Der Schwarm

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 0, Seiten: 997, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005, Seiten: 987, Originalsprache

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Peter Kümmel
Ökologische Botschaft verpackt als Wissenschafts-Thriller

Buch-Rezension von Peter Kümmel Feb 2004

Frank Schätzings neues Werk "Der Schwarm" zieht jeden potentiellen Leser schon durch seine äußere Erscheinung in seinen Bann. Nicht nur durch die riesige blaue Pupille auf dem Cover, sondern vor allem durch seinen immensen Umfang. Ein Mammutwerk von exakt 1000 Seiten lässt hauptsächlich zwei Reaktionen zu: Neugier und Begeisterung - denn wann stösst man schon mal auf ein Buch dieses optischen Auftritts - oder Abschreckung aufgrund der gewaltigen Masse.

Um zum eigentlichen Kernpunkt zu gelangen, lässt sich der Autor entsprechend viel Zeit und beginnt mit der Schilderung von verschiedenen Ereignissen an unterschiedlichen Orten der Erde, die jedes für sich genommen noch relativ harmlos wirken.

Ein gewaltiger Schwarm Goldmakrelen

In Peru verschwindet ein Fischer mit seinem Boot auf dem Meer. Das letzte was er sah, war ein gewaltiger Schwarm von Goldmakrelen, so unglaublich groß, dass seine Ausmaße nicht abzusehen waren.

In der Nordsee vor Norwegen werden in 700 Metern Tiefe Unmengen von Würmern einer bislang unbekannten Art entdeckt. Sigur Johanson von der Technischen Universität in Trondheim, der zu einem der Protagonisten dieses Buches wird, versucht mehr über diesen Wurm herauszufinden. Er kommt zu der Erkenntnis, dass diese Tiere in Symbiose mit Bakterien leben, die Methanhydrat vom Meeresboden aufnehmen.Deshalb ist es absolut rätselhaft, warum die Würmer enorme Kiefer und Zähne besitzen. Und gerade dieses Methanhydrat ist es, in das die Wissenschaft auf der Suche nach neuen Energiequellen ihre Hoffnungen setzt.

Die Wale bleiben länger aus als gewöhnlich

In Leon Anawak lernen wir in Kanada einen weiteren Protagonisten kennen. Er arbeitet in einer Whale-Watching-Station und unternimmt mit Touristen Fahrten, um Wale zu beobachten. Doch in diesem Jahr bleiben die Wale länger aus als gewöhnlich. Als schließlich die ersten Orcas auftauchen, benehmen sich diese ungewöhnlich aggressiv. Ein Schiff mit Touristen wird von den Tieren angegriffen und es sind sogar Todesopfer zu beklagen.

Ein großer Frachter sinkt, weil das Ruder durch Unmengen von Muscheln besetzt war und sich nicht mehr bewegen ließ. Invasionen von hochgiftigen Quallen werden aus Costa Rica und Australien gemeldet, auch durch Killeralgen sind Menschenleben zu beklagen. In Frankreich werden mehrere Menschen durch einen Giftstoff getötet, der aus einem unbekannten Gallert in einem Hummer ausgetreten ist.

Eine Riesenwelle überschwemmt Nordeuropa

Diese geballt auftretenden Ereignisse in und an den Ozeanen können in dieser Häufung kein Zufall sein. Die Forscher in Laboren überall auf der Welt suchen nach Erklärungen und Zusammenhängen. Dann werden sie von der großen Katastrophe überrascht, als der Kontinentalhang vor der norwegischen Küste abrutscht und eine Riesenwelle weite Teile von Nordeuropa überschwemmt. Ein Krisenstab - selbstverständlich unter amerikanischer Leitung - wird gebildet, der die Phänomene klären soll. Handelt es sich um Naturereignisse oder wird dies alles von einer terroristischen Gruppe verursacht? Oder hat es die Menschheit zu weit getrieben und das Meer schlägt nun zurück?

Ungeachtet der Antworten auf die Frage steht natürlich eine ökologische Botschaft im Vordergrund dieses Thrillers: Wohin führt uns die bereits weit fortgeschrittene Verschmutzung der Weltmeere? Kann es wirklich zu solchen Katastrophen kommen? Wie wird sich die Überfischung der Meere in der nahen Zukunft auswirken? Hat der Mensch überhaupt noch eine Chance, etwas gegen diese Probleme zu unternehmen?

Doch auch mit den bereits bestehenden Naturschutzorganisationen scheint Schätzing nicht so ganz zufrieden zu sein:

 

"Immer leben die Naturvölker wohl dosiert von etwas, das die Weißen dann verschwenden. Haben sie es verschwendet, reiben sie sich die Augen und wollen es plötzlich schützen. Also schützen sie es vor denen, vor denen es nie geschützt werden musste, und spielen sich auf."

 

Die Recherchen, die Frank Schätzing für sein Werk durchgeführt hat, müssen immens gewesen sein. In großen Teilen lesen sich seine Ausführungen wie ein wissenschaftliches Sachbuch und überwiegen in gewissen Abschnitten sogar die fiktive Handlung. Faszinierende Tatsachen aus der Welt der unerforschten Tiefsee ziehen den Leser in den Bann wie Berichte über die Ölförderung und der Suche nach alternativen Energiequellen. Durch die enthaltene utopische Komponente hat der Autor aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass ihm eventuell vorkommende sachliche Fehler nicht als solche ausgelegt werden können.

Die Mischung über das gesamte Buch hinweg stimmt, doch sollte dies nicht über einige Durststrecken hinwegtäuschen, die sich doch etwas in die Länge ziehen. Dagegen finde ich die große Katastrophe in der Nordsee etwa in der Mitte des Buches zu kurz abgehandelt. Auf menschliche Einzelschicksale wurde hier kaum eingegangen.

Manche Spitze parodiert das Genre

Mit bekannten Katastrophen-Thrillern wie z.B. "Independence Day", "Contact" oder "Abyss" geht Schätzing hart ins Gericht und baut sein Team, das für Abhilfe sorgen soll, ähnlich auf wie in diesen Filmen. Mit Militärs an der Spitze, die jede auftauchende unbekannt Gefahr mit Gewalt plattzumachen versuchen, ohne sich möglicher Folgen bewusst zu sein. Manche Spitze parodiert dieses Genre zwar vortrefflich, teilweise jedoch verfällt der Autor ungewollt in ähnliche Plattitüden, die er so kritisiert.

Nicht allen Charakteren konnte Schätzing den nötigen Tiefgang verleihen. Die Hauptpersonen wurden gut herausgearbeitet, doch bleibt die Beschreibung einiger zum Team gehöriger Wissenschaftler sehr oberflächlich. Bei seiner Besetzung hat sich Schätzing übrigens nicht auf fiktive Personen beschränkt, sondern auch real existierende Wissenschaftler wie z.B. Prof. Gerhard Bohrmann vom Kieler Geomar Forschungszentrum, der sogar eine tragende Rolle bekommt, eingeflochten.

Das Ende des Buches ist Geschmackssache. Den einen wahrscheinlich zu einfach, den andern zu hollywoodmäßig. Für meinen Geschmack hat Schätzing den Abschluß gut hinbekommen, die richtige Mischung getroffen. Und uns einige Tatsachen verinnerlicht, die zwar bekannt sind, die man sich aber selten bewusst macht. Der Mensch beherrscht die Erde keinesfalls.

 

"Wir können nichts tun gegen Mikroorganismen, wir können ja nicht einmal was gegen eine normale Virusinfektion tun [...] Der Mensch lebt einzig, weil die Erde von Mikroben beherrscht wird."

 

Mag man an dem Roman Gefallen finden oder nicht, zumindest muß man Frank Schätzing für diese Leistung großen Respekt zollen.

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Letzte Kommentare:
12.09.2018 07:46:57
DIA

Ich habe das Buch mit 12 gelesen und fand es echt super! Es war spannend und teilweise auvh sehr tramatisch alles in allem ein sehr emphelenswertes Buch. Allerdings fand ich damals das ganze wissenschaftliche eher langweillig. Trotzdem kann ich das Buch nur empelen! Wenn das Buch mal langweillig erschien und man dachte eigentlich könnte ich jetzt aufhören kamm nach kurzer Zeit wieder eine überraschende wendung.

26.08.2018 09:28:55
angelika

Eines der am meisten ueberschaetzten buecher. Langatmig, langweilig, platte charaktere. Die dialoge sind oed teilweise klischeehaft und die story hollywoodmaessig vorhersehbar. Klassisches gut und boese.Ich habe mich durchgequaelt, weil ich wissen wollte was der masse gefaellt. Nein, das kann man sich sparen. Wer phantastische, wissenschaftliche literatur sucht sollte andreas eschbach lesen!

24.02.2018 22:52:08
Bergpflanze

Habe den Schwarm als Hörbuch gehört. Sprecher Stefan Kaminski ist top. Bin froh es gehört zu haben, den ist zieht sich doch extrem in die Länge und man erhält viel wissenschaftlichen Input. Ich fand es sehr informativ aber auch sehr unterhaltsam. Es regt zum nachdenken an und ist zugleich ungemein spannend!

28.07.2017 19:56:02
Alexander Herzen

„Der Schwarm“ gleicht einem Wunderland, in dem es keine Taxis gibt, keine Flugzeuge und sogar keine Boote, sondern nur ein ICE.
Nun, ICE ist ein schönes Vorzeigeobjekt - rollt allerdings auf Schienen. Wenn also der Leser mit dem Autor einer kollektiven Meinung ist – bitte einsteigen!
Gegenmeinung hat „Der Schwarm“ auch im Angebot, sprich pro und contra, nach der Art „hin und zurück“, kurzum: Hochwertiger Schienenverkehr.

29.07.2016 15:08:32
David

Fand das Buch bis auf den Schluss absolut genial. Wer sich bereits vor dem Lesen etwas mit Meeresforschung auseinander gesetzt hat wird dieses Buch bestimmt geniessen. Es war stehts sehr interessant und bewegt einem sehr zum nachdenken. Der Schluss war aber zu offen ausgerichtet und zu einfach gestaltet, was sehr schade ist!! Wie man den hier aufgeführten Kommentaren entnehmen kann, melden sich meist nur diese Personen zu Wort denen es nicht gefallen hat.

08.05.2016 17:54:06
Ronald Piestert

Nicht so gut. Die Grundidee ist gut, aber warum schreibt er so viel wissenschaftliches Tamtam, wenn es doch ein Phantasie-Roman ist? Ein paar verständliche, halbwegs nachvollziehbare Wahrheiten und gewagte Annahmen hätten gereicht. 1000 kleingedruckte Seiten sind zu viel.Zu viele Personen, zu viele Orte, zu viel Wissenshuberei, der der Normalo nicht folgen kann. Dazu kommen Fremdwörter an Stellen, an denen ein deutsches Wort möglich wäre.Ja, er kann schreiben. Ab und zu blitzt etwas auf. Aber es fehlt mir an knapper, eindringlicher Klarheit, wie sie z.B. Remarque bietet. Ich rede vom Stil, nicht vom Inhalt.Ja, es ist spannend. Das ist kein Wunder bei so viel Toten und schrecklichem Geschehen.Logik: Die Lösung läuft der politischen Korrektheit hinterher: Die Amis sind Schuld, Gegengewalt bringt nichts, Verständigung siegt. Wie sie siegt - mit einer duftenden Leiche - leuchtet nicht ein.Das Buch ist was für Leser, die sich angehoben fühlen von dem Gedanken, wissenschaftlichem Quark einigermaßen folgen zu können.Bei den Personen gibt er sich Mühe. Liebe, Fehlverhalten, Fäkalsprache, okay. Trotzdem bleiben sie abgehoben, sind ja unheimlich gebildet. Sie konnten mich nicht erreichen.Ich werde es nicht weiterempfehlen, aber immerhin: Spannend war es schon.

12.04.2016 16:15:43
Julia

1000 Seiten in knapp einem Monat, na, wenn das keine Semesterferien waren.
Ich habe hier einige andere Kommentare gelesen, denen ich nur zustimmen kann, trotzdem kurz meine Einschätzung.

Der ganze Mythos, der aufgebaut wird, ist während des ersten Teils unglaublich fesselnd gewesen. Ich wollte eine Antwort, und bis zu den Kapiteln im Chateau war ich noch immer gefesselt. Ab dem Zeitpunkt aber, in dem sich alle Wissenschaftler auf der Independence einfinden, geht es abwärts mit der Glaubwürdigkeit.

Schon in dem Moment, in dem ich lese, dass sie auf ein Schiff der US Marine gehen, war ich mir sicher, dass sich die Ziele des Militärs und der Wissenschaftler nicht decken. Die Naivität, mit der die Wissenschaftler zusammen an ihren Ergebnissen basteln, ist verblüffend - und das sagt eine gerademal 19jährige Studentin (und nein, nicht etwa für Biologie.)
Die Dialoge, in denen Wissenschaftler sich gegenseitig Grundlagen der Biologie erklären, sind ermüdend, und ich gebe zu - Anawaks Trip zu der Beerdigung seines Vaters habe ich nur noch überflogen.
Obwohl im Chateau noch an die 30 Wissenschaftler zusammen über den Ergebnissen brüteten, finden sich auf der Independence scheinbar nur noch die Hauptcharaktere ein - höchstens 10 Wissenschaftler.

Zutiefst enttäuscht hat mich die Lösung der Ereignisse. Das schien mir doch alles sehr aus der Luft gegriffen zu sein, und dann war quasi über Nacht alles wieder gut. Irgendwie zu einfach... Na ja.

18.02.2016 17:42:50
Thorsten Niemann

Viele Jahre bin ich um dieses Buch herumgelaufen. Nun hat es mich gepackt. Was für ein Buch! In der Mitte dachte ich, jetzt schon das Finale? Aber es ging weiter, immer tiefer. Spannend fast bis zum Schluss. Genial fand ich, dass es tatsächlich geht einen 1000- Seiten Roman zu schreiben, in dem es nicht einmal um Sex geht...

02.02.2016 17:22:32
stefanz

Ich hab`s geschafft. 1000 Seiten Schätzing liegen hinter mir. Wie der Name Schätzing schon sagt, Schätzing wird überschätzt. Ich fand das Buch sehr mühsam zu lesen,spannungslos und teilweise die Gedankengänge als Nichtbiologe schwer zu verstehen. Wer viel Zeit und sonst nicht viel zu tun hat, kann sich das Buch zu Gemüte führen. Viel Spaß dabei und wer aufgibt, der hat verloren.

04.07.2014 13:08:32
Greg

Hallo zusammen,
es ist eine Weile her, dass ich den Schwarm gelesen habe. Ich fand ihn ganz passabel unterhaltsam. Gegen so eine gewisse seichte Klischeesammlung habe ich eigentlich nichts ("Er war der Lagerist der schönen Dinge"). Sicher man hätte den Roman auch auf knackige 250 Seiten zu einem Ideenfeuerwerk bündeln können, denn ein paar gute Ideen hat er, der Schätzing. Die Langatmigkeit nimmt aber auch nicht Überhand, sodass auch ein paar Leseabende mehr dabei herausspringen. Dafür sind solche Bücher ja auch gemacht. Das die verkaufsfördernden sexuellen Anspielungen das Niveau und die Qualität des Altherrenwitzes nicht verlassen, ist an anderer Stellen schon ausgiebig erörtert worden. Das lässt sich aber als Klamauk überlesen und stört den Handlungsverlauf nicht wirklich.Die Zeichnung der Figuren ist sicher ausbaufähig, entspricht aber den Normen dieser Produktgattung. Andernfalls müssten auch Tom Clancy oder John Grisham in Deckung gehen. Das Ende kam auch mir etwas stumpf vor, weil ein so lockeres Unterhaltungsbuch auch etwas unterhaltsamer enden könnte. Schätzing legt hier, am Ende, einen Ernst an den Tag, den ich in der Mitte vermisst habe. Nichtsdestotrotz stellt "Der Schwarm" für mich eine brauchbare Mischung aus Sachbuch und Thriller dar, der sich auf Grund seiner Anlage nicht mit Weltliteratur zu vergleichen braucht . Ich sehe keinen Grund warum ich vor dem Buch warnen müsste.

01.04.2014 10:58:02
Christoph Neuberg

Bin verblüfft über die Anzahl von Kritiken, die einerseits das Buch verreißen, andererseits aber von der Lektüre (1000 Seiten!) nicht lassen konnten. Egal, ich empfehle allen statt des Buches die Hörspielversion (10 CDs/ca. 12h). Die ist ganz wunderbar gemacht und empfiehlt sich für längere Ritte (z.B. Berlin/Dresden - München hin und zurück). Die Längen, die das Originalmanuskript haben mag, sind hier auf das erforderliche Maß reduziert worden. Pure, spannende Unterhaltung und klasse Stimmen. Beim Hören aber nicht die Tempolimits übersehen! Viel Spaß!

04.08.2013 19:31:46
Stefan83

Sollte mich in Zukunft nochmal jemand fragen, was ich gegen so genannte „Bestseller“ habe und warum ich sie nicht lese geschweige denn kaufe, werde ich dieser Person lediglich wortlos Frank Schätzings „Der Schwarm“ in die Hand drücken. Eine darauffolgende Lektüre dieses fast 1000 Seiten umfassenden Schinkens, der über alle Maßen gelobt, in viele Sprachen übersetzt und vom Autor in an Größenwahn reichender Manier über Monate zur Selbstdarstellung ausgeschlachtet wurde, dürfte letztlich jedem die Antwort geben: Weil „Bestseller“, also „am besten verkauft“, leider nichts und zwar rein gar nichts mit der Qualität zwischen den Buchdeckeln zu tun hat. Und ich kann mich nicht erinnern, wann es dafür je ein treffenderes Beispiel gegeben hat, als den „Schwarm“. Ein Werk, dessen Klappentext dem Leser nicht nur einen spannenden Thriller suggeriert, sondern eine intelligente, weil innovative und andersartige Geschichte verspricht, welche wissenschaftliche Recherche mit bester Unterhaltung nahtlos verbindet. Blöd nur, dass zwischen diesen vielversprechenden Adjektiven und der vom Schriftsteller ausgeführten Wirklichkeit wortwörtlich ganze Ozeane klaffen. Selten, wirklich sehr selten, hatte eine Idee soviel Potenzial – und wurde letztlich derart miserabel auf Papier umgesetzt.

Kurz zur Idee: Auf den Weltmeeren häufen sich mysteriöse Vorkommnisse. Vor Peru verschwinden immer mehr Fischer samt ihren Booten spurlos und die norwegische Ölbohrindustrie sieht sich gleich mit einer Vielzahl merkwürdiger Würmer konfrontiert, die über hunderte Quadratkilometer von Meeresboden in Beschlag genommen haben und mit beharrlichem Appetit für eine Zunahme des Methan-Ausstoßes sorgen. Gleichzeitig scheinen sich auch die Wale an der Küste British Columbias auf unheimliche Art und Weise verändert zu haben. Die sonst so friedlichen Riesen attackieren plötzlich selbst größere Schiffe und lösen damit eine neue Debatte über den Walschutz aus. Obwohl nichts von alledem miteinander in Zusammenhang zu stehen scheint, glauben einige wenige nicht mehr an einen Zufall. Während US-amerikanische Geheimdienste, allen voran Jack Vanderbilt von der CIA, an ein Komplott islamisch-fundamentalistischer Terroristen glauben, gelangen der indianische Walforscher Leon Anawak und der Biologe Sigur Johanson zu anderen Schlüssen.

Wendet sich die Natur gegen Menschen? Ist dies ein Feldzug der Umwelt, um den zerstörerischen Menschen Einhalt zu gebieten? Oder kündigt sich gar eine weit größere Katastrophe an? Gemeinsam mit einigen anderen Wissenschaftlern machen Anawak und Johanson eine erschreckende Entdeckung...

Ein zweifelsfrei nicht unspannender Ausgangspunkt, den Schätzing da kreiert hat und der zu Beginn (seien wir gnädig und meinen damit die ersten 300 Seiten) sogar eine noch gewisse Neugier beim Leser entfachen kann. Schon recht bald treten dann aber die handwerklichen Schwächen des „Bestseller“-Autors zutage – und die sind, gelinde gesagt, eklatant. Darüber kann selbst die ausführliche Recherche, die, wie Schätzing nie müde wird zu betonen, eine lange Zeit in Anspruch genommen hat, nicht hinwegtäuschen. Doch wo mit der Kritik anfangen, wo aufhören, hapert es doch von vorne bis hinten.

Ein Punkt wären in jedem Fall die Figuren. Schätzing lässt keine Gelegenheit in seinem Buch aus, um mögliche Parallelen zu hollywoodschen Streifen im Stile von „Independence Day“ oder „Abyss“ durch sein Protagonisten wegzureden, sich über zufällige Ähnlichkeiten lustig zu machen. Die Worte „wie in diesen unlogischen Kinofilmen“ fallen immer wieder, um den begriffsstutzigen Leser auch ja davon zu überzeugen, dass er hier einen sachlichen und authentischen Wissenschaftsthriller in der Hand hält, der an Realitätsnähe nicht zu überbieten ist. Warum aber wirken dann alle Protagonisten wie aus Bruckenheimers Skript-Schublade geklaut? Vom Halbindianer Greywolf und dem ekelhaften Vanderbilt mal abgesehen weisen alle Beteiligten ungefähr genau so viele Ecken und Kanten auf wie die Darsteller der „Lindenstraße“. Selbiges gilt für den Tiefgang der Charakterzeichnung. Dieser tendiert von wenig bis nicht vorhanden. Stellenweise musste ich zurückblättern, um Namen wie Weaver oder Scrowe den jeweiligen Lebenslauf bzw. die Bedeutung innerhalb der Geschichte zuordnen zu können – derart blass, schwach, farblos und austauschbar erscheinen die Charaktere. Fast wünschte man sich schon einen dauerdepressiven Wallander oder einen saufenden Jack Taylor, um mal ein bisschen von dem Schwung reinzubringen, der Johanson und Konsorten so offensichtlich fehlt. Identifikation mit irgendjemanden – Fehlanzeige. Kein Wunder, dass mir die letztendlichen Schicksale gänzlich am Heck vorbeigegangen sind.

Weiterer Kritikpunkt sind die sauschlechten Dialoge des Romans, sofern man die ellenlangen wechselseitigen Vorträge überhaupt als solche bezeichnen kann. Über mehrere Seiten wird erklärt, erläutert, dargestellt, zitiert und nochmals wiederholt, damit auch der dümmste Idiot unter der Leserschaft kapiert, was was ist und wieso weshalb warum. Unnötig zu erwähnen, dass diese Sesamstraßen-Systematik ungefähr so spannungsfördernd ist wie die Preisgabe der Identität des Mörders in einem klassischen Whodunit. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass niemand im wahren Leben in solchen Monologen mit dem jeweils anderen redet. Schon gar nicht, wenn beide Fachleute sind und um sie herum gerade ein stählerner Hubschrauberträger explodiert und in den Fluten zu versinken droht. Schätzings ständige Versuche sein anerlerntes Wissen in irgendeinen Zusammenhang mit der Handlung zu bringen, empfand ich als genauso störend, wie sein krampfhafter Versuch die apokalyptischen Vorgänge mit etwas Humor zu würzen. Aber auch das wäre irgendwie noch zu ertragen gewesen, hätte, ja hätte „Der Schwarm“ zumindest so etwas ähnliches wie einen roten Faden. Stattdessen weist der Roman ein Gewirr von Ansätzen und abweichenden Ausflügen auf, dem Anawaks indianisch-esoterischer Selbstfindungstrip im eisigen Norden die Krone aufsetzt.

Warum so viele Leser vom actionreichen Ende überrascht wurden kann ich dann allerdings nicht nachvollziehen, empfand ich dieses Blockbuster-typische Gemisch aus Patronen, Explosionen und blutenden Leichen als folgerichtig, zumal Schätzing, der über Jahre sein Geld in der Werbebranche verdient und dabei u.a. für Warner gearbeitet hat, keinen Hehl aus dem Drehbuchpotenzial seines „Bestsellers“ macht. Bis heute ist es zu keiner Verfilmung gekommen (Nicholas Cage übernehmen sie! Am besten in einer Dreifachrolle). Vielleicht der Beweis, dass selbst deutsche Produktionsfirmen so etwas wie Geschmack besitzen. US-amerikanische werden wohl ohnehin eher Abstand nehmen, denn, so verwerflich das Handeln der Vereinigten Staaten von Amerika oftmals (und auch gerade jetzt wieder) ist, Schätzings Darstellung des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten gibt wohl keinesfalls die Realität wieder. Ansonsten wäre der Nahe Osten schon seit längerer Zeit eine vom „Fallout“ verseuchte Zone. Dass selbst Gott und die Kirche am Ende noch einen Tritt in ihre augenscheinlich überflüssigen Eier bekommen sei hier dann nur noch am Rande erwähnt.

Frank Schätzings „Der Schwarm“, von mir immer nur in den Abendstunden gelesen, hat mich am Ende knapp 4 Monate meines Lebens gekostet. Der einzige Umstand, den ich Autor und Verlag kaum vorwerfen kann, da ich dieses fade Machwerk ja jederzeit hätte in die Ecke knallen können. Mein eiserner Wille und der Glaube an ein Fitzelchen Talent bei Schätzing haben mich jedoch davon abgehalten. Gottseidank, steht doch am Ende immerhin eine Erkenntnis: Ein Buch von Frank Schätzing brauch ich in diesem Leben garantiert nicht mehr lesen.

Bis hierhin eines der am schlechtesten geschriebenen Bücher, die ich zwischen meinen Fingern hatte. Unendlich trocken, unnötig lang und holprig, spannungsfrei und mit Unvermögen zu Papier gebracht. Ein jedes Klischee bedienendes Werk, das vor allem eins ist – pure Zeitverschwendung.

26.09.2012 16:25:48
Traumkind

Dass einige Charaktere nicht genügend Tiefgang erhalten haben, freut mich. Ich bin an der Geschichte interessiert und nicht an den persönlichen Problemen von Protagonisten. So finde ich ebenfalls, dass das Buch teilweise zuweit ausholt. Z.B., wenn es um Anawaks Herkunft geht. Ich finde auch, dass jeder der großen Charaktere einen Prototypen eines Klischees widerspiegelt und muss sagen, dass ich daher denke, die Figuren, selbst die tiefer entwickelten, sind relativ vorhersehbar und langweilig. Auch die Dialoge sind für meinen Geschmack oft zu amerikanisch.
Dennoch ist dieses Buch sehr gute Unterhaltung, wenn man sich für das Meer, seine Eigenschaften und Bewohner interessiert. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut, wie ich finde. Nebenbei kann man allerhand Interessantes über z.B. Meeresbewohner lernen.
Für die sehr komplexe Geschichte und die dafür sehr umfangreiche Recherche kann man den Autor nur loben. Insgesamt empfehle ich dieses Buch allen, die Unterhaltung und Spannung auf keinem zu hohen Niveau suchen!

04.02.2012 20:19:10
Nancy

Ich liebe dieses Buch...ich war von Anfang an fasziniert! Es ist alles so klasse geschrieben, dass ich meinen Fantasien freien Lauf lassen konnte. Ich konnte mich sehr gut in viele verschiedene Situationen hineinversetzen. Ich empfehle es jedem weiter, der Interesse und das Verständnis an unserer geheimnisvollen Welt hat...auch das noch so kleinste Detail hat einen besonderen Sinn...ich hätte auch 2000 Seiten gelesen !!!

27.11.2011 21:11:46
Dr. Thomas Martens

Hallo, eigentlich hatte ich das Buch "Der Schwarm" meiner Frau geschenkt. Sie legte es wieder zur Seite - nicht weil es ihr zu umfangreich erschien - sie konnte mit dem Inhalt nichts richtiges anfangen, obwohl sie sehr an Naturschutz interessiert ist. So landete das Buch auf meinem Nachttisch. Ich habe das Buch mit dem Zustand unterschiedlicher Spannung gelesen - es war möglich bei einem Kuraufenthalt. Der Inhalt belegt große Sachkenntnis von Bereichen, die ich kaum kenne, sieht man mal von der Ölindustrie ab (ich bin Geologe) aber eine eindeutige Aussage, wir müssen die Vielfalt des Lebens lieben und schützen, kam bei mir nicht aus dem Inhalt des Buches - eher verbreitet es "Ekel vor dem Gewürm im Wasser und am Strand". Naturschutz kann ich nicht erreichen, wenn ich die Natur vor dem Menschen schütze - Naturschutz kann man nur erreichen, wenn man die Vielfalt in der belebten und unbelebten Natur als etwas Interessantes und Liebenswertes begreift und keine Angst empfindet, wenn man einen Käfer oder eine Spinne über den eigenen Finger laufen lässt. Nur dann bekommt man Zugang zur Natur und findet sie auch schützenswert.
Die kaltblütigen Mordgeschichten, vor allem gegen Ende des Romans und die vielen Explosionen erinnern mich an billige Action-Filme. Der Autor entwickelt interessante Ideen - spricht aber am Schluss des Buches nicht eindeutig aus, dass eigentlich die Natur und damit auch wir keinen Gott zur Erklärung brauchen oder sollte ein Dinosaurier vor 150 Millionen Jahre.?
Für mich ist der Roman eines der wenigen so umfangreichen Bücher, das ich bis zum Schluss schaffte.
Guten Abend

30.06.2011 10:41:16
JaRea

"Der Schwarm" war das erste Buch, dass ich (wirklich) gelesen habe...
Fast hätte ich wieder mit dem lesen aufgehört so schlecht war dieses Buch.
Von den 1000 Seiten hätte man mindestens 300 streichen können, weil sie nur unnötige Informationen enthielten.
Außerdem dauert es sehr lange bis das Buch auch nur ein bisschen spannend wird.
Gruß ein SEHR enttäuschter Leser

22.06.2011 10:04:58
Becca

Gut das Geschmäcker verschieden sind.
Ich finde dieses Buch ansich gut, obwohl es dort ein paar Passagen gibt die meiner Meinung nach hätten nicht sein müssen.
Sonst lässt sich dieses Buch sehr gut lesen und es ist auch spannend. Es reicht auf jeden fall aus um es bis zum Ende zu lesen, man will ja dann doch wissen wie die Sache aus geht.
Alles in allem fand ich das buch toll und würde es auch weiter empfehlen.

30.05.2011 13:02:13
Özlem aus Berlin

Eigentlich ist zu diesem Schmöker schon alles gesagt und geschrieben worden. Egal wie kritisch man Schätzings Schwarm sieht, es kann seinen Erfolg nicht mehr schmälern. Und deshalb fasse ich mich kurz: Die Idee ist brilliant, die Umsetzung handwerklich befriedigend, das Ende (welches schon nach zwei Dritteln beginnt) eine literarische Katastrophe. Jedes Jerry Cotton-Heft endet stilvoller als dieses platte Gemetzel, das selbst James Bond-Fans beleidigt (und die sind bekanntlich einiges Mieses gewohnt). Schätzing schreibt für Hollywood, d.h. für das Action-Drehbuch, d.h. für die sicheren Millionen von Dollars. Wenn sich Schätzing da mal nicht verschätzt hat. Die Auflösung des Schwarms jedenfalls schafft nicht mal B-Movie-Niveau.

31.03.2011 06:52:41
Bazoing

Ich hatte den Roman als Hörbuch in einer inszenierte Lesung. Solche Sachen behandele ich bei mir zu hause wie ein Juwel.

Die Inszenierung ist prima. Aber die Story ist völliger Quatsch und total schwach. Und von wegen Recherche ??? Auweia ... Wo wollen wir da anfangen? Wiegen wir die Sätze die wenigstens nicht totaler Quatsch sind mit denen die radikaler Schwachsinn sind mit einander ab dann ist klar was überwiegt.

Da ist nur noch dämlich. Frank Schätzing hat falsche Vorstellungen von einem Bad im Eismeer ... Wer im Eismeer baden geht ertrinkt nicht sondern erfriert innerhalb von fünf Minuten. Oder stell dir vor ein Tsunami bricht aus und keinen interessiert es. Axo der Held in dem Roman ruft wenigstens seine Freundin an damit sie sich in Sicherheit bringt weil da gleich eine Welle auf sie zu kommt.

Ein alles bedeckender und die Erde beherrschender Schleim mit Superkräften und Superintelligenz.
Wale und Delfine die wie ferngesteuertes Modellspielzeug Hand in Hand Krieg gegen Menschen führen, kein Lesefluß keine Spannung dafür ewig lange Schnulze-Szenen. Die angebliche Recherche reicht noch nicht mal für die Sendung mit der Maus.

Das ist nix, da ist überhaubt nichts. Das schickt noch nicht mal für Groschenheft Niveau.

16.03.2011 20:59:00
Maritta G. Efthimiadis

Interessant, die unterschiedlichen Kommentare zu "Der Schwarm". Bei einigen Kommentatoren, die das Lesen dieses Buches offensichtlich nicht genossen haben, ist zu bedauern, dass sie sich nicht auf eine etwas sachlichere (oder auch produktivere) Kritik haben einstimmen können. "Alkoholgeschwängerte Grundhaltung", "horrender Schwachsinn" und dergleichen ... na ja.
Meine persönliche Meinung zu dem Buch:
Stellenweise ist es ein bisschen langatmig, ich war mehrfach versucht, Seiten einfach zu "überlesen", doch auch in diesen Passagen sind Informationen, die später zum Verständnis wichtig sind.Die Grundidee mit der Intelligenz, die sich auf dem Meeresboden entwickelt hat, hat mich gefesselt, denn es scheint mir, dass die Wissenschaft das Universum besser erforschen konnte als die Tiefen unserer Meere. Also ist diese Idee für mich persönlich nachvollziehbar.
Auch manche eher philosophischen Fragen, die der Autor seine Akteure diskutieren lässt, finde ich faszinierend, manchmal habe ich das Buch weggelegt und selbst ein bisschen darüber philosophiert.
Nach dem Lesen habe ich selbst ein bisschen im Internet gesucht, was nun "aus dem Leben gegriffen" ist, und was fiktiv und Idee des Autors. Interessant, auf was ich da so alles gestoßen bin ...
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der den Mut hat, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die menschliche Rasse mit der Idee ihrer Alleinherrschaft auf diesem Planeten nicht vielleicht ein wenig auf dem Holzweg ist - und ob es nicht die (tatsächlich vorhandene), rücksichtslose Überheblichkeit der Menschheit ist, die so viele Probleme bereitet.
Zusammenfassend würde ich das Buch "Der Schwarm" als unterhaltend, spannend, interessant und auch anregend zu Diskussionen bezeichnen.
Ich habe es sehr genossen und mit meinem griechischen Ehemann, der es in der sehr gut gelungenen, griechischen Übersetzung gelesen hat, viele interessante Unterhaltungen über die Thematik geführt.

