In Edinburgh ist Mord verboten

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • München: Blessing, 2004, Seiten: 284, Übersetzt: Thomas Stegers
  • München: Heyne, 2005, Seiten: 284

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Isabel Dalhousie ist Anfang vierzig und wohnt allein in einer Viktorianischen Villa nahe des Castle of Edinburgh. Ihre Tätigkeit als Redakteurin beim »Journal für angewandte Ethik« lässt der Philosophin viel Zeit für die angenehmen Seiten des Lebens in der aufblühenden Kulturstadt. Die Sonntage hat Isabel reserviert für eine Diskussionsrunde mit Freunden, doch das erste Treffen des Clubs der Sonntagsphilosophen steht noch immer aus, da die Menschen an diesem Tag erstaunlich viele Dinge erledigen müssen, die so gar nichts mit Philosophie zu tun haben. Nach einem Konzert im Opernhaus muss Isabel etwas Furchtbares mit ansehen: Ein junger Mann stürzt von einem Balkon in die Tiefe und ist sofort tot. Isabel ist die einzige Zeugin und fühlt sich deshalb verpflichtet, die Umstände dieses Unglücks aufzuklären. Je mehr sie in Erfahrung bringt, desto stärker wird ihr Verdacht, dass Mord nicht die unwahrscheinlichste aller Erklärungen für den Tod des erfolgreichen Anlageberaters ist. Ihre Nachforschungen führen Isabel in die so genannten feinen Kreise der Stadt - die ihr ebenso fremd wie unsympathisch sind. Gerade wähnt sie sich auf der Spur eines komplizierten und nicht minder bedrohlichen Komplotts, als sich ihr die verblüffende Lösung des Falles offenbart. Denn was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sie auch oft genug zusammenstürzen: die Liebe.

In Edinburgh ist Mord verboten

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Letzte Kommentare:
24.08.2015 10:22:15
vun-de-palz

Endlich mal ein Krimi ohne permanenten Mord und Totschlag. Trotzdem handelt es sich um eine interessante Geschichte, begleitet von einer Vielzahl von ethischen und philosophischen Ausführungen, die immer zum Nachdenken anregen.
Ich werde mir die weiteren Bücher mit Isabel beschaffen. Eine beruhigende und lehrhafte Abwechslung in meiner Lektüre.

16.11.2013 13:11:39
mak

Ich hab' es als Hörbuch auf Englisch gehört. Und es war mein erstes englisches Hörbuch. Ich hab' es so sehr genossen, dass ich irgendwann komplett vergessen habe, dass ich eine Fremdsprache höre. Dass ich danach die anderen Isabel Dalhousie-Bücher auch haben musste war schnell klar. Jetzt habe ich 44 Scotland Street angefangen.

14.03.2008 14:44:19
bonobux

Die Geschöpfe in diesem Roman haben soviel Profil wie eine weiße Figur vor einem weißen Hintergrund. Handelt es sich um ein Philosophiebuch oder Krimi? Weder noch. Es sind philosophische Häppchen (meist eingedampft zu altbackenen Lebensweisheiten) die von einem homöopathisch verdünnten Krimi-Süppchen umspült werden mit unoriginellem Ende. Was sollte der Leser tun? Man zeige dem Autor und der Geschichte die eiskalte Schulter - 0°!

01.05.2007 16:53:20
K.-G. Beck-Ewe

Wie bei den Geschichten um Mme. Ramotswe kommt es auch in diesem Roman weniger auf den Kriminalfall an - der hier auch eher aufgesetzt wird - als auf die Frage, wie sich gute Menschen verhalten im Vergleich zu eher nicht so guten Menschen. Aber was bei der Autodidaktin Precious Ramotswe nachvollziehbar und sympathisch wirkt in seiner gelegentlichen Ein-fachheit ist bei einer Cambridge-ausgebildeten Akademikerin, die ständig mit akademischen Fragen und Texten zu tun hat nicht überaus glaubwürdig, so dass viele der Dilemmata, die hier aufgebracht werden unnötig naiv und aufgesetzt wirken.

23.06.2006 13:29:55
Karin FL

Es passiert nicht viel, nicht ein Mord nach dem anderen, keine Presse, kein hoher Beamter, der Druck macht. Alles spielt sich privat ab. Der Leser lernt nicht nur Edinburgh kennen, sondern viel über Leben und Gemeinsamkeit.
Eine Erholung nach den stereotypen Psycho-Serien-Mördern!
Und mir war nie langweilig.