Die Rückkehr des Tanzlehrers

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 2000, Titel: 'Danslärarens återkomst', Originalsprache
  • Wien: Zsolnay, 2002, Seiten: 505, Übersetzt: Wolfgang Butt
  • Wien: Zsolnay, 2004, Seiten: 505
  • München: dtv, 2009, Seiten: 505

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Peter Kümmel
Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend und fesselnd

Buch-Rezension von Peter Kümmel Aug 2003

Vorangestellt ist dem Roman ein Prolog, der im Jahr 1945 spielt, über 50 Jahre vor der eigentlichen Handlung. Der englische Henker Davenport wird nach Deutschland geflogen, wo er innerhalb von zwei Stunden zwölf deutsche Kriegsgefangene hinzurichten hat. Schon hier wird klar, dass die Ursprünge des Verbrechens, das im Jahr 1999 in Schweden geschah bis weit in die Vergangenheit hineinreichen.

Doch zunächst wollen wir Mankells neuen Protagonisten Stefan Lindman kennenlernen. Lindman ist 37 Jahre alt und ist Polizeibeamter in Borås. Lindman hat zwar eine feste Freundin, die Polin Elena, doch leben beide in getrennten Wohnungen. Sein einziges Hobby ist der heimische Fußballclub Elfsborg. Für Lindman beginnt das Buch gleich mit einem Schicksalsschlag. Im Krankenhaus bekommt er die Diagnose gestellt, dass er an Zungenkrebs leidet. Noch gar nicht fähig, einen klaren Gedanken fassen zu können, wartet in der Cafeteria des Krankenhauses beim Blättern in einer Zeitung gleich der nächste Schock: Herbert Molin wurde ermordet.

mit einer Peitsche das Fleisch vom Körper gezogen

Herbert Molin war ein ehemaliger Kollege, längst pensioniert und inzwischen fast 80 Jahre alt. Er zog, nachdem er aus dem Polizeidienst ausschied, in den hohen Norden nach Härjedalen und lebte dort zurückgezogen alleine in einem entlegenen Haus im Wald. Und nun war er bestialisch ermordet worden. Ihm wurde solange mit einer Peitsche das Fleisch vom Körper gezogen, bis er tot war. Da hatte wohl jemand einen besonders starken Hass auf Molin gehabt.

In drei Wochen soll Lindmans Behandlung beginnen. Bis dahin ist er krank geschrieben. Auf der Flucht vor der Krankheit und der eigenen Angst will er zunächst Urlaub auf Mallorca machen, entschließt sich dann jedoch spontan, nach Norrland zu fahren, um zu sehen, wie und wo Molin gelebt hat und sich nach dem Stand der Ermittlungen zu erkundigen.

Mit dem zuständigen Beamten, der den typisch schwedischen Namen Giuseppe Larsen trägt, versteht er sich auf Anhieb sehr gut, so dass er auch sofort Einblick in die laufenden Ermittlungen bekommt, obwohl er nur als Privatperson anwesend ist. Im Haus hat der Täter mit Molins blutigen Füssen Abdrücke nach dem Schema von Tangoschritten hinterlassen. Molin war zwar begeisterter Tänzer, doch bleibt dieser Hinweis ein Rätsel.

ein überzeugter Nazi

Auf der Suche nach dem Motiv in Molins Vergangenheit findet Lindman durch Zufall heraus, dass sein ehemaliger Kollege im zweiten Weltkrieg der Waffen-SS angehörte und bis zuletzt ein überzeugter Nazi war. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Nationalsozialismus im Krieg in Schweden stark verbreitet war und auch heute noch stärker organisiert ist, als das der Bevölkerung bewusst ist. Auf einer Mitgliederliste entdeckt Lindman dabei sogar den Namen seines verstorbenen Vaters.

Gespannt sein durfte man auf Mankells neuen Kriminalroman, den ersten der Nach-Wallander-Zeit. Es ist auf jeden Fall wieder ein unverkennbarer Mankell geworden. Nur fragt man sich, warum der Protagonist hier nicht mehr Kurt Wallander heißen darf, sondern Stefan Lindman. Vom Charakter her könnte Lindman fast Wallanders Zwillingsbruder sein. Ein Eigenbrötler mit Beziehungsproblemen, Zukunftsängsten, voller Selbstzweifel, psychisch labil und mit recht eigenwilligen Methoden. Ich hatte ob des abrupten Serienendes einen radikalen Einschnitt, vielleicht etwas von der Stilrichtung her anderes erwartet. Doch hätte man diesen Fall durch kleine Änderungen ebenso auf Wallander zuschneiden können.

Dies mag jetzt einerseits eine kleine Enttäuschung sein, weil der Autor eben absolut nichts Neues gebracht hat, zum anderen aber hat man die bekannte Mankell-Qualität und Wallander-Fans werden dieses Buch mit Begeisterung verschlingen. Nicht mehr in Schonen spielt der neue Roman, sondern Mankell hat die Handlung nach Härjedalen in Norrland verlegt, dort wo er selber geboren wurde. Doch hat er trotzdem einen kleinen Bezug zu den Wallander-Krimis geschaffen: Die Figur des Porträtmalers Wetterstedt ist der Bruder des Justizministers Wetterstedt, der in "Die falsche Fährte" eines der Mordopfer gewesen ist.

Wallanders Schreibstil ist auch wieder unverkennbar. Mit seiner unverblümten und sehr einfachen Sprache bringt er die Dinge auf den Punkt. Durch seine zahlreichen Wiederholungen sorgt Mankell dafür, dass der Stoff auch für ungeübte Krimileser leicht eingängig ist, ohne dass es aufdringlich oder langweilig wird. Einzig störend war für mich beim Lesen, dass der Autor seine männlichen Charaktere ständig "pissen" lässt. Es mag ja durchaus einmal angebracht sein, zu beschreiben, dass Lindman auf seiner langen Autofahrt zum Wasserlassen anhalten muß, doch ist es für die Handlung wirklich nicht von Belang, ständig zu erfahren, dass der eine oder andere in einer beliebigen Situation gerade mal "pissen" muss. Auch wirkt der ständige Gebrauch des doch leicht ordinären Wortes "pissen" unangebracht im Vergleich zur sonstigen Sprache des Autors, wenigstens einmal wird auch "gepinkelt".