11.02.2011 16:35:57
Khez

Frank Schätzing schreibt sehr ausufernd, wissenschaftlich fundiert und penibel detailliert. Die einen freut\'s, die anderen nicht. Mir hat die Geschichte als Gesamtes gut gefallen, musste mich aber oft durch müde Passagen quälen. Ich bin kein Meeresbiologe, kein Meteorologe und kein Geologe. Schätzing weiß das und beschreibt daher gewisse naturwissenschaftliche Sachverhalte aufs Gründlichste, was nicht immer der Motivation gut tut. Dennoch ein starkes Buch - eben weil so viel Wissen in ihm steckt.

11.02.2011 12:19:11
Lonya

Lieber Fank,
ich habe Ihr Buch sozusagen verschlungen , es war von der ersten Seite an spannend und ich schätze sie sehr als Krimi-Autor, ein besseres und spannenderes Buch habe ich nie gelesen, meine Hochachtung!
Würde mich sehr freuen wenn noch wietere so spannende Thriller dazu kämen!
Ganz lieben Gruss aus Niedersachen
Ihre Lonya Grelik

28.10.2010 10:53:21
R.Goetz

Die erste Hälfte war spannend, gut recherchiert und man wartete auf einen wunderbarern Showdown - der jedoch niemals kam.
Ich war selten so enttäuscht von einem Buch. Nach einem anfänglich richtig spannenden Buch, hätte ich am liebsten die zweite Hälfte rausgerissen und in den Mülleimer geworfen. Selten habe ich so eine verworrenene und fantastische Geschichte in einem Nicht-Fantasy-Buch gelesen! Das Buch gibt sich den Anschein ein Umweltthriller zu sein, es reicht aber nicht mal zu einer halbwegs guten Fantasygeschichte...

11.10.2010 15:33:18
authorhans

Zweifellos ist die Backstory von DER SCHWARM ein echter Hammer! Doch muss ich jeden, der dieses Buch liest, davor warnen, dass es erst ab etwa einem Drittel richtig losgeht. Alles vorher ist Vorgeplänkel, das mitunter m. E. ein wenig zu langatmig gerät. Wenn die Geschichte aber erst Fahrt aufgenommen hat, ist sie nicht mehr zu bremsen. Hochspannung vom Feinsten - aber 700 Seiten hätten durchaus ausgereicht.

20.09.2010 20:23:49
M.Reinsch

Aus meiner Sicht leider völlig überschätzt!
Der Anfang war eigendlich sehr interessant und unterhaltend. Auch die Story war bis zur Mitte stimmig und gut. Zum Ende hin bekam ich das Gefühl, das Hr.Schätzing meinte nun müsse endlich etwas passieren... Völlig zusammengeschustert und verworren kam dann der Schluss. "Innerirdische" - auf dem Gebiet haben sich schon andere Autoren versucht - mit wesendlich mehr Erfolg!

Murks - 30°

Micha

04.08.2010 23:28:54
Volker Wolff

Den Roman habe ich nicht gelesen, sondern habe mich von dem Hörbuch berieseln lassen. Es war für mich der erste Roman von Frank Schätzing den ich gehört habe und ich muss sagen, dass er mich gefesselt hat. F.S. hat es geschafft mit tollen Schauspielern und Synchronsprechern diese Hörbuch zu Stande gebracht zu haben.
Das Hörbuch ist der reinste Ohrenschmaus und fesselt einen es nicht an zu halten. Jeder der nicht die Zeit hat diese 1000 Seiten zu lesen, sollte sich das Hörbuch auf jeden Fall anschaffen und es sich anhören. Es ist ein Genuss. Bin gerade beim 2.ten Hörbuch dran " LIMIT ". Hut ab.

28.07.2010 11:24:30
Haiko Buchholz

Buch gekauft, aus Zeitgründen lange liegen gelassen und dann im Urlaub in vier Tagen gelesen.Sehr gute Idee, toller Anspruch und anfänglich gut und plausibel umgesetzt. Am Ende aber - um es kurz zu sagen - horrender Schwachsinn.Fast tausend Seiten in kleiner Schrift, gefüllt mit gut recherchierten Informationen über alles, was Meer ist. Wer das Buch "Nachrichten aus einem anderen Universum" vom selben Autor gelesen hat, weiß, dass nur ein Bruchteil der Erkenntnisse im Roman angesprochen werden konnte. Das zumindest ist aber gut gelungen. Der Rest ist holperig bis hanebüchen. Unzählige Nebenkriegsschauplätze, Füllwerk über Füllwerk. Flach beschriebene Protagonisten, ohne Tiefgang. „Zufälle“, bei deren Beschreibung man sich schon im ersten Halbsatz verwundert die Augen reibt, die natürlich dann aber wie im letzten B-Movie zu globalen Entscheidungen führen. Es ist einfach unfassbar, wie diese gute Idee in einem unterirdischen Hollywoodgemetzel verraucht.Schätzing heuchelt Kritik am amerikanischen Selbstverständnis, an den Methoden von CIA und Regierung. Durch die dümmliche Schwarz-Weiß-Masche verpufft sie in der Lächerlichkeit. Nicht zuletzt bedient sich der Autor in seiner Zuspitzung gerade an amerikanischen Klischees, zigmal so und ähnlich gesehen, Massenware.Die Parabel des Romans fällt komplett ins Wasser. Sehr schade.

19.06.2010 12:25:11
signal_fire

Ich weiß gar nicht mehr warum ich mir dieses Buch gekauft hab, eigentlich interessieren mich Thriller solcher Art eher weniger.

Ich hab auch zweimal mit dem Buch angefangen, es wieder zur Seite gelegt und mich über den Kauf geärgert.

Ein drittes Mal habe ich es dann doch noch gewagt, auch, damit das Geld nicht umsonst ausgegeben war.

Ich kann nur sagen: es hat sich doch gelohnt!
Auch wenn die ersten 50-100 Seiten noch recht schleppend voran gehen, ist das Buch später an Spannung, guter Recherche und verschiedener Beleuchtung der unterschiedlichen Charaktere kaum mehr zu überbieten.
Ich hätte niemals gedacht, dass mich ein Umwelt-Thriller so vom Hocker hätte reißen können.

Also an alle Zweifler: Es lohnt sich durchaus, das Buch zu lesen, bzw. ich empfehle es sogar.

90°

16.05.2010 18:19:01
Hubertus Winter

Schade ums Geld. Karl May hatte - ohne die heutigen Möglichkeiten der Informationstechnologiene - seine Erzählungen besser recherchiert. Wie man eine so gute Idee dermaßen versumpfen lassen kann, ist mir ein Rätsel.
An vielen Stellen fragt man sich, was Autor und Lektorat eigentlich vor hatten.
Sehr gepräkt von akoholgeschwängerter Grundhaltung

06.05.2010 21:23:33
Prof. Dr. Henry A. Hänni

Ein Freund hat mir den "Schwarm" gegeben und mir das Buch warm empfohlen, obwohl ich abgewinkt habe: zu dick, fällt mir aus der Hand wenn ich liegend lese. Immerhin, nach den ersten Seiten war ich derart fasziniert, dass ich klaglos weiterlas. Ihre Schilderungen, Ansichten und Entwicklungen haben sich in so vielen Punkten mit meinen Überzeugungen getroffen, dass ich bis zum Erschrecken erstaunt war.

Mein Hintergrund: ich habe Erdwissenschaften studiert und bin heute emeritierter Professor. Ich habe den Nordatlantik mit einem Eisbrecher durchquert, um an der Ostküste in Grönland für GGU Feldarbeit verrichten, und habe bei Inuit Seehundfelle gekauft. Ich bin seit über 30 Jahren Taucher mit tiefem Respekt vor der überwältigenden Schönheit und Gewalt der Meere. Ich habe eine starke Ablehnung gegen die amerikanische Art und deren Claim nach Leadership (sie sind dazu einfach nicht gut genug). Ich bin glücklicher Resistent gegen Religionen und sehe mein Leben als kurzes Aufblitzen ohne Vorher und Nachher. Das Studium der Geologie hat mir meine eigene Bedeutung und Stellung im Laufe der Erdgeschichte ganz klar erscheinen lassen. Ich konnte dank meiner Geschichte Ihre Schilderungen an zahlreichen Stelle überprüfen und beurteilen. Aus diesem Grund ist meine Bewunderung Ihres Werkes sehr gross, ich erkenne eine riesige Vorarbeit, eine brillante Intelligenz und unerhörtes Talent, das zu diesem Buch geführt hat. Herzliche Gratulation, Herr Schätzing

18.03.2010 22:38:10
Fidelio Mivaly

Apocalypse Now...

So könnte das Grundprinzip von Frank Schätzings intellektuell anspruchsvollem Öko-Thriller "Der Schwarm" lauten. Der Schriftsteller entfesselt ein Katastrophenszenario erster Güte auf die Menschheit: Pfiesterien verseuchen Frankreich, die Wale drehen an den Küsten British Columbias durch und unzählige, sich windende Leiber wachsen auf den Abhängen vor Norwegens Küste und erweisen sich als Boten des Untergangs...

Die ersten 400 Seiten des Romans verharren in lauernder Existenzlosigkeit. Schätzing bietet eine etwas sehr ausführliche Einführung in seine wenig komplexen Charaktere, angeführt von dem Indianer, der keiner sein will (Dr. Leon Anawak) und einem norwegischen Schöngeist (Dr. Sigur Johanson). Die dramatischen Längen in der ersten Hälfte des 1.000-seitigen Wälzers hinterlassen einen faden Beigeschmack; zu ähnlich sind die Katastrophen, die Schätzing inszeniert, und zu großzügig der Freiraum, den sich der Autor gönnt, um seine zweifelsohne lobenswerte ökologische Botschaft unter die Leser zu bringen.

Aber dann geschieht das Unfassbare. Innerhalb weniger Minuten zerstört ein Tsunami weite Teile der Küstenregionen Nordeuropas. Hier zeigt sich Schätzing von seiner konsequenten Seite, auch vor dem Tod von Hauptfiguren schreckt er nicht zurück. Die Art und Weise, wie er den Schrecken in seinem Buch schildert, entspricht förmlich einem Sog, der den Leser immer tiefer in den Roman hineinzieht. Schätzing erweist sich als Talent, wenn es darum geht, den Menschen mit seinem Verderben zu konfrontieren, die Endlichkeit aller gesellschaftlichen Maßstäbe aufzuzeigen und den Konflikt Mensch vs. Natur in langsamen Schritten stetig anschwellen zu lassen.

Doch nach dem Tsunami kehrt erst einmal wieder Ruhe ein. Eine ganze Reihe wichtiger neuer Person wird vorgestellt, so u. a. die hochintelligente, aber größenwahnsinnige US-Generalin Judith Li. Dass das Buch somit auch einen menschlichen Antagonisten erhält, offenbart sich in seiner Gänze erst auf den letzten hundert Seiten. Schätzings Aussage ist klar; die Menschheit ist in sich gespalten, während die Yrr eine Einheit darstellen.

Langsam kommt das Team von weltweiten Spitzenforschern dem Geheimnis der seltsamen Vorkommnisse auf die Schliche. Eine marine, intelligente Lebensform steckt dahinter, ein Verbund von Einzellern, deren Denkapparat sich in der DNA verbirgt --> die Yrr. Schätzing erfindet eine völlig neue Biochemie, um seine Vorstellung zu rechtfertigen, aber so etwas ist in der Unterhaltungsliteratur gestattet und funktioniert auch.

Überhaupt ist der Roman wissenschaftlich hervorragend recherchiert. Die unzähligen vorgetragenen Fakten aus Bereichen der Meeresbiologie, Verhaltensforschung und Geologie sprechen für harte Arbeit, und die zahlt sich aus.

Der Roman steigert sich auf den letzten 300 Seiten, schafft immer wieder neue Spannungshöhepunkte, geradezu unerträgliche Cliffhanger und eine hohe Schlagzahl der Ereignisse. Man mag kritisieren, dass die Wendungen nicht sehr überraschend kommen und sich der Handlungsrahmen in bekannten Konventionen bewegt, aber dem Roman ist nicht abzusprechen, dass er zum Ende hin immer besser wird und die Seiten nur so dahinfliegen. Die Langatmigkeit der ersten Hälfte gerät in Vergessenheit, ein gnadenloser, (vielleicht zu-) hollywoodreifer Showdown setzt ein. Schätzing bleibt seiner Linie treu, scheut aber nicht davor zurück, die Grenzen des Möglichen hin und wieder zu überschreiten. Das ist aber alles plausibel und kein wirklicher Kritikpunkt.

Letzten Endes ist Schätzing also ein sehr zwiespältiger, aber größtenteils unterhaltsamer Wissenschafts-Roman gelungen, der mit funktionierendem Spannungsaufbau und vor allem einem guten Mix aus Science und Fiction aufwarten kann. Ob beispielsweise Anawaks Reise zu seinen Wurzeln im zweiten Drittel nicht etwas unpassend ist oder ob sich das ständige Gequassel über merkwürdige Anomalien in der ersten Hälfte nicht recht schnell abnutzt, sei einmal dahin gestellt. Die deutsche Literatur ist um ein gelungenes Werk reicher - wer mag sich da noch beschweren?

13.03.2010 19:18:24
Piet ven Dijk

"die riesige blaue Pupille" ist schwarz und nicht blau - ihr meint die sogenannte "Iris" - die Iris ist ein Muskel und kann Menschen je nach Farbe attraktiv oder eben nicht attraktiv erscheinen lassen - sorry, aber ich finde schon wichtig dass man den Unterschied kennt - der folgende Text ist nur dazu da, um 300 statt 270 Zeichen eingegeben zu haben - muss man anscheinend hier...

13.03.2010 19:12:05
Piet ven Dijk

"die riesige blaue Pupille" ist schwarz und nicht blau - ihr meint die sogenannte "Iris" - die Iris ist ein Muskel und kann Menschen je nach Farbe attraktiv oder eben nicht attraktiv erscheinen lassen - sorry, aber ich finde schon wichtig dass man den Unterschied kennt - der folgende Text ist nur dazu da, um 300 statt 270 Zeichen eingegeben zu haben - muss man anscheinend hier...

10.03.2010 11:14:14
Diana

Heute las ich die letzten Zeilen dieses fesselnden Buches.
Selten hat ein Buch dermassen meinen Geist und meine Fantasie gefesselt und beflügelt.
Oft habe ich fast meine U-Bahnstation verpasst und die Badewanne wurde so manches mal kalt.
Absolut Lesenswert und unbedingt als Denkanstoss zu nehmen.
Ich kann es nur weiterempfehlen. Es erweitert den eigenen Horizont und der "Sinn des Lebens" bekommt einen ganz neuen Blickwinkel.
Ich sag Danke für dieses Buch.

02.03.2010 09:32:28
Sebastian Ellinghaus

Guter Plot, toll recherchiert, realitätsnah verpackt.
Leider ist das literarische Talent nicht von gleicher Qualität, wie das handwerkliche. Es fällt überaus schwer, diesen Roman zu lesen, da der Schreibstil mehr als holprig ist. Das verleidet einem mitunter das Vergnügen.
Fazit: Eine gute Geschichte, literarisch mies umgesetzt.

05.02.2010 09:34:57
Marc Wenn

Simply. Hammer. Einer meiner Lieblinge.
Toll recherchiert und geschrieben.

Das Thema ist nicht wirklich leicht anzugehen aber Charaktere wie Sigur Johanson machen das ganze einfach zu einem tollen Leseereigniss bei dem man einiges lernt oder Anregungen bekommt was man selber mal bezueglich der Meeresbiologie immer schon mal nachsehen wollte. Das gepaart mit ein paar netten Spitzen die das Genre dezent parodieren hat doch was.

03.01.2010 13:44:21
apothekerin

Nachdem ich zu Limit leider nichts Gutes schreiben konnte, möchte ich Schwarm loben. Im Nachhinein zeigt sich erst im Vergleich der beiden Bücher, die Qualität von "Der Schwarm". Ein dicker Schmöker, trotzdem nie langweilig, glaubhafte, bunte Charaktere... also alles, was der Nachfolgeroman leider nicht hat.

21.12.2009 16:48:24
esser werner

hi das buch ist super

dass der mensch das höchste aller lebewesen ist geht vor allem daraus hervor dass ihm dies noch kein anderes lebewesen widersprochen hat

was soll ich sonst noch schreiben alle die es intressiert sollen sich das buch anschaffen und lesen
was mich reizen würde wäre ein komentar vom schreiber persöhönlich
gruss w. esser

06.12.2009 12:47:00
Han

An diesem Buch scheinen sich die Geister zu scheiden. Ich gehöre zu denen, die es für überwiegend "schwachsinnig" halten. Aber mal der Reihe nach: Ich habe an SF-Thrillern ala Alien oder Groschenromanen wie Captain Future aus den 30er Jahren nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich bin sogar ein großer Freund des Genres und Captain Furture ist mit Sicherheit eine vergessene Perle der "Schundliteratur". Schließlich ist mir als Leser stets bewusst, das vieles unrealistisch und eben "fiction" ist. Den Anspruch auf Realitätsnähe verfolge ich also gar nicht erst. Dann gibt es Geschichten, die spielen sich in der realen Welt ab. Und hier stören mich dubiose Ungereimtheiten ganz erheblich. Frank Schätzing befindet sich genau dazwischen. Man fängt an zu lesen und hält die beschriebene Welt zunächst für real und die Erklärungen für die im Buch auftretende Phänomene für wissenschaftlich korrekt. Langsam aber sicher wird´s dann aber plötzlich völlig abgedreht. Aliens in der Tiefsee ist ja als Plot gut gedacht (immerhin ist die Mondoberfläche besser bekannt als die Tiefsee, hier ist also viel Raum also für Phantasie), aber reale Welt, wissenschaftliche Ansätze und Fiktion so zu vermengen, dass niemand mehr durchblickt halte ich für eine phantasielose Verballhornung des Lesers. Ich würde mir wünschen Schätzing hätte nicht so offensichtlich bei Wissenschaftsthemen gewildert, um sich den Anschein eines "Gelehrten" zu geben, sondern offen und ehrlich eine SF Geschichte schreiben und mehr an seiner Phantasie geschrieben. Eines will ich ihm aber zugute halten: Ich habe von deutschen Touristen gehört, die durch "Der Schwarm" ausreichend informiert/sensibilisiert die Flutwelle in Südostasien überlebt haben. So gesehen lasse ich das Buch gerade noch durchgehen und hoffe, dass Frank Schätzing an seinen Fähigkeiten als Autor arbeitet. Seine Grundgedanken sind ja in Ordnung, nur die Umsetzung ist eben sehr holprig bzw. trivial.

05.11.2009 15:38:26
FrozenFlower

Eines der besten Bücher,die ich je gelesen habe-ich persönlich finde,da stimmt einfach alles.Abgesehen davon,dass es ein sehr interessantes Thema ist,was Schätzing in "Der schwarm" behandelt,finde ich auch die Charaktere ziemlich glaubwürdig.Es liest sich sehr flüssig,und selbst die wissenschaftlich dominierenden Textstellen/Seiten/Kapital sind so ausgeführt,dass mir beim Lesen kein einziges Mal langweilig wurde.Da merkt man einfach,dass für das Buch sehr gut recherchiert wurde und es somit auch wirklich zur Allgemeinbildung beiträgt.
Sehr gut fand ich auch,dass Schätzing am Anfang eines Kapitels aus einem Greenpeace-Umweltbericht zitiert hat-da ist es mir echt eiskalt den Rücken runtergelaufen.
Wirklich sehr empfehlenswert.Sollte Pflichtlektüre an den Schulen und für alle Umweltminister (oder die sich dafür halten) werden.

12.10.2009 17:25:43
JD

Es ist beeindruckend wie viel gut recherchiertes Wissen Herr Schätzing in desem Buch auf spannende Art und Weise verpackt. Trotz des Umfangs wird es fast nie langweilig. Spannung, wissenschaftlichen Fakten, politische Intrigen und gesellschaftliche Ethik vermischen sich zu einem stimmigen Ganzen. Einzig das Ende hat mir wie einigen anderen hier nicht gefallen. Da nehmen mir die Science Fiction und Action-Szenen doch ein wenig überhand. Aber das soll die Leistung nicht schmälern. Prädikat: sehr lesenswert!

25.08.2009 13:21:20
Nicki aus Köln

Es ist zwar schon etliche Monate her, als ich das Buch gelesen habe, aber es ist so ein tolles Buch, was man auf jeden Fall mehrmals lesen kann und auch immer wieder "aktuell" ist. Hier wird "unsere Problematik" aufgegriffen, was man evtl. bewirken kann, wenn wir weiter so mit unserer Umwelt umgehen. In welcher Form auch immer, wird die Natur zurück schlagen, bzw. sie tut es ja schon. So sehr an den Haaren beigezogen, finde ich den Roman "Der Schwarm" echt nicht.
Meine Bewertung: 100% Mein Wunsch an Herrn Schätzing: Bitte mehr davon in der Richtung "Der Schwarm"
Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch "Limit"

10.07.2009 21:32:28
Martina Reichert

Gut aufgebaut, eine Vision wie man sie sich wünschen würde als Öko. Das bleibende Thema: Der Mensch braucht die Erde, die Erde aber den Menschen nicht ! Interessant die Verbindung zu verschiedenen Teilen der Meere der Erde. Der Kern der Geschichte, dass der Mensch sein Gedächtnis verwirft ist sehr gelungen und trifft leider den Kern des menschlichen Lebens auf allen Ebenen. So muss im Buch bei Schätzing ,kommen was kommen muss. .- das Ende etwas unschlüssig und zu spektakulär - ala Klamotte ein bischen - nicht so gelungen finde ich. Aber ansonsten sehr emotional und gut zusammen gehalten. Empfehlenswert auf jeden Fall.

07.06.2009 12:40:18
Symn

Das Buch ist der absolute Hammer. Es reißt einem förmlich mit!
Das Ende, finde ich, hat Frank Schätzing jedoch nicht so gut hinbekommen. Nch all den Ereignissen hatte ich mir irgendwie was realistischeres oder besseres erhofft.
Aber ob das Ende jetzt so gut ist oder nicht: Das Buch mus man einfach gelesen haben!!!

03.05.2009 22:24:38
Michael

Ein großartiges Buch. Vor allem, wenn man ihm Anschluß auch "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" liest. Beide Bücher ergänzen sich aufs beste. Nie hat mir einer die Meere und ihre Unermesslichkeit näher gebracht als Schätzing. Vor allem kann man es immer wieder lesen und ist immer wieder von neuem gebannt und fasziniert. Ich freue mich auf den Film, wobei ich mir nicht vorstellen kann, das er der Vorlage gerecht wird. Bitte mehr davon...

27.03.2009 17:30:30
Kasia

Purer Horror und nichts für schwache Nerven!!!
Ich stand in der "Schuld" meiner Freundin, die mir das Buch geschenkt hat, es zu lesen. Die ersten 50 Seiten sind mir ziemlich schwer gefallen. Umwelt-Thriller sind noch nie für mich interessant genug gewesen, um mich mit ihnen zu beschäftigen...
Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe, denn ich bin ein großer Fan des Schreibers geworden. Sein Schreibstil hat mich total fasziniert. Seine Art die Perspektiven (vor allem in der zweiten Buchhälfte) zu wechseln bringt richtig viel Tempo in das Geschehen.
Mir persönlich hat der erste Teil des Buches sehr gut gefallen. Schätzings Art zu schreiben, die Geschichte an sich, das ganz ganz schreckliche Übel und die Charaktereinführungen waren genial.
Als es immer weiter und weiter in Richtung Aufklärung des Ganzen ging hat es mich etwas beruhigt (wer möchte schon, dass sich das Meer für all das, was wir ihm antun so rächt???) aber auch enttäuscht. DIESER Bereich interessiert mich schon mal GAR NICHT.
Wobei es gut geschrieben wurde. Nichts übermäßig Abenteuerliches, nichts Übertriebenes.
Ich freu mich, dass ein weiterer Wälzer aus meinem Bücherregal gelesen worden ist.
Gerne empfehle ich das Buch weiter. Schon um einen guten Schriftsteller, der sein Handwerk sehr gut versteht mal gelesen zu haben.
Respekt! Ein gutes Buch!
Sehr viel Info und sehr viel Action.
Muss man gelesen haben.

20.01.2009 13:41:07
Angie

"Der Schwarm" ist eine Homage an die Größe und Komplexität der Natur.Noch bevor ich das Ende des Buches gelesen hatte zappte ich zufällig in den Film "Deep Blue". Das war noch das i-Tüpfelchen zum Buch.Meiner Meinung nach sollte "Der Schwarm" auf die Liste der Lehrbücher für Biologie gesetzt werden. Frank Schätzing hat es geschafft auf so wunderbar verständliche Weise sehr schwierig zu begreifende biologische und physikalische Zusammenhänge in Worte zu fassen, dass es wirklich jeder begreifen kann, um was es geht.Science fiction? Phantasy? Ich empfinde dieses eindringliche Naturscenario sehr real, wenn wir - und das werden wir wohl - weiter so Raubbau betreiben wie bisher.Der Spiegel schreibt "Ein wild schäumender Abenteuer-Cocktail". Ich empfinde diese Aussage wie Thema verfehlt. Wenn sich jedoch dadurch die Abenteuer-Leser mit diesem grandiosen und brandheißen Thema auseinandersetzen, dann umso besser.Einer meiner vorgehenden Rezensoren meinte das Ende wäre zu reißerisch und hollywoodmäßig. Tatsächlich werden sich wohl wenige Thriller- und Aktion-Liebhaber mit so "profanen" Umweltthemen beschäftigen wollen. Wenn dies der Weg zu Verständnis und Einsehen ist, dann hat das Buch auf jeden Fall auch diese Leser erreicht.Vielen Dank Frank, für Deine Leistung so viel Wissen so spannend so aufklärend und so verständlich zu verpacken.

21.11.2008 04:02:55
Irene L. Bertoni

Das Cover des Buches hat mich magisch angezogen, obschon ich nichts mit dem Titel anfangen konnte. 1000 Seiten im Nu verschlungen. Es hält mich jetzt noch im Bann, denn ich blicke jeden Tag aufs Meer und rieche den Duft des Salzes. Es lebt, so wie Schätzing es beschreibt. Durch dieses Buch hat sich meine Betrachtungsweise verfeinert. Der Tod ist im Roman nichts neues, aber in diesem Buch empfand ich in so krass real, dass ich mich ebenfalls länger damit beschäftigen werde. Alles in allem eine bewundernswerte, hochstehend künstlerische und wertvolle Arbeit für uns Menschen. Danke Frank Schätzing !

01.11.2008 12:54:55
Moschi

Wundere mich eigentlich, daß "Der Schwarm" auf unserer Krimi-Couch auftaucht.
Hätte ihn eher den Kategorien Phantasy, Science fiction, Öko-Thriller zugeordnet.
Aber wie dem auch sei: Es ist eines der faszinierendsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Die Thematik fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und wer ein Faible für außergewöhnliche Ideen und Gedanken hat, wird hier bestens bedient. Daß wir Menschen nicht unbedingt die Krönung der Schöpfung bzw. der Evolution sein müssen, wird hier eindrucksvoll und mit dem entsprechenden fachlichen Wissen äußerst spannend und unterhaltsam vermittelt.
Lasst euch nicht von den 1000 Seiten abschrecken; bis auf einige wenige Hänger erlaubt sich der Autor keine Schwachstellen. Meine dringende Empfehlung: Unbedingt lesen und über die Geschichte nachdenken.

12.08.2008 23:24:12
Furrer Bruno

Der Abschluss dieses Buches wird mich in naher Zukunft dazu veranlassen dieses Werk zu lesen.
Den es sind die Mikroorganismen die die Hauptarbeit fürs LEBEN gewähren.
WIR sind nur Gäste und im Besten Falle
kommen wir ins Staunen und "ehren" die Vielfalt und die Selbstorganisation getragen von der Kraft der LIEBE!

02.08.2008 11:47:33
WelpeMax

Frank Schätzings "Der Schwarm" polarisiert. Persönlich empfehle ich es schon aber wie der Rezensent schon drauf eingeht ist der Schluß Geschmackssache und den meinen trifft er nicht, fande das Buch bis eben zu diesem Ende sehr interessant und auch spannend, ich empfand es nicht als zu langatmig, weil die Passagen wo es keine Action gab, eben mit viel Wissen ausgeschmückt worden sind. Für mich persönlich hat Frank Schätzing etwas überzogen, ähnlich wie im Film "The Day After Tomorrow", wenn er denn eine Botschaft aussenden wollte wie "schützt mehr die Natur". Angemerkt sei auch das Film bereits an Filmstudion verkauft ist, ob da einer vorrausschauend geschrieben hat ? Wenn er eine Botschaft übermitteln möchte mit dem Buch oder kommenden Film, ist mir eine Doku wie "Unsere Erde" die mit schönen Bildern glänzt, die untermalt sind von klassischer Musik lieber, als wenn ein hollywoodreifer und durchkonstruierter Naturthriller mir präsentiert wird. Bei all der Kritik ist das Buch aber zu empfehlen, einfach aus dem Grund das sich bei diesem polarisierendem Buch jeder seine eigene Bildung machen muss! 85°

19.07.2008 18:12:44
SonjaW

hab mindestens 5x überlegt ob ich mir das Buch kaufen soll - irgendwie faszinierend, das cover allein fesselt schon, aber vielleicht doch zu fantastisch für mich?
Habs natürlich doch gekauft und muss sagen es hat sich wirklich ausgezahlt. Sehr fesselnd, interresante Charaktere - der wissenschaftliche Hintergrund regt doch sehr zu denken an. Hab das Buch trotz des Umfangs in kürzester Zeit verschlungen und kann es auf jeden Fall sehr empfehlen.

"Nachrichten aus einem unbekannten Universum" (Wissenschaftsbuch dazu)auch von Frank Schätzing- zahlt sich auch für alle aus, die der wissenschaftliche Hintergrund interessiert - keine Angst sehr unterhaltsam...

18.07.2008 20:31:24
breibirg

Ich finde dies ist eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist spannend, anrührend, etwas phantastisch und man lernt eine Menge dabei. Ich habe mich danach eine zeitlang mit dem thema Methanabbau beschäftigt und wirklich parallelen gefunden, die im Buch erwähnt werden.
Es hat mich doch wieder ziemlich aufgerüttelt !!
Kann ich nur wärmstens empfehlen.

18.07.2008 19:38:48
nele

Ich hab das Buch vor mehreren Jahren in Dänemark am Strand gelesen...Das hätte ich lassen sollen!Hab kein Auge mehr zugemacht!Das Buch selber war nach 2 Tagen gelesen-ein sicheres Indiz dafür,daß es mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat!Einfach nur großartig.
Will es bald ein zweites mal lesen,dann aber sicherlich nicht mehr an Orten,die laut Buch bald nicht mehr sind:-))

01.07.2008 13:29:09
Jochen Schlaup

Kaum ein anderes Buch hat mich jemals so gefesselt, wie der Schwarm von Frank Schätzing. Stellenweise konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte macht wirklich süchtig, ist spannend geschrieben und man möchte stets wissen, wie es weiter geht. Der biologische Kontext ist wirklich interessant und schafft ein tolles Szenario. Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Wenn die Verfilmung nur halb so gut wird...

03.06.2008 13:44:02
In Delicato

Es ist eins der BESTEN Bücher die zur Zeit auf dem Markt ist.
Es verbindet Kriminalroman auf einer fantastischen Weise mit der Wissenschaft und erfindet somit einen Bestseller!!!
In den meisten Bücher gibt es eine oder mehere Hauptperson, so auch in diesem Buch aber man sollte sich nicht mit einer Person identifizieren, denn sie könnte nicht bis zum Ende im Buch mitspielen!!

21.05.2008 11:44:16
Dönie

Als ich mir das Buch gekauft hatte, konnte ich mir garnichts darunter vorstellen, weil ich mich mit Ozeanographie garnicht auskenne.
Aber wenn man sich mal reingelesen hat, kommt man sehr leicht in die Materie rein.
Ich bin also gerade dabei, das Buch sowie das Hörbuch zu hören. Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und spannend, aber ich kann mich mit den ständigen Peronen- und Ortswechsel nicht anfreunden, ich vergess ständig welche Karaktere die Namen haben.

Aber im Großen und ganzen ist das Buch sehr Kurzweilig, Spannend und Unterhaltsam.

Das Buch sowie das Hörbuch kann ich jedem empfehlen, auch wenn der Text auf der Rückseite etwas abschreckt...

14.05.2008 17:43:27
Hanna

eins der besten büchewr die ich je gelesen
habe!! Wie alle schätzing bücher super spannend und toll geschrieben!!
ich hoffe, dass bald ein neuer roman von ihm erscheint...

