Der zweite Engel

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • London: Orion, 1998, Titel: 'The Second Angel', Seiten: 340, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2000, Seiten: 441, Übersetzt: Cornelia Holfelder-von der Tann
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001, Seiten: 441
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003, Seiten: 441

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Am Ende des 21. Jahrhunderts kommt das Chaos über den Planeten Erde. Ein neues, tödliches Virus ist aufgetreten und nur durch einen kompletten Austausch mit nicht infiziertem Blut heilbar. Blut ist die heimliche Währung, und Dana Dallas, dem Sicherheitsexperten der Blutbanken, geht es bestens. Doch dann erkrankt seine eigene Tochter, und Dallas selbst wird zum Sicherheitsrisiko ...

Der zweite Engel

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Letzte Kommentare:
01.11.2011 20:37:38
KC

Einer der Vorkommentatoren hat den Begriff \'Genial\' verwendet, den ich etwas erweitern möchte.
Bei den vielen Ereignissen, die im Universum täglich passieren, ist es verständlich, dass Gott nur bei denen helfend eingreift, die es wert sind.

Wer das Buch gelesen hat, wird mir vielleicht zustimmen,
wer es bisher noch nicht gelesen hat sollte es tun.
Ein absolutes Highlight!

07.02.2008 20:59:34
Falcon

Geneigte Krimifreunde das vorliegende Buch lässt sich nur schwer als Krimi einordnen. Wohl eher als Scince-Fiction Roman mit Krimi Elementen.

Es erübrigt sich daher zu hinterfragen, was ist real möglich ist oder was nicht. Es ist nun mal das Wesen eines Sience- Ficition Romanes. Die Frage ist wie geht Kerr mit diesen Elementen um? Darauf gibt es nur eine Antwort, nämlich, herrvorragend und sehr geschickt. Auch wenn es zeitweilig holpert, ist die Spannung gross, insbesondere zum Finale hin. Das Ende ist mehr als überraschend, geradezu philosophisch.
In einem Punkt muss ich der Kritik von Mario Schmitz recht geben, nämlich die storden Fussnoten, und man fragt sich zurecht, weshalb diese "Fakten" nicht in die Geschichte mit eingewoben wurden.

Die Figur des Erzählers fand ich jedoch weitaus weniger störend. Dem geneigten Leser mag es sehr schnell klar sein, wer dies sein könnte. Und am Schluss erhält dieser dann einen ganz anderen, geradezu philosophischen Hintergrund.

Ein spannendes Buch mit phaszinierendem Handlungsort.

25.08.2005 19:45:20
Andreas Theune

Ein unglaublich gutes Buch, dass mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat. Wie plausibel die phyikalischen Phänomäne gegen Ende des Buches sind kann ich nicht beurteilen. Fest steht, dass ich seid Orwells 1982 von keinem Scince-fiction Buch mehr so fasziniert war.
Die sprachliche Qualität ist dabei ebenso gelungen wie die Geschichte ansich. Das Ende ist für einen nicht Naturwissenschaftlich Gebildeten Mensch schwer nachzuvollziehen.

29.11.2004 22:46:31
Wheeler

Der Zweite Engel ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Schon die Idee, dass der Mond als Strafkolonie dient und Blut das Geld als Währung ersetzt ist genial. Durch zahlreiche Fussnoten im einleitenden Teil des Romans bekommt die spätere Handlung ein festes wissenschaftliches Gerüst. Zusätzliches Flair bekommt der Roman durch einen Erzähler, welcher in Form von Tagebuch Eintragungen auftaucht und mit dem Geist eines Philosophen zum Nachdenken anregt. Ein wahrlich meisterhafter Schluß, unerwartet und tiefgründiger als alles bisher dagewesene treibt das Gehirn zu höchstleistungen an...