Überraschend: Die Stärke des deutschen Einfluss während des Zweiten Weltkriegs in Schweden

Mit dem Nationalsozialismus hat sich Mankell diesmal von einer anderen Seite her seinem Grundthema, der zunehmenden Kriminalität in Schweden, genähert. Dabei ist es schon überraschend zu erfahrend, wie stark die deutschen Einflüsse im nach außen hin so überaus neutral erscheinenden Schweden zu Zeiten des zweiten Weltkriegs gewesen sein müssen. Die Gefahren für die Gesellschaft des Landes durch die organisierte Unterwanderung mit rechtsradikalen Einflüssen stellt der Autor in bewährter Manier dar. Die Bedrohung von Lindmans Leben durch die heimtückische Krankheit darf dabei durchaus als Metapher des zentralen Themas gesehen werden.

Der Wechsel der Erzählperspektiven ist ebenfalls eine typische Eigenart des Autors. So wird das erste Kapitel aus Sicht des Mordopfers geschildert, später verfolgt der Leser weitgehend den Protagonisten, doch immer wieder mit Einblicken in die Sicht des Mörders, der keineswegs als die Bestie dargestellt wird, die man aufgrund der Durchführung des Verbrechens erwarten konnte, sondern eigentlich als Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Auch das Opfer Herbert Molin ist nicht der von Grund auf böse Nazi, sondern man erfährt auch etwas über die Motive, die ihn dazu gemacht haben.

Auch wenn dem Leser die Figur von Molins Mörder bereits nach 150 Seiten offenbart wird, bleibt der Roman doch von Anfang bis Ende spannend und fesselnd. Denn noch bleibt genügend auch für den Leser, der der Polizei immer schon ein paar Schritte voraus ist, aufzuklären.

Ich hab eigentlich nur noch auf einen Showdown mit großer Verfolgungsjagd gewartet, bei der der Täter entkommt, weil der Polizist pissen muss.

Die Rückkehr des Tanzlehrers

Die Rückkehr des Tanzlehrers

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Letzte Kommentare:
05.03.2015 14:45:19
josepha bamba

ich habe den roman sehr spannend gefunden und seine sprache ist einfach zu verstehen.ich mochte wissen ib den thema des buch ein aktuel thema der deutschen literatur ist.
was hatmir in diesem buch gefallt die richtige historische informationen.Dank diesem Roman habe ich viel uber den nazismus gelernt.

21.05.2013 14:27:34
Traudel

Ich kann dem Rezensenten Peter Kümmel nur zustimmen. Das Buch ist spannend und gut geschrieben wie alle Bücher von Mankell, die ich bisher gelesen habe -aber das häufige "pissen" ist mir ebenfalls negativ aufgefallen (und dass einmal auch gepinkelt wurde).Vielleicht hat's mit der Übersetzung zu tun, vielleicht ist das schwedische Wort dafür nicht so stark wie im deutschen. Im französischen scheint mir das Wort "pisser" auch nicht ganz so stark wie im deutschen.Ich habe noch ca. 30 Seiten zu lesen bis ich mit dem Buch fertig bin und schwanke zwischen schnell weiterlesen und sich den Schluss noch ein bisschen aufheben. Nichts ist so traurig wie ein soeben ausgelesenes Buch !

08.11.2012 20:57:14
H. Mezger

Also ich hab erst Achtzig Seiten gelesen, und kann jetzt schon sagen, dass Mankells Schreibstil der bisher beste und spannenste ist ,den ich jemals präsentiert bekommen habe. Die Story rollt echt gut an, also Mankell hat Rankin in meiner persönlichen Lieblingsautoren-Liste abgelöst!
Also kaufen, leihen und einfach abschalten.
95°

25.08.2010 22:36:12
PHU

Meiner Meinung nach der fast spannenste und interessantes der Mankell-Krimis. Sehr informativ. So wird auch eine Seite Schwedens dargestellt über die man/frau sich bewusst werden sollte. Der Rechtsextremismus - ein europäisches Problem, das wir alle angehen sollen!
Ein auch heute noch immer lesenswertes Buch!!

08.03.2010 15:55:00
HALLOOO

wie hieß nochmal die frau von molin?
i-was mit EDie Nazis hatten in Schweden nicht unerheblich viele Anhänger, deren Ideologie sich auch nach dem 2.Weltkrieg etablieren konnte, dies nicht in Gestalt prolliger Skinheads, sondern als Netzwerk innerhalb einer bürgerlich wirkenden Gesellschaft.
Mitten in den Ermittlungen geschieht ein zweiter Mord.Opfer ist der weit von Herbert Molin entfernt lebende Nachbar, ein Musiker, der für Herrenmenschenideologien überhaupt nicht zugänglich war.Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Morden?

03.01.2010 01:46:31
circlesquare

obwohl es nicht so spannend ist wie manche andere bücher die ich bis jez gelesen habe, hat es mich so sehr in den bann gezogen, dass mir beim lesen wirklich nie langweilig wurde. mankells art zu erzählen ist einfach nur geil (mir fällt irgendwie kein anderes wort ein... )
das war mein erstes buch von mankell und es ist wirklich empfelenswert und ich werde bestimmt noch mehr von ihm lesen.

25.11.2009 23:06:04
peter maag

Das buch habe ich bis zur hälfte gelesen und finde es ungemein spannend. Aber auch bedrückend weil soviel von der wirklichkeit mit hineinspielt. Damit meine ich den vermehrt umsich greifenden rechtsextremismus.
Über einige der kommentare wundere ich mich. Flach,schlechtestes buch? das verstehe ich nicht.

26.06.2009 09:51:26
Mathias Lietz

Figuren super gezeichnet, Set wurde super gewählt, Storyfundament beweist historische Kompetenz, Spannung durch glaubwürdige Darstellung der Ermittlungsarbeit, Verschiebung der Grenzen zwischen Gut und Böse...