01.05.2008 00:24:25
Silvergroover

Die ersten 500 Seiten gehören mit zu dem Besten, was ich bisher gelesen habe, leider kann Schätzing dieses Niveau im zweiten Teil nicht ganz halten, sonst wäre es ein perfektes Buch. Alles in allem ein sehr lesenswerter Roman.

21.04.2008 12:17:44
Heike

Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem es im Nachherein zu solch starken Diskussionen im Freundeskreis kam. Von absoluter Ablehnung bis Vergöttlichung, ist alles vorhanden. So macht doch lesen spass!

15.04.2008 17:28:49
keks

die story is im prinzip das übliche: die welt wird vom menschen bedroht und die natur richtet sich gegen ihn...
doch diesmal ist es nich die natur direkt,sondern yrr...
das buch is toll geschrieben,die personen vielseitig und glaubhaft...
allerdings wird es für meinen geschmack teilweise zu biologisch bzw die ausführungen über das verhalten mancher dinge wurde für meinen geschmack zu langatmig...
aber auf jeden fall ist der schwarm ein buch,dass ich nur empfehlen kann

14.04.2008 11:06:24
alucard

einfach nur genail das buch, hab es vor kurzem zu ende gelesen, vom anfang bis zum ende spannend gemacht, und ich find es auch informativ, was sich auf unsere welt und der frage nach dem sinn unserer existens bezieht

10.04.2008 12:23:41
Lars-Eric Nievelstein

Ich bin ebenfalls ein begeisterter Leser aller Romane Schätzings,und ich kann nur sagen,dass vor allem der Schwarm mich dermaßen in den Bann geschlagen hat,dass ich gut 4 Tage durchlesen MUSSTE.Sicher ich bin erst 16 Jahre alt,aber ist das nicht eher ein Zeichen dafür,dass Schätzing sogar denen eine spannende Story vorlegt,deren Sprache er sich für die Figuren bedient?
Ach,und übrigens dachte ich zu Anfang.das Bild auf dem Umschlag sei der Yrrschlauch,der von dem Hubschrauberträger aus zu sehen war.
Durch das Buch hat sich mein Interesse an den Meeren vergrößert.
Lars-Eric Nievelstein

09.04.2008 14:15:33
Gisela Braun

Ich schließe mich dem Kommentar von Dr.Hirsche an, ich habe allerdings nicht durchgehalten.
Außerdem hat es mich furchtbar genervt, dass verschiedene Arten ständig als Rassen bezeichnet wurden, ein gravierender Fehler, der lektorierenden Naturwissenschaftlern als outing eines Laien eigentlich sofort hätte ins Auge fallen müssen.!

07.04.2008 16:30:23
Patriange

So sehr ich die ersten 500 Seiten des Buches verschlungen habe, so sehr musste ich mich durch die letzten 200 Seiten quälen. Frank Schätzing hat ohne jeden Zweifel gut recherchiert, auch sind seine Charakter mehr oder weniger faszinierend (ich würde gern mal mit Anawak einen Kaffee trinken gehen…), aber das Ende war mir zu zäh und ging für meinen Geschmack zu weit in den Bereich Fiktion. Persönlich würde ich zwar niemandem von dem Buch abraten – ich könnte es aber auch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, dazu fand ich den Schluss und „des Rätsels Lösung“ einfach zu schlecht.

29.03.2008 21:20:15
Dr. Ralf Hische

Liebe Leser,
ich habe den "Schwarm" nach 3 Jahren zum 2. Mal gelesen. Als Vielleser konnte ich mich grob an den Inhalt erinnern, doch war ich verblüfft, wieviele Einzelheiten ich vergessen hatte. Ich bin Geologe und als solcher sehr überrascht, mit welchem Detailwissen Frank Schätzing dem Leser Wissen auf spannende Weise vermittelt, dass so eigentlich nur in Lehrbüchern oder an der Universität unterrichtet wird. Aus Sicht eines Naturwissenschaftlers ist weder in Bezug auf die beschriebene Geologie noch auf die im Buch dargestellte Biologie ein Fehler zu finden: super recherchiert! Die Handlung des Romans macht nachdenklich, hoffentlich... Die in anderen Rezensionen bemängelten "Längen" konnte ich nicht empfinden: es ist nunmal kein typischer Reißer wie Schätzings "Die dunkle Seite", es ist vielmehr ein Roman, der neben einiger Action vor allem aufklären und bilden soll. Leider lesen diejenigen, die einen Zuwachs an Bildung benötigen, dieses Buch nicht: es ist zwar sprachlich nicht annähernd so anspruchsvoll wie z.B. Günter Grass´ Romane, setzt aber vorraus, dass man Wortreihen jenseits von "Subjekt - Prädikat - Objekt" verstehen kann. Fazit: jedem, der eine einigermaßen brauchbare humanistische Bildung genossen hat, ist das Buch wärmstens zu empfehlen.
Gruß Dr. Ralf Hische Apensen

01.03.2008 18:10:59
Agnes

Wen dieses Buch nicht beeindruckt, der hat es entweder nicht verstanden oder er will die vielen Tatsachen die dem Buch zugrunde liegen nicht wahrhaben!
Die Geschichte ist gut durchdacht, immens informativ und trotzdem nie langweilig.
Lesen lohnt sich auf alle Fälle.

29.02.2008 16:17:31
Leon

Ich habe das hörbuch gelesen und muss sagen ... es ist schlicht und einfach brilliant! ich musste es fast drei mal hören damit ich diese Gigantische story verarbeitet hatte. Und ich bin erst 12.Man merkt nicht ( wenn man das buch sieht ) das sich die geschichte doch schon relativ schnell steigert, erst wenn man das buch ( oder das Hörspiel) durch hatt, wie schnell alles ging . Ebenfalls der tot der vielen Hauptpersonen machen das ende zum Glück nicht zu einem typischen Happy End.Es bleibt bis kurz vor den schluss spannend auch wenn einige Teile sehr ins detail gingen .Ich frage mich wie lange Frank Schätzing gebraucht hatt , um alleine die recherchen durchzuführen !
Alles in allem einfach nur brilliant.


( ps: bei rechtschreibfehlern bitte nicht beschweren^^)

25.02.2008 13:57:30
Bettina

Ich habe das Hörbuch grad zu Ende gehört, viele Kapitel mehrmals (beim Laufen durch den Wald). Ich habe noch nie in einem Szenario quer durch die Welt so mitgelebt - "mitpulsiert" möchte ich sagen; die Hauptfiguren wurden zu meinen persönlichen Freunden und teilweise hat es mir vor Spannung den Atem verschlagen.

Ein geniales Werk, nach dessen Lektüre ich die Ozeane der Welt mit anderen Augen betrachte.

Ich glaube, jetzt bin ich Frank-Schätzing-süchtig!

06.02.2008 16:15:28
Michael Knabe

Ein Mitreißendes Buch.
Man merkt wie viel Recherchearbeit in ihm steckt, wenn man so wie ich plant, später Schriftsteller zu werden.
Das Buch hat es verdient gelesen zu werden!
Nicht nur der gekonnt aufgebaute Spannungsbogen, sondern auch die Realitätsnahe Schilderung der Ereignisse
helfen dabei, ganz und gar in dem Buch zu versinken.

21.01.2008 01:44:38
Rolf.P

"Der Schwarm" ist eine Mischung aus Öko-Thriller und Katastrophenroman.
Wissenschaftlich ist der Roman gut recherchiert, auch wenn für interessierten Leser bei Weitem nicht alles neu ist. Auf 700 Seiten hätte man das Buch mit samt seinen Inhalt ebenso bringen können, ohne an Spannung zu verlieren.
Nichtsdestotrotz ein gutes und in jedem Fall unterhaltendes Buch über dessen Ausgang man sicher geteilter Meinung sein darf.

12.01.2008 12:55:46
Thomas71

"Der Schwarm" gilt als einer der besten deutschen Thriller aller Zeiten. Ob zu Recht oder zu Unrecht, das vermag ich nicht zu beurteilen, da ich noch nicht wirklich viele deutsche Thriller gelesen habe. Persönlich fand ich den Schwarm nach einem etwas zähen Anfang durchaus lesenswert, vor allem weil man sich nie sicher sein konnte, welcher der Protagonisten die letzte Seite des Buches erleben würde. Schätzing führt eine große Anzahl an Hauptpersonen ein, hätschelt und pflegt sie, bis man sie richtig liebgewonnen hat und *schwupp* kommt die große Welle oder ein aggressiver Wal und weg sind sie. Grandios. Was mich allerdings sehr unzufrieden zurückgelassen hat, war das Hollywood-Actionfilm-Finale. Schätzing baut über 800 Seiten eine atmosphärisch dichte Geschichte auf und stellt dann fest: "Mist, ich wollte ein Buch mit genau 1000 Seiten schreiben, da muss ich mich jetzt ganz schnell ans Finale furioso machen". Das ist natürlich stark überspitzt und war hoffentlich nicht so, für mich drängte sich allerdings der Eindruck auf, dass das Ende für diese großartige Geschichte zu plötzlich kam und zu lieblos zusammengeschustert war, zumal Schätzing in seinen anderen Büchern bewiesen hat, dass er Geschichten auch bis zum Ende erzählen kann...

29.12.2007 12:19:48
Bowmore

Frank Schätzing´s Roman ist einer der besten die ich in letzer Zeit gelesen habe.
Der ständig hochgehaltene Spannungsbogen und die wechselden Schauplätze halten den Leser in seinem Bann.
Die sehr gute Recherche läßt einen sehr viel über unsere Umwelt und dem Meer erfahren.
Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Nach der fesselden Hochspannung fällt es schlagartig ab.
Trotz dieser kleinen Enttäuschung hinterläßt das Buch einen nachdenklichen Leser der den Roman jeden nur empfehlen kann.

17.12.2007 13:34:28
bubble70124

Es ist zwar schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich wollte hier trotz allem nochmal meine Meinung kundtun. Das Buch ist spannend - keine Frage, der Schluß ist allerdings etwas langatmig. Der Spannungsbogen wird auch ganz toll oben gehalten, da man zwischen verschiedenen Orten hin und her pendelt und die einzelnen Abschnittswechsel immer mit einem offenen Ende stehen bleiben, so dass man schnell weiterlesen möchte, um zu erfahren wie es mit dem vorherigen Abschnitt weitergeht. Meiner Meinung nach ist das Buch ein absolutes MUSS !

14.12.2007 14:34:18
Maik (15)

Absolut Klasse dieses Buch, ich habe darüber in meiner Klasse (10) ein Refarat gehalten und meinen Klassenkameraden den Atem geraubt, als ich ihnen von den Ereignissen erzählt habe, die in diesem in den Bann reißenden Buch geschehen.

Manche glaubten Anfangs, Frank Schätzing wolle damit eine weite Katastrophe vorhersagen, doch als ich schließlich von dieser "Königin" (welche ich für ziemlich unpassend für dieses Buch halte, und ein zu schnell abreißendes Ende ergibt) der außerordentlich intelligenten Einzellen erzählt habe, glaubten sie doch nur wiederrum, dass es sich nur wieder um so ein "Science- Fiction" Buch, der durchschnittlichen Art dreht. Außerdem finde ich es sehr erstaunlich, wie Frank Schätzing die schlauen Vorgehens-, und Verhaltensweisen der unheimlichen Gallerte beschreibt. Hinzu kommt auch noch, dass der Autor es ziemlich geschickt beschrieben hat, wie jeder Charakter in diesem Buch seine Bezugsperson später auf der "Indipendence" bekommt. Ich habe so das Gefühl, er gibt sich ein einigen Charakteren selbst wieder, in manchen Lebenslagen ist er vielleicht sehr überlegt, gemütlich und melancholisch (Johanson) und andererseits sehr spontan und unternehmungslustig (Anawak).

Alles in allem würde ich jedem dieses Buch empfehlen, es stärkt das Allgemeinwissen sehr, und regt an Nachdenklichkeit an, die Dinge unserer Erde anders zu sehen, den Umwltschutz das Klima, vorausragend das Meer, ich glaube er will den Menschen mit diesem Buch sagen: Bewegt etwas, tut etwas.
Vielleicht nicht sofort eine Initiative Ergreifen und einer Umweltschutzgruppe beitreten, aber so kleinere Dinge im Leben, wie z.B. Müllentsorgung.

10.12.2007 16:06:23
Katya

Mir wurde dieses Buch ans Herz gelegt, weil es sehr gut sein soll, dem kann ich nur teilweise zustimmen. Ich fand den Anfang zu langweilig, ich musste mich praktisch zwingen weiter zu lesen, aber es wurde immer besser. den Mittelteil habe ich praktisch verschlungen, nur das Ende war dann wieder enttäuschend, zu abrupt und zu philosophisch.
Alles in allem würde ich dieses Buch als Mittelmäßig einstufen

06.12.2007 19:26:41
Leon

In dem Thriller „Der Schwarm“ von Frank Schätzing Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2005 und dem Corine, Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2004 geht es um die Natur, die sich gegen den Menschen stellt. Wale greifen Boote an und zerschmettern sie. Fischschwärme greifen Fischerboote an, Quälen zu tausend vor Touristenstrände, merkwürdigerweise zerplatzen in Frankreich Hummer, noch nicht registrierte Muscheln und vor allem viele eigenartige Würmer die noch nie im Meer gesichtet wurden belagern den Meeresboden.
Außerordentlich merkwürdige Dinge passieren zur selben Zeit in den Ozeanen. Am Anfang der Geschichte denken die meisten Wissenschaftler, dass es merkwürdig ist, dass viele seltsame Dinge in den Ozeanen passieren, aber das Meer hätte nun mal seine eigenen Regeln und es sei nicht wirklich außergewöhnlich. Zu dieser Zeit passieren sehr viele Katastrophen, aber kein Biologe und Wissenschaftler glaubt an besondere Beziehung zwischen den einzelnen Ereignissen. Denn Wissenschaftler und Biologen gesponsert von der Industrie vertrauen keinen Theorien, wenn es nicht ausführlich nachgewiesen ist. Bis auf wenige Biologen und Wissenschaftler die nicht in Beziehung zu der Industriewelt stehen. Es gibt so viele Wissenschaftler und Biologen auf der Welt und nur ein paar davon erahnen die wahren Probleme, unglaubwürdig.
Der Biologe und Schöngeist Sigur Johanson glaubt nicht an Zufälle. Er ist der Erste, der unter den Katastrophen einen Zusammenhang wahrnimmt, dass möglicherweise eine unvorstellbare Bedrohung aus dem Meer aus den Ozeanen naht. Auch ein Walforscher in Kanada namens Leon Anawak hat seine Zweifel daran, dass es nur Zufälle sein.
Gleich zu beginn des Buches geht es sehr direkt in die Problematik ein. Durch ein Prolog über einen Fischer, der von einem Fischscharm angegriffen wird. Das Ende der kurzen Geschichte bleibt offen. Dadurch wird der Leser erst einmal aufs Glatteis geführt und wird verwirrt. Übrigens eine sehr beliebte Methode bei Autoren. Beim weiteren Lesen erfährt man nach und nach was genau da wohl geschähen sein musste und was es mit dem eigentlichen Thriller zutun hat.
Eine Besonderheit in dem Thriller ist, dass zwei Geschichten im ersten Teil in Abständen nacheinander erzählt werden. Das gibt einerseits die verschiedenen Blickwinkel wieder, andererseits wird dadurch wesentlich schwieriger, wenn eingebaute Einzelgeschichten auftauchen den Überblick zu behalten. Durch diese Einzelgeschichten geschieht es, dass viele Protagonisten mitwirken. Dadurch vergisst man vorher beschriebene Personen, wenn sie nach einer Weile wieder auftreten.
Ein Problem habe ich mit dem zweiten Teil durch die der Darstellung der Amerikaner. Sie sind sehr klischeehaft dargestellt. Machthaberisch und böse sind sie beschrieben mit dem Ziel die Welt zu retten auf direktem Weg, obwohl die Amerikaner auch in der Realität sich selbst auch nicht wirklich in einen anderes Licht rücken wie mit dem überflüssige Einsatz im Irak oder vor 30 Jahren im Vietnam halte ich es für falsch.
Die Besonderheit des Buchs liegt allerdings nicht in der Politik, sondern in der Wissenschaft. Schätzing gelingt es einem Laien als Leser die Geschehnisse im Meer und komplizierte Vorgänge verständlich zu erklären, ohne dass man sich fühlt wie ein Kind, dem alles erklärt werden muss. Nach allerdings ca. 200 Seiten wird der Informationsübermittlungsdrang des Autors zu viel, so dass das Buch an Spannung verliert. Dies wird aber wieder gutgemacht durch die sehr reizvolle geschriebene Handlung. Das Buch hatte übrigens Ursprünglich vor der Veröffentlichung 1500 Seiten. Viele Freunde und Experten rieten Schätzing das Buch zu kürzen. Nach vielen Überlegungen entschied sich der Autor das Buch auf 1000 Seiten zu kürzen. Dabei ist die Textgröße so klein, dass es auch ein 2000 Seitenfassendes Buch sein könnte.
Die Orte, die im Buch beschrieben sind, wie zum Beispiel die Hütte von Sigur Johanson oder die Beschreibung der Tiefsee sind sehr präzise und genau erklärt, so dass man es sich gut ausmalen kann. Andererseits ist es auch an einigen anderen Stellen zu sehr ausformuliert, so dass man wenig phantasieren kann. Trotzdem konnte ich mich größtenteils voll in die Geschichte rein fühlen und habe auch öfters viele Emotionen in mir verspürt, wie zum Beispiel Wut auf die Industrie oder Trauer über sterbende Protagonisten.
Leider waren die Hauptprotagonisten zu häufig in absoluter Lebensgefahr. Dadurch stumpfte man nach einiger Zeit ab, wenn Protagonisten nach wiederholten Mal in Lebensgefahr gerieten. In dieser Zeit passierten Schlag auf Schlag viele Katastrophen rund um den Globus. Nach dieser Zeit als die Biologen und Wissenschaftler sich in Kanada treffen passiert unglaubwürdiger weise nichts.

Ich denke insgesamt versucht Schäzing den Leser zu vermitteln wie undankbar die Menschen mit dem Meer umgehen und welche Auswirkung es auf den Menschen haben kann, wenn wir weiter so mit unserer Natur umgehen. Das zeigt Schätzing mit vielen gut recherchierten Materialien wie zum Beispiel den Atommüll den die Russen in den 50er Jahren im Meer entsorgt haben. Zwar hat er durch die Phantasie teilweise die Glaubwürdigkeit entwendet, aber nach Nachforschung im Internet konnte ich fast jede ernst zunehmende Information die Schätzing geschrieben hat nachforschen und belegen.
Meiner Meinung nach ist die Idee des Autors brillant, wie er die Wirklichkeit mit der Phantasie verbindet um einen spannende Thriller zu schreiben. Die Realitätsnähe vermittelte eine sehr glaubwürdige Geschichte. Ich hätte mir allerdings im zweiten Teil gewünscht, dass es ein wenig realistischer geworden wäre, aber dann wäre es wohl eher ein Sachbuch geworden als ein Thriller.
Der erste Teil des Buches ist ein mitreißender Thriller mit Dramatik und Spannung. Der zweite Teil ist durch die vielen Actionszenen, die sehr detailliert beschrieben sind schwer zu lesen und flacht ein wenig ab.
Wer sich für Natur und deren Katastrophen interessiert mit einer spannenden Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln verpackt empfehle ich trotz einiger Kritikpunkte es zu lesen. Meinem Empfinden nach dient dieses Buch zu einer Bewusstseins Erweiterung im Gebiet Umweltschutz. Insgesamt gesehen ein anschauliches Buch mit vielen wertvollen Hintergrundinformation über die Ozeane.

04.12.2007 23:51:54
Steffen Krumm

Das füe mich beste Buch was ich je gelesen habe, spricht mir voll aus dem Herzen, der Mensch vernichtet die Natur und damit sich selbst, dieses Buch ist nicht unrealistisch, sondern es könnten einige beschriebende Szenarien jeden tag zur Wirklichkeit werden. Danke für diesen Bestseller, werde ich ständig weiterempfehlen.

15.11.2007 16:39:47
Wolfgang M.

Hab das Buch vollständig gelesen.

Anfänglich zog es sich dahin und war nicht so sehr fesselnd. Begeistert war und bin ich von den umfassenden Heranführungen und Erklärungen der wissenschaftlichen Zusammenhänge.

Sicherlich haben andere mit ihrer Meinung genauso Recht, dass FS mit dem Finger auf die "üblichen Sündenböcke" zeigt. Aber gerade die Verquickung Science Fiction mit Realität (soweit wir die veröffentlichten Meinung als Realität ansehen) hat er mir begreifbar gemacht.

M.E. kann die Fiktion auch zum Nachdenken, ggf. auch zum eigenen Handeln, im Umgang mit unserer Umwelt anregen.

Anders als eine hier abgegebene Meinung war der Abschnitt über die Heimkehr des Inuit "Anawak" für mich äußerst interessant. Mein Respekt ggü. Menschen die im Einklang mit der Umwelt leben bzw. lebten wurde wesentlich verstärkt.

15.11.2007 16:39:37
Wolfgang M.

Hab das Buch vollständig gelesen.

Anfänglich zog es sich dahin und war nicht so sehr fesselnd. Begeistert war und bin ich von den umfassenden Heranführungen und Erklärungen der wissenschaftlichen Zusammenhänge.

Sicherlich haben andere mit ihrer Meinung genauso Recht, dass FS mit dem Finger auf die "üblichen Sündenböcke" zeigt. Aber gerade die Verquickung Science Fiction mit Realität (soweit wir die veröffentlichten Meinung als Realität ansehen) hat er mir begreifbar gemacht.

M.E. kann die Fiktion auch zum Nachdenken, ggf. auch zum eigenen Handeln, im Umgang mit unserer Umwelt anregen.

Anders als eine hier abgegebene Meinung war der Abschnitt über die Heimkehr des Inuit "Anawak" für mich äußerst interessant. Mein Respekt ggü. Menschen die im Einklang mit der Umwelt leben bzw. lebten wurde wesentlich verstärkt.

15.11.2007 14:44:16
Axel D.H

Ich habe das Buch NICHT gelesen - aber mir das Hörbuch geholt und bin total Begeistert.Super Hörspiel...tolle Charakterstimmen, tolle Musik, Spannungen Pur und die vielen CD´s (10 an der Zahl) innnerhalb von einer Woche regelrecht Verschlungen.Sehr Empfehlenswert

25.10.2007 20:31:11
Angela

Es ist einfach nur G U T. Ich lese und stocke und lese zurück. Weil ich B E G R E I F E und ständig gehalten bin nachzudenken. Wünsche mir, dass ich, dass jeder andere Mensch der nicht nur sich selbst kennt, mehr und mehr die Zeit finde/t um dieses Buch zu lesen und zu begreifen. Ist das möglich in dieser hektischen, fordernden Zeit?

23.10.2007 09:54:18
gowron

Hallo,

von "Der Schwarm" hatte ich mir nach den zahlreichen guten Kritiken etwas mehr versprochen. Das Buch baut ein gutes Szenario auf, allerdings finde ich die umfassenden wissenschaftlichen Erklärungen im Mittelteil teils etwas zu lang geraten - insbesondere, wenn man an Meeresbiologie bislang wenig Berührungspunkte hatte. Für mich hätte es an der einen oder anderen Stelle etwas gekürzt werden können. Im Mittelteil musste ich mich etwas durchbeißen.

Schätzing führt zudem im Laufe der Handlung sehr viele Charaktere sehr ausführlich ein, die letztlich nur eine kleine oder kurze Rolle im Rahmen der Gesamthandlung spielen. Eventuell hätte er sich etwas stärker auf zentrale Charaktere und die zentrale Handlung beschränken sollen.

Zudem finde ich die recht kleine Schrift in der Taschenbuchausgabe auch sehr ermüdend - in "normaler" Schriftgröße wäre man aber vermutlich auf 1500 bis 2000 Seiten gekommen.

Für mich ist "Der Schwarm" entgegen vieler anderer Meinungen kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss. Vor allem ist es (aus inhaltlichen Gründen) keine gute Strandlektüre. Zudem empfand ich die Auflösung als eher enttäuschend.

Viele Grüße,

Gowron.

20.10.2007 02:53:02
Christiane Rösner

Ich habe das Buch gekauft weil ich durch ein Gespräch darauf aufmerksam wurde.
Es ist wunderbar recherchiert und geschrieben, absolut glaubhaft. Es zeigt auch, was uns "normalen Erdbewohnern" von der Industrie und Politik vieles verschwiegen wird. Hauptsache die Kohle stimmt und nach mir die Sintflut, das ist doch meistens das Motto der Industrie. Es werden Regenwälder abgeholzt, Flüsse begradigt, Tier- und Pflanzenarten ( und Urbevöllkerungen ) ausgerottet nur aus Profitgier einiger weniger Menschen, die sich daran bereichern. Wen wundert es, wenn sich da die Natur irgendwann zur Wehr setzt. Auch ist es ein Schlag für die Menschheit, wenn sich zeigt, dass sogenannte Einzeller mehr Grips und Geist und Überlebensstratigie an den Tag legen als die alles im Griff zu haben scheinenden Menschen ( beginnend bei den Amerikanern, die sich ja eh überall einmischen müssen und die Weltherrschaft anstreben ). Geld bedeutet halt Macht.
Dabei bin ich schon sehr lange der Meinung, dass nur der, der mit der Natur in Einklang leben kann und sie so akzeptiert wie sie nun einmal ist, die besten Chancen hat, zu überleben. Denn wir Menschen können die Natur nicht besiegen oder bezwingen. Je mehr wir in diesen Kreislauf eingreifen desto schneller tickt die Uhr der Erde und je schneller eine Uhr tickt desto eher ist sie abgelaufen.
Alles hat einen Anfang und ein Ende.

17.10.2007 23:47:24
Frank

Das Buch ist sicherlich allein von der Thematik her schon einmal ungewöhlich.Ob die Szenarien möglich sind -oder nicht,finde ich persönlich eigentlich eher unwichtig.Was mir am Buch überhaupt nicht gefallen hat,war die in überflüssiger Weise aufgeblasene Länge.Das ganze wäre um 2-300 Seiten gestrafft dann vieleicht tatsächlich der vielzitierte "Treffer" geworden.So aber musste ich mich immer häufiger beim überblättern ertappen,da mir einige Beschreibungen schlichtweg unnütz bzw wiederholt erschienen.Alles in allem sicherlich ein immer noch gutes Buch - trotz meiner Kritikpunkte.

17.10.2007 19:05:00
anke

Ich fand das Buch sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Mein Fehler war nur es im Urlaub an der Ostsee zu lesen, ich reagierte schon etwas hysterisch auf Quallen und anderes Getier! Zur Zeit lese ich" Nachrichten aus einem anderen Universum" -auch von F.Schätzing, ebenfalls sehr unterhaltsam und vor allem lehrreich,wie alle seine Bücher. Seine Vergleiche und die Ironie sind oft echt zum schmunzeln!

15.10.2007 12:39:29
An

Ein sehr fesselndes und spannendes Buch, dass einen wirklich vom Alltag abhält. Frank Schätzing hat sehr gut recheriert, die wissenschaftlichen Inhalte sind allerdings teilweise für Laien sicher schwer zu verstehen und den Zusammenhängen zu folgen ist manchmal nicht einfach. Man muss da schon Interesse in der Richtung haben. Der Autor verknüpft verschiedene Storys miteinander für ein gemeinsames Finale, auch das gefällt. Allerdings holt er bisweilen sehr weit aus, was mich dann tatsächlich zum schnellen vorbeiblättern veranlasste, vor allem beim Heimatbesuch des Eskimos. Etwas kürzer wäre hier besser gewesen. Ansonsten ein gutes Buch, dass zum Nachdenken anregt und hier und da zur eigenen Recherche nach dem einen oder anderen Wahrheitsgehalt. Ich habe dadurch die Bestätigung für den geologischen Zustand der Insel La Palma gefunden, über den ich bisher nicht einmal etwas wusste.

Insgesamt ein gelungenes Werk, dass spannend und auch sehr informativ und aufrüttelnd geschrieben ist.
Jederzeit zu empfehlen!

15.10.2007 12:39:12
An

Ein sehr fesselndes und spannendes Buch, dass einen wirklich vom Alltag abhält. Frank Schätzing hat sehr gut recheriert, die wissenschaftlichen Inhalte sind allerdings teilweise für Laien sicher schwer zu verstehen und den Zusammenhängen zu folgen ist manchmal nicht einfach. Man muss da schon Interesse in der Richtung haben. Der Autor verknüpft verschiedene Storys miteinander für ein gemeinsames Finale, auch das gefällt. Allerdings holt er bisweilen sehr weit aus, was mich dann tatsächlich zum schnellen vorbeiblättern veranlasste, vor allem beim Heimatbesuch des Eskimos. Etwas kürzer wäre hier besser gewesen. Ansonsten ein gutes Buch, dass zum Nachdenken anregt und hier und da zur eigenen Recherche nach dem einen oder anderen Wahrheitsgehalt. Ich habe dadurch die Bestätigung für den geologischen Zustand der Insel La Palma gefunden, über den ich bisher nicht einmal etwas wusste.

Insgesamt ein gelungenes Werk, dass spannend und auch sehr informativ und aufrüttelnd geschrieben ist.
Jederzeit zu empfehlen!

14.10.2007 19:48:41
Enno Ostendorf

Was findet Ihr nur alle an dem Buch? Ich habe mich da durchgequält. Eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe.

Alleine die Geschichte des Wassertropfens über zig Seiten wie er einmal um die Erde schwimmt, Blablabla. Das kann man nicht mit dem Herrn der Ringe vergleichen, das wäre Blasphemie.

Herr Schätzing hat sich so ziehmlich alles aus irgendwelchen Filmen zusammengeklaut. Der Character der Yrr entspricht z.B. zu 100% dem der Aliens aus Independence Day.

Und dann diese komische pseudowissenschaftliche Stimmung, hanebüchener Unsinn wird als realistisch verkauft, da les ich doch lieber echte Science Fiction, da ist von vorneherein klar, das das nix mit Realität zu tun hat.

Die Protagonisten verhalten sich teilweise unlogisch, also vollkommen anders als Ihr Charakter im sonstigen Buch. Es fehlt menschliche Kontinuität. Das kann man auch nicht mit Extremsituationen erklären.

Dafür schmeisst er mit Special Effects und Grausamkeiten nur so um sich. Klar, der Hubschrauberträger explodiert, der startende Hubschrauber verfängt sich und kracht in die Brücke, explodiert, das U-boot schießt im Hangar einen Torpedo ab, explodiert, ausführlich wird beschrieben, wie Killerwale Menschen fressen usw.
Total übertrieben.

Ich habs bis zu Ende gelesen, aber nur weils alle so toll fanden. Das Ende ist nochmal so richtiger Blödsinn und ziiieeehhht sich wie Gummi.

Einen Beitrag zum Umweltschutz kann ich da auch nicht entdecken. Oder kann irgendjemand darin etwas finden außer mit dem Finger auf die üblichen Sündenböcke zu zeigen? Tatsachen, die jedes kleine Kind weiss, die bösen Amis, die bösen Ölkonzerne. Hauptsache der Leser ist nicht schuld.

Also Fazit: Echter Schrott, kann ich keinem empfehlen. 0 von 5 Sternen

19.09.2007 17:04:53
Bine

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen.

Als ich es durchgelesen hatte,habe ich mir

gleich das nächste Buch von Schätzing ge-

kauft." Der Schwarm" ist wirklich ein

fesselndes Buch.Also ich kann nur sagen,

das war eines meiner schönsten Geschenke.

06.09.2007 16:40:11
El Kapitalo

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe. Wenn man einmal anfängt, kann man nicht mehr aufhören.
Sehr empfehlenswert und garantiert nicht langweilig, trotz der unglaubliechen Länge.

30.08.2007 23:22:45
Ralf der Geologe

Unglaubliches Buch - was soll ich jetzt bloß machen da ich es fertiggelesen habe. Ich war für 1 Woche völlig weggetreten -das hatte ich seit Her der Ringe seit 20 Jahren nicht mehr !

30.07.2007 13:57:45
Björn Knop

hab mir das buch aus neugierde gekauft und war von anfang an gefesselt. ich lese es gerade wiedereinmal durch.
normalerweise entscheiden die ersten 5 seiten darüber ob ich ein buch lese oder es wegpacke. der schwarm hat mich sofort gepackt. eine lese und kaufempfelung für jeden.

21.07.2007 10:03:47
Sandra

Das Buch ist einfach kaum zu übertreffen. Auf das Buch gekommen bin ich, als die Tsunami Kathastrophe in Malaysien war. Ich sah ein Interview eines Überlebenden, der erzählte, daß er das Buch mit im Urlaub hatte. Am Abend vor dr Flutwelle las er eben genau diese Stelle im Buch in der Schätzing diese beschreibt. Am nächsten Morgen ging er statt in den Frühstücksraum auf die Terasse um sich das Meer zu betrachten und die Eindrücke des Buches zu verarbeiten. Dabei sah er, wie das Meer sich zurückzog. Sofort musste er an das gelesene denken, rannte in den Frühstücksraum und warnte die anderen Hotelgäste. So rettete er sich, seine Familie und alle die ihm glaubten. Ich mußte weinen als ich das sah! Am nächsten Tag ging ich sofort los und kaufte mir das Buch, daß so viele Menschenleben gerettet hat! Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur! Absolut zu empfehlen! Nur weiter so Herr Schätzing!
Gruß Sandra

23.06.2007 18:20:04
Nadja .H

Ungemein interessant, aus einem für mich unerklärlichen Grund, sprach mich einfach nur der Titel an, was mich dazu brachte unversehens vor der Kasse am Bahnhof Kiosk zu stehen und es zu kaufen. "Der Schwarm" war das erste Stück Genialität das ich von Hern Schätzing las, mittlerweile habe ich alles gelesen und hungere nach mehr. Seine Art die Dinge zu beschreiben, die Geschehnisse innerhalb der Geschichte zu verknüpfen ist einfach atemberaubend!

