Der Untergrundmann

Erschienen: Januar 1973

Bibliographische Angaben

  • New York: Knopf, 1971, Titel: 'The Underground Man', Seiten: 272, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1973, Seiten: 301, Übersetzt: Hubert Deymann
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1975, Seiten: 184
  • Zürich: Diogenes, 1981, Seiten: 301
  • Zürich: Diogenes, 2015, Seiten: 362, Übersetzt: Karsten Singelmann

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In Kürze:

Angeblich wollte Stanley Broadhurst seine Mutter in Santa Teresa besuchen, kurze Zeit später sind er, sein kleiner Sohn Ronny und eine Attraktive Blondine verschwunden. Als Privatdetektiv Lew Archer Stanley findet, ist er tot, und ein gewaltiges Feuer bedroht die Gegend von Santa Teresa. Von der jungen Frau und dem kleinen Ronny fehlt noch immer jede Spur...

Der Untergrundmann

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Letzte Kommentare:
16.10.2011 21:41:10
Banon

Eigentlich hat Lew Archer einen freien Tag vor sich. Morgens trifft er auf den kleinen Ronny, der mit seiner Mutter bei Nachbarn untergekommen ist. Eher zufällig wird Archer dann Zeuge eines Streits der Eltern. Am Nachmittag meldet sich die junge Frau bei Archer und bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem Jungen. Der sollte mit seinem Vater jetzt bei seiner Großmutter in Santa Teresa sein. Da dort ein großer Waldbrand ausgebrochen ist, befürchtet sie Schlimmeres. Schnell wird klar, Vater und Sohn sowie eine geheimnissvolle junge blonde Frau, sind nur kurz auf der Ranch der Großmutter aufgetaucht und seitdem verschwunden. Soweit die Ausgangslage nach gut vierzig Seiten.

Mit dem Fund der Leiche des Vaters entwickelt sich die vermeintliche Entführung des kleinen Ronny für Archer schnell zu einem wesentlich komplexeren Fall. Der Mord wirft Fragen auf, doch für Archer steht vorallem eines im Vordergrund: Wo ist der Junge? Um diese Frage zu klären, steigt der Privatdetektiv tiefer in die Familiengeschichte des Mordopfers ein und stößt dabei auf weitere Spuren. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sorgt fortan für eine ganze Reihe von Personen aus dem Umfeld der Familie für Unruhe.

Ab hier gilt es den Überblick zu behalten. In "Der Untergrundmann" entwickelt Ross Macdonald eine zunächst überschaubare Krimihandlung, in deren Fortgang die Schauplätze zunehmen. Wechselnde Zeitebenen und die Vielzahl der Personen fordern vom Leser Aufmerksamkeit bis zum Schluß. Wer das schafft, wird mit einer spannenden Geschichte belohnt.
Typisch für Lew Archer ist das Hinterfragen, das Hineinschauen in die Menschen und die Suche und das Erkennen ihrer Motive.
Kein Hardboiled-Krimi der nur aufs Grobe aus ist, sondern seinen Helden überlegt handeln läßt und ihn immer wieder vor die Frage stellt, wie die empfundene Sympathie oder Antipathie sein Handeln bestimmen darf.
"Der Untergrundmann" ist ein komplexer Kriminalroman, der schnell Tempo aufnimmt und den Spannungsbogen bis zum Schluß erhält.

30.07.2009 13:16:45
John67

Ein klassischer Lew Archer Fall, wobei er hierbei eher zufällig und aus Eigeninteresse in den Sog der Ereignisse hineingezogen wird. Anfangs vielleicht etwas zähe, aber die Geschwindigkeit der Handlung nimmt dermaßen rasante Formen an, daß ich teilweise Passagen zweimal lesen musste, um die Zusammenhänge herstellen zu können. Und genau dies läßt einen diesen Krimi nicht aus der Hand legen: Wenn du das Buch zuklappst, bist du draußen!!
Also nur im Urlaub lesen*gg*!

27.09.2008 20:29:00
heinrich

Ross Macdonald läßt seinen Helden im wahrsten Sinne des Wortes in der Vergangenheit graben. Wie in allen Lew - Archer – Romanen liegt in den seit Jahren vertuschten Geheimnissen die Lösung der gegenwärtigen Morde. Die Handlung spielt vor der dramatischen Kulisse eines kalifornischen Waldbrandes, der eng mit dem Fall verknüpft ist. Für sich gesehen, ist es ein spannendes, literarisch hochwertiges Buch; aber aus dem Gesamtwerk des Autors ragt es nicht heraus. Ich finde es als Einstieg in die Lew-Archer-Reihe sehr passend, weil es auch ein wenig den Protagonisten und seinen gesellschaftlichen Kontext beschreibt, was sonst selten vorkommt. 72 Grad dafür.

04.08.2007 22:12:11
longshadow

Neben "Find a Victim" mein liebstes Lew Archer Abenteuer. Die ersten einhundert Seiten schlängeln sich mehr oder minder spannend daher, aber danach wird das Geheimnis um den "Untergrundmann" so gut das ich das Buch nicht aus legen konnte.

02.02.2006 18:44:30
marquee

Lesenswert wie jeder Roman von MacDonald, wenn man von einigen allzu blumig geratenen Passagen absieht. Zu Beginn heißt es etwa, daß "die blauen Häher im Garten aussehen wie Teile eines zerbrochenen Himmels". Das muß man nicht unbedingt mögen.

Zur Person von MacDonald ist aus dem, was ich aus seinen Büchern herauslese, vielleicht zu sagen, daß er extrem ich-bezogen gewesen sein muß. Er bezeichnet sich in einem seiner Bücher als Katalysator für Unglück, in anderen Büchern springt er (als Lew Archer) mit seinen Klienten in ziemlich kurz angebundener Weise um. Ich glaube, er war etwas paranoid und hat sich als Ursache und Mittelpunkt von allem gesehen.

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