All das fällt mir ein, wenn ich an den Tanzlehrer denke, aber sicher nicht "fad" oder "langatmig". Menschen, die sich keine Zeit für einen Mankell nehmen können, sollten es lassen, über ihn zu schreiben. Es gibt keinen Mankell-Krimi der nicht einmal ganz bewusst Längen enkehren lässt, damit der Leser die schwere und kraftzerrende Ermittlungsarbeit versteht. So hat der Autor selber auch mehr Zeit, sich mit seinen Figuren zu beschäftigen.

Empfehlenswert und besser als ein Großteil seiner Wallander-Geschichten, die sich irgendwann alle gleich gelesen haben, wo es letztlich nicht mal eine richtige abschließende Auseinandersetzung mit Wallanders Sellenzustand gab.

17.06.2009 21:47:16
Stephie

Ich bin erstaunt, wie unterschiedlich doch Geschmäcker sind. "Die Rückkehr des Tanzlehrers" war mit Abstand eines der schlechtesten Bücher die ich gelesen habe. Story flach, langweilig ohne jegliche Spannung geschrieben und dann noch diese Charakter...einfach nur ätzend. Es ist mir immernoch ein Rätsel, wie ich es schaffen konnte dieses Buch zuende zu lesen, liegt wohl an dem Autor, von dem ich bis zur letzten Seite erwartet habe, dass er noch die Kurve kriegt. Rausgeschmissenes Geld und Zeit!

04.06.2009 21:19:40
LotteLiest

Ich weiß noch nicht so genau, wie ich dieses Buch für mich bewerte.

In Erinnerung bleiben mir die vielen Gänge im Buch - Piss- und Spazier...

Die Wut und der Hass, die aus der Tat sprechen, haben meiner Meinung nach nicht ganz zum Motiv gespasst. Da hätte ich mehr erwartet. Oder weniger Hass nach so vielen Jahren.

Die Ermittlungsarbeit und die Handlung, die sich schön Schritt für Schritt aufbaut, haben mir gefallen.

23.05.2009 15:36:50
Alex

Ich kann meinem Vorredner zum Glück nicht zustimmen (außer in einem: Vor dem Frost ist wirklich Mankells schlechtestes Buch!). Mich hat die Rückkehr des Tanzlehrers von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert.

Meiner Meinung nach liegt die Spannung nicht in der Grundhandlung, die ja schon im Titel verraten wird (Mann reist nach einem halben Jahrhundert um die halbe Welt um einen Verwandten zu rächen). Es ist schlicht der Fakt, dass mir überhaupt nicht klar war, welche große Rolle der Faschismus in den schwedischen Köpfen spielte und noch heute spielt.

In diesem Buch perfektioniert Mankell das, was er in Die falsche Fährte und Die Brandmauer schon versucht hat: Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, mehr noch, die Personen wechseln im Verlauf des Romans im Kopf des Lesers die Seite.

Einfach nur Klasse, eine gelungene Distanz zum großartigen, aber zuletzt ausgenuddelten Wallander!

11.09.2008 21:21:14
markymark

Hier hat Mankell neben Vor dem Frost seine schlechteste Arbeit abgeliefert. Er verzettelt sich in seitenlangen Detailbeschreibungen, die Figur des Polizisten bleibt unscharf und weit entfernt von der Persönlichkeit, die sich der Leser unter Wallander vorstellen konnte. Zudem gelingt es Mankell kaum einmal einen Spannungsbogen aufzubauen.

27.07.2008 17:53:44
WelpeMax

tolles Buch, hat mich fasziniert und mitgerissen, er zeigt das er sich sehr gut von der Figur Wallander sich lösen kann und ich denke das ist auch ein sehr gutes Buch und sehr spannend geschrieben, das Thema Nationalsozialismus im Buch verarbeiten hat er auch gut hinbekommen, 95° sind für das erste Buch ohne Wallander!

03.07.2008 22:19:41
keks

es war das erste Buch,das ich von Mankell gelesen hab, und ich muss sagen, dass es mich nicht enttäuscht hat.

Als ich die Zusammenfassung auf der Rückseite gelesen hab, war ich dennoch erst ein wenig skeptisch, da der Nationalsozialismus an sich schon ein heikles Thema ist und es dennoch in dem Buch zu verarbeiten; ich war gespannt.
Ich denke, er hat den nationalsozialistischen Gedanken in der heutigen Zeit realistisch getroffen, da diese Ideologie in manchen Köpfen wirklich noch lebt und diese Menschen sich damit im Hintergrund halten. Das ist Mankell auf jeden Fall gelungen zu zeigen.

Ebenso die detailierte Beschreibung der Charaktere muss man hervorheben, weil er die Hauptfigur so authentisch hat wirken lassen. Ich hatte wirklich das Gefühl, Stefan Lindmann zu kennen.

Insgesamt ein sehr,sehr gutes Buch,das ich jedem nur ans Herz legen kann

19.03.2008 09:53:15
Kasia

Zum Glück habe ich ein Kurzzeitgedächtnis und schon lange vergessen, was der Inhalt im gleichnamigen Film war;-)
So konnte ich ohne "Vorwissen" an das Buch gehen und war begeistert.
Ich weiß, dass ich den Film auch sehr gut fand. Aber das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Henning Mankell ist einer meiner Lieblingsschriftsteller. Und das, was ich an ihm so schätze, hat er in diesem Buch wieder bewiesen: Er ist der Meister der Charakterisierung. Ich finde, dass sich kaum einer so detailliert mit dem Innenleben der Hauptpersonen beschäftigt, wie Henning Mankell.
Ich konnte mich in Stefan hineinversetzen, konnte die Angst spüren, die Unruhe.
Es ist ein wirklich sehr gutes Buch. Im Prinzip kann ich nicht sagen, wie meine Vorgänger teilweise behaupten, dass sich das Buch gezogen hat oder fad war. Die Geschichte baut sich nun mal auf und da kann nicht immer in jeder Sekunde etwas Unvorhersehbares passieren oder explodieren ;-).
Ich finde es entsetzlich, dass die Geschichte im Buch sich in sofern bewahrheiten kann, als dass im Untergrund wahrscheinlich immernoch solche Gruppen operieren.
Wirklich, haben die Leute noch immer nichts begriffen und dazu gelernt?

