Messias

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • München: Econ & List, 1999, Seiten: 500, Übersetzt: Jutta Lützeler
  • München: Ullstein, 2000, Seiten: 500
  • Berlin: Ullstein, 2006, Seiten: 500
  • Augsburg: Weltbild, 2001, Seiten: 500

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Ganz London ist wie gelähmt: Ein grausamer Killer verbreitet Angst und Schrecken. All seine Opfer sind auf brutalste Weise zugerichtet worden: Anstelle der Zunge steckt ein silberner Löffel in ihrem Mund. Es wird in fieberhafter Eile ein Team zusammengestellt um den Fall zu lösen. Da schlägt der Killer wieder zu. Sein Handlungsmuster scheint eng mit der Apostelsymbolik verwoben zu sein...

Messias

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Letzte Kommentare:
02.08.2009 11:11:14
NickSch

Der Plot an sich war recht gut allerdings haberte es an der umsetzung. Zum Teil stand die Ehekrise zwischen Red und Susan zu sehr im Mittelpunkt immer dann wenn es Spannend wurde bekam man einblicke in ihr Eheleben und schon war die Spannung vorüber. Auch die ganzen Biblischen zwischenrufe haben mich eher gestört . Mir war sehr früh klar das der Mörder etwas mit dem Unfall vor 33 Jahren zu tun hatte, in den Red verwickelt war. Allerdings wußte ich eine zeitlang nicht wer der damalige Junge war, man konnte sich so ab Seite 370 zusammenreimen wer dahinter steckt.

12.05.2009 10:50:12
Cindy

Ich fand das Buch sehr gut.Am Anfang habe ich mich auch etwas über die Zeitsprünge geärgert aber das hat sich nachher gelegt.Zumindest hat Starling es geschafft mich in die Irre zu führen ich habe wirklich bis zum Schluß geglaubt Metcalfe wäre der Mörder.Das Ende fand ich ein wenig unpassend das der Polizist Metcalfe sich für Schuldig befunden hat und lieber ins Gefängnis ging.

13.01.2009 11:53:34
Kim Hapke

Ich persönlich war von dem Buch leider etwas enttäuscht, da es mir als absolut spannend und "nicht für schwache Nerven geeignet" empfohlen wurde. Einige Stellen jedoch waren sehr gut ausgeschmückt und auch an blutigen Szenen fehlt es nicht. Einige Einschnitte sind merkwürdig, doch man rätselt lange an der Frage nach dem wahren Gesicht des "Messias". Die Einschnitte in das Leben Metcalfs jedoch fand ich sehr gelungen.

15.11.2008 00:35:22
Coco1970

Gleich vorweg: Der Charakter Metcalf und seine Psychosen waren für mich eigentlich das Beste an dem Buch.
Zugegeben, es ist spannend. Metcalf ist ein richtig zerrissener, leicht gestörter Haupprotagonist mit leuchtend roten Haaren.
Parallel dazu lernt man einen - für die spätere Handlung wichtigen - Teil der Jugend von Red Metcalfe und seinem Bruder kennen. Die Kapitel mit den Rückblenden sind "sans serif" gesetzt. Einige der späteren Kapitel - kursiv gesetzt – geben Einblick in die Gedanken des Mörders.
Die Morde sind sehr blutig und grausam und werden recht detailiert beschrieben. (Da der Klappentext aber schon die Apostelsymbolik erwähnt, ist man vorgewarnt) Die Polizei tappt lange im dunklen. Als sich den Ermittlern dann endlich das Motiv offenbart, wird die Zeit knapp – zu knapp. Der „Messias“ war wieder schneller. Doch dann kommt der Showdown...
Das Ende fand ich persönlich etwas merkwürdig und übertrieben. Will hier aber nicht spoilern.
Überflüssig fand ich die Eheprobleme Metcalfs. Für die Geschichte waren sie absolut irrelevant.
Starling Schreibstil verzichtet fast völlig auf satzfüllende Schnörkel, wirkt dabei aber nicht anspruchslos.
Trotz aller „Merkwürdigkeiten“ hat das Buch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

31.10.2008 00:01:07
Thanée

Ich bin vierzehn Jahre alt bzw. jung und habe dieses Buch schon über fünf mal gelesen und ich finde es einfach spitze. Es ist sehr gut geschrieben. Die Spannungsbogen ist ebenfalls sehr gut gelungen.
Das einzigste, dass ich an diesem Buch bemängel ist die parallele Geschichte. Ich hatte zwischendurch große Probleme den zu verstehen. Diese Schwäche hat sich aber nach dem dritten Lesen geebnet.

