Der schlagende Beweis

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • New York: HarperCollins, 2002, Titel: 'The Associate', Seiten: 292, Originalsprache
  • München: Knaur, 2004, Seiten: 412, Übersetzt: Anke Kreutzer
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 8, Übersetzt: Harald Schröpfer

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Wolfgang Weninger
Was Margolin an Action in diesen Reißer einbaut, ist schlichtweg phänomenal

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Okt 2004

Er hat sich aus widrigsten Verhältnissen hochgearbeitet und heute bekommt David Ames einen 90.000-Dollar Scheck für seine Mitarbeit in der Kanzlei von Reed, Briggs, Stephens, Stottlemeyer and Compton, der weitaus angesehensten Anwaltskanzlei Oregons. Dafür ist er auch ein unermüdlicher Arbeit und übernimmt in Nachtschicht für eine Kollegin die Durchsicht von fünf Kartons Schriftverkehr, die diese am nächsten Morgen für einer Vorverhandlung gegen eine Pharmafirma benötigt, die von den Prozessgegner angeklagt werden soll, weil das Präparat Insufort Missbildungen an Ungeborenen hervorrufen soll.

Und der gegnerische Staranwalt versetzt Anwalt Briggs einen gnadenlosen Dolchstoß, denn in diesen Papieren findet sich ein Aktenvermerk eines Forschers der Pharmafirma, der von erheblichen Missbildungen bei Versuchen an Rhesusaffen berichtet. Die Tage in der renommierten Anwaltskanzlei sind für David Ames gezählt, denn solch ein Fehler darf nicht passieren. Davids nunmehriger Ex-Boss bestellt ihn zu einer entfernten Villa, aber als David dort einlangt, ist Briggs mausetot. Ermordet! Und David wird zu allem Überfluss gesehen, wie er eilends vom Tatort flüchtet. Das bedeutet Kittchen!

Aber nicht alle glauben an Davids Schuld und seiner Kollegin Kate und der Anwältin Billie gelingt es, ihn per Kautionsversprechen aus dem Knast zu bekommen und nun beginnt eine verzweifelte Jagd auf der Suche nach dem wirklichen Mörder.

Phillip M. Margolin hat seinen bislang siebten Krimi im Knaur TB veröffentlich und "Der schlagende Beweis" ist mit seinen 412 Seiten ein ebenso schlagender Beweis, dass (mit wenigen Ausnahmen) das Thriller-Genre eine Domäne der Amerikaner ist, was zum einen Teil sicherlich am Rechtswesen der Staaten liegt, zum anderen aber auch an den kriminalistischen Möglichkeiten, die hierzulande schlichtweg undenkbar sind. Was Margolin an Action in diesen Reißer einbaut, ist schlichtweg phänomenal.

Bei einigen Sequenzen fühlt man sich an "Mount Dragon" von Douglas Preston & Lincoln Child erinnert und auch diverse Szenen in den Mesas von Arizona könnten diesem Werk entnommen sein. Allerdings handelt es sich bei dem vorgestellten Buch um einen astreinen Anwaltskrimi und die gemeinsamen Schauplätze mögen durchaus Zufall sein. Auf jeden Fall hat Margolin mit "Der schlagende Beweis" sich auf dieselbe Stufe mit den bekannten Thrillerautoren gestellt und steht diesen an Lesbarkeit um Nichts nach.

Anke Kreutzer hat den Roman aus dem Amerikanischen sehr flüssig übersetzt und es ist fast ein Muss, diesen Thriller in einem Atemzug zu verschlingen. Auch wenn die handelnden Personen nach typisch amerikanischer Schreibart meist ein wenig zweidimensional dargestellt werden, tut dies dem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch. Margolins neue Veröffentlichung ist für jeden Thrillerfan eine Selbstverständlichkeit und wenn die Presse behauptet "Ein Autor, der es spielend mit Grisham und Turow aufnimmt", dann urteilt sie ausnahmsweise einmal korrekt, denn diesem Buch kann auch ich nur den Stempel "Pflichtlektüre" aufdrücken.

Der schlagende Beweis

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Letzte Kommentare:
04.01.2013 01:53:59
kianan

Voll des Lobes! Die Geschichte in sich stimmt, die Protagonisten werden gut beschrieben, die Story enthält überraschende Wendungen und ist sehr spannend erzählt.

Kurz gesagt: Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Trotz meiner Müdigkeit mitten in der Nacht konnte ich das Buch einfach nicht beseite legen - ich musste es zu Ende lesen und wurde mit einem Justizthriller der Extraklasse belohnt!

Margolin in Bestform!

21.11.2012 19:37:20
kianan

Voll des Lobes! Die Geschichte in sich stimmt, die Protagonisten werden gut beschrieben, die Story enthält überraschende Wendungen und ist sehr spannend erzählt.

Kurz gesagt: Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

Trotz meiner Müdigkeit mitten in der Nacht konnte ich das Buch einfach nicht beseite legen - ich musste es zu Ende lesen und wurde mit einem Justizthriller der Extraklasse belohnt!

21.10.2004 00:32:09
Anja S.

Also: so phantastisch wie die anderen Rezensenten fand ich dieses Buch nicht. Margolin\'s Buecher sind (fast) alle ausnehmend spannend geschrieben und lassen sich wie in einem Sog lesen (besonders auf Bahnfahrten oder Transatlantikfluegen kann man mit einem Buch von Margolin nicht viel falsch machen), aber ich fand die Charaktere nicht so besonders glaubwuerdig (welcher Mensch sucht eine ganze Nacht lang Aktenberge durch nur fuer eine Kollegin??? denn die beiden haben ja noch nicht mal eine Affaire) und die Handlung nicht herrausragen originell.

04.10.2004 13:50:30
Hermann

Phillip M. Margolin war mir zwar ein Begriff, doch hatte ich bis zu diesem Buch noch nichts von ihm gelesen. Schade, denn "Der schlagende Beweis" ist in der Tat ein solcher dafür, dass ich etwas verpasst hatte. In einem Atemzug verschlingen? Ja, wenn man könnte. Atemberaubende Spannung.