18.06.2007 20:19:33
Jossen

Ich fand das Buch ab der ersten Seite spanned, diese Spannung hielt auch sehr lange an, nur gegen Ende ließ sie nach und ich wurde mehr und mehr enttäuscht. Ein bisschen Hollywood.
Das Ende ist, meiner Meinung nach schwach, sehr sogar, es gibt hier jedoch auch jede Menge andere Meinungen.
Mehr als 2/3 des Buches sind super gut.

12.06.2007 14:58:00
Jacqueline

durch zufall bin ich an das hörbuch gekommen und wollte "nur mal reinhören", was sich allerdings erledigte, da ich nach kurzer zeit nur noch ohren für den schwarm hatte. und in der tat ist es zu meinem schwarm geworden, mein lieblingsbuch dieses autors. wer noch keines seiner bücher gelesen hat, der sollte zuerst die anderen bücher lesen, denn wer einmal vom schwarm erfasst wurde, wird von den anderen büchern entäuscht sein.

11.06.2007 20:47:25
Feli

Ich finde "Der Schwarm" ist ein tolles, spannendes und interessantes Buch. Ich hatte bisher nie einen Lieblingsautor. Seit der Schwarm heißt mein Lieblingsautor Frank Schätzing. Als den Schwarm gelesen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören und habe mir seitdem alle weiteren Bücher von Frank Schätzing gekauft. Ich brauche für diese Bücher immer nur einen Tag zum lesen und dann wünschte ich das Buch wäre noch nicht zu Ende.

26.05.2007 14:41:57
Lennart Järvinen

Ich habe dieses Buch eigentlich nur als Bettlektüre mit in den Sommerurlaub genommen, doch schon bald war es mein fester Begleiter bei Ausflügen und am Strand. So etwas ist mir bisher nur bei sehr wenigen Büchern passiert: Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Das Buch ist so spannend, dass ich es mir nach der Hälfte nicht verkneifen konnte, mir schon das Ende anzuschauen. Und selbst das Wissen über den Ausgang der geschichte hat der Spannung keinen Abriss getan. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen, für besonderen Nervenkitzel sorgt das Buch, wenn man grad am Meer Urlaub macht ;-)
Liebe Grüße, Lennart

26.05.2007 14:41:02
Lennart Järvinen

Ich habe dieses Buch eigentlich nur als Bettlektüre mit in den Sommerurlaub genommen, doch schon bald war es mein fester Begleiter bei Ausflügen und am Strand. So etwas ist mir bisher nur bei sehr wenigen Büchern passiert: Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Das Buch ist so spannend, dass ich es mir nach der Hälfte nicht verkneifen konnte, mir schon das Ende anzuschauen. Und selbst das Wissen über den Ausgang der geschichte hat der Spannung keinen Abriss getan. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen, für besonderen Nervenkitzel sorgt das Buch, wenn man grad am Meer Urlaub macht ;-)
Liebe Grüße, Lennart

23.04.2007 18:18:29
Dirk

Ich fand das Buch recht interessant, insbesondere das Thema. Spannend fand ich es nur ab und zu. Es gab einige Abschnitte wo ich es extrem
langweilig fand und es teilweise eine Qual war weiter zu lesen. Meiner Meinung nach ist das Buch viel zu sehr in die
Länge gezogen worden. Keine Frage, es ist hoch interesant und man wird mit
wahnsinnig vielen Informationen gefüttert, aber mein Fazit lautet trotzdem:
weniger ist manchmal mehr, soll heißen ein paar Seiten weniger hätten es
auch getan.

17.04.2007 13:40:33
schmidtner

also ich bin biololaborant und hab es von einem freund gekriegt... meine freundin hat mich drei wochen gehasst weil ich jede freie minute gelesen hab. ich bin begeistert von dieser vision und der art wie schätzing sie erschafft... wir deutschen machen ja international nicht soviel her wie die lieben schlauen amis aber unser frank und unsere nationalmannschaft sind institutionen!!!!

06.04.2007 21:58:27
Steffi

Das Buch "Der Schwarm" von Frank Schätzing ist mein absolutes Lieblingsbuch! Ich bin zwar auch erst 14 und habe mich eigentlich nie so wirklich für die Meeresbiologie interessiert, aber seitdem ich dieses Buch gelesen habe, spiele ich mit dem Gedanken selber Meeresbiologie zu studieren... (neben einigen anderen Sachen =) )
auch das andere Buch "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" habe ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, weil es mich unglaublich faszinierte!
Ich kann die Bücher von Frank Schätzing jedem empfehlen!!!
Liebe Grüße!

14.03.2007 21:27:52
tarrei

Das Buch ist einfach klasse. ich konnte nicht aufhören zu lesen, kam morgens total müde in die schule und als ich nach hause gekommen bin hab ich grad weitergelesen. ich fand es auch sehr interessant über all das wissenschaftliche zu erfahren. Das Buch ist wie eine kleine Forschungsreise in Alltagssprache und eigentlich nicht schwer zu verstehen. Einfach ein Superbuch.

28.02.2007 19:27:37
Franziska

Hallo
Ich bin selbst erst 14 und habe "Der Schwarm" einfach nur toll gefunden. Die Mischung aus wissenschaft und menschlichen Schicksalen macht das ganze sehr interessant. Ich bin nur durch Zufall auf das Buch gekommen und fand es gleich sehr spannend, am Anfang verschwindet ein Fischer, man möchte doch zugern wissen warum. Als dann diese Sachen in Frankrech passieren hab ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, ich konnte mir nicht vorstellen was das ist.
Frank Schätzing hat einen für mich eher langweiligen Vorgang (ich bin eben erst 14) zu einem wahsinnig spannenden Erreigniss gemacht. Das Buch ist toll geschrieben, Herr Schätzing hat einen coolen Sprachgebrauch.
Das die Geschichte an mehreren Orten dieser Welt spielt macht es zusätzlich interessant, man lernt so mehrere Seiten kennen und auch die politische Stellung mancher Länder wird klar.
Achja und noch ein kleiner Tipp: das ganze als Buchvorstellung in der Schule klappt auch sehr gut, Lehrer sind sehr begeistert davon.
Viel Spass mit dem Buch.

01.02.2007 21:12:20
Uli

Super Buch, spannend von der ersten bis zur letzten Zeile!
So liebe ich das. Schon beängstigend wie sich Frank Schätzing die Zukunft vorstellen kann oder hat das Desaster schon begonnen?

25.01.2007 02:24:29
frieda77

also nur kurz meine meinung: ich fand es viel zu lang, ich fand es nicht gut geschrieben, und ich hab mich echt gequält, auch wenn ich das thema superspannend fand. gekürzte hörbuchausgabe, sagte mir ein freund, sei allerdings erträglich.

24.01.2007 22:14:52
Jaymee

Also ich kann zu dem Buch nur sagen, es is der absolute Hammer in tausend Seiten... Ich hab einmal angefangen und konnte nichtmehr aufhören. Ich habe diesen risenwälzer sogar mit in die Schule geschleppt für die Mittagspause und schreibe nun meine Facharbeit über dieses Buch!
Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen der auf Spannung und ein bisschen Wissen aus ist. Es ist sehr Deteilgenau beschrieben und macht es dadurch leicht verständlich! Ich habe sogar noch eine ganze Menge gelernt und noch weitere Schätzing-Bücher im Anschluss gelesen.
Mein Kommentar! Der Mann ist ein Genie, meinen höchsten Respekt und ihnen eine Empfehlung für Kalte Tage auf der Couch mit einer heißen Tasse Kakao! =))

17.01.2007 20:34:55
Sabina

Super interessant wissenschaft, forschung, industrie, ökologisches System, politik und beziehungen alles sehr spannend zusammengepackt. Mit viel skeptik bin ich auf dieses buch zu, da ich kein freund von katastrophenzenarien und sincefiction bin sehr überrascht,wie gut dieses Buch ist und rate jedem es zu lesen, Erdkundeunterricht im Thrillerformat superspannend, regt an zum nachdenken und sensibilisiert fürs ökosystem

08.01.2007 17:48:39
peter meyer

peter meyer 08.01.07
das buch habe ich regelrecht verschlungen zufällig lag ich gerade im krankenhaus für 14 tage wie bereits andere leser schrieben war sicher nicht alles gold was glänzte doch die ganze thematik die wissentschaftlichen erläuterungen sowie die rollen und charaktere der figuren machen den schwarm für mich überragend völlig in den bann zog mich die auslösung und schilderung des tsunamis sowie die arbeiten und kämpfe auf der independence dieses werk kann ich ebenso empfehlen wie lautlos das dem schwarm in punkto spannung und detailliebe in nichts nachsteht mein fazit lieber herr schätzing mehr davon

29.11.2006 14:17:24
Olaf Gillner

" Weniger ist mehr ! "- dieses altbekannte Motto kam mir spätestens nach 400- 500 Seiten Buchlektüre in den Sinn, als im Grunde genommen bereits ein Teil der westlichen Welt irreparablen Schaden erlitten hatte. Denn bis dahin war alles noch ein wenig glaubhaft - aber dann kippte m.E. das Buch ganz ins Phantastische und Thrillerhafte.... Die bis dahin beim Leser vermutete Kettenreaktion einzelner Ursachen - große Wirkungen in der Naturkomplexität ( ausgelöst durch Umweltverschmutzungen u.ä. ) wurde ins Märchenhafte übersteigert durch das Auftauchen einer fremden Intelligenz.
Für Freunde des Phantastischen möglicherweise zur Freude- für Freunde einer ökologisoch realistisch besorgten Denkweise und Reflexion eine Enttäuschung .
Schätzing ist ein unendlich fleißiger und sicher auch unterhaltsamer Erzähler. Was hat ihn nur dazu geritten, der Brisanz einer Öko- Thematik derartig die Spitze zu nehmen. Es hätte ein richtig gutes Buch einer potentiellen Öko- Apokalypse werden können- am Ende bleibt bei mir nur das Gefühl, viele nutzlose Stunden mit einem wenn auch unterhaltsamen, aber doch eher belanglosen Buch verbracht zu haben.
Dasselbe gilt für Schätzings Wissenschaftskompetenz: In der ersten , realistischeren Hälfte des Buches nahm als Leser ich die sehr ernst. Doch dann , je phantastischer alles wurde, nahm auch mein Respekt vor seiner wissenschaftlichen Darstellung bzw. Faktenfülle ab. Er wurde immer mehr überlagert vom Märchenhaften der Fabel. Anfängliche Bewunderung über das Wissen des Autors erlitt bei mir eine fast völlige Ausradierung.
Schade... !

16.11.2006 19:51:17
Till

Gar nicht so schlecht das Buch, nur meiner Meinung nach doch ein bisschen zu lang. 200 Seiten hätte man sich einsparen können. Zum Beispiel Anawaks Trip in seine Heimat wirkt doch sehr deplaziert an der Stelle und nimmt doch einiges an Spannung. Ansonsten ist der Aufbau nicht schlecht gemacht. Der langsame Aufbau am Anfang der Geschichte mit den Würmern und den Walen ist sehr gut geschrieben. Das ganze mündet dann in den Tsunami. Das Kapitel in Chateau Whistler ist meiner Meinung nach zu lang, da das meiste was dort diskutiert wird, schon vorher Erwähnung fand. Ausserdem sind mir Li und Vanderbilt zu eindeutig böse dargestellt. Grauschattierungen bei den Personen gibt es hier leider gar nicht. Die Personen werden in Gut und Böse aufgeteilt und oft etwas hölzern dargestellt.
Die wissenschaftlichen Gespräche an Bord der Independence find ich sehr interessant. Die Yrr werden sehr gut und plausibel charakterisiert. Hier hat Schätzing wirklich eine interessante Spezies geschaffen. Von der Story her gefällt mir das Buch daher auch sehr gut. Die ganze Problementwicklung ist sehr gut durchdacht. Nur diese zu starke Schwarzdarstellung der Amerikaner und die Charakterisierungen der meisten Personen sind die Schwachpunkte des Buche. Die Auflösung des Buches ist meiner Meinung nach auch gelungen. Nur dieses seitenlange Partikel-Gelaber nervt ohne Ende. Ich hätte das Buch amn der Stelle echt amLiebsten aus dem fenster geschmissen. Da freut man sich auf das Ende des Buches und was kommt dann erstmal: Ein schwachsinniges esotherisches Geschwafel über 15 Seiten. Diese Seiten sind das absolut schwächste im ganzen Buch. Ansonsten durchaus empfehlenswert das Buch.

13.11.2006 14:05:33
Marion

auf 1000 seiten die spannung zu halten, ist für mich ein kleines kunstwerk. wissenschaftliches wurde verständlich erklärt. die hauptfiguren haben charakter (wenn auch der eine mehr, der andere weniger). der erhobene zeigefinger ist nicht lächerlich oder massregelnd sondern das verbrechen an der natur erklärt sich durch das menschliche streben nach wissen, wohlstand und entwicklung. dabei bleibt leider vieles auf der strecke, das eigentlich mehr berechtigung zu leben hat, als wir.
im grossen und ganzen fand ich das buch nie langweilig oder langatmig. einzig durch den schluss hab ich mich etwas gequält. das hätte man vielleicht ein bisschen abkürzen können.
fazit: meiner meinung nach absolut lesenswert.

05.10.2006 12:41:16
Jörg Vollertsen

naja...
Nach den doch sehr häufigen sehr guten Kritiken zu diesem Buch war ich doch ein wenig enttäuscht. Das Thema ist spannend, keine Frage, und der Handlungsstrang eigentlich gut gewählt - aber es ist einfach tlw. viel zu langatmig. Wie einige andere bereits geschrieben haben, denke ich auch, dass dem Buch 400-500 Seiten weniger durchaus gut getan hätten, diverse wissenschaftliche Ausführungen und Beschreibungen emotionaler Zustände hätten gerne etwas gekürzt sein können. Das Buch kommt ein wenig schwer in die Gänge, der Mittelteil ist aus meiner Sicht ziemlich gut, das Ende dann wiederum für mich ein wenig zu mystisch. Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan des "Alle vertragen sich und leben bis zum Ende der Tage friedlich nebeneinander"- Endes.
Von Schätzing fand ich z.B. "lautlos" doch um einiges besser.

05.10.2006 00:35:18
Der Herr der Dinge

Hi Ich habe dieses Buch hauptsächöich gekauft weil drauf stand Wissenschafts Roman und die Idde in diesem Buch wie die Mrnscheit bedroht wird ist zu genial. Frank Schätzing bringt auch durch die rollen sehr gut seine eigne Meinung zum ausdruck wenn sie doch wohl teilweise zimlich stümperhaft ist. aber alles im allen ist dieses Buch echt lesenswert und auch nicht kompliziert und die Idee ist einfach genial nur kommt leider zu spät weil sie auch weiter zu verflächten wer!

27.09.2006 18:14:31
andreas

Wird die kollektive Erfahrung mit Yrr Wirkung zeigen? Ich wünsche es sehr! Meiner Erfahrung nach, wird es wohl aber einen zweiten Teil geben, der wohl nicht so (glimpflich) wird ausfallen!(Lese dieses Buch und du wirst verstehen was gemeint ist) Sollte mir das Wasser dann nicht bis zum Hals reichen, wird das natürlich gelesen! Prima Buch, sympatischer Autor! Danke dafür das der Fernseher stumm blieb und ich endlich mir eine LeseBrille Angeschaft habe! Lesen empfohlen
gruz aus F-hain

20.09.2006 12:31:48
Monika

Zum Teil bin ich von den vielen wissenschaftlichen Details beeindruckt, andererseits verlangt das Buch aber auch einige Geduld ab. Glücklich fast am Ende dieses Wälzers gelandet wollte ich vor dem Schlafengehen noch rasch den Schluss lesen, damit ich mich endlich wieder einem anderen Roman zuwenden kann - und siehe da, ich durfte mich mit müden Augen und erlahmter Interesse seitenlang mit einem fließenden Partikelchen beschäftigen, gääähn. Mühsamst. Ich habe noch kein anderes Buch von Schätzing gelesen und werde mir das wahrscheinlich für meine Pension aufheben, sollte ich dann viel Zeit und Geduld haben. Stellenweise Begeisterung wurde einfach allzu oft von seitenlanger Geduldsprobe abgelöst. Musste mich mit einem angenehm banalen Roman von dieser Tortur erholen.

07.09.2006 01:36:34
Jan

Hut ab vor Frank Schätzings Recherchearbeit. er überschüttet den Leser mit beeindruckend vielen Fakten über Meeresbiologie, Physik usw. Trotzdem: Wenn ich mich über solche Gebiete informieren will, kaufe ich mir lieber ein gutes Sachbuch und keinen Roman. Ist schlicht und einfach zu sehr in die Länge gezogen das Ding. 500 Seiten hätten locker gereicht, um die Story darzustellen. Stattdessen wird man zugetextet mit endlosen Passagen wissenschaftlicher Details, die schlichtweg überflüssig sind. Hinzu kommt das Problem, dass Schätzings holperige Sprache einem das Lesen nicht gerade erleichtert. Die ersten 400 Seiten waren durchaus spannend, danach kommen einfach zu viele wissenschaftliche Dialoge - leider zu langatmig.

03.09.2006 13:07:57
Christina Holtwick

Ich würde dieses Buch weder als Krimi, noch als Thriller, noch als Roman bezeichnen. Ich empfinde es als Meisterwerk zwischen den Genres und habe es mit Begeisterung gelesen. Oft ist es so, wenn der Autor so viel möchte, dann wird er keinem Anspruch gerecht. Von allem ein Bisschen bleibt dann eben auch nur ein Bisschen.
Genau dies kann man dem Buch aber nicht vorwerfen. Die Passagen, denen es an Spannung fehlte, beanspruchen den Leser auf andere Weise. Sehr schön ist auch die politische Vorgehensweise der großen Nation beschrieben. Das ist dann wieder wie aus dem Leben gegriffen: Menschen als Spielball politischer Machenschaften ...
Das Ende des Buches kam mir persönlich zu unspektakular und hat mich traurig gestimmt, bedeutet aber kein Qualitätsmerkmal. Fazit: Lesen!

31.08.2006 21:32:04
M

Es hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich habe es nur bis zur Seite 350 ausgehalten. Es war zu langweilig mit den vielen Details und ohne Spannung. Sehr langatmig. Schade! Das hätte ich von Schätzing nicht erwartet. Tod und Teufel fand ich nämlich sehr gut.

26.08.2006 23:34:40
alifu

Es fällt gar nicht leicht, irgendeinen halbwegs zusammenfassenden Kommentar zu "Der Schwarm" abzugeben. Schätzing versteht es, den Leser auf mannigfaltige Art zu informieren, zu fesseln und mitzunehmen. Als am Anfang der Fischer vor Peru im Meer verschwindet, wird durch die Zeilen ganz leicht erahnbar, daß sich in der Tiefe etwas tun muß. Schätzing wechselt die Stile meisterhaft und spinnt so eine Reise, die einfach faszinierend ist. Der Mann hat dermaßen intensiv recherchiert, da kann man nur sagen:Hut ab - wirklich! Man wird über Art, Anzahl, technische Funktionen von Weltraumsatelliten ebenso aufgeklärt, wie über mikrobiologische Zusammenhänge, das Funktioneieren des Golfstroms, schwarze Schlote und Tierpsychologie. Das Buch hat etwas von einer wunderbar zu lesenden Doktorarbeit, die sich nicht ganz entscheiden kann, welchem Fachgebiet sie eigentlich angehört. Es ist dicht und detailliert geschrieben, Charaktere werden kontrastreich gezeichnet und erzählt, Parallelgeschichten laufen ineinander und auf ein Ende zu. Schade, daß so viele der wirklich liebgewonnen Chraktere am Ende ihr Leben lassen. Das Buch ist toll - mehr ist nicht zu sagen. Neben Natur- und Umweltfragen, fand ich besonders faszinierend, daß das Buch auch hochgradig politisch ist. Es stellt nämlich schon die Frage, was sich menschliche Macht anmaßt und was sie besser bleiben lassen sollte. Auf alle Fälle ist es wirklich lesenwert, weil doch die Frage hoch interessant ist, wer nun der eigentliche Plan Gottes war: die Yrr oder wir? Nach diesem Buch sieht man einen Wassertropfen mit etwas anderen Augen.

03.08.2006 18:50:53
michael

Ein durchaus gelungenes Buch - insbesondere it diesem Umfang und diesem Rechercheaufwand habe ich lange nicht in der Hand gehalten. Die Charaktere sind z.T. aktive Persönlichkeiten der Wissenschaft (Erwin Süss hat erst vor einigen Tagen wieder eine Auszeichnung entgegengenommen). Der Rest ist mit Anspielungen nur so gespickt. Das Buch ist packend und lässt einen wirklich nicht wieder. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich zwischendurch einen kleinen Durchhänger hatte - habe ich das Buch innerhalb von 8 Tagen gelesen. Es ist sehr zu empfehlen und macht Lust auf mehr Meer - die Themen Umwelt und Klima sieht man danach z.T. mit anderen Augen....
Alles in allem sehr zu empfehlen!

15.07.2006 16:35:43
Rudi s.

Es war sehr gut und spannend aber er kam zu langsam auf den Punkt. Als dann aber losging, so etwa ab der 400. Seite, wars super heftig: spannend, mitreißend, interessant und warnend. Er eräutert die Gefahren der Umweltverschmutzung und so. Insgesammt hervorrageng und mit guter Botschaft.

12.07.2006 21:28:32
Annika

Ich habe dieses Buch während der Schulzeit in zwei Wochen durchgelesen und ich muss dazu sagen, dass das vor den Zeugnissen nicht alzu gut kommt, weil man einfach nicht aufhören kann un sich somit neben dem Lernen für die letzten Klassenarbeiten zusatzlich die Nächte sämtlich mit Lesen verbringt. Außerdem war ich auch noch zeitlich eingeschränkt, weil ich dieses Buch im Deutschunterricht vorstellen muss. Für meine Präsentation habe ich auch viele Kommentare gesucht und dann muss man dazu sagen, dass fast alle, die ich gefragt habe dieses Buch einzigartig fanden. In dem Buch wird sehr viel Wissenschaft behandelt, ist ja auch kein Wunder bei 5-jähriger Recherche. Meine persönliche Meinung ist:" Diese Buch ist ein ganz besonderes und einzigartiges Buch, es behandelt die Themen die mich am meisten interessieren, Intelligenzforschung und die Tiefsee. Wer sich für so Etwas interessiert, sollte dieses Buch gelesen haben." Viel Spaß beim Lesen, eure Annika

06.07.2006 23:18:54
daniel

bin jetzt erst auf seite 300 und bin begeistert. ich kann gar nicht aufhören zu lesen ...und endlich ist es mal ein buch, dass ich nicht in 4-5 stunden durchgelesen habe, da die schriftgröße schön klein ist und das buch fast 1000 seite hat. frank schäzing hat wirklich unglaubliche recherchen geführt. das buch ist mehr lernlektüre wie thriller. er erklärt jeden erdenklichen fachausdruck und wissenschaftsbegriff. ich liebe es, wenn man in einem buch so viel lernen kann. ich habe kontrollsmäßig mal im internet kontrolliert, ob alle angaben stimmen....es stimmt alles haargenau: z.b.: methanhydrat, killeralgen, würfelquallen, ... ein traumbuch, das jeder, der sich für wissenschaft interessiert, gelesen haben sollte.

ich melde mich, wenn ich das buch fertig gelesen habe!!!

lg daniel

26.06.2006 19:17:01
lina

"Der Schwarm" ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Wissenschaftliche Details werden verständlich erklärt, die Akteure sind gut charakterisiert und das Geschehen ist, wenn auch teilweise etwas abgehoben, wahnsinnig spannend.
Ein geniales Buch!

23.06.2006 15:12:05
olli

Lieber Helbi,

schon mal was von Respekt und Disziplin gehört? Anscheinend nicht!

Ich habe mir auch das Buch gekauft und mit grosser Begeisterung zu lesen begonnen. Leider muss ich sagen, dass es mir zu langadmig ist. Vieles ist wie ein Kaugummi in die Länge gezogen. Hat man dann einen Spannenden Teil erreicht, ist\'s auch schon wieder vorbei mit Spannung.

Schlecht ist das Buch nicht, aber keinesfalls ein Bestseller! 65°

22.06.2006 13:55:46
Stefan Schmidt

Ich fand es sehr spannend, gut geschrieben, auch die Charaktere kamen für mich gut rüber, wenn manchmal oft auch sehr pointiert, holzhammermäßig, aber stets im Rahmen.

Manchmal sehr ausschweifend (Leons Besuch in Nunavut, Johanson mit Tina Lund auf dem See), und die letzten paar Seiten etwas zu "abgehoben", aber insgesamt ein äußerst gelungenes Buch.

16.06.2006 14:49:59
Sanja

Also ich muss zugeben,dass mir bei manchen Kommentaren nichts anderes übrig bleibt als den Kopf zu schütteln!!Und Heinz,ja es taugt bestimmt für Leute,"die auf Herr der Ringe abfahren",denn genau das ist bei mir der Fall!!

Ich bin restlos begeistert von Frank Schätzings "Der Schwarm".
Es ist bemerkenswert,wie er es schafft,dem Leser wissenschaftliche Dinge so zu erklären,dass man sie auch als normaler Mensch verstehen kann,aber sich trotzdem nicht wie ein kleines Kind vorkommt!!
Die Kritik an den Charakteren verstehe ich nicht...Personen wie Leon Anawak und Sigur Johanson finde ich absolut glaubwürdig!!!!

Ich kann nur sagen,dass ich froh bin,dieses Buch gelesen zu haben!!!!Und ich kann es kaum erwarten,ein nächstes Meisterwerk von Frank Schätzing zu lesen!!!

06.06.2006 15:31:50
Daniel Meier

Darf noch 350 Seiten lesen. Irgendwie finde ich den (roten) Faden nicht. Im Gegensatz zu "The Stand" von Steven King, kann ich mich einfach nicht in die Hauptpersonen einfühlen. Das beschriebene Szenario, wie die USA alles an sich reisst, ist sicher nicht realistisch, weil schlicht unmöglich.
Der Versuch alles sehr techisch zu beschreiben ist nett, kaschiert aber die schwache Story. Von mir nur 60°.

06.06.2006 12:19:53
Steffi

Also für mich ist dieses Buch einer der besten die ich je gelesen habe. Schätzing muss enorm viel recherchiert haben um solch fundierte Details erleutern zu können.
Dennoch kann man eindeutig
erkennen, wo Fiktion anfängt und wo sie aufhört. Weitestgehend bleibt er, und das ist gerade das spannende an diesem Buch, realistisch, sodass man nicht den Eindrck hat, das es wirklich zu science-fiction wird. Außerdem gelingt es ihm Naturwissenschaftliche Themen und Probleme, mit Kritik zur Politik insbesonere auch die "Vormachtstellung" der USA unabhängig voneinander darzustellen.
Genial hierbei die Darstellung vom amreikanischen Präsidenten. Obwohl nie sein Name fällt, weiß man genau wer er ist. Im Großen und Ganzen für jeden, der interessiert ist an naturwissenschaftlichen THemen und besonders an der Tiefsee, wird von diesem Buch schlichweg begeistert sein!

01.06.2006 08:50:15
Bruno

Ich habe das Buch nach knapp 600 Seiten (von 1000) beiseite gelegt. Es ist zwar anfangs spannend, aber man hat wirklich das Gefühl, als wollte der Autor möglichst viel in den Roman packen. Das ganze wird so in die Länge gezogen, dass - zumindest mir - der Spass verging. Schade, hätte mir mehr versprochen.

22.05.2006 21:20:09
Volker Brengelmann

Erstens finde ich es irreführend, diesen Umwelt-Thriller in der Rubrik "Krimi" zu führen.
Zweitens sind die ersten 2/3 des Buches hochspannend, obwohl der Schätzing die Darstellung der Charaktere nicht liegt. Es tummeln sich eine Menge Abziehbilder durch die Story. Schlimm wird es dennoch erst im Schlussdrittel. Die Geschichte läuft Schätzing aus dem Ruder, er kann die anfangs geweckten Erwartungen nicht erfüllen, die Geschichte geht schlicht nicht auf. UN höchstgradig peinlich ist dann der Schluss. Aus meiner Sicht noch 55 °. Gruß Volker

09.04.2006 15:17:03
A-bella

Tja Robin...
ich verstehe nicht, wieso man in einem Meinungsforum so persönlich angegriffen wird.
Ich lese gern lange Romane, in denen gern alle möglichen Informationen enthalten sein können, aber nicht in diesem Umfang.
Wenn ich aber sage, dass mich Schätzing auf Dauer maßlos gelangweilt hat, dann ist das mein gutes Recht. Ich habe auch nie behauptet, dass der Roman schlecht ist... Der erste Teil hat mich auch wirklich fasziniert, aber das hat dann rapide abgenommen.
Mir persönlich sind die Charaktere zu flach (Indianer ohne Heimat, ehrgeizige Präsidenten-Beraterin, vergeistigte Professoren...), mir werden zu ausführlich irgendwelche technischen Details erklärt, mir ist der Roman an manchen Stellen zu Fantasy-mäßig und das Ende gefällt mir einfach nicht.
Deswegen muss man niemanden beleidigen, das ist einfach kein Niveau.
Finde den Schätzig-Hype übetrieben, nach wie vor.
Vielleicht wird der Hollywood-Film ja richtig lustig... Freue mich schon auf die springenden Wale, die den Hubschrauber angreifen.
Tja Robin, vielleicht sollten sie mal darüber nachdenken, wie sie mit der Meinung anderer Menschen umgehen.
In diesem Sinne...
A-bella

05.04.2006 20:57:52
Heinz

Was soll man dazu sagen? Lehrbuchzitate vermischt mit pseudowissenschaftlicher Hirn(?)akrobatik.
Alles in allem: reißerischer Schrott.
Taugt vielleicht für Leute, die auf Herr der Ringe o.ä. abfahren.
Heinz

29.03.2006 15:44:45
Corinna

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und mir auch sehr viel davon versprochen.
Also habe ich es gleich mit in den Urlaub genommen um es schnell zu verschlingen.

Leider ist es nicht möglich, sich in die Hauptpersonen zu versetzten. Die Story schockiert zwar, keine Frage, aber dennoch wirkt alles sehr langgezogen.
Jedes Detail wird bis ins kleinste erzählt, aber die Geschichte kommt nicht vorran.

Dann wird es spannend und schwups ist es auch schon wieder vorbei.

Und ich muss ganz ehrlich sagen... die letzten 30 Seiten habe ich mich richtig gequält.

Ich bin enttäuscht.

27.03.2006 19:17:05
Helbi

Das beste Buch, das ich seid langem gelesen habe. Kann Niko nur zustimmen, habe es auch in ein paar Tagen gelesen, ich meinte natürlich verschlungen. Und diese Pfeifen, denen es zu langatmig ist... schon mal was von ADS gehört, naja.
Auf jeden Fall hat Frank Schätzling hier einen Kracher abgelegt, die Figuren sind tiefgründig und die Handlung mehr als spannend, nur das Ende hätte man auch anders gestalten können, muss man aber nicht.
Und allen denen es zu langatmig ist, es gibt auch Taschenbücher, die haben nur 100 bis 200 Seiten.

22.03.2006 10:27:19
nina

Ich würde Li nicht als Reinkarnation zu Hitler sehen, mich hat sie eher an die amerikanische Aussenministerin Condolezza Rice erinnert.
Ich finde das Buch absolut genial, besonders die Kombination der wissenschaftlichen Erleuterungen mit einer erzählten Geschichte.
Der frühe Tod von Tina Lund war schade.

18.03.2006 16:27:34
Niko

Ich bin normalerweise der Preston, Crichton, Steven King-Fan, liebe die Herr-der-Ringe Trilogie und bin ansonsten Horror & SiFi-Konsument.
Habe mich auch an Hohlbein versucht, war aber von der unbeholfen/holprigen Erzählstruktur enttäuscht, also schon ein etwas verwöhntes Bürschchen.
Aber Schätzings "Der Schwarm", Hut ab.
Wenn ich mir so die einzelnen Kritiken ansehe kann ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen.
Hocheloquent wird da Kritik an Umfang und angeblichen Leerlauf der Geschichte geübt, aber selbst nicht mal einen simplen Aufsatz zuwege bringen.
Also nichts gegen das Buch, ich hab´s verschlungen in wenigen Tagen, und das will bei mir schon was heißen.
Mit keinem Gedanken konnte ich vorher die Ursache erahnen, also schon klasse, dagegen war "Beute" von Crichton eher ein schlapper Hut.
Daß der Autor aus Deutschland kommt und locker mit international bekannten Größen mithalten kann macht richtig stolz.
Weiter so, ich freue mich schon auf sein nächstes Werk.

14.03.2006 08:47:19
elke

ich war absolut begeistert von dem roman, es zeigt uns menschen mal wieder wie wenig wir doch noch von diesem, unseren planeten wissen. das szenario finde ich bis auf einige passagen sehr realistisch beschrieben. es beinhaltet umweltkatastrophen in mass, die keiner wirklich erleben will. auch die amerikanische mitwirkung ist echt wirklichkeitsnah.