24.05.2008 00:54:25
Rolf.P

Geschickt geschrieben. Anfangs zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aufgrund der 2 Schreibweisen (Gegenwart und Vergangenheit), aber mir hat die etwas andere Schreibweise sehr gefallen, sie bietet dem Leser die Möglichkeit zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen zu unterscheiden und am Geschehen teilzunehmen.
Zuerst scheinen die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwer nachvollziehbar, mit zunehmender Dauer jedoch bekommt alles seinen Sinn.
Es gibt mehrere parallele Handlungsstränge, die Spuren führen in verschiedene Richtungen und immer wieder kommt es zu makaberen Überraschungen.
Hervorragende Hauptcharaktere, flottes, aber immer auch mal wieder innehaltendes Erzähltempo und eine plastische Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig lässt, lassen diese Geschichte vor dem geistigen Auge ablaufen, als wäre man selbst unter den Ermittlern.
Das es keinen wirklich sympathischen Protagonisten gibt, gehört zum Stil des Buches, das mag man oder eben nicht. Der Stil von Boris Starling ist einfach, ohne Schnörkel aber doch nicht anspruchslos oder seicht.
Auf jeden Fall empfehlenswert!

22.04.2008 08:15:33
Toyota

Da mich die Thematik dieses Buches gefesselt hat, verdanke ich es dieser, dass ich es bis zum Schluß gelesen habe. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich mit dem Buch anzufreunden, aber nach der Hälfte konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen.

Man erhält zum Schluß hin viele Informationen über religiöse Hintergründe und den Menschen, der diese Hintergründe zum Anlass nimmt, zu morden und sich mit einer Person dermaßen identifiziert, das einem der Schauder über den Rücken läuft.

22.12.2007 12:29:15
zwerg

Meine Meinung zu dem Buch ist.. es ist einfach genial... ich hatte das Buch nur durch zufall gefunden und konnte es nicht mehr weglegen.

es is mei lieblings Buch geworden.

06.12.2007 11:06:59
geheim

Das ist das einzigste Buch das je bis zum Ende gelesen habe.
Es ist spannend und man würde am liebsten garnicht mehr aufhören zu lesen.
Das ist mein lieblings Buch

07.10.2007 13:09:17
Falcon

Lange hab ich auf dieses Buch gewartet und hatte sehr viele Erwartungen, auf Grund der vielen Kommentaren und Forumsbeiträge, aufgebaut.
Hinsichtlich der mehrfach erwähnten Brutalität, deckten sich die Erwartungen nicht mit dem gelesenen. Zwar lesen sich die Mordszenen teils recht hart, mit der Zeit stumpft das Ganze jedoch ab. Man ist ja durch die Symbolik vorgewarnt.
Bis zum dritten Teil hält die Spannung einem im Atem. Danach driftet das Buch zum Ende hin etwas gar in christliches Märtyrertum ab.
Die freie Interpretation der Geschehnisse um den hohen Donnerstag sind gewagt und tragen nichts zur Verfiefung, oder zur Verständlichkeit der Motivation des Mörders bei.
Überraschend ist die Wende zum Ende hin nicht. Wer genau liest, der hat schon lange einen Verdacht. Der Schluss selbst ist jedoch konsequent durchgezogen und für einmal unkonventionel gut.
Trotz allem ist dies ein gelungenes Erstlingswerk, welches lesenswert ist. Schade um den dritten Teil, fast hätte dieses Buch es in meine Top Ten geschaft, aber eben "nur" fast.

16.09.2007 10:49:20
Krimi-Tante

Nachdem ich mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen musste (habe irgendwie ein Problem mit Büchern, die im Präsenz geschrieben sind...), lief es dann doch sehr flüssig. Ab der Mitte fand ich das Buch richtig spannend und musste immer weiter lesen. Leider ahnte ich aber schon ab dem letzten Drittel, wer eigentlich dahinter steckt, hier muss ich dann "Bio-Fan" zustimmen. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, kommt doch trotzallem am Ende noch ein interessanter Aha-Effekt. Mir hat besonderes die Hintergrundgeschichte des Kommissars gefallen, die immer wieder gut eingewoben wurde. Somit, nach einem etwas langatmigen Anfang - ein gelungener Krimi!

13.09.2007 07:03:56
axelp

Wer gern über Serienmorde liest, wird dieses Buch mögen. Die ersten 80 Seiten waren noch etwas lahm, aber wenn man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, wird das Buch dann richtig spannend und läßt sich flüssig lesen. Es bleibt bis zum Ende spannend und man weiß auch bis kurz davor nicht, wer der Mörder ist.

11.09.2007 09:53:24
Bio-Fan

Für den Krimi-Einsteiger mag die Story ja recht spannend sein und Begeisterung hervorrufen. Auch das Thema: Jesus und seine Apostel kann seine Reize haben. Doch bleibt die Frage, was man daraus macht.
Die Leichen häufen sich: zersägt, zerstückelt, gehäutet, erhängt. Die Polizei tappt ratlos im Dunkeln, weil der Täter keine Spuren hinterlässt. Doch gegen Ende macht er aufeinmal Fehler um Fehler, die geradezu lächerlich sind. Einen erfahrenen Leser wird das nicht täuschen und man hat schnell raus, wer und was dahinter steckt. Das Ende ist wirklich ungewöhnlich. Ob man dafür das Buch lesen sollte? Eher nicht.
75 Grad von mir

20.01.2007 16:45:08
Maraike Möller

Super genialer Thriller, ich bin begeistert! Leider wusste ich von Anfang an, wer der Täter war (weil meine Schwester es mir erzählt hatte, nicht weil ich es sofort rausbekommen habe oder so...;), aber das ganze Ding ist so gruselig gut geschrieben, man kann echt kaum aufhören zu lesen...Hut ab!
Ein Muss für jeden Thriller-Liebhaber!

