Zügellos

Erschienen: Januar 1996

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 1994, Titel: 'Wilde Horses', Seiten: 281, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1996, Seiten: 357, Übersetzt: Malte Krutzsch
  • Zürich: Diogenes, 1997, Seiten: 357

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Der junge Regisseur Thomas Lyon kommt aus Hollywood zurück in seine Heimatstadt Newmarket und besucht dort, wann immer er Zeit hat, den Rennsportjournalisten Valentine, der schwerkrank im Bett liegt. Dieser will kurz vor seinem Tod seinen Frieden mit Gott machen und legt vor Thomas, den er - schon ganz verwirrt - für einen Priester hält, die letzte Beichte ab. Was der Regisseur dabei erfährt, ist so befremdend, dass er es zunächst gar nicht ernst nimmt - außerdem erfordert im Moment die Arbeit an seinem neuesten Film seine volle Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen Streifen über eine 26 Jahre zurückliegende wahre Begebenheit. Damals wurde in Newmarket eine Frau erhängt aufgefunden - ob sie selbst Hand an sich gelegt hatte oder ob sie ermordet wurde, konnte nie geklärt werden. Thomas braucht aber einen richtigen Schluß für seinen Film. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und das Skript sukzessive umzuschreiben, was nicht nur den eitlen Drehbuchautor verärgert, es verunsichert offenbar auch andere Leute, die vor nichts zurückschrecken, um den Film zu verhindern - und vor allem die Wahrheit zu vertuschen.

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Letzte Kommentare:
07.06.2009 14:46:39
Anja

Ich bin auch der Meinung, es ist - wie fast alle Dick Francis Krimis - sehr spannend und einfach wunderbar geschrieben. Ständige überraschende Wendungen. Noch ein Tipp: Lese die meisten seiner Krimis auf englisch.
Im Original ist sein Stil noch pointierter, was auf Grund der sprachlichen Möglichkeiten im Deutschen nicht ganz so geht.

28.01.2005 00:03:35
Vahagn Maloyan

Dick Francis ist wie immer sehr gründlich in seinen Recherchen und kann wie kein anderer sich und gleichzeitig den Leser in die Haut des Haupthelden einsetzen. Das spannendeste in dem Roman ist meiner Meinung nach sind die Dreharbeiten des Filmes aus der Sicht des Regisseurs. Streite mit dem Drehbuchautoren, ständiges Lavieren zwischen den Wünschen der Produzenten und der Schauspieler, ungemeine Kreativität ond Originalität bei der Entstehung des Filmes, all das macht den Roman zu einem ganz besonderen in der Reihe von Francis-Romanen. Die Kriminalhandlung ist dagegen nicht so spannend: die Untersuchung eines alten Mordes, der zum Plot vom Film wurde. Trotzdem auch aus der Sicht des Films interessant zu beobachten, wie die Realität ind Fiktion ineinander rübergreifen. Sehr zu empfehlen!

14.04.2004 14:54:26
Svenja Alter: 12

Einfach Spitze. Den Negativen Aspekt meines Vorgängers kann ich nicht teilen. Es ist übersichtlich, emotional und spannend geschrieben. Die Auflösung wird bis zum Schluss verheimlicht, doch es wird schon klargestellt das der "ungewollte Mord" von einem der Mitglieder der ehemaligen Jugendgäng verursacht worde

16.02.2004 11:52:15
CLAUDIA KRASSNITZER

ICH FINDE DAS BUCH SEHR SPANNEND; DENN WENN MAN DAS BUCH LIEST WIRD MAN IMMER NEUGIERIGER WIE NUN DER MORD WIRKLICH ABGELAUFEN IST; JEDOCH EIN NEGATIVER ASPEKT IST VIELLEICHT,MUSS ABER NICHT SEIN, DASS ZU VIELE PERSONEN VORKOMMEN, DASS ICH ZUM SCHLUSS NICHT MEHR GENAU GEWUSST HABE, WER ZU WEM GEHÖRT! ABER ICH KANN DIESES BUCH NUR AN ALLE EMPFEHLEN!!!!!