08.07.2007 16:38:38
johanna1402

Ein super Buch, sehr spanned und sehr gut geschrieben. Zeitweise war es zwar ein bisschen fad, aber letztendlich war es doch noch super.
Sehr zu empfehlen

26.03.2007 15:30:38
Cathérine

Ich fand das Buch spannend....

aber zwischenzeitlich war es auch etwas langweilig, sodass ich ein anderes Buch gelesen habe. Aber der Fall selbst war klasse.... schön verworren genau da richtige für jeden Krimi-Fan!! =)

Ich muss es in der Schule meinen Mischülern vorstellen und bin gespannt wie es ankommt...

15.03.2007 14:22:30
Anja

Die Rückkehr des tanzlehrers war mein erstes Buch von henning mankell und ich fand es wirklich sehr, sehr gut. es lässt sich gut lesen und ist auch sehr spannend, besonders zum ende hin.Auch gut finde ich das Stefan Lindmann sehr viel über sein Leben nachdenkt. Das buch ist vom aufbau her sehr gut gestaltet un die Handlung sehr gut durchdacht und konstruiert. empfehlendswert!!

02.08.2006 11:28:04
Linn

Ein grandioses Buch! Teilweise besser als Wallander, was aber evtl. auch daran liegt, das mich Wallander mit der Zeit mit seinen Launen genervt hat, ich ihn und das Team in Ystad ein wenig über hatte und dass Lindman sehr viel jünger ist, ich mich mit ihm leichter identifizieren kann (obwohl uns immer noch fast 15 Jahre trennen) und er ganz einfach frischen Wind bringt.

Eine tolle Geschichte, den politischen Hintergrund finde ich sehr interessant und ergreifend, teilweise auch sehr erschreckend. Spannend erzählt, ich habe absolut mitgefiebert.

Die Charaktere wurden wie immer hervorragend beschrieben und wirkten sehr lebendig und sympathisch auf mich. Ihre Gedanken und Gefühle, besonders die von Fernando Hereira und Stefan Lindman, und ihre damit verbundenen Handlungen sind sehr schön und detailliert beschrieben.

Besonders Stefan Lindman, nur dummerweise habe ich mir kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte die Verfilmung angesehen und kann mir Tobias Moretti einfach nicht als Lindmann vorstellen. Das muss ich ganz schnell wieder vergessen.

17.07.2006 16:16:15
Anna

also ich finde das buch ja richtig gut am anfang ahbe ich gedacht wasn das fürn phsycho aber dann fand ichs imma besser. es war sehr spannend gschreiben und außerdem auch sehr gut beschrieben also die eizelnen personen und so.... zum ende in wird es auch imma spannender. ich finde von er ausprache her ist es auch sehr gut. auch wie die einzelnen szenen beschrieben sind finde ich aknn man sich sehr gut hinenin denken.

05.07.2006 10:37:37
Bianca

Endlich mal nicht dieser depressive und langweilige Wallander. Habe mit Mittsommermord angefangen und fast alle anderen (die neueren nicht mehr) Wallander-Romane auch gelesen. Mittsommermord war eindeutig der Beste. Stefan (kommt später auch bei Wallander vor) ist jung und nicht so voller Selbsmitleid wie Wallander. Trotzdem sind viele langatmige Stellen drin. Alles in allem aber ein interessantes und spannendes Buch. Bin eben kein Mankell-Fan mehr. Verzeit.

15.03.2006 12:41:35
dino

Dies war mein erstes Buch von Henning Mankell und ich fand es einfach klasse. Die politischen Hintergründe fand sich sehr gut und leider auch erschreckend.
Das Ende war nicht so toll, aber das sei verziehen.
Alles in allem ein auf jeden Fall empfehlenswertes Buch.

29.11.2005 11:13:50
frunk

Man nehme einen Mord, platziere ein paar nekrophile Gimmicks drumherum und knüpft dann eine Verbindung, möglichst weit in die Vergangenheit - dann wird nicht mehr allzuviel Sinn gesucht - und fertig ist der x-te Wallanderabklatsch. Mag zwar dennoch spannend sein, aber nur bis zur zweiten Hälfte, dann kommt die Action, und damit der Abstieg ins Groschenromanmässige. Mankell ist kein schlechter Schreiber, sogar ein sehr guter, aber die Story ist sowas von konstruiert, da vergeht´s einem.

13.10.2005 21:16:40
dr. robert

Sehr schönes Buch. Der Plot mit seinen Wendungen - absolut brilliand! Die politische Thematik stellen den realistischen Bezug da, die soziale Interaktion bieten eine realistische Tiefe. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vielleicht bietet das Buch für die Leserschaft mal die Anregung ähnliche Inhalte auch in Deutschland zu recherchieren.

12.09.2005 16:18:00
andi

Meiner Ansicht nach ist es ein sehr spannender und guter Krimi. Ich finde besonders die jagd nach denm täter sehr spannend.Es ist alles sehr gut und detaliert beschrieben ohne es in die länge zu ziehen .
So blieb das Buch die ganze Zeit
spanned.

08.08.2005 21:53:19
Uli

Mit diesem Roman kommt Mankell nicht annähnerd an die Wallander-Mythologie heran, verbindet seinen neuen Hauptdarsteller aber auf ganz ellegante Weise mit der Geschichte Kurt Wallanders. In "Vor dem Frost" finden beide Charaktere zusammen und der Leser versteht beider Vorgeschichte.

05.08.2005 19:49:16
Kai Sieben

Es ist immer wieder das Gleiche, wenn ich die Kritiken der jungen Menschen mir zu Gemüte führe.
Einerseits fühle ich mich unendlich alt, andererseits freue ich mich darüber, dass ich aufgrund meines Alters (41) in der Lage bin, bestimmte Dinge, die in Krimis beschrieben werden, besser nachvollziehen zu können.
Das A und O eines jeden Buches ist, dass man es mit Herz und Verstand annimmt. Welche Konsequenzen es dann hat, ist nur eure Sache.
Die Fun-Gesellschaft liebt keine reelen Krimis.
Mankell versteht es auf meisterhafte Weise in diesem Buch, das entsetzliche Szenario eines Kindes zu verarbeiten. Das braucht Zeit und Geduld. Und die nimmt sich Mankell. Deswegen ist er ein großer Schriftsteller.

