Das Urteil am Kreuzweg

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • London: Jonathan Cape, 1997, Titel: 'An Instance of the Fingerpost', Seiten: 698, Originalsprache
  • München; Zürich: Diana, 1998, Seiten: 795, Übersetzt: Edith Walter & Friedrich Mader
  • München: Heyne, 1999, Seiten: 920
  • München: Heyne, 2006, Seiten: 920

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England im Jahr 1663: Der Giftmord an dem ehrenwerten Mitglied des New College Dr. Robert Grove versetzt ganz Oxford in Aufruhr. Von den Ereignissen erzählt Marco da Cola, ein junger Mediziner aus Venedig, der auf merkwürdige Weise in den Fall verwickelt ist. Iain Pears erweckt die Welt des 17. Jahrhunderts zu neuem Leben. Er zeigt uns Oxford als Zentrum von Wissen und Fortschritt, doch auch als Ort, an dem die revolutionären Ideen auf medizinischem und philosophischem Gebiet von Aberglauben, Bigotterie und Machtpolitik unterdrückt werden.

Das Urteil am Kreuzweg

Das Urteil am Kreuzweg

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Letzte Kommentare:
09.03.2005 19:24:30
Lut Verscuren (weiblich!)

Dieses Buch hat einfach Klasse und ein sehr hohes, intelligentes Niveau. Wer "nur" ein Krimi lesen möchte (NICHT abwertend gemeint, ich bin verrückt nach guten Krimis!), soll es nicht unbedingt lesen. Dieses Buch hat mehr zu bieten als ein Krimi. Es dreht um Verrat, Lust, Geheimnisse und Mord, und dieses im 17. Jahrhundert, in Oxford, in einem Milieu von intellektuellen, religiösen und politischen Bürgern und in einer Zeit von intellektueller, religiöser und politischer Aufruhr. Pears beschreibt diese Zeit und diese Menschen historisch so interessant, dass man sich quasi mitten in diesem Szenario befindet. Es gelingt Pears, dem gleichen Basismaterial, immer wieder eine neue und überraschende Wendung zu geben, und nie wirkt diese Geschichte konstruiert. Da es kein einfaches Buch ist, soll man die Ruhe und die Zeit haben, immer wieder längere Zeit lesen zu können. Für Liebhaber von historischen Romanen und Krimis ein must.

07.08.2004 17:27:13
Anja S.

Ein ungewoehnlicher Roman, der dieselben Ereignisse aus 4 verschiedenen Perspektiven nacheinander schildert. Leider etwas langatmig und stellenweise wirklich nicht besonders spannend.