04.10.2006 18:10:33
Judith

Ich habe das Buch mittlerweile 4 mal gelesen und krieg einfach nicht genug. Das Ende hat mich echt überrascht.
Auch der Nachfolger ist Hammer.
Wirklich empfehlenswert.
Messias wurde ja verfilmt und der kann echt mithalten.

16.08.2006 22:16:27
Claudia

Ein absolut spannendes Buch ! Ich habe wenige Bücher gelesen die mich so gefesselt haben wie dieses. Spannend geschrieben und man weiß bis zum Schluß nicht wer der Mörder ist. Absolute Spitzenklasse

01.04.2006 14:48:33
Conny Carmichael

Brilliant entwickelte Geschichte mit konsequentem Ende.
Die private Hintergrund Story des Ermittlers ist hier einmal richtig gut in den Thriller verwoben worden und bis in seine letzte Konsequenz durchgezogen. Gleich zu Anfang war ich schon begeistert mal ein mehr als zweiköpfiges Ermittlerteam anzutreffen, Starling hat diese Kopfzahl meines Erachtens nach auch gut genutzt um Atmosphäre zu schaffen .
Ich mag es an mir nicht wenn ich der reinen Blutrunst in einem Buch nachhänge( auch wenn das leider immer viel zu oft fasziniert, muss wohl irgendwo im menschlichen Wesen verankert sein :) .. aber hier hat sich das endlich einmal gelohnt, da der Autor es schafft Substanz ( für einen Thriller)und Ekel unter einen Buchdeckel zu packen .
Ein "merkwürdiger" Roman.

12.01.2006 18:48:40
Sandra

absolut fantastisch und mit reisend! ich wusste bis zum schluss nicht wer der täter ist und die wendung hat mich sehr überrascht! absolut empfehlenswert. auch ist die Apostelthematik sehr interessant und mitreisend. einfach klasse. auch ist man so mitgerissen von der story dass man sich genauso gedanken und überlegungen macht wer der mörder nur sein kann...ok ich wiederhole mich...das buch ist wahnsinn!

08.11.2005 20:44:55
Scarly

Mein absoluter Lieblingsthriller, bei dem man nicht sofort weiß wer der Mörder ist. Selten ein so spannendes Buch in den Händen gehalten und es gibt kaum ein anderes Buch was diesem Buch das Wasser reichen kann.

08.10.2005 19:10:05
Christian

Fast so gut wie John Connollys Debüt und ein Juwel in meiner Sammlung(erschienen glaub ich sogar fast zur selben Zeit).Wird auch immer wieder neu aufgelegt,wenn ich mich nicht täusche. Klassiker und Pflichtkauf. Einer der besten Serienmörder-Romane.

19.09.2005 10:38:55
Helga

Ist zwar schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, aber trotzdem hier noch meine Meinung:

Wahnsinn. Dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und man kann sich kaum vorstellen, dass sich die Spannung gegen Ende des Buches noch steigern kann, aber es ist so.

Der beste Krimi seit langem und einmal auf ganz andere Art. Wie der Titel "Messias" ja schon sagt, hängt das ganze mit der Apostelsymbolik zusammen. Ein sehr starkes Buch und absolut nichts für schwache Nerven.

Es übertrifft, glaube ich, sogar noch "Die Geduld der Spinne" von Jonathan Nasaw. Ein hervorragendes Erstlingswerk.

03.02.2005 20:45:36
Christin

Nun ich besitze dieses Buch schon länger und weiß gar nicht, wie oft ich es mir schon durchgelesen habe. Es ist einfach fantastisch, man kann sich richtig hineinversetzen! Wer so schreiben kann, weiß wie das Leben vorgeht. Danke, das ich dieses Buch lesen durfte. Mfg Chrissi

31.12.2004 17:24:19
Vicky

Ich habe das Buch gelesen. Es war einer meiner ersten Thriller. Er ist echt hammerhart aber einfach super geil zu lesen! Ich kann das Buch nur empfehlen!
Hoffentlich komt sein 2- Roman auch auf dieses Niveau! Ich will auf jeden Fall mehr davon!

21.09.2004 09:18:40
Ka1

Bin mit dem Buch nun fertig und muss sagen: Alle Achtung, wirklich spannend geschrieben (wenn auch tatsächlich nichts für schwache Nerven). Die Story endet mit einem Paukenschlag den zumindest ich nicht erwartet hätte. Sehr empfehlenswert - werde mich auf jeden Fall nach dem Nachfolger umschauen ( ebay oder so ).
LG Karin

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR ist der unterhaltsame und kurzweilige Rätselspaß auf Krimi-Couch.de.

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