31.07.2005 16:27:06
Jochem

ich finde auch dieses Mankell-Werk intelligent und ohne Effekthascherei spannend konstruiert. Leider deprimiert Mankell weitgehend durch die geschaffenen Figuren seiner Kommissare. Vielleicht ein Kick mehr Kitsch verarbeitet, wäre alles etwas gefälliger, aber dann auch nicht mehr Mankell.....?

19.07.2005 09:51:12
Big Tigger

Kann manche verstehen die das buch blöd finden. Habe auch zweimal damit begonnen, weil alles was mit dem zweiten weltkrieg und drittem reich zu tun hat mir manchmal zu viel wird. Fand allerdings die geschichte gar nicht so schlecht, weil es unsere gesellschaft wiederspiegelt. Kennt man seinen kolegen, freund, nachbarn u.s.w. wirklich!!! Meines erachtens war das schlechteste buch von mankell die brandmauer.

16.07.2005 15:46:22
Marie

Am Anfang habe ich mich ein paar Mal gefragt, warum Mankell diesem Roman einen neuen Protagonisten erschaffen hat. Ob nun Lindemann oder Wallander - die Unterschieden in der Persönlichkeit sind mehr als gering. Erst im Verlauf der Geschichte wurde mir klar, warum das Buch mit Wallander nicht funktioniert hätte.
Das ständige Hin und Her (bleibt Lindemann oder fährt er nach Hause) hat mich etwas gestört, aber ansonsten: Typisch Mankell, wahnsinnig spannend und auch politisch aktuell.

19.06.2005 13:10:29
Jenny

Meiner Meinung nach ist der Roman sehr spannend, obwohl der Mörder schon sehr früh verraten wird.

Es ist immer noch spannned zu erfahren wiso er das gemacht hat und genau das weckt die Neugier und das Interesse weiterzulesen.

05.06.2005 18:58:15
Arntt

kann mich meiner vorrednerin nur anschliessen... auch mein erster und letzter mankell... absolut oede, langweilig, durch den ganzen roman geht eine depressive grundstimmung des hauptcharakters... wollte das buch schon vor beendigung in die ecke werfen, hab\'s dann aber in der hoffnung auf besserung gelassen, was allerdings ein fehler war... verstehe auch nicht wie solch ein buch hier auf 87% kommt, da stimmt doch was nicht.....

31.05.2005 09:17:32
Maren Hanuschik

Das ist mein erster Mankell. Und es wird auch mein letzter sein. Langweilig geschrieben. Dialoge, die so im normalen Leben (auch nicht in dem eines Polizeibeamten) nie vorkommen, weil sie total ohne Tiefe und ohne Menschlichkeit geschrieben sind. Langweilige Gedanken. Eine Hauptperson, die zerrissen und beziehungsunfähig ist. Also auch voll aus dem Leben gegriffen... Total fürchterlicher Stil.

26.05.2005 17:14:05
Torsten Janssen

Lieber "Ich", so wollen wir uns hier nicht äußern. Man kann ein Buch gerne kritisieren, wenn nicht gar verreissen, aber bitte, bitte nicht mit Kraftausdrücken belegen. Das ist eines Mankells nicht würdig. Grüße

04.05.2005 13:27:24
Katrin

Ich kann mir nicht erklären, wie Henning Mankell es immer wieder schafft, den Leser so dermaßen in seinen Bann zu ziehen. Das ist erstaunlich und bemerkenswert. Trotz der einfach geschriebenen und mitunter kurzen Sätze, kann man sich, egal von welchem Buch, nicht loseisen. Es fesselt bis zur letzten Seite. Gerade habe ich "Die Rückkehr des Tanzlehrers" durch und obwohl ich kein wirklicher "Geschichtsfan" bin, ist es ein erstaunliches Werk, was die geschichtlichen Hintergründe etwas näher und auch gut rüber bringt. Gratulation! Nun habe ich noch "Vor dem Frost" vor mir, was schon lesebereit im Bett liegt :-) Und ich denke, ich werde damit wieder viel Spaß haben und stundenlang für niemanden ansprechbar sein.
DANKE Henning Mankell!!!!!

13.04.2005 19:09:00
Sabrina

Henning Mankell ist mehr als ein Schriftsteller es ist eine Gabe die er besitzt welche auch in diesem Roman glänzt.
Er zieht den leser unmittelbar in eine andere Welt der man nicht entfliehen kann und es auch nicht will!! Ein Spannendes, brilliantes Werk!

13.04.2005 16:51:24
Kombi

Ich habe das Buch jetzt durch. Hat etwas länger gedauert als geplant, weil ich für die Schule noch mehr lesen musste, aber wenn ich einmal angefangen war, konnte ich gar nicht mehr aufhören, weil es zum Schluss immer spannender wurde. Also für alle, die dieses Buch noch lesen wollen oder gerade mitten drin sind: Auf jeden Fall weiterlesen!!! Es wird noch super spannend.

So mal sehen, welcher Mankell mir als nächstes ins Haus flattert. Vielleicht "Tiefe". Bis dann!! Und viel Spaß beim lesen.

10.04.2005 11:14:13
Ane

Auch ich bin momentan mitten drin und muss mich ziemlich beherrschen, um ein gewisses Schlafpensum nicht zu unterschreiten :-))

Das Buch ist wirklich absolut genial, mein erstes von Mankell, aber es wird mit Sicherheit nicht mein letztes bleiben!

Leider habe ich es versäumt, mir vorab den Film anzuschauen, aber der kommt ja bestimmt noch mal.