12.03.2006 14:57:32
C

leider ziemlich langatmig. als ob schätzing zwanghaft 1000 seiten vollmachen wollte. es hätten auch 300 weniger getan. braucht nahezu 300 seiten, bis einmal etwas spannung da ist. erzählt über wissenschaft, gott und die welt, wenn der leser der (endlich mal spannenden) handlung folgen will. warum diese geschichte "thriller des jahres" ist und diverse preise einheimsen konnte, verstehe ich nicht. handlung und auch figurenkonstellation toll, aber wie gesagt viel zu langatmig. bsp.: von den letzten 30 seiten habe ich nahezu 20 überfliegen müssen.

10.03.2006 13:53:59
Martina Clemens

Ich habe das Buch mit großem Spaß und Faszination gelesen.
Und gerne hätte ich in meiner Schulzeit solch schlüssige Erklärungen für die Phänomene der Natur erhalten.

Die Geschichte aber hat mich stellenweise etwas verwundert, da die teilweise etwas flüchtige Beschreibung der excellenten Recherche widerspricht.
Bohrmann bleibt quasi in der Felsspalte bzw. seiner Höhle hängen. Die Auflösung dieser Situation erfolgt erst im Epilog - Bohrmann hätte mehr verdient ;-)

Außerdem fehlt mir teilweise die Entwicklung der Protagonisten. Die Personen sind zu schablonenhaft. Eine ansatzweise Ausnahme ist Anawak.

Grundsätzlich bietet dieses Buch guten Stoff für Hollywood. Alles ist möglich - das übliche Katastrophenspektakel mit Effekthascherei genau so wie der Ökothriller mit perfekter Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion, wobei die Ironisierung der U.S.A. und deren Repräsentanten dem Stoff zusätzliche Möglichkeiten bieten.

17.02.2006 15:51:50
Elfe2610

Ich habe gerade mal die Hälfte des Romans gelesen und bin total fasziniert. Heute habe ich sogar in der Bahn vergessen auszusteigen, weil ich so von dem Roman fasziniert gewesen bin. Sowas ist mir vorher noch nie passiert. Ich bin Biologiestudentin und finde seine Erklärungen von den einzelnen Tieren usw. echt klasse!!! Das ist genau das, was mich interessiert. Und einige Sachen, wie z.B. die Klassifizierungen der Tiere, kamen mir von meinem Studium bekannt vor. Das Buch lohnt sich allemal!!! Ich bin wirklich begeistert!!!

11.02.2006 11:38:38
Val

Zu meinem Vorredner bzw. Schreiber: genau die Stellen (Anawaks Heimat) fand ich am interessantesten, weil da auch mal menschliche Gefühle rüberkamen. Die zum Teil etwas langatmigen wissenschaftlichen Abhandlungen fand ich etwas ermüdend.

30.01.2006 08:21:57
mase

Ja, ich bin begeistert. Das Buch hat mich bis auf einige Seiten (Anawak zuhause) gefesselt und nicht mehr losgelassen. Das Buch stand längere Zeit bei mir im SUB, denn ich hatte vor den wissenschaftlichen Ausführungen "Angst". Doch die war unbegründet. Ich selbst sehr schwach in Naturwissenschaften habe alles verstanden, denn der Leser bekommt in spannender Manier die Zusammenhänge verständlich erklärt.

Alles weitere wurde schon gesagt. Obwohl ich finde, dass Der Schwarm nicht auf die Krimi-Couch gehört, ist es ein Buch, dass man gelesen haben muss

28.01.2006 09:34:20
Robin

Tja A-Bella, dazu kann ich nur sagen, dass sie mir wirklich leid tun. Haben sie n och nie zuvor ein langes Buch gelesen, in dem auch manchmal Randinformationen vermittelt wurden?)
Muss bei ihnen ununterbrochen etwas passieren um das Buch spannend zu machen. Ich halte es gerade zu für genial wie Frank Schätzing den Leser in die Welten der Wissenschaft entführt. Außerdem finde ich, dass das Buch gerade im zweiten Teil zu höchstform aufgelaufen ist. Ich habe noch nie etwas vergleinbares gelesen.
Also A-Bella, wie wärs wenn sie mal ein bisschen über das nachdenken, was sie lesen^^

12.01.2006 13:37:40
Dr Helmut Fritsche

Ich bin beeindruckt.
Das Buch wurde mir von Deutschland mitgebracht und hat hier in Suedafrica (und auch in meinem Buchklub) Aufsehen erregt.

Ich wuerde eine englische Version sehr begruessen.

Gibt es eine englische Buchbesprechung?

09.01.2006 11:31:39
Minnie

So, jetzt habe ich noch knapp 50 Seiten vor mir und ich schwanke zwischen Begeisterung und Kopfschütteln. Mir gefallen die ausführlichen Information und der Handlungsstrang ansich, aber gegen Ende des Buches und der Auflösung der Rolle Li bin ich überhaupt nicht einverstanden, da dies m.E. nicht ins Genre passt. Die Reinkarnation von Hitler in Form von Li passt nicht zum bisher perfekt verfassten Ökothriller.

03.01.2006 10:40:24
dino

Ein sehr gutes und absolut beängstigendes Buch. Mir wurde es makabererweise von jemandem empfohlen, der Weihnachten 2004 in Thailand verbracht hatte und genau dieses Buch am Strand las, als der Tsunami kam. Es wird einem selbst schon so ganz übel, bei den Beschreibungen, weil man sich alles so genau vorstellen kann.
Aber wie muß einem wohl zumute sein, wenn man gerade die detaillierte Beschreibung eines Tsunami liest und man schaut wieder zum Meer und dort spielt sich gerade genau das ab... Unglaublich und beängstigend.
Dieses Buch sollte man auf jeden Fall gelesen haben.

28.12.2005 22:17:03
Bernd

Ein wirklich tolles Buch - sehr gut recherchiert; Facts und (Science) Fiction werden auf spannende Art miteinander verwoben. Mir gefällt ganz besonders, wie F.S die USA bzw. deren Politik einschätzt. DIESE Einschätzung ist für mich beängstigend realistisch. Nun ja, etwas "Hollywood-Appeal" besteht, aber das macht einen Roman nicht unbedingt "schlecht" - zumal dieser Roman bestimmt nicht in den USA verfilmt werden wird, denn dazu ist die die Rolle der USA zu negativ bzw. zu ehrlich beschrieben. Den LeserInnen, denen Romane mit mehr als 500 zu anstrengend sind, empfehle ich "Winnie Pooh", denn selbst die "Harry Potter" Romane dürften für diese LeserInnen zu anspruchsvoll/anstrengend sein.

12.12.2005 18:37:45
Jörn

Nach den ersten 300 Seiten, kann ich mich der Kritik einiger "Vorredner" anschliessen: Schätzing schafft es im Gegensatz zu den Grossen des Science-Faction Romans nicht vorbehaltlos zu begeistern - der Leser wird zu sehr mit (ihm wahrscheinlich schon bekanntem) Allgemeinwissen bombardiert und fühlt sich dann vom Autor für etwas dümmlich eingeschätzt. Dies ist eine schlechte Ausgangsbedingung für eine fesselnde Story und sympathische Protagonisten. Gleichwohl ist die Grundidee des Romans m.E. sehr gut ausgearbeitet. Ich werde dieses Buch zu Ende lesen - aber auch nicht mehr.

02.12.2005 11:48:28
Stefan Weber

Das ist für mich Literatur: Randvoll mit Action, Information, aber auch Philosophie und Poesie. Die Auseinandersetzung mit den "großen Fragen" bis hin zu christlichen Ur-Fragen mag nicht jedermanns Sache sein, für mich ist es liebenswert, weil\'s - bei allen "Hollywood-Elementen" der Geschichte Tiefe verleiht und den Geist befruchtet. Wenn Spannungsliteratur solches bewirkt, dann verdient das höchsten Respekt. Die Vermischung von Fakt und Fiktion halte ich schlicht für meisterhaft - das hat mich oft angeregt, in der Wikipedia nachzuschlagen. Und siehe da: fast alles stimmt!

Was mir fehlt, sind nachvollziehbare Gefühle. Die Welt steht am Abgrund, aber die Laune ist entspannt? Kann mir keiner erzählen, auch nicht Frank Schätzing.

Am Rande angemerkt: Ich bewundere Schätzings Mut, sich auf immer neue Themen und Sujets einzulassen: Mal Mittelalter, mal Tiefsee, mal Terrorismus - Respekt!

29.11.2005 21:02:13
falk georg

Wesentlich besser: Stanislaw Lem
Der Unbesiegbare
Etwa vergleichbare Thematik, aber auf einem anderen Planeten
Manchmal ist man geneigt zu glauben der Autor hätte abgeshrieben oder Gedankengut geklaut :)

23.11.2005 17:16:08
PW

Habe das Buch waehrend eines Arbeitsaufenthalts auf einer Bohrinsel gelesen und dann schon mal oefters uebers Wasser geschaut.

Kein Jahrhundertbuch, aber spannend allemal, nicht zuletzt durch die gut recherchierten naturwissenschaftlichen Details. Auch fand ich das Ende erstmal enttaeuschend, im Nachhinein aber doch recht passend.

20.11.2005 16:24:26
A-bella

Vielleicht täusche ich mich ja irgendwie, mich wundert es, dass das Buch hier so gut ankam. Derweil ist es doch so Mainstream....
Ich habe hier schon tolle Bücher gefunden, ich lese sehr viel Mankell (das beste für mich überhaupt), Cornwell, Leon, Brown, Nesser und Vargas (auch toll) und ich liebe Krimis, aber das? Ich bin ziemlich überrascht!
Findet Ihr nicht, dass die Charaktere gerade im zweiten Teil total flach angelegt sind? Das erinnert mich an jeden x-beliebigen Horrorfilm. Und das Ende? Hat euch das vom Hocker gerissen?
Die Idee an sich finde ich ja spannend und den ersten Teil des Buches finde ich auch gut, aber deswegen kann ich ja nicht das ganze Buch gut finden, wenn ich die Auflösung total schwach finde.
...bin verwirrt...

20.11.2005 16:19:12
A-bella

Klar ist es eine Leistung so ein Buch zu schreiben und ich habe davor genauso viel respekt, wie vor dem wohl riesigen Recherche-Aufwand. Das liest sich ja alles anfangs auch echt interessant, aber sobald der erste Teil aus ist, ist für mich auch das Buch aus. Da wird dann seitenweise philosophiert und man wird auf mehreren Seiten informiert, wie dieser Tiefsee-Roboter funktioniert. Schätzing ergeht sich oft in irgendwelche biologischen Ausführungen, die nichts zur Handlung beitragen, die zwar inetressant sind, aber bitte nicht in dieser Länge!
Ich war letztendlich total enttäuscht von diesem Buch. Ab Seite 400 kann man es weglegen, diese idiotische Ende muss man sich nicht zumuten. Ich habe weitergelsen, um mich zu ärgern. Hätte meine zeit in zwei viel bessere Bücher stecken sollen. Ich versteh nicht, warum so ein Hype um dieses Buch gemacht wurde. Weil es ein Deutscher geschrieben hat? Wegen dem Tsunami? Ist mir irgendwie nicht ganz klar...
Mehr als 40 Grad würde das von mir nie bekommen.

20.11.2005 09:58:22
Beate Dittrich

Ich bin schwer beeindruckt.
Gar nicht mal von der spannenden Story, oder den vielen wissenschaftlichen Infos, auch nicht von der ökologischen Aufforderung.
Was das Buch für mich so besonders macht, sind die letzten Seiten.
Das war für mich reine Poesie.
Das Wissen, dass wir in Wahrheit gar nichts wissen,die Verzweiflung, dass wir das Unbegreifliche immer nur aus unserer begrenzten Wahrnehmung heraus zu erklären versuchen hinterließ bei mir ein tiefes Gefühl für die Schönheit allen Lebens.
Dafür danke ich Schätzing .

14.11.2005 01:05:54
frunk

Bastei-Lübbe-mäßig zwar, für Greenpeacler und solche die es werden möchten. Aber: Super spannend, man mag es wirklich kaum aus der Hand legen, möglicherweise ordentlich recherchiert, weiß man ja nicht. Gegen Ende etwas arg dahergeholt. Zu empfehlen, unter Vorbehalt.

09.11.2005 01:26:26
Jörg Weiberg

Die Geschichte ist faszinierend. Alle bekannten, " Neuen", belegten Erkenntnisse sind zu einem spannenden Geflecht verwoben. Ich habe den Roman gern und schnell gelesen. Und ich frage mich jetzt noch warum? Die Sprache ist simpel und wenig begeisternd. Eher flach und trivial. Mindestens 100 Seiten sind nur leeres, langweiliges und überflüssiges Geschwafel dass nicht im Geringsten geeignet ist Spannung aufzubauen oder den Plot weiterzubringen..Jenseits aller politischen Realitäten und bar jeder Sprachkompetenz. Die Vielfalt der deutschen Sprache und die daraus resultierenden Möglichkeiten wurden sträflich vernachlässigt.
Science Fiktion, als bar serviert!
Siehe "mars attacks" Was besonders nervt sind die, den Protagonisten ins Maul gelegten, Weisheiten. Ich fühlte mich stellenweise für dumm verkauft. Schätzing hält den geneigten Leser vermutlich für einen totalen Ignoranten und sieht sich genötigt in platten Bildern Allgemeinwissen zu verbreiten. Nichts Neues! Die langatmigen Erlärungen längst bekannter ökologischer Zusammenhänge können furchtbar entnerven. Alles in Allem ein spannender, sprachlich mißlungener, Roman.
Gruß
Jörg

31.10.2005 14:32:39
Jutta

Ich lebe auf La Gomera (Kanarische Insel) und habe das Buch durch "Zufall" in die Hände bekommen... Gelesen habe ich es auf meiner Dachterrasse, den aufgewühlten Atlantik direkt vor mir! Es war und ist unbeschreiblich..... Durch die zum Teil sehr realistischen Beschreibungen im Buch war und ist mein Blick aufs Meer nicht mehr gedankenlos. Gehe ich heute im Meer schwimmen, begleiten mich die Yrr als "Freunde"..... Vielleicht liegt es auch daran, dass La Palma, ja auch ein Handlungsstrang in dem Buch, in Sichtweite liegt und wir uns hier auf Gomera spätestens seit dem Tsunami in Asien auch mit den Folgen eines "Abbruchs" auf La Palma auseinandergesetzt haben.... Das Buch ist eines der beeindruckensten Werke, die ich gelesen habe und ich bin sicher, dass es die Sichtweise vieler Menschen nachhaltig verändern kann! Danke dafür!

25.10.2005 19:47:23
Nadja Bastel

Ich finde es eine ungeheuere Leistung so schreiben zu können, wie Herr Schätzing!! Wissenschaftliche Belege mit der Fantasie des Möglichen so zu verschmelzen ist sehr schwer!!! Beim Lesen kann man nicht mehr zwischen Wahren, Möglichem und Fantasie unterscheiden!! Es ist ein unglaubliches Werk von dem man nur jedem empfehlen kann sich von diesen auf 1000 Seiten geschriebenen Worten hinreißen zu lassen!

18.10.2005 17:19:13
L. Dietrich

Möchte das Buch empfehlen, was Muckis macht!!!
Genau 1.000 Seiten inkl. Einband müssen nämlich erst mal "gehantelt" werden - beim Lesen. Und das ist auch schon das Beste an dem Buch -> dass es lesenswert ist! Spannend, lehrreich und was zum grübeln.
Und die ewige Frage unserer Evolution ist packend und nachvollziehbar dargestellt. HERR und ICH - Das Mass aller Dinge, von wegen! Endlich mal ein gutes Buch, wo man sich nicht permanent veräppelt vorkommt, wegen lausiger Zusammenhänge - gut recherchiert.

14.10.2005 19:48:37
Benjamin Nübel

Der Schwarm ist das beste Buch das ich je gelesen habe.Am Meisten faszinierten mich die Fragen über den Sinn der Existenz der Menscheit und das sich das extrem konsumartige und gewissenloses Denken des Menschen ändern muss.Der Schwarm ein Buch spannend, voll mit Technik und vor allem beschränkte sich die Handlung nicht nur auf blutrünstigen Szenen.Die Person Li war ein perfekter patriotischer US-Soldat.Schön das die USA nicht als die Besten dargestellt wurden.Frank Schätzing ein Mann der sein Handwerk versteht, vielen dank für dieses Buch!

05.10.2005 21:30:09
Dominik

Ein wahnsinnig spannend geschriebener Roman-großen Lob an Frank Schätzing und seiner Begabung, Bücher zu schreiben. Vorallem gefielen mir seine detailierten Beschreibungen der Gentechnik, Biologie, Technik... Es ist schon wichtig, die Meere zu schützen, doch in wie weit stimmt das Verfasste über die "Yrr" tatsächlich mit der Realität überein? Oder ist dieser Teil nur reine Erfindung? Gibt es diese Würmer in Natura, oder sind sie nur Beispiele?
Auch die Chinesen / Japaner sollten dieses Buch lesen, und nicht mehr Walfang betreiben, und endlich diese Morderei belassen! Das Meer gehört unserer Spezies nicht.
Übrigens las ich diesen Roman diesen Sommer in der Normandie. Oft auch am Strand. Als ich auf die endlosen Weiten des Ozeans blickte, lief es mir schon mal eiskalt den Rücken runter. Das Meer ist noch unerforscht!!! Wenn mir jemand hier meine Fragen beantworten kann, und sich sicher ist, so soll er mir doch bitte schreiben. Danke

05.10.2005 09:06:14
Ingo

Wirklich eines der besten Bücher die ich je gelesen habe! Spannend und gleichzeitig sehr lehrreich. Dem Autor kann man eigentlich nur Respekt zollen, vor allem für seine gründlichen Researchen im Sachgebiet. Da ich die 1000 Seiten während meines Urlaubs am Mittelmeer las, mußte ich zwischendurch immer wieder einen nachdenklichen, teilweise auch bangen Blick auf das Meer werfen...schon irgendwie komisch...Auf alle Fälle Pflichtlektüre für die gegenwärtige und auch kommende US-Regierung!

03.10.2005 09:46:02
Alex Schart

Science Fiction und doch so real - oder doch nur vordergründig? Für mich eine umfassende Enzyclopädie des menschlichen Daseins, der Selbstüberschätzung der Spezies Mensch. Was dem Autor hier gelang, ist ein Meisterwerk. Pflichtlektüre für alle, die auf dieser Welt an den Hebeln der Macht sitzen. Schätzing hält uns in seinem Buch den Spiegel vor Augen und was wir erkennen, muß erschrecken! Schon deshalb, weil es die pure Realtät ist. Selbst die utopiscche Geschichte ist für mich uneingeschränkt vorstellbar und in einem hat der Autor völlig Recht: Wir sind nur ein Partikel im Universum und bei dem Experiment "Mensch" hat der Schöpfer gehörig gepatzt.
Spannend und fesselnd geschrieben, ausführlich recherchiert, hat mich dieses Buch nicht mehr losgelassen - 700 Seiten habe ich am Stück zu Ende gelesen ... so was gab\'s noch nie! Das Beste was ich bisher las. Das Buch der Bücher.

02.10.2005 09:28:26
Dr.E. Hemmersbach

Das Buch ist so spannend geschrieben, daß man es nicht aus der Hand legen möchte. Schätzing hat Fantasy mit viel ökologischer Wahrheit verwoben. Meine Hochachtung vor den minutiösen Recherchen des Autors.
Vielleicht hilft dieses Buch ein wenig, das Bewußtsein der Menschen wachzurütteln

01.10.2005 10:43:31
nick

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Vor allen Dingen regt es an , wie der Mensch mit seiner Umwelt umgeht oder besser gesagt umgehen sollte.
Ein dickes Lob an Frank Schätzing.
Ein muß für jedermann der spannende Bücher liebt.

22.09.2005 20:02:10
Swen Piper

Als Buch ein Weltbestseller und als Hörbuch? Das phantastische Werk ist aufwendig aufbereitet, die Stimmen sind überwiegend gut, allen voran der großartige Manfred Zapatka als Vorleser. Einige Nebenrollen erscheinen dagegen recht unglücklich besetzt. Der Mix aus Hörspiel und Hör-(Vor-) Lesebuch überzeugt, aber die Wucht der Informationen und die epische Länge des Hörbuchs nötigen dem Hörer sehr viel Konzentration ab und gehen teilweise zu Lasten der vorher gut aufgebauten Spannung. Das Ende des (Hör-) Buches ist einfach nur schwach und diesem Werk eigentlich nicht würdig.

16.09.2005 18:38:12
Torben

Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen.
Davor habe ich bisher als nicht Leseratte erst ein weiteres Buch in einem Stück durchgelesen. Und dann bekam ich noch so einen dicken Schinken geschenkt. Auweia dachte ich mir. Doch das Cover machte bereits Lust auf mehr. Also fing ich an zu lesen und der Schwarm zog mich in seinen Bann !!! Von der ersten bis zur letzten Seite fesselte mich das Buch so sehr daß ich mich auf jede freie Minute freute in der ich endlich weiterlesen konnte. Vor allem ist es sehr erschreckend-faszinierend wie aktuell dieses Buch in dieser Zeit wirkt und wie viel ähnliches tagtäglich in den Nachrichten erscheint.
Ein echter Knaller und seeeehr empfehlenswert!
Hab mich auch gerade entschlossen mir noch das Hörspiel zu kaufen. Für zwischendurch :-)

15.09.2005 18:48:47
f.mehlhorn

ich bin zwar erst 13 jahre alt,versteh noch nicht alle komplizieren wörter,aber das buch ist spannend geschrieben und frank schätzing hat sich vorher über alles was er schreibt gut informiert.es ist empfelenswert.

15.09.2005 13:11:10
Johannes Dick

Ich fand das Buch großartig, da es durch die genaue Herausarbeitung sachlicher Details besticht und die Geschichte daher so wirkt, als könne sie wirklich geschehen sein oder noch geschehen. Yrrsinnig toll!

11.09.2005 23:24:50
Jutta Cappallo

Gerade habe ich das über 1000 Seiten starke Werk "Der Schwarm" aus der Hand gelegt und ich muß sagen, es gehört mit zu den beeindruckendsten Büchern, die ich je gelesen habe! Gerade in einer Zeit, in der es von Naturkatastrophen geradezu wimmelt und mehr denn je nach einem tiefen Verständnis für unser Sein und dessen Zusammenhänge schreit, passt Frank Schätzing´s Buch wie die Faust auf´s Auge. Neben seiner brillianten Ausdrucksweise und den spannungsgeladenen Momenten, von denen der Leser immer wieder überrascht wird, schätze ich vor allem die unglaublich gute Recherche Schätzing´s, die es dem Laien ermöglicht, einen tieferen Einblick in die biologischen Zusammenhänge unserer Erde, insbesondere der Tiefsee, zu erlangen.
Kriminalistische Unterhaltung und realistische Fakten stehen sich hier so vortrefflich gegenüber, daß man immer wieder geneigt ist zu glauben, die Geschichte passiert tatsächlich...und zwar genau jetzt! Kompliment, eine wahre Glanzleistung und ein echter Lesegenuß!!!

09.09.2005 16:47:55
Jo. Lehmann

Hallo! Ich habe das Buch im Urlaub teilweise am Strand in Dänemark gelesen. Da das Meer in diesem Roman eine Hauptrolle spielt, war dieser Hintergrund besonders geeignet die Fantasie mit anzuregen. Dieser Roman scheint eine Fiktion, hat aber in vielen Teilbereichen in der Realität schon begonnen. Der Roman ist sogar tagesaktuell, wenn man das umweltverachtende Amerika beobachtet wie es im Katastrophenfall mit den eigenen Bürgern umgeht. Diese Menschenverachtung zu Gunsten der Großmannsucht wurde in diesem Buch sehr gut herausgearbeitet, zumal der Roman vor diesem Ereignis erscheinen ist. Ich fand es sehr spannend, informativ und daher besonders empfehlendswert.

08.09.2005 12:50:49
Joachim Hillers

Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen. Verfolge aber Seite für Seite mit Begeisterung und bin sehr gespannt auf das Ende. Nach den Seiten die ich bislang gelesen habe kann ich sagen, dass dieses Buch für jeden zur Pflichtlektüre werden sollte. Die Story rüttelt wach, sie ist klar und verständlich geschrieben und dennoch sehr spannend.

07.09.2005 13:17:14
Edda Gassert

Hochgelobt wurde mir das Buch. Als Vielleser habe ich es gekauft und - in Erwartung dieses besonderen Genusses - gelesen. Leider war das Buch nicht nach meinem Geschmack. All seine wissenschaftlichen Erkenntnisse kann ich nicht nachvollziehen - d.h. ich weiss nicht, ob er sich das ausgedacht hat oder nicht. Deshalb sind diese Infos für mich wertlos.

Die Handlung war schon spannend, aber ich war froh, dass ich das Buch durchhatte.

Was mich am meisten störte, war diese heute so moderne Tendenz: Der Mensch ist böse! Die Natur ist gut! Die Natur schlägt zurück! ....

Warum sollte sie? WIR sind die Natur ... Und "DER MENSCH" ist auch nicht böse. Schwarz-Weiss-Denken schreckt mich einfach ab.

Mein Mann hat mit dem Buch angefangen - er liest normalerweise Polit-Thriller und hat es nicht zu Ende gelesen: er war von all den wissenschaftlichen Fakten einfach gelangweilt. Das kann ich gut verstehen, mir ging es ja ähnlich.

Also, jeder wie er möchte. Ich würde es nicht noch einmal kaufen

03.09.2005 09:42:44
Lisa

Habe das Buch zur Zeit des Tsunami gelesen und es hat mich schon sehr gegruselt. Und vor ein paar Tagen entdeckte ich diese Meldung in der Tageszeitung:

Quallen legen schwedisches AKW still
Stockholm: Eine Invasion von Quallen hat gestern die Abschaltung des ältesten schwedischen Atomreaktors Oskarshamn 1 an der Ostseeküste erzwungen. Wie die Betreibergesellschaft OKG (Oskarshamn Kärnkraftgrupp) mitteilte, blockierten die zahlreichen Quallen die Leitungen für den Zufluss von Kühlwasser so gründlich, dass der 1972 in Betrieb genommene Reaktor mit einem "Sofortstopp" vom Netz genommen werden musste. Mit der erneuten Inbetriebsnahmen sei heute zu rechnen, hieß es.

Nach diesem Bericht bin ich verstärkt der Meinung, dass es sich beim "Schwarm" und eine ziemlich realistische Zukunftsvision handelt. Denn: "Wir brauchen die Natur, die Natur braucht uns nicht!"

30.08.2005 00:15:15
Da.ReAl.F!CkHuPe, lol

also ich bin auch total begeistert, ich hoer das hoerbuch immer weil ich dann so gut einpenne, aber manchmal steh ich extra noch mal auf um die naechste cd rein zu tun, so spannend is das....
und ich als jemand der eigentlich kein interesse an sowas hat.... geigeilgeil ,nur zu empfehlen!!!

27.08.2005 09:07:52
google

Ich bin derzeit noch nicht mit dem Buch fertig!
Aber ich kann schon einmal sagen, dass es einfach sehr ausführlich, genau und gut geschrieben ist.
Ich habe zwar auch schon andere gute Bücher wie Fremd im eigenen Leben gelesen, aber dieses Buch übertrifft einfach alles.
Frank Schätzing ist ein warer Künstler!

26.08.2005 22:02:23
Klaus Roll

Wahnsinn, bin total begeistert. Ein Buch in dieser Art, mit einer solch imponierenden Art der sachlichen Darstellung der Materie, ist schon der große Wurf. Es ist gerade diese Art der detaillierten Darstellung der Handlungsebenen und der Charaktere, die das Buch so spannend und nachvollziehbar und auch so realistisch machen. Ein imponierender Anstoss, wieder einmal an die Zusammenhänge in der Welt zu denken, sich auf das Wesentlich zu besinnen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Ein Anlass, die Initiative zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen wieder mehr in den Vordergrund zu schieben, sofern es denn zuletzt vergessen wurde. Wenn man Schätzing gelesen hat weiss man wieder, dass die Verantwortung für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen der Spezies Mensch eindeutig bei uns, im hier und jetzt, liegt. Dieses Buch sollte vieleicht als "Pflichtlektüre" im deutschen Bundestag, in den Schulen und an vielen anderen Stellen besprochen werden, könnte dazu beitragen, zumindest das Bewusstsein für die seit vielen Jahren drohende ökologische Problematik erneut zu schärfen.

24.08.2005 20:29:51
engel

Ich muss zu geben, dass dieses Buch das Beste ist was ich je gelesen habe und ich lese gern und viel. Ich war fasziniert von der Brutalität der Genauigkeit der Fantasie und der Kompromisslosigkeit des Autors, der sich auf eine ganz neue Ebene der Literatur begeben hat. Der Mensch reflektiert sein Verhalten und versucht durch wissenschaftlichen Eifer zu einer ethischen und philosophischen Analyse der Position des Menschen zu gelangen. Für alle die es noch nicht gelesen haben: Ein wahrhaftig unglaublicher Ansatz der mich so manches mal ins grübeln brachte und mich zu Tränen rührte. Her Schätzing sie sind GOTT

20.08.2005 00:48:18
Jessica

Ich habe das Buch zwar noch nicht zu ende gelesen. Aber all das, was ich bis jetzt in mich aufnehmen konnte hat mich zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch ist mit abstand das BESTE, was ich je gelesen hatte. Ein sehr GROSSES LOB an den herforragenden Autor.Vor allem gefällt mir die Figur des Sigur Johanson. Ich werde dieses Buch, denke ich mal und glaube ich auch, mit begeisterung zu ende lesen.

18.08.2005 13:28:53
Stefan

Sehr spannend ist das Buch auf jeden Fall und die Idee ist sehr gut, aber :
- ich mag es nicht, wenn in einem fiktiven Roman zu viel Sachwissen verpackt wird - da lese ich lieber ein Sachbuch (u.a. auch deshalb, weil ich keine Trennung zwischen "realem Wissen", Fiktion und Meinung des Autors erkennen kann -somit kann ich die verpackten Infos nicht später nutzen)
- ich empfinde die sprachlichen Möglichkeiten des Autors als sehr eingeschränkt (Zitat : "Ein Herzschlag der Ewigkeit verstrich.") Hä? Was will Schätzing damit ausdrücken?
- Schätzing verteilt einige Seitenhiebe Richtung Hollywood, gleichwohl liest sich das Buch stellenweise wie das fertige Drehbuch für einen typischen Katastrophenfilm.
Also nette abwechslungsreiche Lektüre, aber auch nicht mehr.

13.08.2005 15:26:03
sarah

ich bin gerade an der hälfte des buches angelangt. ich kann es nicht aus der hand legen. die szenarien sind so gut beschrieben und ich werde immer wieder neu überrascht! das schätze ich an dem buch sehr!die details zu den einzelnen naturwissenschaften haben mich auch sehr ergriffen, sie sind absolut nicht überflüssig in diesem buch!bin gespannt wie es weiter geht!

07.08.2005 14:04:32
Hanna

Nachdem ich Der Schwarm das erste Mal gelesen hatte stand für mich fest, so ein fesselndes, spannendes und informatives Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Frank schätzing schafft es Wissen zu vermitteln und gleichzeitig einen packenden Thriller zu schreiben, in dem er mal wieder überaus interessante Charaktere schafft. Die Handlung in der Schwarm spielt sich auf so vielen Ebenen ab und hat so viele Wendungen wie ich sie noch nie einem Buch vorher gefunden habe!
Auch wenn es so dick ist - dieses Buch muss man gelesen haben!

07.08.2005 07:41:20
Angelika

Ich habe dieses Buch schon kurz nach seiner Erscheinung gelesen und bin jetzt ganz erstaunt, es hier auf der "Krimi-Couch" zu finden. Als Krimi habe ich es nie eingeschätzt oder verstanden. Aber das ist wohl Ansichtssache und jedem Einzelnen selbst überlassen.
Nichts desto Trotz ist es ein superspannendes Buch und ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich auch die letzte Seite verschlungen hatte. Dieses Buch sollte eigentlich jeder lesen - besonderst die Menschen, die so fürchterlichen Schindluder mit unserer Natur und Umwelt betreiben - und nur bis zu ihrem eigenen Tellerrand sehen können. Selten habe ich ein so spannendes Buch mit so vielen wissenschaftlich fundierten Hintergrundinformationen gelesen. Hoffentlich schreibt Frank Schätzing noch mehr Bücher auf diesem hohen Niveau.

06.08.2005 14:40:38
Editha

Habe das Buch auch gelesen und war gefesselt von der ersten Seite bis zur letzten. Die fiktiven Scenarien, die beschrieben werden, sind doch gar nicht so abwägig, wer weiss, wie das Meer und die Bewohner mit der andauernden Verschmutzung reagieren werden...... Ich kann mir ganz gut veränderte Lebensformen vorstellen und das die Wale sich plötzlich aggressiv verhalten usw, so abwägig ist das alles nicht.... Es hat mir sehr zu denken gegeben und ich hoffe, dass noch viele dieses Buch lesen werden.

03.08.2005 13:06:21
Miriam Nahrath

Meiner Meinung nach ist das Buch einsame Spitze. Die wissenschaftlichen Erklärungen fand ich sehr gut. Es war fast die ganze Zeit über sehr spannend und auch informativ (z.B. sehr interessant die Berichte über die verschiedenen Wale).

Da kann ich nur sagen: Hut ab!

02.08.2005 16:14:41
Rolf K.

