Die toten Kurtisanen des Kaisers

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2003, Titel: 'Murder Imperial', Seiten: 242, Originalsprache
  • Berlin: Aufbau, 2004, Seiten: 266, Übersetzt: Christine Pavesicz

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Rom 313: Das Dienstmädchen Claudia ist gewitzt und klug, doch als sie im Auftrag der Kaiserinmutter spionieren soll, wird ihr angst. Schon die vierte Kurtisane des Kaisers wird ermordet. Claudia soll den Täter und möglichst seine Auftraggeber finden. Haben die Christen etwas damit zu tun? Claudia entlarvt schließlich einen Mann, der auf andere Weise als sie zum Werkzeug der Mächtigen wurde. Ein farbenprächtiger Roman zur Zeit Konstantins des Großen, mit einer liebenswürdigen Heldin, die sich durch einen scharfen Verstand und einen starken Willen auszeichnet.

Die toten Kurtisanen des Kaisers

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Letzte Kommentare:
14.05.2008 11:09:39
anath

Irgendwie wohltuend, daß hier mal nicht einer der üblichen Rom-Krimi-Verdächtigen ( männlich, bißchen seltsam in den Augen seiner Mitbürger, schnodderig und flapsig) ermittelt, sondern ein junges Mädchen. Trotzdem tat ich mich anfangs schwer mit dieser Heldin - wie auch mit den meisten anderen Protagonisten des Buches. Doherty tut wenig , um sie mir ans Herz wachsen zu lassen, führt sie alle mit eher dürren Worten ein, schildert kurz Claudias tragische Geschichte, zwischendurch ein bißchen Geschichtsstunde zur Auffrischung des allgemeinen Hintergrunds , und dann muß Leser zusehen wie er damit klar kommt. Bei mir kam erschwerend hinzu , daß gerade Konstantin und Helena definitiv nicht zu meinen altrömischen Lieblingen gehören.

Trotzdem hat Doherty es nach dem ersten Drittel geschafft, mich zu fesseln und mich sowohl Claudia als auch einigen anderen Menschen in diesem Buch anzunähern. Auch der erste Kriminalfall an sich ist durchaus interessant, leider kam ich zu schnell auf die Lösung und hätte Klein-Claudia zwischendurch gerne mal geschüttelt und mit der Nase drauf gestoßen. Der zweite Fall in diesem Buch ist ebenfalls sehr schnell zu durchschauen - die Betroffenen brauchten vermutlich nur deshalb so lange für die Lösung weil sie keine Krimis lesen.

Als Krimi also eher unspektakulär , als story aus dem Rom Konstantins mit St. Helena als ziemlich skrupellose und ehrgeizige Mutterglucke im Hintergrund aber trotzdem lesenswert.