23.03.2005 20:05:36
Kombi

Ich bin im Moment mitten drin. Ich find es aber jetzt schon ungemein spannend. Am faszinierensten finde ich, dass immer stückchenweise die Vergangenheit von Herbert Molin zu Tage kommt. Der zweite Mord, der natürlich auch noch ähnlich zum ersten ist, macht das Ganze noch etwas brisanter.
Der Hintergrund von Stefan Lindmann und seinen Ängsten vor der kommenden Krebsbehandlung verleihen diesem Werk wieder einmal eine menschliche, vielleicht gefühlvolle Note, die inmitten der grausamen Morde für etwas Auflockerung sorgen.
Insgesamt wird der Schreibstil Mankells auch hier deutlich, denn auch die Ermittlungsweise von Lindmann ähnelt der von Wallander. Ein sehr gelungenes Werk!! Absolut lesenswert.
Ich werde sicherlich nochmal eine Kommentar abgeben, wenn ich das Buch zuende gelesen habe. ;-)

23.03.2005 18:43:32
Markus Holl

Also ich finde es ist der beste Roman von Mankell. Ich finde auch, dass sich Lindmann und Wallander sehr ähnlich sind. Wegen "Die Rückkehr des Tanzlehrers" habe ich sogar bis spät in die Nacht(oder früh am Morgen), bis ca. 2.00 Uhr gelesen, auch wenn ich am nächsten Tag Schule hatte!Und wenn ich von der Schule heimkam, konnte ich es kaum erwarten, bis ich die Hausaufgaben gemacht habe und mich wieder dem Buch zuwenden konnte.
Also es ist wirklich mein Lieblingsbuch!
Gruß Markus Holl

23.12.2004 23:47:13
Linda

Hallo Mankell-Fans!!!
Dieses Buch ist mal wieder ein wahrer Mankell!!! Trübsinnig, depressiv, dunkel. Sie wie alle Bücher. Aber ich glaube, daß es das ist, was alle an ih´m lieben. Diesmal ist es Stefan Lindmann, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, und dabei feststellt, daß er Krebs hat. Aber nichts desto trotz, hilft er seinen Kollegen in Nordschweden, einen äußerst interessanten Fall zu lösen. Dabei kommt die deutsche Geschichte bei weitem nicht zu kurz. Ich habe viel über die Schweden zur damaligen Zeit erfahren und es ist interessant, wie sich die Dinge unter Geheimhaltung weiter ausgebreitet haben.

Ich wünsche viel Spaß beim lesen.
Ein Mankell / Wallander Fan

28.11.2004 15:35:44
Anja

Im Großen und Ganzen hat auch mir das Buch super gefallen, nur was mich teilweise echt gestört hat, waren die plötzlich auftretenden Gedanken Lindmans über seine Krankheit. Dadurch sind recht häufig Brüche entstanden.

28.09.2004 19:25:55
Tabsy

Hi Ihr Mankellfans,

ich habe bis jetzt fast jedes Buch von Ihm gelesen. Am besten find ich allerdings dieses Buch. Ich bin seit ein paar Jahren bekannter Henning Mankell Buch Leser und habe schon viele damit angesteckt diese Spannenden Geschichten zu lesen. An diesem Buch finde ich besonders gut das er seinen Stil behalten hat und das jetzt auch mal die Deutschegeschichte mit einbezogen wird. Wie so oft schreibt er dort wahre Geschichtliche Punkte an Mankell einsteiger ihr müsst auch umbedingt "Der Chronist der Winde" lesen. Er kann ausser dem auch gut Kinderbücher schreiben das macht ihn zu einem Autor der alles kann. Seit diesem Buch möchte ich noch viel mehr nach Schweden fahren um die Orte zubesichtigen.

Gruß von einem Mankell Fan

22.08.2004 14:26:21
A-bella

Für mich ist es das beste Buch von Mankell. Die Idee mit dem zweiten Mord finde ich perfekt und die Spannung ist riesig. Ich mag Mankell sowieso sehr gern und finde alle Wallander-Romane sehr gut. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass Mankell einen Krimi ohne Wallander schreibt, aber es ist gut gelungen. Auch wenn Wallander und Lindmann sich sehr ähneln!

05.08.2004 12:35:27
Renate Tillmanns-Spaeth

Trotz sehr viel Arbeit (beruflich wie privat) lese ich in jeder freien Minute in dem spannenden und lebendig geschilderten Krimi von Mankell. Da ich Schweden schon öfter bereist habe, kann ich mich gut in die Stimmungen des nördlichen Schwedens hineinversetzen. Dies macht das Lesen noch lebendiger.

29.06.2004 10:28:47
Eva

Also ich fand den Roman nicht berauschend. Finde eigentlich allgemein, dass Mankell überbewertet wird.

03.06.2004 09:45:33
dani

Sehr lesenswert, da einerseits unglaublich spannend und eine Abwechslung zum immer trägen und jammernden Komissar Wallander!

31.05.2004 13:46:59
Theo Bakker

Von alle Mankellbucher fand ich dieses einer der besten. Er weiss die Plot so gut zu bringen dass mann seinen Schlaf aufgeben wird. Das Thema ist gut und noch immer nicht vergangener Zeit. Ich hoffe dass Mankell noch vieles schreiben wird. Die Thriller sind doch immer noch die besten. In Mankells Bucher sind viele Elemente aus dem Leben van Mankell selbst. Darum hat er das 10. Teil von Wallander fortgeschmissen. Es war zu personlich fur ihm.

01.05.2004 17:15:29
isabelle

also ich fand das buch sehr sehr gut...es spricht ein thema an,vor dem man nicht die augen verschließen sollte..sowohl in deutschland als auch in schweden.vor allem bietet das buch (wenn auch nciht vollständigen einblick) in die nationalsozialistische szene in schweden.
den film zu dem buch fand ich jedoch ein bisschen misslungen..er war an vielen stellen anders (hilfe für aaron silberstein) und es wurde auch einiges wichtige rausgelassen was für charaktere der einzelnen personen wirklich wichtig wäre(vater von stefan lindmann ein nazi)
aber das buch ist trootzdem zu empfehlen.es ist sehr gut zu lesen und bis zur letzten seite spannend

07.04.2004 12:49:02
Gernot

Das schlechteste, was ich von Mankell in Sachen Krimi je gelesen habe. Konstruiert von A-Z, der Zenit des H. Mankell scheint überschritten.

02.03.2004 08:22:18
jana

Neben Mittsommermord der beste Mankell.
Von der ersten bis zur letzten Seite der absolute Spannungshammer. Bin mal gespannt, wie die Verfilmung mit Tobias Moretti ist...

01.03.2004 17:38:42
Rudolf R. Jirka

Der spannendste Kriminalroman mit politischem Hintergrund, den ich je gelesen habe! Mankell greift die Verquickung Schwedens mit den Nazis während der Hitlerzeit auf und ruiniert damit das angeblich so hehre Image eines neutralen Staates. Beunruhigend festzustellen, dass neonazistische Umtriebe - auch in Schweden - keine Fiktion mehr sind. Heute mehr denn je.