Seit langem hat mich kein Buch mehr so gefesselt wie dieses. Die tausend Seiten vergingen wie im Flug. Die wissenschaftlichen Erläuterungen fand ich keinesfalls langweilig, überflüssig oder belehrend, sondern sehr interressant, informativ und leicht verständlich rübergebracht. So hat der Autor es fertig gebracht das Szenario glaubhaft und nachvollziehbar darzustellen. In der Mitte fand ich das Buch etwas langatmig, aber nicht lange dann geht es wieder richtig kurzweilig weiter. Der Schluss für meinen Geschmack vielleicht etwas zu Hollywoodmäßig, und damit meine ich nicht das Ende, sondern lediglich das Actionszenario. Endlich mal ein Kracher mit ungwöhnlichem Thema und Umfeld,
mal was ganz anderes, bravo Frank Schätzing!

26.07.2005 15:46:39
B.Bondit

ausgezeichnet und packend geschildert. Viele Hintergrundaspekte auch authentisch. Zum Schluss ein bischen viel SF, doch spannend bis zum Schluss.
Schade, aber um so realitätsnäher, dass manch ein Leserliebling das Ende nicht erlebt. Hat Frank Schätzing eine e-mail-adresse?

14.07.2005 01:15:02
Hermine Foerster

Ich halte generell ein Buch, das mehr als 500 Seiten hat, für suspekt. Ich würde mich als Lektor an das Motto halten "Fasse dich kurz". Das trifft auch leider auf dieses Buch zu. Muss ich denn all diese Details über Bio-, Chemie- oder Waffentechnik lesen, um das Grundproblem zu verstehen. Es mag ja eine seriöse Recherche gewesen sein, was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, aber muss man das wirklich im Detail verstehen, um den "Roman" zu genießen? Ich war immerzu im Konflikt, im Internet nachzusehen, was denn nun stimmt und was fiktiv ist. Das mag ja auch ganz stimulierend sein, - es ist allerdings auch ganz schön ermüdend. Haben Sie Erbarmen mit den Lesern, denen irgendwann am Abend ein (gewichtsmäßig gesehen) schweres Buch auf die Nase fällt, weil die Details zu ermüdend sind, weil man sie - ohne Vorkenntnisse zu besitzen - auch nicht überfliegt.l
Ich war mehrmals versucht, das Buch beiseite zu legen, aber mangels deutschsprachiger Literatur hier im Ausland bin ich hängen geblieben.
Trotzdem: Kürzung, vor allem in der ersten Hälfte, könnte dem Buch und dem zugegeben sehr interessanten Thema nur nützen.
Herzliche Grüße
Hermine Förster aus Bordeaux

07.07.2005 13:17:50
Christine

Hallo, also ich habe gerade das Buch beendet, war absolut gefesselt, von der ersten bis zu letzten Seite. Ich finde immer schade, wenn ich so ein dickes Buch zuende gelesen habe, weil man dann immer das Gefühl hat, gute Freunde zu verlieren. Ja, es gab viel Sachliches in dem Buch, aber ohne dies hätte doch keiner die Hintergründe verstanden, der nicht vom Fach ist. Und ja, das Ende wird nicht jedem gerecht, aber wer kann schon jedem gerecht werden. Ich finde, dass Frank Schätzing einen guter Mittelweg zwischen Auslöschung der Menschen und Vernichtung der Yrr gelungen ist. Wie hätte es sonst ausgehen können? So gibt es Hoffnung und Nachdenken. Einfach ein wunderbares Buch!!!

05.07.2005 10:21:47
Peschinho

Ich kann mich der Meinung vieler Kritiker in diesem Forum nicht anschliessen, dass das Ende abflacht. Auch geht die menschliche Rasse nicht als Sieger hervor. In einem amerikanischen Roman a la Dan Brown wäre die Situation gelöst gewesen. Bei Schätzing ist sie es keineswegs. Die Menschen verlieren den Glauben, im Bezug auf nachhaltigen Umgang mit der Umwelt gibt es keine neuen Ansätze, die Weltordnung gerät durcheinander => die Welt versinkt im Chaos. Das ist für mich sehr nachvollziehbar und typisch für einen differenzierten europäischen Blick auf die Welt. Der amerikanische ist oft einfacher: "Haben wir erst mal Hussein, dann herrscht Frieden im Irak und alle freuen sich auf die amerikanische Interpretation der Weltordnung."

02.07.2005 21:49:49
Adrian

Wenn man detaillierte Beschreibungen über Geophysik, Evolution, Biologie usw., eingepackt in einem spannenenden Reisser, gerne liest, ist man mit diesem Buch hervorragend bedient - sofern man von edlen Gutmenschen, genialen Wissenschaftlern, knallharten Armeemaschinen, geldgeilen Industrieangestelleten und vorallem von dem absolut schwachen Hollywoodfinale absehen kann!
Tipp: die letzten 200 Seite entfernen und diese in den Schredder werfen...

28.06.2005 14:59:54
Shanna R.

My cmt!
Ich bin erst 13 Jahre alt (was heißt erst;-)) und habe doch dieses mega Buch gelesen... Kalr ist ich verstehe nicht alles, Fremdwörter uns so sind leider noch nicht meine Stärlke aber trotzdem fand ich dieses Buch sehr gut und spannend...
Ich stelle es sogleich in meiner Klasse als Präsentation und Note-Verbesserung vor und ich hoffe es kommt dort auch gut an...
Einfach SUPER!
MFg, Shanna R.

17.06.2005 15:45:39
Hexxengirl

Nun muss ich meine Meinung doch auch mal loswerden:

Also fast so spannend wie das Buch, sind die Kommentare hier :-)
Ich habe das Buch bereits vor einem Jahr während meines Strandurlaubes gelesen und zwar in 4 Tagen. Da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, hatte meine Mitreisende kaum etwas von mir, ausser wenn ich ihr erklärte, warum ich jetzt doch nicht unbedingt ins Wasser wollte (Quallen, Haie, Wale, blaues Leuchten, es gibt ja Tausend Gründe :-) ).
Ich persönlich wurde von dem "Wälzer" kein bischen abgeschreckt, da ich Bücher nur ab mindestens 400 Seiten wirklich lieben lerne, denn meiner Meinung nach werden nur in so großen Werken die Charaktere so nahe gebracht, dass man sie nicht mehr vergisst.
Obwohl "Der Schwarm" zu einer meiner Lieblingsbüchern und eindeutig zu den Besten Büchern von Frank Schätzing gehört, bin auch ich vom Ende ein wenig enttäuscht worden. Mir kommt es so vor, als ob er sich zum Schluss gehetzt hat, da der Abgabetermin vor der Tür stand.
Die wissenschaftlichen Erläuterungen gehören unbedingt zu diesem Buch. Ohne diese Erklärungen wird einem der Realismus gar nicht so bewusst und ich bin immer froh dazu zu lernen. Und ich finde er macht das großartig, man denke nur daran, wie Prof. Bohrmann der Schulklasse die Eigenschaften von Methan erklärt. Rafiniert, so versteht es jeder :-)

Noch eine Anmerkung zum Eintrag von glendambos vom 2.5.05. Kritik sollte nur geübt werden, wenn man das ganze Buch gelesen hat. Unrealistisch finde ich da gar nichts.
Wenn ich mir überlege, wieviele gute Bücher ich verpasst hätte, wenn ich vor Seite 200 aufgegeben hätte......

Das Hörbuch habe ich mir nun auch gekauft und während dem Berufsverkehr angehört. Obwohl ich viele Stellen im Hörbuch vermisse, die leider gekürzt wurden, bin ich von den Stimmen total begeistert.
Auf den Film bin ich gespannt, aber gab es jemals eine Verfilmung, die mit dem Buch mithalten konnte?

Ich hoffe sehr, dass dieses Buch auch zum besseren Verständnis führt, was wir der Natur und damit auch uns eigentlich antun.

Grüße an alle

17.06.2005 14:47:36
Jonathan

Umweltkatastrophen gehören ja momentan der Mode an. Auch Schätzing springt auf den Zug, nun gut. Das Buch ist überladen mit Sachinformationen, von denen man den Eindruck gewinnt, sie seihen abgeschrieben (sueddeutsche berichtete). Wenn man also diese endlosen Infos überblättert ist das Buch in Ordnung. Wie auch viele Andere muss ich bestätigen, dass der Anfang gelungen ist und sich bis Seite 600 spannend liest, ab Seite 800 verliert sich Schätzing leider in seiner tollen Geschichte mit seltsamen Wesen in Blau. Naja. Ganz besonders übel ist mir der Epilog am Ende aufgestossen, hier bekam der Leser den Eindruck, Herr Schätzing spielt persönlich und belehrt uns Menschen. Ei Ei Ei! Dieses Buch kann man sich sparen.
Allerdings, der erste deutsche Autor, der einmal in die Nähe amerikanischer Thriller, Romane herankommt.

07.06.2005 20:09:47
Sabrowski, Günter

Wahrscheinlich eins der besten Bücher, die je erschienen sind - ohne Übertreibung.
Wenn man in dieser Zeit Illuminati von Dan Brown etc. liest und möglicherweise - zu Recht - begeistert ist, fällt einem dort doch nach gewisser Zeit die typische "amerikanische" Seichtheit auf - kein echter Tiefgang. Bei Frank S. ist das anders. Unabhängig, dass es eine (noch) Fiktion ist, fesselt der Roman derart, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Vergleichbar nur noch mit echten wissentschaftlichen Büchern wie William Calvins "Der Strom der bergauf fliesst".
Schätzing schafft es, die Protagonisten über die gesamte Buchlänge "sich selber" zu sein und vermeidet letztlich ein Mischmasch von Charakteren, wie oft in ähnlich langen Abhandlungen erlebt. Interessant ist, dass die Sachinformationen ein weites Spektrum einnimmt und die Fiktion in den Hintergrund treten lässt. Und das mit ungeheurer Detailtreue und Leichtigkeit.

Bravo, bravo, bravo!

Wie heisst die englische Ausgabe, falls es eine gibt und, im positiven Fall, warum ist sie nicht Bestseller Chartleader in den USA - hoffentlich doch wohl nicht, weil die Amis niveaumässig.........

31.05.2005 18:52:59
Werner T.

Ein erschreckend realistischer Doku-Roman!Frank Schätzings Träume manifestieren sich in Form von Szenarien, die dem Leser bedrohlich nahe kommen. Der degenerierte Egoismus der sogenannten ,, Zivilbevölkerung,, lässt solche Katastrophen nicht nur erst entstehen, sondern auch in einem irrsinnigem Tempo beschleunigen. Die Tiefe dieses Romans ist beeindruckend. Der Schluß der Geschichte symbolisiert,, High Noon,,. Frank Schätzing ist mit seinen Träumen garantiert nicht allein!!

30.05.2005 14:53:59
Uwe Herdickerhoff

Sehr lesenswert ! Ich bin kein fleißiger Leser, in der Vergangenheit las ich mehr Sachbücher als Romane oder Krimis. Dieses Buch gehört zu den sehr wenigen die mich über lange Zeit fesselten. Die Story erscheint über lange Strecken nicht so abwegig, dass es zu kitschig werden könnte. Verpackt in jede Menge dokumentarischer Sachthemen ist es wirklich super spannend. Das hier vielfach kritisierte abflachende Ende möchte ich nicht bestätigen. Mir hat das Buch bis zum Ende gut gefallen, gerade die unterschiedlich geprägten Abschnitte beugen durch die Abwechslung einer Abflachung vor.

29.05.2005 20:42:30
dietmar

Ich gebe zu: Auch ich habe das Buch verschlungen, bekam Ärger mit meiner Frau weil ich "abtauchte" - und doch bleibt nach dem Lesen ein schaler Geschmack. Schätzing wurde mit seiner Lösung für den Schluß Opfer seiner eigenen Kritik - auch er löst sich nicht von seiner berechtigten Kritik dass "der Mensch" am Schluss doch der intelligentere ist - auch wenn mir dazu am ehesten "Bauernschläue" einfällt. Die konsequente "Negativlösung" (=Ausrottung des homo sapiens) wäre folgerichtiger gewesen - aber wer mag sich das schon konkret ausmalen und vor allem: wer könnte davon berichten??

22.05.2005 16:14:04
Moritz Michels

Ich bin eigentlich kein großer Leser, aber dieses Buch fesselte mich wirklich nächtelang. Ich war so gespannt wie es weiter und was passiert. Ich konnte echt nicht aufhören zu lesen. ICh finde das buch sehr gelungen, allerdings finde ich das Ende nicht so toll, da dort die Geschichte in den Hintergrund gestellt wird und es nur noch um Gemetzel geht.

18.05.2005 14:41:04
Heike Schumacher

Habe vor zwei Tagen das Buch beendet. Gut 3/4 des Buches habe ich verschlungen, fand aber auch zu Ende, dass der Lesestoff ziemlich trocken wurde. Tierisch viele wissenschaftliche Ergüsse und dann schwenken wir auch nochmal in Esoterik-Ebene. Es paßt zwar zur Thematik aber liest sich recht schwer. Grundsätzlich vermiest es mir aber nicht die Lust auf Frank Schätzing.... LG Heike Schumacher

17.05.2005 12:46:54
Christian

Das Buch von Frank Schätzing tritt auf den ersten äußeren Blick als ein nicht endend wollender Brecher auf. Hat man jedoch begonnen es zu lesen ist es zu schnell vorbei. Alles in allem ein sehr gelungenes Werk, welches auch nicht vor Naturwissenschaftlichen Details zurück schreckt. Außerdem kann man wunderbar über die Themen und Annahmen diskutieren da für die Story realitätsnah recherchiert wurde.
Eine Verfilmung ist natürlich denkbar, jedoch kann ich mir vorstellen, dass vieles aus dem Buch zu kurz kommt. Für einen reinen Aktion Film ist die Message einfach zu schade.

14.05.2005 14:41:55
Daniel Schmitt

Meiner Meinung nach ist das Buch eine Art Fiktion wo Realität und Fantasie nah beieinander liegen. Das Buch basiert auf vielen naturwissenschaftlichen Ereignissen. Mit diesen schafft es Schätzing eine fesselnde Realität aufzubauen und dem Leser einen Einblick in die verborgenen Tiefen unseres Planeten zu gewähren. Jedoch kommen auch viele Auszüge aus möglichen Sci-Fiction Fantasien vor, die meiner Meinung nach den wissenschaftlichen Aufbau des Buches beeinträchtigen. Jedoch ist der Schwarm eines der Besten Bücher die ich je gelesen habe.

11.05.2005 21:30:16
Vince

Nun ich muss sagen, dass das Buch(vor allem am Anfang) ziemlich gelungen ist.
Das einzige, was ich auszusetzen habe, ist dass dem Autor gegen Ende etwas die Luft ausgeht, das Geschehen wird undurchsichtig, der ganze Schreibstil verändert sich (leider meiner Meinung nach nicht sehr positiv, wenn auch nicht allzu negativ). Wie aus der anfangs netten Judtith Li plötzlich eine Bestie wird...Naja, es schwankt von spannendem, anregendem wissenschafts-Science Fiction Roman plötzlich zu einem CIA-Thriller im Hollywood-Style... Aber im ganzen finde ich es sehr gelungen, und nur von der Tolkien Reihe(Herr der Ringe, Silmarillion, die 10 Englischen geschichtsbände und Co.) übertroffen.

05.05.2005 13:26:18
mark

Es ist einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Anfänglich war ich sehr begeistert, habe dann auch dem Hörspiel mit Spannung gelauscht, aber je mehr Abstand ich zu dem Roman gewonnen habe, desto größer wurde meine Skepsis gegenüber dem Romanautor Frank Schätzing, obwohl ich den "Schwarm" für seinen bisher besten Roman halte. Vor allem im Vergleich zwischen Buch und Hörspiel wird einem einiges klarer, warum der Roman im letzten Drittel so erstaunlich schwach ist (der Handlungsstrang auf La Palma ausgenommen).
Im Buch stellt Schätzing die Geschichte eines armen, chilenischen Fischers, der in einen Schwarm sich seltsam verhaltender Fische eine grausame Entdeckung macht, als Prolog vor den Roman. Ein kluger Trick, um Spannung aufzubauen. Der Leser weiß, irgendwas "Böses" lauert da unten im Meer und die Suche nach dieser Bestie trägt über zwei Drittel des Romans. Aber genau dadurch erscheint das actiongeladene Ende auf diesem (symbolisch überfrachteten) amerikanischen Kriegsschiff wie ein Fremdkörper in einem bis dahin sehr spannenden Thriller.
Im Hörspiel fehlt der Prolog, weshalb der Hörer erst beim Angriff der Wale die Bedrohung, die in der Tiefe lauert, wahrnimmt.
Dies führt dazu, dass die Handlung stetig auf diesen Höhepunkt zusteuert, auch weil die Geschichte immer wieder aus der Sicht Samantha Crowes (hervorragende Besetzung: Mechthild Grossmann mit rauchig-versoffener Stimme) erzählt wird. Soviel zum Vergleich zwischen Roman und Hörspiel.
Außerdem wollte ich noch etwas zu dieser "Krimi-Couch-Kritik" von Peter Kümmel loswerden. Es ist absoluter Schwachsinn zu behaupten, Frank Schätzing würde "mit bekannten Katastrophen-Thrillern" aus Hollywood "hart ins Gericht" gehen und diese "Spitze", die "dieses Genre" so "vortrefflich" parodiert, soll Herr Kümmel mal vortragen. Frank Schätzing ist kein Kritiker von Hollywood-Filmen, sondern er hat sich in den letzten zehn Jahren stetig dahin bewegt, ein Autor für die Traumfabrik zu werden. Er ist nur so intelligent und zitiert die Filme, aus denen er nicht nur Figuren klaut (Samantha Crowe "Contact"), sondern letztendlich auch das Ende seines Romans ("The Abyss"). Und wie sehr sich Frank Schätzing in "Plattitüden" gefällt, zeigt dieser hanebüchene Handlungsstrang, in dem Leon Anawak wieder auf seine indianischen Wurzeln trifft oder der "Condoleeza Rice"-Verschnitt Judith Li, die plötzlich so seltsam "böse" wird.
Aber so ist dieser Roman eben: Er bewegt sich am seichten Ufer, wenn es um den Nebendarsteller Mensch geht und führt uns hinaus in die Tiefsee, wenn der Hauptdarsteller, das Meer, in Erscheinung tritt.

02.05.2005 17:16:53
glendambo

Ich habe heute nach ca. 200 Seiten das Buch umgetauscht, dem Buchhandel sei Dank. Sowohl Science Fiction - Literatur als auch SF-Filme habe ich schon immer verabscheut und dieses Buch ist 100 % SF.
Für den Zeitraum meines Verbleibs auf dieser Erde halte ich einen Angriff von Walen auf die Boote einer Whale-Watching-Tour für genauso unwahrscheinlich wie die Landung eines UFO\'s auf der Erde.
Also, für SF-Fans bestimmt eine spannende Lektüre, für SF-Gegner der wahre Horror.
Wer schreibt eigentlich mal ein Buch über die realistischen Horrorszenarien auf dieser Erde, so wie Dan Brown über die leidvolle Geschichte der katholischen Kirche ?

27.04.2005 19:45:49
Larissa Henze

Meiner Meinung nach hat Schätzing einen Volltreffer gelandet. Das Buch ist gut recherchiert und macht Spaß!
Ansonsten gefällt mi die Idee einer so interessanten anderen Spezies- noch dazu im Wasser- sehr gut, da wir weniger über das Leben in Tiefen des Ozeans wissen als über das Weltall.Ich denke man muss das Buch einfach gelesen haben!

19.04.2005 21:44:56
Dr. Tobias Kühn

Spannendes Buch. Leider wurde mein Lesespaß gegen Ende durch einige sachliche und logische Fehler getrübt. (z. B. liegt die Existenz des "Urkontinents" Pangäa mehr als 180 Mio Jahre zurück, es gab zu diesem Zeitpunkt auch keinesfalls nur Einzeller (dies träfe eher für den Zeitraum vor 1,8 Milliarden Jahre zu) wie auf den Seiten 863 und 864 behauptet wird. Noch falscher ist aus meiner Sicht die angeblich mögliche Öffnung einer Luke nach außen eines Klein-U-Bootes mit 1 Atmosphäre Innendruck in 3500 m tiefe gegen einen Wasserdruck von 385 Atmosphären und die danach geschilderten Vorgänge - es würde, selbst wenn die Öffnung gelingt, keinesfalls die Luft explosionsartig nach außen schießen, sondern extrem komprimiert werden und ein dann eine etwa tennisballgroße Luftblase nach oben steigen (Seiten 978/979). Überhaupt kann ich die Kritik vieler Leser teilen, die die letzten 200 Seiten dieses Buches für schwach halten, auch stilistisch (zum Beispiel wenn ununterbrochen auf bekannte Kinofilme verwiesen wird, der Abläufe immer mehr einem Hollywoodfilm gleichen oder die Figuren doch recht schematisch handeln). Insgesamt greift das Buch jedoch interessante Themen auf, regt zum Nachdenken über das Wesen der Menschen und den Umgang der Menschen mit der Welt an und unterhält zumindest auf den ersten 800 Seiten sehr gekonnt und fesselnd.

19.04.2005 15:42:39
Oliver

Als ich mir das Buch kaufte, hatte ich noch 2 andere Bücher zu lesen. Da ich es kaum erwarten konnte "Der Schwarm" zu lesen, hab ich die beiden anderen Bücher doch recht schnell und oberflächlich zuende gelesen.
Die ersten 100 Seiten waren dann auch innerhalb von wenigen Stunden gelesen und haben mir Lust auf mehr gemacht. Anfangs erkennt man noch nicht wirklich, was Schätzing mit den verschiedenen Handlungssträngen bewirken will, aber je weiter man kommt, umso deutlicher wird alles.
Das Buch hat alles, was ein tolles Buch braucht. Jede Menge Spannung, tolle Charaktere, tolle Story...wirklich klasse.

13.04.2005 00:55:43
die kleine mo

Zum Lesen von Schätzings "Der Schwarm" hätte ich mir keinen besseren Ort aussuchen können: ein Badeort am Meer! Wenn ich dann mit Meeresrauschen im Ohr auf einem Liegestuhl lag und der Sand zwischen die Seiten geweht wurde (der hinterher nur mit viel Aufwand zu entfernen war), fühlte ich mich schon fast wie einer der im Buch beschriebenen Charaktere! Ich konnte diesen Schinken einfach nicht mehr aus der Hand legen; sogar nachts nicht, wobei ich das Risiko einging, tausende von Moskitos durch meine Leselampe anzulocken. Nicht nur der Spannungsbogen wird von Schätzing hervorragend bis zum Zerreißen gespannt, auch die Verknüpfung von Realität (Wissenschaft) und Fiktion hätte er nicht besser machen können! Das Thema ist zudem gut gewählt, da der Leser - ob er will oder nicht - zwangsläufig zum Nachdenken gebracht wird, was in der heutigen Zeit viel zu selten passiert (jedenfalls wenn man vom TV ausgeht). Einzig das Ende war für meinen Geschmack ein bischen zu fiktiv und irgendwie unbefriedigend. Aber wer auf science fiction steht, der kommt mit dem Ende wahrscheinlich perfekt zurecht. Mehr möchte ich nicht sagen, nur noch, dass dieses Buch eine spannende Unterhaltung bietet, die je nach Lesegeschwindigkeit über Tage andauert (in denen man sich auch besser Zeit zum Lesen nehmen sollte, sonst wird es unerträglich nicht zu wissen, wie es weiter geht)!

11.04.2005 20:06:36
Jutta

Das Thema ist sehr interessant. Die Spannung ist ungefähr bis zu 2/3 des Buches unerträglich, dann sind einige Passagen sehr langatmig, was die Spannung etwas trübt. Die 1000 Seiten sind etwas lang. Ab Seite 800 wurde es doch etwas mühsam. Aber auf diesen Lesespaß möchte ich trotz der Länge nicht verzichten.
Also bis zum Schluß durchhalten, es lohnt sich.

08.04.2005 03:00:04
michael seidel

beim lesen kam es mir vor als waere das alles nicht fiktiv,sondern als ob wir das eh gerade alles erleben.zumal viele personen auch durchaus real sind und nicht etwas erfundenes. sonst:grossartig und überaus lesenswert, wenn auch stellenweise etwas langatmig.

02.04.2005 21:00:55
Johanna

Ich finde das Buch im Großen und Ganzen sehr gelungen, doch was mich stört, ist, dass Frank Schätzing viele Fremdwörter benutzt, wofür man im Deutschen so tolle Ausdrücke hat. An manchen Stellen habe ich das Gefühl, das Buch wäre eine schlechte Übersetzung, obwohl Frank Schätzing Deutscher ist.

02.04.2005 12:38:53
Flo

Ein großartiges Buch, dass uns wieder einmal unsere Schwächen aufzeigt aber es dabei auch belassen wird. Denn welcher Ölkonzern oder welche Fischerei lässt sich von sowas auch nur im geringsten aus der Ruhe bringen. Leider...trotzdem wird es den einen oder anderen der es gelesen hat ins Grübeln bringen, und damit wurde meiner Meinung nach etwas bewegt. Gute Literatur ist für mich wenn es gelingt das Fiktive (aber nicht gänzlich unmögliche) und das Reale
so miteinander zu verbinden, dass man etwas für sich dazugewinnen kann.

30.03.2005 22:33:29
Björn

Ich kann mich der Meinung von Jens nur anschließen, dass der erste Teil des Buches wirklich sehr gut gelungen ist aber zum Ende hin ist man doch froh, dass die Seiten ein Ende nehmen. 700 Seiten wären wohl besser gewesen. Trotzdem ein gutes Buch, aber nichts gegen meinen Lieblingskrimi des letzten Jahres: "Hakan Nesser-Sein letzter Fall".

27.03.2005 17:22:20
Jan

Die ersten 500 Seiten ein wirklich erstklassiges Buch, aber danach baut Schätzing dermaßen ab, daß es mir keinen spaß mehr gemacht hat.
Auch wenn viele richtige und interessante Fakten toll verpackt wurden, muß man sich wirklich fragen, ob Wissenschaftler wirklich so denken. Sie tun es nicht!!!
Leider halte ich die zweite Hälfte des Buches für riesengroßen Schwachsinn! Geschmäcker sind halrt unterschiedlich...

27.03.2005 13:48:43
Engelke

Selten hat mich ein Buch dermaßen gefesselt wie " der Schwarm". Es ist einfach fazinierend, wie jemand wissentschaftliche Vorgänge so beschreiben kann, das ein Laie diese
verstehen und nachvollziehen kann.
Es fällt schwer zu entscheiden, was mehr fesselt, die Story und Spannung, oder die Persönlichkeiten in dem Buch!
" Hut ab" vor diesem Meisterwerk!

21.03.2005 16:09:18
martina

Mich hat dieses Buch sehr beindruckt und auch Tage nachdem ich es gelesen hat beschäftigen es mich nochsehr.
Besonders die komplexen Zusammenhänge die hier dargestellt werden und die Frage :ist der Mensch wirklich die Krone der Schöpfung ? faszinieren mich. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es unbediengt empfehlenswert.

15.03.2005 10:50:08
Gaby Ditscheid

Sehr geehrter Herr Schätzing!
Ich möchte mich ganz einfach nur für ein solches Werk bedanken.
Ein Buch mit derart viel Spannung und gleichzeitig hervorragendem
wissenschaftlichen Hintergrund wird so schnell nicht mehr auf dem Büchermarkt erscheinen. Ich persönlich frage mich nur:
"Was soll ich jetzt lesen?". Es kann nur ein tiefer Fall folgen.
Danke!

11.03.2005 12:52:10
Dennis Clever

Ich schreibe im Moment meine Facharbeit über "Den Schwarm" und beschäftige mich auch mit dem fiktiven und dem realen Teil des Buches und es ist wirklich faszinierend, wie fließend Frank Schätzing die Übergänge hinbekommt!
Vielen Dank noch einmal für dieses Buch!

05.03.2005 19:02:48
Mirix

Hi Leute,
Mittlerweile habe ich das Buch, der Schwarm zu Ende gelesen und war bis am Schluss gespannt wie es ausgeht...phhhuuu das hat Nerven gekostet.
Ich habe mich gefragt ob das Buch evt. mal verfilmt werden wird, dass wäre ja der Knaller!!
Ich hoffe sehr das es einen Film geben wird.
Ich würde “William Petersen“ der in C.S.I., den Ermittler "Gil Grissom" spielt, in der Rolle von "Johanson" sehen.
Was meint Ihr dazu?

Grüsse aus der Schweiz
Mirix

04.03.2005 08:37:00
Doris Hee

Diese Seite macht viel Spaß. Ich bin jetzt auf Seite 831! Am liebsten würde ich mir heute eine Fahrkarte nach München kaufen (ca. 2 Stunden Fahrt hin und 2 zurück) dann könnte ich in aller Ruhe (odere besser gesagt Spannung) das Buch zu Ende lesen. Zurück zu dieser "Kiritker" Seite! Fantastisch. Soviele Charktere wie sich in Frank Schätzings Buch tummeln, so viele tummeln sich auf dieser Seite. Von Borniert bis begeistert alles da - ich hab´s ja schon mal gesagt, jedes Gesicht schaut in eine andere Welt! Gell Pedro! Mir gefällt nämlich das "pseudo-philosophische Geschwafel" äußerst gut!

28.02.2005 07:29:16
Robert Hamann

Einfach nur gut! Ich habe seine Bücher seit Jahren in den Auslagen meiner Buchhandlung gesehen, dachte aber nur: Schätzing? kenne ich nicht, lese ich nicht! So wie Chrichton bekommt das keiner hin! Herr Schätzing, es tut mir leid!
Nun habe ich mir alle Bücher, die seinen Namen tragen, bestellt. Ich werde Köln noch einmal besuchen und wenn ich wieder nach Amrum fahre, werde ich mich noch genauer über die Nordsee informieren. Der Schwarm ist einfach nur zu empfehlen! Ich kann mich Berhards Meinung nur anschließen. Spannend und geistreich!

25.02.2005 21:42:13
Bernhard

Das buch is einfach gut, weil es ein spannendes thema mit einem wirklichen hintergrund und wissenschaftlichen fakten verbindet.
als ich mir das buch gekauft habe, dachte ich nicht so viel über die meeresbiologie (etc.) zu erfahren...
weiterhin ist das buch spannend geschrieben und die vielen wechsel von orten und personen stört überhaupt nicht beim lesen, da sie bestens in die geschichte eingebracht sin
alles in allem ist das buch nur zu empfehlen, spannend und geistreich...

23.02.2005 20:26:31
D.Hofmann

Als ich diese Buch im November 2004 gelesen hatte, war ich sehr beeindruckt. Was hier beschrieben wird war für viele Menschen nicht denkbar. Bis zu diesem verhängnisvollen 26. Dezember 2004. Plötzlich wird eine Fiktion zur Realität. Frank Schätzing ist mit diesem Buch ein Meilenstein gelungen.
In diesem Buch wird uns eine noch unerforschte Welt näher gebracht. Die Macht der Meere wird vom Menschen völlig unterschätzt. Selten hat mir das lesen eines Buches soviel Spass gemacht.

23.02.2005 11:51:43
Matthias Heinrich

Ich habe den Schwarm innerhalb von einer Woche regelrecht verschlungegn. Als Nautiker der lange zur See gefahren ist und selbst viele Phänomene beobachtet hat muß ich sagen das Buch ist genial recherchiert. Ok, das Ende ist wirklich Geschmackssache, aber es ließt sich von anfang bis ende einfach nur genial. Das Buch macht einem mal wieder Bewußt wie klein man (Menscheit) eigentlich ist, und dass wir nur zu Gast auf dieser Welt sind.

22.02.2005 16:02:19
Hermse

Ich kann mich dem Trend der Meinnungen nur anschließen. Das Beste Buch was ich bis jetzt gelesen habe. Je mehr man gelesen, desto weniger kann man es aus der Hand legen. Je länger die Handlung voranschreitet und, die Seiten die vor einem liegen weniger werden, desto mehr wünscht man sich mehr als 1000 Seiten.
Die Tehmatik des Buch ist ungemein Spannend. Da ich in Bücherfragen nicht gerade ein experte bin, hätte ich folgende Frage:
Welche Romane/Thriller gibt es noch in dieser Sorte/Thematik? Würde sehr gerne mehr von solch guten Verbindungen zwischen Wissenschaft und Spannung.
Vielen Dank im Voraus.

22.02.2005 01:21:49
Jürgen Müller

Das Buch ist grandios. Herr Schätzing hat es auf sehr eindrucksvolle Art verstanden Realität und Fiktion miteinander zu verbinden. Die Recherchen müssen immens gewesen sein.
Der erste Teil liest sich wie ein gutgemachter Zeitungsartikel, nahe der Zeit, authentisch. Der zweite Teil driftet etwas ab (nach dem Tsunami) hier wird es etwas SF-mäßig.. Aber jeder, der bis heute gedacht hat, die Welt geht Ihn nix an, jeder der seine Cola-Dose auf die Straße schmeißt, jeder der seine Scheisse, wie immer sie auch heißen mag, irgendwo in der See verklappt, und jeder der meint, Profit ist allles, sollte dieses Buch gelesen haben.

Es ist ein hoffnungsloser Appell von Schätzing, aber literaturmäßig sicher einer der besten!!

21.02.2005 23:43:55
Dr. Christian Maier

Anfang Dezember 04 kämpfte ich mich durch den "Schwarm", für mich ein durchaus zwiespältiges Leseerlebnis: einerseits haderte ich ständig mit der Entwicklung der Personen, die mir zu oft zu reinen Transporteuren von Sprechblasen verkamen, andererseits waren die Informationen, die diese Pappkameraden von sich gaben, hochinteressant, was mich am Lesen, bis zum nicht ganz so bitteren Ende, hielt. Das hat mir schließlich am 26.12. in Phuket das Leben gerettet, einigen anderen, mit denen ich zu tun hatte, auch. Daher vielen Dank, Herr Schätzing.