09.08.2004 18:31:34
Mario Schmitz

Das ganze Buch wirkt wie aus einem Klischeebaukasten gestrickt. Die multinationale Firma ist profitgierig bis zum gehtnichtmehr und deshalb so skrupellos, dass sie ihren Chefentwickler ermorden lassen will, sobald er ein mögliches Sicherheitsrisiko darstellt. Wohl zur Vorsorge ist der Sicherheitschef daher ein sadistischer Killer. Kaum entgeht der Chefentwickler dem ersten Mordanschlag ist sein erster Gedanke Rache für seine Familie. Seine Helfer dafür sind - wie könnte es auch auch anders sein - Flüchtige und andere gesellschaftlich Ausgestoßene.
Die Idee, dass durch eine weltweite Verseuchung mit einem Virus Blut ein teures Handelsgut wird und Gold als Währungsgrundlage ablöst ist sehr schlecht durchdacht: nach demim Buch beschriebenen Szenario brauchen die Gesunden/Reichen kein Blut und die Kranken/Armen können es sich nicht leisten - wie die darauf aufbauende Wirtschaft funktioniert kann Kerr leider nicht erklären.
Störend an dem Buch sind auch die Fußnoten, die auf fast jeder Seite auftauchen und zusätzliche "Fakten" über die Gesellschaft, das Virus usw. vermitteln sollen. Es scheint, als ob Kerr keine Lust hatte, diese Elemente in der Geschichte sinnvoll unterzubringen. Vielleicht wollte er damit auch eine Art Wissenschaftlichkeit suggerieren und darüber hingetäuschen, dass Kerr keine Ahnung von Biologie oder Medizin hat, was z.B. dadurch auffällt, dass er glaubt, durch eine Bluttransfusion könnte man neue Blutzellen bilden (falsch - dazu bräuchte man Stammzellen). Da dieser Transfusionsquatsch einer der (eigentlich DER) Stützpfeiler der Geschichte ist, kommt man sich bei Lesen ein wenig veralbert vor - fast so als ob Michael Crichton in "Jurassic Park" Drachen oder Orks hätte wiederzüchten lassen.
Das störendste Element in dem ganzen Buch ist jedoch eine geheimnisvoller allwissender Erzähler, alle paar Seiten auftaucht und allerlei pseudophilosophisches Geschwätz von sich gibt, das weder einen Sinn in sich ergibt oder einen Bezug zur Handlung hat. Am Schluss gibt sich dieser Erzähler zu erkennen und läßt einen entgültig enttäuschten Leser mit einem Schluss zurück, von dem man glauben sollte, es handelt sich hierbei um ein Versehen.
Das ganze Buch macht den Eindruck, als ob Philip Kerr in kurzer Zeit einen Roman abliefern musste und wenig Motivation dafür hatte. Interessante Grundidee - kaum durchdacht - lausig zusammengestückelt - mittelmäßg geschrieben.

11.07.2004 20:03:37
tino

anfangs etwas anstrengend entwickelt sich "der zweite engel" zu einer flüssigen und durchaus packenden story.
unbedingt lesen!

30.03.2004 15:40:23
Thomas

Genial,
dieses Buch schafft den Spagat zwischen SciFi/Action/Wissenschaftsroman und Thriller.
Klasse geschrieben, von der ersten Minute an regt dieses zum Nachdenken über das Leben und wie es einmal sein könnte an.

mehr davon!!!

04.01.2004 18:15:40
..:: martin ::..

In seinem Roman gelingt Philip Kerr eine einmalige Mischung aus Wissenschaft, Mythos und Fantasie. Das vom ihm so real beschriebende Endzeitgeschehen bietet dem Leser Einblick in eine viel zu greifbar erscheinende Zukunft. Sowohl Kerrs literarische, als auch seine wissenschaftlichen Kenntnisse lassen einen auf den tieferen Sinn dieses Romans stoßen, mit Anspielungen auf Aids, Zweiklassenmedizin sowie Nanotechnologie und Biocomputing setzt er deutliche Zeichen in Richtung Zukunft. Wer dieses Buch zur Hand nimmt sollte nicht nur starke Nerven besitzen, sondern auch für eine Mischung aus Spannung und Science-Fiction zu begeistern sein.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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