Die Qualität dieses Krimi - was auch für andere Bücher gilt - liegt in der Fesselung der Leser bis zum Ende. Routinierte Krimi-Fans spüren schon, wie in etwa die Handlung verlaufen wird - Zeichen eines schlechten Buches. Beim "Tanzlehrer" aber bleiben die Fragen bis zum Schluss offen. Die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite ist so geschickt aufgebaut, dass die Leser aus den Fragen gar nicht mehr heraus kommen und einfach weiter lesen müssen. Der Autor hat es tatsächlich geschafft, mich 503 Seiten lang in Atem zu halten, z.B. was eigentlich mit Waldemar Lehmann, einem davongekommenen Nazi-Sadist passiert ist, während der britische Henker seinen Bruder in der Einleitung des Romans als Kriegsverbrecher am Galgen exekutierte. Offen auch das Schicksal des jüdischen "Tanzlehrers", der plötzlich am Ende des Buches verschwand, ohne seiner gerechten Strafe - der er sich ja aussetzen wollte - zugeführt zu werden. Die Leser - damit auch ich - hoffen natürlich, dass er unbeschadet nach Buenos Aires zurückkehren konnte. Eine ziemlich inkonsequente Haltung, meine ich. Denn Aaron Silberstein hat Herbert Molin mit einer Bestialität ermordet, für welche so etliche KZ-Schergen bekannt waren. In der Ausübung seiner durchaus berechtigten Vergeltung - ich nenne es Rache - war er keineswegs besser als die Nazimörder. Mir hätte es gereicht, wenn Silberstein sich Molin zu erkennen gegeben, ihn noch mal mit dem brutalen Mord an seinen Vater konfrontiert und ihn dann wieder den Schatten seiner Vergangenheit überlassen hätte, die Molin seinen Schlaf raubten. Doch diese menschliche Größe hatte Aaron Silberstein leider nicht. Doch wie wäre dann der Roman weitergegangen? Ungeklärt ist auch, woher Jungneonazi Magnus Holmström wusste, in welchem Wagen Silberstein saß und somit seine Schüsse auf ihn abgeben konnte.

Dass in diesem Buch Kurt Wallander mal nicht als ermittelnder Kommissar auftrat, empfand ich als eine Wohltat. Nach drei Mankell-Romanen mit dieser Figur war Stefan Lindman mit all seinen Sorgen und Schwächen eine willkommene Abwechslung. Auch die anderen Darsteller hat der schwedische Autor durchaus überzeugend gezeichnet.

Wo Stärken, da auch Schwächen. Wirklich störend fand ich Lindmans elend langweilige Beziehungskiste. Muss denn dieser Mist sein? Vielleicht hat Mankell dies auf Wunsch des Verlages eingebaut, der etwas Lesernahes wollte, womit man sich identifizieren könne? Wenn ja - dann Schwachsinn. Auch die Erwähnung wiederholten Harndranges - so menschlich auch verständlich - passte nicht in den Kontext dieses Buches. Persönlich empfand ich die Uhrzeitangaben etwas verwirrend, da nicht immer genau zu ersehen war, um welche Tages- oder Nachtzeit es sich handelte. Auch die Informationen über Schwedens Rolle in der Nazizeit sind zu dürftig. Mankell ist da irgendwo im Ansatz stecken geblieben.

Die Ausstrahlung der österreichischen Verfilmung des "Tanzlehrers" zu Ostern 2004 halte ich für wenig geglückt. Als ob nicht zu diesem Fest genügend Mord- und Totschlag in der Glotze zu sehen ist. Ach ja, ich vergaß ... die Einschaltquoten ...

Fazit: Der Polit-Krimi ist zwar kein unbedingtes Muss, aber sehr lesens- und daher empfehlenswert. Wer Nervenkitzel im Sinne von ständigem Herumtappen im Dunkeln liebt, dem sei dieses Buch nahe gelegt.

17.02.2004 14:14:09
Ina

Schlechtester Roman von Mankell. Die Handlung ist sehr an den Haaren herbeigezogen und ermüdend.
Nicht zu empfehlen!

15.02.2004 11:49:49
janosch

Viel besser als "Vor dem Frost" - was ich mir vorher nicht hatte vorstellen können.

Stefan zeigt eine eigene Persönlichkeit (manchmal Kurt´s ähnelnd) - immerhin jedoch mehr als Linda vorweisen kann.

Der Plot ist sehr gut und nach klassischem Vorbild aufgebaut - ein wirklich sehr gutes Buch, was ich gerne weiterempfehle.

Mankell sollte besser Stefan Lindman als neuen Protagonisten für seine Romane wählen ...

13.02.2004 20:48:20
Rita

ich war entäuscht von diesem Buch. Stefan ist für mich nur ein Abklatsch von Kurt Wallander.Warum musste solch ein Charakter gewählt werden ? Zu gleich wie Wallander.Immer auf eigene Faust ermitteln, resigniert,beziehungsunfähig...
Schade... Die Geschichte allein betrachtet, ohne Vergleiche: trotzdem Hammerhart spannend.
Die charakteren sind einfach zu gleich.

17.01.2004 20:00:46
Andrea

Habe diesen Mankell als Hörbuch geschenkt bekommen, aber nach der Rezension des kf glaube ich, ist dabei doch viel auf der Strecke geblieben. Werde wohl bei Gelegenheit das Buch noch lesen müssen. Hat jemand ähnliche Erfahrung?

03.01.2004 15:47:22
MPH

Am 8. und 9. April 2004 wird "Die Rückkehr des Tanzlehrers" im Ersten bzw. im ORF ausgestrahlt. Weitere Infos und Fotos der Produktion findet ihr auf der Website der Lisa Film - www.lisafilm.at

24.11.2003 20:11:07
Sönke

Ein richtig gutes Buch!!!
Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite.

05.11.2003 14:12:42
Marion

bin, glaub ich, schon ein wenig wallander-müde ...

22.10.2003 17:20:31
Fankhauser Daniel

Einfach spitze zum lesen total begeistert

17.07.2003 20:27:52
Daniel S.

