Die Villen der Frau Hürsch

  • Haymon
  • Erschienen: Januar 2004
  • 4
  • Innsbruck; Wien: Haymon, 2004, Seiten: 200, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 2005, Seiten: 246, Originalsprache
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Ein altmodisch gekleideter Mann auf einer verwilderten Rasenfläche. Mit raschen Schritten folgt er einem unsichtbaren Ball und versucht ihn mit einem imaginären Schläger zu treffen. Daniel Käfer schaut staunend zu und ahnt noch nicht, dass auch er bald in ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit geraten wird. Käfers erfolgreiches Berufsleben als Chefredakteur ist seit wenigen Wochen Vergangenheit. Jetzt will er im Ferienparadies seiner Kindheit, dem steirischen Salzkammergut, die Bilder von damals wieder leuchten lassen und über seine Zukunft nachdenken. Er findet sich in einer nur vordergründig harmonischen Welt der Gegensätze wieder: uralte Strukturen der Salzwirtschaft und die bemühte Eleganz jener Freizeitarchitektur, die vor über hundert Jahren den Wandel zum Kurort gebracht hatte. Daniel Käfers Spurensuche im Ausseerland lässt bald auch seine persönliche Vergangenheit in einem anderen Licht erscheinen. Wie war es wirklich um die sorgfältig gepflegte Tradition der gut bürgerlichen Familie bestellt? Vor allem das Schicksal jener verleugneten, verdrängten Mizzi Käfer, der "Ausseerin", passt nicht ins wohl geordnete Bild. Ihr sehr bescheidenes Leben als Dienstbotin, zuletzt in der Villa der Frau Hürsch, und ihr rätselhafter Tod geben den Blick frei in eine Welt der Ausbeutung und des Elends. Aber auch märchenhafte Schicksalsfügungen waren möglich ...

Die Villen der Frau Hürsch

Alfred Komarek, Haymon

Die Villen der Frau Hürsch

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