Melissa

Erschienen: Januar 1967

Bibliographische Angaben

  • : Goldmann, 1968, Seiten: 152, Übersetzt: Peter Th. Clemens

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Mitten in der Nacht erhält Guy Foster einen Anruf von seiner Frau Melissa, die ihn zu einem mysteriösen Treffpunkt bestellt. Als er dort eintrifft, ist Melissa bereits tot. Foster, der kein Alibi für die Tatzeit hat, gerät unter Verdacht. Seine Aussagen sind widersprüchlich, und auch durch andere Zeugen wird er belastet. Nur Inspektor Cameron glaubt, dass Foster Opfer eines Komplotts ist. Als ein Brief auftaucht, erfährt er, dass Melissa ein dunkles Geheimnis hatte, von dem nicht einmal ihr Mann etwas ahnte. Führt dieses Geheimnis zur Lösung des Falls?

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Letzte Kommentare:
07.09.2010 08:11:05
Eva

Genau das habe ich mich auch gefragt. Ich vermute, der Schluss sollte absichtlich offen gehalten werden. (So wie auch in Christies "16.50 ab Paddington" nicht mitgeteilt wird, wen Lucy Eyelesbarrow nun zu heiraten gedenkt.) Dass allerdings der Täter unklar bleibt, finde ich unbefriedigend. Ich habe darum das Buch aus meinem Bestand sofort wieder aussortiert.

14.06.2010 18:09:01
Gerhard Braun

Ich frage mich nach der Lektüre von "Melissa", wer dieser Mr. Smith ist. Ist es Felix Hepburn oder nicht? Ein Hinweis wäre vielleicht der gelbe Karman-Ghia von Paula. Es muss ein Mann sein, denn im Text steht "der gut gekleidete Mann mit dem nachtschattenfarbenen Nylonstrumpf". Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir - was den Schluss angeht - weiterhelfen könnten.

23.06.2008 19:34:37
Kai

Ich finde Melissa war ein tolles Buch, mit viel Spannung und Rafinesse. Während der gesamten Lesezeit fiebert man mit dem Ehemann mit, dem , um es milde auszudrücken, sehr übel mitgespielt wird. Schon der erste Satz mit dem Francis Durbridge seinen Krimi einleitet versetzt den Leser in ein unglaubliches Lesefieber. Tatsächlich ist es dem Leser so gut wie unmöglich zu eraten wer hier seine Finger im spiel hat, doch ist ein hochgenuss wie nur ein weltklasse Autor ihn vermitteln kann. Tatsächlich sind die 198 Seiten viel zu schnell vorbei und man würde sich wünschen Durbridge hätte mehr seiner Romane in der Ich - Form verfasst.

03.05.2008 12:27:23
Gundel_Gaukeley

Habe die Serien damals im Orginal im TV gesehen. Damalige Eimschaltquote beim 3. Teil unglaubliche 81 %. Ohay damals gab es nur 2 Programme aber wohin man in Deutschland kam sprach man über Melissa. Der Titelsong gleichen Namens war 2 Wochen die Nummer 1 in den Charts.
Falls die Serie nochmals gesendet werden,
auf keinen Fall verpassen.
Zu Francis Durbridge als Schreiber gibt es zu sagen. Einfach gehalten so das wirklich jeder der Story folgen kann. Also nichts für Literaten, aber kurzweilige Kost wie "Pulp Fiction" Geschichten.
Ich mag auch das mal lesen !

10.01.2008 11:26:11
Kasia

"Melissa" ist das erste Buch von F. Durbridge, welches ich gelesen habe, und welches nichts mit Paul Temple zu tun hat.
Und ich muss sagen, dass ich es sehr gut finde. 190 Seiten, die ich in ca. 3 Std. durchgelesen habe, da das Buch so geschrieben ist, dass man nicht das Brockhaus Lexikon daneben legen muss, um das Buch zu verstehen.
Über das Ende gibt es viel zu spekulieren.
Ich weiß immernoch nicht, ob die Person, die ich für den "Schurken" halte, wirklich der Mörder ist. Meine Freundin hat nämlich einen anderen Verdacht (Wer dahintergekommen ist, wer es ist, darf mir gerne einen Tip geben).
Im Moment lese ich "Die Puppe", die ich hier leider noch nicht offiziell bewerten kann. Aber auch dieses Buch lohnt sich.
Eine sehr nette Unterhaltung, wenn man nichts Übermäßiges erwartet.

29.03.2005 10:39:10
Rolf Wamers

Der Plot von "Melissa" ist wie bei allen Durbridge-Büchern im Grunde ohne Hand und Fuß. Gerade deshalb waren die Verfilmungen in den 60 er Jahren so genannte Straßenfeger. Da war nicht kriminalistischer Spürsinn sondern schlichtes Rateglück gefragt."Melissa","Das Halstuch" und die vielen Paul Temple-Bände erschienen damals super spannend, wirken aber heute eher altbacken.