Dieser Roman war mein erstes Buch, das ich von Mankell gelesen habe und es ist absolut weiterzuempfehlen! Fast unglaublich, wie die Spannung bis zum Ende hochgehalten wird. Doch noch wichtiger war für mich, dass dies ein Buch mit enormer politischer Aussage war. Uns sollte es bedrücken, dass es noch immer Nazis gibt. Dass Mankell beschreibt, wie man in die rechte Szene hereinrutschen kann und wir auch viel über die Denkweise jener Menschen erfahren, finde ich ebenfalls sehr wichtig. Mankell belässt es nicht bei der Aussage, dass sowieso alle Nazis "scheiße" sind, sondern geht auf deren Hintergründe ein und versucht auch in ihnen die guten Seiten zu finden. Jedoch wird dem Leser auch schnell klar, auf welcher Seite er steht. Besser kannn ein Buch kaum sein!

26.06.2003 20:17:10
claudia

schludrig geschrieben,total überschätzt,mankell gehört für mich,wie donna leon,einfach nur zu den gepushten autoren mit megapublicity..

23.06.2003 19:06:32
Myriam

Hallo!

Ich habe das Buch gelesen, um Stoff für ein Referat zu sammeln. Es geht um das Thema Gewalt, bzw. inwiefern die Motive der Täter in dem Roman ethisch vertretbar sind. Mir hat es auch Spaß gemacht, endlich wieder einen guten, solieden Kriminalroman zu lesen. ist doch mal eine Abwechslung zu der Schullektür wie Effi Briest oder Danton.
Ich sage nur : LESEN!!

15.06.2003 09:41:32
Marc Philip

ich bin 15 jahre alt und habe das buch gelesen. ich wollte auch einen kommentar schreiben, nur leider kann ich die schrift in dem textfeld "Ihre MEinung" nicht lesen. hellblau und schriftgröße 0.5 oder so. ich seh gar nichts.
könnte man das vielleicht mal ändern? thx

14.06.2003 10:21:53
hannah(16)

mankell liest man nicht , man trinkt ihn in einem einzigen gierigen schluck!!!

02.06.2003 13:07:49
Andreas Leitner

Für mich neben "Mittsommermord" der Beste Mankell aller Zeiten!

17.04.2003 15:22:19
Hannah(16)

Werde ich es diesmal schaffen,das Buch nach 2 Nächten wegzulegen???ich denke nicht!!

18.03.2003 10:46:34
Brack

Mankell sollte weniger wert auf Melancholie und Stimmungen legen und seinen Figuren mehr Tiefe und Charakter geben! Man glaubt vielleicht viel von einem Menschen zu wissen, nur weil der Autor einem anvertraut, dass der Protagonist eine schwere Krankeit (in diesem Fall Krebs) hat. Doch so ist es nicht. Diese Tatsache lässt zwar zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten offen, ist aber nicht Sinn eines Krimis!! Hätte ich Lust zu interpretieren und mich als Philosoph zu versuchen, würde ich Nietzsche lesen!

30.12.2002 19:51:34
Sabine

Vielleicht sogar der beste Mankell. Spannend bis zum Schluss und auch sehr erschreckend.
Ich lese sehr viele Bücher, besonders gerne Krimis aus Skandinavien und auch england. Im Gegensatz zu vielen anderern Autoren kann man einen Mankell wirklich nur schwer weglegen bevor man ihn durchgelesen hat. Ein besonders zu empfehlendes Buch.

29.12.2002 01:55:13
LouCypher

Ähh, also ich bin leider etwas enttäuscht, da die zeitlichen Angaben in dem Buch nicht ganz stimmen können. Es heißt einmals beispielsweise, dass nun der 5. November sei. Wenn man aber die Tatsachen zurückverfolgt, kann das in keinster Weise stimmen. Ich finde gerade in einem Kriminalroman müssen solche Angaben wenigstens korrekt sein, damit man der Geschichte auch 100%tg folgen kann!! Ansonsten macht der Roman aber einen recht spannenden Eindruck und ist schon zu empfehlen.

23.12.2002 08:26:32
Pascale Myrijam

Nach einer durchlesenen Nacht und 3/4 des Buches kenne ich noch immer nicht den Mörder von Abraham Andersson - musste aber irgendwann der Müdikeit wegen resignieren und des Rätsels Lösung auf heute Abend verschieben...
Ich kann mich bezüglich des dauernden "Pissens" nicht negativ äussern, (siehe Buchbesprechung oben) ich finde, es passt gut ins Geschehen und mal ehrlich... pissen hört sich soviel befreiender an als pinkeln... :-)
Mein Feedback zum Buch:
Kaufen (oder schenken lassen) - Lesen (oder vorlesen lassen) - weiterverleihen (oder weiterverschenken)

10.12.2002 21:22:29
H. Bensom

Großartig!
Ein Roman, aus dem man auch aus der deutschen und schwedischen Geschichte lernen kann.
Höchst aktuell.

29.11.2002 10:28:51
daniel

die totale entäuscht.....kaum zu glauben was sich mankell dabei gedacht hat.....!!! die story, wäre eigentlich sehr interessant, aber die personen und die geschichte (ausser die einleitung) sind so oberflächlich beschrieben. absolut schlimm finde auch wie die ganze geschichte nur und wirklich nur auf zufällen beruht. die sind teilweise so lächerlich dass ich wirklich keine lust empfand das buch zu beenden. nun denn, ich tat es doch und wurde zeuge eines versuches von mankell, wallander durch eine andere person zu versehen....das ist gründlich missglückt. wäre der junge kommissar unsere wallander würde ich es noch knapp akzepieren aber so.......!!! einen neuen kommissar zu kreieren, der sich ausser der krebskrankheit, nicht von wallander unterscheidet, kann mit bestem willen nicht nachvollziehen.
schade!!! ich freue mich auf linda!!

daniel

08.11.2002 21:43:47
Urs Kern

Auch der neueste Mankell-Roman
hat mir wieder den Schlaf geraubt.
Ein "Muss" für alle Wallander-Fans.

30.10.2002 12:35:45
Sebastian

Ein echter Wallander Roman...nur eben ohne Wallander.