:16:47
corina ambühl

Mastercode ist für mich eines der spannendsten und eindrücklichsten Bücher, welche ich seit langem gelesen habe. Mag es für einige oberflächlich erscheinen, so finde ich, es zeigt viele Abgründe der Menschen auf - Gier, Machtsucht, Intoleranz, Arroganz etc. Nur weil viele von uns vor diesen Eigenschaften, welche jeder von uns selber besitzt, seine Augen verschliessen möchte, um der Wahrheit nicht in die Augen sehen zu müssen, halte ich es für möglich, dass einige dieses Buch als lächerlich o.ä. abstempeln.
Mir gefallen vor allem auch die verschiedenen Charakteren, welche für mich sehr ausführlich beschrieben sind, sodass ich das Gefühl erhalten habe, dass diese Menschen wirklich existieren.
Ich kann es nur herzlichst weiterempfehlen - was ich vom Judasfluch nicht unbedingt sagen kann, es sei denn, man ist an der katholischen Kirche und ihren Abgründen interessiert. Im Gegensatz zum Die Geheimloge hat mich Mastercode mich weitaus mehr gefesselt. Grüssen Sie mir Pia, sollten Sie es denn lesen.

25.06.2005 12:23:32
eric

P.S. an Herrn Weninger:

Es sind übrigens NEUN Stufen des Kreditratings, die "zum wiederholten Male (...) dem scheinbar für dumm verkauften Leser gepredigt werden."

Da Sie das Buch ja laut ihrer Kritik vollständig gelesen haben wollen und folgerichtig etwa 100mal über die Ratingstufe A9 gestolpert sein dürften, mutet dieser Fehler in Ihrer Rezension schon arg seltsam an.

25.06.2005 12:17:27
eric

Habe "Der Mastercode" gekauft, nachdem ich zuvor "Der Judasfluch" gelesen hatte, und im Internet las, dass es "besser" sein sollte.

Dies kann ich - für mich - als Eindruck bestätigen.

Allerdings leidet auch "Der Mastercode" an der gleichen Schwäche wie "Der Judasfluch", dass zuviele interessante Möglichkeiten der Story verschenkt werden.

Der Autor beschränkt sich scheinbar bewusst in seinen Büchern auf einen Mainstream-Handlungsfaden und spult sein Pensum leider etwas lieblos ab.

Dennoch gefällt mir sein Schreibstil (bzw. ein Lob an die Übersetzung) und der Spannungsbogen hält einen gefangen, selbst wenn das Meiste geradelinig vorhersehbar ist.

18.05.2005 14:05:29
Lars Nußbaum

Lieber Herr Weniger,

vielen Dank für ihre angenehme Reaktion und danke auch für die prompte Änderung im Text. Ihre Mathematikkünste stehen natürlich außer Zweifel. Ebenso ihr Urteilsvermögen, denn inhaltlich stimme ich ja mit ihrer Kritik vollends überein. Habe selber keine Ahnung wieso, aber bei Büchern wie dem Mastercode nehme ich mir immer wieder ein, zwei Stündchen und lese im Buchhandel rein, damit ich mich hinterher köstlich über die Verlage aufregen kann, die solches Machwerk drucken. Orwell\'s 1984 hingegen kann ich mit Genuss lesen.

Es grüßt
ihr Lars Nußbaum

18.05.2005 13:32:15
Wolfgang Weninger

@Lars Nußbaum: danke für die Korrektur, das war ein glatter Blattschuß, den ich auch verdient habe, aber zumindest war dann die Rechnung richtig, also bin ich noch nicht ganz vertrottelt :-)

lg Wolfgang

17.05.2005 16:12:01
blabla

Naja, eine ziemlich übertriebene und grobschnittartige Zukunftsvision mit ziemlich vielen Stereotypen.
Die enthaltene Kritik gegen die \'Konsum-Gesellschaft\' hätte der Autor ohne Probleme intelligenter zum Ausdruck bringen können.
Schlecht, aber immerhin sehr spannend und einfach zu lesen.

17.05.2005 08:53:12
Claudia

Habe das Buch geradezu verschlungen!

Es ist sehr spannend geschrieben..Erschreckend, wenn man sich vorstellt, dass "Mother" wirklich sein könnte.

Betreffend den Wiederholungen.. so schlimm ist es nicht..und wenn, dann kann man das ja kurz überlesen.

Aber alles in Allem..fand ich das Buch OBER-Spannend und empfehle es jedem, der Thriller mag.

14.05.2005 18:31:07
Matthias Hotzel

Ich fand das Buch sehr spannend. Man mag sich über den Aufbau streiten - ich war aber über die Parallelen zur heutigen Situation (Vorratsdatenspeicherung, RFID, Biometrische Ausweisdaten, zentrale Datenspeicherung, Payback-System) einigermassen erschrocken !

Für mich war das Buch realistischer und eindringlicher als 1984.

13.05.2005 17:08:33
Lars Nußbaum

Sehr geehrter Herr Weninger,

Romanen wie diesem "Mastercode" von Scott McBain höchstens das untere Mittelmaß zuzusprechen findet ja mein vollstes Verständnis (diese Einsicht hätte ich übrigens auch ihren Kollegen gewünscht, die Dan Brown\'s Werke hier gelobhudelt haben...), dennoch bin ich ein wenig von ihrem literarischen Gesamtwissen schockiert. Zuerst hielt ich es für einen Tipfehler, weil ich eine gewisse Argumentation\'s-Sicherheit einem Kritiker zunächst grundsätzlich unterstelle, aber da sie im nächsten Halbsatz die Jahresdifferenz mit "sechsundfünfzig" angeben...
Natürlich heißt Orwell\'s viel beachteter Roman nicht "1964", wie sie oben behaupten, sondern selbstverständlich "1984" und es sind gerade mal sechsunddreißig Jahre bis zum Jahr von Big Mother. Beten wir gemeinsam, dass RTL II uns mit einer Reality Show diesen Namens verschonen wird. :-)

Nichts für ungut, ihr
Lars Nußbaum

13.05.2005 16:29:38
Oswald Plevy

Ich finde das Buch sehr interessant und es ist eine witzige aber auch eine sehr interessante vorstellung wie die Zukunft aussehen könnte wenn sie von Machtgeilen "Personen" reagiert wird...........!

Nach meiner Meinung sehr gelungen obgleich ich denke das man nicht so viel wert auf die Meinung eines 19 jährigen wertlegt.

13.05.2005 13:11:53
Frönzel

Wahrscheinlich bin ich zu dumm, um das mit denselben Augen zu sehen wie der Kritiker der Krimi-Couch. Mir haben die vielen Wiederholungen gutgetan, denn im Wiedererkennen liegt beim Lesen die Freude...