21.02.2005 16:34:13
Yrr

Das Buch gewinnt meiner Meinung nach erst ab dem Abschnitt "Independence" an Spannung und lässt diese in den volgenden zwei Abschnitten auch gleich wieder verschwinden . Aber trotzdem ist es sehr gut geschrieben und man sollte es allein deshalb lesen , weil man danach garantiert einiges mehr über das Meer und seine Bewohner und auch andere in dem Buch beschriebene Dinge weis . Man tut sehr viel für sein Algemeinwissen wenn man es liest .
Was ich besonders schätze ist , das es tatsächlich ALLES was in diesem Buch beschrieben wird giebt . Von den ganzen biologischen Sachen mal abgesehen . Es giebt die "Independence" oder die "Hereema" selbst das "Deepflight" und die aufgeführten Firmen wie Statoil . Das macht die Geschichte ziemlich realitätsgetreu .

20.02.2005 13:33:47
swisslady

Hochspannung pur..Einfach genial! Eine sehr beängstigende Story.

Was kommt eigentlich in den nächsten Jahrzenten auf uns zu?
Wir haben bei uns im Thunersee keine methanfressenden Würmer, dafür aber Fische die extreme Missbildungen aufweisen, dass sie sich gar nicht mehr reproduzieren können. Und was verändert sich so alles in den Ozeanen?

Lest Frank Schätzings Buch und macht euch Gedanken darüber, was mit unserem Planeten passiert!

19.02.2005 10:17:22
Pedro

Hi,

das Buch ist sehr spannend und interessant geschrieben. Sehr gut recherchierte wissenschaftliche Zusammenhänge werden nebenbei erklärt. Es hat mir sehr gut gefallen..... bis kurz vor Schluß..... dann verliert er sich in pseudo-philosophisches Geschwafel. Das Ende ist unbefriedigend. Aber insgesamt ist das Buch sehr zu empfehlen.

18.02.2005 17:58:04
K. Krüger

Ein ehemals sehr bekannter Autor hat einmal einem Werftarbeiter, der meinte, sein Job sei viel schwerer als der des Schreiberlings, angeboten, mit ihm zu tauschen. Der Autor wollte auf die Werft gehen und der Werftarbeiter sollte die 1000 Seiten des Romans abschreiben. Nur abschreiben, sich nicht etwa 1000 Seiten ausdenken. Der Werftarbeiter hat dankend abgelehnt und sich entschuldigt.
Es ist ein Unterschied zwischen sachkundiger Kritik, die auf Kenntnis des kritisierten Metiers beruht, persönlicher Meinung, die den Respekt vor der Leistung nicht verliert und anmaßender Beurteilung aus der Position des Wadenbeißers. Was jemanden "unentwegt bewegt" gibt sowohl Auskunft über seine stilistischen Fähigkeiten als auch über seinen geistigen Horizont.
Sie verstehen, Herr oder Frau Werth?

17.02.2005 11:41:21
Werth

Das Buch ist fantasielos, bedient unscharfes Wissen, ist wissenschaftlich schlecht recherchiert oder vom Autor selbst nicht verstanden worden. Bei Rotwein fällt dem Autor nichts anderes ein als Bordaux - das ist symptomatisch für dieses Geschreibsel. Und die Frage warum man Hans-Jürgen Wischnewski Danke für dieses Werk sagt bewegt mich unentwegt.

16.02.2005 16:11:58
Mirix

Meine Nerven...
Ich bin im Moment auf Seite 800, die Spannung ist kaum aus zu halten.
Der Schwarm ist sehr gut recherchiert, ich habe mich nie zuvor so innig mit dem Meer und seinen bewohnern auseinander gesetzt und habe viel gelernt. Wir sollten wieder mehr auf die Natur hören und versuchen sie zu verstehen.
Ich kann das Buch Jedem empfehlen....
Mirix

16.02.2005 13:05:15
Joehanson

Ein geniales Buch!
Auf 1000 Seiten erfährt man allerhand über unsere Natur, den größeren Zusammenhang, verschiedenste Institutionen, und das so spannend und auch witzig erzählt, das man gar nicht bemerkt, das man nebenbei was für die Allgemeinbildung tut. Ein wichtiges Buch, vor allem für diejenigen die bisher eher engstirnig unterwegs waren.
Yrrsinnig gut...

15.02.2005 08:27:33
Doris Hee

Meine Meinung? Nach 320 Seiten? Ein Meisterwerk! Es ist mein erstes Buch dieser Art und mich hat es von der ersten Seite an gefesselt - und ich bin ja noch lange nicht fertig (Kann leider keine Woche krank machen!!) Lese aber jede freie Sekunde.
Habe auch einiges gelesen von dem o.angeführten Meinungen.
Die gehen ja wie immer (wie menschlich) total auseinander. Da gilt mal wieder der Satz: Jedes Gesicht schaut in eine andere Welt. Hut ab vor Frank Schätzing! Gut recherchiert - ich habe schon einiges nachgeschaut, über Quallen usw. alles gibt es - es ist alles da! Er hat es verstanden in Szene zu setzen und ich lerne jeden Tag etwas erschreckend neues über den "Unverstand" der Spezies Mensch" DANKE!

08.02.2005 00:06:59
Axel R. Bollmann

Phantastisch, weil es so wahnsinnig realistisch geschrieben ist. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Unglaublich, wie dieser Stoff mich hineingesaugt und nicht wieder loslies. Bis zur letzten Seite. Habe mich 1 Woche krank gemeldet, um dieses Buch am Stück zu lesen. Aber das besondere ist, daß es Frank Schätzung gelungen ist, das Miteinander aller Lebewesen und die Realitivität des Menschen so unglaublich spannend zu inszenieren. Gelungene Botschaft. Für jeden ein Muß, der es dramatisch und real-perspektivisch mag. Grüße alle Partikel dieser Welt.

03.02.2005 17:28:50
Maria Anke

Ich bin dermaßen fasziniert und gleichzeitig erschrocken über dieses Buch. Auf das Buch bin ich durch die Fernsehsendung "Beckmann" in der Weihnachswoche aufmerksam geworden. Es war die Zeit der schlimmen Bilder des Tsunamis. Bei Beckmann war ein Junge mit seiner Mutter, der glaub ich, in Sri Lanka Urlaub gemacht hat. Und den dieses Buch,und nicht nur ihm, sondern den ganzen Dorf das Leben gerettet hat.
Ich befinde mich gerade auf der Seite 852 und bin wie immer etwas traurig wenn die Seiten des Buches immer weniger werden. Es ist ein sehr gutes und spannendes Buch.
Es führt einen vor Augen wie hilflos der Mensch gegenüber der Natur ist, wenn sie entfesselt ist. Heute lese ich im Internet, daß die Pole schneller schmelzen als berechnet. Ich glaube fast wir befinden uns mitten im Buch.

01.02.2005 19:32:45
Jürgen Mai

Anmerkung zu "Diwis" und "T.Heitsch";
Es tut mir leid,wenn ich mit meinem Text etwaiige Spannung vorweg genommen habe.Aber ich denke mal,jeder wird SOOO viel Spannung in diesem Buch finden,das ich ihm bestimmt nicht zu viel verraten habe.Leider finden sich aber immer Leute wie T.Heitsch,die mit einem "Heftschenroman" besser bedient sind.Lieber Herr Heitsch,was lesen sie so in ihrer Freizeit?

01.02.2005 16:43:53
Thomas Heitsch

Dieser Roman hat Längen, die unerträglich sind, die Handlungsstränge leiden unter den umständlichen Dialogen, bei denen man häufig nicht mehr weiß, wer nun eigentlich redet. Glaubwürdig ist das ganze für mich auch nicht, alles läuft auf Sensationsmache hinaus, der unsägliche Streit zwischen echten und unechten Indianern ödet nur an.Welche Hauptpersonen auch Hauptpersonen bleiben, mag für viele spannend sein. mir fehlt in dem Buch die Orientierung. Übel aufgestossen ist mir auch die Umgangssprache in diesem Buch, die ich bei einer Feierabendlektüre nicht haben will. Meiner Meinung nach vom kölschen Klüngel heftigst überbewertet.

T. Heitsch

01.02.2005 07:21:31
Diwi

Anmerkung zu "Jürgen Mais":

Ich habe Hohlbein deshalb angeführt, da seine Bücher teilweise ähnlich sind, aber sehr schlecht recherchiert und absolut in die Länge gezogen sind.
Mein Vergleich sollte lediglich die exzellente Qualität von "Der Schwarm" hervorheben.

Und bitte versuchen Sie keine Spoiler in ihren Rezensionen aufzuführen, bzw vermerken sie, wenn sie etwas wichtiges aus einem Buch ausplaudern.

Ein Freund von mir, dem ich das Buch geliehen habe, hat Ihre Rezension gelesen und war sehr verärgert, daß er lesen musste, daß Greywolf stirbt, er meinte, daß, weil er wusste daß er stirbt, eine gewisse Spannung verloren gegangen ist.

Also nächstesmal bitte vorsichtiger mit Spoilern.

29.01.2005 23:27:43
Jürgen Mai

Anmerkung zu "Diwis";
Leider kannst du Der Schwarm nicht mit Wolfgang Hohlbein vergleichen.Hohlbein gehört wohl eher in die Rubrik "Trivial Literatur".Er hätte bei seinen "Heftchenromanen" bleiben sollen.Keine Tiefe und leider nur oberflächliche Spannung.

29.01.2005 23:24:35
Jürgen Mai

Es war ein Zufall,das ich dieses Buch in meine Hände bekam.Bisher habe ich nicht so gute Erfahrungen mit Deutschen Büchern und auch leider mit Deutschen Filmen gehabt.Mein letztes,positives Erlebnis,hatte ich mit Andreas Eschbach."Das Jesus Video" war ein tolles Buch (der Film leider nicht) und "Eine Billion Dollar" hat mich fast schon zu einem Fan gemacht.Aber dann,es war kurz vor Weihnachten,las ich einen Bericht über Schätzings Buch "Der Schwarm" und äußerte meiner Frau gegen über,das es mich interessieren könnte.Und siehe da,was lag wohl unter meinem Gabentisch?????
Heute bin ich damit fertig geworden und sage ganz ehrlich,auch bin fertig.WOW-einfach NICHTS hat mich bisher derart beeindruckt.Nie habe ich eine so detailierte Charakter-Studie gelesen.Nie einen derart geraden Faden gespürt,der sich von Beginn an durch die Story zieht.Selbst die kleinsten Nebensächlichkeiten waren spannend und glaubhaft erzählt.
Über Inhalt und Aussage können andere referieren,für mich muss ein Buch unterhaltsam sein.Und "Der Schwarm" hat mich mehr als unterhalten,er hat mich einfach nur gefesselt.Von der ersten bis zur letzten Seite.
Besonders der beschriebene Präsident der USA hatte,welch Zufall,sehr viel Anlehnung an unseren,so sehr geliebten,Bush.
Nur schade um Greywolf,ihm hätte ich einen etwas heroischen Tod gegönnt.
Was ist eigentlich das Problem bei Action-Szenen in Büchern?
Sie verlieren oft die Übersicht,werden unglaubwürdig.Nicht in diesem Buch,es war für mich als würde ein Film in meinem Kopf ablaufen.Nicht verzehrt,wie bei vielen Bücher.Nein,klar und deutlich zogen die Bilder vor meinem inneren Auge dahin,ein seltenes Erlebnis.
Ich werde mal sehen was es von Frank Schätzing noch gibt und dann,wenn ich etwas Abstand gewonnen habe,noch einmal in den Schwarm eintauchen.Ich bin davon überzeugt,das ich noch etwas neues finden werde.
Vielen Dank an Frank Schätzing,für die wundervollen Stunden.

29.01.2005 20:56:50
Diwi

Das Buch ist sehr professionell und auch gut strukturiert geschrieben (vgl.: Hohlbein).

Die "oberlehrerhaften", kurz umrissenen naturwissenschaftlichen Exkurse, sind eine Hilfestellung für den geneigten Leser, zu verstehen, was in dem jeweiligen Kapitel gemeint ist.

Er wirft nicht (kaum) mit abstrakten Begriffen oder Akronymen um sich, sondern er erklärt sie auch, wenn nicht in der jeweiligen Einleitung, so spätestens im Geschehen selbst.

Ausser der fesselnden Story, der gut recherchierten Fakten (die komplett genial in die Story implentiert werden und sogar (fast) immer logisch mit anderen wissenschaftlichen Fakten verknüpft werden), ist der Humor auch nicht zu verachten, z.B. die Rede von Vanderbilt (Vize-Direktor der CIA) im "Chateau Whistler"-Hotel.

27.01.2005 17:57:27
Christina

Ich freue mich immer wenn Bücher 800 und mehr Seiten haben, dann ist es zwar nicht so leicht sie überall mit hin zu transportieren um in jeder freien Minute weiterlesen zu können, aber man hat einfach mehr davon!
Dieses Buch trifft ganz genau meinen Geschmack, alle meine Interessen sind vertreten und es ist perfekt inszeniert.
Aufwühlend, tief beunruhigend und realistisch wird das Szenario ausgebreitet, trotzdem fühlt man mit allen Charakteren und versteht danach einiges, auch im Hinblick auf den schrecklichen wirklichen Tsunami von Weihnachten 2004 besser.
Dieses Buch muss man gelesen haben!!

26.01.2005 11:45:15
Daniel Kurbjun

Dieses Buch ist ein Meisterwerk!!!!
Ich finde es besser als Sakrileg und auch besser als Illuminati. Es ist ein packender thriller und man will, wenn man einmal Angefangen hat zu lesen , nicht mehr damit aufhöhren.

26.01.2005 09:57:23
Lucy Brown

Wer Meteor von Dan Brown mag, ist hier absolut richtig. Auch wenn der wissenschaftliche Teil hier sehr ausführlich behandelt wird. Nun ja, da muß man schon mal Mut zum Querlesen haben. Die Liebesbemühungen der Hauptpersonen haben mich manchmal etwas irritiert, da ich dieses Stilmittel, um auch weniger wissenschaftlich orientierte Leser zu gewinnen, als etwas plump eingesetzt empfunden habe. Der Autor hat sich eben bemüht Krimi-Thriller-Fantasie, angelehnt an manch nordischen Autor, für ein breites Publikum zu schreiben. Ich gabs trotz 1000 Seiten nicht weggelegt. Bin auf das nächste Werk gespannt.

25.01.2005 18:23:30
Eeva Turunen

Was soll ich denn sagen..Super mega geil!!!!!!Ist echt genial geschrieben..Ich hatte zwar Angst..Wenn ich das kaufe und es liegen bleibt..weil ich eigentlich letzter Zeit nur Krimi immer las..aber Das Buch hat mich total fasziniert.!!!!Jooo!!!
Vielen herzlichen Dank Herr Schätzing!!!!!!

23.01.2005 20:07:21
Annabell Schmidt

Das Buch gleicht teilweiße einem Lehrbuch, was es nicht gerade interessant macht. Stellenweiße wird es dann richtig spannend und man kann sich gar nicht mehr von dem Buch loseisen. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, auch die noch so kleinste Macke. Alles in allem war das Buch gut, aber eindeutig zu langatmig.

21.01.2005 14:55:31
Tommy

@Wilf:

lieber wilf,

das attribut "erbost" trifft sicher zu, da ich sozusagen im "affekt" gehandelt habe...
ihre weitere interpretation erachte ich im übrigen als unpassend "altklug". erst recht, wenn man sich die einleitenden worte meines beitrags in erinnerung ruft...

um es mit ihrer ethik zu versuchen: es würde ihnen wesentlich besser stehen, wenn sie mit gutem beispiel voran gingen und lernten, meine meinung zu akzeptieren. wie wäre denn das?

netter gedanke, mir den tippfehler als retourkutsche entgegenzuhalten. die spitze kam an ;-(

ansonsten empfinde ich ihre undiffenzierte haltung und damit verbundene inkonsequenz als sehr inakzeptabel: mit müllers aussage, entschuldigung "meinung" scheinen sie ja kein problem zu haben.

ehrfurchtsvoll und demütigst -
ihr kindischer tommy :-)

21.01.2005 13:05:18
Wilf

@ Tommy
Ich finde Ihre Rezension nicht ok. Sie könnte die eines erbosten kleinen Kindes sein. (Es heißt übrigens Druck des Verlages nicht Druch des Verlages)
Die Rezension von Peter Müller stellt seine Meinung dar und Sie sollten diese akzeptieren.
Aber nun zum Buch, ich habe es verschlungen, seit langer Zeit war dies ein Buch welches mich fesselte und welches sehr gut recherchiert war. Die Mischung von Realität und Fiktion war perfekt. Allerdings hoffe ich, daß das Buch nie verfilmt wird, da man davon nur enttäuscht sein kann und falls doch hoffe ich, daß es nie von den Amerikanern verfilmt wird, sonst "rettet" Li und der Präsident noch wirklich die Erde und Vanderbilt wird Außenminister mit Spezialauftrag Naher Osten.

20.01.2005 14:48:20
Tommy

@Peter Müller:
ich entschuldige mich für das kommende schon mal vorneweg:

das ist die DÜMMSTE rezension, die jemals gelesen habe!
wie kann man so anmaßend sein und gleichzeitig selbst seine eigene "Dummheit" beweisen? schon mal davon gehört, das man den Inhalt (auf druch des verlages) kürzen kann, NACHDEM die danksagung bereits steht?

WIE kann man, nach dem man das buch angeblich gelesen hat UND die größte katastrophe der neuzeit angeblich mitverfolgt hat Tsunami FALSCH schreiben???

überleg vorher, ob du unverschämterweise menschen pauschal für dumm verkaufst und, vorallem, überprüf doch bitte vorher erst, ob du selbst einem gewissen anspruch genügst!!!

19.01.2005 23:21:32
Peter Müller

Ein tolles Buch und der Autor macht sich einen Spass mit der Dummheit der Leute. So beginnt er die Danksagung mit "Auf über 1000 Seiten" und alle, auch obiger Rezensent, übernehmen es.
Clever sind die letzten Seiten nicht nummeriert und so fällt nicht auf, dass es bis zur Danksagung "nur" 998 Seiten sind, und die Story beginnt erst mit Seite 13.
Das ist nicht der einzige Spass, den sich der schlaue Schätzing mit den Lesern macht. Aber gut recherchiert.
Viel besser als alle TV-Sendeungen nach dem aktuellen Zunami und unvergleichlich neben der heutigen "W - wie Wissen", die vor Dummheit strotzte !

14.01.2005 21:22:09
magnus

das beste was ich seit langem gelesen habe. die 1000 seiten schrecken erstmal ab, sind aber absolut notwendig.genial recherchiert und spannend erzählt. ich hoffe das sich mit der geschichte die richtigen leute angesprochen fühlen. fazit: sehr lesenswert!

gruss
magnus

13.01.2005 22:50:12
Georg Troschke

1000 Seiten Spannung, in fünf Tagen aufgesaugt und dabei bin ich jemand, der viele Jahre nur Fachliteratur gelesen hat. Eine hochinteressante Mischung von Realität und Fiktion, logisch brilliant durchdacht. Habe das Buch Anfang November gelesen und wusste deshalb am zweiten Weihnachtstag, als ich morgens in den Nachrichten von dem Seebeben hörte, was da jetzt in den nächsten Stunden und Tagen passieren würde. Es war eine eigenartige Mischung von Schock und Faszination des Wissens. Ein Buch, das man allen, die naturwissenschaftlich und ökologisch ein wenig interessiert sind, nur empfehlen kann. Ein YRRES Buch, von dem ich nicht sagen kann, ob die Fiktion nicht auch Realität sein könnte.

12.01.2005 16:31:24
Lara

Ich fand das Buch auch toll !!!Habs aber nicht gelesen sondern nur gehört .Ich bin zwar erst 14 und habe ein paar Sachen nicht so gut verstanden (hatte ja meinen Vater ,der mir die Fragen beantworten konnte) ,war aber trotzdem sehr begeistert.Man kann nur sagen :Hoffentlich wird der Film so gut wie das Buch !

12.01.2005 11:35:10
Bettina

Der Schwarm rüttelt an meinen tiefsten Grundängsten und machte mir schmerzlich bewußt wie abscheulich wir Menschen mit unsere Erde umgehen. Ich konnte das Buch leider nicht in einem lesen, nutzte aber jede Minute, die ich mir irgendwie freimachen konnte um den spannensten Ökokrimi, den ich bisher gelesesn habe, zu verschlingen. Ich bin desöfteren Nachts wachgeworden um weiterzulesen. Ein Buch mit ganz viel biologischem Wissen bepackt, das mich nur noch neugierig auf mehr Wissen, gemacht hat. Schade, dass auch 1000 Seiten schnell gelesen sind, wenns so spannend ist.
Ich erzähle und empfehle es ganz vielen Freunden und hoffe, dass es auch bei ihnen so viel Interesse weckt. Je mehr Menschen ein bißchen fürsorglicher mit dem geschenk Natur umgehen, umso größere Hoffnungen gibt es für unsere Kinder auf ein schönes Leben.

12.01.2005 08:49:24
Amalia Natalia Koslowski

Ich habe vor 4 Tagen begonnen zu lesen und bin soeben beim 2. Teil \'Chateau Disaster\' angelangt. Ich sage nur: WOW!!!
Die wissenschaftlichen Passagen sind so eingeflochten, dass sie nicht stören, sondern bei mir den "aha"-Effekt auslösen und mich dazu treiben, Seite um Seite umzublättern und \'Meer\' zu erfahren.
Mein Brockhaus und online-Lexika geben mir die Bestätigung, dass Herr Schätzing fundiert recherchiert hat. Es IST eine immense Arbeit, allein die Tierwelt, das Offshore-Geschäft und die Verwicklungen zu erarbeiten, für sich zu verarbeiten und dann lesbar umzusetzen. Respekt!!
Ein Blick auf die Danksagung ist auch angebracht. Besonders die letzten 9 Zeilen sind das Schönste, was ich seit langem in einer Danksagung lesen durfte.

"Der Schwarm" ist ein Roman, der in einem Rutsch gelesen werden sollte, um mitten in der Geschichte bleiben zu können. Und allein wegen des Themas sollte es von so vielen Menschen wie möglich erlesen werden. Ich freue mich auf die nächsten 560 Seiten.

10.01.2005 12:19:05
Mischa

Was soll ich noch groß sagen? Ein phantastisches Buch, super spannend, nicht wirklichkeitsfremd....und die 1000 Seiten sind wirklich nicht zuviel. Muss man gelesen haben
PS.: Der Gärtner ist der Mörder

08.01.2005 22:48:15
Daniel

Ich bin in den Genuss einer Lesung von Herrn Schätzing gekommen. Es war phantastisch, eine so anschauliche und abwechlungsreiche Lesung habe Ich noch nicht erlebt. Vor der Lesung kannte Ich den Autor nur vom Hören Sagen und den Titel des Buches nur aus der Bestsellerliste des Stern (wo er ja nun auch, mit Recht, nicht mehr raus zu bekommen ist).
Das Buch ist gigantisch im Ausmaß, aber auch gigantisch von der Recherche. Man hat das Gefühl dabei zu sein, denn endlich mal ein Buch, welches, wenn auch nur zum Teil, im "alten Europa" geschieht.
Mittlerweile habe ich es zur Hälfte durch. Am ersten Weihnachtstag habe ich das entscheidende und aufschlussreiche Kapitel gelesen...
Gestern war ein Kurzbericht über GEOMAR im TV...

Danke Frank Schätzing

07.01.2005 09:36:41
die experten

ie Tage von Frank Schätzing haben sicher auch nicht mehr als vierundzwanzig Stunden, doch es ist kaum zu glauben, wie der Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, Hobbykoch und nicht zuletzt Autor, Zeit für seine verschiedenen Berufe findet.

Und als Autor hat er mit seinem Roman "Der Schwarm" wahrlich Maßstäbe gesetzt. Zum einen bestaunt Helge Malchow, Verleger des Kiepenheuer und Witsch Verlags das dickste Buch der Verlagsgeschichte, zum anderen fällt die Einteilung in ein übliches Genre schwer - ein Thriller, das ist klar, aber mit fundierter naturwissenschaftlicher Basis. Die stattliche Anzahl der Quellen am Ende des Romans deutet auf eine umfangreiche Recherche hin. Frank Schätzing hat für seinen Roman ein Umwelt - Thema gewählt, das bereits in der Luft liegt, dazu die vorhandenen Forschungsergebnisse äußerst spannend aufbereitet und dann ein wenig an der "was-wäre-wenn-Schraube" gedreht. Eine Methode, die sich beim amerikanischen Kollegen Michael Crichton seit vielen Jahren sehr gut bewährt.

Es sind drei parallele Ereignisse, die an unterschiedlichen Stellen der Erde für Unruhe sorgen. Da endet für einen peruanischen Fischer eine Begegnung mit einem merkwürdigen Fischschwarm tödlich, auf Vancouver Island in Kanada bleiben die sehnlichst erwarteten Wale im Frühjahr aus und an der Küste Norwegens gibt dem Biologen Sigur Johanson eine neue Art von Würmern, die mit gefährlichen Bisswerkzeugen auf dem Meeresboden operieren, Rätsel auf. Nur eine Laune der Natur?

Die unkalkulierbaren Faktoren scheinen sich zu häufen und es sieht so aus, als ob der Weg in eine gigantische Umweltkatastrophe unabwendbar wäre. Ein Horror - Szenario nimmt seinen Lauf.

Bis hierhin wäre "Der Schwarm" nichts anderes als ein purer Action - Thriller, doch die Genauigkeit und Intelligenz mit der Schätzing beispielsweise in einem kurzen Gespräch seiner Hauptpersonen, ganz nebenbei, die Eigenheiten der unterschiedlichen Wale beschreibt, über den Namen "Orca" philosophiert oder auch psychologische Erkenntnisse aus der aktuellen Walforschung diskutiert, macht sein Buch zu einem echten Lesegewinn mit großem Unterhaltungsfaktor. Damit fischt er die Leser in sein Netz und sie folgen ihm blind wie Lemminge - auch tausend Seiten lang.

02.01.2005 02:07:14
uwe

Habe das Buch zwar nicht gelesen, aber das Hörspiel in die Finger bekommen. 10 CD´s, bin gerade mit ihnen durch, und, ich bin begeistert. Aus vielerlei Gründen: Einmal, ohne Frage, die Spannung, die der Autor aufbaut. Zum Zwoten, die enorme Recherchearbeit die hinter dem Roman zu erkennen ist sowie die enorme politische Dimension. Damit meine ich weniger die Hinweise auf die USA, sondern die unterschiedlichen Ansätze zwischen den USA und "Europa" in Hinblick auf die UN bzw. eine mögliche Weltregierung. Bestechend aktuell! Die am Ende folgenden Hinweise auf die Netzwerkarbeit erinnern mich stark an politische Literatur, Empire & Multitude von Hardt und Negri bzw. Manuel Castells Netzwerkgesellschaft. Natürlich spielen da auch noch etliche Autor/innen eine bedeutende Rolle, doch möchte ich dies hier vernachlässigen, weil, mit diesen Anklängen muss Mensch sich auseinandersetzen wollen. Dies wäre ein trefender Wunsch für ein neues Jahr, womit ich allen ein schönes neues Jahr wünschen möchte, Freiheir und Glück für alle Menschen weltweit sowie für alle bedrängten Kreaturen!!!

01.01.2005 14:26:39
Alina

Ich habe dieses buch auf eine empfelung hin habe ich dieses buch erhalten, finde es jedoch viel zu dick (in hinsicht darauf das es doch ein sehr biologisch und wissenschaftlich belehrendes buch ist; ich kann mir vorstellen dass ich an einigen stellen die wahre handlung vermissen werde)! Irgendwie schreckt der gewaltige umfang zu sehr ab! ( man bedenke das dieses buch vielleicht zu fachlich sein könnte)Doch nach den eingehendem lesen der kritik (s. oben) denke ich, ich werde es vielleicht lesen wenn ich mit dem "Herrn der Ringe" fertig bin!
mfg

30.12.2004 21:53:29
S. Schuknecht

Beklemmend real - die Gedanken beim Lesen sind ständig in Südostasien. Und dann doch immer wieder hier.

Man kann nur hoffen, dass die aktuellen Geschehnisse den Industrienationen zu denken geben. Vieles ist vielleicht Fiktion in diesem Buch (ich hoffe doch inständig). Und doch ich habe ein mulmiges Gefühl.....

Lest dieses Buch!

30.12.2004 12:18:13
Dr. Ulrich Keil

Ein Wissenschaftsthriller dr Extraklasse, ich konnnte das Buch kaum zwischendurch weglegen. Die wichtigen Charaktere sind echte Typen und werden gut durchgezeichnet. Die Aehnlichkeit mit aktuellen ereignissen ist beklemmend.
Ich suche jetzt nach weiteren Buechern des Autors.

27.12.2004 12:27:41
roland neuburg

Ein Buch, welches ich in drei Tagen gelesen hatte. Es war unmöglich, es so einfach wegzulegen. Ein Buch mit Nachhall.
Und alles war sogleich präsent, als ich am 2.Weihnachtstag, morgens die Nachrichten hörte.

Ein spannendes Buch, was zum nachdenken anregt, und es schafft ohne erhobenen Zeigefinger , darauf hinzuweisen, das wir nur diese eine Erde haben.
Viel Platz zum weiterdenken und auch eine Anregung.

18.12.2004 23:42:22
Horst Emse

Wenn man jemals zu einem Krimi sagen kann, es sei ein wichtiges Buch, das ganz viele Menschen lesen müssten, dann gilt das für diesen genialen kriminalistischen Ökoroman. Dass das Buch einige kleine Ungereimtheiten enthält/enthalten mag (s. Kommentar vom 05.12.04), ist völlig bedeutungslos angesichts der unglaublichen Fülle an zutreffenden Informationen und wissenschaftlichen Fakten. Unglaublich, wie Frank Schätzing diese Informationen so spannend vermitteln kann! Ein Buch mit einer solchen Fülle an wissenswerten ökologischen Zusammenhängen mit einem derartigen stilistischen Niveau und einer oft an den Siedepunkt geratenden Spannung habe ich noch nicht gelesen. Meine Gratulation, Hochachtung und meinen Dank an den Autor!

16.12.2004 16:02:53
Tec

Eines der bseten Bücher die ich je gelesen habe und noch eine deutliche Steigerung zu Lautlos, was auch ein gutes Buch íst.Wenn Schätzing noch mehrere solcher guten Bücher schriebt gehe ich von der Schule ab und Lese nur noch seine Bücher.

05.12.2004 20:48:59
Julia Z.

So faszinierend und beeindruckend dieses Buch auch ist, so sind Schätzing doch einige "Flüchtigkeitsfehler" unterlaufen: Ein hochrangiger amerikanischer Militär würde niemals die Insel Helgoland zitieren um darzulegen, dass ein Satellit deren Überschwemmung nicht hoch genug auflösen könnte, weil er diese Insel garantiert nicht kennt. Und eine kanadische "Delaware" würde nie zu einem Inuk (Anawak) sagen, er sehe schliesslich nicht aus wie ein Friese, denn sie wüsste garnicht was ein Friese eigentlich ist.
Ausserdem verstehe ich nicht, warum zum Schluss keiner unserer Helden versucht "Li" aufzuhalten( dass dies totzdem gelingt ist schliesslich nur Zufall), sie haben nur alles daran gesetzt "Weaver" zuerst runter zu schicken, aber wäre Li ihr gefolgt, wäre doch trotzdem alles umsonst gewesen. Naja.

Andererseits ist es auch tröstlich zu erfahren, dass auch Genies Fehler machen, denn ein geniales Buch ist und bleibt es auf jeden Fall.

29.11.2004 20:49:15
Tina Evertz

Eines der Besten Bücher seit langen, habe es in drei Tagen ausgehabt. Konnte es nicht zu Seite legen, weil es von Kapitel zu Kapitel spannender wurde.
Mehr davon, habe dieses Buch schon 5 ml verschenkt, und ist immer mit dem
gleich ERFOLG angekommen.

23.11.2004 12:14:13
Fussl

Absolut überragendes Buch - das beste, was ich seit Jahren gelesen habe, wobei ich trotzdem sagen würde, daß die ersten 650-700 Seiten noch eine Spur fesselnder waren, als die manchmal viellicht doch etwas zu abgefahrenen Auflösung. Aber diese Mini-Schwäche wird durch die Danksagung ganz am Ende mehr als kompensiert !

16.11.2004 17:33:05
tradul

Ich bekam das Buch von einem Bekannten mit dem Bemerken: Musst Du unbedingt lesen, ist enorm spannend. Grad mitten in einem anderen Roman hab ichs dann doch angefangen und .... kann nicht mehr aufhören. Zwischendurch packt mich schier das Grauen - ich muss unbedingt im Brockhaus mal nachsehen bei "Methanhydrat". Eines meiner großen Ziele war noch "Whale-Watching". Frage: Muss ich das noch???? - Es ist eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe.

15.11.2004 23:37:06
Gaby Haug

Oh weh, oh weh, bis Seite 647 war\'s ein spannender Roman, aber eben ein Roman und jetzt steck\' ich plötzlich mittendrin!
Bis eben lag ich gemütlich lesend auf der Couch, und zwar in EL PASO, auf der Kanareninsel LA PALMA und jetzt lauf\' ich gleich mit der Taschenlampe durch den Garten, um nach den ersten "Abrutschzeichen" zu suchen.
Einen ersten Riß in einem Gartenmäuerchen habe ich gestern schon gesehen, sollte da etwa...?
Morgen schaue ich gleich mal nach links, ob der Birigoyo noch seine ursprüngliche Höhe hat und dann nach rechts, vielleicht hat sich der Bejenado ja schon abgesenkt!?

