Der vertauschte Mantel

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Paris: Calmann-Lévy, 1994, Titel: 'La nuit du professeur', Seiten: 238, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 255, Übersetzt: Gabrielle und Georges Hausener

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André Jefferson ist Lehrer an einem Pariser Gymnasium. Und er hasst seinen Beruf. Denn eigentlich wäre ihm ein anderer Lebensstil bestimmt gewesen, fernab der banalen Welt des Alltäglichen. Immerhin war sein Vater kein Geringerer als Sir James Andrew Jefferson, britischer Diplomat in Kairo und Alexandria, der es hervorragend verstanden hatte, sich sein Leben in Luxus und glanzvoller Atmosphäre einzurichten. Schade nur, dass ihn eine leidige finanzielle Affäre sein letztes Hemd und schließlich sein Leben gekostet hat. Denn für seinen Sohn bedeutet das nichts anderes, als seine Existenz mit einem bescheidenen Lehrergehalt bestreiten zu müssen - ausgerechnet er, bei seiner Vorliebe für feines Tuch und distinguiertes Auftreten. So sind ihm seine stumpfen Kollegen nicht minder zuwider wie seine stupiden Schüler, und er wird es nicht müde, über einen ihm angemesseneren Lebenswandel nachzusinnen. Da erhält er eines Tages ein merkwürdiges Angebot: Sonia Dupré, die Mutter seines Schülers Sylvio, bittet ihn zu einem nächtlichen Rendezvous in eine Nobelbar an den Champs-Élysées. Und was sie ihm zu sagen hat klingt in der Tat verlockend. Denn es geht um sehr viel Geld ...

Der vertauschte Mantel

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Letzte Kommentare:
20.04.2011 08:25:55
Juan Pedro

Dies soll ein Krimi sein? Ich habe die Hälfte des Buches erreicht und der Krimi-Höhepunkt ist die Einladung (!) bei einem Banküberfall mitzuwirken. (Unser Held soll dazu eine hintere Tür im vorbei gehen öffnen.) Ich habe mehr von feinen Klamottenmarken und Designer gelernt und über die naive Handlung gelacht als alles andere. Zwischendurch habe ich auch gegähnt und ein paar Seiten weggelassen. Also.

30.07.2010 13:46:57
Jürgen

Andre Jefferson hasst seinen Beruf (Lehrer an einem Pariser Gymnasium). Dass dazu seine Schüler noch aufsässig und desinterssiert sind und er mit seinen Kolleginnen/Kollegen nichts anzufangen weiß, macht die Sache auch nicht gerade leichter. Trost spendet ihm, dem Sohn des berühmten britischen Diplomaten Sir James Andrew Jefferson (leider verarmt gestorben), bloß sein Hang zu extravaganter Kleidung, die er sich eigentlich gar nicht leisten kann, und sein blasiertes Auftreten.
In dieser Situation erhält er ein Angebot, das ihn auf einen Schlag von seinen Geldproblemen befreien, ihn gleichzeitig aber zum Verbrecher machen würde.
Gattegnos Buch ist anfangs ein ziemlich konventioneller Krimi; je weiter er allerdings fortschreitet, dest unkonventioneller wird er - und endet mit einem Knalleffekt, der einen dieses Buch nicht so schnell vergessen lässt!

21.07.2005 14:04:15
Anja S.

Das hier ist ein vergnueglicher Krimi, nicht ganz so unkonventionell wie mein Lieblingsbuch "Schnee auf den Graebern", aber dennoch sehr unterhaltsam. Es geht um einen jungen Lehrer mit einer auesserst strengen Mutter, der seinen Beruf und seine Mutter hasst und der das grosse Geld machen moechte. Eines Tages kriegt er ein entsprechendes Angebot sich auf einfaches Weise viel Geld besorgen zu koennen, so dass er glaubt, Lehrerdasein und Mama hinter sich lassen zu koennen. Leider ein fataler Irrtum...

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