11.11.2004 00:09:06
Runa

Eigentlich fange ich solche dicken Bücher ja gar nicht erst an, aber ich kann es nicht mehr aus der Hand legen, bin auf Seite 450, es ist nur spannend! Diese Methangeschichte lässt mich nicht mehr in Ruhe! Schreibe jetzt ne Hausarbeit drüber.
Ein ganz großes Lob, super geschrieben und man lernt so einiges! Schade, dass solche Bücher auch irgendwann zu Ende sind. Das perfekte Weihnachtsgeschenk!

10.11.2004 15:48:04
Hartmut Schulz

Bin jetzt auf Seite 470 und stelle fest das es mir nicht oder nur sehr schwer möglich ist die Finger von dem Buch zu lassen. Ich kann mich nicht Erinnern ein besseres und auch spannenderes Buch gelesen zu haben.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das man diese Geschichte glaubhaft Verfilmen kann. Man sollte dann lieber das Buch ein zweites mal lesen.
So, das war nur ein kurzer Kommentar, ich muß wieder zu meinem Buch.

03.11.2004 21:46:40
Inquisitor

Wirklich, lobet den Autor ! Ich hab das buch mittlerweile 2 mal ! Es ist wirklich interessant, äusserst spannend und ungemein mystisch ! Wenn ich hiermit zum ausdruck bringen darf das ich (keine werbung nur eine feststellung) der Titel "Reise, Reise" von Rammstein mich WIRKLICH STARK dazu gedrängt hat dieses Buch ein drittes mal zu lesen , bin ich immer wieder dazu geneigt das buch NOCHEINMAL zu lesen !!

25.10.2004 19:42:48
destiny

es ist ein großartiges buch, das unter allen umständen lesenswert ist. Das buch ist von anfang an gut und beginnt nach kurzer zeit spannend zu werden. Nach dem man es gelesen hat, ist man sicherlich um einiges wissen reicher.
Bei all der geballten wissenpower dieses buches würde mich interessiere, was davon wahr ist und was reine fiktion. etwa die projekte der navy, indenen sie die experimente mit delphinen und wahlen durchführen. Wäre interessant herauszufinden und dementsprechend auch, woher frank schätzing diese informationen nimmt.
destiny

22.10.2004 16:47:29
Ägidius

hallo,

ein wahnsinns Buch....
bin noch nicht ganz durch damit aber ich kann nicht mehr aufhören zu lesen...
echt genial...zu der verfilmung des Buches muss ich sagen...Warum nicht (?)

könnte ein hammer film werden wenn das buch scho so klasse ist


Mgf
Ägidius

15.10.2004 16:10:53
gori

Geniales Buch! Konnte nicht aufhören zu lesen! Hollywood will es verfilmen? Naja... die Amerikanische Regierung kommt ja in dieser Geschichte nicht so gut rüber.... wie wollen die also daraus eine "gute" Verfilmung machen? (wobei ich bezweifle, dass man sowas gut verfilmen kann.... vielleicht Peter Jackson? egal...Lesen ist immer besser)

09.10.2004 17:43:19
MeisterM

Das absolut beste Buch das ich je gelesen habe. Spannend von der ersten bis zur letzten der 1000 Seiten und auch extrem tiefsinnig, philosophisch, aktuell in der Thematik, wissenschaftlich präzise,...

Einfach das perfekte Buch!

08.10.2004 11:17:27
Sebastian

Zitatauszug von Frankis Meinung zu »Der Schwarm« 26.08.2004, 23:46 Uhr


[...] Der Mensch...sein eigener Feind auf SEINEM Planeten? [...]

Meine (durchaus) positive Meinung zu diesem Buch habe ich bereits weiter unten verfasst, nur komme ich nicht umhin, auf diesen Beitrag zu antworten.

Lieber Franki: Des Menschen ‚SEINEM’ Planeten? Inwiefern? In seiner Funktion als \'Krone der Schöpfung\'? Ich denke wir sollten vorsichtig sein mit derartigen Äußerungen, denn schließlich ist dieser wundervolle Planet, Terra X, zwar unsere Heimat, aber definitiv nicht UNSER (Auf Deine Phonetik bezogen) Planet. Und wenn: Dann nur soviel \'unser\' wie auch gleichsam der Planet aller Lebewesen in Flora und Fauna. Wir Menschen sind nur ein kleiner Teil des Ökosystems, wenn auch der, welcher am meisten Schaden anrichtet. Und das werden wir früher – oder später – auch zu spüren bekommen. Denn soviel ist klar: Rendite, Dividenden, Hartz IV, die neuste Popstars & Big Brother Staffel oder noch tollere und bessere technische Entwicklungen, welche uns das Leben noch ein Stück bequemer gestalten, interessieren die Natur einen, Verzeihung, feuchten Dreck.

Wenn dieses unser Planet sein sollte, dann haben wir Menschen es prächtig verstanden der uns übertragenden Verantwortung NICHT IM GERINGSTEN gerecht zu werden.

Allein in Deutschland sterben Jahr für Jahr über 5 Millionen wildlebende Tiere durch Jäger, zählt man noch die Tiere dazu, welche im Straßenverkehr getötet, in Wald und Flur gefangen und/oder durch exessive Landwirtschaft vergiftet werden, oder durch die Zerstörung ihrer Lebensräume durch die Menschen ums Leben kommen, dazu noch die Abermillionen von Tieren, welche durch die industrielle Massentierhaltungen nach ihrem kurzem, oft qualvollen Leben ALLEINE in Deutschland getötet werden, (Regen-) Wälder, Ökosysteme die irreversibel zerstört werden, nur um unser (Klo-) Papier noch eine Spur Weißer und vor allem Weicher zu machen, Öl-, Gift- & Nuklearmüll, welcher rücksichtslos und im Interesse der Aktionäre, welche ja schließlich Dividenden sehen wollen, KOSTENSPAREND überall, sei es in den Weltmeeren oder in irgendwelchen Gruben, verklappt wird, kann man wohl kaum davon sprechen, das dieses ‚unser’ Planet ist. Und alles nur da der Mensch die ‚Krone der Schöpfung’ ist und sich ‚die Erde untertan zu machen hat’. Hierzu sei eine Frage gestattet: Auf welcher Seite der Erdscheibe liegt eigentlich Amerika? Und wie umkreist die Sonne das Zentrum des Universums, der Erde? (Okay, das waren 2 Fragen...)

Zum Vergleich: Wenn jemand gebeten wird auf eine Wohnung eines Freundes aufzupassen und würde sich im kleinen so Verhalten, wie die Menschheit es mit der Erde im großem tut... Au Backe.

Mein Fazit: Letztendlich schafft es der Mensch in diesem Roman doch mal wieder in letzter Sekunde das Ende abzuwenden, aber ich will mir nicht vorstellen wie bitterböse die Reaktionen von einigen Lesern ausgesehen hätten, wenn es die ‚Krone der Schöpfung’ eben nicht mehr geschafft hätte. Daher denke ich, dass wir die von einem Leser monierte ‚Totenquote’, die (Liebes-) Affären und Beziehungen nur als schmückendes Beiwerk sehen sollten und uns vielmehr auf die de facto wichtigere Thematik des Buches konzentrieren sollten. Zum Beispiel das dieser Planet und die Natur viel Mächtiger ist, als wir es wahrhaben wollen (In dem Roman fällt mal wieder auf, dass die Menschen zwar ein wahnsinnig großen Erfindungsreichtum an den Tag legen, sobald es an die Erhaltung unserer eigenen Art geht. Das dieses aber nicht für Millionen anderer Arten gilt, die von den Menschen, aus welchen Gründen auch immer, ausgerottet werden, sehen wir jeden Tag aufs neue. Aber: Alleine schon Menschen unter Menschen. Es reicht eine andere Sprache, eine andere Lebensweise, ein anderer Glauben, an welchen Gott auch immer – und schon gibt es genug Gründe seine eigene Art ausrotten zu wollen!).

Wir Menschen sind eben NICHT die Krone der Schöpfung und haben im Prinzip, entgegen unserer doch sehr arroganten Haltung gegenüber der Natur und der Erde, überhaupt nichts zu melden. Was zählt, ist klar: Ertrag um jeden Preis. Wer will leugnen das die Menschen prächtig verstehen ALLES zu Geld zu machen, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen? Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es (wohlverdient) gewaltig knallt. Ob so, wie von Herrn Schätzing beschrieben, ähnlich, oder auf eine völlig andere Art und Weise. Und dann helfen uns weder tolle Autos, die neuesten, an wehrlosen Tieren getesteten Medikamente; Mobiltelefone mit Kamera, die allermodernsten Waffensysteme, oder 24-lagiges Superflauschklopapier (Zwar Chlorfrei gebleicht, aber trotzdem aus Tropenhölzern.) Und auch kein Beten, denn: An wen sollen den unsere Gebete gerichtet sein? Selbst darüber sind wir uns ja nicht einig. Dann werden die Menschen ein Problem haben. Nur dann... Dann ist es wohl auch zu spät. Aber nun zu etwas wirklich wichtigem: Wer wird dieses Jahr Fußballmeister?

Es ist an der Zeit aufzuwachen. Denn eines, lieber Franki, hast Du ganz richtig erkannt. Unsere größten (und einzigsten) Feinde waren, sind und bleiben: Wir.

02.10.2004 12:37:59
Remo

Schätzing entwickelt im ersten Teil des Buches eine gewaltige Spannung und Action in einer wissenschaftlichen Sprache mit (beunruhigendem) Tiefgang. Leider verzettelt er sich in der zweiten Hälfte, und es scheint als wollte er auf Biegen und Brecken die 1000er Marke knacken. Schade weniger wäre hier vermutlich mehr gewesen. Auffallend ist die hohe Frauenquote. Leider bei den Toten. Da stehts 6:2 (je nachdem wenn man alles mit einbezieht). Hat er da ein Problem?

Trotzdem ein Muss für alle Umweltinteressierten und diejenigen, denen die Erde nahe liegt (wie mir).

Remo

12.09.2004 22:48:40
Conny

Gute Darstellung der wissenschaftlichen Bereiche und der Meeresbiologie. Zukunftsweisende Gedanken und Ausblicke auf die Umweltkatastrophen, die auf uns zukommen, wenn wir nicht endlich lernen , uns als Teil der Natur zu sehen.
Kritische Stellungnahme zur Unabhangigkeit der Wissenschaft und Forschung und die Beeinflussung der Wissenschaftler durch Konzerne und Machtstreben der einzelnen.
Fesselnd durch Authentizität und guter Recherche.
Literarisch gelungen, jedoch für Laien manchmal schwer verständlich durch wiss. Fachbegriffe.
Mit dem richtigen Regisseur würde es der Film vielleicht schaffen gewisse Menschen zum Nachdenken anzuregen.

Ich habe zwei Tage nur gelesen und meine Familie war gereizt.................

12.09.2004 15:13:01
leser

Das Buch ist spannend und informativ. Es regt zum Nachdenken über verschiedene Themen an, außerdem führen die überzeugend recherchierten Details zu einem soliden Part für die Figuren aus der Wissenschaft. Sehr wohltuend, da andernorts leider oft simpel dargestellt, entweder als schmierige, uncoole Laborratten (die als Handlanger hinter den schillernden Helden des Militärs agieren dürfen), oder aber als glamurös- durchgeknallte Dr.No Klone, welche die Welt übernehmen oder zerstören wollen.
Der Stil ist meist fesselnd, abschnittweise seicht, vor allem die "action"-Szenen lesen sich wie ein Drehbuch. Die Personen sind durchweg eindimensional, auf ihre Rolle im Plot reduziert, was völlig ok ist, wenn man davon ausgeht, dass der Schwerpunkt des Buches nicht im Literarischen, sondern in seinem polemischen Potential liegt. Auf jeden Fall lesenswert, ein gutes Stück deutscher Gegenwartsliteratur, vor allem als Diskussionsstoff in der Schule sinnvoll.

26.08.2004 23:46:50
Franki

Der Schwarm.....im ersten Moment hört sich das wie ein Liebesromen an, doch damit hat es herzlich wenig zu tun. Frank Schätzing schreibt über den beinahe Untergang der Welt, was nicht zuletzt der Mensch inschuld ist.
Dieses Buch ist sehr realitätsnahe geschrieben, so sehr, das man sich nach dem lesen viel Gedanken über das Leben im Meer macht.
Der Mensch...sein eigener Feind auf SEINEM Planeten?

Frank Schätzings Aussage mit diesem Buch trifft vollkommen zu!

25.08.2004 12:09:48
Flo

Von der Inhaltsangabe her, ist es eine Allerweltsgeschichte, doch sobald man die ersten Seiten hinter sich hat, wird man von der Handlung gefesselt und nicht mehr losgelassen. Es ist bemerkenswert wie der Autor es schafft, mit einfachen Denkansätzen an den Grundfesten menschlichen Denkens zu rütteln. Schätzing wirft Sinnfragen über Religion, Kultur und Kommunikation mit einer derartigen Leichtigkeit auf, daß man seine Denkansätze einfach verfolgen kann. Der Schwarm ist ein allumfassendes Buch, das alles bietet, Spannung, Horror, SciFi, Philosophie, Wissen, Liebe.

17.08.2004 09:18:05
Sebastian

Nein, kein Fehler! (Meines Erachtens nach...) Denn wessen Augen an den Zeilen kleben, der bekommt zu lesen das: \'...Ein Feuerball blähte sich [...] beide Insassen und die giftige Fracht vollständig vergingen...\'

Aber, by the Way, nach Tod und Teufel einer der besten Romane (von vielen :-) ) die ich mein eigen nennen darf!

Leider war ich BEVOR ich das Buch gelesen habe in Tofino, wirklich schade. Hätte mich interessiert ob es die besagte Whaling Station von Davie dort wirklich gibt. (Neben den vielen anderen.)
Aber ich kann \'Greywolf\' verstehen. Wenn man beobachtet wie mitunter Rücksichtslos die Zodiacs alleine durch den Hafen preschen... Aber lieber Watching als Hunting! :oD

Und an alle Kanada Urlauber: Fahrt auf die vorgelagerten Inseln (Am besten Denman oder Hornby Island) und schnuppert mal am Leitungswasser(!). Da bekommt man einen guten Eindruck wie es sein muß in faulen Eiern zu baden. (Oder in abgeschwächter Form dessen, was die Charaktere auf dem Schiff bei dem Blow Out ertragen mussten...) :oD

Alles in allem: Ein Hoch auf Frank Schätzing! Ein Buch was wachrüttelt! Würde sich lohnen auch im Schulunterricht zu lesen und die ökologischen, sowie die ethischen Aspekte zu diskutieren.

Vielen Dank für 2 Durchgemachte Nächte! ;o)

10.08.2004 15:27:32
Regina N.

Mit dem Buch bin ich gerade durch und ich fand es super klasse. Endlich mal ein Buch, das man verschlingen und sich trotzdem Zeit nehmen kann darüber zu diskutieren. Ein Buch, daß zum Nachdenken anregt und mich ständig dazu annimierte, Randnotitzen zu machen. Das ist mir bei einem Buch noch nie passiert!!!

10.08.2004 08:23:39
Bort(Ö)

Seit langem eines der besten Bücher das Ich gelesen habe. Ich kann es nur jedem empfehlen und ich werde auch weiterhin seine Bücher lesen

03.08.2004 11:13:48
Crash-Override

Guten Morgen

ich bin gerade aus dem Urlaub wiedergekommen und habe das Buch da gelesen. Ich habe schon paar Bücher gelesen aber das was bei weitem das beste was ich je gelesen habe.

Ich habe auch viel gelernt über unser Ökosystem das ich vorher nicht wußte bzw. mich es nicht sonderlich interresiert hat. Dieses Buch sollte eingentlich in den Schulunterricht gelesen werden, weil ich ja selbst noch Schüler bin und es regelrecht verschlungen habe.

Ich habe auch vor einiger Zeit mitbekommen das Frank Schätzing bei "TV-Total" zu gast war und dort erwähnt hat das er ja schon anfragen aus Hollywood bekommen hat die sein Buch verfilmen wollen und es soll sogar jemand gewesen sein der "Abyss" gemacht hat.

Doch ich muß sagen das man dieses Buch in 2-3 Stunden Film kaum unterbekommt.

Mein Tip wäre da ein 2-3 Teiler mit je 2 einhalb Stunden länge ... Ist jetzt recht viel aber ich glaube kaum das einer wirklich 6-7 Stunden am Stück im Kino bleiben würde auch wenn der Film so gut wie das Buch sein sollte.

Ich werde warten bis das Buch verfilmt wird, bin ja erst 20 und kann warten ;)

Ich wünsche Frank Schätzing noch viel glück und hoffe das er weiter so gute Bücher schreibt wie "Der Schwarm"


Mit freundlichen Grüßen

Crash-Override

27.07.2004 12:31:36
Hans Ritter

Ich habe mir das Buch eher zufällig gekauft um Zeit zu überbrücken. Dann habe ich es innerhalb von drei Tagen regelrecht verschlungen... Es war das erste Buch seit langem, was mich derart in seinen Bann gezogen hat, leider ist der Schluß dann doch zu jurz gekommen... Bei den augenscheinlichen Talenten von Frank Schätzing als Autor hätte ich mir ein realistischeres Ende gewünscht... Ich werde weiter Bücher von ihm lesen :-) !

26.07.2004 23:07:07
Karin

Das Buch war super. Bis auf den Schluß, der war dann doch zu einfach gestrickt: eindeutige Lösung, nicht-humaner "Feind" akzeptiert wahrgenommensein und zieht sich zurück, dann wird alles ins religiöse verschoben. Hoffnung muss sein??? Naja, Frank Schätzing ist auch nur ein Mensch.
Und es ist NICHT zu lange! Wer es kürzer will, soll bitte entsprechende SF-Romane und Kurzgeschichten konsumieren.
Und eine letzte Frage: Frank Schätzing schätzt Frank Herbert? Oder??

25.07.2004 22:21:38
Bun

hab grad des buch zuende gelesen.

und jetzt ist mir totlangweilig. ich will wieder so ein buch wie dieses lesen bei dem man sich bis zum geht nicht mehr gedanken machen kann.

wie man das ganze in einen einigermaßen gescheiten film umsetzen will ist mir jedoch
schleierhaft. ein film der mind. 5 stunden dauert ist einfach zu lang ;-)

25.07.2004 17:29:03
Naz?m K?l?ç

Meine Meinung? Frank Schätzing macht vieles richtig und entfaltet sein schier endloses Hintergrundwissen Stück für Stück, verteil eine 400-Seiten-Story gut dosiert auf 1000 Seiten, ohne dramatische Bußen der Spannung einzustreichen.
Lediglich die Leerläufe wirken offensichtlich und sind zumeist nach demselben Muster gestrickt: Führt der Autor eine neue Figur hinzu, welche nicht zu den Protagonisten gehört, und beschreibt die ersten Zeilen aus ihrer Sicht, so ist dies ein Leerlauf mit Abschließendem Tod der Figur als Krönung. Diese zunächst scheinbare Erfolgsformel wird jedoch zu einer vorhersehbaren Banalität des "Der Schwarm-Alltags". Hätte der Autor auch auf gleicher Weise Nebenfiguren eingebaut, die zur Abwechslung mal nicht das Zeitliche segnen, gewänne die ohnehin spannende Geschichte eine Ebene mehr an Spannung. Lobenswert finde ich abschließend den gelungenen Sprachstil des Romans und die gelungene Mischung aus Wissenschaft, Dramatik und Action. Während wissenschaftliche Elemente anfangs in Unmengen vorhanden sind, kommt die Action erst zuletzt.

Der Meinung von Peter Kümmel, der Autor könne nur die Protagonisten tiefgängig, jedoch andere Charaktere nur oberflächig beschreiben, stimme ich auf diese Art nicht zu: Der Autor kann sehr wohl Charaktere detailliert beschreiben, was er ja - das erwähn Peter Kümmel ja selbst - in der tiefgängigen Beschreibung seiner Protagonisten Beweist. Doch betrachtet man die Anzahl der Nebencharaktere, so ist es selbstverständlich, eine Oberflächligkeit einzuführen, um den Roman nicht (für viele vielleicht "noch") langatmiger werden zu lassen.

Im Großen und Ganzen ist "Der Schwarm" ein Roman, welches die deutsche Literatur um eine weitere gute Lektüre erweitert und lesenswert. Den obersten Platz meines Regales erlangen die Bakterien um Johanson und Konsorten jedoch nicht.

22.07.2004 22:45:44
Dr.Stranglelove

Auch mir erging es nicht anders: Dieser unheimlich spannende "Wälzer" hat mich in seinen Bann gezogen. Unglaublich was Frank Schätzing hier geleistet hat - zu unser aller Freude. Ich bin mir fast 100% sicher, dass dieses Buch auch in Amerika einen großen Erfolg erzielen wird. Übrigens, einen Kritikpunkt gibt es dennoch - es liest sich doch ein wenig wie eine Vorlage zu einem kommenden US-Filmhit (diese Story wird ganz sicherlich verfilmt), aber dieses Manko verzeiht man Herrn Schätzing gerne

21.07.2004 18:43:50
Andreas

Seit langer Zeit wieder ein Buch das micht nicht losgelassen hat. Ich habe es in drei Tagen verschlungen, und werde gleich wieder von vorne anfangen. Sehr gut recherchiert, toll geschrieben, spannend über die gesammten 1000 Seiten.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Es gibt vieles in dem Buch, was einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Nur der Schluß ist etwas zu einfach.

18.07.2004 20:14:29
Sandra Schwaiger

Mir geht es ähnlich wie den bisherigen "Rezensoren" . Es ist mit Abstand eines der fesselndsten und zugleich erschreckend realistischen Büchern das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es ist einfach der Wahnsinn, wenn man sich überlegt wie selbstverständlich wir Menschen mit dieser Welt umgehen ! Ich habe noch ca. 300 Seiten vor mir...auf das Ende bin ich gespannt !

15.07.2004 14:22:36
Gideon T.

Ein gutes Buch, keine Frage. Es lohnt sich in jedem Fall, diese 1000 Seiten zu lesen!
Hab gestern Nacht bis 3 Uhr gelesen und die restliche Nacht von der Tiefsee und Walen geträumt. Nur noch 150 Seiten, schade dann ist es vorbei!

Noch nie hat ein Buch mich über so viele ökologische, ethische und wissenschaftliche Fragen nachdenken lassen...

12.07.2004 12:25:21
Annette Hofrock

Selten habe ich ein spannenderes Buch gelesen, daß mich zugleich dermaßen festhält wie abstößt. Meine Wut auf die Industrienationen besonders die USA ist so enorm gewachsen, daß ich am liebsten meine Augen zumachen möchte. Mein Blick auf das Meer, auf jede Natur, hat sich weitreichend verändert, aber dennoch bleibt nach diesem Buch fast etwas wie totale Resignation. Ich werde weiterhin Müll trennen und viel Fahrrad fahren, aber reicht das???
Dieses Buch ist erschreckend wunderbar
und ich leide aufgrund des imensen Wahrheitsgehaltes.

11.07.2004 16:29:45
Peter Petrkowsky

Seit langem ein Buch wo jede Seite spannend und phantasievoll geschrieben ist.Befinde mich momentan in der Mitte und freue mich auf die nächsten 500 Seiten.
Diesen Autor werde ich weiterbeobachten und weiterempfehlen!

08.07.2004 17:54:23
gerti

noch weitere 1000 seiten hätten mich überhaupt nicht gestört!
einfach genial geschrieben und mit ner menge arbeit dahinter. kompliment!
der schriftsteller ist nicht nach meinem geschmack, zu karrieregeil.

02.07.2004 21:42:19
Helga

Ein unglaublich faszinierendes Buch, hat 1000 Seiten und und ist teuer und trotzdem ist es das alles wert. Eine wahnsinnige Geschichte, bei der man sich ohne weiteres vorstellen kann, dass sie eventuell einmal, auf irgend eine Art und Weise, wahr werden könnte. Spannend und aufregend von der ersten bis zur letzten Seite. Einmal angefangen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Das ist für mich mit Sicherheit das Buch 2004. Nicht nur, dass dieses Buch bereits 100.000 mal verkauft wurde und jetzt nach England und Amerika geht, ist Frank Schätzing noch dazu ein wahnsinnig sympathischer und charismatischer Mensch. Da passt einfach alles und es ist nichts mehr hinzuzufügen.

29.06.2004 21:20:34
Dennis G.

Ich finde diese Buch einfach nur Genial, da es dem Leser ein ungeheuer großes Wissen über die Tiefsee in einer Spannenden Verpackung serviert. Frank Schätzing versteht es meisterhaft einen Leser derart an ein Buch zu fesseln, dass ich teilweise bis 4 Uhr morgens gelesen habe. Von mir bekommt dieser Roman 100°!

29.06.2004 13:29:49
E.Gause

Spannung von der 1. bis zur 1000. Seite. Und nicht nur das: Jede Menge Information über biologische Themen sind interessant verpackt und bereichern die phantasievolle Handlung. Für mich weist dieses Buch keinerlei Längen auf- super!

25.06.2004 17:49:03
Paul Wrede

Allerstärkste Konkurrenz zu Film und Fernsehen. Spannung pur, warum? Schätzing baut fast zu jeder Figur einen Gegenspieler auf, dadurch werden unterschiedliche Auffassungen zu wichtigen Entscheidungen gründlich ausdiskutiert ohne langweilig zu werden. Sehr amüsant das die Übereinstimmung mit lebenden Personen kein Zufall ist. Sollte mit dem Präsidenten im Roman der gegenwärtige gemeint sein? Soweit ich es beurteilen kann sind die meeresbiologischen und ozeanographischen Erörterungen sehr gut recherchiert und daher ist der Roman nicht nur spannend sondern auch lehrreich. Selten ein so spannendes Buch gelesen!

23.06.2004 19:59:23
Tanja Wilde

Das Buch war sehr spannend und faszinierend. Leider ist es in der Mitte manchmal schleppend vorangegangen und unglaubwürdig geworden. Es ist trotz allem sehr zu empfehlen.

22.06.2004 15:18:03
Corinna Lantin

Ich fand das Buch von anfang an total gut - mir wurde schnell klar warum.
Der Autor hat nicht nur die Idee, sondern auch einige wichtige Details z.B. plötzliche Angriffe eigentlich friedfertiger Wale, eine unbekannte Lebensform, usw. einfach bei Alan Dean Foster aus seinem Roman "Cachalot" geklaut.

Das finde ich total schlecht.
Jetzt wird Frank Schätzing für fremde und geklaute Ideen gelobt - iss wieder mal typisch...

20.06.2004 18:19:51
Brigitte Eilert-Overbeck

Hochspannende Kost, gut gewürzt mit Meersalz und schön unterfüttert mit biologischen Fakten. Außerdem feiner Stoff zum Nachdenken: Was ist Intelligenz, wie können unterschiedliche Intelligenzen kommunizieren, und wie war das noch mit der Krone der Schöpfung? Empfehlenswert.

13.06.2004 00:34:01
Martin Schneeberger

Extrem spannender Roman. Sehr gut recherchiert.
Leider verläßt der Autor auf den letzten 200 Seiten die Ebene der globalen Bedrohung und geht über zu einer rein Action orientierten Handlung an Bord eines Schiffes. Die Abwehr der Bedrohung ist etwas banal.
Trotzdem ist es das mit Abstand beste Buch eines deutschsprachigen Autors seit langem.

08.06.2004 23:58:55
linus

schade, dass die interessanten meeresbiologischen ansätze durch die m. e. relativ schwachsinnige "figur" des gegenspielers ad absurdum geführt werden können... na ja, 1000 seiten tun´s immerhin zum blumen pressen.

03.06.2004 14:03:11
tanja reetz

eine absolute qual, dieses buch auch nur eine minute aus der hand legen zu müssen!! noch niemals!!! etwas derartig spannendes gelesen(1000n seiten in immerhin 4 tagen bewältigt). wer über dieses werk jetzt mit kritischen, zersetzenden worten, wo noch irgendwo was fehlt, oberflächlich oder zu kurz behandelt wird, der hat echt keine ahnung. ich sage nur: kaufen und genießen. am besten im urlaub, denn man wird kaum noch arbeitsfähig sein.

23.05.2004 17:57:58
angelika

Ausgezeichnet! Sehr gut geschrieben und offensichtlich sauber recherchiert. Als Leser braucht man zugegebenermaßen einen langen Atem, muss die Bereitschaft mitbringen, sich auch mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Manchmal haben mich die Erklärungen etwas ermüdet, aber
die Anstrengung lohnt zweifelsfrei. Ein ungewöhnlicher Thriller, mit einer brillianten Grundidee, die natürlich nicht verraten werden soll. Obwohl er lange zwischen relativ vielen Handlungsorten und -strängen pendelt, verliert der Roman und damit der Leser den Faden nicht. Schätzing gelingt es den Spannungsbogen über 1000 Seiten zu halten. Wirklich beeindruckend!
PS: Wer nach der Lektür nicht mindestens Mitglied bei Green Peace wird, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen

23.05.2004 01:20:52
Günter Wolf

Genial, trotz der 1.000 Seiten durchweg spannend und sehr informativ geschrieben. Allerdings find ich das der Schluss etwas abfällt und zu einfach endet. Hier hätte ich mir einen "spannenderen" Abschluss gewünscht.

18.05.2004 12:06:38
maethor

das beste buch seit langem(HERR DER RINGE) am ende kann man echt in depressionen verfallen wenn man nachdenkt das die menschheit nun doch nicht das non plus ultra ist. weiter so!!!

13.05.2004 20:34:15
Matthias M.

Der Schwarm ist wahrlich ein Meisterwerk der modernen Unterhaltungsliteratur. Besonders beeindruckt haben mich die wirklich unzähligen Fakten und Daten die Schätzing in diesem Buch eingebaut hat. Für Otto-Normal Leser dürften diese Seiten allerdings schnell zur Langeweile führen. Aus meiner Sicht kann ich diesem Buch aufgrund folgender Eigenschaften wirklich nur die Bestnote geben:
Unfassbar verstrickte Story; Äußerst umfangreich recherchiert; Neben vielen "lauwarmen" Thrillern wieder einmal ein spannendes Werk

05.05.2004 15:23:09
Markus ru

Super das buch das ende könte beser sein die karatere sind klasse ! Wenn die natur wirglich so anfengt zurück zu sclagen dan gute Nacht Menschheit !!!!!

19.04.2004 14:13:00
Tammo Sachs

Sagen wir: gehobene Hausmannskost, kurzweilig und flott erzählt. Der mangelnde "Tiefgang" der Strory wird durch - meiner Meinung nach etwas zuu viele - Naturwissenschaftsexkurse kompensiert. Die Figuren (insbesondere Anawak) sind auch etwas Holzschnitt-artig geraten, aber klar: Hier gehts um action und nicht Tiefenspychologie. Erinnert mich Stellenweise an Stephen King. Manchmal kann seine Sprache mit den apokalyptischen Ereignissen nicht schritthalten - und: hier und da tritt noch deutlich der Werbetexter hervor! ABer, as said, angenehm und ohne Kopf/Bauchweh zu konsumieren (also keine Literatur, haha)...

05.04.2004 23:28:03
henrulf

Ein sehr starkes Buch: fesselnd, spannend, beängstigend aber auch informativ. Die Story driftet für meinen Geschmack mit der Zeit zwar ein wenig zu sehr in Richtung science fiction und Apokalypse (die GESAMTE Menschheit soll vernichtet werden, New York ist schon mal komplett ausgerottet, TOD!! jajaaa, nu is doch gut!) aber dennoch kann ich dieses Buch voll empfehlen. Einfach weil es zu gut geschrieben ist! Immerhin beruhen sämtliche Geschehnisse auf vom Autor verständlich und wissenschaftlich erläuterten Gründen. Und dieser wissenschaftliche Aspekt des Buches macht auch einen gehörigen Teil seines Reizes aus, immer wieder wird man mit Meeresbiologie, allg. Biologie (vor allem Genetik) und Geologie konfrontiert, auch ethische Fragen kommen nicht zu kurz. Hauptsächlich über ersteres ist dem "normalen" Leser wohl nicht so viel bekannt, dabei scheint Meeresbiologie nach der Lektüre dieses Buches eine verdammt interessante Sache zu sein. Keine Angst, es ist kein "Sachbuch" schließlich handelt es sich um einen Roman - so begegnet man einer nicht geringen Anzahl von sympathischen und grundverschiedenen Hauptcharakteren (von denen leider viel zu wenige das Ende miterleben), die alle ihre ganz eigenen Schicksale haben und kann beobeachten wie sich ihre Beziehungen entwickeln. Alles in allem ein Werk von gigantischen Ausmaßen, nicht nur im Hinblick auf die Seitenzahl, sondern auch auf die Thematik.

25.03.2004 18:29:31
Katja Roth

Klasse! Schon lange nicht mehr so ein Buch gelesen. Ganz viel Information, die Lust auf Nachforschung macht ohne in eine langweilige Dokumentation abzutriften. Die Geschichten der einzelnen Schauplätze sind spannend. Die Investition lohnt sich!

24.03.2004 23:01:15
Mr. robert

Hammer geil. Zwar ein bissschen zu sehr Hollywood Ende, aber es weckt reges Interesse an der Biologie der Meere!!!!

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Bestsellerautor Harlan Thrombey feiert mit seiner Großfamilie, der Haushälterin und seiner jungen, hochgeschätzten Pflegerin Marta Cabrera, seinen fünfundachtzigsten Geburtstag im eigenen luxuriösen Herrschaftshaus. Jeder der anwesenden Verwandten bekommt an diesem Abend eine gut gemeinte, aber existentiell bedrohliche Abfuhr mit auf den Weg. Der Beginn einer unruhigen Nacht, an deren Ende der Hausherr tot aufgefunden wird. Titel-Motiv: © MRC II Distribution Company L.P.

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